Kategorie: Wirtschaft

  • Italien: Regierung von Giorgia Meloni will bis 2025 452.000 ausländische Arbeitskräfte ins Land holen

    Italien: Regierung von Giorgia Meloni will bis 2025 452.000 ausländische Arbeitskräfte ins Land holen

    Ausgerechnet die rechtsgerichtete und ausländerfeindliche Regierung von Giorgia Meloni musste nun beschliessen, bis 2025 mindestens 452.000 ausländische Arbeitskräfte nach Italien zu holen. Viele Wirtschaftssektoren Italiens befinden sich wegen akuten Arbeitskräftemangel in einer Krise. Giorgia Meloni und ihre Regierung wurden mit dem Versprechen gewählt, die Einwanderung zu bekämpfen, und haben nun angekündigt, dass bis 2025 mindestens 452.000 ausländische Arbeitskräfte nach Italien kommen werden. Die Chefin der extremen Rechten in Italien versprach auf jeder ihrer früheren Kundgebung, die Einwanderung zu blockieren. Nur ein Jahr nach ihrer Wahl sah sich Meloni nun gezwungen, die höchsten Einwanderungsquoten seit zwölf Jahren zu genehmigen. Eine Überalterung der italienischen Bevölkerung.Die betroffenen Sektoren sind insbesondere die Landwirtschaft, das Gaststättengewerbe und die Fischerei. In diesen Berufen herrscht höchster Arbeitskräftemangel, und aufgrund der Überalterung der ital…

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  • Elektroauto für 100 Euro im Monat: Emmanuel Macron macht das „Sozialleasing“ offiziell

    Elektroauto für 100 Euro im Monat: Emmanuel Macron macht das „Sozialleasing“ offiziell

    Der französische Staatspräsident hatte es für vor Weihnachten versprochen: Heute Morgen machte er in einem Video die Einführung des Elektroautos für 100 Euro pro Monat offiziell. Es ist eine der konkreten Maßnahmen, die die „französische Ökologie“ verkörpern soll, zu der sich Emmanuel Macron verpflichtet hat: das Elektroauto im Leasing für 100 Euro pro Monat. Nach monatelangen Diskussionen, Abwägungen und Fragen zum Umfang dieser Maßnahme, zu den betroffenen Zielgruppen und den Schwellenwerten für die Förderfähigkeit hat der Staatschef nun selbst entschieden, den Startschuss für die Maßnahme in einem Video zu geben, das am Donnerstagmorgen online gestellt wurde, einen Tag nach der historischen Einigung auf der COP28 über die Abkehr von fossilen Brennstoffen. „Sie wissen, dass wir unsere CO2-Emissionen weiter reduzieren wollen. Wir haben eine ökologische Planung, die vorgestellt wurde. Und zu den Maßnahmen, die wir ergreifen werden, gehört auch, dass wir unsere Fahrzeuge, die mit Verbre…

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  • Gefälschte 50-€-Scheine in Südfrankreich vermehrt im Umlauf

    Gefälschte 50-€-Scheine in Südfrankreich vermehrt im Umlauf

    Es ist nicht wirklich neu: Gefälschte 20-€- und 50-€-Banknoten sind mehr oder minder an der Tagesordnung. Im Departement Lot im Südwesten Frankreichs hat das Phänomen allerdings in letzter Zeit stark zugenommen und betrifft hauptsächlich gefälschte 50-€-Scheine.

    Polizei und Gendarmerie des Departements Lot beobachten das Phänomen sehr genau und nehmen die Angelegenheit sehr ernst. Die Behörden rufen die Händler, vor allem Tabakhändler und Lebensmittelgeschäfte, dazu auf, alle Kontrollmöglichkeiten zu nutzen, um sich von der Echtheit der Banknoten zu überzeugen.

    Auch auf den Märkten werden reisende Händler und Landwirte aufgefordert, verstärkt auf die Echtheit der Banknoten zu achten. Denn auch ohne technische Hilfsmittel seien Augen und Ohren hervorragende Detektoren, so sagt die Gendarmerie.

    Wie aber erkennt man eine gefälschte Banknote?

    Alles muss unter die Lupe genommen werden: die eher dicke und beim Knittern geräuschvolle Textur der Banknote, der leicht erhabene Druck im Bereich der Zahlen oder Motive, die Zusatzzeichen auf der Vorder- und Rückseite, das Wasserzeichen, die man gegen das Licht erkennt, ein in das Papier eingezogener Sicherheitsfaden, die holographische Pastille – das Porträt der Prinzessin Europa – sowie der Nennwert, dessen Aufdruck je nach Neigung der Banknote eine wechselnde Farbe von grün bis dunkelblau hat.

    Wenn man ein wenig Zeit damit verbringt, eine Banknote zu inspizieren, ist besser, als sein Geld an Fälscher zu verlieren! Laut der Europäischen Zentralbank sind die 20- und 50-€-Scheine die am häufigsten gefälschten Banknote und machen etwa zwei Drittel der beschlagnahmten Fälschungen aus. Auch ein einfacher Detektorstift mit durchsichtiger Tinte oder eine UV- oder Infrarotlampe erleichtern es, einen gefälschten Geldschein zu erkennen.

  • Atomkraft: Emmanuel Macron bekräftigt Frankreichs Engagement für die Kernenergie

    Atomkraft: Emmanuel Macron bekräftigt Frankreichs Engagement für die Kernenergie

    Emmanuel Macron bekräftigte erneut die Unterstützung Frankreichs in Bezug auf die Kernenergie. Der „Plan France 2030“, ein im Jahr 2021 eingeführter Finanzierungsplan für Innovationen, war am Montag, dem 11. Dezember, Gegenstand einer Zwischenbilanz von Präsident Emmanuel Macron in Toulouse. Unter den hervorgehobenen Entwicklungsschwerpunkten wurde ein besonderer Schwerpunkt auf die Kernenergie gelegt. Die Rolle des Atomstroms wird immer mehr in den Mittelpunkt der Debatten gerückt, um eine kohlenstofffreie, kostengünstigere Energie zu entwickeln. Die Forschung rund um die Kernfusion, die eine Stromproduktion in großen Mengen mit wenig radioaktiven Abfällen ermöglichen würde, wird neben anderen Technologien, darunter etwa supraleitende Magnete, an prominenter Stelle angesiedelt. Der französische Präsident wollte in Toulouse die Prioritäten des Handelns in Frankreich neu setzen. Beobachter, darunter auch Wirtschaftswissenschaftler, hatten dem Plan France 2030 vorgeworfen, die staatliche…

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  • Raumfahrt: Frankreich steht an vorderster Front bei der Entwicklung eines europäischen Raumtransporters

    Raumfahrt: Frankreich steht an vorderster Front bei der Entwicklung eines europäischen Raumtransporters

    „Dies wird eines der Hauptprojekte von Frankreich im Weltraum sein“, sagte der französische Präsident am Montag bei einer Rede in Toulouse, mit der er das zweijährige Bestehen des Industrieplans Frankreich 2030 würdigte. Ziel sei es, den USA, China und Indien nicht hinterherzulaufen. In einer „sich wandelnden Raumfahrtwelt“ mit dem Auftreten privater Akteure und dem für 2031 angekündigten Ende der Internationalen Raumstation ISS müssen sich Frankreich und Europa positionieren, sagte Emmanuel Macron am Montag, dem 11. Dezember. Der Zugang zum Weltraum ist aus wirtschaftlichen Gründen, aus Gründen der Sicherheit und der Souveränität von entscheidender Bedeutung. „Wir müssen uns diesem Wettbewerb stellen“, sagte der französische Staatspräsident in einer Rede zur Feier des zweijährigen Bestehens des Industrieplans Frankreich 2030. In diesem Zusammenhang werde Frankreich ein Fracht-Raumschiff entwickeln, das den Transport von Waren oder Personen ermöglicht, kündigte Emmanuel Macron an. „Das…

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  • Gastronomie in Frankreich: Migranten helfen gegen Arbeitskräftemangel

    Gastronomie in Frankreich: Migranten helfen gegen Arbeitskräftemangel

    In der Gastronomie in Frankreich ist der Mangel an Arbeitskräften ein weit verbreitetes Problem. Viele Restaurantbesitzer setzen auf Mitarbeiter mit Migrationshintergrund.

    Der Pariser Restaurantbesitzer Alain Fontaine hat Schwierigkeiten, Angestellte zu finden. Seit etwa zehn Jahren stellt er Mitarbeiter mit Migrationshintergrund ein. Alle Köche sind angemeldet, aber einige warten noch auf ihre Legalisierung. Ein junger Mann aus Mali hat gerade seine Papiere erhalten. Als Minderjähriger war er Lehrling im Restaurant von Alain Fontaine und hatte zwei Jahre lang versucht, eine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Der Restaurantbesitzer half ihm bei der Beantragung seiner Aufenthaltspapiere, als er volljährig wurde.

    Die Hälfte der Köche in der Region Île-de-France sind Migranten.
    Innerhalb von zehn Jahren konnte Alain Fontaine durch unbefristete Einstellungen die Legalisierung von fünf Angestellten erreichen. „Die Leute, die in solchen Situationen sind, nehmen niemandem die Arbeit weg. Wir arbeiten am Wochenende, wir arbeiten abends, wir haben versetzte Arbeitszeiten. Folglich sind unsere Jobs wenig attraktiv“, sagt Alain Fontaine auf dem Sender Franceinfo. Die Gastronomie ist einer der Sektoren, in denen die meisten Migranten beschäftigt sind. In der Region Île-de-France stellen Migranten etwa die Hälfte aller Köche.

  • Frankreich: Gaspreise könnten auch 2024 nochmal stark steigen

    Frankreich: Gaspreise könnten auch 2024 nochmal stark steigen

    Die Durchleitungsgebühren für Gas könnten im Juli 2024 einen großen Sprung nach oben machen, der auf den Rechnungen der Verbraucher nicht unbemerkt bleiben wird. Mit der Erhöhung des Gasdurchleitungstarifs um 30% zum 1. Juli 2024 könnte die Rechnung für Privathaushalte im nächsten Jahr nochmals weiter in die Höhe schnellen. Der Transport bis zum Heizkessel oder zum Herd macht nämlich ein Drittel des Endpreises für diesen Brennstoff aus. Dies bedeutet einen Anstieg von 6,3 % für Kunden, die Gas zum Heizen verwenden, und von 11,3 % für Kunden, die es für ihre Küche oder ihren Warmwasserbereiter nutzen, so die vorläufigen Zahlen der französischen Energie-Regulierungskommission (Commission de régulation de l’énergie, CRE). Die Zahl der Gaskunden ist gesunken.Branchenvertreter forderten sogar eine stärkere Erhöhung, um den Rückgang der Zahl der Gaskunden seit 2018 auszugleichen. Die Entscheidung wird von der Regierung getroffen. Sie ist es auch, die eine solche Preiserhöhung, die für mindes…

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  • Kostenlose Sofortüberweisungen werden in Kürze auch in Frankreich allgemein eingeführt

    Kostenlose Sofortüberweisungen werden in Kürze auch in Frankreich allgemein eingeführt

    Die kostenlose Sofortüberweisung wird bald von allen französischen Bankinstituten angeboten werden, da sie durch ein bevorstehendes Gesetz der Europäischen Union dazu gezwungen werden. Wer hat sich nicht schon einmal über seine Bank beschwert, weil sie nicht schnell genug reagiert, wenn es darum geht, eine eilige Überweisung durchzuführen? In Frankreich kann es bis zu drei Tage dauern, bis Geldüberweisungen von Privatperson zu Privatperson wirksam werden. Es sei denn, Sie bezahlen für die Transaktion, damit sie sofort erfolgt, wobei eine Gebühr anfällt, die je nach Bank zwischen 80 Cent und 1 Euro liegt. Diese Zeiten werden bald vorbei sein, da eine EU-Verordnung, die derzeit verabschiedet wird, bald alle Bankinstitute dazu verpflichten wird, ihren Kunden diesen Service kostenlos anzubieten. So wie es in vielen anderen Ländern bereits der Fall ist. Der stellvertretende Direktor für Studien der Banque de France, Julien Lassalle, wurde von der Zeitung Le Parisien zitiert, dass die endgül…

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  • Klimawandel: Französische Fischer im Ärmelkanal fangen weniger Fische

    Klimawandel: Französische Fischer im Ärmelkanal fangen weniger Fische

    Die Folgen der globalen Erwärmung sind ausgerechnet im Ärmelkanal besonders deutlich. Der Ärmelkanal wird für Kaltwasserfische nach und nach unbewohnbar, und die Fischer sehen die Menge ihrer Fänge sinken.

    Wenig Wellengang, gutes Wetter: Im Ärmelkanal sind die Bedingungen für einen erfolgreichen Fischfang heute ideal. Dennoch sind die Reusen mit Wellhornschnecken, die die Fischer einholen, halb leer. Die Fangmengen sinken immer weiter. Die Wellhornschnecken werden genau sortiert, um die zu jungen Tiere zu schonen. Aber die Fischer müssen täglich mit ansehen, wie ihre Fänge zurückgehen. Sie beliefen sich im Jahr 2022 auf gerade mal 5.000 Tonnen, während sie vor zehn Jahren noch über 10.000 Tonnen betrugen. Für die Fischer hat das nichts mit Überfischung zu tun, sondern eher mit dem Klimawandel.

    Längere und früher einsetzende Hitzewellen.
    Die Hitze stört die Fortpflanzung und das Schlüpfen der Tiere aus ihren Eiern. In den letzten Jahren gab es an den Küsten des Ärmelkanals immer längere und frühere Hitzewellen. Die Durchschnittstemperatur ist seit 2007 einschließlich des Winters um 1,34 °C gestiegen. Es gibt auch extreme Hitze: Im Sommer 2022 wurden auf der Oberfläche 21°C gemessen. Für den Beruf des Fischers ist die Zukunft in dieser Region ungewiss. Für alle Kaltwasserarten wird der Ärmelkanal langsam aber sicher unbewohnbar.

  • SNCF: Preise für Ouigo- und Intercity-Züge bis Ende 2024 eingefroren

    SNCF: Preise für Ouigo- und Intercity-Züge bis Ende 2024 eingefroren

    Der französische Verkehrsminister Clément Beaune kündigte am Donnerstagmorgen auf dem Sender France Info an, dass die Tarife für Ouigo- und Intercités-Züge für das Jahr 2024 nicht erhöht werden dürfen. Die Regierung wird einen Presideckel einführen. Die Preise für TGV-Züge sind davon nicht betroffen. Das ist eine gute Nachricht für die Kunden der SNCF. Die Preise für Ouigo- und Intercités-Züge werden 2024 unverändert bleiben. Verkehrsminister Clément Beaune kündigte am Donnerstagmorgen an, dass die Regierung einen „Tarifschild“ für Bahntickets einführen werde, ähnlich wie dem im letzten Jahr eingeführten Preisdeckel für die Strompreise. Die TGV-Züge sind davon nicht betroffen. „Der Zug muss erschwinglich und beliebt sein, das ist klar“, meint Verkehrsminister Clément Beaune. Er erklärt, dass er mit dieser Entscheidung den „Franzosen, die die größten Schwierigkeiten haben, auch die Möglichkeit geben will, mit dem Zug zu fahren“. „Es wird ein Einfrieren der Preise für den Ouigo geben. Da…

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