Kategorie: Wirtschaft

  • Manipulierte Stromzähler: Für 1.000 € senkten zwei Betrüger den Stromverbrauch ihrer Kunden um 75%

    Manipulierte Stromzähler: Für 1.000 € senkten zwei Betrüger den Stromverbrauch ihrer Kunden um 75%

    In Besançon wurden am Freitag zwei Männer verurteilt, die Linky-Zähler mehrerer Privatpersonen und Unternehmen manipuliert haben. Für 1.000 bis 2.500 Euro reduzierten sie den Verbrauch ihrer Kunden um bis zu 75 %.

    Die französische Stromgesellschaft Enedis ist noch dabei, die Höhe des Schadens zu berechnen. Am 15. Dezember wurden zwei Männer in Besançon wegen bandenmäßigen Betrugs verurteilt. Der Grund: Sie manipulierten digitale Linky-Zähler mit einem System, das einen geringeren Verbrauch an Enedis schickte. Ein Betrug, der die Auftraggeber zwischen 1.000 und 2.500 Euro kostete und es ermöglichte, den registrierten Verbrauch künstlich um bis zu 75 % zu senken.

    Der zuständige Staatsanwalt erklärte, dass sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen von diesen betrügerischen Dienstleistungen profitiert hätten. „Bei den Nutznießern handelt es sich in der Mehrzahl nicht um bedürftige Personen“. Er nannte zum Beispiel einen Bäcker, ein Gestüt, eine Vermögensagentur und sogar einen stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Belfort.

    Auch die Personen, die Manipulationen ihrer Zähler beauftragt haben, werden von der Justiz verfolgt. Der Staatsanwalt erklärte: „Ich fordere die Personen, die solche Gerät haben, auf, sich selbst mit den Behörden in Verbindung zu setzen, um die Situation zu regeln, bevor die Gendarmen kommen, um den Betrug festzustellen.“

    Die Betrüger arbeiteten zu zweit. Der erste, ein 46-jähriger Mann mit Wohnsitz in Offemont im Territoire de Belfort, warb Privatpersonen oder Unternehmen an, um ihnen seine „Dienste“ anzubieten. Der zweite, ein 32-jähriger Mann, der in der Nähe von Besançon wohnt, kümmerte sich um die Installationen.

    Beide Personen bekannten sich schuldig und wurden verurteilt. Der „Installateur“ wurde zu 24 Monaten Haft, davon 12 Monate auf Bewährung, 10.000 EUR Geldstrafe, der Verpflichtung, Enedis den erlittenen Verlust zurückzuzahlen, und 15 Jahren Verbot, ein Unternehmen zu führen, verurteilt. Der „Werber“ wurde zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt und muss Enedis ebenfalls Geld zurückzahlen.

  • Airbus: Turkish Airlines bestellt über 200 neue Flugzeuge

    Airbus: Turkish Airlines bestellt über 200 neue Flugzeuge

    Die nationale türkische Fluggesellschaft hat bei Airbus eine Mega-Bestellung aufgegeben. Sie hat einen Vertrag über 150 A321neo und 70 A350-Langstreckenflugzeuge unterzeichnet. Der europäische Flugzeughersteller wird in diesem Jahr seinen 2013 aufgestellten Rekord bei den Jahresbestellungen deutlich übertreffen.

    Am 15. Dezember gab Turkish Airlines ihre Mega-Bestellung bei Airbus offiziell bekannt. Die nationale türkische Fluggesellschaft hat 220 Flugzeuge bestellt. Der unterzeichnete Vertrag umfasst 150 A321neo und 70 A350-Langstreckenflugzeuge. Unter anderen hat Turkish Airlines für 50 A350-900, 15 A350-1000 und 5 A350F in der Frachtversion unterschrieben. Christian Scherer, der neue Chef der Flugzeugsparte von Airbus, meint: „Diese Bestellung von Flugzeugen der neuesten Generation ist eine Demonstration der kühnen Vision von Turkish Airlines.“

    „Die Erweiterung unserer Flotte um diese Flugzeuge (…) wird nicht nur unsere operativen Fähigkeiten verbessern, sondern auch erheblich zu unseren Umweltzielen beitragen“, sagte Ahmet Bolat, der Vorsitzende des Verwaltungsrats und des Exekutivkomitees von Turkish Airlines. „Diese Investition ist ein entscheidender Schritt für die zukünftige Entwicklung der türkischen Luftfahrtindustrie. Durch die Modernisierung unserer Flotte mit effizienteren und umweltfreundlicheren Flugzeugen stärken wir unsere Führungsposition in der globalen Luftfahrt und tragen zur Bedeutung des Landes als Drehscheibe der Luftfahrt bei.“

    Die türkische Fluggesellschaft mit Sitz in Istanbul wurde 1933 als Turkish State Airlines gegründet und verfügt heute über eine Flotte von über 400 Mittel- und Langstreckenflugzeugen, ausschließlich Airbus- und Boeing-Flugzeuge.

    Mit diesem neuen Auftrag wird Airbus seinen bisherigen Bestellrekord aus dem Jahr 2013 mit 1.503 Flugzeugen pulverisieren. In den ersten elf Monaten des laufenden Jahres verzeichnete Airbus 1.395 Nettobestellungen für Flugzeuge. Zählt man die im Dezember unterzeichneten Verträge hinzu – sechs A350F für die Cathay Group, 100 A321neo für den Leasinggeber Avolon und jetzt die 220 A321 und A350 für Turkish Airlines -, hat der europäische Flugzeughersteller seit Jahresbeginn 1.721 Nettoaufträge eingesammelt. So viele wie nie zuvor.

  • Frankreich: Mindestlohn Smic soll am 1. Januar 2024 um 1,13 % steigen

    Frankreich: Mindestlohn Smic soll am 1. Januar 2024 um 1,13 % steigen

    Der Mindestlohn soll am 1. Januar 2024 um 1,13 % steigen. Mehr als 3 Millionen Arbeitnehmer verdienen in Frankreich nur den Mindestlohn (Smic).

    Der Smic wird am 1. Januar 2024 angehoben. Er soll nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP um 1,13 % angehoben werden. Der Mindestbruttostundenlohn würde damit auf 11,65 Euro steigen, von derzeit 11,52 Euro. Für eine Vollzeitstelle soll der Smic auf 1.766,92 Euro brutto steigen.

    Diese Erhöhung ist deutlich geringer als die Ende November von einer Expertengruppe vorhergesagte Erhöhung des Mindestlohns um 1,7 % Anfang 2024.

    Die Expertengruppe hatte der Regierung empfohlen, von jeglichen Erhöhungen abzusehen, die über den automatischen, inflationsabhängigen Aufwertungsmechanismus hinausgehen. Sie hatte insbesondere argumentiert, dass der Smic zwischen dem 1. Januar 2021 und dem 31. Dezember 2023 bereits sieben Mal um insgesamt 13,5 % angehoben wurde, und war der Ansicht, dass eine stärkere Anhebung negative Auswirkungen auf die Beschäftigung einkommensschwacher Personen haben könnte.

    Dien neuste Berechnung basiert auf der Höhe der Inflation im November, die in Frankreich im Jahresvergleich 3,5 % betrug.

    Die Zahl der Beschäftigten, die in Frankreich nach dem Smic bezahlt werden, ist stark gestiegen und lag am 1. Januar 2023 bei 3,1 Millionen, was 17,3 % aller Beschäftigten entspricht, wie aus den Statistiken des Arbeitsministeriums hervorgeht.

  • Nitrite im Hundefutter verboten – aber nicht im Schinken: Warum sie in Wurstwaren weiterhin erlaubt sind

    Nitrite im Hundefutter verboten – aber nicht im Schinken: Warum sie in Wurstwaren weiterhin erlaubt sind

    Das Europäische Parlament hat im Juni 2023 beschlossen, die Verwendung von Nitriten und Nitraten in Tierfutter bis 2025 zu verbieten. Warum wurde eine solche Maßnahme noch nicht für Wurstwaren eingeführt, obwohl ihre krebserregenden Auswirkungen auf unsere Gesundheit seit mehreren Jahren bekannt sind? Bereits am 15. Juni 2023 hat das Europäische Parlament dafür gestimmt, Nitrite und Nitrate, aus Hunde- und Katzenfutter zu verbieten, meldete die Zeitung Le Parisien am Montag, dem 18. Dezember. Unsere vierbeinigen Freunde, die sehr häufig mit industriell hergestellten Produkten gefüttert werden, sind stark solchen Nitritsalzen ausgesetzt, die seit 2015 von der WHO als krebserregend beschrieben werden. Die Verwendung dieser Zusatzstoffe stellt eine erhöhte Gefahr für die Gesundheit der Tiere dar, da sie in hohen Dosen giftig sind. Das Verbot wird jedoch nicht sofort gelten. Eine Übergangsfrist ermöglicht es den Herstellern, die bereits mit diesen Zusatzstoffen hergestellte Mischungen auf …

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  • Frankreich: Intermarché und Auchan wollen 320 Hypermärkte und Supermärkte von Casino übernehmen

    Frankreich: Intermarché und Auchan wollen 320 Hypermärkte und Supermärkte von Casino übernehmen

    Mehr als dreihundert Hypermärkte und Supermärkte von Casino sollen gemeinsam mit Auchan von der Intermarché-Gruppe aufgekauft werden.

    Die Einzelhandelsgruppe Intermarché wird gemeinsam mit Auchan 320 Hypermärkte und Supermärkte von Casino übernehmen. Dies meldete der Sender Franceinfo am Montag, dem 18. Dezember, unter Berufung auf eine mit dem Deal vertrauten Quelle und bestätigte damit einen Bericht der Zeitung Les Echos.

    Das Angebot des Konsortiums aus Intermarché und Auchan habe die Angebote von Lidl und Carrefour übertroffen, heißt es. Im Mai hatte Casino angekündigt, 119 Geschäfte an Intermarché zu verkaufen, eine erste Gruppe Anfang Oktober, eine zweite mit einem Zeithorizont von bis zu drei Jahren. Im November erklärte sich Casino angesichts der ausbleibenden Verbesserung seiner Geschäftslage dazu bereit, weitere Geschäfte zu veräußern.

  • Prozess: 10.000 Tonnen Müll illegal in gnaz Frankreich verteilt

    Prozess: 10.000 Tonnen Müll illegal in gnaz Frankreich verteilt

    Der Angeklagte soll in Frankreich fast 10.000 Tonnen Abfall illegal entsorgt haben. Der Prozess gegen Johnny Demeter wurde am Montagmorgen, dem 18. Dezember, in Lille eröffnet.

    Seit vier Jahren verschmutzen Hunderte Tonnen Müll und Bauschutt aus Belgien die Böden der ländlichen Gebiete an der Mosel. Sie wurden von Kriminellen dort abgeladen, die auf diese Weise mehr als ein Dutzend französische Gemeinden durch illegale Mülldeponien verschmutzt haben. Seit Montag, dem 18. Dezember, stehen neun Personen in Lille (Nordfrankreich) vor Gericht. 2019 mussten die Bewohner von Rédange (Moselle) mit ansehen, wie mehrere Lastwagen 250 Tonnen Abfall auf einem Privatgrundstück abkippten. „Als ich das zum ersten Mal gesehen habe, war mir zum Heulen zumute“, gesteht Jessica Dautruche, Mitglied des Kollektivs „J’aime ma forêt“ (Ich liebe meinen Wald), vor der Kamera des Senders France 2.

    Die Müllberge sind immer noch da
    Vier Jahre später sind die Müllberge immer noch da. Um sie entfernen zu lassen, müssten mehr als 200.000 Euro ausgegeben werden. „Die Gemeinde Rédange hat 1.000 Einwohner, da kann man nicht soviel Geld ausgeben…“, kommentiert der Bürgermeister der kleinen Gemeinde, Daniel Cimarelli. Im Zentrum der illegalen Müllentsorgung steht Johnny Demeter. Der aus der Region Paris stammende Mann gab sich als Abfallmakler aus. Bei der Eröffnung des Prozesses in Lille am Montagmorgen hielt er sich bedeckt und sagte nur, dass er alles zutiefst bereue.

  • Wegen Larvenbefalls werden in ganz Frankreich Beutel mit Basmatireis zurückgerufen

    Wegen Larvenbefalls werden in ganz Frankreich Beutel mit Basmatireis zurückgerufen

    Achtung: Wenn Sie kürzlich Reis in Beuteln der Marke Comptoir du grain gekauft haben, sollten Sie diesen auf keinen Fall verzehren. Er könnte mit Larven verunreinigt sein und ist Gegenstand eines massiven Rückrufs in ganz Frankreich. Personen, die zwischen dem 28. August und dem 13. Dezember eine Packung Reis der Marke Comptoir du grain gekauft haben, werden aufgefordert, diesen Reis nicht zu verzehren. Rappel Conso hat nämlich den Warnhinweis veröffentlicht, dass bei Verzehr die Gefahr einer „Kontamination durch Fäulnis, Verderb oder Zersetzung“ bestehe, was eine große Gefahr für die Gesundheit darstellen kann. Zwischen den Reiskörnern dieser bei Leclerc verkauften Beutel könnten sich Insektenlarven befinden. Die beanstandeten Produkte tragen den Zusatzcode 09 hinter dem Strichcode 3564700024164, es handelt sich um Beutel mit Reis des Typs Basmati. Betroffene Verbraucher haben bis zum 15. Februar 2024 die Möglichkeit, in den Geschäften eine Rückerstattung zu erhalten….

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  • Ukraine-Krieg: Russische Diamanten dürfen ab Januar nicht mehr in die EU eingeführt werden

    Ukraine-Krieg: Russische Diamanten dürfen ab Januar nicht mehr in die EU eingeführt werden

    Die Europäische Union hat ein zwölftes Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet, das unter anderem ein Verbot der Einfuhr russischer Diamanten in die EU vorsieht. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßte die neuen Sanktionen und meinte, Russland müsse „spüren, dass der Druck der freien Welt wächst, ebenso wie die Kosten seiner Aggression“.

    Russland will Militärübungen mit seinen Verbündeten abhalten.
    Die Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OTSC), ein von Russland geführter postsowjetischer Militärblock, plant, im nächsten Jahr sieben Übungen abzuhalten, zitierte die russische Nachrichtenagentur Tass den Generalsekretär der OTSC, Imangali Tasmagambetov. Der Block umfasst Russland, Armenien, Weißrussland, Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan.

    Russische „Geisterflotte“ von Öltankern, um westliche Sanktionen zu umgehen.
    Russland gelingt es, die Sanktionen der EU gegen die Einfuhr seines Öls zu umgehen. Es baut eine „Schattenflotte“ von Öltankern auf, die die Herkunft des Rohöls verschleiern soll. Die westlichen Länder hatten beschlossen, die Einfuhr von russischem Öl über einem Preis von 60 USD pro Barrel zu verbieten. Die 27 EU-Länder erklärten gestern, dass ein „verstärkter Mechanismus“ zur Identifizierung von Schiffen eingeführt werden soll, um solche Umgehungen zu verhindern. Außerdem soll eine Meldepflicht für den Verkauf von Öltankern an Drittländer eingeführt werden, heißt es in dem Text.

    Die EU-27 beschloss außerdem, die Sanktionen auf Flüssiggas (LPG), Butan und Propan auszuweiten, die insbesondere für Heizzwecke verwendet werden und deren Einfuhr Russland jährlich mehr als eine Milliarde Euro in die Kassen spült.

    Technologien zur Unterstützung des russischen Militärs im Visier der EU.
    In Bezug auf Technologien, die von der russischen Armee verwendet werden können, hat die EU beschlossen, 29 neue Organisationen in die Liste derjenigen aufzunehmen, die beschuldigt werden, die russischen Kriegsanstrengungen zu unterstützen. Sie alle unterliegen Beschränkungen für die Ausfuhr von Produkten, die die russische Rüstungsindustrie stärken könnten. Einige dieser Unternehmen, die an der Umgehung von Sanktionen beteiligt sind, sitzen in Drittländern, darunter Singapur und Usbekistan, so die Europäische Kommission in einer Pressemitteilung.

    Mehrere Länder, darunter Kasachstan, werden von der EU beschuldigt, Russland bei der Einfuhr bestimmter Produkte und Technologien zu helfen, die für die russische Rüstungsindustrie von Nutzen sein könnten.

    „Wir unterstützen die Ukraine weiterhin gegen alle Widrigkeiten“, sagte Ursula von der Leyen.

    Die Einfuhr russischer Diamanten wird verboten.
    Das EU-Verbot wird ab Januar natürliche oder synthetische Diamanten und Schmuck betreffen und ab September 2024 russische Diamanten, die in anderen Ländern geschliffen werden.

    Moskau wird beschuldigt, einen Teil seines Krieges gegen die Ukraine durch den lukrativen Diamantenhandel zu finanzieren, der Moskau einen Umsatz von etwa vier bis fünf Milliarden US-Dollar pro Jahr erwirtschaftet.

    Belgien hat seine Vorbehalte gegen diese Sanktionen, die zuvor von den G7-Staaten beschlossen wurden, aufgegeben und Lösungen vorgeschlagen, insbesondere durch ein Rückverfolgungssystem, um die Sanktionen wirksam zu machen, ohne seine eigene, blühende Diamantenindustrie in Antwerpen zu behindern.

  • Gironde: Europas größtes Bücherlager von Hochwasser überflutet

    Gironde: Europas größtes Bücherlager von Hochwasser überflutet

    Für das Departement Gironde wurde die Alarmstufe Orange nach den Überschwemmungen wieder aufgehoben, doch das Wasser richtete zahlreiche Schäden an. Unter anderem wurde ein riesiges Bücherlager in Mitleidenschaft gezogen.

    Didier Rodriguez muss derzeit mit einem Geländewagen zu seinem Arbeitsplatz fahren, dem Village du livre, das nach den jüngsten Überschwemmungen in eine Halbinsel verwandelt wurde. Hinter diesen Mauern befinden sich acht Millionen antiquarische Bücher. Im Lagerraum ist das Wasser viel stärker gestiegen als erwartet. Etwa hunderttausend Bücher waren vom steigenden Wasser betroffen, ein enormer Verlust. Dennoch ist der Betrieb noch lange nicht zum Erliegen gekommen.

    Sichtbare Schäden
    Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen sind die Angestellten damit beschäftigt, täglich 100 Bestellungen zu bearbeiten. Am Boden sind die Schäden noch deutlich sichtbar. „Ich, die ich eine Leidenschaft für Bücher habe, es tut mir wirklich im Herzen weh, das zu sehen. Normalerweise haben wir Platz, um zwischen den Regalen zu laufen, jetzt müssen wir uns einen Weg bahnen“, erzählt eine Mitarbeiterin auf dem Sender Franceinfo. Es wird mehrere Wochen dauern, bis die größte antiquarische Buchhandlung Europas wieder auf Vordermann gebracht werden kann.

  • Tabakpreise in Frankreich: Zigarettenpackungen werden im Jahr 2024 um 50 Cent bis 1 Euro teurer

    Tabakpreise in Frankreich: Zigarettenpackungen werden im Jahr 2024 um 50 Cent bis 1 Euro teurer

    Am 1. Januar 2024 wird in Frankreich der Preis für einige Zigarettenpackungen um 50 Cent oder sogar 1 Euro steigen.

    Ab 2024 werden Raucher in Frankreich mehr für ihre Zigaretten bezahlen müssen, wie aus den von den Herstellern übermittelten Daten hervorgeht, die von der Zeitung Les Echos veröffentlicht wurden.

    Solch eine Preiserhöhung wurde von der Branche erwartet, da die Erhöhung der Tabaksteuer in Frankreich an die Inflation gekoppelt ist. „Denn die Steuern, die mehr als 80 % des Preises pro Packung ausmachen, steigen nun entsprechend der Inflation des Vorjahres“, erklärt Les Echos. Die Hersteller haben sich dafür entschieden, die Steuererhöhungen an die Kunden weiterzugeben.

    So wird der Preis für die Marken Lucky Strike Red, Camel Filters, News Rouge oder Winston Classic von 11 auf 11,50 Euro steigen. Die Packung Philip Morris Blue wird um 1 Euro auf 12 Euro angehoben. Die Marlboro Red-Packung wird ab Januar 12,50 Euro kosten.

    Auch der Tabak zum selber drehen bleibt nicht verschont. Der Tabakbeutel Camel zum Beispiel wird um 1,20 Euro auf 17,10 Euro verteuert.

    Ende November stellte der französische Gesundheitsminister den Regierungsplan gegen das Rauchen für die Jahre 2023-2027 vor. Geplant ist eine Ausweitung der „tabakfreien Räume“ und Verbot von „Puffs“, den unter Jugendlichen beliebten elektronischen Einwegzigaretten.