Kategorie: Wirtschaft

  • Kaufkraft: Immer mehr Franzosen suchen nach zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten

    Kaufkraft: Immer mehr Franzosen suchen nach zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten

    Während Anfang der Woche der Gesetzentwurf zur Stärkung der Kaufkraft verabschiedet wurde, suchen immer mehr Franzosen nach Möglichkeiten, ihr Einkommen durch Nebenjobs aufzubessern. Die Zahl der Registrierungen auf spezialisierten Websites ist stark angestiegen.

    Der Australian Shepherd ist nicht etwa der Hund von Maria Belayachi. Um ihre Rente aufzubessern, hat sich die Frührentnerin auf einer Internet-Plattform angemeldet, um ihre Dienste anzubieten und auf die Tiere in der Nachbarschaft aufzupassen. Dafür, dass sie sich fünf Tage lang um Rocky, ihren neuen Untermieter, kümmert, erhält Marnia 80 Euro. Und auch die Besitzer sind finanziell auf der Gewinnerseite.

    Diesen Sommer werden etwa zehn Familien während ihres Urlaubs ihren Hund Marnia Belayachi anvertrauen. Das Ergebnis: Sie ist bis Ende August ausgebucht. Ihre reguläre Rente beläuft sich auf 1.850 Euro. Wie Marnia haben sich angesichts der Inflation viele Franzosen auf Websites für gegenseitige Hilfe angemeldet. Unter ihnen ist auch ein Student, der in seiner Freizeit bei seinen Nachbarn gärtnert. Auf den Plattformen stieg die Zahl der Angebote für Dienstleistungen an, im Durchschnitt um 30% im Vergleich zum Vorjahr.

  • Das kommende Wochenende ist ein guter Zeitpunkt, um Ihr Auto in Frankreich zu betanken

    Das kommende Wochenende ist ein guter Zeitpunkt, um Ihr Auto in Frankreich zu betanken

    Für das verkehrsreichste Wochenende des Jahres gibt es interessante Rabattangebote für Kraftstoffe.

    Das sogenannte „Chassé-Croisé“ steht vor der Tür. Es ist das Wochenende, an dem sich die Franzosen, die im August in den Urlaub fahren, die Straßen mit denen teilen, die von ihrem Juli-Urlaub zurückkommen. Wie in den Vorjahren wird es auch in diesem Jahr auf den französischen Autobahnen vor allem am Samstag zu einem extrem hohen Verkehrsaufkommen kommen.

    Zum Glück gibt es für Autofahrer in Frankreich an diesem Wochenende einige interessante Möglichkeiten, beim Tanken Geld zu sparen.

    Die Kraftstoffpreise sind in Frankreich nach wie vor sehr hoch: am Dienstag lagen die Durchschnittspreise bei 1,93 € pro Liter für Diesel, 1,91 € für bleifreies Benzin (SP95) und 1,85 € für E10.

    Die Lebensmittelkette E. Leclerc will an diesem Wochenende auf ihre Gewinne verzichten und Kraftstoff zum Selbstkostenpreis anbieten. Von Donnerstag, dem 28. Juli, bis Samstag, dem 30. Juli, können die Kunden an allen Tankstellen der Leclerc-Supermärkte – von denen es etwa 600 in Frankreich gibt – den verbilligten Preis in Anspruch nehmen können. Es ist unbedingt zu beachten, dass der Sonderpreis am Sonntag, dem 31. Juli, und auf den Autobahntankstellen der Leclerc-Gruppe nicht gültig sein wird.

    Das Angebot soll, so der Vorstand Michel-Édouard Leclerc, den Verbrauchern helfen, mit den steigenden Lebenshaltungskosten und der Inflation umzugehen. Insbesondere an einem der wichtigsten Wochenenden des Jahres für französische Autofahrer.

    Allerdings sollte man keine zu grossen Hoffnungen hegen: Ein Liter Kraftstoff wird an den teilnehmenden Tankstellen nur etwa 0,02 bis 0,10 € billiger sein, als heute.

    Die Leclerc-Gruppe ist nicht die einzige Supermarktkette, die Rabatte auf Kraftstoffe anbietet. Auch die Casino-Gruppe will ihre Rabatte noch bis Ende August anbieten. Casino bietet eine Gutscheinkarte an, die der Differenz zwischen dem tatsächlich gezahlten Benzinpreis und dem angenommenen Preis von 0,85 € pro Liter entspricht. Der Gutschein kann in den teilnehmenden Casino-Supermärkten ab einem Einkauf von mindestens 120 € eingesetzt werden. Kunden zahlen also effektiv nur 0,85 € pro Liter Kraftstoff. Aber Achtung: das Angebot gilt in den teilnehmenden Casino-Supermärkten immer nur an Wochenenden.

  • Listeria: Carrefour ruft getrockneten Schinken zurück

    Listeria: Carrefour ruft getrockneten Schinken zurück

    Die Marke Carrefour musste ihren getrockneten Bio-Premiumschinken wegen einer möglichen Verunreinigung mit Listeria-Bakterien zurückrufen. Die Website RappelConso meldete am Montag, dem 25. Juli, dass die Marke Carrefour gezwungen ist, die Chargen von „Jambon sec Qualité Supérieure, 7 mois d’affinage minimum“ (Trockenschinken der Spitzenqualität, mindestens 7 Monate gereift) zurückzurufen. Der Schinken könnte Bakterien des Bakteriums Listeria monocytogenes enthalten. Der Verzehr könnte gesundheitsschädigend sein. Alle Carrefour-Märkte in Frankreich sind von diesem Rückruf betroffen. Wenn Sie diesen Schinken gekauft haben, sollten Sie ihn vernichten oder in den jeweiligen Laden zurückbringen. Bei den betroffenen Produkten handelt es sich um versiegelte Schalen zu 80 g, die GTIN-Nummer lautet 3560071081898 und die Chargennummer 210152561. Das auf der Verpackung aufgedruckte Verfallsdatum ist der 16.10.2022. Der Schinken wurden zwischen dem 19. und 22. Juli vermarktet. Vor allem schwanger…

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  • Hitzewelle: Neue Kleidung soll gegen grosse Hitze schützen

    Hitzewelle: Neue Kleidung soll gegen grosse Hitze schützen

    Angesichts der immer häufigeren und stärkeren Hitzewellen ist die Textilindustrie innovativ und die Forschung konzentriert sich auf Kleidungsstücke, die helfen sollen, die Hitze besser zu vertragen. 

    Für viele Menschen sind die Hitzewellen, die sich über das Hexagon gelegt haben, schwer zu ertragen. Um besser mit den heissen Temperaturen umgehen zu können, entscheiden sich manche Menschen für kühlende Kleidung. Ein Busunternehmen bevorzugt eine Weste, die ähnlich wie eine Kühltasche funktioniert und ihren Träger 5 bis 6 Stunden lang kühl hält. Die Investition für den Kauf dieser Westen beträgt 60 Euro pro Weste. „Die Investition ist eindeutig interessant, da sie die Arbeitsbedingungen verbessert“, erklärt Josselin Guiavarch, der Betriebsleiter des Unternehmens in einer Reportage von France 2.

    Um die Hitzewellen zu parieren, die Frankreich in Zukunft wohl immer häufiger heimsuchen werden, forschen Unternehmen an der Entwicklung neuer Kleidung, die kühl hält. Das Ziel ist ein doppeltes, da diese neuen Kleidungsstücke nicht nur die Menschen erfrischen, sondern auch dafür sorgen, dass ihre Träger keine Klimaanlage nutzen müssen, was wiederum Energie spart. „Die Herausforderung bei diesen Textilien wird (…) darin bestehen, zum thermischen Komfort der Person beizutragen und gleichzeitig einen übermäßigen Energieverbrauch zu vermeiden“, erklärt Isabelle Cornu, stellvertretende Direktorin des Europäischen Zentrums für Innovative Textilien auf France 2.

  • Wirtschaft: Staat startet Übernahmeangebot im Wert von 9.7 Milliarden Euro zur Verstaatlichung der EDF

    Wirtschaft: Staat startet Übernahmeangebot im Wert von 9.7 Milliarden Euro zur Verstaatlichung der EDF

    das Wirtschaftsministerium plant, fast 10 Milliarden Euro für die Übernahme der EDF (Électricité de France) auszugeben. Der Staat hält derzeit etwa 84% des französischen Stromversorgers. Am Dienstag, dem 19. Juli, wurde bekannt gegeben, dass der Staat ein Übernahmeangebot auflegen wird, um 100% des Kapitals der EDF zu übernehmen.

    Die EDF steht wieder am Anfang. Im Jahr 2005 wurde der Konzern privatisiert. Im Jahr 2022 soll er wieder verstaatlicht werden, ein 9,7 Milliarden Euro teures Geschäft für den Staat. Um wieder die vollständige Kontrolle über EDF zu erlangen, muss das Wirtschaftsministerium die Anteile der Kleinaktionäre aufkaufen. Unter ihnen ist André-Yves Verdejo, Vizepräsident von EDF Actionnariat Salarié, der mit dem von der Regierung vorgeschlagenen Aktienpreis nicht zufrieden ist.

    Die Zukunft der EDF leichter finanzieren.
    In 17 Jahren hat André-Yves Verdejo mehrere Tausend Euro in das Unternehmen investiert und fühlt sich nun geschädigt. „Viele Kleinanleger haben in diesem Sinne investiert. Nicht um an der Börse zu spekulieren, sondern um ihre Ersparnisse als gute Familienväter zu vermehren. Heute sind sie enttäuscht“, meint er. Warum also eine solche Operation? Die EDF ist überschuldet, laut Analysten werden sich die Schulden bis Ende 2022 möglicherweise auf etwa 60 Milliarden Euro belaufen. Der Stromversorger muss einen alternden Kernkraftwerkspark verwalten und in die Zukunft investieren, insbesondere in den Bau von sechs neuen EPR-Reaktoren, deren Kosten auf über 50 Milliarden Euro geschätzt werden. Durch die Wiederverstaatlichung hofft Paris, die Zukunft der EDF leichter finanzieren zu können.

  • Energie: Supermärkte einigen sich auf Plan zur Energieeinsparung

    Energie: Supermärkte einigen sich auf Plan zur Energieeinsparung

    Die großen französischen Einzelhandelsunternehmen, von E.Leclerc über Picard bis hin zu Carrefour und Casino, haben sich auf einen Plan zur „Energieeinsparung“ geeinigt, der im Herbst umgesetzt werden soll.

    „Angesichts des von der Regierung für diesen Winter angekündigten Risikos von Stromversorgungsengpässen“ hat der Einzelhandelsverband Perifem „gemeinsame und konkrete Maßnahmen“ festgelegt, um auf Energie- oder Umweltthemen einzuwirken und den Energieverbrauch der Geschäfte ab dem 15. Oktober zu senken, so eine am Montag, dem 18. Juli, veröffentlichte Erklärung.

    Vorgesehen ist, die Leuchtreklamen „bei Ladenschluss“ auszuschalten – derzeit ist dies in der Regel erst eine Stunde nach Ladenschluss der Fall – und „die Lichtintensität systematisch zu senken“, indem die Beleuchtung der Verkaufsfläche vor dem Eintreffen des Publikums um die Hälfte und in „kritischen Verbrauchsperioden“ um 30% reduziert wird.

    Die Franzosen sehen sich mit steigenden Energiekosten konfrontiert.
    Vorgesehen sind auch „andere Maßnahmen“ wie z. B. „die Abschaltung der Klimaanlagen in der Nacht, die Einschränkung der Eisproduktion“ und Notfallmaßnahmen, die u. a. die Senkung der Temperatur in den Verkaufsstellen auf 17 Grad vorsehen, falls eine Regulierungsbehörde dies verlangt.

    Emmanuel Macron erklärte in seinem TV-Interview am 14. Juli, dass der Staat einen „Sparplan“ für Energie vorbereite, um der Gefahr von Engpässen aufgrund des Krieges in der Ukraine zu begegnen, und rief dazu auf, „kollektiv in eine Logik der Sparsamkeit einzutreten“.

    Lesen Sie auch: Interview mit Emmanuel Macron anlässlich des Nationalfeiertags zum 14-Juli

    Die Maßnahmen, die von E. Leclerc, Carrefour, Système U, Les Mousquetaires, Intermarché, Auchan, Casino, Franprix, Monoprix, Lidl und Picard beschlossen wurden, sind natürlich auch Sparmaßnahmen für die Einzelhändler, die wie alle Franzosen mit steigenden Energiekosten konfrontiert sind.

    „Dies wird unsere Konsumgewohnheiten grundlegend verändern“.
    Die Stromrechnung macht bis zu 30% des Nettoergebnisses der Einzelhändler aus. Daher ist es „wesentlich, die Energierechnung zu senken und sich gemeinsam zu mobilisieren, um eine zu starke Auswirkung auf die Preise für die Verbraucher zu vermeiden“, erklärt der Verband. Das Gesetz „Élan“ sieht außerdem eine Senkung des Energieverbrauchs der Geschäfte um mindestens 40% bis 2030 vor.

    „Die Zeit ist reif für einen sparsamen Umgang mit Energie, das wird unsere Konsumgewohnheiten grundlegend verändern“, meint der Präsident des Verbands, Thierry Cotillard, in der Pressemitteilung von Perifem.

  • Kaufkraft oder Macrons Crashtest ab diesem Montag im Parlament

    Kaufkraft oder Macrons Crashtest ab diesem Montag im Parlament

    Ab diesem Montag werden die Abgeordneten über einen Gesetzestext zur Stärkung der Kaufkraft debattieren, der die Franzosen angesichts der steigenden Preise entlasten soll. Die Debatten versprechen hitzig zu werden, da die Opposition der Meinung ist, dass die Regierung nicht großzügig genug ist. Um eine Mehrheit zu finden, hat die Macronie ihre Anstrengungen verdoppelt. Seit mehreren Tagen arbeitet die Regierung mit Hochdruck an dem Text, oder besser gesagt den Texten, über die Kaufkraft, die ab diesem Montagnachmittag im Parlament diskutiert werden. In den Augen des Élysée-Palastes ist dieses Gesetzespaket von größter Bedeutung, da es mehrere Hilfsmaßnahmen gegen die Inflation enthält, wie einen Scheck über 100 Euro für die am stärksten benachteiligten Familien, eine Rentenerhöhung um 4% oder auch eine Erhöhung der Bezüge für Beamte um 3,5%. Die Opposition findet jedoch, dass diese Maßnahmen nicht weit genug gehen und die Macron-Mehrheit wird es schwer haben, das Gesetz durchzubringen….

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  • Hitzewelle: Viertes Kernkraftwerk darf wärmeres Wasser als üblich freisetzen, um weiter arbeiten zu können

    Hitzewelle: Viertes Kernkraftwerk darf wärmeres Wasser als üblich freisetzen, um weiter arbeiten zu können

    Und das zu einer Zeit, in der 29 von 56 französischen Reaktoren aus verschiedenen Gründen nicht verfügbar sind.

    Einem weiteren Atomkraftwerk, dem AKW Bugey im Departement Ain, wurde eine vorübergehende Ausnahme von den Umweltvorschriften gewährt, damit es während der Hitzewelle „mit einem minimalen Leistungsniveau“ weiterarbeiten kann, wie aus einem Erlass hervorgeht, der am Sonntag, dem 17. Juli im Journal Officiel veröffentlicht wurde.

    „Die Reaktoren des Kernkraftwerks Bugey, die Kühlwasser in die Rhône einleiten, können während des festgelegten Zeitraums (…) diese Einleitungen weiterhin vornehmen, solange die Erwärmung nach der Vermischung der Abwässer in der Rhône (…) im Tagesmittelwert 3°C nicht überschreitet“, heißt es in dem Erlass vom Sonntag.

    Die Hälfte des französischen Atomparks ist abgeschaltet
    Bereits am Freitag war eine Ausnahmegenehmigung für die Kernkraftwerke Golfech (Tarn-et-Garonne), Blayais (Gironde) und Saint-Alban (Isère) erteilt worden. Für diese drei Kraftwerke und jetzt auch das Kraftwerk Bugey wurde die Genehmigung bis zum 24. Juli erteilt. Derzeit sind 29 von 56 französischen Reaktoren aus verschiedenen Gründen nicht am Netz.

    Lesen Sie auch: Hitzewelle: 3 Atomkraftwerke stellen Antrag auf Umweltausnahmegenehmigung

    Seit 2006 hat jedes Kraftwerk vorgeschriebene Grenzwerte für die Temperatur der Wassereinleitungen, die nicht überschritten werden dürfen, um die umliegenden Flüsse nicht zu stark zu erwärmen und die Flora und Fauna zu schützen. Die Kraftwerke pumpen Wasser zur Kühlung der Reaktoren aus den Flüssen ab, bevor sie es wieder einleiten. Eine solche Ausnahmeregelung, mit der das reibungslose Funktionieren der Stromversorgung sichergestellt werden soll, wurde bislang nur einmal genutzt, nämlich im Jahr 2018 für das Kraftwerk Golfech für 36 Stunden.

  • Kontaminierte Buitoni-Pizzas : Der CEO von Nestlé France entschuldigt sich und kündigt einen Fonds für die Opfer an

    Kontaminierte Buitoni-Pizzas : Der CEO von Nestlé France entschuldigt sich und kündigt einen Fonds für die Opfer an

    Der Fonds, dessen Höhe nicht bekannt gegeben wurde, „soll in keiner Weise die Entschädigungen ersetzen, die die Justiz beschließen könnte“. Er soll am 1. September eingerichtet werden. Nestlé Frankreich erklärt sein Mea-Culpa. der CEO Christophe Cornu entschuldigt sich bei den Familien der Kinder, die durch den Verzehr von Buitoni-Tiefkühlpizzen krank wurden. In einem Interview, das am Montagabend auf der Website der Zeitung Figaro online gestellt wurde, kündigte er außerdem die Einrichtung eines „Fonds zur Unterstützung der Opfer“ an. „Ich möchte heute mein tiefstes Mitgefühl ausdrücken und mich entschuldigen“, sagte Christophe Cornu und bedauerte „ein menschliches Drama, bei dem Familien und Kinder betroffen sind“. Am 18. März schloss Nestlé zwei Produktionslinien ihrer Pizzas. Die Präfektur des Departements Nord untersagte per Erlass vom 1. April den Betrieb der Buitoni-Fabrik in Caudry, nachdem die Gesundheitsbehörden bekannt gegeben hatten, dass sie einen Zusammenhang zwischen dem…

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  • Inflation: Auch das Eis wird diesen Sommer teurer

    Inflation: Auch das Eis wird diesen Sommer teurer

    Auch das Eis wird in diesem Sommer teurer werden. Grund dafür sind die gestiegenen Rohstoffpreise, aber auch die Kosten für Strom und Gas.

    Auch die Preise für Speiseeis dürften diesen Sommer deutlich nach oben gehen. Grund dafür sind die steigenden Preise für die Rohstoffe und die Energie, die zu ihrer Herstellung notwendig sind.

    „An der Küste dürfte es selten sein, dass man in einer handwerklichen Eisdiele noch eine Kugel für 2,50 Euro bekommt. Wir werden eher bei 3 Euro liegen“, meint Bruno Aïm, Präsident der Confédération nationale des glaciers de France (Nationaler Verband der französischen Eishersteller), gegenüber der Zeitung Le Figaro.

    Preisanstieg um 5% im Juni
    „Himbeeren sind in den letzten Monaten um 70% gestiegen, Eier um 60%. Was die Stabilisatoren betrifft, die dem Eis die Textur verleihen, so kaufte man sie früher zwischen 15 und 18 Euro pro Kilo, jetzt liegt der Preis zwischen 45 und 55 Euro pro Kilo“, sagt Bruno Aïm.

    Seiner Meinung nach muss man abgesehen von den Rohstoffen auch den Anstieg der Strom- und Gaspreise berücksichtigen, den die Gewerbetreibenden gerade erleben. „Wir nutzen alle Heizkessel, um das Speiseeis für Sorbets zu pasteurisieren“.

    Nach Angaben der Zeitung Le Figaro, sind die Preise für Speiseeis im Juni im Jahresvergleich bereits um 5% gestiegen.