Kategorie: Vermischtes

  • 17 Monate altes Kind wird vom Fahrzeug seines Vaters überrollt und stirbt

    17 Monate altes Kind wird vom Fahrzeug seines Vaters überrollt und stirbt

    In dem Dorf Eyzin-Pinet im Departement Isère wurde ein 17 Monate altes Kind getötet, als es vom Auto seines Vaters erfasst wurde. Der Vater fuhr mit seinem Fahrzeug auf dem Dorfplatz rückwärts, als er das Kind erfasste.

    Am Mittwoch, dem 21. September, spielte sich in der kleinen Gemeinde Eyzin-Pinet (Isère) ein schreckliches Drama ab. Es war kurz vor 9 Uhr, als ein Familienvater am Steuer seines Autos versehentlich eines seiner Kinder, das erst 17 Monate alt war, erfasste. Wie der Sender France Bleu berichtete, ereignete sich der Vorfall auf dem Hauptplatz des Dorfes in der Region Isère.

    Nach ersten Erkenntnissen, die Audrey Quey, Staatsanwältin der Republik Vienne, mitteilte, war der Familienvater gerade dabei, mit dem Wagen zurückzustossen, als er mit seinem Kind zusammenstieß. Laut France Bleu war der Autofahrer in Begleitung seiner Frau und ihres sechsjährigen Kindes, als sich das Unglück ereignete. Der Familienvater erklärte, dass er das Baby nicht gesehen habe, als er das Manöver durchführte. Laut der Zeitung Le Dauphiné hatte er gerade seine Freu und die Kinder abgesetzt, bevor er sich wieder auf den Weg machen wollte.

    Ein Rettungshubschrauber wurde zum Unfallort entsandt. Das Kind konnte jedoch nicht mehr reanimiert werden. Der Vater, seine Frau und das sechsjährige Kind wurden von den Rettungskräften versorgt und in die medizinisch-psychologische Notaufnahme des Krankenhauses in Vienne gebracht, wie die Zeitung Le Parisien berichtete. Die Gendarmerie von Vienne hat eine Untersuchung eingeleitet.

  • Hautes-Pyrénées: Mann tot hinter einem Supermarkt in Aureilhan aufgefunden

    Hautes-Pyrénées: Mann tot hinter einem Supermarkt in Aureilhan aufgefunden

    Ein 58-jähriger Mann aus Tarbes wurde am Mittwoch, dem 21. September, leblos hinter einem Supermarkt in der Rue du 11 Novembre in Aureilhan aufgefunden. Er war von seinen Angehörigen seit Montag als vermisst gemeldet worden.

    Am Mittwoch, dem 21. September, wurde hinter einem Supermarkt in der Rue du 11 Novembre in Aureilhan der Körper eines leblosen Mannes entdeckt. Ein Team des Rettungsdienstes, Ermittler der Polizei und Beamte der Spurensicherung begaben sich sofort nach der Entdeckung der Leiche vor Ort.

    Der 58-jährige Mann aus Tarbes hatte sich seit Montag nicht mehr bei seinen Angehörigen gemeldet, die ihn auch über soziale Netzwerke als vermisst gemeldet und gesucht hatten. Die Sorge der Angehörigen war gross, da der zunächst vermisste Mann an zahlreichen Krankheiten litt. In der Nähe der sterblichen Überreste befand sich der Motorroller, mit dem er unterwegs war. Die Ermittler stellten sehr schnell eine Verbindung zu den Suchanfragen der Familie in den sozialen Netzwerken her. Über die Ursache des Todes wurde offiziell noch nichts bekannt gegeben.

  • Korsika: Mann tötet seinen Bruder mit Harpune

    Korsika: Mann tötet seinen Bruder mit Harpune

    Die Tat ereignete sich mitten auf einem Campingplatz in Lucciana (Haute-Corse), in einem Waldgebiet, einige hundert Meter vom Strand entfernt.

    Ein Mann, der verdächtigt wird, seinen Bruder am Freitag in Lucciana (Haute-Corse) mit einem Schuss aus einer Harpune getötet zu haben, wurde am Sonntag im Gefängnis von Borgo in Untersuchungshaft genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Bastia am Mittwoch mitteilte.

    Das 29-jährige Opfer starb an seinen Verletzungen, nachdem es vom Pfeil der Harpune in der Brust getroffen worden war. Die Tat ereignete sich auf einem Campingplatz in Lucciana in einem bewaldeten Gebiet, einige hundert Meter vom Strand entfernt. „Es wurde eine Untersuchung wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet, die der Forschungsbrigade von Bastia anvertraut wurde“, erklärt Arnaud Viornery, der Staatsanwalt von Bastia.

    Eine Auseinandersetzung vor anderen Familienmitgliedern
    Der 27-jährige Bruder des Opfers wurde kurz nach der Tat festgenommen, wegen Mordes angeklagt und in der Haftanstalt von Borgo in Untersuchungshaft genommen.

    Die Gründe für den tödlichen Streit sind noch nicht bekannt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft waren mehrere Personen aus der Familie, die den Campingplatz verwaltet, gegen 20 Uhr vor der Tat zusammengekommen. Es soll zu einem Streit zwischen den beiden Brüdern gekommen sein, bevor einer von ihnen die Harpune ergriff und den tödlichen Schuss abfeuerte.

  • Antibes: Frauenleiche in Kühlschrank gefunden – Verdächtiger in Untersuchungshaft

    Antibes: Frauenleiche in Kühlschrank gefunden – Verdächtiger in Untersuchungshaft

    In einem Kühlschrank wurden der Kadaver eines Hundes und der einer Frau gefunden, die durch einen Schuss in den Kopf getötet worden war.

    Die Leiche einer Frau wurde am vergangenen Samstag, dem 17. September, in Antibes (Alpes-Maritimes) in einem Kühlschrank gefunden, wie die Staatsanwaltschaft von Grasse am Dienstag, dem 20. September, in einer Pressemitteilung bekannt gab. Es müssen noch Analysen durchgeführt werden, um ihre Identität zu bestätigen, die Ermittler vermuten jedoch einen Feminizid. Ein 32-jähriger Däne wurde verhaftet und in Untersuchungshaft genommen.

    Am Samstag tun zwei Männer einem Freund einen Gefallen, indem sie seinen nicht mehr funktionierenden Kühlschrank zur Mülldeponie bringen. Sie packen ihn in einen Lieferwagen und fahren los, stellen aber fest, dass aus dem Gerät ein sehr starker Geruch austritt. Sie wollen herausfinden, woher der Geruch kommt, können den Kühlschrank aber zunächst nicht öffnen, weil er mit einem Vorhängeschloss gesichert ist, also rufen sie ihren Freund an, um zu erfahren, was los ist. Dieser erzählt ihnen, dass er einen Hund getötet und seine Leiche hineingelegt habe. Die beiden Männer beschließen, das Vorhängeschloss zu knacken und entdecken dabei nicht nur den toten Hund, sondern auch einen menschlichen Körper. Sie verständigen sofort ihren Anwalt und anschließend die Polizei. Die Kriminalpolizei in Nizza wird eingeschaltet und begibt sich nach Antibes, um den Transporter zu beschlagnahmen und in das gerichtsmedizinische Institut in Nizza zu bringen. Die Untersuchungen kommen zu dem Schluss, dass es sich bei dem Körper um eine Frau handelt, die durch einen Schuss in den Kopf getötet wurde.

    Ein toter Welpe in der Tiefkühltruhe
    Die beiden Männer, die der Polizei bereits bekannt sind, werden in Polizeigewahrsam genommen, aber innerhalb von 24 Stunden wieder freigelassen, da die Ermittlungsergebnisse zeigen, dass sie mit der Tat nichts zu tun haben. Gleichzeitig wird das Haus ihres Freundes überwacht und er wird bereits am nächsten Morgen, dem 18. September, festgenommen und wegen Mordverdachts in Polizeigewahrsam genommen. In seinem Haus finden die Ermittler die Leiche eines Welpen in einer Kühltruhe sowie zahlreiche geladene Waffen und Betäubungsmittel.

    Der 32-jährige Däne, der bereits wegen Tierquälerei zu einer Geldstrafe verurteilt worden war, ist laut einer psychologischen Untersuchung strafrechtlich voll verantwortlich. Während seiner Vernehmungen gab er keine Erklärungen ab.

    Er wurde am Dienstag einem Untersuchungsrichter vorgeführt. Es wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und gegen den dänischen Mann wurde Anklage wegen Mordes und anderen Delikten erhoben. Der Verdächtige wurde in Untersuchungshaft genommen.

  • Gérald Darmanin: Acht Anschläge seit Jahresbeginn in Frankreich vereitelt

    Gérald Darmanin: Acht Anschläge seit Jahresbeginn in Frankreich vereitelt

    Dem Minister zufolge sind diese Anschlagspläne „oft, wenn nicht sogar fast ausschließlich, islamistischen Ursprungs“, erwähnt aber auch mögliche Anschläge aus der „ultrarechten oder ultralinken Ecke“.

    Die Geheimdienste haben unter der vorherigen fünfjährigen Amtszeit Macrons „39 terroristische Anschläge“ vereitelt und „acht seit Beginn dieses Jahres“, wie Innenminister Gérald Darmanin am Dienstag, dem 20. September, vor dem Rechtsausschuss der Nationalversammlung bekannt gab. Dem Minister zufolge sind diese Anschlagspläne „oft, um nicht zu sagen fast ausschließlich, islamistischen Ursprungs“, er erwähnt aber auch mögliche Anschläge aus der „ultrarechten oder ultralinken Ecke“.

    Gérald Darmanin zählte in den letzten zwei Jahren auch mehr als „500 Meldungen“ über Terroristen, die „aus der Levante (naher Osten) oder aus Subsahara-Afrika“ stammten. Auch wenn „die exogene Bedrohung, die Bedrohung, die von außen kommt, weniger bedrohlich ist“, stellt er eine Erhöhung dieser Bedrohung fest. Dennoch „bleibt die Hauptbedrohung die endogene Bedrohung: Personen, die sich innerhalb unseres Landes radikalisieren“, so der Innenminister.

  • Bei der Suche nach einem entlaufenem Kalb entdecken Polizisten eine mumifizierte Leiche

    Bei der Suche nach einem entlaufenem Kalb entdecken Polizisten eine mumifizierte Leiche

    Auf der Suche nach einem Kalb, das am Montag aus dem Schlachthof in Tarbes entlaufen war, machten die Polizisten in der Nacht eine grausige Entdeckung. In der Nähe des Krankenhauses von Tarbes stießen sie auf eine mumifizierte Leiche.

    Die Geschichte könnte zum Schmunzeln anregen, wenn der Ausgang nicht so dramatisch wäre. In der Nacht von Montag, dem 19. September, auf Dienstag, den 20. September, entdeckte die Polizei am Ufer des Flusses Gespe in der Nähe des Krankenhauses von Tarbes eine Leiche in mumifiziertem Zustand.

    Der leblose Körper, dessen Geschlecht und Identität bislang unbekannt sind, wäre ohne den rebellischen Akt eines sechs Monate alten Kalbs, das dem sicheren Tod entfliehen wollte, sicherlich nie gefunden worden. Das Tier, das am Montagmorgen aus dem Schlachthof in Tarbes entfloh, führte die Polizei zu der Stelle, an der der oder die Verstorbene offensichtlich schon lange gelegen hatte.

    „Das Kalb war uns entwischt und über den Zaun des Schlachthofs gesprungen“, berichtete der Züchter aus Trie-sur-Baïse, dem das Tier gehörte. Die Polizei wurde alarmiert. Das junge Rind blieb auch nach mehreren Stunden Suche unauffindbar. Bis die Polizisten es gegen 1 Uhr nachts auf der Umgehungsstraße von Tarbais entdeckten.

    „Mein Kalb lief in Richtung Wäscherei (des Krankenhauses von Tarbes), kam in ein Wäldchen, wo es in eine Art kleine Schlucht voller Brombeeren fiel, durch die der Fluss La Gespe fließt. Dort haben die Polizisten eine Leiche gefunden“.

    Der Fall nimmt daraufhin eine ganz andere Wendung. Beamte der Spurensicherung, polizeiliche Ermittler und ein Notarzt eilen an den Ort des makabren Fundes. Während die ersten Feststellungen für die polizeilichen Ermittlungen getroffen werden, flüchtet das Kalb erneut in Richtung des Stadtzentrums von Tarbes.

    Unbekanntes Geschlecht und unbekannte Identität
    Derzeit ist unbekannt, ob es sich bei der gefundenen Leiche um die eines Mannes oder einer Frau handelt. Eine gerichtliche Untersuchung wurde eingeleitet und die Autopsie des Leichnams soll Aufschluss über die Todesursache und das ungefähre Todesdatum, aber auch über die Identität der verstorbenen Person geben.

    Das Kalb seinerseits machte den Polizisten und seinem Besitzer auch den Rest der Nacht das Leben schwer. „Es lief über den Place de Verdun, die Rue Foch hinunter und in mehrere Wohnhäuser hinein…“. Insgesamt waren acht Polizisten im Einsatz, die das Tier bis 7.30 Uhr am Dienstag verfolgten. Schließlich konnte es in einen Tiertransporter bugsiert werden und der erleichterte Züchter lobt das Engagement der Polizisten, die ihn bei dieser nächtlichen Jagd unterstützt haben. Nach dieser unruhigen und ereignisreichen Nacht wurde das kleine Kalb wieder zu seiner Mutter gebracht.

  • Junge Frau wegen Terrorverdacht angeklagt

    Junge Frau wegen Terrorverdacht angeklagt

    Eine junge Frau, die im Departement Val-d’Oise verhaftet worden war, wurde am Montag wegen des Verdachts auf einen geplanten Anschlag und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung angeklagt.

    Die 22-jährige, vollverschleierte Frau wurde am vergangenen Donnerstag in Enghien-les-Bains im Departement Val-d’Oise bei einer einfachen Identitätskontrolle festgenommen.

    Da sie keine Papiere bei sich hatte, hielt die Polizei sie fest und entdeckte auf ihrem Handy dschihadistische Propaganda und Unterlagen über die Herstellung von Sprengstoff. In ihrer Handtasche fanden sie ebenfalls derartige Unterlagen sowie einen noch verpackten Cutter.

    Anklage wegen krimineller terroristischer Vereinigung
    Bei der Durchsuchung des Hauses der jungen Frau fielen laut Staatsanwaltschaft handschriftliche Vermerke über die Durchführung von Anschlägen und andere Dokumente über Sprengstoff in die Hände der Ermittler.

    Nach fast viertägigem Polizeigewahrsam wurde die Verdächtige einem Antiterrorismus-Ermittlungsrichter des Pariser Justizgerichts vorgeführt, der sie wegen Bildung einer kriminellen terroristischen Vereinigung anklagte. Sie war bereits am Freitag in Polizeigewahrsam genommen worden. Die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) hat den Fall jetzt übernommen.

  • Fall Pogba: „Die Jungs haben ihre Waffen auf mich gerichtet, ich hatte Angst…“

    Fall Pogba: „Die Jungs haben ihre Waffen auf mich gerichtet, ich hatte Angst…“

    Die Zeitung Le Monde hatte Zugang zu mehreren Ermittlungsunterlagen. Die Ermittlungen wegen mutmaßlicher versuchter Erpressung wurden nach einer Anzeige des Weltmeisters Paul Pogba eingeleitet. Es werden fünf Verdächtige angeklagt, darunter Mathias, Pauls älterer Bruder, der sogar in Untersuchungshaft genommen wurde. Die Untersuchungen der Zeitung Le Monde bringen einen möglichen zweiten Kreis von Erpressern zum Vorschein.

    „Ich hatte Angst. Die beiden Jungs haben ihre Waffen auf mich gerichtet. Als ich so bedroht und ausgeraubt wurde, sagte ich ihnen, dass ich bezahlen würde.“ Die Worte sind erschreckend und wurden von Paul Pogba, Star-Fußballer der französischen Nationalmannschaft und Juventus Turin, am 9. August 2022 gegenüber Ermittlern der Zentralstelle zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens geäußert.

    In einem Artikel der Zeitung Le Monde, die Zugang zu mehreren Elementen der Ermittlungen hatte, wird berichtet, wie der Weltmeister von 2018 diese schreckliche Nacht vom 19. auf den 20. März 2022 beschrieb, in der er bis 4 Uhr morgens festgehalten und bedroht wurde.

    Vermummung, kugelsichere Westen und schwere Waffen
    An diesem Tag war Paul Pogba, der damals noch für Manchester United spielte, in Frankreich, wo er an einem Treffen der französischen Nationalmannschaft (Les Bleus) teilnahm. Er nutzte die Gelegenheit, um die Siedlung seiner Kindheit, La Renardière in Roissy-en-Brie (Seine-et-Marne), zu besuchen. Dort traf er Boubacar, Adama, Roushdane und Machikour, seine Freunde aus dem Viertel. Doch gegen Mitternacht eskaliert die Situation. Als Paul Pogba in sein Hotel zurückkehren wollte, wurde er von mehreren seiner „Freunde“ in eine Wohnung in Chanteloup-en-Brie (Seine-et-Marne) geschleppt.

    Dort zwangen sie Paul Pogba, sein Telefon auszuschalten. Das Gerät wurde ihm abgenommen, berichtet die Zeitung Le Monde und schreibt: „Dann tauchten zwei vermummte Männer auf, die kugelsichere Westen trugen und schwer bewaffnet waren. Paul Pogba wird von Roushdane K. aufgefordert, 13 Millionen Euro zu zahlen, davon 3 Millionen in bar, für den Schutz, den ihm die beiden Männer jahrelang gewährt hätten.“

    Vor der Polizei sagte Paul Pogba weiter aus: „Sie schrien: ‚Halt die Klappe, senk die Augen‘. (…) Einer der beiden Vermummten sprach Ruschdane ins Ohr. Als die vermummten Typen wieder gingen, sagte Roushdane, dass ich sie bezahlen müsse, sonst seien wir alle in Gefahr. Roushdane erklärte, dass das, was gerade passiert sei, normal sei, wenn man ein bekannter Fußballspieler sei. Aber dass ich zahlen müsse, weil er außerdem sich für mich verbürgt habe“.

    Der Spieler sprach gegenüber den Ermittlern dann über den Gegenstand der Erpressung: Wenn er nicht zahle, würde der Inhalt eines USB-Sticks veröffentlicht, der beweisen würde, dass Porgba einen Schamanen bezahlt habe, um seine Gegner und seinen Teamkollegen bei der Nationalmannschaft Kylian Mbappé zu verfluchen.

    Ein zweiter Kreis von Erpressern?
    Eine neue beunruhigende Tatsache in den Enthüllungen von Le Monde ist die mögliche Existenz eines zweiten Kreises von Erpressern. Mysteriöse Personen, die ihrerseits Mathias Pogba und seine mutmaßlichen Komplizen unter Druck gesetzt haben sollen.

    Im Übrigen hat der ältere Bruder von Paul Pogba stets versichert, erst am 13. Juli von zwei der Verdächtigen erfahren zu haben, dass sein Bruder im März bedroht worden war. In Polizeigewahrsam gab er zu, dass er das veröffentlichte Video, das den Fall ins Rollen brachte, initiiert hatte, aber seiner Meinung nach war es in erster Linie dazu gedacht, seinen Bruder zu einer Reaktion zu bewegen, als Reaktion auf die Angst, die er selbst vor den anderen Erpressern hatte.

    Lesen Sie auch: Fall Paul Pogba: Mathias Pogba und vier weitere Männer angeklagt und inhaftiert

    Wie Mathias geben auch die vier anderen Verdächtigen, die in dem Fall angeklagt wurden, an, von diesem zweiten Kreis von Kriminellen unter Druck gesetzt und bedroht worden zu sein und werden von ihren Anwälten als Opfer dargestellt.

  • Ungeklärte Fälle: Nordhal Lelandais, Patrice Alègre und Willy Van Coppernolle erneut im Visier der Justiz

    Ungeklärte Fälle: Nordhal Lelandais, Patrice Alègre und Willy Van Coppernolle erneut im Visier der Justiz

    Die nationale Justizabteilung „Cold Cases“ wird sich erneut mit den drei Kriminellen beschäftigen, um mögliche neue Opfer zu identifizieren. Fast 200 Fälle werden neu aufgerollt.

    Die drei Kriminellen Nordhal Lelandais, Patrice Alègre und Willy Van Coppernolle rücken erneut ins Visier der französischen Justiz. Die nationale Justizabteilung, die sich mit „Cold Cases“ (ungeklärten Fällen) befasst, hat drei gerichtliche Ermittlungen dazu eingeleitet. Die Ermittler werden sich mit dem „kriminellen Werdegang“ der drei Kriminellen befassen, wie Franceinfo und die Zeitung Le Parisien melden.

    Der „kriminelle Parcours“ ist eine neue Form der Ermittlung. Im Gegensatz zu einer klassischen Ermittlung, die von einem Verbrechen ausgeht, um einen Schuldigen zu finden, interessiert sich diese Form der Untersuchungen für das Leben eines bereits bekannten Kriminellen, seine Wohnorte, seine Bewegungen, um ihm mögliche weitere Opfer nachzuweisen. Ungelöste Fälle von Opfern, die ihren Weg gekreuzt haben könnten, werden wieder aufgegriffen.

    193 Fälle, die wieder aufgenommen werden könnten
    Die Abteilung für Cold Cases prüft laut einer justiz-Quelle mehrere Namen von Straftätern, die in diese Kategorie fallen könnten. Bisher wurden drei ausgewählt: Nordhal Lelandais, der bereits wegen Mordes an der kleinen Maëlys De Araujo zu lebenslanger Haft und wegen Mordes an dem Unteroffizier Arthur Noyer zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde; Patrice Alègre, der wegen fünf Morden, sechs Vergewaltigungen und einem Mordversuch zu lebenslanger Haft verurteilt wurde; Willy Van Coppernolle, ein Intensivtäter, der wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt wurde und auch Vergewaltigungen begangen hat.

    Insgesamt hat die neue Abteilung der französischen Justiz, deren Einrichtung in dem am 23. Dezember 2021 verabschiedeten Gesetz über das Vertrauen in die Justiz festgelegt wurde, bereits 193 Fälle ermittelt, die sie wieder aufnehmen könnte. Bisher wurden aber nur 37 Fälle wieder aufgenommen, wie das Gericht in Nanterre bei einer Zwischenbilanz am Dienstag, dem 13. September, mitteilte. Von diesen 37 Fällen sind 35 Gegenstand einer gerichtlichen Untersuchung: Es handelt sich um 25 Morde, sieben Entführungen und die drei erwähnten Untersuchungen der „kriminellen Wege“ der oben genannten verurteilten Mörder. Die beiden verbleibenden Fälle betreffen Vergewaltigungen und sind derzeit noch Gegenstand von Vorermittlungen.

  • Fall Paul Pogba: Mathias Pogba und vier weitere Männer angeklagt und inhaftiert

    Fall Paul Pogba: Mathias Pogba und vier weitere Männer angeklagt und inhaftiert

    Am späten Samstagabend, dem 17. September, wurden der ältere Bruder von Fußballweltmeister Paul Pogba sowie vier weitere Verdächtige im Rahmen von Ermittlungen wegen des Verdachts auf Erpressung in Untersuchungshaft genommen. 

    Seit Beginn der „Affäre Pogba“, in der es um den Verdacht der Erpressung des Starfußballers Paul Pogba geht, richteten sich die medialen Scheinwerfer bisher meist auf Mathias Pogba, den älteren Bruder des Weltmeisters.

    Dieser wurde nun am Samstag, den 17. September, tatsächlich angeklagt und inhaftiert. Neben ihm wurden vier weitere Verdächtige in Untersuchungshaft genommen.

    Lesen Sie auch: Der Erpressungsfall rund um den französischen Fußballspieler Paul Pogba

    Die vier Verdächtigen sind zwischen 27 und 36 Jahre alt, wie der Sender RMC Sports am Sonntag, dem 18. September, berichtet. Einer von ihnen heißt Roushdane. Er ist der älteste der Verdächtigen (36 Jahre) und ist der Polizei bereits wegen eines Falls mit möglichen dschihadistischen Verbindungen bekannt. Im Jahr 2017 wurde er zu fünf Jahren Haft verurteilt, weil er einen Elektroschocker für eine Geiselnahme bereitgestellt hatte. Die damalige Aktion sollte möglicherweise dazu dienen, Ausreisen nach Syrien zu finanzieren, um dort in den Dschihad zu ziehen.

    Zu den weiteren Verdächtigen gehört der Bruder dieses Mannes mit dem Vornamen Mohamed.

    Der dritte Verdächtige trägt den Namen Mamadou. Er ist ein enger Freund der Pogba-Brüder, an deren Seite er im Viertel La Renardière in Roissy-en-Brie (Seine-et-Marne) aufwuchs. „Mam’s“, wie er genannt wird, soll laut RMC Sports seit mehreren Jahren mit Paul Pogba im Streit liegen. Der Weltmeister verdächtigt ihn nämlich, ihm 200.000 Euro per Bankkarte gestohlen zu haben, als sie in Manchester in einer gemeinsamen Wohnung lebten.

    Die letzte Person trägt den Namen Boubacar, ein weiterer enger Vertrauter der Pogba-Brüder. Die Zeitung Le Parisien – Aujourd’hui en France behauptet, dass er der Empfänger von 100.000 Euro gewesen sei, der einzige Betrag, den Paul Pogba bereit gewesen sei, seinen „Erpressern“ zu bezahlen.