Kategorie: Wirtschaft

  • Disneyland Paris freut sich über die Wiedereröffnung

    Disneyland Paris freut sich über die Wiedereröffnung

    Ein weiteres Symbol dafür, dass Frankreich die Covid-19-Epidemie überwunden hat: Disneyland Paris wird am Donnerstag nach mehr als siebenmonatiger Schließung wieder für die Öffentlichkeit geöffnet.

    Es ist schon lange her, dass Mickey Familien und Touristen begrüssen durfte. Er ist sehr glücklich, dass es jetzt wieder möglich ist. Nach mehr als siebenmonatiger Schließung öffnete der Themenpark in Marne-la-Vallée in der Region Paris, Europas führendem privaten Reiseziel, am Donnerstag, dem 17. Juni, wieder seine Türen.

    Eine Rückkehr zur Beschäftigung, auch für die Region rund um den Park
    Disneyland Paris ist eine Stadt in der Stadt: 15.000 Mitarbeiter in den unterschiedlichsten Berufen und 50.000 indirekte Arbeitsplätze. Der Park beschäftigt die gesamte Region um ihn herum, daher die Bedeutung dieser Wiedereröffnung. Viele Arbeitsplätze in der Umgebung hängen an dem Vergnügungspark: die Geschäfte, die in der Nähe sind, die Dienstleister, die Zimmermädchen, alle haben in dieser Krise sehr gelitten. Und ab heute weht durch die Region ein neuer Atem, eine neue Dynamik, nach diesen langen Monaten der Schließung.

    Wie Dornröschen erwacht alles rund um Disneyland langsam wieder zum Leben. Da gibt es zum Beispiel diese kleine Reinigung, die sich um die Kostüme kümmert und die jetzt endlich wieder öffnet. Da sind die Handwerker im Einkaufszentrum des Parks, die alles wieder auf zum Laufen bringen.

    Auf diese Öffnung haben wir seit Monaten gewartet.“ Sagt Maria Ferrera, Leiterin der lokalen Verwaltung in Lagny-sur-Marne gegenüber Franceinfo.

    Einen kleinen Wermutstropfen gibt es derzeit allerdings noch, der Themenpark darf nur etwa 65% der möglichen Besucher im Aussenbereich, und 50% im Innenbereich begrüßen. Der Personalbedarf ist als anfangs noch gebremst.

  • Covid-19: Aufhebung der Ausgangssperre, eine Erleichterung für Restaurants, Kinos und Vergnügungsstätten

    Covid-19: Aufhebung der Ausgangssperre, eine Erleichterung für Restaurants, Kinos und Vergnügungsstätten

    Jean Castex kündigte am Mittwoch für den 20. Juni die Aufhebung der Ausgangssperre ab 23 Uhr an. Eine echte Erleichterung für Restaurants, Theater, Kinos und andere Vergnügungsstätten. Dank der Aufhebung der 23-Uhr-Sperrstunde, die am kommenden Sonntag, 20. Juni, endet, dürfen die Franzosen bald wi…

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  • Weltneuheit in der Champagne: Ein Flugzeug fliegt mit Biokraftstoff aus Rübensaft

    Weltneuheit in der Champagne: Ein Flugzeug fliegt mit Biokraftstoff aus Rübensaft

    Zwei Firmen, eine deutsche und eine französische, haben einen 97%igen Biokraftstoff für den Einsatz in der Freizeitfliegerei entwickelt. Dies ist eine Weltneuheit und dieser Biokraftstoff könnte bald das Benzin für Leichtflugzeuge ersetzen.

    Bekannt sind Rote Bete für ihre gesundheitlichen Vorteile, aber keiner sah sie als Treibstofflieferant für Flugzeuge. Am Dienstag, 15. Juni, flog nun eine Rihn DR107, ein kleines Kunstflugzeug, eine Stunde lang mit einem zu 97% mit Biokraftstoff auf Rote-Bete-Saft-Basis gefüllten Tank. Für diese Weltpremiere flog Bastien Le Roux, Berufspilot und Luftfahrtingenieur, von Saarbrücken in Deutschland nach Prunay in der Champagne. Für den Piloten gibt es keinen Unterschied zwischen einem herkömmlichen Kraftstoff und diesem Biokraftstoff. „Natürlich brauchen wir mehr Zeit, um wirklich vergleichbare Daten zu haben. Kann zum Beispiel die Langlebigkeit des Motors durch die Verwendung dieses Kraftstoffs beeinträchtigt werden? Aber auf dem heutigen Flug wurden keine Unterschiede oder Anomalien festgestellt, was ein gutes Zeichen für die Zukunft ist“, sagt Bastien Le Roux.

    Angesichts der Kritik organisiert sich die Luftfahrtindustrie neu
    Angesichts des mangelnden Vertrauens von Verbrauchern auf der ganzen Welt, die auf der Suche nach umweltverträglichen Reisen sind, versucht die Luftfahrtindustrie jetzt mit allen Mitteln, Alternativen zu finden. Alles wird untersucht, um so wenig wie möglich zu CO2 auszustossen, von der Form des Flugzeugs bis hin zum verwendeten Motor, aber vor allem der Treibstoff steht an erster Stelle. Rote Bete, aber auch Speiseöle oder Seetang werden als Alternativen geprobt.

    Eine deutsch-französische Allianz steht hinter diesem Biokraftstoff für Freizeitflugzeuge, der irgendwann Avgas100LL, das Benzin, das die meisten kolbengetriebenen Flugzeuge benötigen, ersetzen könnte. In Europa werden 100 Millionen Liter pro Jahr für diese Leichtflugzeuge verwendet, in den Vereinigten Staaten bis zu 900 Millionen Liter.
    Natürlich steckt die Entwicklung von Biokraftstoffen für Flugzeuge noch in den Kinderschuhen und viele Tests müssen erst noch absolviert werden, insbesondere zur Verträglichkeit der verschiedenen Biokraftstoffe mit den verschiedenen Flugzeug-Typen. Dieser für Freizeitflugzeuge entwickelte Treibstoff kann zum Beispiel Avgas100LL ersetzen, aber seine Wirksamkeit als Ersatz für das in Langstreckenflugzeugen verwendete Kerosin muss erst noch nachgewiesen werden.

    Biokraftstoffe für die Luftfahrt, ein Sektor der Zukunft
    Ursprünglich auf Biokraftstoffe für Autos positioniert, hat sich Global BioEnergie, das französische Start-up, das diesen Rihn DR107 flugfähig gemacht hat, nun auf Biokraftstoffe für Flugzeuge umorientiert: „Mit dem Phänomen ‚Air Shame‘, das in Schweden geboren wurde und sich dann in ganz Europa und der Welt verbreitete, ist nun jedem bewusst, dass der Flugverkehr die Umwelt enorm belastet und dass Lösungen gefunden werden müssen“, erklärt Marc Delcourt, Mitbegründer und CEO des Unternehmens. „Eine Lösung ist, mit dem Reisen aufzuhören, eine andere ist, Technologien zu entwickeln, die eine geringere Umweltbelastung ermöglichen.“
    Wohl wissend, dass Biokraftstoff für Flugzeuge ein Wachstumssektor ist, hat Global Bioenergies bereits den bevorstehenden Aufbau einer Produktionseinheit in Pomacle in der Champagne angekündigt.

  • Bespitzelung von Mitarbeitern: Ikea Frankreich muss eine Million Euro Strafe zahlen

    Bespitzelung von Mitarbeitern: Ikea Frankreich muss eine Million Euro Strafe zahlen

    Laut Staatsanwaltschaft hat eine von Ikea bezahlte private Ermittlungsfirma vertrauliche Daten aus Polizeiakten erfahren.

    Die französische Ikea-Tochter und einer ihrer ehemaligen Geschäftsführer wurden am Dienstag, 15. Juni, zu einer Geldstrafe von einer Million Euro und einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt, weil sie jahrelang mehrere hundert Mitarbeiter bespitzelt hatten. Das Strafgericht in Versailles befand sie für schuldig, „personenbezogene Daten auf betrügerische Weise erworben zu haben“.

    Diese Strafen sind niedriger als die von der Staatsanwaltschaft geforderten Strafen. Im April hatte die Staatsanwaltschaft eine Geldstrafe in Höhe von 2 Millionen Euro gegen Ikea Frankreich und eine einjährige Haftstrafe für einen der ehemaligen CEOs, Jean-Louis Baillot, gefordert. Dieser war von 1996 bis 2002 im Amt und bestritt bei der Anhörung, dass er die Überwachung seiner Mitarbeiter angeordnet habe. „Wir erwägen eine Berufung“, sagte sein Anwalt am Dienstag.

    Ikeas ehemaliger Sicherheitsmanager auch verurteilt
    Durch die Presse aufgedeckt und dann ab 2012 offiziell untersucht, hat der Fall laut Staatsanwaltschaft „ein System der Überwachung“ von Mitarbeitern aufgedeckt. Ikea Frankreich und seinen damaligen Managern wurde vorgeworfen, sich über eine Firma namens Eirpace, die diese vertraulichen Daten aus Polizeiakten entnommen habe, illegal über das Strafregister, den Lebensstil oder das Vermögen der Angestellten informiert zu haben.

    Im Zentrum der Ermittlungen über dieses „System der Spionage“ hatte Jean-François Paris, „Mr. Security“ von Ikea Frankreich von 2002 bis 2012, „Massenkontrollen“ von Mitarbeitern zugegeben. Er wurde seinerseits nun zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt.

  • Massiver Rückruf von in Supermärkten verkaufter Eissorten wegen giftiger Substanz

    Massiver Rückruf von in Supermärkten verkaufter Eissorten wegen giftiger Substanz

    Carrefour, Netto, Picard und Extreme: mehr als sechzig Eiscremes werden zurückgerufen, weil der krebserregende Stoff Ethylenoxid in den Produkten entdeckt wurde. In der grossen Hitze dieser Tage haben sich viele Franzosen auf leckeren Eiscreme gestürzt. Nun werden derzeit mehr als sechzig Sorten zurückgerufen. Der Grund? Das mögliche Vorhandensein von Ethylenoxid in einer Konzentration, die über dem zulässigen Grenzwert liegt.

    Netto, Carrefour, Adélie (Intermarché), Extrême, Picard, … Viele Marken sind davon betroffen. Die vollständige Liste finden Sie auf der Seite „Rappel conso“. Ethylenoxid wird zur Desinfektion von Produkten verwendet und ist in Europa seit 2011 verboten, da es als krebserregend eingestuft ist. Das Gas wird verwendet, um Lebensmittel gegen Bakterien zu behandeln….

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  • Franzosen freuen sich über Verlegung der Sperrstunde auf 23 Uhr

    Franzosen freuen sich über Verlegung der Sperrstunde auf 23 Uhr

    Viele Franzosen genossen am Mittwoch, dem 9. Juni, einen (langen) Abend in Restaurants und Bars.

    In Bordeaux (Gironde), Straßburg (Bas-Rhin) oder Cannes (Alpes-Maritimes), überall in Frankreich wurde der Abend gefeiert, denn am Mittwochabend, 9. Juni, begann die Sperrstunde erst um 23 Uhr. „Wir genießen alle zusammen, wir erleben schöne Momente und wir sind alle glücklich, hier zu sein“, vertraute ein junger Mann in Cannes dem Sender France 2 an. Für andere verlief der Abend in einer ruhigeren Atmosphäre, wie zum Beispiel in diesem Sternerestaurant in Bordeaux. Die Gäste hatten sich schon auf die Wiedereröffnung des Restaurants gefreut.

    Die Polizei hat ein wachsames Auge auf die Dinge
    „Es ist ein Weihnachtsgeschenk von unseren Kindern, wir träumen schon seit sechs Monaten davon, es ist wirklich schön“, vertraute eine Frau der Kamera an. Dank der Abstände zwischen den Tischen ist die 50%ige Maximalauslastung in diesem Lokal nicht zwingend erforderlich. Auch in Paris beginnen die Nächte wieder lebhafter zu werden. Aber Vorsicht, um 23 Uhr ist dann wirklich Schluss mit den Feierlichkeiten und die Polizei hat ein wachsames Auge auf das Geschehen. Die nächste Phase der Lockerungen beginnt am 30. Juni, dann soll die Ausgangssperre vollständig aufgehoben werden, wenn die gesundheitliche Situation es erlaubt.

  • Covid-19: 300 Millionen Euro an 15.000 Restaurantbesitzer von Axa France ausgezahlt

    Covid-19: 300 Millionen Euro an 15.000 Restaurantbesitzer von Axa France ausgezahlt

    Der Versicherungskonzern Axa gab am Donnerstag bekannt, dass er 15.000 seiner Restaurantkunden Auszahlungen von insgesamt 300 Millionen Euro zukommen lassen wird, um einen Teil ihrer durch Covid-19 entstandenen Verluste aufzufangen.

    „Wir wollen unsere Restaurantkunden nach der Pandemie begleiten, es ist wichtig, Schwierigkeit und juristische Unklarheiten, die wir im Fall der Restaurantbesitzer erlebt haben, jetzt hinter uns zu lassen. Diese Lösung ist keine Entschädigung, sondern eine Transaktion“, sagte Thomas Buberl, CEO der Axa-Gruppe, auf Europe 1 und bestätigte damit einen Bericht in Le Parisien.

    „Wir bieten eine Transaktion für viele Menschen an, die um nichts gebeten haben, sogar Menschen, die (vor Gericht) verloren haben, haben jetzt das Recht auf diese Transaktion“, fügte der Versicherer hinzu.

    1.500 Gerichtsverfahren
    Mehrere hundert Restaurantkunden der Axa haben den Versicherer in den letzten Monaten vor Gericht gebracht, mit gegensätzlichen Entscheidungen, aber insgesamt mit mehr Niederlagen für den Versicherungskonzern. Bislang wurden gegen das Unternehmen rund 1.500 Gerichtsverfahren angestrengt.

    „Ich bedauere alles, was passiert ist, denn wir waren durch ein Missverständnis mit den Restaurantbesitzern zerstritten. Wir haben gesehen, dass die Berufungsgerichte durchaus gegensätzlich entschieden haben. Wir wollen das alles aber jetzt hinter uns lassen“, betonte CEO Thomas Buberl.

    „Axa hat 100 Millionen Kunden, für 15.000 von ihnen legen wir 300 Millionen auf den Tisch, das ist wirklich eine große Summe“, betonte er und präzisierte, dass die Agenten der Gruppe nun vor Ort arbeiten werden, um die Bedürfnisse jedes Kunden zu ermitteln.

    Erste Zahlung ab Juni
    Die ersten Zahlungen sollen ab Juni einsetzen und sich bis Ende September hinziehen, präzisierte gegenüber der Agentur AFP Patrick Cohen, der neue Generaldirektor von Axa Frankreich.

    Mit dem Ausbruch der Covid-19-Krise mussten viele Geschäfte und Hotel- und Gaststättenbetriebe wegen der Gesundheitsmaßnahmen monatelang schließen.

    Diejenigen, die gehofft hatten, dass ihre geschäftlichen Verluste von ihren Versicherern gedeckt würden, erlebten eine bittere Enttäuschung, da die meisten Versicherer erklärten, dass sie Verluste im Zusammenhang mit eine Pandemie nicht abdecken würden. Eine solche Interpretation der Verträge und des Kleingedruckten wurde insbesondere von Restaurantbesitzern vielfach angefochten.

  • QR-Codes auf der Speisekarte in Restaurants

    QR-Codes auf der Speisekarte in Restaurants

    Ab sofort müssen alle Restaurants alle Kunden registrieren, um sie im Bedarfsfall alarmieren zu können. Jede Einrichtung muss einen der berühmten QR-Codes aushängen oder auf den Tischen, in der Karte den Kunden zur Verfügung stellen. Wie funktioniert das? Im Aussenbereich oder in den Gasträumen bleibt die Regel gleich: Registrieren Sie sich in einem Kontaktbuch oder mit einem QR-Code, um im Falle eines Covid-19-Falles kontaktiert werden zu können. Am Mittwoch, 9. Juni, freuen sich einige Restaurantgäste schon auf ein Abendessen im Gastraum ihres Lieblingsrestaurants, denn das ist ab diesem Abend wieder möglich. Auf der Terrasse werden in vielen Restaurants QR-Codes auf den Tischen verteilt. Und was draußen zur Gewohnheit geworden ist, gilt ab heute auch für die Innenräume. Mit diesem Code kann der Kunde oft auch bestellen, bezahlen und Trinkgeld geben, ohne ein Kreditkartenterminal zu benutzen. Aber nicht alle Restaurants sind mit solchen Möglichkeiten ausgestattet, und so steht neben …

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  • Nachtclubs und Diskotheken könnten am 2. Juli wieder öffnen

    Nachtclubs und Diskotheken könnten am 2. Juli wieder öffnen

    Bisher wurde kein Datum von der Regierung in Bezug auf die Wiedereröffnung von Nachtclubs und Diskotheken angekündigt. Eine der Gewerkschaften der Branche nennt an diesem Mittwoch das Datum des 2. Juli. Es ist ein mit Spannung erwarteter Schritt in der Phase der Lockerungen. Laut der Gewerkschaft Syndicat national des discothèques et lieux de loisirs kommt jetzt der 2. Juli als Datum für die Wiedereröffnung von Nachtclubs ins Gespräch. Die Nachtclubs und Diskotheken, die seit mehr als einem Jahr wegen der Covid-19-Epidemie geschlossen sind, haben immer noch keinen offiziellen Termin. Laut der Gewerkschaft könnte „ein Hygieneprotokoll mit der Verwendung des Gesundheitspasses auferlegt werden“, sowie eine maximale Auslastung von 65% für den Monat Juli, bevor wieder 100% Auslastung möglich sind. Die Gewerkschaft zeigt sich erfreut über diese Nachricht, hat aber einige Vorbehalte, insbesondere hinterfragen sie die Bedingungen der Wiedereröffnung und verlangen, dass diese realistisch sein müssen. Das Tragen einer Maske und Barrieregesten sind zwar immer noch erforderlich, aber welche Regeln genau werden an diesen Orten gelten? Bei seinem Besuch in der Drôme am Dienstag, 8. Juni, sagte Emmanuel Macron: „Für die Discos werden wir uns am 21. Juni treffen.“ Eine Äusserung, die von manchen als ein offizieller Kalender angesehen wird. Das Büro des Staatsoberhauptes wies darauf hin, dass es sich um eine „um dieses Datum herum“ geplante Überprüfung der Lockerungsstrategie handele und präzisierte, dass Gespräche mit Vertretern der Branche im Gange seien. Darüber hinaus hat die Regierung einen weiteren Unterstützungsplan für Nachtclubs angekündigt. Alain Griset, der für die KMUs zuständige Minister, präzisierte, dass „dieser Plan finanzieller Art sein könnte, aber auch Inneneinrichtung, Umstrukturierung usw.“ beinhalten könnte.
  • „Dieselgate“: Auch gegen Renault wird jetzt wegen „Täuschung“ ermittelt

    „Dieselgate“: Auch gegen Renault wird jetzt wegen „Täuschung“ ermittelt

    Der französische Konzern, der diese Nachricht am Dienstag selbst bekannt gab, „bestreitet, irgendeine Straftat begangen zu haben“. Ermittelt wird im Verdacht der betrügerischen Emissionskontrollen bei Dieselmotoren der älteren Generation.

    Der Renault-Konzern gab am Dienstag, dem 8. Juni, bekannt, dass er im Rahmen der „Dieselgate“-Untersuchung über die betrügerischen Emissionskontrollen von Dieselmotoren der älteren Generation wegen „Täuschung“ angeklagt wurde. In einer Erklärung bestreitet das französische Unternehmen, „irgendeine Straftat begangen zu haben“ und sagt, dass „seine Fahrzeuge nicht mit einer Software ausgestattet sind, die Abgasreinigungswerte verändert“.

    Renault muss erstens eine Kaution in Höhe von 20 Millionen Euro hinterlegen, davon 18 Millionen für die mögliche Zahlung von Schadensersatz und Bußgeldern, und zweitens eine Bankgarantie in Höhe von 60 Millionen Euro zum Ausgleich möglicher Schäden hinterlegen.

    Volkswagen hat bereits 30 Milliarden Euro gezahlt
    Die Justiz der Europäischen Union hatte Ende 2020 den Weg für eine Strafverfolgung auch in Frankreich gegen den Skandal verwickelte Autohersteller geebnet, indem sie die Rechtswidrigkeit einer Volkswagen-Software bestätigte, die im Verdacht steht, die Abgaskontrollen verändert zu haben. „Dieselgate“, das in vielen Ländern zu Klagen geführt hat, hat den deutschen Autobauer bereits 30 Milliarden Euro gekostet, vor allem in den USA, wo sich der Konzern 2017 des Betrugs schuldig bekannte.