Kategorie: Vermischtes

  • 24-jährige Frau und ihre zweijährige Tochter sterben bei Hausbrand

    24-jährige Frau und ihre zweijährige Tochter sterben bei Hausbrand

    Das Feuer brach gegen 1 Uhr morgens am Freitag, den 2. Dezember, in einem von einer dreiköpfigen Familie bewohnten Haus in Voudenay (Côte d’Or) aus.

    Eine 24-jährige Frau und ihr zweijähriges Mädchen starben in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, dem 2. Dezember, bei einem Brand in ihrem Haus. Die Gendarmerie geht von einem Unfall aus. Das Feuer brach gegen 1 Uhr am Freitagmorgen in einem von einer dreiköpfigen Familie bewohnten Einfamilienhaus in Voudenay, im Südwesten des Departements Côte d’Or, aus.

    Das Haus ging vollständig in Flammen auf.
    Der leicht verletzte Vater löste den Alarm bei der Feuerwehr aus und versuchte noch, Mutter und Kind zu retten, was ihm jedoch nicht gelang. Das Feuer setzte das Haus, insbesondere das Obergeschoss, sehr schnell vollständig in Brand und brachte das Dach zum Einsturz.

    Die Mutter und ihre Tochter wurden nach Angaben der Gendarmerie leblos in den Trümmern entdeckt. Die Ursache des Feuers ist noch unbekannt, aber die Hypothese eines „Unfalls wird bevorzugt“, so die Gendarmerie.

  • In Avignon sterben zwei junge Männer unter Kalaschnikow-Kugelhagel

    In Avignon sterben zwei junge Männer unter Kalaschnikow-Kugelhagel

    In Avignon wurden zwei Menschen durch Schüsse getötet. Ersten Ermittlungen zufolge wurden die 18 und 22 Jahre alten Opfer mit einer Kalaschnikow-Maschinenpistole getötet. 

    Zwei junge Männer im Alter von 18 und 22 Jahren wurden am Mittwochabend, dem 30. November, in Avignon erschossen, offenbar durch Schüsse aus einem automatischen Gewehr vom Typ Kalaschnikow, wie am Donnerstag aus Polizei- und Justizquellen bekannt wurde. Die Schießerei ereignete sich kurz nach 23 Uhr im Viertel Saint-Jean, das für Drogenhandel bekannt ist, meldete die Zeitung La Provence. Mehrere Personen flüchteten nach den Schüssen in einem Fahrzeug, das später ausgebrannt in der Gemeinde Monteux zwischen Avignon und Carpentras gefunden wurde.

    „Es ist leider nicht das erste Mal, dass Avignon solche Dramen im Zusammenhang mit Abrechnungen aus dem Drogenmilieu erleben muss“, stellte die sozialistische Bürgermeisterin von Avignon, Cécile Helle, fest und verwies auf den Tod eines Teenagers Ende Oktober.

    Im Departement Vaucluse und insbesondere in Avignon kam es in den letzten Monaten zu mehreren ähnlichen Taten. Erst im Oktober wurde ein 16-jähriger Teenager in einem anderen Problemviertel Avignons, Monclar, erschossen worden. In demselben Viertel waren Ende Mai 2021 zwei Männer im Alter von 20 und 34 Jahren erschossen worden, „offensichtlich im Kontext eines Bandenkriegs im Zusammenhang mit dem Drogenhandel“, wie die Justiz damals feststellte.

    Am 5. Mai 2021, war ein Polizist getötet worden, als er in der Nähe eines Drogenumschlagplatzes im Zentrum von Avignon im Einsatz war. Sein Tod hatte starke Emotionen und den Zorn der Polizeigewerkschaften ausgelöst. „Diese Morde (…) stellen eine Alarmschwelle dar, die alle öffentlichen Entscheidungsträger auf den Plan rufen muss“, betonte Avignons Bürgermeisterin Cécile Helle und äußerte ihre „Besorgnis über die Wiederholung von immer gewalttätigeren Straftaten in einigen unserer Stadtviertel“.

  • Bédoin (Vaucluse ): Leichen von zwei Babys in einer Tiefkühltruhe gefunden

    Bédoin (Vaucluse ): Leichen von zwei Babys in einer Tiefkühltruhe gefunden

    In einem Haus in der Gemeinde Bédoin im Departement Vaucluse wurden die Leichen von zwei Babys in einer Tiefkühltruhe gefunden. Eine 41-jährige Frau wurde in Polizeigewahrsam genommen. Der Tod der Kinder soll mehrere Jahre zurückliegen.

    Die Gendarmen des Departements Vaucluse machten am Donnerstag, dem 1. Dezember, eine schreckliche Entdeckung. In einer Tiefkühltruhe befanden sich die Leichen von zwei Babys. Eine 41-jährige Frau wurde in Polizeigewahrsam genommen. 

    Die Gendarmen wurden von einem Informanten benachrichtigt, berichtet der Sender France Bleu Vaucluse, ohne genauere Details. Sie entdeckten die Leichen von zwei Babys in einer Gefriertruhe in einem Wohnhaus in dem Dorf Bédoin am Fuße des Mont Ventoux. Eine Autopsie soll das Alter der Neugeborenen und den Zeitpunkt, an dem sie getötet und eingefroren wurden, genauer bestimmen. Der Tod könnte bis zu drei Jahre zurückliegen.

    Bei der Bewohnerin des Hauses handelt es sich um eine 41-jährige Frau. Es könnte sich bei ihr auch um die Mutter der Babys handeln, doch zur Bestätigung sind DNA-Analysen erforderlich.

    Die 41-jährige Frau wurde wegen Mordes an Minderjährigen in der Gendarmeriebrigade von Mormoiron im Departement Vaucluse in Polizeigewahrsam genommen. Anschließend wird ein Richter der Kriminalabteilung des Gerichtshofs in Avignon gerichtliche Ermittlungen einleiten.

    Gemeinde Bédoin im Departement Vaucluse
  • Sicherheit: 3 Tage vor Ende der Sammelaktion in Frankreich schon 65.000 Feuerwaffen bei der Polizei abgegeben

    Sicherheit: 3 Tage vor Ende der Sammelaktion in Frankreich schon 65.000 Feuerwaffen bei der Polizei abgegeben

    Bis Mittwoch, 30. November, wurden im Rahmen der vom Innenministerium organisierten Sammelaktion in ganz Frankreich bereits 65.000 Feuerwaffen bei der Polizei abgegeben.

    Seit Freitag, dem 25. November, sammeln die Ordnungskräfte in Frankreich die nicht angemeldeten Waffen der Franzosen ein. Auf Korsika verzeichnet die Aktion Rekordzahlen. „In Korsika gibt es eine Waffenbesitzrate, die über dem nationalen Durchschnitt liegt, etwa 340 Waffen pro 1.000 Einwohner“, sagt Danyl Afsoud, Kabinettsdirektor des Präfekten von Korsika, gegenüber dem Sender France 3.

    65.000 Feuerwaffen bei den Ordnungskräften abgegeben

    Seit Beginn der Aktion haben Polizisten und Gendarmen etwa 65.000 Schusswaffen und 1,6 Millionen Schuss munition eingesammelt. 15.000 Besitzer kamen, um eine nicht angemeldete Waffe bei der Präfektur registrieren zu lassen, da ihnen sonst Strafen drohten. Cyril Gibert von der Direktion für Sicherheit und Zivilschutz der Präfektur Rhône berichtet auf France 3: „Nicht nur wegen möglicher Geld- und Gefängnisstrafen müssen Waffen auch registriert werden, weil eine Waffe auch gestohlen und missbraucht werden kann.“

  • Polizisten sehen sich in der Innenstadt von Castres plötzlich einem Wildschwein gegenüber

    Polizisten sehen sich in der Innenstadt von Castres plötzlich einem Wildschwein gegenüber

    Die Polizei stieß am frühen Morgen des 30. November auf ein Wildschwein, das vor dem Polizeipräsidium in Richtung des Stadtzentrums von Castres spazierte. Um Unfälle zu vermeiden, musste das Tier erschossen werden.

    Es war eine unwirkliche Begegnung, die die Polizei von Castres am frühen Mittwochmorgen im Stadtzentrum hatte. Sie sahen sich mit einem Wildschwein konfrontiert, das auf der Avenue Charles-de-Gaulle, praktisch vor der Polizeistation, herumlief.

    Gegen 5 Uhr morgens stieß eine Patrouille auf das Tier, das auf der Straße vor der Unterpräfektur des Departements Tarn in Richtung des nur wenige Dutzend Meter entfernten Stadtzentrums lief. Den Polizisten gelang es zunächst, das Tier daran zu hindern, in die Gassen der Altstadt einzudringen. Im Scheinwerferlicht des Polizeiwagens rennt das Tier jedoch davon und verschwindet.

    Wenige Augenblicke später taucht es jedoch auf der Avenue Charles-de-Gaulle an der Place Soult wieder auf, wo die Hütten und Dekorationen für den Weihnachtsmarkt aufgebaut sind, der am Freitag seine Pforten öffnete. Während die Stadt langsam erwacht, der Verkehr auf dieser belebten Straße dichter wird und die Anwohner beginnen, aus ihren Häusern zu kommen, versuchen die Polizisten, das Wildschwein zu immobilisieren, um Unfälle zu vermeiden. Es gelingt ihnen, das verängstigte und wütende Tier an einen weniger befahrenen Ort am Ende eines Parkplatzes zu treiben.

    Ein Spezialist, der im Bedarfsfall für die Tötung von Wildtieren zuständig ist, wurde gerufen und hat das Tier mit seiner Schusswaffe getötet.

  • Online-Betrug: Zerschlagung eines Netzwerks mit 4.000 Opfern in Frankreich

    Online-Betrug: Zerschlagung eines Netzwerks mit 4.000 Opfern in Frankreich

    Die Zerschlagung des Netzwerks ist das Ergebnis der Zusammenlegung zweier Ermittlungen der Cyber-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft. 

    Die französischen Behörden haben ein Online-Betrugsnetz zerschlagen, das mehrere Tausend Opfer mit einem geschätzten Schaden von 1,2 Millionen Euro gefordert hat, wie am Dienstag bekannt wurde.

    Wie funktionierte der Betrug?
    „Am Anfang erhält der Nutzer eine betrügerische E-Mail, die ein Pop-up-Fenster erscheinen lässt, das mitteilt, dass der Computer gesperrt ist. Um ihn zu entsperren, muss man eine angeblich von Microsoft zugelassene Firma anrufen, deren Telefonnummer erscheint“, erklärte die Leiterin der Abteilung zur Bekämpfung der Finanzkriminalität der Gebietsdirektion der Kriminalpolizei (Direction territoriale de la Police judiciaire, DTPJ) in Montpellier, Caroline Belda. „Wenn man diese Nummer anruft, landet man bei einem Dienst, der einem das Pop-up schließt, die Kontrolle über den Computer übernimmt und für diese „Reparatur“ zwischen einigen hundert und bis zu 1.800 Euro verlangt“.

    Die Zerschlagung des Netzwerks ist das Ergebnis der Zusammenlegung zweier Ermittlungen der Cyber-Abteilung der Pariser Staatsanwaltschaft. Die erste war im Oktober 2020 nach einer Anzeige in Montpellier eingeleitet worden, die zweite im November 2020 nach 148 Beschwerden von Privatpersonen. Den Ermittlungen zufolge leiteten dieselben Betrüger zwei Unternehmen mit Sitz in Montpellier (Hérault) und Saint-Dié-des-Vosges (Vogesen). Das Callcenter befand sich in Tunesien. Sieben Personen wurden in Perpignan (Pyrénées-Orientales), Le Puy-en-Velay (Haute-Loire), Istres und Martigues (Bouches-du-Rhône) und in der Nähe von Paris festgenommen, bestätigte Caroline Belda. Sechs von ihnen wurden am 24. November wegen „Betrugs, versuchtem bandenmäßigem Betrugs, krimineller Vereinigung, Straftaten im Zusammenhang mit Systemen der automatischen Datenverarbeitung und Geldwäsche“ angeklagt. Drei Angeklagte wurden in Untersuchungshaft genommen und drei unter gerichtlicher Aufsicht gestellt.

    1,2 Millionen Euro Schaden
    Laut der Pariser Staatsanwaltschaft beläuft sich der Schaden auf 1,2 Millionen Euro bei 4.000 erfassten Opfern. Von 2.200 potenziellen Opfern, die von der PJ Montpellier kontaktiert wurden, bestätigten 884 den betrug und 534 reichten eine Anzeige ein. Opfer dieser Betrugsmasche können sich auf der offiziellen Plattform www.cybermalveillance.gouv.fr informieren. Die Pariser Staatsanwaltschaft weist außerdem darauf hin, dass einige Opfer der falschen Computerreparatur angaben, eine Nachricht erhalten zu haben, in der behauptet wurde, dass die Justiz das betrügerische Unternehmen bereits verurteilt habe, und sie aufgefordert wurden, ihre Bankdaten anzugeben, um eine Entschädigung zu erhalten. Einige, vor allem ältere Personen, fielen ein zweites Mal auf den Trick herein – statt Geld zu erhalten, wurde von den Betrügern eine Abbuchung durchgeführt.

  • Sein Fallschirm öffnet sich nicht: Ein 32-Jähriger kommt beim Sprung vom Millau-Viadukt ums Leben

    Sein Fallschirm öffnet sich nicht: Ein 32-Jähriger kommt beim Sprung vom Millau-Viadukt ums Leben

    Am Dienstagmorgen kam ein 32-jähriger Mann ums Leben, als er vom Millau-Viadukt in der Region Aveyron sprang. Der junge Mann war Base-Jumper, eine Extremsportart, bei der man vom Dach eines Gebäudes oder von einer Klippe springt. Er stürzte in den Tod, weil er seinen Fallschirm nicht öffnen konnte.

    Am Dienstag, dem 29. November, kam ein 32-jähriger Basejumper bei einem Sprung vom Millau-Viadukt ums Leben, wie die Zeitung Midi Libre berichtete. Aus noch ungeklärten Gründen öffnete sich sein Fallschirm nicht. Das Opfer war auf der Stelle tot.

    Der Unfall ereignete sich gegen 8.30 Uhr an einem Ort, der schon häufiger Schauplatz für diese Art von Extremsport geworden ist.

    Base-Jumping, bei dem man von Gebäuden, Brücken oder Klippen mit dem Fallschirm abspringt, ist seit Mai per Präfekturerlass von den Viadukten von Verrières, Millau und Viaur im Département Aveyron verboten.

  • Französischer Staat wegen „Unfähigkeit eine Frau vor häuslicher Gewalt zu schützen“ verurteilt

    Französischer Staat wegen „Unfähigkeit eine Frau vor häuslicher Gewalt zu schützen“ verurteilt

    Das Opfer war im Juni 2018 von ihrem Ex-Lebensgefährten mit Schwefelsäure übergossen worden. Da sie zum Zeitpunkt der Tat bereits seit mehreren Monaten bedroht wurde, hatte sie den Staat verklagt, der sie ihrer Meinung nach nicht ausreichend geschützt hat.

    Der französische Staat wurde von einem Pariser Gericht wegen „schwerer Verfehlung“ verurteilt, weil er „unfähig“ war, eine Frau zu schützen, die Opfer häuslicher Gewalt wurde und anschließend von ihrem Ex-Lebensgefährten mit Säure angegriffen wurde. Dies geht aus einer Entscheidung des Pariser Gerichts vom 16. November hervor, die am Montag, dem 28. November, von der Nachrichtenagentur AFP und der Zeitung Le Monde veröffentlicht wurde.

    Am 12. Juni 2018 hatte der 41-jährige Karim Bouembassa seine ehemalige Lebensgefährtin und Mutter der beiden gemeinsamen Kinder auf einer Straße in Marseille mit Schwefelsäure übergossen. Er wurde im Juli 2019 zu 18 Jahren Haft verurteilt, wobei die Strafe im Juni 2020 vom Berufungsgericht in Aix-en-Provence auf 15 Jahre reduziert wurde.

    Das Opfer, das zum Zeitpunkt der Tat bereits seit mehreren Monaten bedroht wurde, verklagte den Staat, da es seiner Meinung nach nicht ausreichend geschützt worden war.

    Der Staat wurde jetzt dazu verurteilt, dem Opfer 10.000 Euro zu zahlen
    Der Täter war damals tatsächlich mehrfach wegen häuslicher Gewalt gegen seine Freundin verurteilt worden und stand unter richterlicher Aufsicht. Er hatte sich mehrmals nicht an die richterlichen Auflagen gehalten und sich insbesondere wiederholt in der Nähe des Hauses seiner ehemaligen Lebensgefährtin aufgehalten. Am 6. Juni 2018n wurde er vorübergehend festgenommen und zwei Tage später wieder auf freien Fuß gesetzt, am selben Tag, an dem eigentlich ein Haftbefehl gegen ihn ausgestellt worden war.

    „Diese Umstände kennzeichnen die Unfähigkeit des öffentlichen Justizdienstes, die ihm übertragene Aufgabe zu erfüllen, was dazu geführt hat, dass das Opfer keine Chance hatte“, „den nur vier Tage später erfolgten Angriff nicht zu erleiden“, urteilte das Pariser Gericht in seiner Entscheidung vom 16. November. „Der Staat ist verpflichtet, den Schaden zu ersetzen, der durch das fehlerhafte Funktionieren des öffentlichen Justizdienstes verursacht wurde“, wenn ein „schwerer Fehler“ vorliegt, so das Pariser Gericht in seinem Urteil.

    Der Staat wurde dazu verurteilt, dem Opfer 10.000 Euro Schadensersatz für seinen immateriellen Schaden sowie 3.000 Euro für seine Gerichtskosten zu zahlen. Das Gericht verurteilte den Staat außerdem dazu, dem Opfer 3.000 Euro für den moralischen Schaden für jedes seiner beiden Kinder zu zahlen.

  • Marokko: Französischer Tourist soll seine beiden Kinder getötet haben

    Marokko: Französischer Tourist soll seine beiden Kinder getötet haben

    Die marokkanische Polizei leitete Ermittlungen ein, nachdem ein 72-jähriger Franzose einen Selbstmordversuch unternahm. Er wird verdächtigt, seine beiden Kinder im Alter von 9 und 13 Jahren getötet zu haben.

    Die marokkanische Polizei leitete am Montag, dem 28. November, eine Untersuchung ein, nachdem ein französischer Tourist, der im Verdacht stand, seine beiden kleinen Kinder in einem Hotel in Marrakesch getötet zu haben, einen Selbstmordversuch unternommen hatte, wie die Generaldirektion der nationalen Sicherheit (DGSN) berichtete. Die Leichen der beiden minderjährigen französischen Staatsbürger im Alter von 9 und 13 Jahren wurden in einem Hotelzimmer entdeckt.

    Der Vater, ein pensionierter Krankenpfleger, wurde in der Nähe der beiden toten Kinder in komatösem Zustand aufgefunden. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf „die Ursachen und Umstände eines Selbstmordversuchs eines 72-jährigen französischen Touristen aufzuklären, der verdächtigt wird, einen vorsätzlichen Mord begangen zu haben, indem er seinen beiden minderjährigen Kindern eine tödliche Substanz injizierte“, erklärt die DGSN in einer Pressemitteilung.

    Nach den ersten Erkenntnissen der Ermittler wiesen die Körper der beiden Opfer keine Spuren von Gewalt oder Gegenwehr auf. Eine Autopsie ist im Gange. Auch am Körper des Vaters wurden keine Anzeichen von Gewalt festgestellt. Er wurde in ein örtliches Krankenhaus gebracht, wo er auf einer Intensivstation behandelt wird.

    Die Polizei fand am Tatort einen handgeschriebenen Brief, wie die Polizei weiter mitteilte. Außerdem stellten sie gebrauchte medizinische Spritzen sicher. Die Ex-Frau des Rentners wurde im Rahmen der Ermittlungen von der marokkanischen Kriminalpolizei angehört.

  • Mauer stürzt ein: 2 Tote und 1 schwer verletzter Jugendlicher in Saint-Georges d’Oléron

    Mauer stürzt ein: 2 Tote und 1 schwer verletzter Jugendlicher in Saint-Georges d’Oléron

    Zwei Maurer starben, als am Montagmorgen in Saint-Georges d’Oléron eine Mauer einstürzte. Ein schwer verletzter 15-jähriger Jugendlicher wurde mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum von Poitiers geflogen.

    Der Alarm wurde am Montagmorgen kurz nach 8.30 Uhr ausgelöst. Etwa 40 Feuerwehrleute eilten auf den Campingplatz Les Coquettes in Saint-Georges d’Oléron, weil dort eine Mauer eingestürzt war.

    Zwei Arbeiter einer Maurerfirma im Alter von 26 und 45 Jahren wurden aus den Trümmern geborgen. Sie starben an ihren Verletzungen, obwohl die Rettungskräfte sofort versuchten, sie wiederzubeleben.

    Ein 15-jähriger Jugendlicher wurde ebenfalls schwer verletzt. Er musste mit einem Hubschrauber in das Universitätsklinikum in Poitiers geflogen werden.

    Laut dem Sender France Bleu arbeiteten die drei Männer im Auftrag eines Bauunternehmens in Saint-Georges d’Oléron. Der jüngste von ihnen ist Lehrling.