Kategorie: Wirtschaft

  • Defekte Motoren: Tausende erheben Klage gegen Renault

    Defekte Motoren: Tausende erheben Klage gegen Renault

    Knapp 1.800 Autobesitzer wollen am Montag, dem 5. Juni, eine Strafanzeige gegen Renault-Nissan einreichen. Ihr Anwalt ist der Ansicht, dass sie Fahrzeuge mit „einem Motor gekauft haben, der aufgrund eines Konstruktionsfehlers zu viel Öl verbraucht“, was jederzeit zu einem Motorschaden führen kann.

    Tausende Kunden, die Autos von Renault, Dacia, aber auch der Marke Nissan gekauft haben, wollen am Montag, 5. Juni, vor dem Strafgericht von Nanterre im Departement Hauts-de-Seine eine Klage gegen den Renault-Nissan-Konzern einreichen. Dies teilte Rechtsanwalt Christophe Lèguevaques am Donnerstag, dem 1. Juni, mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Le Parisien/Aujourd’hui en France.

    „Bis heute haben 1.789 Personen beschlossen, bei der Staatsanwaltschaft Nanterre Klage wegen schwerer Täuschung, irreführender Geschäftspraktiken und Gefährdung des Lebens von Menschen zu erheben“, erklärt Christophe Lèguevaques. Nach Ansicht des Anwalts und seiner Mandanten hatte Renault „seit 2015 Kenntnis von den Mängeln der Motoren“ und verschwieg diese Informationen, „was eine Strafanzeige rechtfertigt“.

    Der Anwalt vertritt Autobesitzer, die Fahrzeuge mit einem fehlerhaften Motor gekauft haben. Das Öl vermischt sich mit dem Benzin, was kohlenstoffhaltige Ablagerungen in den Ventilen zur Folge hat. Nach 40 bis 80.000 Kilometern brechen dann ein oder zwei Ventile.

    In der Regel führt das dazu, dass man bei 130 km/h auf der Autobahn einen Leistungsverlust spürt und plötzlich der Motor kaputt geht, wonach die Geschwindigkeit auf 50 oder 60 km/h sinkt. Laut dem Anwalt der Kläger ist dieses Ereignis „extrem beängstigend für den Fahrer, der nicht versteht, was ihm passiert, während er versucht, auf den Seitenstreifen auszuweichen und den von hinten kommenden Fahrzeugen auszuweichen“.

    Im Fokus dieser Klagen steht der Motor 1.2TCe, der zwischen Oktober 2012 und Juni 2016 produziert wurde und nach Angaben von Renault in mehr als 130.000 französischen Fahrzeugen eingebaut ist. Renault erklärt, dass weniger als 10 % dieser Fahrzeuge „möglicherweise“ einen überhöhten Ölverbrauch haben könnten. Europaweit sind etwa 400.000 Fahrzeuge mit diesem Motor ausgestattet. Man findet den Motor vor allem in Renault-Modellen wie Mégane III und IV, Captur oder Clio, aber auch in Dacia-Modellen (Duster oder Lodgy). Bei Nissan wird dieser Motor in Qashqai oder Pulsar eingesetzt.

    „Wir konnten nachweisen, dass Renault seit 2015 von diesem Motorfehler wusste und dass Renault ihn weiterhin leugnet“. Die Klage wird auch wegen „Irreführung“ eingereicht, denn „sie haben Verbrauchern Fahrzeuge mit einem Motor verkauft, der jederzeit kaputt gehen konnte, ohne es ihnen zu sagen“, erläutert der Anwalt.

    Die Fahrer haben auch den Eindruck, dass sie persönlich gefährdet wurden. Die 1.789 Kläger, die sich dem Verfahren angeschlossen haben, fordern daher, „dass eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet wird, um die ganze Wahrheit über diese Praxis aufzudecken, und dass Renault bestraft wird“, um „eine angemessene finanzielle Entschädigung für die Personen zu erhalten, die dieses Risiko erleben mussten“, meint Rechtsanwalt Christophe Lèguevaques.

    Auf Anfrage von Franceinfo erklärte der Renault-Konzern, dass er „alle an ihn gerichteten Anfragen prüft“ und neben einer technischen Nachbesserung auch eine finanzielle Unterstützung bereitstellt“.

  • Béziers: Ehemaliges Gefängnis in ein Hotel umgewandelt

    Béziers: Ehemaliges Gefängnis in ein Hotel umgewandelt

    In Béziers im Département Hérault wurde die ehemalige Haftanstalt zu einem 3-Sterne-Hotel umgebaut. Das Projekt wurde unter anderem von dem Schauspieler Christophe Lambert getragen.

    Auf den Anhöhen von Béziers im Departement Hérault befindet sich das ehemalige Gefängnis, das 1857 zu Füßen der Kathedrale erbaut wurde. Die letzten Insassen verließen das Gefängnis 2009, danach wurde es geschlossen. Heute wird hier eine ganz andere Geschichte geschrieben. Das Gebäude mit seinen 3.000 m2 wurde in ein 3-Sterne-Hotel mit Schwimmhalle, Panoramarestaurant und Konferenzräumen umgewandelt. Die 60 Zellen wurden in 50 Zimmer umgewandelt. „Wir haben uns bemüht, das Wesentliche, die Seele des Objekts, zu erhalten“, sagt Philippe Bonon, Architekt und Geschäftsführer von „ManDo“, auf dem Sender France 3.

    Premiere in Frankreich
    Acht Millionen Euro wurden investiert, um die Räumlichkeiten umzugestalten. Mit einem klaren Ziel vor Augen, nämlich die Gebäude so weit wie möglich in ihrem ursprünglichen Zustand zu erhalten. „Es hat eine gewisse Schönheit, und wir wollten bestimmte Dinge, den ursprünglichen Geist bewahren. Wir sind immerhin in einem Gefängnis, also sind wir auch das Risiko eingegangen, das Hotel ‚Das Gefängnis‘ zu nennen, und wir haben einige kleine Anekdoten beibehalten. Andererseits ist es ein Ort, der sehr hell und freundliche geworden ist“, sagt Tatiana Halimi, Teilhaberin und Betriebsleiterin von „ManDo“. Es ist eine Premiere für Frankreich.

  • Streik gegen die Rentenreform: Fast ein Drittel aller Flüge fällt am Dienstag in Frankreich aus

    Streik gegen die Rentenreform: Fast ein Drittel aller Flüge fällt am Dienstag in Frankreich aus

    Die Gewerkschaften haben für Dienstag, den 6. Juni, zu einer weiteren Streikaktion gegen die Rentenreform aufgerufen. Die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC) forderte die Fluggesellschaften auf, am Dienstag, den 6. Juni, ein Drittel ihrer Flüge in Paris-Orly zu streichen, da die Fluglotsen an einem Streik gegen die Rentenreform teilnehmen werden. Solche präventiven Streichungen wurden auch für jeden fünften Flug von oder zu den Flughäfen Lyon, Marseille, Nizza, Toulouse, Bordeaux und Nantes verlangt, erklärte die DGAC in einer am Donnerstag, dem 1. Juni, veröffentlichten Erklärung und warnte, dass weitere „Störungen und Verspätungen“ wahrscheinlich seien.

    Die Gewerkschaftsgruppe, der acht Gewerkschaften und fünf Jugendorganisationen angehören, hatte am 30. Mai in einem Kommuniqué geschrieben: „Wir werden nicht aufgeben: Gemeinsam, vereint und entschlossen, um die Rücknahme der Reform zu gewinnen und für den sozialen Fortschritt…

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  • Bildung: Französischer Rechnungshof empfiehlt bessere Förderung sozialer Integration in Privatschulen

    Bildung: Französischer Rechnungshof empfiehlt bessere Förderung sozialer Integration in Privatschulen

    Der Rechnungshof fordert insbesondere die Unterzeichnung von entsprechenden Verträgen zwischen privaten Einrichtungen und den jeweiligen Schulämtern. In seinem Bericht, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, ist der Rechnungshof der Ansicht, dass „die Beziehungen zwischen Staat und privaten Einrichtungen grundlegend erneuert werden müssen“. Er empfiehlt mehrere Maßnahmen, um mehr soziale Integration in den Privatschulen zu fördern. Die Feststellung des Rechnungshofs ist eindeutig: Privatschulen sind weniger integrativ als öffentliche Schulen. Die Weisen der Rue Cambon empfehlen beispielsweise, dass die 7.500 Privatschulen und ihre jeweiligen Schulämter entsprechende Verträge unterzeichnen sollen, mit dem Ziel, dass die Schulämter die vom Bildungsministerium zugewiesenen Mittel – acht Milliarden Euro pro Jahr – vor dem Hintergrund einer besseren Integration neu verteilen. Da es derzeit keine Verwaltungs- und Finanzkontrolle gibt, liesse nichts darauf schließen, dass die öffentlichen Ge…

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  • Immobilien: Preise für Altbauten in Frankreich sinken

    Immobilien: Preise für Altbauten in Frankreich sinken

    Zum ersten Mal seit acht Jahren sind die Preise für Altbauten im ersten Quartal 2023 leicht zurückgegangen, vor allem in Paris. Dies soll auf den Anstieg der Zinsen zurückzuführen sein…

    Wohnung zu verkaufen, Luxusgebäude, begehrtes Viertel: Seit drei Monaten zum Verkauf angeboten und immer noch nicht weg. Das ist für die Immobilienmaklerin in Marly-le-Roi (Yvelines), einem schicken Vorort von Paris, schon zur Gewohnheit geworden. Der angegebene Preis von 359.000 Euro wurde bereits um 10.000 Euro gesenkt, aber trotzdem gibt es immer noch sehr wenige Besichtigungen. Eine Enttäuschung für die Eigentümerin, die mit mehr Angeboten gerechnet hatte. „Wir haben nur eins bekommen (…). Wir hatten mit mehr Angeboten gerechnet“, sagt sie gegenüber dem Sender France 3.

    Sinkende Verkaufspreise
    „Vor einem Jahr ging das weg wie warme Semmeln“, analysiert die Immobilienmaklerin Mathilde Bevilis. Die Yvelines sind nicht das einzige betroffene Departement. Überall in Frankreich sind die von den Notaren beobachteten Verkaufspreise um 0,2 % gesunken, zum ersten Mal seit 2015. Dies gilt insbesondere für die Region Paris mit einem Rückgang von 1,1 %. Dies lässt sich durch den Anstieg der Kreditzinsen für Käufer erklären. Der Rückgang betrifft nicht nur die Verkaufspreise, sondern auch die Anzahl der Transaktionen. Der Trend könnte sich in den nächsten Monaten noch fortsetzen.

  • Frankreich weiht die erste seiner vier „Gigafactories“ für Elektrobatterien ein

    Frankreich weiht die erste seiner vier „Gigafactories“ für Elektrobatterien ein

    Die allererste große Fabrik für Batterien für Elektrofahrzeuge wird am heutigen Dienstag in Frankreich eröffnet. Drei weitere sollen in den nächsten Jahren folgen. Damit bereitet sich Frankreich auf die Einführung des reinen Elektroantriebs in der Automobilbranche vor, da ab 2035 keine Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden dürfen.

    Frankreich strebt an, die Region Hauts-de-France zum europäischen Zentrum für elektrische Batterien zu machen. Eine erste große Fabrik wurde am Dienstag, den 30. Mai, in Billy-Berclau-Douvrin im Departement Pas-de-Calais eröffnet.

    Die Automotive Cells Company (ACC) eröffnete die „Gigafactory“, den ersten von vier Standorten in der Region, mit dem Ziel, dieser ehemaligen Bergbauregion in Nordfrankreich neuen industriellen Schwung zu verleihen.

    Der Standort wird bis Ende des Jahres die ersten Lithium-Ionen-Batteriezellen mit einer Anfangskapazität von 13 GWh für eine Investition von rund 800 Millionen Euro produzieren. Die Investition wird zu mehr als der Hälfte von den drei Anteilseignern Stellantis, TotalEnergies und Mercedes, getragen, der Rest kommt vom Staat und den lokalen Gebietskörperschaften.

    Die Gigafactory könnte im Laufe der Zeit eine Gesamtkapazität von etwa 40 GWh erreichen – genug, um etwa 500.000 Fahrzeuge pro Jahr auszustatten – bei einer Gesamtinvestition von mehr als zwei Milliarden Euro. Sie soll bis 2030 zwischen 1.400 und 2.000 direkte Arbeitsplätze schaffen, Unterauftragnehmer und Zulieferer nicht mitgerechnet.

    Sie ist die erste von vier „Gigafactories“ im Norden Frankreichs, die zusammen eine Kapazität von über 100 GWh im Jahr 2030 haben sollen. ACC Billy-Berclau-Douvrin wird nach dem Pionier Northvolt in Schweden die zweite „Gigafactory“ in Westeuropa sein.

    Vorbereitung auf das Ende der Verbrennungsmotoren
    Auf diese Weise versucht Frankreich, ein umfassendes Produktionssystem zu schaffen, um diese überaus wichtige Komponente für Elektrofahrzeuge bereitzustellen, da der Verkauf von Verbrennungsmotoren in Europa 2035 auslaufen soll.

    Staatspräsident Emmanuel Macron hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 zwei Millionen Elektrofahrzeuge pro Jahr in Frankreich zu produzieren.

    Auf dem europäischen Kontinent gibt es immer mehr Pläne für „Gigafactories“, die strategisch darauf ausgerichtet sind, die Nachfolge der Fabriken für Benzin- und Dieselmotoren und der Standorte für Schaltgetriebe anzutreten. Es sind nicht weniger als 40 davon geplant, um die Abhängigkeit Europas von Asien zu verringern, das immer noch mit großem Abstand der wichtigste Batterielieferant der weltweiten Automobilindustrie ist.

  • Plastikverschmutzung: Emmanuel Macron will „einem unhaltbaren Modell ein Ende setzen“

    Plastikverschmutzung: Emmanuel Macron will „einem unhaltbaren Modell ein Ende setzen“

    Der Präsident der Republik äußerte sich am Montag, dem Tag, an dem die Verhandlungen über ein zukünftiges globales Abkommen gegen die Produktion von Plastik in Paris aufgenommen wurden. „Wenn wir nichts unternehmen, wird sich der Plastikmüll bis 2060 noch einmal verdreifachen. Die Plastikverschmutzung ist sowohl eine Zeitbombe und gleichzeitig eine bereits vorhandene Geißel“. Emmanuel Macron forderte am Montag, dem 29. Mai, bei der 2. Runde der Verhandlungen über ein künftiges globales Abkommen gegen diese weitreichende Umweltverschmutzung in Paris, „ein globalisiertes und unhaltbares Modell“ der Plastikproduktion und des Plastikverbrauchs zu beenden. Der französische Präsident sprach in einer Videobotschaft zu den Vertretern von 175 Nationen, die bis kommenden Freitag am Sitz der UNESCO in Paris zusammenkommen.

    Der französische Staatschef sagte: „Wir müssen definitiv ein unhaltbares, globalisiertes Modell beenden, das darin bes…

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  • Plastikverschmutzung bis 2040 beenden – 175 Nationen treffen sich in Paris

    Plastikverschmutzung bis 2040 beenden – 175 Nationen treffen sich in Paris

    Repräsentanten aus 175 Staaten treffen sich zu der zweiten von fünf geplanten Gesprächsrunden, um einen rechtsverbindlichen Vertrag zur Beendigung der Plastikproduktion auszuarbeiten. Wird der Kampf gegen die Plastikverschmutzung bald einen Wendepunkt erreichen? Eine „hochrangige Veranstaltung“ zur Beendigung dieser Plastikplage beginnt am Montag in Paris. Die französische Außenministerin Catherine Colonna und ihr Kollege für den ökologischen Wandel, Christophe Béchu, empfingen bereits am Samstag rund 40 Vertreter von Staaten aus der ganzen Welt, um den Verhandlungen einen stärkeren politischen Impuls zu verleihen. Die eigentlichen Diskussionen zwischen den Nationen mit unterschiedlichen Ambitionen und unter dem Druck der Industrie und der NGOs werden am Montag beginnen. Ziel ist es, einen internationalen Vertrag zu schließen, um die ungezügelte Produktion und Nutzung von Plastik zu stoppen. Die Verhandlungen werden bis zum 2. Juni andauern. Verhandlungen zwischen 175 NationenVor etwas…

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  • Frankreich: Was sich ab dem 1. Juni 2023 ändern wird

    Frankreich: Was sich ab dem 1. Juni 2023 ändern wird

    Jeder neue Monat bringt eine Reihe von Änderungen mit sich. Gas, Versicherungen, Steuern – das wird sich am 1. Juni 2023 ändern. Gaspreise vergleichen, Versicherungen kündigen, Ihre Steuererklärung abgeben – am 1. Juni 2023 ändern sich für französische Haushalte mehrere Dinge. Neuer Referenzpreis für Gas Die alten regulierten Gastarife von Engie (TRV) laufen aus. Die Commission de régulation de l’énergie (CRE) hat aufgrund des Endes des regulierten Gastarifs am 30. Juni 2023 ihren ersten Referenzpreis in 2023 für Gas veröffentlicht. Ziel ist es, den 12 Millionen Haushalten dabei zu helfen, den Tarif zu wählen, der am besten zu ihrem Verbrauch und ihrem Budget passt. Abgabe einer Immobilienerklärung Zum ersten Mal müssen französische Steuerpflichtige bis zum 30. Juni 2023 zusätzlich zu ihrem Einkommen auch ihre Immobilien angeben. Der Juni ist also der letzte Monat, in dem diese Steuererklärung abgeben werden kann. Auch wenn das Finanzamt in diesem Jahr keine Strafen, sondern nur Mahnungen vorsieht, droht Ihnen in Zukunft ein Bußgeld von 150 € pro Immobilie, die nicht bis zum Stichtag angemeldet wurde. Die Meldung von Immobilien folgt auf die am 1. Januar 2023 in Kraft tretende Verpflichtung, das Finanzamt über den Belegungsstatus von Wohnungen und Häusern zu informieren. Leichtere Kündigung von Versicherungsverträgen Ein Gesetz, das diejenigen freuen wird, die sich bei der Kündigung ihrer Versicherung die Haare raufen. Die neue Verwaltungsvorschrift, die am 1. Juni in Kraft tritt, sieht einen Grundsatz der Symmetrie vor. Kurz gesagt: Der Versicherer muss seinen Kunden eine Möglichkeit zur Kündigung anbieten, die genauso einfach ist wie der Abschluss der Versicherung. Wer eine Versicherung innerhalb von fünf Minuten auf einer Website abgeschlossen hat, muss auf die gleiche Weise kündigen können. Das Gesetz soll nicht nur den Ärger bei der Kündigung verhindern, sondern auch den Wettbewerb fördern, um die Preise für Versicherungen zu senken.
  • Pfingstwochenende: Die Côte d’Azur erlebt viele Touristen

    Pfingstwochenende: Die Côte d’Azur erlebt viele Touristen

    Am Pfingstwochenende sind sehr viele Touristen in Juan-les-Pins (Alpes-Maritimes) angekommen.

    Juan-les-Pins ist einer der ältesten Badeorte an der Côte d’Azur. Und auch an diesem Wochenende suchen an den Stränden Juan-les-Pins (Alpes-Maritimes) viele Touristen einen Platz an der Sonne. Jedes Jahr strömen mehr als 100.000 Urlauber an die feinen Sandstrände zwischen Antibes und Cannes in den Alpes-Maritimes. Aber als Beweis dafür, dass es noch nicht ganz Sommer ist, waren am Samstagnachmittag, dem 27. Mai, viel mehr Menschen im Sand als im Wasser zu sehen. Die Wassertemperatur hat gerade mal 18 Grad erreicht.

    „Es gibt trotzdem jede Menge kostenloses Vergnügen“
    Es ist eines der ersten heißen Wochenende, daher sind an den Bars eines Privatstrandes die Cocktails heiß begehrt. Sich etwas gönnen und gleichzeitig auf seinen Geldbeutel achten, das ist die schwierige Balance, die eine Lehrerin aus Avignon (Vaucluse) finden muss. „Man verzichtet auf Dinge, man verzichtet auf Ausflüge, aber danach gibt es trotzdem viele kostenlose Vergnügungen, den Strand, die Freunde, wir werden die Aperitifs bei unseren Freunden geniessen“, erzählt eine Urlauberin auf Franceinfo. Im Jahr 2022 gaben Touristen an der Côte d’Azur durchschnittlich 65 Euro pro Tag aus. Im Jahr 2023 werden sie zwar sicherlich genauso zahlreich sein, aber vielleicht nicht mehr ganz so großzügig.