Kategorie: Wirtschaft

  • Stützung der Kaufkraft: 10.8 Millionen Franzosen sollen einen Scheck über 100 Euro erhalten

    Stützung der Kaufkraft: 10.8 Millionen Franzosen sollen einen Scheck über 100 Euro erhalten

    Am Mittwoch, 3. August, wurde der zweite Teil des Gesetzes zur Stützung der Kaufkraft von der Nationalversammlung verabschiedet. Zu den beschlossenen Maßnahmen gehört eine Prämie von 100 Euro, die im September an Personen mit geringem Einkommen gezahlt wird. Am Mittwoch, dem 3. August, wurde in der Nationalversammlung der zweite Teil des Gesetzes zur Stützung der Kaufkraft verabschiedet. Unter anderem wird im September eine Prämie von 100 Euro ausgezahlt, um Haushalten mit sehr niedrigem Einkommen zu helfen. Für Studierende beispielsweise ist dieser zusätzliche Betrag nicht unerheblich und kann zum Kauf von Lebensmitteln oder Schreibwaren verwendet werden. Zwar ist der Scheck niedriger ist als die ursprünglich geplanten 150 Euro, aber jetzt kommen mehr Menschen in den Genuss der Unterstützung. Die Maßnahme kostet den Staat etwa 1 Milliarde EuroViele Franzosen werden Anspruch auf diese Prämie haben. Alle Personen mit Minimaleinkommen haben Anspruch auf diese Unterstützung, ebenso wie Re…

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  • Produktrückruf: Kuchen der Marke P’tit Déli in ganz Frankreich zurückgerufen

    Produktrückruf: Kuchen der Marke P’tit Déli in ganz Frankreich zurückgerufen

    Kuchen der Marke P’tit Déli könnten metallische Fremdkörper enthalten. Verbraucher werden gebeten, diese nicht zu verzehren und zur Rückerstattung in die Geschäfte zurückzubringen. Die Regierungswebseite Rappel Conso warnt Verbraucher, die zwischen dem 17. Juni 2022 und Mittwoch, dem 3. August 2022 in Leclerc-Geschäften Kuchen der Marke P’tit Déli in 250g, 500g und 800g Packungen gekauft haben.

    Der Rückruf und die Rücknahme dieser Produkte ist auf das mögliche Vorhandensein von metallischen Fremdkörpern in den Kuchen zurückzuführen. Es wird darum gebeten, die Produkte nicht zu verzehren und sie zur Erstattung in die Geschäfte zurückzubringen. Die betroffenen Chargennummern sind: 3564700487464: Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 15/08/2022 und dem 12/09/2022. 3564700019481 : Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 15/08/2022 und dem 12/09/2022. 3564700019474 : Datum der Mindesthaltbarkeit zwischen dem 15/08/2022 und dem 12/09/2…

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  • Marine Le Pen fordert die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland

    Marine Le Pen fordert die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland

    Die Chefin der Abgeordneten des Rassemblement National kritisierte außerdem eine „totale Untätigkeit“ der Regierung. Marine Le Pen forderte am Dienstag, dem 2. August, die Abschaffung der Sanktionen gegen Russland wegen des Krieges in der Ukraine, da sie ihrer Meinung nach „absolut nichts nützen“, außer den Europäern „Leid zuzufügen“. „Ich wünsche mir“, dass die Sanktionen „verschwinden, damit Europa nicht mit einem Blackout konfrontiert wird, insbesondere was die Gasimporte betrifft“, erklärte die Chefin der RN-Abgeordneten bei einer Pressekonferenz in der Nationalversammlung. Die Le Pen prangerte außerdem eine „totale Untätigkeit“ der Regierung seit der Wiederwahl von Emmanuel Macron im April an und meinte, dass in den ersten 100 Tagen seiner zweiten Amtszeit „fast nichts“ passiert sei. „Das Einzige, was passiert ist, ist dieser Gesetzentwurf zur Stärkung der Kaufkraft. (…) Und man sieht, dass es weit hinter den Bedürfnissen unserer Landsleute zurückbleibt“. Marine Le Pen, die am 2…

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  • Ist das Leben in Frankreich wirklich so teuer?

    Ist das Leben in Frankreich wirklich so teuer?

    Klar ist, dass die Steuern in Frankreich hoch sind und dass deswegen auch der Lebensunterhalt teuerer sein könnte. Wie sieht es mit den Lebensmittelpreisen im Vergleich zum restlichen Europa wirklich aus?

    Frankreich ist ein wunderbares Land und lockt Besucher mit seiner schönen Landschaft, der Geschichte, dem Lebensstil, dem schmackhaften Essen und gutem Wein.

    Einige Dinge sind in Frankreich deutlich teurer als anderswo und die Steuern sind notorisch hoch, aber wie sieht es mit den Kosten für Lebensmittel und Wein im Vergleich mit anderen Ländern aus?

    Eurostat, das die Preisniveaus in der EU, dem EWR und den EU-Beitrittsländern überwacht, sieht die Preise für Lebensmittel und alkoholfreie Getränke in Frankreich auf Platz 10 von 36. Allerdings gibt es innerhalb Frankreichs zum Teil erhebliche regionale Unterschiede.

    Lebensmittel in Frankreich sind teurer als im Durchschnitt der 19 Länder, die derzeit den Euro als Währung verwenden.

    Nach den Daten von Eurostat lagen die Lebensmittelpreise in Frankreich im Jahr 2021 um 11 Prozent über dem EU-Durchschnitt, bei Obst, Gemüse und Kartoffeln sogar um 20 Prozent.

    Alkoholfreie Getränke waren in Frankreich dagegen etwas billiger als der Durchschnitt, ebenso wie Milch, Käse und Eier. Alkoholische Getränke sind im Durchschnitt etwas teurer als der Durchschnitt. Allerdings gehen die höheren Lebenshaltungskosten mit einem höheren Lohnniveau einher. Auch die Löhne in Frankreich sind im Durchschnitt höher als in den anderen Euro-Ländern.

    Ein genaueres Maß für die tatsächlichen Kosten von Lebensmitteln wäre daher die Messung des Anteils am Monatseinkommen eines Haushalts, der für Lebensmittel ausgegeben wird. In Rumänien etwa machen Lebensmittel mehr als ein Viertel der Ausgaben eines Haushalts aus. In Rumänien sind die „echten“ Lebenshaltungskosten also teurer, da sie einen größeren Teil des Haushaltsbudgets verschlingen, obwohl die Preise niedriger sind als im EU-Durchschnitt. In den 36 von Eurostat erfassten Ländern machten Lebensmittel und alkoholfreie Getränke etwa 13 Prozent der Konsumausgaben eines Haushalts aus.

    In Frankreich lag dieser Anteil im Jahr 2021 bei 13,9 Prozent, gegenüber 14,9 Prozent im Vorjahr, womit Frankreich auf der Liste ziemlich genau im Durchschnitt liegt.

    Der Lebenshaltungskosten-Index von Numbeo listet Frankreich insgesamt auf Platz 15 der teuersten Länder der Welt – obwohl es beim Lebensmitteleinkauf und beim Restaurantbesuch näher an den USA liegt (Platz 27 auf der Liste).

  • Übergewinnsteuer: Senat entscheidet sich nach knapper Abstimmung dagegen

    Übergewinnsteuer: Senat entscheidet sich nach knapper Abstimmung dagegen

    Am Montag, dem 1. August, befassten sich die Senatoren mit der von der Linken befürworteten Übergewinnsteuer großer Unternehmen. Nach einer knappen Abstimmung lehnte der Senat die entsprechende Gesetzesvorlage schließlich ab. Die sogenannten Übergewinne großer Unternehmen, die von der Energie-Krise profitieren, werden nicht extra besteuert. Der Senat hat am Montag, dem 1. August, entschieden. Es war eine knappe Abstimmung mit 155 Ja- und 177 Nein-Stimmen. Insbesondere die Republikaner im Oberhaus des französischen Parlaments waren gegen die Maßnahme. Auch Wirtschaftsminister Bruno Le Maire findet es wichtig, Investoren zu beruhigen, die Frankreich oft wegen seiner Abgabenhöhe kritisieren. „Wenn man das am höchsten besteuerte Land aller europäischen Länder ist, fügt man nicht noch eine zusätzliche Steuer hinzu“, bekräftigte Le Maire. Die Idee der Übergewinnsteuer wurde mit Nachdruck von der Linken verteidigt, die die außerordentlichen Gewinne großer Unternehmen wie TotalEnergies besteue…

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  • Kraftstoffe: Benzin- und Dieselpreise sanken Ende Juli

    Kraftstoffe: Benzin- und Dieselpreise sanken Ende Juli

    Die Kraftstoffpreise in Frankreich sinken, wie aus den offiziellen Daten hervorgeht, die die Regierung am Montag, dem 1. August, veröffentlichte. So sind die Kosten für Benzin und Diesel weitgehend wieder unter die 2-Euro-Marke gesunken, nachdem sie Anfang Juli durchschnittlich deutlich über 2 Euro pro Liter lagen. Dieselkraftstoff ist im Vergleich zur Vorwoche um 5,61 Cent gesunken, Super bleifrei 95 kostet 7,92 Cent weniger und Super bleifrei 96-E10 ist um 6,21 Cent billiger geworden. Dabei ist zu beachten, dass der von der Regierung eingeführte Rabatt von 18 Cent pro Liter immer noch angewendet wird. Im September und Oktober soll ein Kraftstoffrabatt von 30 Cent pro Liter und im November und Dezember ein Rabatt von 10 Cent eingeführt werden, wie aus dem Maßnahmenpaket hervorgeht, das kürzlich von der Nationalversammlung verabschiedet wurde.
  • Starker Preisanstieg bei Babyprodukten in französischen Apotheken

    Starker Preisanstieg bei Babyprodukten in französischen Apotheken

    Die Preise für Babyprodukte steigen in französischen Apotheken stark an, während sie in Supermärkten stabil bleiben. Das könnte dazu führen, dass die Kunden die großen Einzelhandelsketten bevorzugen werden.

    Die Preise für Baby- und Kinderprodukte sind in Apotheken am Montag, dem 1. August, deutlich gestiegen. „Konkret wird eine Babymilch, die im Durchschnitt 20 Euro gekostet hat, auf zwischen 22 und 24 Euro steigen“, erklärt der Apotheker Patrick Sitbon gegenüber France 3. Die Hersteller kündigen weitere Erhöhungen ab dem Herbst an und weisen darauf hin, dass sich der Krieg in der Ukraine auf die Preise, insbesondere für Rohstoffe und Verpackungen, auswirkt.

    Preiswertere Produkte in den großen Einzelhandelsketten
    Innerhalb von zwei Jahren sind die Preise für Babymilch um 11% bis 33% gestiegen. Auch die Preise für Windeln sind um bis zu 91% in die Höhe gegangen. „Wenn es einen großen Preisanstieg in der Apotheke gibt, die Preise im Supermarkt aber gleich bleiben, könnte man tatsächlich eventuell wechseln“, sagt ein Familienvater. In den großen Supermärkten werden Babyprodukte weiterhin preiswerter verkauft. „Die großen Einzelhandelsunternehmen wollen vor allem die Kundschaft der Familien nicht verlieren (…) sie bemühen sich bei diesen Produkten um niedrige Preise, während bei den anderen Produkten die Inflation deutlich wird“, erklärt Olivier Dauvers, Spezialist für große Einzelhandelsunternehmen, auf dem Sender France 3.

  • Inflation steigt in Frankreich auf 6.1% – Rekord seit Juli 1985

    Inflation steigt in Frankreich auf 6.1% – Rekord seit Juli 1985

    Das Statistikamt Insee gab am Freitag, dem 29. Juli bekannt, dass sich der Anstieg der Verbraucherpreise in Frankreich im Juli wieder beschleunigt hat und auf 6,1% im Jahresvergleich gestiegen ist, verglichen mit 5,8% im Juni.

    Es ist laut Insee die höchste Teuerungsrate seit Juli 1985. Der Anstieg der Verbraucherpreise in Frankreich beschleunigte sich im Juli erneut und erreichte 6,1%, verglichen mit 5,8% im Juni. Dies geht aus einer ersten vorläufigen Schätzung hervor, die das Statistikamt am Freitag, dem 29. Juli veröffentlichte.

    Die Inflation wurde von steigenden Dienstleistungspreisen angetrieben, die im Juli um 3,9% gegenüber dem gleichen Zeitraum des Jahres 2021 stiegen, sowie von Lebensmitteln, die im Jahresvergleich um 6,7% stiegen. Trotz eines immer noch starken Anstiegs hat sich die Preisentwicklung der Energiepreise hingegen verlangsamt, so das Insee. Die sei auf einen Rückgang der Preise für Erdölprodukte zurückzuführen: Der Anstieg betrug im Juli 28,7% im Vergleich zum Juli 2021, gegenüber 33,1% im Vormonat.

    Einfluss des Krieges in der Ukraine
    Die Energiepreise sind in den letzten Monaten vor allem aufgrund der russischen Invasion in der Ukraine in die Höhe geschnellt, was zu einer Preisexplosion auf den Weltmärkten geführt hat. Im Monatsvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 0,3%, nach +0,7% im Juni. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex, der als Grundlage für europäische Vergleiche dient, stieg im Jahresvergleich um 6,8%, nach 6,5% im Juni.

  • Supermarktkette Casino tauscht bis Sonntag Mauttickets gegen Einkaufsgutscheine

    Supermarktkette Casino tauscht bis Sonntag Mauttickets gegen Einkaufsgutscheine

    Die Einzelhandelskette Casino bietet ab diesem Wochenende ein neues Rabatt-System, bei dem Mauttickets gegen Gutscheine eingetauscht werden können, die anschliessend in den Supermärkten eingelöst werden können.

    Hinweis an alle Autofahrer. Vor dem Hintergrund einer galoppierenden Inflation in Frankreich, testet Casino ab diesem Wochenende ein neues Rabatt-System, das den Geldbeutel von Urlaubern entlasten soll. Casino bietet die Möglichkeit, Mauttickets (Autobahngebühren) gegen Gutscheine im Wert von bis zu 40 Euro einzutauschen, die bei einem Mindesteinkauf von 100 Euro in den angeschlossenen Supermärkten eingelöst werden können.

    Die Aktion, die am Freitag, dem 29. Juli beginnt, endet bereits am nächsten Tag. Es wird jedoch bis Sonntag einschliesslich möglich sein, die Gutscheine in den Geschäften einzulösen.

    Weitere Aktionen dieser Art könnten in Kürze folgen. „Wir könnten solche Aktionen an allen Wochenenden der Sommerferien wiederholen, je nachdem, welche Rückmeldungen von den Kunden erhalten“, erklärt ein Sprecher der Gruppe gegenüber der Presse.

    „Es ist unser Wille, unsere Kunden so nah wie möglich bei ihren Sorgen um die Kaufkraft zu begleiten. Die Mautgebühren erhöhen die Rechnung für die Fahrt in den Urlaub und können die Kosten einer Reise sogar verdoppeln“, so Casino.

  • Energie: Riskiert Frankreich Stromknappheit im nächsten Winter?

    Energie: Riskiert Frankreich Stromknappheit im nächsten Winter?

    Aufgrund der Energiekrise, die Frankreich derzeit erlebt, sind die Strompreise stark gestiegen. Die Preise sind sogar stärker gestiegen als in anderen europäischen Ländern und es gibt Befürchtungen, dass es im nächsten Winter zu Engpässen bei der Stromversorgung kommen könnte. Das Szenario eines allgemeinen Stromausfalls war vor einigen Monaten noch undenkbar, doch inzwischen stellt sich die Frage ernsthaft. Wird Frankreich genug Energie für den Winter haben? Zwischen Januar und Juli 2022 stieg der Preis pro kWh von 81,08 Euro auf 526,9 Euro, das ist sechsmal so hoch. Der geopolitische Kontext spielt bei diesem Anstieg eine entscheidende Rolle und der Krieg in der Ukraine ist einer der Faktoren, die die Preise in die Höhe treiben, aber durchaus nicht der einzige. Überalterung der nuklearen AnlagenEin weiterer Faktor, der die Strompreise in Frankreich in die Höhe treibt, ist die veraltete nukleare Infrastruktur. „Heute sind weniger als 50% der Reaktoren in Betrieb, was ziemlich außergew…

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