Kategorie: Vermischtes

  • Kinderpornografie: Angeklagter Bürgermeister will seinen Posten nicht räumen

    Kinderpornografie: Angeklagter Bürgermeister will seinen Posten nicht räumen

    Der Bürgermeister von Échenon im Departement Côte-d’Or wurde bei einer groß angelegten Aktion zur Bekämpfung der Pädokriminalität angeklagt. Aber er weigert sich, sein Amt niederzulegen, solange er nicht verurteilt ist.

    Der Bürgermeister von Échenon (Côte-d’Or), der bei einer Operation der Zentralstelle für die Bekämpfung von Gewalt gegen Personen (OCRVP) wegen Kinderpornografie festgenommen wurde, wird nicht zurücktreten, bis er von einem Gericht verurteilt wird, wie einer seiner Stellvertreter am Freitag, dem 25. November, mitteilte.

    „Niemand kann ihn zum Rücktritt zwingen“.
    „Im Moment will er nicht gehen, obwohl wir ihn dazu aufgefordert haben. Er wartet auf sein Urteil vor Gericht und niemand kann ihn zum Rücktritt zwingen“, sagte einer seiner Stellvertreter gegenüber France Bleu Bourgogne. „Auf keinen Fall billigt der Gemeinderat die Machenschaften des Bürgermeisters. Die Zeiten sind unruhig, aber unsere Beschäftigung ist und bleibt immer die Verteidigung der Interessen unserer Gemeinde“.

    Der Bürgermeister erschien nicht zu der Sitzung des Gemeinderats am vergangenen Freitag. Protestierende Einwohner von Échenon forderten vor der Sitzung den Rücktritt des Bürgermeisters.

    Der Bürgermeister soll am 26. April 2023 wegen „Verbreitung des Bildes eines Minderjährigen mit pornografischem Inhalt durch Nutzung eines elektronischen Kommunikationsnetzes, Besitz und Erwerb des Bildes eines Minderjährigen mit pornografischem Inhalt“ vor Gericht gestellt werden.

    Umfangreiche Razzia Anfang November
    Am Donnerstag, dem 17. November, berichtete Nachrichten.fr über eine groß angelegte Aktion zur Bekämpfung von Kinderpornografie, die am Vortag stattfand. Im Rahmen dieser Aktion wurden in ganz Frankreich 48 Männer im Alter zwischen 26 und 79 Jahren festgenommen. Sie werden verdächtigt, in großem Umfang kinderpornografische Fotos und Videos online gehandelt zu haben.

  • Meurthe-et-Moselle: Mann wird von Polizisten in Nancy während eines Einsatzes getötet

    Meurthe-et-Moselle: Mann wird von Polizisten in Nancy während eines Einsatzes getötet

    Die Polizei wurde gerufen, weil ein 50-Jähriger Gegenstände aus dem Fenster seiner Wohnung geworfen hatte, darunter sogar einen Kühlschrank. Als sie eintrafen, griff der Mann die Polizisten an.

    Ein Mann wurde bei einem Einsatz in Nancy in der Nacht von Sonntag auf Montag, dem 28. November von Polizisten erschossen, wie France Bleu Sud Lorraine berichtete. Die Staatsanwaltschaft geht derzeit von Notwehr aus.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden die Polizisten in der Nacht gegen 3 Uhr morgens wegen eines Familienstreits gerufen. Als sie eintrafen, war der Mann – etwa 50 Jahre alt – gerade dabei, Gegenstände aus dem Fenster seiner Wohnung zu werfen, darunter auch einen Kühlschrank. Drei Polizisten – unterstützt von der Feuerwehr – beschlossen daraufhin, in seine Wohnung einzudringen.

    Der Täter griff die Polizisten mit Messer an
    Der zuständige Staatsanwalt erklärte, dass der 50-Jährige sich gegen die Ordnungskräfte gewehrt habe und der Einsatz einer Elektroschockpistole keine Wirkung gezeigt hätte. Der Mann versuchte daraufhin, mit einem Messer auf die Polizisten einzustechen. Aus diesem Grund machten zwei Beamte von ihren Waffen Gebrauch. Der Mann wurde in die Brust getroffen und verstarb kurz darauf im Krankenhaus in Nancy.

    Die Vernehmung der Lebensgefährtin des Mannes ergab, dass sich die Tat vor dem Hintergrund einer Trennung des Paares ereignete. Der Mann, der unter gesundheitlichen Problemen litt, hatte bereits vorher Suizidabsichten geäußert.

  • Ein Drittel des Kokainhandels in Europa: „Superkartell“ von Europol zerschlagen

    Ein Drittel des Kokainhandels in Europa: „Superkartell“ von Europol zerschlagen

    Europol, die europäische Kriminalpolizeibehörde, gab am Montag, dem 28. November bekannt, dass sie „einen der gefährlichsten“ Kokainringe in Europa zerschlagen habe. 49 Verdächtige wurden in verschiedenen Ländern festgenommen, darunter sechs hochrangige Mitglieder in Dubai.

    Europol, die europäische Kriminalpolizeibehörde, gab am Montag, dem 28. November bekannt, dass sie „einen der gefährlichsten“ Kokainringe in Europa zerschlagen habe. 49 Verdächtige wurden in verschiedenen Ländern festgenommen, sechs davon in Dubai.

    Einige Drogenbarone, die von Europol als „Ziele von großem Interesse“ eingestuft wurden, hatten sich verbündet, um ein ‚Superkartell‘, das etwa ein Drittel des Kokainhandels in Europa kontrollierte, zu bilden. „Das Ausmaß der Kokaineinfuhr nach Europa unter der Kontrolle und dem Kommando der Verdächtigen war massiv. Und mehr als 30 Tonnen Drogen wurden von den Strafverfolgungsbehörden während der Ermittlungen beschlagnahmt“, so die europäische Polizeiagentur.

    Die Polizei von Dubai verhaftete zwei Verdächtige, die mit den Niederlanden in Verbindung standen, zwei weitere mit Verbindungen nach Spanien und zwei mit Verbindungen nach Frankreich. Einer der niederländischen Verdächtigen sei ein „extrem großer Fisch“, meldet unter Berufung auf eine Europol-Quelle die Nachrichtenagentur AFP.

    Neben den sechs Festnahmen in Dubai wurden dreizehn Personen in Spanien, sechs in Frankreich und zehn in Belgien festgenommen. Die niederländische Staatsanwaltschaft erklärte, sie wolle bei den Vereinigten Arabischen Emiraten die Auslieferung der beiden in Dubai festgenommenen verdächtigen Niederländer beantragen.

    Der eine ist ein 37-jähriger Mann mit doppelter niederländischer und marokkanischer Staatsbürgerschaft, der beschuldigt wird, in den Jahren 2020 und 2021 Tausende Kilogramm Kokain in die Niederlande geschmuggelt zu haben. Der andere ist ein 40-jähriger Mann mit doppelter niederländischer und bosnischer Staatsangehörigkeit, so die Staatsanwaltschaft. „Es handelt sich um schwere kriminelle Straftaten im Zusammenhang mit internationalem Drogenhandel, hauptsächlich aus Südamerika über die Häfen von Antwerpen und Rotterdam“, so eine Erklärung der niederländischen Staatsanwaltschaft.

  • Seine-Maritime: Spaziergänger entdecken menschlichen Fuß am Strand

    Seine-Maritime: Spaziergänger entdecken menschlichen Fuß am Strand

    An einem Strand in Fécamp im Département Seine-Maritime wurde ein menschlicher Fuß entdeckt. Untersuchungen wurden eingeleitet.

    Sie machten eine makabre Entdeckung. Am Samstag, dem 27. November, entdeckten Spaziergänger an einem Strand in Fécamp im Département Seine-Maritime einen menschlichen Fuß.

    Als die Spaziergänger auf dem Strand entlang liefen, wurden sie Zeugen einer ungewöhnlichen Ansammlung von Möwen. Die Vögel beschäftigten sich mit etwas, das die Spaziergänger zunächst nicht identifizieren konnten. Als sie näher kamen, erkannten sie jedoch, dass es sich um die Überreste eines menschlichen Fußes handelte.

    Die Polizei nahm Ermittlungen auf, die Identifizierung der Person, um deren Fuss es sich handeln könnte, gestaltet sich jedoch schwierig. Es wird zunächst nach Personen gesucht, die in letzter Zeit als vermisst gemeldet wurden, um eventuell DNS-Übereinstimmungen zu finden.

  • Yvelines: 14-Jähriger bei Schlägerei mit Hammerschlägen getötet

    Yvelines: 14-Jähriger bei Schlägerei mit Hammerschlägen getötet

    Ein 14-jähriger Teenager starb in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einer Schlägerei in Coignières, einer Kleinstadt im Département Yvelines, wie die Staatsanwaltschaft von Versailles am Sonntag bestätigte.

    Laut einer Polizeiquelle wurde das Opfer durch Hammerschläge auf den Kopf getötet, die es bei einer Auseinandersetzung zwischen rivalisierenden Banden aus Coignières und der Nachbarstadt Maurepas erhalten hatte. Das Opfer soll aus Maurepas stammen. Eine zweite Person, die auch aus Maurepas stammt, wurde schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht.

    Die Schlägerei soll gegen Mitternacht zwischen Mitgliedern zweier Banden ausgebrochen sein. Am Sonntagmorgen war noch kein Verdächtiger festgenommen worden. Nach Angaben der Polizei hatten Zeugen den mutmaßlichen Hammerschläger in einer Turnhalle eingesperrt, doch es soll ihm gelungen sein, durch ein Fenster zu fliehen.

    Die Kriminalpolizei von Versailles hat Ermittlungen wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

  • Brand in Wohnhaus in Nizza: 1 Toter, 14 Verletzte und 180 Evakuierte

    Brand in Wohnhaus in Nizza: 1 Toter, 14 Verletzte und 180 Evakuierte

    Ein heftiger Brand zerstörte am Freitag, dem 25. November, ein 13-stöckiges Gebäude in Nizza. Ein Mann kam ums Leben und 14 Personen wurden verletzt. Insgesamt mussten 180 Bewohner evakuiert werden.

    Am Freitag, dem 25. November, brannte in Nizza (Alpes-Maritimes) die Fassade eines 13-stöckigen Gebäudes. Die Bilanz: ein Toter, 14 Verletzte und 180 evakuierte Personen. Am Samstagmorgen kehrten die Bewohner zurück, um persönliche Gegenstände aus ihren Wohnungen zu holen. „Die Treppen fingen an zu schmelzen, die Geländer und Aufzüge auch, überall waren Flammen. Ich hatte noch nie in meinem Leben so viel Angst vor dem Tod“, sagt eine Frau gegenüber France Télévisions.

    „Wir konnten nicht mehr atmen“
    Am Freitagabend gegen 22 Uhr brach das Feuer in einem Sozialwohnungsbau im Norden von Nizza aus. Rund 80 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Fast eine Stunde lang harrte ein Mann mit seinem Papagei auf seinem Balkon aus. „Als Rauch in die Wohnung drang, habe ich schnell die Tür geschlossen, weil wir nicht mehr atmen konnten“, berichtet er. Das Feuer brach in der Wohnung des verstorbenen Mannes im dritten Stock aus.

  • Aveyron: Zwei Kinder sterben bei Hausbrand

    Aveyron: Zwei Kinder sterben bei Hausbrand

    Bei einem Brand in einer Wohnung in Onet-le-Château im Département Aveyron kamen am Samstag, dem 26. November, zwei Kinder ums Leben.

    Zwei Kinder kamen am Samstag, dem 26. November, kurz vor 9.30 Uhr bei einem Brand in einem Wohnhaus in Onet-le-Château (Aveyron)  ums Leben. „Die Feuerwehr war sehr schnell mit 36 Mann und sieben Fahrzeugen im Einsatz. Aber als sie die Wohnung betraten, entdeckten sie die leblosen Körper von zwei kleinen Kindern im Alter von sechs und neun Jahren“, erklärt der Journalist Christophe Carnina, der für France Télévisions vor Ort war.

    Die Eltern waren zum Zeitpunkt des Geschehens nicht anwesend.
    Die Kinder wurden in das Krankenhaus von Rodez (Aveyron) gebracht und verstarben dort einige Stunden später. „Die Eltern der beiden jungen Opfer waren zum Zeitpunkt des Brandes nicht anwesend. Sie wurden von Psychologen betreut“, so der Journalist. Die Kriminalpolizei von Toulouse (Haute-Garonne) wird am Sonntag, dem 27. November, Ermittlungen aufnehmen, um die genauen Umstände der Tragödie zu klären.

  • Seine-Maritime: Leiche eines als vermisst gemeldeten Mannes in einer Plastikbox gefunden

    Seine-Maritime: Leiche eines als vermisst gemeldeten Mannes in einer Plastikbox gefunden

    Der 25-jährige Mann wurde seit zwei Monaten vermisst. Die Autopsie ergab, dass er „nach mehrfacher und wiederholter Gewaltanwendung“ erdrosselt wurde. Zwei Verdächtige wurden in Polizeigewahrsam genommen.

    Die Leiche eines Mannes wurde bereits am Donnerstag, dem 24. November, in einer Plastikbox in Rives-en-Seine (Seine-Maritime) in der Nähe von Rouen gefunden, wie France Bleu Normandie am Samstag berichtete. Zwei Personen wurden angeklagt und inhaftiert. Das Opfer ist ein 25-jähriger Mann aus Lagny-le-Sec (Oise), der seit dem 21. September kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hatte. Er hatte sich damals im Departement Essonne aufgehalten und von dort seinen Vater telefonisch kontaktiert.

    Der Körper des jungen Mannes – der nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Evry in einer Plastikbox im Fahrstuhlschacht eines Gebäudes in Rives-en-Seine gefunden wurde – weist Folterspuren auf. Unter Berufung auf eine Justizquelle meldet der Sender France Bleu Paris, dass der Tod schon am 26. September eingetreten ist. Darüber hinaus deutet die Autopsie darauf hin, dass er erwürgt wurde, „nach mehrfacher und wiederholter Gewalt“. Laut derselben Quelle konnten die Ermittler die Spur bis in die Normandie zurückverfolgen, nachdem sie das Mobiltelefon des Opfers ausfindig gemacht hatten.

    Zwei Personen, ein Mann und seine Lebensgefährtin im Alter von 31 und 29 Jahren, wurden wegen „Mordes“ und „Folter und Barbarei“ in Untersuchungshaft genommen. Der Hauptverdächtige wird als eine Person mit starker Neigung zur Gewalt dargestellt. Zwei Monate lang wurde die Leiche zunächst in einem Auto und dann in einem Keller versteckt, bevor die sterblichen Überreste schliesslich im Schacht eines Aufzugs gefunden wurden. Die beiden Verdächtigen lebten in einer Wohnung in dem Gebäude, in dem die Leiche des Opfers gefunden wurde. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler war diese Wohnung wahrscheinlich auch Schauplatz der grausigen Tat.

    Laut der Staatsanwaltschaft von Evry, die von France Bleu Normandie kontaktiert wurde, handelt es sich bei den mutmasslichen Tätern um Bekannte des Opfers. Sie hätten sich bei Rave-Partys getroffen. Nach einer Party im Département Essonne verschwand der junge Mann.

  • Russischer Oligarch stirbt bei Hubschrauberabsturz an der Côte d’Azur

    Russischer Oligarch stirbt bei Hubschrauberabsturz an der Côte d’Azur

    Zwei Männer starben am Freitag, dem 25. November, beim Absturz eines zivilen Hubschraubers, auf dem Flug zwischen Lausanne in der Schweiz und dem Fürstentum Monaco, in der Gemeinde Villefranche-sur-Mer (Alpes-Maritimes).

    „Der Unfall ereignete sich gegen 14 Uhr in der Gemeinde Villefranche-sur-Mer“, meldete die Präfektur Alpes-Maritimes. „Zwei Leichen wurden geborgen“. Bei den beiden Opfern handelte es sich um den französischen Piloten des Hubschraubers der privaten monegassischen Fluggesellschaft Monacair, der etwa 35 Jahre alt war, und seinen Passagier, einen Geschäftsmann „russischer Nationalität mit maltesischem Pass“, so die Präfektur.

    Rund 50 Feuerwehrleute waren im Einsatz
    Ein zweiter Passagier hatte „in letzter Minute“ abgesagt, wie die Fluggesellschaft Monacair der Nachrichtenagentur AFP mitteilte. Der Pilot habe seine gesamte Ausbildung in dem Gebiet des Absturzes absolviert und habe es sehr gut gekannt. Der Hubschrauber sei einer der „neuesten Generation“ gewesen, so Monacair. Es waren mehr als fünfzig Feuerwehrleute neben einer Spezialeinheit der Gendarmerie an der Absturzstelle im Einsatz.

    https://www.youtube.com/watch?v=UhO-Hpv1HeY

  • Emmanuel Macron zur-Wahlkampfaffäre: „Es ist normal, dass die Justiz ihre Arbeit macht“

    Emmanuel Macron zur-Wahlkampfaffäre: „Es ist normal, dass die Justiz ihre Arbeit macht“

    Emmanuel Macron reagierte zum ersten Mal auf die Einleitung einer Untersuchung der Staatsanwaltschaft (Parquet National Financier) zur Rolle der Beratungsfirma McKinsey bei der Finanzierung seiner Wahlkämpfe 2017 und 2022. Emmanuel Macron versicherte am Freitag, dass er persönlich nicht im Mittelpunkt der Ermittlungen der nationalen Finanzstaatsanwaltschaft über die Beteiligung von Beratungsfirmen an seinen Wahlkämpfen 2017 und 2022 zu sein, und hält es für „normal, dass die Justiz ihre Arbeit macht“. „Ich habe keine Angst und (…) ich glaube, dass sich der Kern der Ermittlungen nicht auf meine Wenigkeit bezieht“, sagte der Präsident vor Journalisten am Rande einer Reise nach Dijon. „Ich habe wie Sie aus der Presse erfahren, dass es Vereine und gewählte Vertreter gibt, die beschlossen haben, die Justiz einzuschalten. Es ist normal, dass die Justiz ihre Arbeit macht, und sie macht sie unabhängig. Sie wird jetzt Licht in dieses Thema bringen“. Die Ermittlungen rund um die Beratungsfirma…

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