Kategorie: Wirtschaft

  • TVA sociale: Frankreichs Haushaltskrise spitzt sich zu

    TVA sociale: Frankreichs Haushaltskrise spitzt sich zu

    Die französische Regierung unter Premierminister François Bayrou steht vor einer entscheidenden Weggabelung: Die Diskussion um die Einführung einer sogenannten „TVA sociale“ (soziale Mehrwertsteuer) hat nicht nur wirtschaftliche, sondern auch erhebliche politische Auswirkungen. Marine Le Pen, Vorsitzende des Rassemblement National (RN), droht mit einem Misstrauensantrag gegen die Regierung, sollte diese Maßnahme umgesetzt werden. Die „TVA sociale“ sieht vor, die Mehrwertsteuer zu erhöhen, um im Gegenzug die Sozialabgaben für Arbeitgeber zu senken. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der französischen Wirtschaft zu stärken und gleichzeitig die Sozialversicherung zu finanzieren. Diese Maßnahme wurde bereits 2012 unter Präsident Nicolas Sarkozy beschlossen, jedoch nie umgesetzt. Nun bringt Premierminister Bayrou sie erneut ins Spiel und fordert Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände auf, über eine Reform des Sozialversicherungssystems zu diskutieren. Marine Le Pen kritisiert die „TVA so…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Frankreichs Arbeitsmarkt trotzt der Krise – mit kleinen Rissen im Fundament

    Frankreichs Arbeitsmarkt trotzt der Krise – mit kleinen Rissen im Fundament

    Trotz globaler Unsicherheiten, geopolitischer Spannungen und anhaltender Inflation zeigt sich der französische Arbeitsmarkt im Jahr 2024 erstaunlich widerstandsfähig. Doch was auf den ersten Blick nach Stabilität aussieht, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein fragiles Gleichgewicht mit deutlichen Schwächen in bestimmten Branchen und Regionen.

    Beschäftigung auf wackeligem Grund

    Im dritten Quartal 2024 blieb die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten in Frankreich nahezu stabil – mit einem leichten Rückgang von 0,1 Prozent, also rund 25.000 wegfallenden Stellen. Schon im Quartal zuvor war ein ähnlicher Rückgang zu verzeichnen gewesen. Diese Stagnation kommt trotz eines leichten Wirtschaftswachstums von 0,4 Prozent, das vor allem durch die Olympischen und Paralympischen Spiele gestützt wurde.

    Und wie sieht es mit der Arbeitslosenquote aus? Die ist ebenfalls leicht gestiegen – um 0,1 Prozentpunkte auf 7,4 Prozent. Über das gesamte Jahr betrachtet bleibt sie damit allerdings auf demselben Niveau.

    Ein spannender Indikator für die Dynamik am Arbeitsmarkt ist die Zeitarbeit. Zwischen Januar und März 2024 sank sie um 0,5 Prozent – nicht dramatisch, aber doch spürbar. Im Quartal davor lag der Rückgang noch bei 2,3 Prozent. Die Unternehmen zeigen also Zurückhaltung – kein Wunder bei der wirtschaftlichen Großwetterlage.

    Gewinner und Verlierer – ein gespaltenes Bild

    Der Arbeitsmarkt ist derzeit alles andere als einheitlich. Besonders die Baubranche leidet. Seit mittlerweile neun Quartalen in Folge nimmt die Zahl der Neueinstellungen ab – allein in den letzten Monaten gingen dort rund 10.000 Jobs verloren. Auch die Industrie schwächelt: Schon im zweiten Quartal 2024 war dort ein Rückgang der Beschäftigung spürbar – mit einem Schwerpunkt in klassischen Industriezweigen wie Maschinenbau und Chemie.

    Doch es gibt auch erfreuliche Nachrichten. So bleibt die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung stabil. Im Jahr 2024 wurden rund 206.774 Personen mit Handicap wieder in den Arbeitsmarkt integriert – fast genauso viele wie im Vorjahr. Ein Lichtblick in einem sonst eher düsteren Panorama.

    Blick nach vorn – was bringt 2025?

    Die Prognosen für das laufende Jahr sind verhalten optimistisch – mit einem dicken Aber. Die Europäische Kommission rechnet für Frankreich mit einem Wirtschaftswachstum von 1,1 Prozent im Jahr 2025. Das ist solide, aber keineswegs beeindruckend.

    Zugleich stehen einige Schlüsselbranchen vor ernsthaften Herausforderungen. Die Autoindustrie, die Chemie und die Metallverarbeitung sehen sich wachsender Konkurrenz aus dem Ausland und gleichzeitig dem Druck der ökologischen Transformation ausgesetzt. Zwei Entwicklungen, die wie ein Schraubstock wirken.

    Und das bleibt nicht ohne Folgen: Große Unternehmen wie Auchan und Michelin kündigten größere Stellenstreichungen an – mit geplanten 2.389 beziehungsweise 1.254 Kündigungen. Da schrillen bei der Politik die Alarmglocken. Es braucht nun gezielte Maßnahmen, um gegenzusteuern – durchdacht, flexibel und mutig.

    Zeit für ein neues Denken

    Die französische Regierung steht vor der Herausforderung, den Arbeitsmarkt nicht nur kurzfristig zu stabilisieren, sondern auch langfristig fit zu machen für den Wandel. Wie das gelingen kann? Ganz sicher nicht durch bloßes Zuschauen.

    Gefragt sind neue Ansätze – etwa bei der Qualifikation von Arbeitskräften, der Förderung von Innovation oder bei gezielter Unterstützung von Zukunftsbranchen. Und vielleicht auch mal ein bisschen mehr Mut, Dinge auszuprobieren, die abseits vom Gewohnten liegen.

    Denn eines ist klar: Ein robuster Arbeitsmarkt entsteht nicht allein durch Statistik – sondern durch Entscheidungen, die den Menschen wieder stärker ins Zentrum rücken. Wer morgen bestehen will, muss heute investieren – in Köpfe, Ideen und Perspektiven.

    Oder wie es ein alter französischer Spruch sagt: „C’est dans les vieilles marmites qu’on fait les meilleures soupes“ – man kocht die beste Suppe in alten Töpfen. Doch manchmal hilft es auch, einfach einen neuen Topf auf den Herd zu stellen.

    Von C. Hatty

  • Verdeckter Mord auf Rädern: Wie manipulierte Dieselmotoren 16.000 Menschenleben in Frankreich kosteten

    Verdeckter Mord auf Rädern: Wie manipulierte Dieselmotoren 16.000 Menschenleben in Frankreich kosteten

    Ein Auto – Sinnbild für Freiheit, Fortschritt, Mobilität. Doch hinter diesem glänzenden Image verbirgt sich ein Skandal von historischem Ausmaß, der still und leise Zehntausende Menschenleben gekostet hat. Der VW-Dieselgate-Skandal, vor zehn Jahren aufgedeckt, zieht bis heute blutige Spuren durch Europa. Eine neue Studie des finnischen Forschungszentrums CREA enthüllt: In Frankreich allein starben seit 2009 rund 16.000 Menschen vorzeitig – wegen falscher Abgaswerte.

    Diese Zahl trifft einen wie ein Schlag ins Gesicht. Denn es ist das erste Mal, dass die gesundheitlichen Folgen dieses Skandals so konkret beziffert werden. Zwischen 2009 und 2019 wurden in Europa über 200 Dieselmodelle mit sogenannten Abschalteinrichtungen verkauft – Technik, die eigens dafür entwickelt wurde, die Abgasreinigung während echter Fahrbedingungen zu umgehen. Auf dem Prüfstand sauber, auf der Straße tödlich.

    Und das ist keine Übertreibung.

    Stickstoffdioxid – ein aggressives Reizgas, das in hohen Konzentrationen nachweislich Atemwegserkrankungen, Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes und Krebs begünstigt – wurde in enormen Mengen zusätzlich freigesetzt. Diese „illegalen Emissionen“, wie die CREA-Studie sie nennt, hätten laut Normen niemals in unsere Lungen gelangen dürfen. Und doch – sie sind es.

    Die Rechnung dafür ist tragisch: Bis 2040 sollen es insgesamt 24.000 Todesopfer in Frankreich werden. Davon wären 8.000 Leben noch zu retten – wenn Politik und Industrie endlich entschlossen handeln würden.

    Anne Lassman-Trappier von France Nature Environnement bringt es auf den Punkt: „Wir müssen handeln – sofort!“ In den USA wurde nach dem Aufdecken des Dieselgate-Skandals konsequent durchgegriffen. Fahrzeuge wurden zurückgerufen, Software-Updates aufgespielt, Strafen verhängt. In Frankreich? Fehlanzeige.

    Warum schützt man hierzulande eher die Hersteller als die Bevölkerung?

    Lassman-Trappier spricht von tausenden vermeidbaren Asthmaerkrankungen, Millionen verlorenen Arbeitsstunden – ein enormer Schaden für Wirtschaft und Gesellschaft. Die CREA-Studie beziffert den wirtschaftlichen Verlust auf sage und schreibe 146 Milliarden Euro. Davon allein 2,4 Millionen Krankheitstage, verursacht durch vermeidbare Abgasbelastung.

    Man stelle sich das einmal vor: Schulen, in denen Kinder mit Asthma kämpfen. Menschen, die frühzeitig ihre Arbeit verlieren – oder gar ihr Leben. Und all das, weil einige Manager glaubten, sie könnten sich über Umweltgesetze hinwegsetzen.

    Dabei ist das Problem nicht auf Frankreich beschränkt. EU-weit, inklusive Großbritannien, sind laut Studie 205.000 vorzeitige Todesfälle zu beklagen. Der volkswirtschaftliche Schaden? Über 1.200 Milliarden Euro – eine kaum fassbare Summe.

    Währenddessen haben Gerichte langsam, aber sicher begonnen, die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. In Deutschland wurden vier Ex-Volkswagen-Manager jüngst zu Haftstrafen verurteilt – bis zu viereinhalb Jahre. Rupert Stadler, ehemaliger Audi-Chef, erhielt 21 Monate auf Bewährung. Ein Anfang. Doch reicht das?

    Natürlich nicht.

    Solange die betroffenen Autos weiterhin auf unseren Straßen unterwegs sind, solange keine umfassende Nachrüstung oder Entschädigungspflicht durchgesetzt wird, geht das schmutzige Spiel weiter – und die unsichtbaren Opfer nehmen kein Ende.

    Es bleibt die Frage: Wie viele müssen noch sterben, bis Europa den gleichen Mut zeigt wie die USA? Vielleicht ist es an der Zeit, den Mythos vom „sauberen Diesel“ endgültig zu beerdigen. Und die Autobranche daran zu erinnern, dass Profit niemals über Menschenleben stehen darf.

    Von Andreas M. Brucker

  • Gefährliches Spiel um digitales Geld – Frankreichs Krypto-Elite im Visier skrupelloser Entführer

    Gefährliches Spiel um digitales Geld – Frankreichs Krypto-Elite im Visier skrupelloser Entführer

    In Frankreich geht die Angst um – nicht auf der Straße oder in dunklen Gassen, sondern in den exklusiven Büros und gut gesicherten Villen der Krypto-Szene. Im Mai 2025 erschütterte eine Welle von Entführungen und versuchten Entführungen das Land, deren Zielscheiben nicht etwa Prominente oder Politiker waren, sondern Unternehmer, Investoren und Familienmitglieder aus dem Bereich der Kryptowährungen. Ein digitaler Reichtum, der zur Zielscheibe wird Was früher ein Hobby für Technikfreaks war, ist heute ein Milliardengeschäft. Doch dieser digitale Goldrausch lockt nicht nur Anleger – sondern auch Verbrecher. Mehr als 20 Personen wurden im Laufe des Monats festgenommen, im Zusammenhang mit einer organisierten Serie von Entführungen. Und das Muster ist beunruhigend deutlich: Die Opfer sind durch ihre Verbindung zur Krypto-Welt in das Fadenkreuz geraten. In Couëron bei Nantes verhinderten Einsatzkräfte der BRI und BRB am 26. Mai eine geplante Entführung – buchstäblich in letzter Minute. Zehn …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Kinderverbot? Warum Frankreich jetzt über „No Kids“-Zonen streitet

    Kinderverbot? Warum Frankreich jetzt über „No Kids“-Zonen streitet

    In Frankreich bahnt sich ein Kulturkampf an – und im Zentrum stehen ausgerechnet Kinder. Immer mehr Hotels, Restaurants und Campingplätze verbieten sie. Die sogenannten „No Kids“- oder „Adults Only“-Einrichtungen versprechen Ruhe, Gelassenheit und eine Auszeit vom Alltag. Doch was für die einen ein Segen ist, sorgt bei anderen für einen Sturm der Entrüstung.

    Ruheoasen oder Ausschlussmechanismus?

    Das Prinzip ist simpel: Erwachsene buchen einen Urlaub ohne kreischende Kinder, ohne Babygeschrei im Frühstücksraum, ohne Planschbecken-Belagerung durch Fünfjährige. Orte wie das Hotel Saint-Delis in der Normandie oder der Campingplatz Camp Laurent im Südwesten Frankreichs setzen genau darauf – und fahren gut damit. Denn wer Erholung sucht, hat oft keine Lust auf Trubel.

    Doch es gibt eine Kehrseite. Kinder und ihre Familien fühlen sich ausgeschlossen. Und das nicht nur symbolisch – sie dürfen schlichtweg nicht rein. Eine Praxis, die in Ländern wie Spanien oder Thailand schon länger bekannt ist, aber in Frankreich jetzt zu einem regelrechten Politikum wird.

    „No Kids“ als soziale Sprengladung

    Sarah El Haïry, Frankreichs Hochkommissarin für Kinderschutz, findet klare Worte. Sie nennt diese Entwicklung eine „Form von Gewalt gegen Kinder“. Ihre Sorge: Wenn Kinder als störend empfunden und systematisch ausgeschlossen werden, normalisiert das die Vorstellung, dass ihre bloße Anwesenheit ein Störfaktor sei, ein Luxus, auf den man lieber verzichtet.

    Dabei geht es nicht nur um Urlaub. Es geht um gesellschaftliches Miteinander. Darum, ob Kinder – mit all ihren Eigenheiten – als Teil des öffentlichen Lebens willkommen sind oder nicht. Wer Kinder verbannt, verbannt auch ein Stück Zukunft, so der Tenor aus Regierungskreisen.

    Ein Balanceakt zwischen Ruhe und Rücksicht

    Natürlich gibt es auch gute Gründe für Erwachsenenhotels. Wer hart arbeitet, möchte vielleicht ein Wochenende lang abschalten – ohne, dass ein wilder Kindergeburtstag im Nachbarzimmer tobt. Und manche Paare wünschen sich im Urlaub einfach ungestörte Zweisamkeit. Es gibt also eine reale Nachfrage.

    Aber – und das ist der Knackpunkt – wo zieht man die Grenze? Wenn ein Restaurant keine Kinder akzeptiert, ist das dann schon Altersdiskriminierung? Oder einfach ein Geschäftsmodell? Darf ein Café seine Kundschaft auswählen? Und wer schützt dabei die Rechte der Kleinsten?

    Staatliche Gegenmaßnahmen auf dem Weg

    Die französische Regierung plant nun, die Gegenbewegung zu stärken. Es soll eine Art „Familienfreundlichkeits-Siegel“ geben – ähnlich einer Qualitätszertifizierung. Dazu gehören Schulungen für Personal, Kindermenüs, Wickelräume, Spielbereiche. Erste Beispiele gibt es bereits, wie etwa das Familienparcours-System am Flughafen Orly, das den Reisestress für Familien deutlich reduziert.

    Gleichzeitig denken Behördenvertreter über gesetzliche Regelungen nach, die verhindern sollen, dass Kinder systematisch von Teilen des öffentlichen Lebens ausgeschlossen werden. Noch ist nichts beschlossen – aber die Debatte hat längst Fahrt aufgenommen.

    Zwischen Sehnsucht nach Ruhe und gesellschaftlicher Verantwortung

    Was also tun? Vielleicht liegt die Lösung – wie so oft – in der Mitte. Warum nicht spezielle Zeitfenster oder Bereiche für Erwachsene einrichten, ohne Kinder komplett auszuschließen? Warum nicht mit kreativen Angeboten beide Zielgruppen bedienen? Wer sagt denn, dass es entweder/oder sein muss?

    Denn Kinderlachen gehört genauso zu unserer Welt wie das stille Glas Wein bei Sonnenuntergang. Und vielleicht ist es gerade diese bunte Mischung, die Orte wirklich lebendig macht.

    Wer sich wirklich erholen will, findet auch im Alltag seinen Frieden – manchmal hilft einfach ein gutes Buch, ein Spaziergang oder ein Augenzwinkern, wenn das Nachbarskind doch mal zu laut lacht.

    Von C. Hatty

  • „TVA sociale“: François Bayrou entfacht alte Debatte neu – Was steckt hinter dem umstrittenen Vorschlag?

    „TVA sociale“: François Bayrou entfacht alte Debatte neu – Was steckt hinter dem umstrittenen Vorschlag?

    Die Steuerlast verschieben, um den Sozialstaat zu retten – klingt erstmal simpel. Doch wenn Premierminister François Bayrou die „TVA sociale“ wieder ins Spiel bringt, scheiden sich die Geister. Bereits einmal eingeführt, dann wieder verworfen, kehrt die Idee mit voller Wucht zurück in die politische Debatte Frankreichs. Die zentrale Frage lautet: Ist die „soziale Mehrwertsteuer“ ein kluger Schachzug oder ein gefährlicher Rückschritt?

    Was ist die „TVA sociale“ überhaupt? Hinter dem Begriff steckt ein Steuermechanismus mit klarer Stoßrichtung: Sozialabgaben, insbesondere auf Arbeitgeberseite, sollen gesenkt werden – im Gegenzug steigt die Mehrwertsteuer. Das Ziel? Unternehmen entlasten, Exporte ankurbeln, gleichzeitig neue Einnahmequellen für die Sozialkassen erschließen. Kurz: Arbeit günstiger machen, Konsum stärker belasten. Doch diese scheinbare Win-Win-Situation hat auch ihre Schattenseiten. Konsumsteuern treffen bekanntermaßen nicht alle gleich – Menschen mit geringem Einkommen spü…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Vertrauensverlust in der Flasche – Perrier kämpft mit massivem Absatzrückgang

    Vertrauensverlust in der Flasche – Perrier kämpft mit massivem Absatzrückgang

    Seit dem Jahresbeginn schrumpft der Absatz von Perrier-Wasser dramatisch: Ganze 14 Prozent weniger Käufer griffen zu der einst so ikonischen grünen Flasche – und im April war der Einbruch mit satten 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr besonders heftig. Der Grund? Ein Skandal, der das Vertrauen der Konsumenten tief erschüttert hat. Nestlés Mineralwassermarke Perrier im Tief Was ist passiert? Medienrecherchen von Radio France und Le Monde brachten ans Licht, dass in mehreren Nestlé-Werken – darunter auch die für Perrier verantwortlichen – kontaminierte Mineralwasser abgefüllt worden sein sollen. Die Öffentlichkeit reagierte prompt. Die Konsumdaten, analysiert vom Marktforschungsunternehmen Circana, sprechen eine klare Sprache: Die Verbraucher wenden sich ab. Doch es ist nicht die gesamte Branche, die leidet. Christophe Lekieffre, Generalsekretär des französischen Verbandes für Quell- und Mineralwässer (SESEMN), betont: „Dieses Misstrauen betrifft nicht das gesamte Segment.“ Die Zahlen ge…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Gefährliche Spielzeuge: Mega-Fund in Bayonne entlarvt riskanten Schwarzmarkt

    Gefährliche Spielzeuge: Mega-Fund in Bayonne entlarvt riskanten Schwarzmarkt

    Die Welt der Kinderspielsachen sollte eigentlich bunt, kreativ und sicher sein – doch was, wenn sich hinter den fröhlichen Figuren ein echtes Risiko verbirgt? Im April 2025 deckten französische Zollbeamte in Bayonne einen Skandal auf, der alle Alarmglocken schrillen lässt: Mehr als 517.000 gefälschte Spielzeuge wurden in einer einzigen Operation sichergestellt. Ein Rekordfund, der die Dimension und Gefährlichkeit der Spielzeugpiraterie gnadenlos offenlegt. Eine unscheinbare Routinekontrolle mit dramatischer Wendung Was als banaler Routinecheck begann, entwickelte sich zu einem Krimi mit weitreichenden Folgen. Am 14. April durchsuchten Zöllner ein Logistikzentrum in den Pyrenäen-Atlantiques – und fanden Spielkarten, die verdächtig stark einer weltbekannten Marke ähnelten. Kein Zufall. Es folgte eine intensive Untersuchung, die schließlich zu einem privaten Verkäufer führte, der unter verschiedenen Online-Profilen die gefälschten Produkte vertickte. Bei der anschließenden Hausdurchsuchun…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Auch heute wieder: Frankreich im Schneckentempo -Taxifahrer legen das Land lahm

    Auch heute wieder: Frankreich im Schneckentempo -Taxifahrer legen das Land lahm

    Es ist Montagmorgen, der 26. Mai 2025 – doch statt gewöhnlichem Berufsverkehr herrscht in vielen Regionen Frankreichs Stau auf Ansage. Der Grund: Eine groß angelegte Protestwelle der Taxifahrer, die mit sogenannten „opérations escargot“ – also Schneckenfahrten – ihren Unmut über die geplante Reform der Krankenfahrten zum Ausdruck bringen. Der Verkehr steht, die Geduld vieler Autofahrer auch. Doch die Taxifahrer geben sich unbeugsam. Schnecken auf der Überholspur Schon vor Sonnenaufgang versammelten sich zahlreiche Taxi-Kolonnen an strategisch wichtigen Punkten. In Paris stauten sich die Fahrzeuge um die Flughäfen Roissy und Orly und bahnten sich von dort im Schneckentempo ihren Weg Richtung Boulevard Raspail – direkt vors Verkehrsministerium. Auch in Marseille war kein Durchkommen: Die Taxifahrer blockierten Zufahrten zur Gare Saint-Charles und dem Flughafen Marseille-Provence. Selbst im Osten, in der Moselle, zog sich der Protestzug wie ein endloser Lindwurm über die Autobahn A31 – in…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Bargeld abschaffen gegen Drogenhandel – geniale Idee oder großer Irrtum?

    Bargeld abschaffen gegen Drogenhandel – geniale Idee oder großer Irrtum?

    Frankreichs Justizminister Gérald Darmanin hat am 22. Mai 2025 für ordentlich Zündstoff gesorgt. In einer Anhörung vor der Untersuchungskommission des Senats zur Finanzkriminalität schlug er etwas vor, das für viele wie ein Paukenschlag klang: Die vollständige Abschaffung von Bargeld. Ziel sei es, dem Drogenhandel den Wind aus den Segeln zu nehmen – denn ohne anonymes Geld ließen sich kriminelle Geldflüsse besser verfolgen. Doch was nach einem klaren Schnitt klingt, sorgt für ein emotional aufgeladenes Streitgespräch über Sicherheit, Kontrolle, Freiheit und Alltag.

    Bargeld – das Schmiermittel der Unterwelt? Darmanin argumentiert mit Nachdruck: Bargeld ermögliche aufgrund seiner Anonymität illegale Geschäfte aller Art. Bei Dealern, bei Schwarzarbeit oder Steuerbetrug – überall dort, wo niemand Spuren hinterlassen will, klackert und raschelt es in den Taschen. „Ein Großteil der Alltagskriminalität und selbst organisierter Banden läuft über Bargeld“, so seine Aussage. Das klingt zunächst…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…