Kategorie: Wirtschaft

  • „Ich wäre stolz darauf, Steuern zu zahlen“: Millionäre wollen auf ihr Vermögen besteuert werden

    „Ich wäre stolz darauf, Steuern zu zahlen“: Millionäre wollen auf ihr Vermögen besteuert werden

    Laut einem Bericht der Organisation Oxfam haben in den vergangenen 3 Jahren „die fünf reichsten Menschen ihr Vermögen verdoppelt, während fünf Milliarden Menschen 20 Milliarden Euro verloren haben“. Laut der Millionenerbin Marlene Engelhorn müssen die Reichen stärker besteuert werden, um viele Krisen zu lösen. Ganz einfach „weil sie zahlen können“. In Davos findet vom 15. bis 20. Januar das Weltwirtschaftsforum statt. Die Österreicherin Marlene Engelhorn, Teil-Erbin des Unternehmens BASF äussert sich gegenüber dem französischen Sender Franceinfo. Marlene Engelhorn fordert eine höhere Besteuerung für Reiche und Superreiche zu Gunsten des Gemeinwohls und ist nach Davos gekommen, um dies deutlich zu machen. Marlene Engelhorn hat ihr vermögen, über dessen Höhe sie nicht öffentlich sprechen möchte, vor eineinhalb Jahren geerbt und sagt dazu: „Natürlich war ich überglücklich, Zugang zu diesem Geld, zu diesem Erbe zu haben. Ich kann die genaue Summe allerdings nicht öffentlich nennen, weil es…

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  • Benzin unter 1 € pro Liter: Ansturm auf eine Tankstelle in Pau – der Preis war falsch angegeben

    Benzin unter 1 € pro Liter: Ansturm auf eine Tankstelle in Pau – der Preis war falsch angegeben

    Versehentlich zeigte eine Tankstelle in Pau mehrere Kraftstoffsorten für weniger als 1 Euro pro Liter an. Sofort stürmten Autofahrer die Zapfsäulen. Die Polizei musste eingreifen.

    Am Mittwochabend zeigte eine Avia-Tankstelle in Pau mehrere ihrer Kraftstoffe für weniger als 1 Euro pro Liter an. Zum Beispiel sollte Dieselkraftstoff nur noch 0,919 € kosten. Die Preise purzlten gegen 20.30 Uhr wie von Geisterhand auf diesen Tiefstand.

    Ein Schnäppchen für Autofahrer, die an der Tankstelle vorbeifuhren und die unglaublich niedrigen Preise entdeckten. Sehr schnell bildete sich auf der Avenue Jean-Mermoz in Pau eine immer länger werdende Schlange. Einige Kunden hatten sogar Kanister dabei.

    Dutzende von Autos standen Schlange, was die Polizei stutzig machte die schließlich einschreiten musste, um Ausschreitungen zu verhindern. „Ich dachte, dass das Jahr wirklich sehr gut anfängt, ich habe noch nie für 47 Euro getankt!“, sagt ein glücklicher Autobesitzer gegenüber dem Sender France Bleu Béarn Bigorre.

    Am diesem Tag kehrte erst um 22.10 Uhr wieder Ruhe ein. Der Dieselkraftstoff, der mit 0,91 € angezeigt wurde, sollte eigentlich für 1,91 € verkauft werden.

    Ein „menschlichen Fehler“ habe zu der falschen Preisangabe geführt, kommentierte der Tankstellenbetreiber gegenüber der Zeitung La République des Pyrénées. Ein Angestellter hatte sich am Ende seiner Schicht bei der Änderung der Preise vertan, danach wurde die Tankstelle für die Nacht auf Vollautomatik umgestellt…

  • Airbus bestätigt seinen Platz als weltweite Nr. 1 im Jahr 2023 vor Boing

    Airbus bestätigt seinen Platz als weltweite Nr. 1 im Jahr 2023 vor Boing

    Sowohl bei den Bestellungen als auch bei den Auslieferungen liegt Airbus im Jahr 2023 weit vor seinem Hauptrivalen Boeing. Der europäische Flugzeughersteller hat nicht nur sein Ziel von 720 Auslieferungen übertroffen, sondern auch eine Rekordzahl an Aufträgen verzeichnet.

    Airbus behält seinen Platz an der Weltspitze. Der europäische Flugzeughersteller hat im letzten Jahr deutlich mehr Aufträge erhalten und mehr Flugzeuge ausgeliefert als sein direkter Konkurrent Boeing. Airbus hat nicht nur sein Ziel von 720 Auslieferungen bis Ende 2023 übertroffen, sondern auch eine Rekordzahl an Verkäufen verzeichnet. Der in Toulouse ansässige Flugzeughersteller legte er nun seine Ergebnisse für das vergangene Jahr vor.

    Mit 2.094 bestellten Flugzeugen im letzten Jahr übertrifft Airbus seinen bisherigen Rekord von 1.503 bestellten Flugzeugen, der vor zehn Jahren aufgestellt wurde, bei weitem. Die bestellten 820 Flugzeugen im Jahr 2022, 507 Bestellungen im Jahr 2021 und den 268 Flugzeugen, die 2020 bestellt wurden, sind weit übertroffen worden. Boeing ist mit 1.314 Nettobestellungen im vergangenen Jahr deutlich abgeschlagen.

    Der Auftragsbestand von Airbus zum Jahresende 2023 belief sich auf 8.598 Flugzeuge. Bei den derzeitigen Produktionsraten entspricht dies einer Produktionszeit von mehr als elf Jahren.

    „2023 war ein denkwürdiges Jahr für das Verkehrsflugzeuggeschäft von Airbus, mit einem außergewöhnlichen Umsatz und Auslieferungen am oberen Ende unserer Zielvorgabe“, sagte Guillaume Faury, Chief Executive Officer von Airbus.

    Christian Scherer, der neue Leiter des Geschäftsbereichs Verkehrsflugzeuge von Airbus, freute sich über die Erholung des Marktes für Langstreckenflugzeuge. „Was wir 2023 gesehen haben, ist, dass neben dem Markt für Single-Aisle-Flugzeuge sich auch der Markt für Großraumflugzeuge viel früher als erwartet und kräftig erholt hat. Wir haben noch nie so viele A320 oder A350 in einem Jahr verkauft, ganz zu schweigen davon, dass wir sieben neue Kunden für die A350-1000 begrüßen konnten. Die Reisetätigkeit nimmt wieder zu und die Dynamik ist hoch! „

    Bei den Auslieferungen musste sich Airbus anstrengen, um das von Firmenchef Guillaume Faury gesetzte Ziel von 720 Auslieferungen zu halten und sogar zu übertreffen. Mit 735 ausgelieferten Flugzeugen (gegenüber 661 im Jahr 2022) gelang den Teams des europäischen Flugzeugherstellers ein wahrer Kraftakt. Im Dezember liefen in Toulouse, Hamburg (Deutschland), Mobile (USA) und Tianjin (China) 112 Flugzeuge vom Band. Seit Jahresbeginn wurden durchschnittlich 57 Maschinen pro Monat ausgeliefert. Boeing lieferte im Jahr 2023 insgesamt 528 Flugzeuge aus. Für dieses Jahr hat sich Airbus noch kein Ziel gesetzt.

  • Frankreich: Wird der Strompreis im Februar um etwa 10% steigen?

    Frankreich: Wird der Strompreis im Februar um etwa 10% steigen?

    Nach den Strompreiserhöhungen im Februar und August 2023 soll möglicherweise im Februar 2024 eine weitere Erhöhung um etwa 10% erfolgen.

    Régis Dumont hat Schwierigkeiten, seine Stromrechnungen zu bezahlen, die sich auf durchschnittlich 160 Euro im Monat belaufen. „Es geht immer weiter nach oben“, beklagt er sich auf dem Sender France 2. Es wird erwartet, dass die Preise auch in Kürze weiter steigen werden. Nach einem Anstieg um 15 % im Februar 2023 und 10 % im August 2023 soll es im Februar 2024 einen weiteren Preisanstieg um 10 % geben. Der regulierte Strompreis soll zwar gleich bleiben, die Steuern könnten jedoch in die Höhe schnellen. Sie waren von der Regierung im Rahmen des Energie-Preisdeckels vorübergehend gesenkt worden.

    Verbraucherverbände kritisieren die Energiekosten.
    Für die französischen Verbraucherverbände sind nicht die Steuern das Problem, sondern die Energiekosten an sich. „Man geht ohnehin von einem regulierten Tarif aus, der im Vergleich zu den französischen Produktionskosten insgesamt viel zu hoch ist“, erklärte François Carlier von der CLCV. Der Anstieg der Strompreise ist voraussichtlich noch nicht vorbei, da der Preisdeckel noch nicht vollständig abgebaut ist.

  • Die Inflation in Frankreich stieg im Jahr 2023 um durchschnittlich 4.9%

    Die Inflation in Frankreich stieg im Jahr 2023 um durchschnittlich 4.9%

    Das amtliche Statistikinstitut Insee hat am Freitagmorgen die Inflationszahlen für das gesamte Jahr 2023 veröffentlicht. Die Verbraucherpreise in Frankreich stiegen im Durchschnitt um 4,9 %. Das war etwas weniger als im Jahr zuvor.

    Der Anstieg der Verbraucherpreise in Frankreich betrug im Jahresdurchschnitt 2023 genau 4,9%. Das bedeutet eine leichte Verlangsamung der Inflation im Vergleich zum Vorjahr (5,2%), so das amtliche französische Statistikinstitut Insee. Die sinkenden Energiepreise wirkten der Beschleunigung der Lebensmittelpreise entgegen. Im Dezember lag die Inflation im Jahresvergleich bei 3,7%, ein leichter Anstieg gegenüber November (3,5%), was auf die Beschleunigung der Energie- und Dienstleistungspreise zum Jahresende zurückzuführen ist. Das Insee sieht damit seine Schätzungen der vergangenen Wochen bestätigte.

  • Frankreich: Zahl der Überschuldungsfälle stieg laut Banque de France im Jahr 2023 um 8%

    Frankreich: Zahl der Überschuldungsfälle stieg laut Banque de France im Jahr 2023 um 8%

    Das entspricht insgesamt fast 122.000 eingereichten Anträgen. Ein Niveau, das jedoch niedriger ist als in der Zeit vor Covid-19.

    Die Zahl der Überschuldungsfälle stieg in Frankreich im Jahr 2023 um 8%, insgesamt wurden fast 122.000 Fälle eingereicht. Dies geht aus Zahlen der Banque de France hervor, die am Donnerstag, dem 11. Januar, von dem Sender Franceinfo bekannt gegeben wurden.

    Das aktuelle Niveau der Überschuldungsfälle ist jedoch immer noch niedriger als in der Zeit vor Covid-19. Wenig überraschend sind unter den überschuldeten Haushalten vor allem bescheidene Haushalte vertreten, insbesondere Singles, mit einer knappen Mehrheit an alleinerziehenden Frauen. In drei Vierteln der Fälle handelt es sich um Haushalte, die zur Miete wohnen und deren Einkommen in der Regel unter 1.930 Euro pro Monat liegt.

    Dass die Zahl der Überschuldungsfälle im letzten Jahr gestiegen ist, hängt weniger mit der Inflation in Frankreich zusammen als vielmehr mit dem Ende einer außergewöhnlichen staatlichen Begleitpolitik während und nach der Gesundheitskrise, mit Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung und den verschiedenen Preisdeckeln für Energiekosten oder Treibstoffrückerstattungen.

    Vor allem aber hat sich die Haltung der Banken geändert. Sie waren zwischen 2020 und 2022 eher entgegenkommend, was die Zahlungsaufschübe für Kredite betraf. Die hat sich im Jahr 2023 spürbar verändert, wodurch mehr Kreditnehmer in die Zahlungsunfähigkeit rutschten.

  • Armut in Frankreich: Fast 20% der Studenten haben laut einer Umfrage nicht genug zu essen

    Armut in Frankreich: Fast 20% der Studenten haben laut einer Umfrage nicht genug zu essen

    Laut einer Umfrage der Fédération des associations générales étudiantes (Fage), die von Franceinfo am Mittwoch, dem 10. Januar veröffentlicht wurde, haben fast 20% der Studierenden in Frankreich nicht genug zu essen. Dasselbe bittere Bild zeigt sich für die Unterkünfte. Ob Stipendiaten oder Nicht-St…

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  • Hochwasser im Pas-de-Calais: Ankündigungen des neuen Premierministers Gabriel Attal

    Hochwasser im Pas-de-Calais: Ankündigungen des neuen Premierministers Gabriel Attal

    Zu den Maßnahmen, die Premierminister Attal bei seinem Besuch in der Region ankündigte, gehören die Freigabe von „mindestens 50 Millionen Euro“ für den Wiederaufbau öffentlicher Einrichtungen und „die Abschaffung des doppelten Selbstbehalts für Haushalte und Unternehmen“. Der neue Premierminister Gabriel Attal machte am Dienstag, dem 9. Januar, während einer kurzen Reise in das Departement Pas-de-Calais, das seit Tagen stark von Hochwasser betroffen ist, eine Reihe von Ankündigungen. Darunter die, dass er „einen Betrag von mindestens 50 Millionen Euro“ für den Wiederaufbau öffentlicher Einrichtungen bereitstellen werde, wie eine Regierungsquelle berichtet. „Angesichts der Notlage wird der Staat präsent sein, die Solidarität wird voll zum Tragen kommen“, so Attals Büro in einer Erklärung, die am frühen Dienstagabend an die Presse weitergeleitet wurde. Gabriel Attal kündigte den Bürgermeistern und den Geschädigten zunächst die „Abschaffung des doppelten Selbstbehalts (in den Versicherung…

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  • Überschwemmungen im Norden Frankreichs: Versicherer zahlten bereits im November über 60 Millionen Euro aus

    Überschwemmungen im Norden Frankreichs: Versicherer zahlten bereits im November über 60 Millionen Euro aus

    Der Berufsverband France Assureurs bestätigte am Montag außerdem, dass Haushalte, die im Januar erneut betroffen sind, nicht zweimal den vertraglichen Selbstbehalt tragen müssen.

    Die Versicherer haben bis Ende Dezember bereits „mehr als 60 Millionen Euro“ an die Geschädigten der Novemberüberschwemmungen in der Region Hauts-de-France ausgezahlt, wie France Assureurs am Montag, dem 8. Januar, mitteilte. Dies entspricht „im Durchschnitt einer Anzahlung von 2.600 Euro pro geschädigtem Versicherten“, so der Verband.

    France Assureurs bestätigte auch, dass Haushalte, die im Januar erneut vom Hochwasser betroffen waren, die vertraglich vereinbarte Selbstbeteiligung nicht zweimal tragen müssen. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hatte dies bereits angekündigt.

    Nach den Überschwemmungen im November, die mehrere hundert Gemeinden im Norden Frankreichs in Mitleidenschaft gezogen hatten, „wurden bis Ende Dezember 2023 98% der Expertenbesuche ausgeführt“, so die Organisation. Die Caisse centrale de réassurance hatte Ende November die Kosten der Überschwemmungen, die im Rahmen des Naturkatastrophenregimes in der Region Hauts-de-France übernommen wurden, auf etwa 550 Millionen Euro geschätzt, wovon sie mindestens die Hälfte selbst tragen muss. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire erklärte am Sonntag, dass „50 % der im November Geschädigten vollständig entschädigt worden sind“.

  • Kaufkraft: Bankgebühren in Frankreich steigen um mehrere Prozent

    Kaufkraft: Bankgebühren in Frankreich steigen um mehrere Prozent

    Die Gebühren für Bankdienstleistungen werden laut einer Studie des Berufsverbands CLCV in diesem Jahr wieder steigen: im Durchschnitt zwischen 2,5 und 3 %.

    Die Gebühren der Banken in Frankreich werden ab Februar 2024 wieder steigen. Ein Paar, das das gleiche Konto und zwei Bankkarten nutzt, wird im Jahr 2024 durchschnittlich 147,80 Euro für Bankgebühren ausgeben, was bis zu +3 % bedeutet. Die Steigerungen sind vor allem auf höhere Kontoführungsgebühren, zusätzliche Gebühren bei Abhebungen am Geldautomaten und teurere Bankkarten zurückzuführen.

    Zu Online-Banken wechseln?
    Für (Ehe)Paare, die ein gemeinsames Konto nutzen, gelten die besten Tarife der traditionellen Banken bei: BNP Paribas, Crédit coopératif-Gruppe, CCF, Caisse d’épargne und Crédit agricole. Kunden, denen auch hier die Gebühren zu teuer sind, wechseln immer öfter zu einer Onlinebank, mit Gebühren von 0 Euro.