Kategorie: Wirtschaft

  • Gironde: Präfektur verbietet „das Ernten und Vermarkten sämtlicher Muscheln im Becken von Arcachon“

    Gironde: Präfektur verbietet „das Ernten und Vermarkten sämtlicher Muscheln im Becken von Arcachon“

    Bereits seit Mittwoch müssen „die Muscheln, die in diesen Gebieten geerntet oder gefischt wurden, aus dem Verkauf genommen werden“, so die Präfektur. Der Präfekt des Departements Gironde kündigte am Mittwoch, dem 27. Dezember, in einer Erklärung, „das vorübergehende Verbot der Fischerei, der Ernte und der Vermarktung zum Verzehr aller Muscheln im Bassin d’Arcachon und auf der Banc d’Arguin“ an. Dies geschah aufgrund mehrerer Fälle „kollektiver Lebensmittelvergiftungen“, die „den für die Gesundheitssicherheit zuständigen Stellen zur Kenntnis gebracht wurden“. Die regionale Gesundheitsagentur Nouvelle-Aquitaine stellte am 25. und 26. Dezember 2023 einen „Anstieg der Notaufnahmen wegen gastrointestinaler Symptome im Zusammenhang mit ein und derselben Lebensmittelquelle (Lebensmittelvergiftungen und kollektive Lebensmitteltoxizitäten)“ fest. „Untersuchungen zur Rückverfolgbarkeit sind noch im Gange, aber mehrere Meldungen deuten darauf hin, dass Austern aus dem Bassin d’Arcachon die Ursach…

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  • Hérault: So hat die Stadt Lodève in 2023 mindestens 450.000 Euro an Energiekosten eingespart

    Hérault: So hat die Stadt Lodève in 2023 mindestens 450.000 Euro an Energiekosten eingespart

    Frankreich hat seine CO2-Emissionen in den ersten neun Monaten des Jahres 2023 um insgesamt 4,6% gesenkt. In Lodève im Departement Hérault hat die Stadtverwaltung den Energieverbrauch fast halbiert. In einem Klassenzimmer in einer Schule in Lodève (Departement Hérault) bauen Techniker Lüftungsanlagen ein, um Energie zu sparen, genauer gesagt „40 bis 60 % Energieeinsparung“, sagt Frédérique Vidal, die Bauherrin. In Lodève wird eine umfassende Strategie zur Renovierung der städtischen Gebäude umgesetzt: Stadthallen und Vereinsräume sind ebenfalls betroffen. In der Sporthalle wurde, wie in anderen Gebäuden auch, das alte Ölheizsystem ersetzt: „Es wurde nach Quadratmetern und der Anzahl der Bewohner berechnet“, erklärt Mélanie Moulin, Leiterin der Bauabteilung im Rathaus. Eine Reihe von Maßnahmen zum Thema EnergieBegrenzung der Temperatur auf 19 Grad in den Gebäuden der Stadt, Austausch alter Beleuchtungen mit LEDs, Ausschalten der öffentlichen Beleuchtung in der Nacht… Im Laufe des Jahres…

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  • Auvergne: Ein Fluss voller Saphire sorgt für Streit zwischen Nachbarn

    Auvergne: Ein Fluss voller Saphire sorgt für Streit zwischen Nachbarn

    Seit einigen Jahren beutet einer der Eigentümer eines Geländes, auf dem sich ein Fluss befindet, in dem es von Auvergne-Saphiren nur so wimmelt, das Edelstein-Vorkommen aus. Da der Fluss aber durch mehrere Privatgrundstücke fließt, fordern die anderen Anwohner nun ihr Recht ein und haben ihren Nachbarn verklagt.

    Der Fluss ist voller Auvergne-Saphire und seit einigen Jahren wird das Vorkommen offiziell von einem der Eigentümer des Geländes abgebaut. Der Fluss fließt jedoch durch mehrere Privatgrundstücke. Andere Anwohner fordern nun ihr Recht ein. Sie haben ihren Nachbarn vor Gericht gezerrt. „Wir fühlen uns enteignet und hätten uns wirklich gewünscht, dass der Nachbar transparent mit uns umgeht. Wir möchten wissen, in welchem Umfang und wo die Saphire entnommen wurden“, sagt eine der klagenden Anwohnerinnen gegenüber dem Sender France 2.

    Das Urteil wird am Freitag, den 29. Dezember erwartet.
    Laut Patrick Roesch, dem Anwalt der Kläger, müssen sich die Eigentümer den Wasserlauf zu gleichen Teilen teilen. Die schönsten tiefblauen Saphire können schon bei einem Gewicht von weniger als einem Gramm mehrere Tausend Euro erzielen. Die Kläger fordern eine vorläufige Entschädigung in Höhe von einer Million Euro von dem Eigentümer, der den Abbau der Edelsteine betreibt. Das Urteil wird für Freitag, den 29. Dezember erwartet.

  • Isère: Lager der Hilfsorganisation Secours Populaire in Échirolles ausgeraubt

    Isère: Lager der Hilfsorganisation Secours Populaire in Échirolles ausgeraubt

    Nächste Woche sollte eigentlich eine Verteilung stattfinden, aber am Sonntag, dem 24. Dezember, wurde in das Lagerzentrum der Secours Populaire in Échirolles (Isère) eingebrochen und ein großer Teil der Hilfsgüter geraubt. Der Schaden beläuft sich auf über 300.000 Euro.

    Ein Einbruch wenige Stunden vor Weihnachten. Aufgerissene Kartons, ihr Inhalt zertrampelt. Von den Beständen der Hilfsorganisation Secours Populaire in Échirolles (Isère) ist kaum mehr etwas übrig. Die Plünderung gefährdet eine für nächste Woche geplante Verteilung, mit der 30.000 Familien im Departement geholfen werden sollte. „Neue Kleidung, neues Spielzeug, elektronische Geräte“, sagt Nabil Chetouf, Generalsekretär des Verbands der Secours Populaire im Departement Isère. Schadenssumme: mehr als 300.000 Euro. Die Täter brachen die Metalltür des Lagers auf. Im Inneren machten sie sich auch an den Fahrzeugen des Vereins zu schaffen und beschädigten diese schwer. Die beiden Kleintransporter waren gerade erst gekauft worden.

    In den letzten Monaten wurden bereits schon andere Organisationen Opfer von Sachbeschädigungen: Zwei Plünderungen bei den Restos du Coeur in Clermont-Ferrand (Puy-de-Dôme) trotz einer gepanzerten Tür und vier Einbrüche beim Secours catholique in Aubusson (Creuse). In Bordeaux (Gironde) wurde seit Juli acht Mal in die Lebensmittelbank eingebrochen. Seitdem hat das Zentrum die sensibelsten Zugänge vergittert und sich mit Überwachungskameras ausgestattet. Das bedeutet weitere Kosten, nachdem die Spenden für die Lebensmittelbanken im letzten Jahr um 10% zurückgegangen sind…

  • Paris 2024: Verbraucherschützer kritisieren zu hohe Preise für Hotelzimmer während der Olympischen Spiele

    Paris 2024: Verbraucherschützer kritisieren zu hohe Preise für Hotelzimmer während der Olympischen Spiele

    Die Organisation UFC-Que Choisir warnt vor einem Anstieg der Hotelzimmerpreise in Paris und der Region Île-de-France während der Olympischen Spiele im Sommer 2024. Auch die Buchungsbedingungen würden sich verschärfen, so der Verband.

    Die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2024 in Paris auf der Seine verspricht spektakulär zu werden, und die Preise für Hotelzimmer an diesem Abend explodieren bereits heute. Die Verbraucherschutz-Organisation UFC-Que Choisir hat die Übernachtungspreise von 80 Hotels in der Nähe des Austragungsortes der Eröffnungsfeier im Abstand von 15 Tagen verglichen. „Der Durchschnittspreis für die Nacht vom 26. auf den 27. Juli 2024 betrug 1.033 Euro gegenüber 317 Euro vom 12. auf den 13. Juli, was einem Anstieg von 226 % entspricht“, so die Vereinigung.

    Insgesamt stieg der Preis für eine Übernachtung in der Region Île-de-France von 169 Euro im Juli 2023 auf 699 Euro während der Olympischen Spiele. UFC-Que Choisir geht noch weiter und prangert die Praktiken der Hoteliers an. Nach Angaben der Vereinigung würden 30 % der Hotels, die derzeit Zimmer anbieten, ein Minimum von zwei Übernachtungen verlangen. Einige zögern nicht, noch weiter zu gehen. Die Rechnung für die 15 Millionen erwarteten Touristen wird insgesamt sehr hoch ausfallen, da das Metroticket während der Olympischen Spiele auch auf 4 Euro erhöht wird und sogar die Preise für Sehenswürdigkeiten bereits ab Januar 2024 steigen werden.

  • Frankreich: gerichtliche Beschlagnahmungen erreichten Rekordhöhe im Jahr 2023

    Frankreich: gerichtliche Beschlagnahmungen erreichten Rekordhöhe im Jahr 2023

    Im Jahr 2023 wird die Summe der gerichtlichen Pfändungen in Frankreich voraussichtlich eine Milliarde Euro übersteigen – ein Novum. Ein Rekord, der zum Teil auf die 461 Millionen Euro an Immobilien zurückzuführen ist, die in diesem Jahr allein wegen Steuerhinterziehung gepfändet wurden.

    Die Justiz ist nicht wenig stolz: Diese teuren Luxusflitzer wurden von Kriminellen konfisziert. Betrüger, Schmuggler, Hehler – sie alle wurden vom Staat um ihre illegal erworbenen Werte gebracht. Innerhalb von drei Jahren, von 2019 bis 2022, stiegen die Beschlagnahmungen von 484 Millionen Euro auf 771 Millionen Euro, um 2023 wahrscheinlich einen Rekordwert von einer Milliarde Euro zu erreichen. Vor drei Wochen wurde von der AGRASC (Agence de gestion et de recouvrement des avoirs saisis et confisqués) in Besançon (Departement Doubs) eine beispiellose Auktion mit Luxusuhren veranstaltet, die erst vor kurzem beschlagnahmt worden waren.

    Wenn kriminelles Vermögen Gutes bewirkt
    Eine Jacht, die einem Weißrussen gehörte, der in einen Fall von Geldwäsche verwickelt war, wurde vom Staat beschlagnahmt. Auch luxuriöse Wohnungen wurden von den Dienststellen der Finanzämter, deren Personalbestand sich inzwischen verdoppelt hat, beschlagnahmt. Doch nicht nur die Schwerkriminalität ist das Ziel der Fahnder. Jedes Jahr versuchen verurteilte Straftäter, ihr Vermögen vom Staat zurückzuerhalten. Nur 20 % gelingt dies, nämlich denen, die freigesprochen werden.

    „Ihr Vermögen ist das, wofür sie ihre kriminellen Aktivitäten betreiben. Wenn man ihnen das wegnimmt, bestraft man sie“, erklärt Fabrice Rizzoli, Spezialist für organisierte Kriminalität und Vorsitzender der Vereinigung Crim’HALT. Die französische Justiz beschlagnahmt auch immer mehr Immobilien, um sie weiterzuverkaufen: 168 Immobilien im Jahr 2022, gegenüber nur 58 im Jahr 2017. Einige werden zu Sozialwohnungen, Aufnahmezentren für misshandelte Frauen oder Flüchtlinge.

  • Frankreich: Das wird sich im kommenden Jahr für den Führerschein ändern

    Frankreich: Das wird sich im kommenden Jahr für den Führerschein ändern

    Neue Regelungen sollen in Frankreich Anfang 2024 in Kraft treten. Herabsetzung des Mindestalters, strengere Regeln für den Erwerb und die Verlängerung, digitaler Führerschein… Hier die fünf wichtigsten neuen Regelungen, die den Führerschein in Frankreich in den nächsten Monaten betreffen werden. Führerschein ab 17 JahrenAb dem 1. Januar 2024 wird das erforderliche Mindestalter für den Führerschein von 18 auf 17 Jahre gesenkt. Premierministerin Elisabeth Borne hatte diese Maßnahme bereits im Juni angekündigt und betont, dass dies „ein echtes Plus“ sein würde, insbesondere für junge Menschen in der Ausbildung. „Ab Januar 2024 wird man den Führerschein ab 17 Jahren machen und auch ab 17 Jahren fahren können“, erklärte sie damals. Neue rechtliche Regelungen bei Todesfällen und Körperverletzungen Es sollen „alle fahrlässigen Tötungsdelikte durch den Fahrer eines Kraftfahrzeugs mit oder ohne erschwerende Umstände“ zu Totschlag im Straßenverkehr umdeklariert werden. Tötungsdelikte im Straßenv…

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  • Toulouse: In einer illegalen Werkstatt wurden 1.500 Zigaretten pro Minute hergestellt

    Toulouse: In einer illegalen Werkstatt wurden 1.500 Zigaretten pro Minute hergestellt

    Die Polizei in Toulouse hat eine illegale Werkstatt ausgehoben, die von Personen aus osteuropäischen Ländern betrieben wurde und und in der Zigaretten mit geschmuggelten Tabak aus Polen hergestellt wurden. Es wurden Maschinen und 570 kg Tabak beschlagnahmt. Fünf Verdächtige werden sich vor dem Strafgericht von Toulouse verantworten müssen.

    Ein war ein unauffälliges Hinterzimmer im hinteren Teil eines Restaurants in Launaguet, nördlich von Toulouse. Nichts Besonderes – außer einigen Personen, die den Ort jede Nacht bewachten. „Ein privater Sicherheitsdienst“, schmunzelt ein Polizist, der an die Paranoia von Drogenhändlern gewöhnt ist.

    Hier ging es jedoch nicht um Drogen, sondern um Zigaretten, die vor Ort mit Hilfe von Maschinen hergestellt werden, die 1.500 Zigaretten pro Minute „ausspucken“ können! Und auch wenn die gefälschten Schachteln die bekannten rot-weißen Farben zeigen, ist hier keine internationale Manufaktur am Werk. „Eher die Mafia aus den östlichen Ländern“, so ein Kenner.

    Eine Tonne Tabak aus Polen importiert
    Die Polizei in Toulouse ermittelte seit September zu dieser illegalen Werkstatt. Zunächst gab es einen Hinweis gegenüber Mitgliedern der Brigade Anti-Criminalité de la Rive gauche.

    Die Polizisten setzten die Überwachung der heimlichen Zigarettenfabrik in enger Zusammenarbeit mit den Ermittlern der Abteilung für Betäubungsmittel des Sicherheitsdienstes des Departements fort. Bei ihren Ermittlungen fanden sie heraus, dass der Tabak regelmäßig aus Polen kam. Mindestens eine Tonne seit Mitte September. Die Transporte waren streng überwacht und „gesichert wie bei Drogen-Transporten“, so ein Polizist.

    Letzte Woche haben die Gendarmen in Montech auf Hinweis der Toulouser Polizei eine erste Werkstatt ausgehoben und Maschinen zur Herstellung von Zigaretten beschlagnahmt. Der Besitzer der Räumlichkeiten wurde festgenommen. Am Montag verhafteten die Polizisten in Launaguet und im Großraum Toulouse fünf Personen im Alter zwischen 38 und 46 Jahren. Darunter befanden sich vier Männer, die aus der Ukraine, Aserbaidschan und Kasachstan stammten.

    Drei Maschinen, deren Wert auf über 80.000 € geschätzt wird, wurden beschlagnahmt. Mit einer konnte der Tabak gemischt werden, eine andere stellte die Zigaretten her und eine dritte packte sie in Schachteln ab. Die Ermittler beschlagnahmten 570 kg Tabak. Und mehrere Kartons, die mit jeweils 50 Stangen gefüllt waren und zur Auslieferung bereitstanden.

    Die Schachtel mit 50 Stangen soll für 1.000 € angeboten worden sein, d. h. 2 € pro Packung! „Brutal“, warnen Raucher, die es gewagt haben, diese Zigaretten zu testen. Analysen sind im Gange, um die Produkte zu bestimmen, aus denen die illegalen Zigaretten bestehen.

    Der Zoll in Toulouse schätzt den illegalen Markt für den Verkauf von Tabakwaren, die vor allem aus Andorra stammen, auf 40 %. Im November ist unser Umsatz an legalen Zigaretten um weitere 12% gesunken. Wegen der illegalen Werkstatt? Viele Gewerbetreibende vermuten das.

  • Weihnachten: Markenhersteller lassen Spielzeug von Kinder-Influencern bewerben

    Weihnachten: Markenhersteller lassen Spielzeug von Kinder-Influencern bewerben

    Um für ihre Spielzeuge zu werben, setzen viele Marken auf sehr junge Influencer, die dafür bezahlt werden, Produkte in Videos zu testen, die dann in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden.

    Marken setzen zunehmend auf junge und sehr junge Influencer, um für ihre Produkte zu werben. Influencer wie Laurinda Dias Hayet mit ihren beiden Töchtern (@SweetFamily), die mehr als zwei Millionen Abonnenten haben, sind im Vorfeld von Weihnachten im Visier von großen Spiele- und Spielzeugmarken. Die ehemalige Fotografin hat ihren Beruf aufgegeben, um diese Videos zu drehen, die ihr je nach Monat zwischen 1.500 und 12.000 Euro einbringen. Auch ihre Töchter werden bezahlt: Ihr Einkommen wird freigegeben, sobald sie volljährig sind.

    „Ich habe es auf Youtube entdeckt“, erklärt der 13-jährige Arthur auf dem Sender France 2 und verweist auf das Spielzeug, das er in den Händen hält, eine Superheldenmaske. Laut dem Jungen sind Werbevideos von Influencern eine gute Quelle für Entdeckungen: „Im Katalog sieht man es nur auf einem Foto, sie testen es nicht.“ Der Sprecher von JouéClub, Franck Mathais, erklärt, dass „wenn man in aller Ruhe suchen will, auf der Suche nach etwas Feinerem ist, mit einer stärkeren Beziehung,“ dann sind Influencer genau das Richtige.

  • Bereiten sich Milliardäre mit Luxusbunkern in ihren streng bewachten Villen auf das Ende der Welt vor?

    Bereiten sich Milliardäre mit Luxusbunkern in ihren streng bewachten Villen auf das Ende der Welt vor?

    Der Meta-Gründer Marc Zuckerberg lässt sich gerade einen Gebäudekomplex für über 250 Millionen Euro auf Hawaii bauen, in dem der Unternehmer einen Luxusbunker eingeplant hat, der ihn und seine Familie im Falle einer Katastrophe beschützen soll. Ein Trend, der bei den Ultrareichen immer mehr an Boden gewinnt.

    Mit einem Budget von 250 Millionen Euro sind die privaten Bauvorhaben von Mark Zuckerberg, dem Besitzer von Facebook, Instagram und Whatsapp, schlichtweg die teuersten der Welt. Neben einer riesigen Villa auf Hawaii hat der Milliardär auch den Bau eines Bunkers für den Fall eines kommenden Weltuntergangs geplant. Eine Entscheidung, die überraschend erscheinen mag, aber unter den Reichsten der Reichen kein Einzelfall ist. Wie er sollen mehrere Unternehmer aus dem Silicon Valley sich Bunker in Neuseeland haben bauen lassen, wie ein Artikel des Börsennachrichtendienstes Bloomberg enthüllt.

    Eine ziemlich beunruhigende Tendenz, die eine echte Angst vor einem Atomunfall oder einer großen Klimakatastrophe bei den Mächtigen und Reichen offenbart. Mark Zuckerbergs unterirdischer Bunker wird allerdings nnicht gerade dem rudimentären Bild entsprechen, das man sich von einem Atomschutzbunker gemeinhin macht. Der hawaiianische Bunker des Milliardärs wird laut der Zeitung „The Wire“ 464 m² groß sein und man wird sich darin nicht beengt fühlen. Er wird mit einem eigenen 17 Meter hohen und 6 Meter breiten Wassertank ausgestattet sein und seinen eigenen Strom erzeugen können, sodass er im Falle eines katastrophalen Zwischenfalls auf der Erdoberfläche vollkommen autark ist.

    The Wire enthüllt außerdem, dass rund um den Bunker sehr viele Kameras installiert wurden. Den Handwerkern, die dort arbeiten, ist es strengstens untersagt, Fotos von der Baustelle zu machen, sonst droht ihnen die fristlose Entlassung.