Kategorie: Wirtschaft

  • Frankreich: 1 von 5 Beamten erhält nur den Mindestlohn (SMIC)

    Frankreich: 1 von 5 Beamten erhält nur den Mindestlohn (SMIC)

    Die acht französischen Beamtengewerkschaften werden am Montag von der Regierung empfangen, um ihnen die geplanten Maßnahmen zur Abfederung der Inflation zu erläutern. Da einer von fünf Staatsbediensteten nur mit dem Mindestlohn bezahlt wird, erwarten die Beamtengewerkschaften jetzt eine deutliche Geste der Regierung. Angesichts des Preisanstiegs – laut Insee im Mai 5,1 % im Jahresvergleich – insbesondere bei Lebensmitteln (+14,1 %), fordern die acht Gewerkschaftsorganisationen einstimmig eine allgemeine Lohnerhöhung für die französischen Staatsbediensteten. „Eine allgemeine Lohnerhöhung von mindestens 10 % ist notwendig“, sagt Céline Verzeletti, Chefin des CGT-Verbands der Staatsbeamten, bevor sie am Montag von der Regierung empfangen wird. Die CGT teilte am vergangenen Wochenende mit, dass „stückweise Flickschusterei nicht mehr auf der Tagesordnung steht“. 5,7 Millionen Staatsbedienstete könnten betroffen sein. In den letzten Wochen schien die Exekutive entschlossen, eine Geste für di…

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  • Listeria-Risiko: Rückruf der in ganz Frankreich verkauften „Pasta box“ von Lustucru

    Listeria-Risiko: Rückruf der in ganz Frankreich verkauften „Pasta box“ von Lustucru

    Die Marke Lustucru ruft die Verbraucher auf, bestimmte Pasta Box-Nudeln zum Aufwärmen in der Mikrowelle nicht zu verzehren. Es besteht ein mögliches Risiko, dass in den Packungen Listeria-Bakterien vorhanden sind. Das Produkt wurde in ganz Frankreich verkauft. Die Gesundheitsbehörden rufen gewisse Chargen in der Mikrowelle aufwärmbarer Pasta „Serpentini Carbonara“ ( aus dem Sortiment „Pasta boxes“) der Marke Lustucru wegen des möglichen Vorhandenseins von Listeria-Bakterien zurück. Listeriose kann besonders für schwangere Frauen gefährlich sein. Bei den betroffenen Produkten handelt es sich um 360g-Boxen mit Fertignudeln der Marke Lustucru Sélection, die im Kühlschrank aufbewahrt und bis zum 4. Juli 2023 verbraucht werden sollten. Sie wurden in ganz Frankreich von den Einzelhändlern Casino, Système U, Auchan und Leclerc, Intermarché, Cora und Match verkauft, heißt es auf der staatlichen Website „Rappel Conso“, die vor gefährlichen Produkten im Umlauf warnt. https://twitter.com/RappelCo…

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  • 85 Kilo pro Jahr und Person – die Franzosen essen zu viel Fleisch

    85 Kilo pro Jahr und Person – die Franzosen essen zu viel Fleisch

    Nachdem zwanzig Jahre lang der Fleischkonsum in Frankreich stetig gesunken ist, ist er seit 2013 wieder leicht angestiegen. Jeder Franzose verspeiste im Jahr 2021 durchschnittlich 85 Kilogramm Fleisch. Obwohl Fleisch eine Quelle für Proteine, Eisen und Vitamine ist, nimmt es zu viel Platz in der Ernährung der Franzosen ein, so die Nationale Agentur für Gesundheitssicherheit (Anses). „Der Fleischkonsum in Frankreich ist immer noch zu hoch“, meint Perrine Nadaud, Ernährungswissenschaftlerin bei der Nationalen Agentur für Lebensmittelsicherheit (Anses), auf Anfrage der Zeitung Le Progrès. Im Jahr 2021 aß jeder Franzose durchschnittlich 31,5 kg Schweinefleisch, 28,6 kg Geflügel und 22,1 kg Rindfleisch. Insgesamt also mehr als 85 kg Fleisch pro Jahr, nur 5 kg weniger als Amerikaner, Australier oder Argentinier. Ein Konsum, der nach einem stetigen Rückgang von 1990 bis 2013 seitdem wieder leicht angestiegen ist, wie die Statistikbehörde des Landwirtschaftsministeriums, veröffentlicht. Risike…

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  • Klima: „Blitzdürre“ in der Picardie beunruhigt Landwirte

    Klima: „Blitzdürre“ in der Picardie beunruhigt Landwirte

    Das Wetter und die Trockenheit veranlassen die Präfektur des Departements Aisne, Maßnahmen zu ergreifen. Insbesondere das Lescot-Becken wurde in Alarmbereitschaft versetzt, die Situation verschärft sich für die Landwirte spürbar.

    Auf einem Kartoffelfeld in Moÿ-de-l’Aisne (Aisne) ist der Boden am Samstag, dem 10. Juni, bereits so trocken wie im Hochsommer. „Normalerweise ist der Boden hier fest, aber es ist weich“, stellt der Landwirt Bruno Cardot gegenüber dem Sender France 3 fest. Nach den Rekordregenfällen im Frühjahr hat sich das Wetter deutlich geändert. Die Hitze und der ständige Wind haben die Böden innerhalb weniger Wochen ausgetrocknet.

    In den USA wurde dieses Zusammentreffen von Wetterfaktoren als „Blitzdürre“ bezeichnet. In der Picardie hat sie bereits Auswirkungen auf Anbauflächen von Rüben oder Kartoffeln. Laut Météo France erlebt die Region derzeit die fünftlängste regenfreie Periode seit Beginn der Aufzeichnungen. Die Intensität der Trockenheit wird nach Meinung von Experten jedoch nicht die Intensität einer „Blitzdürre“ erreichen, wie sie in den USA bekannt ist.

  • Französischer Wirtschaftsminister verspricht: Preise für Hunderte von Lebensmitteln werden ab Juli sinken

    Französischer Wirtschaftsminister verspricht: Preise für Hunderte von Lebensmitteln werden ab Juli sinken

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire nannte am Freitag unter anderem Nudeln, Geflügel, Getreide oder Öle als von den Preissenkungen betroffene Produkte. Endlich eine gute Nachricht. Die 75 großen Lebensmittelhersteller haben sich gegenüber dem französischen Wirtschaftsministerium verpflichtet, ab Juli die Preise für Hunderte von Produkten, die von der Inflation besonders betroffen sind, zu senken, wie Bruno Le Maire am Freitag, dem 9. Juni, bekannt gab. Zu den betroffenen Produkten zählte der Wirtschaftsminister Nudeln, Geflügel, Getreide oder auch Öle, d. h. Produkte, bei denen „die Preise auf den Großhandelsmärkten sinken“. „Ich bstätige den Franzosen, dass ab Juli bei einer Reihe von Produkten die Preise sinken werden. Und wir werden das überprüfen und diejenigen bestrafen, die nicht mitspielen“, sagte der Wirtschaftsminister auf BFMTV/RMC und betonte, dass „dies das ist, wozu sich die Industriellen“ bei einem Treffen am Donnerstag im Wirtschaftsministerium verpflichtet haben. Die vol…

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  • 120.000 Hausbesitzer in Frankreich haben laut Finanzamt ihre Swimmingpools nicht angemeldet

    120.000 Hausbesitzer in Frankreich haben laut Finanzamt ihre Swimmingpools nicht angemeldet

    120.000 private Poolbesitzer haben bereits oder werden in Kürze einen Brief von der Generaldirektion für öffentliche Finanzen erhalten, um ihren Pool nachträglich anzumelden.

    Das Ziel der Steuerbehörde war es, zwischen 80.000 und 100.000 nicht angemeldete Schwimmbäder aufzuspüren. Die tatsächliche Zahl hat die Erwartungen noch übertroffen, wie die Zeitung Le Parisien berichtet: 120.000 Eigentümer haben oder werden einen Brief von der Generaldirektion für öffentliche Finanzen erhalten, in dem sie aufgefordert werden, ihr Schwimmbad nachträglich anzumelden. Sie haben dann 30 Tage Zeit, um ihre Situation zu regulieren.

    Zur Erinnerung: Für den Bau eines Schwimmbeckens mit einer Fläche von mehr als 100 m² ist eine Baugenehmigung erforderlich, und für ein Becken mit einer Fläche zwischen 10 und 100 m² ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Unterhalb dieser Größe werden keine Dokumente verlangt (außer wenn sich der Pool in einem Schutzgebiet befindet).

    „40 bis 50 Millionen Euro im Jahr 2023“.
    Jérôme Fournel, der Generaldirektor der öffentlichen Finanzen, sagte gegenüber der Zeit Ouest France, dass der Betrag, den das Finanzamt nachfordern werde, „40 bis 50 Millionen Euro im Jahr 2023“ betragen könnte. Tausende von Franzosen werden also mit Steuernachzahlungen rechnen müssen und könnten sogar eine Nachzahlung für die drei vorangegangenen Jahre erhalten, „je nachdem, wann der Pool gebaut oder die Immobilie erworben wurde“. Die Rechnung könnte für einige recht hoch ausfallen – im Durchschnitt bis zu 375 Euro.

    Um die nicht angemeldeten Schwimmbäder zu finden, Hat das Wirtschafts- und Finanzministerium laut Le Parisien mit der Firma Capgemini, die zusammen mit Google eine entsprechende Software entwickelt hat, Luftaufnahmen des nationalen Instituts für geografische und forstwirtschaftliche Informationen (IGN) ausgewertet und mit den Daten der Katasterämter verglichen. Eventuelle Fehler werden von Beamten der Steuerbehörde bei einem persönlichen Besuch überprüft.

  • SNCF verlost 10.000 Avantage Jeune-Karten für 1 Euro statt 49 Euro

    SNCF verlost 10.000 Avantage Jeune-Karten für 1 Euro statt 49 Euro

    Die SNCF veranstaltet am Montag, dem 12. Juni, ein Gewinnspiel, bei dem man Avantage Jeune-Karten für 1 Euro statt der üblichen 49 Euro gewinnen kann.

    Die SNCF hat angekündigt, dass am Montag, dem 12. Juni, ein neues Gewinnspiel in den sozialen Netzwerken des Eisenbahnunternehmens online gehen wird.

    Zu gewinnen gibt es 10.000 Karten Avantage Jeune zum Preis von 1 Euro statt der üblichen 49 Euro. Gleichzeitig können die Teilnehmer auch versuchen, einen von 10.000 10-Euro-Gutschein für Ouigo-Züge zu gewinnen.

    Um teilzunehmen, muss man unter 28 Jahre alt sein und an dem in den sozialen Netzwerken veröffentlichten Wettbewerb teilnehmen. Das Ziel? Die jungen Menschen dazu zu bringen, diesen Sommer mit dem Zug zu reisen, insbesondere im Hinblick auf den Umweltschutz.

    Mit der Carte Avantage Jeune erhält man 30 % Ermäßigung auf Reisen mit dem TGV und Intercités für zwei Erwachsene. Für Kinder erhöht sich die Ermäßigung auf 60%.

  • Energie: Der französische Staat renationalisiert den Stromerzeuger EDF zu 100 %

    Energie: Der französische Staat renationalisiert den Stromerzeuger EDF zu 100 %

    Verlangsamt durch den Widerstand der Kleinaktionäre konnte die 100%ige Wiederverstaatlichung des Stromerzeugers EDF am Donnerstag, fast ein Jahr nach der Entscheidung der Regierung, endlich vollzogen werden. Die Exekutive will so in der Lage sein, die Atomkraft in Frankreich wiederzubeleben. Trotz der Widerstand der Kleinaktionäre „hat der französische Staat heute das Verfahren zum obligatorischen Rückkauf der Kapitalanteile von EDF durchgeführt“, wie das Wirtschaftsministerium am Donnerstag, dem 8. Juni in einer Pressemitteilung erklärte. „Folglich hält der Staat nun das gesamte Kapital und die gesamten Stimmrechte von EDF“. Die französische Finanzmarktaufsicht (AMF) hatte Ende Mai den 8. Juni als Stichtag angekündigt, an dem die Aktionäre, die die noch ausstehenden 2 % der Aktien besaßen, gezwungen sein würden, ihre Anteile zu verkaufen, wodurch der Staat 100 % des Kapitals halten wird. „Diese Wiedererlangung der vollständigen Kontrolle über unseren nationalen Stromversorger war eine…

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  • Tourismus: Der Frühling war schon gut – der Sommer wird in Frankreich noch besser werden

    Tourismus: Der Frühling war schon gut – der Sommer wird in Frankreich noch besser werden

    Nach der Covid-Krise erholt sich der Tourismus immer mehr. Trotz der Inflation genossen die Franzosen den Frühling.

    Es besteht kein Zweifel, dass die Franzosen die schönen Ferientage im Frühling genossen haben, auch dank des arbeitnehmerfreundlichen Kalenders mit zahlreichen Brückentagen im Mai. Das Tourismusgeschäft wurde deutlich angekurbelt: Laut Tourismusministerium wurden während der Frühlingsferien zwischen April und Mai allein von französischen Gästen mehr als 10 Millionen Übernachtungen verzeichnet, das sind 15 % mehr als im letzten Jahr.

    Wenig überraschend profitierten vor allem die Küstenregionen von dem Touristenansturm: Hérault, Morbihan oder das Departement Var, aber auch viele ausländische Urlauber entschieden sich für Frankreich. Plus 15 % Besucher im Vergleich zum Vorjahr zur gleichen Zeit.

    Urlaub trotz Inflation und Kaufkraftproblemen
    Inflationsbedingt entschieden sich viele Franzosen eher für eine Unterkunft auf einem Campingplatz als für ein Hotel, was oftmals billiger ist. Dasselbe gilt für diesen Sommer, die Campingplätze sind fast komplett ausgebucht. Laut einer Umfrage von Europ Assistance ist die Lust auf Urlaub im Juli und August sehr groß: Drei von vier Franzosen planen eine Reise, aber mit einem strengen Budget. Für die Urlaubsreise nehmen sie Abstriche bei Kleidung und Lebensmitteln in Kauf. Auch wird die Dauer des Aufenthalts verkürzt oder man reist weniger weit weg als früher. Die SNCF verzeichnet für diesen Sommer einen Anstieg der Buchungen um 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Für diejenigen, die eine Reise außerhalb Frankreichs planen, sind laut dem Syndicat des entreprises du tour operating (Seto), der Gewerkschaft der Reiseveranstalter, Griechenland, die Balearen oder Tunesien die beliebtesten Reiseziele.

    Angesichts des neuen Zustroms von Urlaubern fehlen den Gastronomen und Hoteliers allerdings die Arbeitskräfte. Die Situation ist zwar etwas besser als im letzten Jahr, aber der Branche mangelt es in Frankreich immer noch sehr stark an Arbeitskräften. Deshalb wurden im Gastgewerbe die Löhne angehoben und die Arbeitsorganisation im Sinne der Angestellten neu überdacht, aber das reicht oft nicht aus. Probleme mit der Unterbringung der Angestellten sind nach wie vor ein großes Problem bei der Einstellung an touristischen Standorten. Saisonarbeiter können sich kaum eine Unterkunft leisten.

    Zwar hat die Regierung einen Plan zur Unterstützung der Branche aufgelegt, um Einstellungen zu fördern und Ausbildungsmöglichkeiten anzubieten. Aber drei Wochen vor der Eröffnung der Sommersaison planen einige Einrichtungen, wegen Personalmangels an bestimmten Tagen geschlossen zu bleiben und ihren Service in diesem Sommer einzuschränken…

  • Französische Regierung stellt 15 Maßnahmen zur Bewältigung von Hitzewellen vor

    Französische Regierung stellt 15 Maßnahmen zur Bewältigung von Hitzewellen vor

    Nachdem im Jahr 2022 fast jeder Monat des Jahres wärmer als normal war, stellt die Regierung am Donnerstag „15 Leitaktionen“ vor, um die nächsten Hitzewellen zu antizipieren. Der französische Umweltminister Christophe Béchu, hat am Donnerstag, dem 8. Juni, auf Franceinfo die „15 wichtigsten Maßnahmen zur Bewältigung von Hitzewellen“ ab diesem Sommer in Frankreich vorgestellt: eine Kommunikationskampagne für die breite Öffentlichkeit, die Verbreitung von SMS „im Falle einer außergewöhnlichen Situation“, „Präventionsbotschaften im Transportwesen“, die Mobilisierung von Jugendlichen zum „Nationaldienst“ oder auch „Beschränkungen für Tiertransporte“. Ziel ist es, „alle Franzosen, insbesondere die Schwächsten, zu begleiten“, und zwar vor dem Hintergrund der globalen Erwärmung, deren „Auswirkungen bereits zu spüren sind“, so das Ministerium. In Frankreich gab es im letzten Jahrzehnt durchschnittlich „9,4 Tage mit Hitzewellen pro Jahr gegenüber durchschnittlich 1,7 Tagen vor 1989“, so die Reg…

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