Kategorie: Wirtschaft

  • Verrat von Industriegeheimnissen an China und Russland: Vier Personen in Paris angeklagt

    Verrat von Industriegeheimnissen an China und Russland: Vier Personen in Paris angeklagt

    Die nationale Antiterrorismusstaatsanwaltschaft hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verrats von Betriebsgeheimnissen an China und Russland eingeleitet. Im März dieses Jahres wurde gegen zwei Franzosen und zwei Chinesen Anklage erhoben.

    Zwei Franzosen und zwei Chinesen wurden bereits am 24. März in Paris wegen des Verdachts der Lieferung von Industriegeheimnissen an China und Russland angeklagt. Das meldet Franceinfo am Donnerstag, dem 27. Juli, unter Berufung auf eine Justizquelle und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung Le Parisien.

    Unter den angeklagten Personen befindet sich auch der Generaldirektor von Ommic. Das Unternehmen mit Sitz in Val-de-Marne ist ein französisches Flaggschiff im Bereich Halbleiter, d. h. hochleistungsfähige elektronische Chips, die insbesondere für das Militär von Interesse sind.

    Zwei der vier Personen, die derzeit alle unter gerichtlicher Aufsicht stehen, werden insbesondere wegen „Lieferung von Verfahren, Dokumenten oder Dateien an eine ausländische Macht, was den grundlegenden Interessen der Nation schaden könnte“ angeklagt.

    Die von der nationalen Antiterrorismusstaatsanwaltschaft eingeleiteten Ermittlungen betreffen den Verdacht auf illegale Exporte, kriminelle Vereinigung, Fälschung und Gebrauch von Falschgeld sowie Missbrauch von Gesellschaftsvermögen.

  • Loiret: Präfektin Régine Engström wegen illegaler Interessennahme vor dem Strafgericht angeklagt

    Loiret: Präfektin Régine Engström wegen illegaler Interessennahme vor dem Strafgericht angeklagt

    Die Präfektin des Departements Loiret wird verdächtigt, ihren ehemaligen Arbeitgeber bei einem Antrag auf Eintragung einer Kaserne in Montargis in das Register der französischen historischen Denkmäler in unrechtmäßiger Weise unterstützt zu haben. Die französische Finanzstaatsanwaltschaft hat beschlossen, die derzeitige Präfektin des Départements Loiret, Régine Engström, wegen des Verdachts der „illegalen Interessennahme“ vor das Pariser Strafgericht zu stellen, berichtet France Bleu Orléans am Dienstag, dem 25. Juli. Die Regierung hat außerdem gerade angekündigt, dass Régine Engström in Kürze durch Sophie Brocas auf dem Posten der Präfektin ersetzt wird. Engström wird verdächtigt, ihrem ehemaligen Arbeitgeber, dem privaten Bauträger Nexity, im Zusammenhang mit dem Antrag auf Eintragung der Gudin-Kaserne in Montargis in das Register der historischen Denkmäler unzulässig unterstützt zu haben. Die Kaserne ist nach Abschluss der Untersuchung schließlich 2022 in das Register aufgenommen wor…

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  • Steuern: Ab diesem Montag gibt es in Frankreich Rückerstattungen vom Finanzamt

    Steuern: Ab diesem Montag gibt es in Frankreich Rückerstattungen vom Finanzamt

    Das Finanzamt wird vielen Franzosen zwischen dem 24. Juli und dem 2. August eine Rückerstattung zukommen lassen, wenn sie zu einer von zwei Gruppen gehören.

    Die Frist für die Einkommensteuererklärung 2022 endete am 8. Juni und die Finanzämter überprüfen bisher die endgültige Höhe der zu zahlenden Steuern der französischen Steuerzahler. Einige von ihnen können vom 24. Juli bis zum 2. August eine Rückerstattung per Überweisung oder Scheck erwarten.

    Es gibt zwei Situationen, die eine Rückerstattung durch das Finanzamt rechtfertigen können. Erstens, wenn man Anspruch auf eine Erstattung von Steuererleichterungen oder Steuergutschriften für Ausgaben hat, die im letzten Jahr getätigt wurden. Dies kann laut der Generaldirektion für öffentliche Finanzen (DGFIP) bei Spenden, Ausgaben für Kinderbetreuung, häusliche Beschäftigung oder Mietinvestitionen der Fall sein.

    Wer 2022 zu viel gezahlt hat
    Der zweite Grund für eine Rückerstattung ist, wenn die Quellensteuerabgaben im Jahr 2022 höher waren als der Endbetrag der Steuern, die gezahlt werden müssen. Laut der DGFIP kann dies passieren, wenn das Einkommen im Laufe des Jahres gesunken ist und man dies dem Finanzamt nicht gemeldet hat oder wenn man die Geburt eines Kindes, für das man Steuervergünstigungen erhält, verspätet gemeldet wurde.

    Der erstattete Betrag entspricht der zu viel gezahlten Steuer, die im letzten Jahr einbehalten wurde. Wer davon betroffen ist, muss keine weiteren Schritte unternehme, die Erstattung erfolgt automatisch mit dem Vermerk „REMB IMPOTS REVENUS“ auf dem Bankkonto.

  • Hitzewelle: Kann man aufgrund extremer Hitze eine Rückerstattung für den Urlaubspreis erhalten?

    Hitzewelle: Kann man aufgrund extremer Hitze eine Rückerstattung für den Urlaubspreis erhalten?

    Seit mehreren Wochen herrschen in Südeuropa Rekordtemperaturen. Diese große Hitze könnte einige Urlauber dazu zwingen, ihren Urlaub zu stornieren oder zu verschieben. Ist es aber möglich, aufgrund einer Hitzewelle eine Rückerstattung für den Urlaubspreis zu erhalten? In diesem Sommer wird Südeuropa von einer starken Hitzewelle heimgesucht. Dieses extreme Klima könnte sich auf die Urlaubsreise einiger Menschen auswirken, für die die Hitze ein gesundheitliches Hindernis darstellen könnte. Auch wenn es bisher noch keine Stornierungswelle gab, kann die Hitze ein Grund für eine Stornierung sein. Ist dann eine Rückerstattung der bereits bezahlten Kosten möglich? Derzeit werden Flüge und Pauschalreisen trotz der Hitze normal weitergeführt. Für Reisende bedeutet dies, dass normalerweise die üblichen Stornierungsrichtlinien gelten und dass die Stornierung der Reise zwangsläufig mit Kosten für diejenigen verbunden ist, die aus Angst vor der Hitze alles stornieren möchten. Diese Kosten können sic…

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  • Ukraine-Krieg: Muss nach Ende des Getreideabkommens eine Hungersnot in Afrika befürchtet werden?

    Ukraine-Krieg: Muss nach Ende des Getreideabkommens eine Hungersnot in Afrika befürchtet werden?

    Nach der Ankündigung Russlands, das Getreideabkommen zu beenden, waren die ersten Reaktionen westlicher Politiker, Moskaus Haltung als „unmoralischen“ Akt zu kritisierten, der „Millionen von Menschen den lebenswichtigen Zugang zu Getreide verwehren wird“, insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent. Seit Russland angekündigt hat, seine Teilnahme am Getreideabkommen mit der Ukraine über Weizenexporte zu beenden, hat Wolodimir Selenskyj behauptet, „keine Angst vor Russland zu haben“ und bereit zu sein, die Weizenexporte der Ukraine auf dem Seeweg aufrechtzuerhalten. Gleichzeitig sorgte die russische Entscheidung in der internationalen Gemeinschaft für scharfe Kritik. Die USA verurteilten Moskau als „grausamen Akt“ und der UN-Generalsekretär als eine Entscheidung, die „bedürftigen Menschen auf der ganzen Welt einen Schlag versetzen wird“. US-Außenminister Antony Blinken erklärte, dass der Einsatz „von Nahrungsmitteln als Waffe zu benutzen, die Lieferung von Nahrungsmitteln an Länder, die…

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  • Prekarität: Immer mehr Franzosen leben in Armut

    Prekarität: Immer mehr Franzosen leben in Armut

    Das französische Statistikamt Insee veröffentlichte am Donnerstag eine Studie über den Anteil der Menschen in Frankreich, die von materieller und sozialer Entbehrung betroffen sind. Der Anteil der in Armut lebenden Bevölkerung ist seit der Einführung der entsprechenden Untersuchungen im Jahr 2013 noch nie so hoch gewesen.

    Am Donnerstag veröffentlicht das Statistikamt Insee eine Studie über den Anteil der Menschen, die in materieller und sozialer Armut leben. Im Jahr 2022 sind fast 14 % der in Frankreich lebenden Menschen davon betroffen. Das ist der höchsten Stand seit 2013, als die erste Untersuchung durchgeführt wurde.

    Das Insee ermittelt Personen, die nicht in der Lage sind, die Ausgaben für mindestens fünf von dreizehn Elementen des täglichen Lebens zu decken, darunter auch ausreichend zu heizen, sich neue Kleidung zu kaufen oder sich eine Woche Urlaub im Jahr zu leisten. Im Jahr 2021 erreichte der Indikator seinen niedrigsten Stand, was auf die im Laufe des Jahres 2020 eingeführten Einschränkungen und Lockdowns zurückzuführen war, die „die Lebens- und Konsumgewohnheiten der Bevölkerung […] beeinflusst und dadurch die Ausgaben der Haushalte entlastet“ hatten, doch seitdem hat sich der Trend spürbar umgekehrt.

    Schwierigkeiten beim Heizen der Wohnung nehmen stark zu.
    Zwischen 2014 und 2021 lebten 5-7 % der Franzosen in einem Haushalt, der nicht über die finanziellen Mittel verfügte, um die Wohnung angemessen zu heizen. Diese Zahl stieg dem Bericht zufolge auf 10 %. Dieser Anstieg ist sicherlich auf den deutlichen Anstieg der Energiepreise im letzten Winter zurückzuführen, „und insbesondere auf den Anstieg der Preise für Heizöl, einem Heizstoff, den gefährdete Haushalte stärker als andere nutzen“, so das Insee.

    Alleinerziehende und kinderreiche Familien stärker gefährdet
    Alleinerziehende und kinderreiche Familien sind insgesamt stärker dem Risiko einer materiellen Armut ausgesetzt. In dem Bericht heißt es: Im vergangenen Jahr waren „drei von zehn allein erziehende Eltern mit einem Kind, von materieller und sozialer Armut betroffen, bei drei oder mehr Kindern waren es zwei von zehn“.

    Stärker betroffen sind auch die Bewohner von ländlichen und städtischen Gemeinden mit mittlerer Dichte. In diesen Wohngebieten sind die Energieausgaben höher und „die Häufigkeit von Situationen materieller und sozialer Entbehrung nimmt im Vergleich zu 2020 deutlich zu.“ Umgekehrt ist in den großen städtischen Zentren der Trend seit 2020 rückläufig.

  • Preis für ein Bier: Paris ist die drittteuerste Hauptstadt Europas

    Preis für ein Bier: Paris ist die drittteuerste Hauptstadt Europas

    Für einen halben Liter Bier muss man in Paris durchschnittlich 7 Euro ausgeben…

    Wer ein billiges Bier trinken will, sollte lieber in die Tschechische Republik als nach Schweden fahren. Das wusste man schon, aber wussten Sie auch, dass Paris in Sachen Bierpreise nur knapp hinter den skandinavischen Hauptstädten liegt?

    Eine kürzlich von Numbeo durchgeführte Studie ergab, dass man in Paris durchschnittlich 7 Euro für einen halben Liter Bier einer französischen Marke ausgeben muss. Selbst London, wo das Leben sehr teuer ist, bietet in seinen zahlreichen Pubs günstigere Preise für das Pint an.

    Vor Paris liegt noch Kopenhagen, wo man im Durchschnitt 7,4 Euro für ein Bier ausgeben muss, und Helskinki, wo ein Pint 8 Euro kostet. Wer dagegen günstig geniessen möchte, sollte eher nach Budapest (2,1 Euro), Prag (2,3 Euro), Lissabon (2,5 Euro), Madrid (3 Euro), Warschau (3,1 Euro) oder Berlin (4 Euro) reisen.

  • Von Wodka bis Wein – Regierung plant höhere Steuern auf Alkohol

    Von Wodka bis Wein – Regierung plant höhere Steuern auf Alkohol

    Die französische Regierung erwägt, die Steuern auf Alkohol „um einige Cent“ zu erhöhen. Laut der Zeitung Le Figaro erwägt die Regierung, die Steuern auf Alkohol zu erhöhen. Die Steuererhöhung soll im September vorgestellt und geprüft werden, wenn im Parlament der Gesetzentwurf zur Finanzierung der Sozialversicherung für 2024 diskutiert wird. Das Wirtschaftsministerium versicherte gegenüber Le Figaro, dass die Erhöhung nur „einige Cent“ betragen werde. Fachleute sprechen jedoch eher von einer Erhöhung um ein bis zwei Euro. Bei einer Erhöhung um 10 % „auf einen Durchschnittspreis von 19 EUR für einen Liter“, berechnet auf Zölle und Mehrwertsteuer, „ergibt sich eine Erhöhung um 1,17 EUR“, erklärt der französische Spirituosenverband. Konkret möchte die Regierung die Methode zur Berechnung der Preiserhöhung für alkoholische Produkte ändern. Heute wird sie auf der Grundlage der Preisentwicklung des Jahres 2021 berechnet. Nach dem Plan der Exekutive würden die Preise künftig anhand der Inflat…

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  • Macron: Putin hat „riesigen Fehler“ mit der Kündigung des Getreideabkommens gemacht

    Macron: Putin hat „riesigen Fehler“ mit der Kündigung des Getreideabkommens gemacht

    Während Wladimir Putin die ukrainische Gegenoffensive als „nicht erfolgreich“ bezeichnete, erklärte der US-Generalstabschef am Dienstag, dem 18. Juli, dass die Ukraine über „bedeutende“ Reserven an Streitkräften verfüge, die noch nicht im Einsatz seien. Wladimir Putin habe einen „riesigen Fehler“ begangen, als er das Getreideabkommen aufkündigte, urteilt der französische Präsident Emmanuel Macron. Dies sagte er nach einem Gipfeltreffen der Staats- und Regierungschefs der EU und Lateinamerikas in Brüssel (Belgien). Die russische Armee berichtete ihrerseits am Dienstag von einem seltenen, anderthalb Kilometer langen Vorstoß. Das russische Verteidigungsministerium teilte außerdem mit, dass es in Odessa die Einrichtungen getroffen habe, die Kiew zur Vorbereitung des Angriffs vom Vortag auf die wichtige Krim-Brücke genutzt hatte. „In der Nacht starteten die russischen Streitkräfte einen Vergeltungsschlag (…) gegen Einrichtungen, in denen Terrorakte unter Einsatz von Marinedrohnen gegen Ru…

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  • Verschuldung französischer Großstädte steigt seit 2021 stetig an

    Verschuldung französischer Großstädte steigt seit 2021 stetig an

    Grenoble, Paris oder auch Nizza gehören laut einer am Dienstag veröffentlichten Studie des Instituts Montaigne zu den französischen Städten mit den höchsten Schulden. Die Verschuldung der französischen Großstädte nimmt seit 2021 tendenziell immer weiter zu. Dies geht aus einer Studie des Institut Montaigne hervor, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Der eher als liberal eingestufte Think Tank hat die Finanzen und Investitionen von zwölf französischen Großstädten untersucht: Bordeaux, Grenoble, Lille, Lyon, Marseille, Montpellier, Nantes, Nizza, Paris, Rennes, Straßburg und Toulouse. Seiner Meinung nach stellt diese Verschuldung eine potenzielle Bedrohung für zukünftige Investitionen dar, die für den ökologischen Wandel unbedingt notwendig sind. Die Schlussfolgerung des Institut Montaigne ist eindeutig: „Grüne, sozialistische oder rechte Rathäuser sind gleichermaßen dem Risiko einer schlechten Finanzverwaltung ausgesetzt“, so das Institut. Der wichtigste Maßstab, der für die Studie he…

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