Kategorie: Vermischtes

  • Schlag gegen Drogenmafia: 11 Personen in Marseille festgenommen und 2 Tonnen Cannabis beschlagnahmt

    Schlag gegen Drogenmafia: 11 Personen in Marseille festgenommen und 2 Tonnen Cannabis beschlagnahmt

    Unter den festgenommenen Personen sind einige, die bereits als Mitglieder der Drogenszene bekannt waren, so die Staatsanwaltschaft von Marseille.

    Nach über einem Jahr Ermittlungen im internationalen Drogenhandel kam es jetzt zu Festnahmen und Anklagen. Am Dienstag, dem 6. Juni, wurden elf Personen angeklagt und neun von ihnen in Untersuchungshaft genommen, wie die Staatsanwaltschaft von Marseille (Bouches-du-Rhône) in einer am Mittwoch veröffentlichten Erklärung bekannt gab. Sie wurden angeklagt, nachdem am Freitag 16 Personen in den Departements Bouches-du-Rhône, Var, Vaucluse, Pyrénées-Orientales und in Spanien festgenommen worden waren. Insgesamt wurden unter anderem mehr als zwei Tonnen Cannabis beschlagnahmt.

    Diese Personen, so die Staatsanwaltschaft Marseille, seien zum Teil schon als Mitglieder der Drogenszene bekannt gewesen. Die Festnahmen erfolgten nach mehr als einem Jahr der Ermittlungen, die von den Gendarmerien von Marseille und des Departements Vaucluse durchgeführt wurden. Die Festnahmen „haben einen internationalen Drogenhandel gestoppt, der zahlreiche Departements im Süden Frankreichs versorgte“, so die Staatsanwaltschaft.

    Ermittlungen begannen bereits Anfang 2022.
    Die Ermittlungen begannen, als ein Mann in der ersten Hälfte des Jahres 2022 aus dem Gefängnis entlassen wurde. Es wurden Verbindungen zwischen Verdächtigen in Frankreich und Spanien, dem Land, aus dem das Cannabisharz stammt, entdeckt. Das Rauschgift wurde vor allem in Sattelschleppern transportiert. „Bei jeder Fahrt wurden mehrere hundert Kilogramm Drogen aus Spanien nach Frankreich importiert“, so die Staatsanwaltschaft.

    Am vergangenen Freitag wurden schließlich 200 Gendarmen mit Unterstützung des mobilen Einsatzkommandos (GIGN) zu einer groß angelegten Operation mobilisiert. Die Ordnungskräfte stoppten einen Sattelschlepper mit 1,4 Tonnen Cannabisharz an, der Fahrer wurde festgenommen. Anschließend nahmen die Ermittler 14 weitere Personen fest und beschlagnahmten „weitere 580 Kilogramm Cannabisharz, 1,5 Kilogramm Kokain, Handfeuerwaffen und Gewehre, Fahrzeuge, Uhren und Luxusgegenstände, Geld in bar und auf Bankkonten“, so die Staatsanwaltschaft. Eine weitere Person wurde am Montag in Malaga (Spanien) festgenommen.

  • Zahl der Unfälle mit Personenschaden durch Fahrer ohne Versicherung ist in fünf Jahren um 44% gestiegen

    Zahl der Unfälle mit Personenschaden durch Fahrer ohne Versicherung ist in fünf Jahren um 44% gestiegen

    Der Fonds de garantie des victimes (Garantiefonds für Unfallopfer) startet am Mittwoch eine Präventionskampagne rund um das Thema Fahren ohne Versicherung. Jeder zweite nicht versicherte Fahrer ist unter 30 Jahre alt.

    Die Zahl der Fahrer ohne Versicherung, die in Unfälle mit Personenschaden verwickelt sind, ist zwischen 2017 und 2022 um 44% gestiegen. Dies geht aus einer Berechnung hervor, die der Fonds de garantie des victimes am Mittwoch, dem 7. Juni, veröffentlicht hat. Diese Einrichtung dient insbesondere dazu, Opfer von Verkehrsunfällen zu entschädigen, wenn der gegnerische Fahrer keine Versicherung hatte. Im Jahr 2022 verklagte der Garantiefonds 15.000 Unfallverursacher auf Beträge, die leicht jeweils mehrere Hunderttausend Euro übersteigen können.

    Einer von zwei nicht versicherten Fahrern ist jünger als 30 Jahre. Mehr als 40 % der jungen Menschen, die in einen Unfall verwickelt sind, haben nicht einmal einen Führerschein, stellt der Garantiefonds fest, der am Mittwoch, den 7. Juni, ebenfalls eine neue Präventionskampagne startet. Ihr Slogan: „Ohne Versicherung zu fahren ist die schlimmste aller Wetten“. Der Fonds fordert mehr Aufklärung, verstärkte Kontrollen und günstigere Versicherungen für junge Menschen.

    Die Zahl der Opfer von Verkehrsunfällen, für die der Fonds de garantie des victimes aufkommen musste, stieg im Jahr 2022 um 3,5 %. Er entschädigte 8.443 Opfer und die Angehörigen von 157 Verstorbenen. Die aufgewendete Summe belief sich auf 107 Millionen Euro.

  • Grenoble: Sechs Verletzte bei Schießerei – drei von ihnen in ernstem Zustand

    Grenoble: Sechs Verletzte bei Schießerei – drei von ihnen in ernstem Zustand

    Sechs Männer im Alter von 18 bis 26 Jahren wurden in der Nacht von Montag auf Dienstag bei einer Schießerei im Stadtteil Villeneuve in Grenoble verletzt, wie France Bleu Isère berichtet.

    Drei von ihnen befinden sich in einem ernsten Zustand, aber es besteht keine Lebensgefahr mehr, teilte der Staatsanwalt von Grenoble mit.

    Die Rettungskräfte wurden gegen ein Uhr morgens von Zeugen gerufen, die die Schüsse gehört hatten. Nach Angaben der Polizei wurden etwa dreißig Patronenhülsen am Ort der Schiesserei gefunden.

    Die Staatsanwaltschaft hat die Kriminalpolizei in Grenoble mit der Untersuchung in sechs „Mordversuchen“ beauftragt. Bereits vor sechs Tagen war ein Mann in Grenoble, im Viertel Abbaye, auf offener Straße von zwei Personen auf einem Tretroller erschossen worden.

  • Angriff auf Verwandten von Brigitte Macron: Zwei Männer erhalten Gefängnisstrafen

    Angriff auf Verwandten von Brigitte Macron: Zwei Männer erhalten Gefängnisstrafen

    Drei Männer standen am Montag vor Gericht in Amiens wegen des Angriffs auf Brigitte Macrons Großneffen Jean-Baptiste Trogneux am Rande einer Demonstration gegen die Rentenreform. Das Gericht in Amiens hat am Montag, 5. Juni, zwei Männer zu 12 und 15 Monaten Gefängnis ohne Bewährung verurteilt, nachdem sie Jean-Baptiste Trogneux, den Großneffen von Brigitte Macron, am Rande einer Demonstration gegen die Rentenreform angegriffen hatten. Ein dritter Mann wurde freigesprochen. Der Hauptverdächtige wurde zu 30 Monaten Haft verurteilt, davon 15 Monate ohne Bewährung, wie der Sender France Bleu berichtet. Ein zweiter Angeklagter wurde zu zwei Jahren Haft, davon ein Jahr ohne Bewährung, verurteilt. Diese Strafen fielen geringer aus als die vom Staatsanwalt geforderten. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre Haft, davon sechs Monate auf Bewährung, für den Hauptangeklagten, 36 Monate, davon sechs Monate auf Bewährung, für den zweiten Angeklagten und zwei Jahre, davon sechs Monate auf Bewährung,…

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  • Marseille: Ein Mann bei Schießerei in der Siedlung Castellas getötet

    Marseille: Ein Mann bei Schießerei in der Siedlung Castellas getötet

    In der Siedlung Le Castellas in Marseille wurde am Montagabend ein 18-jähriger Mann bei einer Schießerei getötet. Die Kriminalpolizei ermittelt.

    Ein Mann wurde bei einer Schießerei am Montagabend, dem 5. Juni, in der Cité du Castellas im 15. Arrondissement von Marseille getötet, wie die Polizeipräfektur Bouches-du-Rhône mitteilte und damit einen Bericht des Senders BFMTV bestätigte. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen aufgenommen, so die Präfektur.

    Das Opfer war 18 Jahre alt, wie der Sender France Bleu Provence aus Polizeikreisen erfuhr. Der junge Mann versuchte zu fliehen und sich in eine Moschee zu retten, was ihm jedoch nicht gelang. Die Polizisten, die vor den Rettungskräften vor Ort waren, leisteten Erste Hilfe, konnten den jungen Mann aber nicht wiederbeleben.

    Erst am 2. April waren zwei Männer im Alter von 21 und 23 Jahren bei einer Schießerei ebenfalls in der Siedlung Castellas getötet worden.

  • „Die Schlange kam aus der Toilettenschüssel“: Frau findet eine zwei Meter lange Python der Toilette

    „Die Schlange kam aus der Toilettenschüssel“: Frau findet eine zwei Meter lange Python der Toilette

    Eine Bewohnerin eines Wohnhauses in Millau, Aveyron, entdeckte eine fast zwei Meter lange Schlange in ihrer Toilette. Das Tier war aus einem Vivarium entkommen und wanderte durch das Abwassersystem des mehrstöckigen Wohnhauses.

    Es war ein ungewöhnlicher Einsatz, zu dem Feuerwehr und Polizei am Donnerstag, dem 1. Juni, in Millau im Département Aveyron gerufen wurden. Gegen 22.55 Uhr wählte die Bewohnerin eines großen Wohnhauses den Notruf, nachdem sie neben ihrer Toilette eine fast zwei Meter lange Python entdeckt hatte, wie die Zeitung Centre Presse Aveyron berichtete.

    „Die Schlange war etwa zwei Meter lang und lag neben der Toilette“, berichteten die Ordnungskräfte. „Die Polizei kontaktierte alle Bewohner des Gebäudes und fand schließlich die Besitzerin der flüchtigen Schlange, die auch in dem Gebäude wohnt“, berichtet die Polizei von Millau.

    Das Tier war aus seinem Vivarium entwischt und durch den Abfluss der Toilette gelaufen, bevor es einige Stockwerke tiefer im WC der Bewohnerin landete. „Ermittlungen laufen, um die Konformität des Besitzes dieses Tieres festzustellen“, liess die nationale Polizei verlauten.

  • Reims: Ein Toter nach Schießerei mit anschließender Verfolgungsjagd

    Reims: Ein Toter nach Schießerei mit anschließender Verfolgungsjagd

    Die Kriminalpolizei geht von einer Abrechnung im Drogenmilieu aus. Die Staatsanwaltschaft Reims leitete eine Untersuchung wegen Mordes ein.

    Ein 22-jähriger Mann ist am Sonntagabend gegen 23.30 Uhr im Stadtteil Orgeval in Reims gestorben, wie Franceinfo am Montag, dem 5. Juni, aus übereinstimmenden Quellen erfuhr. Laut einer Polizeiquelle war das Opfer wegen Drogenhandels bekannt. Es handelt sich um die dritte Tat dieser in diesem Stadtteil von Reims seit dem 25. Mai, berichtet France Bleu Champagne-Ardenne.

    In einer Erklärung des Staatsanwalts von Reims heißt es, dass „mehrere Schüsse zu hören waren, gefolgt, wie es scheint, von einer Verfolgungsjagd zwischen zwei Fahrzeugen“. Das Auto des Opfers wurde gerammt, überschlug sich und landete auf dem Dach. Der Fahrer starb noch am Unfallort. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wohnte er in der Nähe des Tatorts. Die Staatsanwaltschaft Reims leitete eine Untersuchung wegen Mordes ein, die der Kriminalpolizei anvertraut wurde.

  • Avignon: Verweste Leiche eines gefesselten Mannes in Badewanne gefunden

    Avignon: Verweste Leiche eines gefesselten Mannes in Badewanne gefunden

    In Avignon wurde ein Mann tot aufgefunden, der gefesselt in seiner Badewanne lag. Um seinen Hals war außerdem ein Elektrokabel gewickelt.

    Makabre Entdeckung in Avignon. Ein Mann im Alter von etwa 60 Jahren wurde am Freitagabend, dem 2. Juni, tot und in verwesendem Zustand aufgefunden, berichtet France Bleu. Weil sie nichts mehr von ihm gehört hatte, schlug die ehemalige Lebensgefährtin des Opfers Alarm.

    Der Körper des Mannes wurde gefesselt in seiner Badewanne gefunden. Seine Hände waren auf dem Rücken gefesselt und um seinen Hals war ein Stromkabel gewickelt. Das Opfer wies ausserdem möglicherweise einen Schädelbruch auf. Die Kriminalpolizei ist mit den Ermittlungen betraut.

  • Dordogne: Frau erschossenv- zwei Personen in Polizeigewahrsam

    Dordogne: Frau erschossenv- zwei Personen in Polizeigewahrsam

    Die Verhafteten behauten, es habe sich um eine Test einer kugelsicheren Weste gehandelt.

    Zwei Personen wurden am Samstag, dem 3. Juni, in der Dordogne in Polizeigewahrsam genommen. Sie wurden nach der Entdeckung einer erschossenen Frau festgenommen, wie France Bleu Périgord von der Staatsanwaltschaft in Périgueux erfuhr.

    Nach Angaben aus einer den Ermittlungen nahestehenden Quelle erzählten die beiden Befragten, dass sie den Abend mit dem Opfer verbracht hatten und eine kugelsichere Weste testen wollten. Die Leiche der Frau wurde am Samstagmorgen gegen 5 Uhr von Müllsammlern in Montpon-Ménestérol (Dordogne) gefunden.

    Laut der Bürgermeisterin der Gemeinde war das Opfer etwa 40 Jahre alt. Sie war Mutter von zwei Kindern. Die Staatsanwaltschaft von Périgueux leitete eine Untersuchung wegen Mordes ein.

  • Mont-Blanc: Bergführer und sein Klient von Bergsteigern tot aufgefunden

    Mont-Blanc: Bergführer und sein Klient von Bergsteigern tot aufgefunden

    Die Leichen von zwei Bergsteigern wurden am Donnerstagnachmittag von anderen Bergsteigern entdeckt.

    Ein Bergführer und sein Klient wurden am Donnerstag, den 2. Juni, von einer Bergsteigerseilschaft am Fuße des Whymper-Couloirs im Mont-Blanc-Massiv tot aufgefunden, wie France Bleu Pays de Savoie berichtete. Es handelte sich um einen 60-jährigen Bergführer und seinen 28-jährigen Klienten. Sie starben wahrscheinlich nach einem Absturz beim Abseilen. Sie wurden am Fuße des Whymper-Couloirs, einem Durchgang zum Gipfel der Aiguille verte, gefunden.

    Laut France Bleu Pays de Savoie wurden die Leichen der zwei verunglückten Bergsteiger gegen 15 Uhr am Donnerstag von einer anderen Seilschaft entdeckt, die am Fuße des Whymper-Couloirs auf über 3.500 m Höhe unterwegs war.

    Der Bergführer war ein ehemaliger Rettungssanitäter des Peloton de Gendarmerie de Haute Montagne (PGHM), der auf die Rettung von Opfern in gefährlichen Umgebungen in den Bergen spezialisiert war. Er hatte bei den PGHM in Chamonix, Annecy und Bourg-Saint-Maurice gearbeitet und lebte seit seiner Pensionierung im Jahr 2014 in Osséja im Departement Pyrénées-Orientales. Er kam regelmäßig zurück, um im Mont-Blanc-Massiv als Bergführer zu arbeiten. Sein Kunde stammt aus der Nähe von Paris.

    Die Ermittlungen wurden von der PGHM in Chamonix übernommen. Die Ermittler müssen nun feststellen, ob die beiden Männer vom oberen Ende des 600 m hohen Schneecouloirs abrutschten und ob dies eventuell auf eine schlechte Abseilverankerung zurückzuführen ist, die versagt hatte.