Kategorie: Wirtschaft

  • Benzinpreise gingen diese Woche leicht zurück, liegen aber immer noch über 2€ pro Liter

    Benzinpreise gingen diese Woche leicht zurück, liegen aber immer noch über 2€ pro Liter

    Die Preise für einen Liter Kraftstoff liegen weiterhin über 2 € pro Liter. Im Vergleich zur letzten Woche verzeichneten sie allerdings einen leichten Rückgang. Die Regierung erwägt, den Treibstoffrabatt bis Dezember 2022 zu verlängern. Ein kleiner Trost für französische Autofahrer: Die Kraftstoffpreise sind im Vergleich zur letzten Woche leicht gesunken. Die Durchschnittspreise lagen in Frankreich am Mittwoch, 29. Juni, bei 2,046€ für Bleifrei 95 und 2,134€ für Dieselkraftstoff. Innerhalb einer Woche sind die Preise für Bleifrei um 0,6 Cent und für Diesel um 2,5 Cent gesunken. Ein kleines Zeichen der Beruhigung, das allerdings bei den derzeitigen Preisen kaum ins Gewicht fällt. Die Preise an den Zapfsäulen scheinen sich dauerhaft auf über 2€ pro Liter festgesetzt zu haben. Seit zwei Wochen wird der Dieselkraftstoff wieder zu einem höheren Preis als Benzin verkauft. Mitte März hatte der Dieselkraftstoff mit 2,140 € seinen Höchststand erreicht. In den hohen Preisen ist der Treibstoffraba…

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  • Kaufkraft und Inflation: Erhöhung der Beamtengehälter um 3,5% ab dem 1. Juli

    Kaufkraft und Inflation: Erhöhung der Beamtengehälter um 3,5% ab dem 1. Juli

    Die französische Regierung kündigte am Dienstag, den 28. Juni, eine allgemeine Lohnerhöhung von 3,5% für Beamte an. Diese wird ab dem 1. Juli wirksam. Die Gehälter der 5,7 Millionen Staatsbediensteten in Frankreich werden ab dem 1. Juli um 3,5% angehoben, wie das Ministerium für den öffentlichen Dienst am Dienstag gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP bekannt gab. Diese 3,5%, die laut dem Ministerium die höchste prozentuale Erhöhung seit 37 Jahren darstellen, „addieren“ sich zu der durchschnittlichen Erhöhung von 1,5%, die jedes Jahr bei den Gehältern der Beamten und Vertragsbediensteten durchgeführt wird. Die Gehaltserhöhung im öffentlichen Dienst bringt Gesamtkosten in Höhe von etwa 7,5 Milliarden Euro mit sich, die zwischen dem Staat und den Gebietskörperschaften aufgeteilt werden sollen. Die Ankündigung folgt auf eine Erklärung von Amélie de Montchalin vom 14. März dieses Jahres. Damals hatte die für den öffentlichen Dienst zuständige Ministerin angekündigt, dass noch …

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  • Welche Geräte verbrauchen bei uns zu Hause am meisten Energie und wie können wir Geld sparen?

    Welche Geräte verbrauchen bei uns zu Hause am meisten Energie und wie können wir Geld sparen?

    Mehrere französische Energieunternehmen haben die Franzosen dazu aufgerufen, „sofort“ Einsparungen bei ihrem Energieverbrauch vorzunehmen. Hier einige Tipps, wie man Energie sparen und die Kosten senken kann.

    Am Sonntag, dem 26. Juni, forderten die Geschäftsführer von TotalEnergies, EDF und Engie in einem in der französischen Zeitung JDD veröffentlichten Beitrag die Franzosen auf, ihren Verbrauch von Kraftstoff, Öl, Strom und Gas „sofort“ zu reduzieren, um der Gefahr einer Verknappung und eines Preisanstiegs zu begegnen. Eine ähnliche Aufforderung hatte Jean-François Carenco, der Vorsitzende der französischen Energieregulierungskommission (CRE), bereits im März formuliert: „In Frankreich muss ab sofort Gas und Strom eingespart werden, sonst könnte es im nächsten Winter problematisch werden“.

    Lesen Sie auch: Energieversorger: Franzosen müssen Verbrauch von Öl, Gas und Strom senken!

    Hier einige Möglichkeiten, wie man seinen Energieverbrauch im täglichen Leben senken kann.

    Kühlschrank / Gefrierschrank
    Das ist unbestreitbar das Haushaltsgerät mit dem höchsten Energieverbrauch in jeder Wohnung. Laut der Agence de la transition écologique (Ademe) verbraucht ein Kühl-/Gefrierschrank im Durchschnitt 346 Kilowattstunden (kWh). Diese Zahl variiert natürlich je nach Modell, Marke und Nutzung.

    Um den Verbrauch eines Kühlschranks zu senken, gibt es ein paar einfache Tricks.

    • Anordnung der Lebensmittel: Füllen Sie Ihren Kühlschrank nicht komplett mit Lebensmitteln, denn die gekühlte Luft muss im Inneren zirkulieren können.
    • Halten Sie ihn von Wärmequellen fern und stellen Sie ihn nicht in die direkte Sonneneinstrahlung. Im Sommer sollte man ihn etwas weiter von der Wand entfernt aufstellen, damit der Kondensator besser belüftet wird. Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Lüftungsöffnung nicht durch Staub verstopft ist.
    • Stellen Sie die Temperatur Ihres Geräts richtig ein: Senken Sie die Kühltemperatur nicht auf unter 4 °C. Lassen Sie außerdem die Kühlschranktür nicht zu lange offen, denn das führt zu einem übermäßigen Energieverbrauch.

    Denken Sie daran, Ihren Gefrierschrank oder das Gefrierfach regelmäßig abzutauen.

    Wäschetrockner und Waschmaschine
    Diese Geräte verbrauchen im Durchschnitt etwa 301 Kilowattstunden pro Jahr. Der Wäschetrockner ist dabei besonders energieintensiv.

    Wenn es möglich ist, sollte man die Wäsche bei gutem Wetter an der frischen Luft trocknen. Wenn das nicht möglich ist, schleudern Sie Ihre Wäsche vor dem Trocknen ausgiebig, damit weniger Wasser zurückbleibt das Trocknen nicht so lange dauert. Auch sollte man die Geräte nicht überladen: Sie verbrauchen viel mehr, wenn sie bis zum Rand gefüllt sind! Das gilt übrigens auch für den Geschirrspüler …

    Schließlich sollte man wissen, dass das Waschen von Wäsche bei 30°C dreimal weniger Energie als bei 90°C verbraucht: Bevorzugen Sie also das Waschen bei niedrigen Temperaturen.

    Fernseher
    Unser Hauskino ist ein Energiefresser! Im Durchschnitt verbraucht ein Fernseher 187 Kilowattstunden pro Jahr. Diese Zahl ist umso wichtiger, als das Fernsehen bei den Franzosen besonders beliebt ist und sie ihre TV-Geräte im Durchschnitt jeden Tag 3,5 Stunden lang laufen lassen. Der Energieverbrauch des Fernsehers hängt allerdings von mehreren Parametern ab: der Größe, seiner Auflösung, seiner Frequenz… Um wirklich Geld zu sparen, ist die Wahl des richtigen Geräts beim Kauf daher von entscheidender Bedeutung.

    Andere Geräte rund um den Fernseher können die Energierechnung noch weiter belasten: Set-Top-Boxen, Spielkonsolen, DVD-Player etc. All diese Geräte verbrauchen im Stand-by-Modus Energie. Wenn sie nicht benutzt werden, sollte unbedingt der Stecker gezogen werden: „Durch das komplette Ausschalten können bis zu 10% der Stromrechnung eingespart werden und auch das Material wird geschont“, erklärt die französische Umweltagentur (Ademe).

    Weitere nützliche Tipps
    Bei der derzeitigen Hitze wünschen wir uns alle eine Klimaanlage, um das Innere unserer Wohnungen angenehm zu kühlen. Aber Achtung: Diese Geräte verbrauchen meist mehr als man denkt, ohne unbedingt den erwarteten Komfort zu bieten. Eine mobile Klimaanlage der Klasse A mit einer Leistung von 2,5 kW kostet im Monat mehr als 130 € und kann bis zu 2,5 Mal mehr verbrauchen als eine fest installierte Klimaanlage und fast 30 Mal mehr als ein Ventilator! Wo möglich, sollten man daher Ventilatoren bevorzugen.

    Im Winter spielt oft die Heizung die Hauptrolle auf der häuslichen Energierechnung. Die Umweltagentur Ademe rät deshalb: „Senken Sie die Temperatur Ihrer Heizung während der Heizperiode um durchschnittlich ein Grad, so können Sie Ihre Rechnung um mindestens 7% senken“.

    Top 10 der Geräte, die in privaten Wohnungen am meisten Strom verbrauchen
    (Rangliste der  französischen Umweltagentur Ademe)

    • Kühl-/Gefrierkombination (346 kWh/Jahr)
    • Wäschetrockner und Waschmaschine (301 kWh/Jahr)
    • Gefrierschrank (288kWh/Jahr)
    • Fernseher (187 kWh/Jahr)
    • Kühlschrank (166 kWh/Jahr)
    • Geschirrspüler (162kWh/Jahr)
    • Elektrischer Backofen (146 kWh/Jahr)
    • Kochplatten (131 kWh/Jahr)
    • Stationärer Computer (123 kWh/Jahr)
    • Videospielkonsole (103 kWh/Jahr)
  • Produktrückruf: Salmonellen in frischen Eiern gefunden

    Produktrückruf: Salmonellen in frischen Eiern gefunden

    In vielen Eierschachteln wurden Salmonellen nachgewiesen. Vier Eiermarken gaben am Montag, 27. Juni, bekannt, dass sie ihre Produkte aufgrund eines möglichen Vorhandenseins von Salmonellen zurückrufen. Es handelt sich um in den Supermärkten von Leclerc verkaufte Schachteln mit 10 Eiern der Marke Eco+ und um die Marke Oeufs de nos régions. Aber auch Eier der Marke Belle France und der Marke Ecoprix, die in verschiedenen Mini-Märkten vertrieben werden, sind betroffen. Auf der Regierungswebseite Rappel Conso kann man alle betroffenen Produkte finden. Es wird empfohlen, die betroffenen Produkte nicht zu verzehren und sie in die jeweiligen Geschäfte zurückzubringen. Sollte man Eier der betroffenen Marken verzehrt haben, sollte man auf Symptome achten, die auf eine Salmonelleninfektion hindeuten könnten: Plötzlich auftretende Magen-Darm-Beschwerden, die oft mit Fieber und Kopfschmerzen einhergehen. Die Symptome treten in der Regel zwischen 6 und 72 Stunden nach dem Verzehr kontaminierter Pro…

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  • G7-Gipfel: Embargo gegen russisches Gold

    G7-Gipfel: Embargo gegen russisches Gold

    Am Sonntag, 26. Juni, wurde in Deutschland der G7-Gipfel eröffnet. Die Staats- und Regierungschefs der sieben Länder einigten sich auf eine neue Sanktion gegen den Kreml: ein Embargo für russisches Gold. Das erste Treffen der G7 fand am Sonntag, dem 26. Juni, in Bayern statt. Das Vereinigte Königreich, Kanada, die USA und Japan haben bereits angekündigt, die Sanktionen gegen Russland auszuweiten, insbesondere in Bezug auf ein Verbot für den Ankauf von russischem Gold. Frankreich, Italien und Deutschland, die drei anderen G7-Mitglieder, werden sich diesem Embargo anschließen. Der Krieg in der Ukraine und seine Auswirkungen sollen bis Dienstag, den 28. Juni, einen großen Teil der Gespräche in Anspruch nehmen. Erste Gespräche widmeten sich den weltweiten wirtschaftlichen Turbulenzen.Die ersten Gespräche waren am Sonntag den weltweiten wirtschaftlichen Turbulenzen gewidmet: der drohenden Nahrungsmittelknappheit, der steigenden Inflation und der Energiekrise. Der amerikanische Präsident Joe…

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  • Treibstoffpreise: Regierung verlangt von TotalEnergies zusätzliche Anstrengungen

    Treibstoffpreise: Regierung verlangt von TotalEnergies zusätzliche Anstrengungen

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire war am Montag, den 27. Juni, zu Gast auf dem Sender BFMTV und bestätigte, dass die Regierung eine zusätzliche Anstrengung von TotalEnergies verlangen will, um dem Preisanstieg entgegenzuwirken.

    Die Regierung wird von TotalEnergies eine zusätzliche Anstrengung verlangen, um den Treibstoffrabatt von 10 Cent pro Liter, den das Unternehmen zusätzlich zu dem vom Staat angewandten Rabatt von 18 Cent eingeführt hatte, zu verlängern oder zu erhöhen, sagte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Montag auf BFMTV.

    „Ich werde den Chef von TotalEnergies Patrick Pouyanné bitten, erneut eine Anstrengung zu unternehmen, weil der Kraftstoffpreis sehr hoch bleibt“, sagte Bruno Le Maire auf RMC/BFMTV und gab an, dass er sich schon am Montagmorgen mit dem CEO des Ölriesen treffen werde.

    „Die gesamte Anstrengung kann nicht allein beim Staat liegen“.
    Die Exekutive arbeitet an ihrem Gesetzentwurf zur Stärkung der Kaufkraft, der mehrere Maßnahmen vorsieht, darunter die Verlängerung des am 1. April eingeführten Treibstoffrabatts von 18 Cent bis Ende August. Gleichzeitig denkt die Regierung über eine neue, stärker auf Vielfahrer ausgerichtete Regelung nach, die den Tankrabatt ablösen soll.

    TotalEnergies hatte im Februar zunächst einen Rabatt von 10 Cent pro Liter an seinen Tankstellen in ländlichen Gebieten gewährt, bevor er am 1. April auf alle Total-Tankstellen ausgeweitet wurde. „Ich wünsche mir, dass TotalEnergies diese Bemühungen fortsetzt und warum nicht sogar noch ausweitet“, sagte Bruno Le Maire.

  • Sommer 2022: Die Urlaubskasse der Franzosen ist in diesem Jahr weniger prall gefüllt

    Sommer 2022: Die Urlaubskasse der Franzosen ist in diesem Jahr weniger prall gefüllt

    Der Sommer 2022 ist für viele Franzosen von Inflation und sinkender Kaufkraft geprägt. Daher wird jeder Urlauber – mehr als in den vergangenen Jahren – auf sein Budget achten.

    1.641 Euro, das ist das durchschnittliche Budget, das die Franzosen für ihren Sommerurlaub eingeplant haben, ein Rückgang um 8% im Vergleich zu den Jahren vor Covid-19. Das Geld für den Urlaub kommt aus verschiedenen Quellen. „45% der Franzosen wollen es ganz einfach aus ihren laufenden Ausgaben bestreiten (…) 36% der Franzosen planen, auf ihre Ersparnisse zurückzugreifen, 7% werden Ratenzahlungen oder Verbraucherkredite in Anspruch nehmen“, erklärt der Journalist Olivier Poncelet auf dem Sender France 3.

    Ein Urlaubsbudget auf den Cent genau
    Für viele ist es wichtig, die Ausgaben am Urlaubsort zu begrenzen und gleichzeitig ein Gleichgewicht zu finden, um den Urlaub trotzdem genießen zu können. Zwei Techniken kristallisieren sich heraus, um zu sparen. „Mehr als die Hälfte der Befragten sagt, dass sie sich am Urlaubsort weniger leisten werden, weniger Souvenirs kaufen und weniger Spaß haben werden (…), eine Mehrheit der Befragten erklärt, dass sie weniger ins Restaurant gehen oder preisgünstigere Menüs essen werden. Im Allgemeinen wollen die Franzosen weniger für ihre Ernährung ausgeben“, analysiert Olivier Poncelet. Trotz des starken Preisanstiegs und der Inflation planen fast drei Viertel der Franzosen, auch in diesem Sommer eine Reise zu unternehmen.

  • Klimakatastrophen: Werden die Versicherungsprämien in die Höhe schnellen?

    Klimakatastrophen: Werden die Versicherungsprämien in die Höhe schnellen?

    Die Zunahme von Unwettern könnte in Frankreich durchaus zu einer Erhöhung der Tarife für Auto- und Hausratversicherungen führen. Die Regierung bittet die Versicherer nun darum, Rücksicht auf die Kaufkraft der Franzosen zu nehmen.

    Das Auto trägt die Spuren der Gewitternacht von Dienstag, dem 21. Juni, auf Mittwoch, den 22. Juni, in Saint-Léger-le-Petit (Cher). Die Karosserie hat den Hagelsturm mit voller Wucht abbekommen. Der Besitzer hatte sein Fahrzeug erst vor einem Monat gekauft. Er hofft nun, dass er sich auf seinen Versicherer verlassen kann. Den Versicherungen zufolge wird es immer teurer werden, solche Schäden zu decken. In den letzten zehn Jahren sind die Tarife in die Höhe geschnellt.

    Versicherer könnten sich weigern, solche Risiken zu decken.
    „Die Prämien für Wohngebäude betrugen 2012 durchschnittlich 218 Euro. Im Jahr 2022 werden sie durchschnittlich 270 Euro betragen, was einem Anstieg von etwa 25% in den letzten zehn Jahren entspricht“, erklärt Delphine Bardou, stellvertretende Generaldirektorin von Réassurez-moi auf dem Sender France 3. Grund dafür sind vor allem Überschwemmungen, Dürren und Stürme, die immer häufiger auftreten. Und das dürfte sich in naher Zukunft noch verstärken und die Rechnung für die Versicherungen noch höher ausfallen lassen. Die Schäden summierten sich zwischen 1989 und 2019 auf 74 Milliarden Euro. Dieser Betrag dürfte sich in den nächsten 30 Jahren fast verdoppeln. Laut Raphaël Vullierme, Generaldirektor der Versicherung LUKO, könnten einige Versicherer in bestimmten Regionen, die anfälliger für klimatische Unwägbarkeiten sind, die Deckung der Risiken vollständig verweigern oder sehr hohe Preise verlangen. Am Donnerstag, dem 23. Mai, wird das Wirtschaftsministerium die Versicherer empfangen. Ziel ist es, die Kaufkraft der Franzosen zu erhalten, indem versucht wird, den Preisanstieg zu begrenzen.

  • Wirtschaft: Kann Frankreich bei sinkendem Wachstum in eine Rezession geraten?

    Wirtschaft: Kann Frankreich bei sinkendem Wachstum in eine Rezession geraten?

    Die Wachstumsprognosen der Banque de France wurden für das Jahr 2022 nach unten korrigiert. Das Wachstum könnte in diesem Jahr bei nur etwa 2,3% liegen. Allerdings ist es möglich, dass der Krieg in der Ukraine und die steigenden Energiepreise das Wachstum noch weiter schwächen.

    Am Mittwoch, dem 22. Juni, herrscht grosse Ungewissheit über das französische Wachstum, das sowohl steigen als auch fallen könnte. Nur die Tourismusbranche scheint sich bislang gut zu halten. In einem Freizeitpark sieht die Saison bereits besser aus als 2019, vor dem Ausbruch der Covid-19-Epidemie. „Es gibt aber eine Frage, die wir uns stellen, das ist die Frage der Kaufkraft, der inflationäre Kontext, der eine Bremse sein kann“, sorgt sich Delphine Pons, Generaldirektorin des Parc Astérix auf dem Sender France 2.

    Eine Inflation von 5,6% im Jahr 2022 und 3,4 % im Jahr 2023.
    Aber abgesehen vom Tourismus verlangsamt sich das Wachstum der Wirtschaft im Jahr 2022. Die Banque de France schätzte das Wirtschaftswachstum im März noch auf 2,8% bis 3,4%. Diese Schätzung wurde inzwischen auf 2,3% im Jahr 2022, 1,2% im Jahr 2023 und 1,7% im Jahr 2024 korrigiert. Wenn es dabei bleibt, kann Frankreich eine Rezession vermeiden, aber der Krieg in der Ukraine erschwert die Situation. „Das Risiko besteht darin, dass die Regierung nicht den gesamten Anstieg der Gaspreise ausgleichen kann und die Haushalte eine deutlich höhere Rechnung werden bezahlen müssen“, erklärt die Wirtschaftswissenschaftlerin Stephanie Villers. Die Banque de France rechnet mit einer Inflation von 5,6% im Jahr 2022 und 3,4% im Jahr 2023.

  • Versicherer: Die Unwetter vom 2. bis 5. Juni werden 940 Millionen Euro kosten

    Versicherer: Die Unwetter vom 2. bis 5. Juni werden 940 Millionen Euro kosten

    Die Unwetter zwischen dem 2. und 5. Juni, die in mehreren Regionen Frankreichs grosse Schäden verursachten, werden voraussichtlich 940 Millionen Euro kosten. Dies geht aus einer ersten Schätzung hervor, die der Branchenverband der Versicherer am Mittwoch veröffentlichte.

    Es war die zweite Welle schwerer Unwetter nach derjenigen zwischen dem 20. und 23. Mai, bei der die Schäden auf 323 Millionen Euro geschätzt wurden. Die Gesamtschäden werden nun auf über 1,2 Milliarden Euro in zwei Wochen geschätzt.

    Die Zahlen umfassen Schäden an Häusern (410 Mio. Euro), Autos (370 Mio. Euro), gewerblichen Gütern (90 Mio. Euro) und landwirtschaftlichen Gütern, darunter zerstörte Ernten (70 Mio. Euro), so France Assureurs in der Pressemitteilung.

    Am 12. Juni wurde mehreren Gemeinden im Zentralmassiv, in der Region Ile-de-France und im Südwesten Frankreichs, die durch Überschwemmungen, Hagel oder Schlammlawinen geschädigt wurden, der Status der Naturkatastrophe zuerkannt. Insgesamt waren 65 Departements von den Unwettern betroffen, die einen Toten und 15 Verletzte gefordert hatten.