Kategorie: Vermischtes

  • Marseille: Mann drohte mit Terroranschlag und wurde festgenommen

    Marseille: Mann drohte mit Terroranschlag und wurde festgenommen

    Der Mann wurde am Freitag, dem 18. November, auf der Avenue du Prado in Marseille festgenommen, als er ankündigte, einen Terroranschlag für die palästinensische Sache verüben zu wollen.

    In der Nähe eines Restaurants in Marseille kündigte der Mann gegenüber Passanten an, dass er einen Terroranschlag für die palästinensische Sache verüben wolle. Die Polizei wurde informiert und griff umgehend ein. Der Mann, der sich als „Verrückter“ vorstellte, der „alles für Palästina tun würde“, erklärte den Polizisten, dass er einen gefährlichen Gegenstand in der Hand halte und direkt mit dem Sondereinsatzkommando verhandeln wolle, wie der Sender BFMTV berichtet.

    Er versichert, er wolle es wieder tun
    Die Polizei konnte feststellen, dass es sich bei dem „gefährlichen“ Gegenstand lediglich um ein Feuerzeug handelte und nahm den Verdächtigen daraufhin fest. Der Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen. Die Beamten stellten fest, dass er weder Sprengstoff noch einen anderen gefährlichen Gegenstand bei sich trug. BFMTV zufolge sagte der Mann aus, dass er Polizisten, Soldaten und Personen jüdischen Glaubens töten wolle. Er habe auch versichert, dass er es immer wieder tun wolle.

  • 14-Jähriger stiehlt Auto der Mutter und liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

    14-Jähriger stiehlt Auto der Mutter und liefert sich Verfolgungsjagd mit der Polizei

    Ein 14-jähriger Teenager am Steuer eines Autos machte den Ordnungskräften am Samstagabend ordentlich zu schaffen. Er wurde schließlich festgenommen, als er eine Mautstelle durchbrechen wollte.

    Er ging grosse Risiken ein und gefährdete das Leben von Autofahrern und Polizeikräften. Ein Teenager, der angeblich erst 14 Jahre alt ist, setzte sich am Samstagabend ohne ihre Zustimmung ans Steuer des Autos seiner Mutter.

    Der Junge fuhr über die Autobahn in Richtung Toulouse. Sowohl der Gendarmerie als auch die Polizei fahndeten nach dem jungen Fahrer. Der Flüchtige wurde zunächst auf der Toulouser Ringstraße in der Nähe von Montaudran gesichtet. Anschließend fuhr er über die Mautstelle Toulouse-Sud in Richtung Ariège.

    Die Polizei verfolgte den Minderjährigen über mehrere Kilometer. Der Jugendliche kehrte irgendwann um und versuchte, wieder nach Toulouse zu gelangen. Auch hierbei wurde er von einer Streifenwagenbesatzung der Nationalpolizei verfolgt.

    Der junge Raser versuchte anschliessend, die Mautstelle zu durchbrechen und fuhr auf ein vor ihm stehendes Fahrzeug auf. Anschliessend versuchte er rückwärts zu fliehen und rammte dabei ein weiteres Auto. Schließlich konnte er von den Ordnungskräften gestoppt werden, ohne dass jemand verletzt wurde.

    Der 14-jährige Junge wurde in Polizeigewahrsam genommen.

  • Normandie: Zwei Tote nach Explosion eines Hauses in Louviers im Departement Eure

    Normandie: Zwei Tote nach Explosion eines Hauses in Louviers im Departement Eure

    Zwei Menschen starben am Freitagabend nach der Explosion und dem anschließenden Brand ihres Einfamilienhauses in Louviers (Eure), südlich von Rouen, wie die Feuerwehr des Departements am Samstag berichtete.

    „Zwei verkohlte Opfer wurden entdeckt, bei den beiden Toten handelt es sich um einen 67-jährigen Mann und eine 60-jährige Frau“.

    Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks werden von der Kriminalpolizei durchgeführt, teilte die Feuerwehr mit und bestätigte damit eine Meldung der Zeitung Paris-Normandie.

    Etwa zwanzig Feuerwehrleute waren im Einsatz.

  • Departement Vienne: Zwei Menschen sterben bei Absturz eines Sportflugzeugs

    Departement Vienne: Zwei Menschen sterben bei Absturz eines Sportflugzeugs

    Das Flugzeug prallte gegen Bäume am Rand der Start- und Landebahn und stürzte dann auf den Boden. Es wurde eine Untersuchung wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.

    Zwei Menschen sind am Freitag, dem 18. November, bei dem Absturz eines Leichtflugzeugs im Departement Vienne ums Leben gekommen. Dies berichtet Franceinfo unter Berufung auf die Gendarmerie und bestätigt damit eine Meldung der Zeitung La Nouvelle République. Die Staatsanwaltschaft Poitiers leitete eine Untersuchung wegen „fahrlässiger Tötung“ ein.

    Der Unfall ereignete sich gegen 16 Uhr auf dem Flugplatz von Couhé (Vienne). Die beiden Personen an Bord – der Pilot und eine Person des Aeroclubs – starben, nachdem die Maschine, ein Luftfahrzeug vom Typ DR 400, gegen Bäume am Rande der Start- und Landebahn geprallt und dann auf den Boden gestürzt war. Am Freitagabend wurde die Zufahrt zum Flugplatz blockiert und ein Sicherheitsbereich eingerichtet.

    Die Gendarmerie bestätigte, dass sie mit den Ermittlungen betraut wurde.

  • Airbus A320 kollidiert beim Start in Peru mit Feuerwehrauto: Videos des Aufpralls

    Airbus A320 kollidiert beim Start in Peru mit Feuerwehrauto: Videos des Aufpralls

    Ein startender A320 kollidierte auf der Startbahn eines Flughafens in Peru mit einem Feuerwehrauto. Zwei Feuerwehrleute wurden getötet. Wie durch ein Wunder wurde kein Passagier des Flugzeugs verletzt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.

    Ein startendes Passagierflugzeug rammte am Freitag auf dem internationalen Flughafen von Lima in Peru ein Feuerwehrauto. Das Flugzeug  geriet in Brand und die Passagiere mussten evakuiert werden. Zwei Feuerwehrleute kamen bei dem Unfall ums Leben, wie mehrere offizielle Quellen berichteten. Lima Airport Partners (LAP), der Betreiber des Flughafens Jorge Chavez, „bedauert zutiefst, dass zwei Mitglieder der LAP-Flugzeugfeuerwehr bei dem Unfall zwischen einem Feuerwehrfahrzeug und dem Flugzeug, das den Flug LA2213 von Lima nach Juliaca durchführte, ihr Leben verloren haben“.

    Die Fluggesellschaft LATAM, die den Inlandsflug durchführte, „bestätigt, dass kein Passagier oder Besatzungsmitglied ums Leben gekommen ist“. An Bord des Flugzeugs befanden sich 102 Passagiere. Die Anzahl der Besatzungsmitglieder wurde nicht angegeben. Das Verkehrsministerium bestätigte ebenfalls „einen Unfall auf der Start- und Landebahn des Flughafens Jorge Chavez“. „Nach der Meldung über den Tod von zwei Luftfahrt-Feuerwehrleuten und einem Verletzten versucht die Staatsanwaltschaft, die Fakten zu ermitteln, bevor sie möglicherweise Anklage wegen Mordes und Körperverletzung erhebt“, teilte das Ministerium mit. Der Flughafen erklärte, dass seine „Teams allen Passagieren, die notwendige Versorgung zukommen lassen“.


    Die Feuerwehr von Lima gab an, dass der Alarm um 15.25 Uhr ausgelöst worden war und vier Krankenwagen und Rettungseinheiten im Einsatz waren. Bilder, die von Zeugen des Unfalls aufgenommen und von Fernsehsendern ausgestrahlt wurden, zeigten, wie das Flugzeug – ein Airbus A320neo – mit voller Geschwindigkeit auf dem Weg zum Start auf einen schnell fahrenden Lkw auffuhr der ihm den Weg abschnitt. Mit beschädigtem Fahrwerk rutschte des Flugzeug über die Startbahn, wobei der rechte Flügel auf der Erde streifte und Feuergarben aufwirbelte. Nachdem es gestoppt werden konnte, stieg dichter Rauch aus dem brennenden Flugzeug auf.

    Der Flughafenbetrieb wurde bis zum heutigen Samstagmittag eingestellt. Zahlreiche Flüge wurden gestrichen und andere auf den Flughafen Pisco umgeleitet wurden, der 250 km südlich der peruanischen Hauptstadt liegt. Internationale Verbindungen, insbesondere nach Nordamerika, wurden ebenfalls gestört, da Lima ein Drehkreuz für Verbindungen in der Region ist.

  • Lot-et-Garonne: 14-Jährige vor der Schule entführt und tot aufgefunden – Mann festgenommen

    Lot-et-Garonne: 14-Jährige vor der Schule entführt und tot aufgefunden – Mann festgenommen

    Ein Mann wurde im Zusammenhang mit dem Tod einer 14-jährigen Jugendlichen festgenommen, die am Freitagnachmittag vor der Tür ihres Gymnasiums in Tonneins im Departement Lot-et-Garonne verschwunden war.

    Eine 14-jährige Jugendliche wurde im Departement Lot-et-Garonne tot aufgefunden. Die Jugendliche war am Freitagmittag verschwunden, nachdem sie ihr Collège in Tonneins verlassen hatte. Die besorgte Familie hatte sie als vermisst gemeldet. Der Verdacht einer Entführung bestätigte sich dank der Bilder der öffentlichen Videoüberwachung. Die Leiche des Mädchens wurde nur wenige Stunden nach der Entführung zwischen Tonneins und Marmande gefunden.

    Ein Mann wurde am späten Abend in der Gemeinde Gontaud-de-Nogaret festgenommen. Das Dorf liegt nicht weit von Tonneins entfernt.

    Der Verdächtige ist der Justiz bekannt
    Der 31-jährige Mann soll zugegeben haben, die Jugendliche erwürgt zu haben, berichtet der Sender BFMTV, und führte die Ermittler an den Ort, an dem er die Leiche zurückgelassen hatte. Es handelte sich um ein verlassenes Haus in Birac-sur-Trec, nördlich von Tonneins. Der 31-jährige Verdächtige sei den Behörden bereits wegen sexueller Übergriffe und Vergewaltigung bekannt, berichtet der Nachrichtensender BFMTV. Der Mann wurde wegen Entführung und anschließendem Mord durch Strangulation verhaftet.

    Das junge Opfer war Schülerin der achten Klasse des Collège Germillac in Tonneins. Ihre Familie stammt aus Spanien und ist erst vor wenigen Jahren nach Frankreich übersiedelt.

    Collège Germillac in Tonneins: Hier wurde die 14-Jährige von ihrem Mörder entführt.
  • Militärs bei Übung von Zug erfasst: Ein Toter und zwei Verletzte

    Militärs bei Übung von Zug erfasst: Ein Toter und zwei Verletzte

    Ein Zug erfasste am Donnerstagabend mehrere Soldaten, die an einer Übung in Puget-sur-Argents im Departement Var teilnahmen. Die Bilanz des Unfalls: Ein Toter und zwei Verletzte. 

    Eine Gruppe von Soldaten, die an einer Übung teilnahmen, wurde in Puget-sur-Argens in der Region Var von einem Zug erfasst, berichtet die Zeitung Var-Matin und der TV-Sender BFM Var. Es gab einen Toten und zwei Verletzte. Das Opfer ist etwa 20 Jahre alt, die beiden Verletzten erlitten einen schweren Schock. Sie stammen aus Tarbes.

    Das 35. RAP aus Tarbes leitete die Übung. Die meisten teilnehmenden Soldaten sind Fallschirmjäger aus Bigbourdan. Die Gruppe nahm im Rahmen ihrer militärischen Grundausbildung an einem Nachtmarsch teil. „Es ist nicht bekannt, warum sie diese Bahnlinie überquert haben“, berichtet das Kommando des 35. RAP der Zeitung La Dépêche du Midi.

    Die achtwöchige Militärausbildung hatte in Tarbes im Quartier Soult begonnen und wurde im Lager La Courtine im Departement Creuse fortgesetzt, wo auch der Großteil der Übung stattfand.

    „Unsere Priorität liegt jetzt in der Betreuung der Familie und der Kameraden des Opfers“, so das Kommando.

    Neben Feuerwehr und Gendarmerie begab sich der Staatsanwalt von Draguignan am Donnerstagabend an den Ort des Unfalls. Die Ermittlungen wurden der Staatsanwaltschaft Marseille übertragen.

  • Radikale Umweltaktivisten blockierten die Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris

    Radikale Umweltaktivisten blockierten die Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris

    Umweltaktivisten der Gruppe „Dernière rénovation“ blockierten am Freitagmorgen kurzzeitig den Verkehr auf den Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris. Sie wurden von der Polizei geräumt. Die Aktivisten wollten auf die Notwendigkeit der thermischen Gebäudesanierung aufmerksam machen.

    Es war eine konzertierte Aktion, die die Umweltaktivisten des Kollektivs „Dernière rénovation“ am Freitagmorgen auf den Umgehungsstraßen von Toulouse, Lyon und Paris organisierten.

    Zur Rushhour besetzten in allen drei Ballungsräumen Aktivisten die Fahrbahn, entrollten Transparente und setzten sich auf den Boden, um den Verkehr zu blockieren. Die Aktion führte zu erheblichen Verkehrsstörungen.

    In Toulouse griff die Polizei sehr schnell ein, um die Ringstraße wieder freizumachen. Der Einsatz verlief reibungslos. Dreizehn Aktivisten wurden in Polizeigewahrsam genommen. In Lyon setzten sich neun Aktivisten auf die M7 in Höhe der Anschlussstelle Pasteur-Confluence, bevor die Polizei eingriff, wie die Zeitung Le Progrès berichtete. Die Verkehrsblockade dauerte in Toulouse 15 Minuten, in Paris 30 Minuten und in Lyon 45 Minuten.

    Die Aktivisten von „Dernière rénovation“ führten diese Aktion durch, um das Bewusstsein für die Notwendigkeit der energetischen Gebäudesanierung zu schärfen.

  • Tarn-et-Garonne: In Valence-d’Agen zündet sich Frau vor dem Haus ihrer Schwester an

    Tarn-et-Garonne: In Valence-d’Agen zündet sich Frau vor dem Haus ihrer Schwester an

    Eine 63-jährige Frau versuchte am 17. November in Valence-d’Agen, sich das Leben zu nehmen, indem sie sich selbst anzündete. Die 63-Jährige erlitt schwere Verbrennungen im Gesicht und an den Händen und wurde ins künstliche Koma versetzt, bevor sie mit dem Hubschrauber in die Abteilung für Brandverletzte des Rangueil-Krankenhauses in Toulouse geflogen wurde.

    Eine 63-jährige Frau erlitt schwere Verbrennungen, nachdem sie sich am 17. November in Valence-d’Agen selbst angezündet hatte. Es war 12.44 Uhr, als Anwohner der Avenue de Bordeaux die Rettungskräfte alarmierten.

    Einige Minuten zuvor hatte sich die verzweifelte Frau Benzin über den Körper gegossen und sich dann vor dem Haus ihrer Schwester angezündet. Bevor diese eingreifen und versuchen konnte, das Feuer zu löschen, erlitt das Opfer schwere Verbrennungen am Oberkörper (insbesondere im Gesicht und an den Händen). Die Feuerwehr und das Ärzteteam des SAMU 82 waren schnell vor Ort und leisteten Erste Hilfe.

    Bis zum Eintreffen eines Hubschraubers, der im Stadion Evelyne-Jean-Baylet landete, versetzte der Notarzt das Opfer in ein künstliches Koma, um die Schmerzen zu lindern.

    Die 63-Jährige wurde in die Abteilung für schwere Verbrennungen des Universitätskrankenhauses Rangueil in Toulouse gebracht. Die Frau schwebte nicht in Lebensgefahr.

    Der Kommandant der Gendarmeriekompanie von Castelsarrasin, David Diaz, bestätigte vor Ort, dass die 63-Jährige seit ihrem Verschwinden am Morgen von den Sicherheitskräften gesucht worden war. Ihr Ehepartner hatte die Gendarmen in Valence-d’Agen alarmiert, nachdem er einen Abschiedsbrief seiner Frau entdeckt hatte.

  • Autofahrer tötete im März Radfahrerin – Leiche bleibt bis heute unauffindbar

    Autofahrer tötete im März Radfahrerin – Leiche bleibt bis heute unauffindbar

    Ein Mann wurde im Departement Eure inhaftiert, weil er im März eine Radfahrerin, die er zuvor angefahren hatte, mutmasslich mit einer Schaufel erschlug und dann vergrub. Die Gendarmerie sucht bis heute vergeblich nach der Leiche.

    Im Departement Eure wurde gegen einen Mann Anklage wegen Mordes erhoben. Ihm wird vorgeworfen, bereits am 9. März eine Radfahrerin angefahren zu haben, bevor er sie mit einer Schaufel erschlagen und ihre Leiche vergraben hat.

    Unfall mit dem Auto
    Die Ex-Freundin des Angeklagten sagte vor der Polizei aus, dass der Mann polnischer Herkunft am 9. März mit seinem Auto eine Radfahrerin angefahren habe. Sie berichtete, dass der Mann, von dem sie sich gerade getrennt hatte, sie angerufen habe, „offensichtlich in Panik und unter Alkoholeinfluss, um ihr zu sagen, dass er gerade jemanden mit dem Auto getötet habe“, teilte der Staatsanwalt von Evreux, Rémi Coutin, gegenüber der Presse mit. „Die getötete Frau war etwa 60 Jahre alt und sah, wie die Zeugin es ausdrückte, wie eine Landstreicherin aus“, so der Staatsanwalt.

    Mit einer Schaufel erschlagen
    Der mutmassliche Täter erzählte seiner Ex-Freundin, dass er die Leiche und das Fahrrad in sein Fahrzeug geladen habe, sie hinter einer Böschung versteckte und später mit einer Schaufel zurückkam, um sie zu vergraben. Als er zurückkam lebte die Radfahrerin wohl noch. Daraufhin habe er sie „mit mehreren Schaufelhieben erledigt, bevor er sie zusammen mit ihrem Fahrrad vergrub“, so die Staatsanwaltschaft.

    Auto als gestohlen gemeldet
    Am 10. März hat der mutmassliche Täter sein Fahrzeug als gestohlen gemeldet. Es wurde dann am 12. April verbrannt auf einem Weg entdeckt. Am Tag des Mordes soll eine Freundin des mutmasslichen Täters sowie seine ehemalige Lebensgefährtin das Auto – einen schwarzen Audi A4 – mit durch einen Unfall hervorgerufenen Beschädigungen auf der Windschutzscheibe gesehen haben. Ausserdem sprachen die Zeuginnen von möglichen Blutspuren. Die Freundin habe sogar Fotos von dem Fahrzeug gemacht.

    Verschiedene Versionen
    Der mutmassliche Täter wurde am schliesslich am 21. Juni verhaftet und soll den Ermittlern verschiedene Versionen präsentiert haben. Zunächst behauptete er, seiner Ex-Freundin einen Streich gespielt zu haben, damit sie ihn bemitleide und wieder bei ihm einziehe, bevor er dann erklärte, dass er zwar eine Radfahrerin gerammt habe, diese sich aber wieder erholt habe und weiterfahren konnte. Er gab schließlich zu, sein Fahrzeug selbst angezündet zu haben, schwieg jedoch über die Gründe. Er wurde wegen Mordes angeklagt und in Untersuchungshaft genommen.

    Leiche nicht gefunden
    Der Angeklagte ist zwar inhaftiert, aber die Strafverfolgungsbehörden stehen vor einem Problem: Die Leiche des Opfers bleibt unauffindbar.

    Die Gendarmerie hat zwischenzeitlich mehrere Durchsuchungen durchgeführt, jedoch ohne Erfolg. Das Opfer könnte eine Frau gewesen sein, die isoliert war und alleine lebte, da in der Umgebung keine Vermissten gemeldet wurden. Da das Auto des mutmasslichen Täters ausgebrannt war, konnten keine Blutspuren sichergestellt werden. Der Angeklagte behauptet, dass er sich nicht an den Ort erinnern könne, an dem er die Leiche vergraben hat.