Kategorie: Vermischtes

  • Charente: 400 Hektar Wald nach mehreren Brandausbrüchen zerstört

    Charente: 400 Hektar Wald nach mehreren Brandausbrüchen zerstört

    Vier Canadair-, drei Dash-Löschflugzeuge und zwei Hubschrauber sowie fast 580 Feuerwehrleute sind nach Angaben der Präfektur im Laufe des Donnerstag mobilisiert worden.

    Zwei Brände, die nach 16 fast „gleichzeitigen“ Brandausbrüchen entstanden waren, vernichteten am Donnerstag, dem 15. September, mindestens 400 Hektar Wald im Süden der Charente. Kurz vor Mitternacht konnte das Hauptfeuer, das 350 Hektar in Courgeac, einer Gemeinde 30 km südlich von Angoulême, verbrannte,  in seiner Ausbreitung gestoppt werden, war aber noch nicht unter Kontrolle, erklärte die Präfektin der Charente, Martine Clavel.

    „Das größte Feuer, das die Charente in ihrer Geschichte erlebt hat“.
    Das Feuer griff auch auf die Nachbargemeinde Nonac über und verwüstete dort 50 Hektar Kiefern- und Laubwald, bevor es am Abend gestoppt wurde. Etwa 500 Feuerwehrleute werden auch am Freitag mobilisiert bleiben, um „ein Wiederaufflammen des Feuers zu verhindern“, so die Präfektur.

    Laut der Regionalzeitung Charente Libre stellt die von den beiden Bränden verbrannte Fläche „das größte Feuer dar, das die Charente in ihrer Geschichte erlebt hat“. Die Behörden zählten im Laufe des Nachmittags insgesamt 16 „ungefähr gleichzeitige“ Brandausbrüche in fünf benachbarten Gemeinden entlang der Straße D24 und glauben daher an einen Brandstifter, nach dem am Donnerstagabend noch immer gefahndet wurde. Fast 40 Personen wurden aus dem Gebiet evakuiert und das Dorf Courgeac wurde „aufgrund der starken Rauchentwicklung, die von den Bränden ausgeht, gesperrt“.

  • Krankenhaus in Cahors wurde Opfer eines Cyberangriffs

    Krankenhaus in Cahors wurde Opfer eines Cyberangriffs

    Die Daten der elektronischen Patientenakten sind nicht betroffen, sie sind bei einem Hoster für Gesundheitsdaten ausgelagert. Das Krankenhauszentrum in Cahors wurde am Montagabend, dem 12. September, von einem Hackerangriff heimgesucht. Der Angriff konzentrierte sich bislang auf die Verwaltungsabteilungen. „Die Pflegedienste sind nicht betroffen“, heißt es in einer Mitteilung des Krankenhauses. Die Daten der elektronischen Patientenakten sind nicht betroffen, da sie bei einem Anbieter ausgelagert sind, der „als Anbieter von Gesundheitsdaten zertifiziert“ ist. Das Krankenhaus hat externe Zugänge zu seinem IT-System, wie zum Beispiel die externe Mailbox, sofort geschlossen. IT-Ausfall kann mehrere Wochen dauern Die Zeitung Zeitung „La Dépêche“ meldet unter Berufung auf einen Mitarbeiter des Krankenhauses, dass ein allgemeiner Ausfall des IT-Systems stattgefunden habe und alles neu initialisiert werden müsse. Das IT-System wurde vollständig abgeschottet, um zu verhindern, dass doch medizi…

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  • Attentat auf Wladimir Putin? Neue Gerüchte über einen Angriff auf den Kremlherrn

    Attentat auf Wladimir Putin? Neue Gerüchte über einen Angriff auf den Kremlherrn

    Es gibt Gerüchte, dass auf den russische Präsidenten während einer Autofahrt zu seinem Amtssitz ein Angriff ausgeübt wurde. Es sollen geheime Informationen über seine Reisen verraten worden sein. Wurde auf Wladimir Putin ein Attentat verübt? Neue Gerüchte wurden von dem kremlkritischen Telegram-Kanal General GVR in Umlauf gebracht. Zwar wurde nicht angegeben, wann sich die Vorfälle ereignet haben sollen, doch Quellen aus dem Umfeld des russischen Präsidenten sollen erklärt haben, dass seine Limousine von einer Explosion vorne links getroffen worden sei, auf die „dichter Rauch“ gefolgt sei. Putin sei unverletzt geblieben und an einen sicheren Ort gebracht worden. Nach dem Vorfall soll es zu mehreren Verhaftungen durch seinen Sicherheitsdienst gekommen sein. Dieselbe Quelle behauptet, Wladimir Putin sei auf dem Rückweg zu seinem Amtssitz gewesen, seine Limousine habe sich aus Sicherheitsgründen in einem „Lockvogel“-Korso befunden. Der „Lockvogel“-Konvoi soll aus fünf gepanzerten Wagen be…

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  • Roman Polanski wegen Verleumdung vor Gericht

    Roman Polanski wegen Verleumdung vor Gericht

    Der Regisseur Roman Polanski wird sich in Paris wegen Verleumdung einer der Frauen, die ihn des sexuellen Missbrauchs beschuldigen, vor Gericht verantworten müssen. Er hatte sie in einem Interview, das 2019 von Paris Match veröffentlicht wurde, als „Lügnerin“ bezeichnet. Das Datum seines Prozesses i…

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  • Justiz: Bürgermeister von Saint-Étienne wegen Erpressung angeklagt und in Polizeigewahrsam genommen

    Justiz: Bürgermeister von Saint-Étienne wegen Erpressung angeklagt und in Polizeigewahrsam genommen

    Der Bürgermeister von Saint-Étienne, Gaël Perdriau, wurde am Dienstag, dem 13. September, einen Tag nach von „Mediapart“ veröffentlichten Aufnahmen in Polizeigewahrsam genommen. Es wurde eine gerichtliche Untersuchung wegen politischer Erpressung mit intimen Videoaufnahmen eingeleitet. Der Bürgermeister von Saint-Étienne (Loire) wurde am Dienstag, dem 13. September, nach Enthüllungen der Online-Zeitung „Mediapart“ wegen Erpressung in Polizeigewahrsam genommen. Tonaufnahmen belasten den Bürgermeister schwerGael Perdriau, Bürgermeister von Saint-Étienne, soll einen seiner ehemaligen ersten Stellvertreter erpresst haben, weil er ihn „politisch in den Schatten gestellt habe“, berichtet der Sender France 3. „Das Opfer wurde ohne sein Wissen in einem Hotelzimmer in Begleitung eines männlichen Prostituierten gefilmt“, berichtet die Journalistin Bérengère Bourgeot. Ein Mann, der Teil dieser unlauteren Machenschaften gewesen sei, habe gegenüber „Mediapart“ über die Erpressung erzählt. Der Bürge…

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  • Nizza: Polizist nach tödlichen Schüssen in Polizeigewahrsam

    Nizza: Polizist nach tödlichen Schüssen in Polizeigewahrsam

    Am Mittwoch, dem 7. September, führte eine Weigerung, anzuhalten, zum Tod eines Mannes. Der Polizist, der die tödlichen Schüsse abgab sitzt am Donnerstag in Untersuchungshaft.

    Mit der Waffe in der Hand befahl ein Polizist am Mittwoch, dem 7. September, in Nizza (Alpes-Maritimes), einem Fahrer, sein Fahrzeug anzuhalten. Dieser aber versuchte, zu entkommen. In diesem Moment schoss der Beamte. Der Fahrer des Wagens wurde tödlich getroffen. War das wirklich Selbstverteidigung? Der Polizist sitzt seit Mittwochabend in Untersuchungshaft.

    Ein gestohlenes Auto
    Die Besatzung eines Polizeiwagens wurde tätig, nachdem ein Fahrzeugs gemeldet worden war, dessen Fahrstil andere Verkehrsteilnehmer potentiell gefährdete. Laut Polizei handelte es sich um ein gestohlenes Fahrzeug. Der 24-jährige Fahrer war wegen mehrerer Delikte bekannt. Auf der Flucht stieß er am Mittwoch mit dem Polizeifahrzeug zusammen. Der 23-jährige Polizist, der seine Waffe abfeuerte, war seit einem Jahr im Dienst und wurde von seinen Vorgesetzten geschätzt.

    Seit Anfang des Jahres wurden in Frankreich neun Menschen durch Polizeischüsse getötet, nachdem sie sich geweigert hatten, anzuhalten und sich kontrollieren zu lassen.

  • Feminizid: Die Frau hatte am Morgen die Auflösung der Lebensgemeinschaft unterschrieben

    Feminizid: Die Frau hatte am Morgen die Auflösung der Lebensgemeinschaft unterschrieben

    Ein Ehepaar wurde am Dienstag, dem 6. September, in der Nähe von Besançon erschossen aufgefunden. Es handelte sich wahrscheinlich um einen Mord an der Lebenspartnerin, gefolgt von einem Selbstmord, der vor dem Hintergrund einer Trennung geschah.

    Das Drama ereignete sich am Dienstag, dem 6. September, in Morre, in der Nähe von Besançon (Doubs). Der Alarm wurde am Dienstagnachmittag von der Tochter des Paares ausgelöst, die bei ihrer Rückkehr von der Schule das Haus der Familie verschlossen vorfand, wie Staatsanwalt Etienne Manteaux auf einer Pressekonferenz erläuterte.

    Eine vorsätzliche Tat
    Als Rettungskräfte und die Gendarmerie in das Haus eindrangen, entdeckten sie das Paar nebeneinander auf dem Sofa im Wohnzimmer vor einem eingeschalteten Fernseher sitzend. Die Frau, eine 43-jährige Kindergärtnerin und Mutter von vier Kindern, zum Teil aus einer früheren Beziehung, hatte eine Schusswunde am Arm und eine weitere, „unmittelbar“ tödliche Wunde an der Schläfe. Ihr Lebenspartner, ein 48-jähriger Bauarbeiter hatte laut Staatsanwaltschaft ebenfalls eine tödliche Schusswunde am Kopf. Die Tatwaffe wahr vermutlich ein Jagdgewehr vom Kaliber 12.

    Wahrscheinlich sei, dass es sich um einen Mord des Lebensgefährten an seiner Partnerin mit anschließendem Selbstmord handele, so der Staatsanwalt: Nachdem er auf sie geschossen hatte, „hat der Mann die Waffe gegen sich selbst gerichtet“. Er scheint seine Tat geplant zu haben, so der Staatsanwalt weiter: Er hinterließ Schriftstücke, die am Kühlschrank angebracht waren, darunter eines mit der Aufschrift „Ich werde ihr gegen 15 Uhr das Gesicht zerschiessen“. Laut dem Gerichtsmediziner ereigneten sich die Todesfälle zwischen 15.00 und 16.00 Uhr.

    Eine vom Lebensgefährten nicht akzeptierte Trennung scheint die Ursache für die Tragödie zu sein: „Die Frau war am selben Morgen gekommen, um die Auflösung der Lebensgemeinschaft“ des Paares zu unterschreiben, so der Staatsanwalt. Die getötete Frau passte zum Zeitpunkt der Tragödie auf ein 21 Monate altes Baby auf. Das Kind, das von den Rettungskräften wohlbehalten in einem Zimmer des Hauses gefunden wurde, war nicht verängstigt und hatte a priori nichts gesehen.

    Nach den jüngsten Zahlen des Innenministeriums wurden im Jahr 2021 122 Frauen Opfer von Frauenmorden, im Vergleich zu 2020 ist diese Zahl um 20% gestiegen.

  • Drama: Rettungswagen überfährt und tötet den Mann, zu dessen Rettung er gerufen wurde

    Drama: Rettungswagen überfährt und tötet den Mann, zu dessen Rettung er gerufen wurde

    Als Feuerwehrsanitäter mitten in der Nacht in Saint-Jacut-de-la-Mer in der Bretagne einem Mann zu Hilfe eilten, der auf der Fahrbahn lag, überfuhren sie versehentlich den Verletzten, der daraufhin starb.

    Dramatischer Unfall in Saint-Jacut-de-la-Mer. Die Feuerwehr waren zu einem offensichtlich alkoholisierten Mann gerufen worden, der in der Gemeinde Saint-Jacut-de-la-Mer hilflos auf der Fahrbahn lag. Der Krankenwagenfahrer hat Körper des Opfers nicht rechtzeitig gesehen und konnte ihm nicht mehr ausweichen. Der Betrunkene wurde von dem Krankenwagen überrollt und getötet.

    Laut dem Sender France Bleu meldete die Staatsanwaltschaft von Saint-Malo in der Nacht vom 1. auf den 2. September, dass ein Mann vor einer Bar auf der Fahrbahn liegend aufgefunden worden sei. Die Feuerwehr wurde daraufhin von Zeugen der Szene alarmiert. Als sie am Tatort eintrafen, erfasste der Krankenwagen die Person, die später für tot erklärt wurde. Die Feuerwehrsanitäter hatten möglicherweise falsche Angaben bekommen und waren nicht darauf vorbereitet, dass das Opfer an genau dieser Stelle lag.

    Laut der Zeitung Sud-Ouest wurde eine Autopsie des 40-Jährigen durchgeführt, um die genauen Umstände des Todes zu klären. Bei der Autopsie wurde der Tod durch Verletzung des Schädels infolge des Unfalls nachgewiesen.

  • Marseille: Mann tötet seine Mutter und seine Frau mit einem Messer

    Marseille: Mann tötet seine Mutter und seine Frau mit einem Messer

    In Marseille wurden am Mittwochmorgen zwei Frauen mit einem Messer getötet. Bei dem mutmaßlichen Mörder handelt es sich um den Ehemann und den Sohn der Opfer. Die Spezialeinheit Raid war am Tatort im Einsatz.

    Ein Mann hat am Mittwochmorgen in Marseille seine Mutter und seine Ehefrau mit einem Messer getötet und eines seiner Kinder, einen Teenager, leicht verletzt, bevor er von Polizisten der Spezialeinheit Raid festgenommen wurde. Die Ehefrau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und starb am späten Vormittag an den Folgen ihrer Verletzungen. Zwei weitere Kinder, die sich am Tatort im Haus ihrer Großmutter befanden, blieben unverletzt.

    Die Spezialeinheit Raid musste am Tatort im beliebten Viertel Panier im Herzen von Marseille eingreifen, nachdem ein Mann gemeldet worden war, der sich mit einer Stichwaffe verschanzt hatte. Nach Angaben von Nachbarn, war der 40-jährige Mann in dem Viertel bekannt. Der Verdächtige soll unter psychischen Problemen leiden, schreibt die Zeitung La Provence.

  • Geplanter Anschlag auf Macron im Jahr 2018: Prozess gegen 12 Personen gefordert

    Geplanter Anschlag auf Macron im Jahr 2018: Prozess gegen 12 Personen gefordert

    Die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) fordert, dass elf Männer und eine Frau im Alter zwischen 22 und 62 Jahren, die über eine Facebook-Gruppe namens „Barjols“ in Kontakt standen, wegen Bildung einer kriminellen und terroristischen Vereinigung vor Gericht gestellt werden. Die Nationale Antiterrorismus-Staatsanwaltschaft (Pnat) hat beantragt, 12 Personen, die „ultrarechte Thesen vertreten“ und verdächtigt werden, im November 2018 „einen Plan für eine gewalttätige Aktion“ gegen Emmanuel Macron ausgearbeitet zu haben, vor das Pariser Strafgericht zu bringen. Die Pnat möchte, dass die elf Männer und eine Frau im Alter zwischen 22 und 62 Jahren, die über eine Facebook-Gruppe namens „Barjols“ in Kontakt standen, wegen Bildung einer terroristischen kriminellen Vereinigung vor Gericht gestellt werden, so die am 18. August eingereichte endgültige Anklageschrift, die am Mittwoch von der Nachrichtenagentur AFP eingesehen wurde. Die endgültige Entscheidung darüber, ob der Fall vo…

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