Kategorie: Wirtschaft

  • Schulanfang im September: Preis für Schulmaterial um 10 % gestiegen

    Schulanfang im September: Preis für Schulmaterial um 10 % gestiegen

    Nach Angaben von UFC Que Choisir, der größten französischen Verbraucherorganisation, sind die Preise für Schulmaterialien innerhalb eines Jahres um 10 % gestiegen. Einige Wochen vor Beginn des neuen Schuljahres suchen die Kunden in den Fachabteilungen der Supermärkte nach Sonderangeboten, um möglichst preiswert einzukaufen.

    In einem großen Supermarkt in Montpellier (Hérault) haben Charlotte und ihr Vater beschlossen, den Monat August zu nutzen, um die Einkäufe für den Schulanfang zu erledigen. Sich Zeit für die Auswahl zu nehmen, ist besonders in Zeiten der Inflation von entscheidender Bedeutung. „Wir haben ziemlich viel vom letzten Jahr übrig, und alles, was wir an Ordnern brauchen, ist ungefähr gleich geblieben“, erklärt der Familienvater auf dem Sender France 3. Christine hält ihre Liste in der Hand und kommt direkt zur Sache. „Ich nehme wirklich nur das, was ich brauche, ich bin kein Konsumist. Man muss nicht 50 Klebestifte kaufen, wenn man nur 10 braucht“, sagt sie.

    Kugelschreiber, Bleistifte und Filzstifte gehören laut der Verbraucherorganisation UFC Que Choisir zu den Produkten, deren Preise am stärksten gestiegen sind. Der Supermarkt in Montpellier hat daher bei einigen Artikeln Preissenkungen und Sonderangebote vorgesehen. „Wir bieten 60 Artikel für jeweils weniger als 2 € an, mit denen der gesamte Bedarf eines Schulkindes gedeckt werden kann. Das sind die unverzichtbaren Produkte, die in jedem Federmäppchen und jeder Schultasche zu finden sind“, so Philippe Hieng, Leiter des Supermarkts gegenüber France 3.

  • Inflation: „Keine signifikante Preissenkung vor März 2024“ – sagt der Chef der Système-U-Geschäfte

    Inflation: „Keine signifikante Preissenkung vor März 2024“ – sagt der Chef der Système-U-Geschäfte

    Dominique Schelcher, Vorstandsvorsitzender der Einzelhandelsgruppe Système U, zeigt sich erfreut über die derzeitige Stabilisierung der Preise im Lebensmittelsektor. Obwohl er für den Herbst attraktive Sonderangebote in den Regalen seiner Geschäfte ankündigt, sagt er einen deutlichen Preisrückgang erst für März nächsten Jahres voraus, wenn die nächsten Verhandlungen zwischen Einzelhändlern und Lieferanten abgeschlossen sind.

    Der Höhepunkt der Inflation scheint in Frankreich überwunden zu sein und das Preisniveau könnte sich zum Besseren wenden. Das bedeutet allerdings nicht, dass die Preise von vor der Ukraine-Krise jemals wieder erreicht werden, sondern dass eine gewisse Anzahl von Preisen mit der günstigen Entwicklung der Rohstoffpreise sinken wird.

    Allerdings werden die Lebensmittelpreise nicht vor den nächsten Verhandlungen des Einzelhandels mit den Herstellern, die zwischen dem 1. Dezember und dem 28. Februar 2024 angesetzt sind, deutlich fallen. Mit anderen Worten: nicht vor März 2024.

    Dominique Schelcher fordert, dass die französische Regierung dem Einzelhandel erlauben sollte, das ganze Jahr über die Preise mit den Herstellern zu verhandeln. Bisher finden diese Verhandlungen in Frankreich nur im Frühjahr und Herbst statt.

    In diesem Zusammenhang bedauert der Chef der Système-U-Supermärkte, dass Industrie und Hersteller den Franzosen in der Zeit der Inflation nicht mehr geholfen haben. Preissenkungen der Energie und Rohstoffe würden nicht rasch genug und in zu geringem Umfang an die Verbraucher weitergegeben.

    Kunden sollten ab Herbst aufmerksam auf die Preisetiketten in den Regalen achten. Der Einzelhandel rechnet damit, dass es zu Beginn des Herbstes Preissenkungen geben wird, insbesondere bei den entsprechenden Eigenmarken. Und manche Hersteller, die ihre Preise nicht dauerhaft senken, aber dennoch schon Sonderangebote angekündigt.

    Im Herbst kommt also eine gute Zeit auf Schnäppchenjäger zu.

  • Benzinpreise in Frankreich: Im August werden die Kraftstoffpreise weiter steigen

    Benzinpreise in Frankreich: Im August werden die Kraftstoffpreise weiter steigen

    Nachdem die Kraftstoffpreise in den letzten Monaten in Frankreich gesunken waren, steigen sie seit Anfang Juli wieder stark an, und ein Ende ist nicht abzusehen.

    Die Preise an französischen Zapfsäulen werden immer höher. Eine schlechte Nachricht mitten in den Sommerferien.

    Seit Anfang Juli sind die durchschnittlichen Kosten für einen Liter Diesel in Frankreich von 1,76 Euro auf 1,90 Euro gestiegen, was einem Anstieg um 14 Cent entspricht. Bei Benzin SP95-E10 betrug der Anstieg 11 Cent und erreicht jetzt durchschnittlich 1,81 Euro pro Liter, wie aus den am Montag, dem 7. August vom Ministerium für den ökologischen Übergang veröffentlichten Zahlen hervorgeht. Preise, die allerdings immer noch unter denen vom Juli 2022 liegen.

    An einigen Tankstellen auf der Autobahn liegt der Preis sogar bei über zwei Euro pro Liter. An den TotalEnergies-Tankstellen sind die Preise jedoch bis zum Jahresende auf höchstens 1,99 Euro gedeckelt.

    Ein Anstieg, der größtenteils auf den Anstieg der Rohölpreise zurückzuführen ist, die seit Anfang Juli wieder in die Höhe schießen. Der Preis pro Barrel war am 28. Juni auf etwa 72 $ gesunken, am 7. August erreichte er mit knapp über 86 $ seinen jüngsten Höchststand. Im Juli war ein Anstieg der Rohölpreise auf dem Weltmarkt von rund 14% zu verzeichnen.

    Am 4. Juni beschlossen die Mitglieder der OPEC + Länder, die etwa 40% des weltweiten Öls fördern, die Menge des geförderten Öls bis 2024 um 10% zu reduzieren. Auch Russland beschloss, seine Produktion um 5% zu senken. Ein weiterer Faktor ist der hohe US-Verbrauch von Ende Mai bis in den August, der die Preise weltweit in die Höhe treibt.

  • Kaufkraft: Mehrere Millionen französische Beamte sollen eine Sonderprämie erhalten

    Kaufkraft: Mehrere Millionen französische Beamte sollen eine Sonderprämie erhalten

    Französische Beamte können bis zum Ende des Jahres eine Sonderprämie zwischen 300 und 800 Euro erhalten. Sie müssen jedoch bestimmte Bedingungen erfüllen, um Anspruch darauf zu haben.

    Die am 12. Juni vom Minister für den öffentlichen Dienst, Stanislas Guerini, angekündigte Sonderprämie für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes wird vor Ende des Jahres 2023 ausgezahlt.

    Gemäß einem Erlass vom 31. Juli betrifft diese Prämie die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Staates, des öffentlichen Dienstes der Krankenhäuser und die Angehörigen des Militärs. Nach Angaben der Regierung sollen etwa 70 % der Krankenhausbediensteten und die Hälfte der Staatsbediensteten die Prämie erhalten.

    Die Website Service-Public listet die kumulativen Bedingungen auf, die erfüllt sein müssen, um die Sonderprämie zu erhalten:

    Vor dem 1. Januar 2023 von einem öffentlichen Arbeitgeber eingestellt oder ernannt worden sein und am 30. Juni 2023 noch im Amt sein. Zwischen dem 1. Juli 2022 und dem 30. Juni 2023 ein Gehalt von höchstens 39.000 € brutto erhalten zu haben, d. h. maximal 3.250 € brutto pro Monat.

    Die Beträge der Prämie werden zwischen 300 und 800 Euro betragen, je nach Berechnung auf der Grundlage des zwischen dem 1. Juli 2022 und dem 30. Juni 2023 erhaltenen Bruttogehalts.

    • Bei einem Gehalt bis zu 23.700 € gibt es eine Prämie von 800 €.
    • Bei einem Gehalt über 23.700 € und bis höchstens 27.300 € beträgt die Prämie 700 €.
    • Bei einem Gehalt über 27.300 € und bis höchstens 29.160 € beträgt die Prämie 600 €.
    • Bei einem Gehalt über 29.160 € und höchstens 30.840 € beträgt die Prämie 500 €.
    • Bei einem Gehalt über 30.840 € und höchstens 32.280 € beträgt die Prämie 400 €.
    • Bei einem Gehalt über 32.280 € und höchstens 33.600 € beträgt die Prämie 350 €.
    • Bei einem Gehalt über 33.600 € und bis zu 39.000 € beträgt die Prämie 300 €.
  • Kartoffeln: Warum die Preise in Frankreich seit einem Jahr Monat für Monat in die Höhe schnellen

    Kartoffeln: Warum die Preise in Frankreich seit einem Jahr Monat für Monat in die Höhe schnellen

    Der Preis für ein Kilo Kartoffeln ist seit einem Jahr stark gestiegen. Für den Preisanstieg sind mehrere Faktoren verantwortlich.  Die Zeiten, in denen ein Kilo Kartoffeln einen Franken kostete, sind schon sehr lange vorbei. Obwohl sie eigentlich immer preiswert war, wird die Kartoffel wie viele and…

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  • Hérault: Fast 40 km verkupferte ADSL-Kabel gestohlen – 4.000 Haushalte ohne Internet und Telefon

    Hérault: Fast 40 km verkupferte ADSL-Kabel gestohlen – 4.000 Haushalte ohne Internet und Telefon

    Der Schaden beläuft sich auf mehr als 1,5 Millionen Euro, berichtet der Sender France Bleu Hérault. Solche Kabeldiebstähle dauern im Departement Hérault und einigen angrenzenden Departements bereits seit mehreren Monaten an.

    Etwa 40 km ADSL-Kabel wurden im Departement Hérault gestohlen und mehr als 4.000 Haushalte sind nun ohne Internet und Telefon, berichtet der Sender France Bleu Hérault am Dienstag, dem 1. August. Diese Diebstähle von kupferbeschichteten ADSL-Kabeln dauern nun schon seit mehreren Monaten an und haben sich im Juni dieses Jahres noch verstärkt. Betroffen ist vor allem das Departement Hérault, aber auch anderswo werden Kabel gestohlen.

    Aufgrund dieser Diebstähle sind viele ländliche Gemeinden in Frankreich nun ohne Internet und Festnetztelefon. In Gabian, nördlich von Béziers, ist zum Beispiel seit dem 13. Juli jeder fünfte Haushalt betroffen. Bei der Post sind keine Banktransaktionen mehr möglich. Nur Geschäfte und Haushalte, die an das Glasfasernetz angeschlossen sind, blieben verschont.

    Der Schaden dieses groß angelegten Diebstahls beläuft sich nach Informationen von France Bleu allein im Materialwert auf mehr als 1,5 Millionen Euro. Es handelt sich um 4 bis 10 cm dicke Kupferkabel, die ober- und unterirdisch verlegt wurden. Zu beachten ist, dass eine Tonne Kupfer je nach Jahreszeit mehr als 8.000 Euro kostet.

    Bei dem Telefonanbieter Orange wurde ein Krisenstab aktiviert, der dafür sorgt, dass alle Reparaturteams mobilisiert sind, um die Leitungen so schnell wie möglich wiederherzustellen. Die Gendarmerie und die Polizei haben eine Untersuchung eingeleitet, um die Urheber dieser Diebstähle zu finden.

  • Kassenbon: Nur noch in diesen vier Fällen wird er nach dem 1. August automatisch ausgedruckt

    Kassenbon: Nur noch in diesen vier Fällen wird er nach dem 1. August automatisch ausgedruckt

    Der Kassenbon wird in Frankreich ab dem 1. August nicht mehr automatisch ausgedruckt. Es gibt jedoch vier Fälle, in denen der Kassenzettel weiterhin ausgedruckt und den Kunden ausgehändigt werden muss.

    Ab dem 1. August wird der Kassenbon in Frankreich nicht mehr automatisch ausgedruckt. Kunden, die einen Kassenzettel wünschen, müssen dessen Ausdruck ausdrücklich anfordern, z. B. wenn sie sich über einen Preis im Unklaren sind. Es wird allerdings möglich sein, die Rechnung seines Einkaufs per SMS, E-Mail, QR-Code oder auf einem anderen elektronischen Weg zu erhalten.

    Ziel ist es, die Papierverschwendung zu bekämpfen und die Menge der schädlichen chemischen Substanzen in der Tinte der Belege zu begrenzen.

    Es gibt allerdings auch nach dem 1. August immer noch Fälle, in denen die Kassenzettel automatisch für den Kunden ausgedruckt werden.

    Auf der Website Service-Public.fr kann man die Ausnahmen nach dem Ende der Kassenbonpflicht nachlesen. Zunächst, wenn es um den Kauf von sogenannten „dauerhaften“ Gütern geht. Das heißt, dass die Dauer der gesetzlichen Garantie angegeben werden muss, wie zum Beispiel bei Computern oder Haushaltsgeräten.

    Wenn ein Zahlungsvorgang an der Kasse storniert wird oder Gegenstand eines Kredits ist, wird der Beleg ebenfalls automatisch ausgedruckt.

    Dies ist auch der Fall, wenn der Beleg einer Pflicht zur Aufbewahrung und Vorlage für die Inanspruchnahme einer Ware oder Dienstleistung erforderlich ist.

    Schließlich wird ein Bon automatisch ausgedruckt, wenn Kunden ein Wiegeinstrument verwenden, zum Beispiel eine der Waagen, die in Supermärkten zum Wiegen von Obst und Gemüse zur Verfügung stehen.

  • Stromtarife und Ende der Kassenbons – was sich am 1. August in Frankreich ändert

    Stromtarife und Ende der Kassenbons – was sich am 1. August in Frankreich ändert

    Mit dem Ende des Preisstopps werden die Strompreise in Frankreich um 10% steigen. Angesichts der Inflation wird die Schulanfangszulage für Eltern um 5,6% erhöht. Jeder Monatsanfang bringt eine Reihe von Veränderungen mit sich. Auch der August ist keine Ausnahme. Kassenbons, Strompreise, Schulanfangszulage – das wird sich ab Dienstag, dem 1. August, ändern. Kassenbons werden nicht mehr automatisch ausgedruckt. Um einen Kassenbon zu erhalten, muss man künftig den Händler ausdrücklich darum bitten. Um gegen Papierverschwendung und gefährliche Substanzen in Kassenzetteln vorzugehen, wird der Ausdruck nicht mehr automatisch erfolgen. Jedes Jahr werden 30 Milliarden Kassenbons ausgedruckt, bevor sie weggeworfen werden, schätzt die Website Service-Public.fr. Ausnahmen von dieser Regel werden jedoch bestehen bleiben. Bei Käufen von langlebigen Gütern wird der Kassenbon, auf dem die Dauer der gesetzlichen Garantie vermerkt ist, weiterhin automatisch ausgedruckt. Auch Belege für stornierte Trans…

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  • Lothringen: Hoffnung auf natürlichen Wasserstoff

    Lothringen: Hoffnung auf natürlichen Wasserstoff

    In Lothringen wurde natürlicher Wasserstoff gefunden. Diese CO2-freie Ressource könnte die Kohlenstoffemissionen begrenzen und weckt viele Hoffnungen.

    Verbirgt Lothringen in seinem Untergrund eine neue, billige und vielversprechende kohlenstofffreie Ressource: den weißen Wasserstoff? Mit ihm könnte man Autos fahren, Flugzeuge fliegen oder auch Häuser heizen und dabei die CO2-Emissionen deutlich begrenzen. Seit mehreren Monaten lässt ein Forscherteam in einem Labor auf dem Land regelmäßig eine Sonde hinab. In einer Tiefe von 600 Metern tauchte ein Gas auf: Wasserstoff. „Je tiefer wir gingen, desto mehr stieg die Wasserstoffkonzentration“, erklärt Odile Barres, Forschungsingenieurin des CNRS gegenüber dem Sender France 2.

    Eine natürliche Bildung unter den Sedimenten
    Der Hauptvorteil ist, dass dieser Wasserstoff in reinem Zustand vorliegt und direkt als Brennstoff zur Erzeugung von Elektrizität oder im Transportwesen verwendet werden kann. Er hat sich unter den verschiedenen Sedimentschichten des lothringischen Beckens in 1.200 Metern Tiefe gebildet. Oxidation von Eisenkarbonat, wenn es mit Wasser in Berührung kommt, erzeugt Wasserstoff. „Das gibt viel Hoffnung. Wir befinden uns hier auf einer geologischen Formation, die eine sehr große Ausdehnung hat“, freut sich Jacques Pironon, Geologe und Forschungsdirektor am CNRS.

  • Frankreich: La Poste kündigt Preiserhöhungen an

    Frankreich: La Poste kündigt Preiserhöhungen an

    Die Preise für Briefmarken sollen im Durchschnitt um 8% steigen. La Poste begründet diese Tariferhöhungen als notwendig, um „den Fortbestand des postalischen Universaldienstes zu gewährleisten“ In einem allgemeinen Kontext des Rückgangs des Briefvolumens.

    Das Versenden eines Briefes wird in Frankreich bald teurer werden. La Poste kündigte am Donnerstag, dem 27. Juli, eine Erhöhung der Briefmarkenpreise an. Sie sollen am 1. Januar 2024 im Durchschnitt um 8,3% steigen. Die Erhöhung wird sogar 11,20% für die grüne Briefmarke erreichen, deren Preis von 1,16 auf 1,29 Euro steigen wird.

    „In einem Kontext der Inflation und des Rückgangs der Briefmengen“ sollen diese Erhöhungen es La Poste ermöglichen, den „Fortbestand des postalischen Universaldienstes zu sichern“, der insbesondere eine Zustellung an sechs Tagen in der Woche und erschwingliche Preise für die gängigsten Sendungen garantiert, wie der staatliche Konzern argumentiert.

    Unter den anderen „Tarifanpassungen“, die in einer Pressemitteilung detailliert beschrieben wurden, wird der Preis für Einschreiben um 53 Cent auf 5,36 Euro (eine Erhöhung um fast 11%) und der Preis für internationale Briefe bis 20 Gramm um 16 Cent auf 1,96 Euro steigen.

    Die Gebühr für Briefe „Service Plus“, für „wichtige Dokumente, die eine Folgebenachrichtigung erfordern“, wird geringfügig um 4 Cent auf 2,99 Euro steigen.

    Die Colissimo-Preise für Privatkunden, „alle Zielorte zusammengenommen“, werden im Durchschnitt um 5,6 % steigen, fügte La Poste hinzu und erklärte, dass der Preis für Colissimo France unter 250 Gramm „nur eine marginale Anpassung“ erfahren wird, indem er um 4 Cent auf 4,99 Euro steigt, nachdem er fünf Jahre lang unverändert geblieben war.

    Die Kosten für Dienstleistungen für Unternehmen, industrielle Post und Direktmarketing werden um 6,8 % bzw. 5,2 % steigen.

    Zu den Preisen, die sich nicht ändern, gehören die Preise für die Nachverfolgung der Sendungen (50 Cent) oder für den roten E-Brief, der 2023 die rote Briefmarke für Eilbriefe, die am nächsten Tag zugestellt werden müssen, ersetzt hat (1,49 Euro).

    Laut La Poste wird jeder französische Haushalt in diesem Jahr durchschnittlich etwa 33 Euro für Postprodukte ausgeben, 2022 waren es 37 Euro. Im Jahr 2024 sollen die Ausgaben für Post-Dientleistungen stabil bleiben.

    Der staatliche Konzern hofft, durch die Tariferhöhung bis zu 400 Millionen Euro einzuspielen, um einen Teil des Defizits des postalischen Universaldienstes auszugleichen, wie eine Sprecherin gegenüber der Nachrichtenagentur AFP erklärte.