Kategorie: Vermischtes

  • Frankreich sammelt vom 25. November bis 2. Dezember illegale Feuerwaffen ein

    Frankreich sammelt vom 25. November bis 2. Dezember illegale Feuerwaffen ein

    Am Freitagmorgen, dem 25. November, begann überall in Frankreich eine völlig neuartige Aktion, um die Franzosen dazu zu bewegen, nicht angemeldete Waffen abzugeben.

    Es ist schon ein besonderes Gefühl, mit einer Waffe in der Hand in eine Gendarmerie zu gehen. Doch seit Freitagmorgen, dem 25. November, kommen etwa zehn Personen zu den Gendarmen von Libourne (Gironde). Ein Rentner etwa möchte das alte Gewehr seines Großvaters loswerden. Vom 25. November bis zum 2. Dezember organisiert das Innenministerium eine Aktion zur vereinfachten Abgabe von Waffen. Sobald die Waffen von den Ordnungskräften entgegengenommen wurden, werden sie registriert und anschließend vernichtet.

    5 Millionen Menschen besitzen in Frankreich eine Waffe
    Dabei handelt es sich überwiegend um Jagdausrüstung. Es ist auch möglich, bislang nicht angemeldete Waffen bei der Präfektur zu regularisieren. Eine Bewohnerin von Libourne (Gironde) zum Beispiel möchte den Revolver ihres Vaters behalten. Nach Angaben des Innenministeriums besitzen in Frankreich 5 Millionen Menschen eine Waffe, fast 2 Millionen haben keinen Besitztitel. Der Besitz einer nicht angemeldeten Waffe kann eine Straftat darstellen, die je nach Kategorie mit mehr oder weniger schweren Strafen geahndet wird.

  • Gewalt gegen Frauen: Emmanuel Macron besucht Dijon und spricht mit Opfern

    Gewalt gegen Frauen: Emmanuel Macron besucht Dijon und spricht mit Opfern

    Dieser Besuch am Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen bietet dem französischen Präsidenten Gelegenheit, die Fortschritte zu betonen, die in diesem Bereich in Frankreich erzielt wurden. „Wir haben die Verpflichtung, besser zu werden, aber es gibt eine Dynamik, die in Gang gesetzt wurde.“ Emmanuel Macron reiste am Freitag, dem 25. November, anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen nach Dijon (Côte d’Or), wo er sich mit dem Thema Bekämpfung von Gewalt in der Ehe befasst. Der Besuch bietet ihm Gelegenheit, die Fortschritte hervorzuheben, die in diesem Bereich erzielt wurden, seit der Kampf gegen diese Art der Gewalt zur Chefsache seiner Regierungsperioden erklärt wurde. Der Staatschef nimmt an einer Schulung mit Gendarmerieanwärtern teilnehmen und sich mit Richtern und Opfern austauschen. Der Elysée-Palast lobt das Engagement. Mehr als 90% der Maßnahmen, die gegen häusliche Gewalt Ende 2019 beschlossen wurden, sind inzwischen „voll…

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  • Donald Trump: Journalistin klagt erneut wegen Vergewaltigung gegen den Ex-Präsidenten

    Donald Trump: Journalistin klagt erneut wegen Vergewaltigung gegen den Ex-Präsidenten

    Eine Journalistin, die Trump vorwirft, sie in den 1990er Jahren vergewaltigt zu haben, hat am Donnerstag, dem 24. November, ihre Klage gegen den ehemaligen Präsidenten der Vereinigten Staaten erneut eingereicht. Die US-amerikanische Journalistin E. Jean Carroll, die Donald Trump beschuldigt, sie in den 1990er Jahren vergewaltigt zu haben, hat am Donnerstag ihre Zivilklage gegen den ehemaligen US-Präsidenten erneut aufgenommen. Dies ist einem neuen Gesetz in New York zu verdanken, das Opfer sexueller Übergriffe schützt. In einem doppelten Gerichtsverfahren wegen angeblicher Vergewaltigung und Verleumdung stehen sich seit 2019 vor dem Bundeszivilgericht in Manhattan die 78-jährige Carroll und der 76-jährige Donald Trump gegenüber, die beide im Oktober eidesstattliche Erklärungen vor einem New Yorker Richter vorgelegt hatten. In dem Verleumdungsverfahren hatte E. Jean Carroll, Autorin und ehemalige Kolumnistin der Zeitschrift Elle, Donald Trump im November 2019 zivilrechtlich verklagt. S…

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  • Cahors: Leiche in der Nähe der Valentré-Brücke entdeckt

    Cahors: Leiche in der Nähe der Valentré-Brücke entdeckt

    Am Donnerstag, kurz nach 14 Uhr, wurde die Nationalpolizei des Departements Lot von einem Spaziergänger aus Cahors alarmiert: Er hatte soeben eine Leiche entdeckt, die im Fluss Lot in der Nähe der Valentré-Brücke trieb.

    Der Spaziergänger schlug sofort Alarm. Polizeibeamte und ein Team der technischen und wissenschaftlichen Polizei waren vor Ort im Einsatz, um den Körper zu bergen und erste Untersuchungen durchzuführen. Die Staatsanwaltschaft im Departement Lot hat eine Autopsie angeordnet, um die in einem fortgeschrittenen Zustand der Verwesung befindliche Leiche identifizieren zu können. Nach ersten Informationen könnte es sich um einen Mann handeln. Derzeit gibt es noch keine Hinweise auf ein Verbrechen, die Ermittler schließen allerdings keine Hypothese aus: Es wird sowohl hinsichtlich eines möglichen Unfalls als auch eines Tötungsdeliktes ermittelt.

  • Spoofing: 142 Verhaftungen, 200.000 Opfer, 115 Millionen Euro Schaden…

    Spoofing: 142 Verhaftungen, 200.000 Opfer, 115 Millionen Euro Schaden…

    Eine betrügerische Website, die sich auf den Missbrauch von Telefonnummern spezialisiert hatte, wurde laut Europol zerschlagen. Weltweit wurden 142 Personen festgenommen.

    Das „Telefon-Spoofing“ ist in den letzten Jahren explosionsartig angestiegen. Kreditkartenbetrug mithilfe von Identitätsdiebstahl ist eine neue Art des Betrugs, die derzeit grassiert und immer mehr Menschen betrifft. Per Telefon und unter Vorspiegelung der Nummer einer Bankfiliale gibt sich ein Betrüger als Berater aus, um an persönliche Daten zu gelangen. Der Betrug ist kaum erkennbar: Auf dem Telefon erscheint die echte Nummer der Bank, aber es handelt sich tatsächlich um einen illegalen Anruf.

    142 Personen weltweit festgenommen
    Die Website „iSpoof“, die solche Dienstleistungen wie den Diebstahl von Telefonnummern anbot, wurde laut Europol jetzt zerschlagen. Weltweit wurden 142 Personen festgenommen, so die europäische Polizeiagentur, die die Ermittlungen koordinierte. Der Zeitung Guardian zufolge wurde der Hauptverdächtige Teejai F. bereits am 7. November festgenommen. Teejai F. ist ein 34-jähriger Mann, der in London lebt. Laut der niederländischen Polizei sollen auch Server in den Niederlanden beschlagnahmt worden sein. In Frankreich wurden laut einer Meldung der Zeitung Le Monde im Rahmen einer Voruntersuchung neun Personen in Polizeigewahrsam genommen und dann wieder freigelassen.

    115 Millionen Euro Schaden
    Laut Europol hätten die Administratoren der „iSpoof“-Website in weniger als zwei Jahren mehr als 3,7 Millionen Euro verdient. Die britischen Behörden schätzten den Schaden insgesamt aber auf mehr als 115 Millionen Euro. Die Behörden kündigten ausserdem an, dass sie rund 200.000 identifizierte Opfer warnen werden.

  • Ehepaar und Tochter tot in Haus in der Nähe von Rennes entdeckt

    Ehepaar und Tochter tot in Haus in der Nähe von Rennes entdeckt

    Drei Körper, zwei Frauen und ein Mann, wurden am Mittwoch, den 23. November, tot in einem Haus in Saint-Jacques-de-La-Lande in der Nähe von Rennes entdeckt. Es handelt sich um ein Ehepaar und ihre etwa 20-jährige Tochter.

    Drei Personen einer Familie, zwei Frauen und ein Mann, wurden am Mittwoch, dem 23. November, leblos in einem Haus in Saint-Jacques-de-La-Lande, einer Gemeinde, die an Rennes im Département Ille-et-Vilaine grenzt, aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte.

    Der Mann war erhängt
    „Am Tatort wurden die Körper der drei toten Personen von der Feuerwehr entdeckt. Der Mann wurde erhängt aufgefunden, die Frau lag auf einem Bett und die Tochter auf dem Boden ihres Zimmers“, sagte Philippe Astruc, Staatsanwalt von Rennes, der Nachrichtenagentur AFP und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Ouest-France.

    Es waren wohl die Arbeitskollegen der Tochter, die den Alarm ausgelöst hatten, da sie sich über ihre Abwesenheit Sorgen machten. Laut Zeugenaussagen von Nachbarn wurde der Mann zuletzt am Montag, dem 21. November, lebend gesehen.

    „Sehr diskrete Leute“
    Bei dem Toten handelt es sich um einen Familienvater, der im Département Ille-et-Vilaine als Wartungstechniker für ein Collège angestellt war, seine 62-jährige Frau, die in Rente ist, und ihre 25-jährige Tochter. „Es waren sehr diskrete Leute“, sagte ein Anwohner, der von der Zeitung Le Télégramme befragt wurde.

    Die Feuerwehr wurde von Kollegen alarmiert
    Am Mittwochnachmittag war die Feuerwehr zu dem haus der Familie gefahren, weil der Arbeitgeber der jungen Frau sich über ihre Abwesenheit Sorgen machte.

    Die Straße, in der sich das Haus in einem grünen Wohnviertel der 14.000 Einwohner zählenden Gemeinde befindet, wurde von Sicherheitskräften vollständig abgesperrt.

    Verletzungen am Körper der Frau
    „Die ersten gerichtsmedizinischen Feststellungen deuteten auf Traumata am Körper der Frau hin. Am Körper der Tochter waren hingegen keine Spuren von Gewalt sichtbar“, meldete die Staatsanwaltschaft und erklärte, dass Autopsien angeordnet wurden, „um die Todesursachen genau zu bestimmen“.

    Ein Brief wurde gefunden
    Im Haus der Familie wurde anscheinend ein Schreiben gefunden, das offenbar von dem Mann eigenhändig unterzeichnet war und in dem er ankündigte, sich selbst, seiner Partnerin und seiner Tochter das Leben zu nehmen. Er begründete seine Taten mit einer schweren Krankheit, an der er möglicherweise leidet.

    Eine graphologische Untersuchung soll die Authentizität dieses Schreibens überprüfen. Bisher wurden keine Hinweise auf Fremdeinwirkung gefunden. Die Familie war den Behörden bisher nicht auffällig. Es gab auch keinerlei Hinweise auf häusliche Gewalt.

    Diese Tragödie ereignete sich nur wenige Wochen, nachdem Ende Oktober in Carantec im Finistère die Leichen eines Ehepaars und ihrer beiden Töchter im Alter von 8 und 11 Jahren entdeckt worden waren. Die Frau und die beiden Mädchen waren von dem Vater erstickt worden, der sich anschließend erhängte. Grund war die Trennung des Paares.

    Lesen Sie dazu auch: Finistère: Tote Familie in einem Haus aufgefunden

  • Ukraine-Krieg: Vier von den Russen genutzte „Folterstätten“ in Cherson entdeckt

    Ukraine-Krieg: Vier von den Russen genutzte „Folterstätten“ in Cherson entdeckt

    In der kürzlich von den russischen Besatzern zurückeroberten Stadt Cherson wurden ukrainischen Berichten zufolge vier „Folterstätten“ entdeckt, die von den Russen während der achtmonatigen Besatzung genutzt wurden.

    Die ukrainische Staatsanwaltschaft gab am Montag, dem 21. November bekannt, dass sie vier „Folterstätten“ in Cherson entdeckt hat, die von den Russen während ihrer Besetzung der südukrainischen Stadt bis zu ihrer Rückeroberung durch die Kiewer Truppen am 11. November benutzt wurden.

    Die ukrainische Staatsanwaltschaft teilte auf Telegram mit: „In Cherson stellen die Staatsanwälte weiterhin Verbrechen Russlands fest: In vier Gebäuden wurden Folterstätten errichtet“. Kiew hat seit der Befreiung der Stadt wiederholt russische „Kriegsverbrechen“ und „Gräueltaten“ in der Region angeprangert.

    In seiner täglichen Ansprache erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dass allein am Sonntag fast 400 russische Angriffe im Osten des Landes stattgefunden hätten. Im Süden des Landes, in Cherson, das die ukrainischen Truppen vor kurzem zurückerobert haben, sahen sich die Bewohner nach achtmonatiger Besetzung ebenfalls mit russischen Bombenangriffen konfrontiert.

  • Pas-de-Calais: Laut Gabriel Attal Steuerbeamter „im Rahmen einer Steuerprüfung“ getötet

    Pas-de-Calais: Laut Gabriel Attal Steuerbeamter „im Rahmen einer Steuerprüfung“ getötet

    Der Minister für öffentliche Finanzen sagte vor dem Senat: „Dieser Mann hat einfach seine Arbeit gemacht (…) Heute ist er nicht zurückgekehrt“. Die Staatsanwaltschaft von Arras meldete, dass der mutmaßliche Täter sich anschließend „mit einer Schusswaffe das Leben genommen“ habe.

    Ein Steuerprüfer wurde am Montag, dem 21. November, „im Rahmen einer Steuerprüfung“ in Bullecourt (Pas-de-Calais) getötet, wie der für die öffentlichen Finanzen zuständige Minister Gabriel Attal mitteilte. Der Steuerbeamte wurde tot aufgefunden, nachdem er zusammen mit einer Kollegin von dem mutmaßlichen Täter festgehalten worden war. „Dieser Mann hat einfach seine Arbeit gemacht (…) Heute ist er nicht zurückgekehrt. Er wurde im Rahmen dieser Steuerprüfung getötet“, sagte Gabriel Attal in einer Rede vor dem Senat, auf die eine Schweigeminute folgte, und sprach von einem „unsäglichen Drama“. Er erklärte, dass er sich am Dienstagmorgen an den Ort des Geschehens begeben werde, er wird um 11.30 Uhr in Bullecourt erwartet.

    Das 43-jährige Opfer, Leiter einer Prüfbrigade der Finanzbehörde im Departement Pas-de-Calais, wurde „wahrscheinlich infolge von Messerstichen“ tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft von Arras am Dienstag in einer Pressemitteilung bestätigte. Eine Steuerinspektorin, die den getöteten Beamten begleitete, stand unter Schock und musste von Rettungskräften versorgt werden. Ihr Leben ist nicht in Gefahr. Die beiden Steuerbeamten führten eine Prüfung durch, um die Buchhaltung des Unternehmens eines 46-jährigen Altwarenhändlers, zu überprüfen. Sie wurden von dem mann überwältigt und gefesselt, hieß es in der Erklärung der Staatsanwaltschaft. Der mutmaßliche Täter habe sich anschliessend mit einer Schusswaffe das Leben genommen, so die Staatsanwaltschaft.

    Der 46-jährige Verdächtige war den Justizbehörden bereits wegen einiger Straftaten bekannt. Seine Leiche wurde in einem Nebengebäude des Anwesens gefunden, wie Franceinfo unter Berufung auf eine mit dem Fall vertraute Quelle berichtet.

  • Jeder dritte Bürgermeister in Frankreich wurde schon einmal bedroht oder beleidigt

    Jeder dritte Bürgermeister in Frankreich wurde schon einmal bedroht oder beleidigt

    Mehr als einer von drei französischen Bürgermeistern gibt an, schon einmal Opfer von Drohungen oder Beleidigungen geworden zu sein. Diese Zahl steigt deutlich an, so eine Studie, die gestern auf dem Kongress der französischen Bürgermeister vorgestellt wurde. Die Bürgermeister Frankreichs, die seit gestern zu ihrem 104. Jahreskongress zusammengekommen sind, sehen sich mit zahlreichen Schwierigkeiten konfrontiert, wie das „Observatorium der bürgernahen Demokratie“ AMF-Cevipof/Sciences Po enthüllt, das mit 3.696 Bürgermeistern gesprochen hat. Die aufeinanderfolgenden sozialen, gesundheitlichen und wirtschaftlichen Krisen bringen für die Mehrheit der Bürgermeister eine Zeit großer Ungewissheit über die Zukunft ihrer Gemeinden, stellt Professor Martial Foucault, Direktor des Cevipof, fest, der diese Umfrage geleitet hat. In Zeiten der von der Regierung verordneten Energieeinsparung und einer galoppierenden Inflation bei den Energiepreisen machen sich 77% der Bürgermeister Sorgen um die Verw…

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  • Mann greift Ex-Freundin mit Machete an und schneidet sich dann den Hals auf

    Mann greift Ex-Freundin mit Machete an und schneidet sich dann den Hals auf

    Ein Mann griff am Montagmorgen in einem Geschäft in Saint-Orens, einem Vorort von Toulouse, seine ehemalige Lebensgefährtin und eine weitere Person mit einer Machete an. Anschließend verletzte er sich mit der Waffe selbst am Hals und legte dann in einer Bar in der Nähe des Rathauses einen Brand.

    Der Mann, der etwa 30 Jahre alt ist, wurde anschliessend von Gendarmen überwältigt. Er wurde in ernstem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert.

    Die Feuerwehr von Toulouse, Rettungsdienste und die Gendarmerie waren im Einsatz.

    Der Tatort in Saint-Orens-de-GamevilleHaute-Garonne (Google)