Kategorie: Vermischtes

  • Morbihan: Leiche einer 23-jährigen Frau in Fluss gefunden

    Morbihan: Leiche einer 23-jährigen Frau in Fluss gefunden

    Die Leiche einer 23-jährigen Frau wurde am Samstag, dem 27. Mai, in einem Fluss in Morbihan gefunden. Einer der Männer, die am Abend mit ihr gesehen worden waren, wurde in Polizeigewahrsam genommen aber später ohne Anklage wieder freigelassen.

    Am Samstagmorgen, den 27. Mai, wurde die Leiche der 23-jährigen Iris in im Wasser des Flusses Blavet in Lanester (Morbihan) treibend aufgefunden. Sie war entblößt und wies Würgemale auf. Die Bewohner sind schockiert. „Es gab nie einen Übergriff, wir kennen uns alle. Also ja, das war ein großer Schock“, kommentiert eine Anwohnerin gegenüber dem Sender France 3. Die junge Iris hatte den Abend in Lorient (Morbihan) in einem irischen Pub verbracht, in dem sie gewöhnlich und oft verkehrte.

    Ein Mann wurde in Polizeigewahrsam genommen und später wieder freigelassen
    Die junge Frau verließ das Lokal gegen 3.30 Uhr morgens mit drei Männern, die alle offensichtlich alkoholisiert waren. Am nächsten Morgen wurde sie sechs Kilometer entfernt tot aufgefunden. „Wir haben sie schon als kleines Kind gekannt, sie war ein liebenswertes Kind, immer fröhlich. Sie hat viele Freunde, das ist katastrophal“, berichtet ihre Tante. Einer der drei Männer, die mit Iris beim Verlassen der Bar gesehen worden waren, wurde zunächst in Polizeigewahrsam genommen und am Montagmittag ohne Anklage wieder freigelassen. Am Dienstag wird eine Autopsie durchgeführt, um die Umstände des Todes der 23-Jährigen zu klären.

  • Marseille: Mann von falschen Pizzalieferanten angeschossen und schwer verletzt

    Marseille: Mann von falschen Pizzalieferanten angeschossen und schwer verletzt

    Vier schwarz gekleidete Personen gaben vor, eine Pizza liefern zu wollen, näherten sich jedoch einem Mann und schossen plötzlich auf ihn. Das Opfer wurde von zwei Kugeln getroffen und befindet sich schwer verletzt im Krankenhaus.

    Ein Mann wurde am Sonntagabend, dem 29. Mai, im 14. Bezirk von Marseille angeschossen, wie France Bleu Provence berichtete. Die Kriminalpolizei ermittelt in dem Fall.

    Gegen Mitternacht am Sonntag war der 32-jährige, polizeibekannte Mann mit seiner Familie zu Hause, als Personen, die sich als Pizzalieferanten ausgaben, an seiner Tür klingelten und eine Lieferung vorgaben. Als das Opfer die Tür öffnete, eröffneten die falschen Pizzalieferanten das Feuer auf den Mann.

    Er wurde von zwei Kugeln im Rücken getroffen. Zwei 9-Millimeter-Hülsen wurden auf dem Boden gefunden. Verletzt wurde er ins Krankenhaus eingeliefert. Sein Zustand ist jedoch stabil, wie France Bleu Provence berichtet.

  • La Baule: Bürgermeister Frank Louvrier wird mit dem Tod bedroht

    La Baule: Bürgermeister Frank Louvrier wird mit dem Tod bedroht

    Bürgermeister werden angegriffen und manchmal mit sogar dem Tod bedroht. Der Bürgermeister von La Baule, Franck Louvrier, erhielt Anfang Mai einen anonymen Brief, dem unter anderem Bilder eines Terroranschlags beigefügt waren. Er beschloss, mit seinem Gemeinderat darüber zu sprechen. Am Freitag, dem 26. Mai, fand in La Baule (Loire-Atlantique) die Stadtratssitzung statt, eine Bühne des gewöhnlichen politischen Lebens. Doch der Bürgermeister Franck Louvrier eröffnete den Gemeindevertretern, dass er eine Todesdrohung erhaltenn hatte. Eine Information, die die Anwesenden zutieftst erschütterte. Franck Louvrier zögerte zuerst, auf Transparenz zu setzen, um die Ermittlungen nicht zu gefährden, wie er sagte, aber entschied sich schließlich doch dafür, die Angelegenheit öffentlich zu machen, um seine Familie zu beruhigen. Jede Bedrohung öffentlich machen Franck Louvrier ist seit 2020 Bürgermeister und wird von allen gewählten Vertretern des Gemeinderats unterstützt. „Ich gehöre überhaupt nich…

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  • Loire-Atlantique: Bürgermeisteramt von Saint-Brevin seit Mittwoch Opfer eines Cyberangriffs

    Loire-Atlantique: Bürgermeisteramt von Saint-Brevin seit Mittwoch Opfer eines Cyberangriffs

    Der Hackerangriff ereignete sich am Mittwoch wenige Stunden vor Beginn einer Demonstration zur Unterstützung des Bürgermeisters der Gemeinde. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, nachdem die Behörden sieben rassistische Graffitis in der Gemeinde entdeckt hatten. Das Rathaus von Saint-Brevin (Loire-Atlantique), dessen Bürgermeister vor wenigen Tagen zurückgetreten ist, nachdem sein Haus Ende März angezündet wurde, ist seit Mittwoch, dem 24. Mai, Ziel einer Cyberattacke, wie France Bleu Loire Océan erfahren hat. Der Hackerangriff fans kurz vor einer Unterstützungsdemonstration für den zurückgetretenen Bürgermeister statt. Rund 2.000 Menschen marschierten am Mittwoch zur Unterstützung von Yannick Morez, der zu einem der Symbole der Gewalt geworden war, der viele Bürgermeister Frankreichs täglich ausgesetzt sind. Als die IT-Abteilung der Stadtverwaltung vor der Cyberattacke warnte, wurden vorsichtshalber alle Festnetztelefone und Computer ausgeschaltet. „Wir haben die Leitung auf ein Mobil…

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  • Dreux: Eine Frau mit Baby und ein 15-jähriger Jugendlicher werden tot aufgefunden

    Dreux: Eine Frau mit Baby und ein 15-jähriger Jugendlicher werden tot aufgefunden

    Am Donnerstagmorgen, dem 25. Mai, wurden drei Personen tot in einem Einfamilienhaus in Dreux aufgefunden. Es handelte sich um eine Frau, einen Säugling und einen 15-jährigen Jugendlichen.

    Eine Frau und zwei Kinder wurden am Donnerstagmorgen in Dreux (Département Eure-et-Loir) tot aufgefunden, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, die einen kriminellen Hintergrund in Betracht zieht.

    „Eine Frau, ein 15-jähriger Jugendlicher und ein Säugling wurden in einem Einfamilienhaus in Dreux tot aufgefunden“, erklärte der Staatsanwalt von Chartres, Frédéric Chevallier, der die Gebietsdirektion der Kriminalpolizei in Orléans eingeschaltet hat.

    Der Staatsanwalt sprach von möglichen „Tötungsdelikten“, konnte aber zum jetzigen Zeitpunkt noch keine näheren Angaben zu den Umständen des Todes machen, insbesondere ob es ein Drittverschulden gegeben habe oder nicht. Wie der Sender France 3 berichtet, de sich auf den Bürgermeisters der Gemeinde beruft, sind die Opfer wohl mit durchschnittener Kehle aufgefunden worden.

    Die Kriminaltechniker haben versucht, die drei Leichen zu identifizieren, so der Staatsanwalt. Laut einer polizeilichen Quelle handelt es sich bei den drei Opfern um eine Mutter und ihre Kinder.

  • Mehr als 43.200 Minderjährige wurden 2022 in Frankreich als vermisst gemeldet

    Mehr als 43.200 Minderjährige wurden 2022 in Frankreich als vermisst gemeldet

    Anlässlich des Internationalen „Tags der vermissten Kinder“ am Donnerstag, dem 25. Mai, enthüllt das Innenministerium Zahlen über das Verschwinden von Minderjährigen in Frankreich.

    43.202 Minderjährige wurden 2022 in Frankreich als vermisst gemeldet, eine Zahl, die im Vergleich zum Jahr 2021 um 1,5% leicht gesunken ist, so ein Bericht der Behörden, der am Donnerstag, dem 25. Mai veröffentlicht wurde.

    Der Bericht wurde anlässlich des Internationalen Tages der vermissten Kinder veröffentlicht. Er weist darauf hin, dass die Zahl der verschwundenen Minderjährigen im Vergleich zum Vorjahr zwar leicht zurückgegangen ist, „aber immer noch auf einem sehr hohen Niveau liegt“. „Alle zwölf Minuten wurde ein Kind als vermisst gemeldet“, so der Bericht. Zu den wichtigsten Fakten gehört die Feststellung, dass die Zahl der Ausreißer unter 15 Jahren seit 2018 landesweit um 3,6 % gestiegen ist.

    Von den 43.202 Vermisstenmeldungen von Minderjährigen waren 41.158 Ausreißer, mehrheitlich Minderjährige über 15 Jahre, die meisten davon Jungen. „Der Hauptgrund für das Weglaufen ist nach wie vor ein Eltern-Kind-Konflikt und die große Mehrheit der Fälle – 71% – betrifft immer noch die Ausreißer“, heißt es in dem Bericht.

    Zusammenhang zwischen wiederholtem Weglaufen und sexueller Ausbeutung
    Hinzu kommen 544 Entführungen durch Elternteile, von denen 43% einen Umzug in ein fremdes Land betreffen. „Ganz überwiegend werden diese elterlichen Entführungen an Kindern unter 15 Jahren vorgenommen (94,1%), eine Zahl, die seit 2019 kontinuierlich ansteigt (+3,2%)“. Schließlich wurden 1.140 besorgniserregende Vermisstenfälle gezählt. „Die besorgniserregenden Vermisstenfälle betreffen mehr junge Mädchen (56%) als junge Jungen (44%), eine von Jahr zu Jahr relativ stabile Realität“, heißt es in dem Bericht weiter.

    Seit mehreren Jahren stellt die Fachbehörde für Vermisste Kinder einen zunehmenden Zusammenhang, insbesondere bei jungen Mädchen, zwischen wiederholtem Weglaufen und sexuellen Belästigungen fest. „Im Jahr 2022 ist dies bei einem Drittel der Fälle von Weglaufen, die Mädchen betreffen, erwiesen oder wird vermutet“.

    Die Telefonnummer 116 000 ist eine kostenlose europäische Notrufnummer, die rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche im Falle eines vermissten Kindes erreichbar ist. Die Betreuung durch die 116 000 wird während der gesamten Dauer des Verschwindens und bis zur Rückkehr des Kindes gewährleistet.

  • Paris: Tödliche Schüsse im VIII. Arrondissement

    Paris: Tödliche Schüsse im VIII. Arrondissement

    Im Herzen von Paris, im achten Arrondissement, kam es am Mittwochnachmittag, 24. Mai, zu einer Schießerei. Ein 30-jähriger Mann wurde dabei getötet. Die Täter flüchteten auf einem Motorroller.

    Auch mehrere Stunden nach der Tat war das Viertel im achten Arrondissement von Paris immer noch abgeriegelt. Angehörige und Freunde des Opfers stehen unter Schock. Das Opfer ist ein 31-jähriger Mann, Sohn des Besitzers einer Immobilienagentur. Gegen 15 Uhr hielten zwei Motorroller vor der Agentur an und eine Person trat die Tür des Büros ein, in dem sich das Opfer befand. der 31-Jährige konnte zunächst fliehen und sich in einen Massagesalon flüchten, wo dann die drei tödlichen Schüsse fielen.

    „Viele Schreie, der Vater des Opfers war im Laden“, berichtet der Hausmeister des Gebäudes, das sich direkt neben dem Massagesalon befindet. Er leistete bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe. Die Angreifer konnten in Richtung der Stadtautobahn fliehen. Die Motorroller wurden später in Chatenay-Malabry (Hauts-de-Seine), südlich von Paris, gefunden. Die Bürgermeisterin des VIII. Bezirks spricht von einer „Abrechnung“.

  • Polizei: Dürfen französische Ermittler bald Mobiltelefone aus der Ferne kontrollieren?

    Polizei: Dürfen französische Ermittler bald Mobiltelefone aus der Ferne kontrollieren?

    Artikel 3 des künftigen Gesetzes über die Ausrichtung der Justiz sieht die Möglichkeit vor, unter Aufsicht eines Richters und bei Fällen von organisiertem Verbrechen und Terrorismus die Mobiltelefone von Verdächtigen aus der Ferne kontrollieren zu können.

    Ein Mann, der des Terrorismus verdächtigt wird, und sein Beifahrer sitzen in einem Auto. Sie unterhalten sich, ihr Handy ist eingeschaltet. Kilometer entfernt, in seinem Büro, beobachtet ein Polizist die beiden und hört live mit. Die Wanze ist das Mobiltelefon des Verdächtigen. Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass Polizisten sie in den schweren Fällen von Terrorismus und organisierter Kriminalität aus der Ferne hacken und abhören können.

    Befürchtungen von Anwälten
    „Ermittler müssen große Risiken eingehen, wenn sie Wanzen in einem Fahrzeug, in einer Wohnung (…) anbringen. Also werden wir versuchen, die Ordnungskräfte zu schützen“, rechtfertigt Cédric Logelin, Sprecher des Justizministeriums, das neue Gesetz. Laut Michel Guérin, einem Spezialisten für Cybersicherheit, ist es extrem einfach, die Kontrolle über ein Telefon aus der Ferne zu übernehmen. Es gibt verschiedene Techniken, um Spyware zu installieren, wie z. B. das Versenden einer SMS mit einem Anhang. Einige Anwälte befürchten, dass auf diese Weise auch vertrauliche Informationen an geschützten Orten, wie z. B. in Anwaltskanzleien, gesammelt werden.

  • Frankreich: Staatsrat erlaubt den Einsatz von Drohnen durch Ordnungskräfte

    Frankreich: Staatsrat erlaubt den Einsatz von Drohnen durch Ordnungskräfte

    Es „gibt keinen ernsthaften Zweifel an der Rechtmäßigkeit“ des im April veröffentlichten Dekrets, das der Polizei die Verwendung von Drohnen erlaubt, so der Richter. Der Richter für einstweilige Verfügungen des Staatsrats hat am Mittwoch den Einsatz von mit Kameras ausgestatteten Drohnen durch die Ordnungskräfte genehmigt. In seinem Beschluss stellte er fest, dass es „keine ernsthaften Zweifel an der Rechtmäßigkeit“ des im April veröffentlichten Dekrets gibt, das der Polizei den Einsatz solcher Drohnen erlaubt. Das höchste französische Verwaltungsgericht war von der Vereinigung zur Verteidigung der verfassungsmäßigen Freiheiten (Adelico) mit einer einstweiligen Verfügung befasst worden, in der es aufgefordert wurde, das Dekret, auf dessen Grundlage Präfekten unter anderem den Überflug von Demonstrationszügen am 1. Mai genehmigt hatten, im Eilverfahren auszusetzen. Der Staatsrat entschied in seinem Beschluss: „Es gibt keinen ernsthaften Zweifel an der Rechtmäßigkeit dieses Dekrets anges…

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  • Französisches Parlament hebt Immunität des wegen Vergewaltigung angeklagten Ex-Ministers Damien Abad auf

    Französisches Parlament hebt Immunität des wegen Vergewaltigung angeklagten Ex-Ministers Damien Abad auf

    Die parlamentarische Immunität des Abgeordneten Damien Abad, gegen den Vergewaltigungsvorwürfe erhoben wurden, wurde am Mittwoch vom Büro der Nationalversammlung aufgehoben. Der ehemalige Minister für Solidarität, Autonomie und Behinderte hatte sich „für“ diese Entscheidung ausgesprochen, „um die Fragen der Ermittler beantworten zu können“. Es handelt sich um eine Entscheidung, die auch den Weg für einen Polizeigewahrsam oder eine richterliche Kontrolle ebnet. Die parlamentarische Immunität des Abgeordneten und ehemaligen Ministers Damien Abad, gegen den Vergewaltigungsvorwürfe erhoben wurden, wurde am Mittwoch, dem 24. Mai, durch einen einstimmigen Beschluss des Büros der Nationalversammlung, ihres höchsten kollegialen Gremiums, aufgehoben. Die Justiz hatte den Antrag auf Aufhebung der Immunität im Rahmen einer laufenden Voruntersuchung in Paris gestellt, und Damien Abad selbst hatte sich „dafür“ ausgesprochen. Die Immunität schützt Parlamentarier vor Zwangsmaßnahmen, verhindert aber …

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