Kategorie: Vermischtes

  • Besançon: Zwei Männer nach Schüssen verletzt

    Besançon: Zwei Männer nach Schüssen verletzt

    Die Justiz vermutet eine Abrechnung vor dem Hintergrund des Drogenhandels.

    Zwei Männer wurden in Besançon am Sonntag durch Schüsse aus einer automatischen Waffe verletzt, wie die Zeitung L’Est Républicain meldete. Laut dem Staatsanwalt von Besançon, Étienne Manteaux, gehen die Ermittler derzeit von einer Abrechnung im Drogenmilieu aus.

    Die Tat ereignete sich am Sonntag, dem 11. Juni, gegen 4 Uhr morgens auf einem Parkplatz im Stadtteil La Malcombe, in der Nähe des Stadtteils Planoise. Zwei Männer, die vor einem geparkten Auto standen, wurden von drei Personen, die auf zwei Motorrollern unterwegs waren, ins Visier genommen. Es kam zur Abgabe von etwa zwanzig Schüssen.

    Einer der beiden Männer wurde schwer aber nicht lebensbedrohlich verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Er konnte aufgrund seines Gesundheitszustands noch nicht von den Ermittlern vernommen werden. Das andere Opfer, das an der Wade getroffen wurde, wurde in Polizeigewahrsam genommen, da er wegen Drogenhandels verurteilt worden war und es ihm im Rahmen seiner Verurteilung verboten war, sich in der Franche-Comté aufzuhalten und mit dem ersten Opfer in Kontakt zu treten.

  • Frankreich: Sexuelle Gewalt gegen Minderjährige kostet die Gesellschaft 10 Milliarden Euro pro Jahr

    Frankreich: Sexuelle Gewalt gegen Minderjährige kostet die Gesellschaft 10 Milliarden Euro pro Jahr

    Der Großteil der Gesamtkosten dieser Gewalt steht im Zusammenhang mit den langfristigen gesundheitlichen Folgen für die Opfer wie etwa medizinische Versorgung und später auftretendes Risikoverhalten …

    Mobilisierung von Polizei und Justiz, Auswirkungen auf die Gesundheit während des gesamten Lebens, Risikoverhalten der Opfer… Die Unabhängige Kommission zu Inzest und sexueller Gewalt gegen Kinder (Ciivise) schätzt die Kosten sexueller Gewalt gegen Minderjährige in Frankreich auf fast 10 Milliarden Euro pro Jahr.

    „9,7 Milliarden Euro, so viel kosten uns die Täter jedes Jahr“, so die Rechnung der Kommission, die 2021 von der Regierung im Zuge der #MeToo-Bewegung eingesetzt wurde, in einer Stellungnahme, die am Montag, dem 12. Juni veröffentlicht wurde. Um diesen Betrag zu schätzen, stützte sich die Ciivise auf Kostenstudien im öffentlichen Gesundheitswesen und auf die Kosten der Prävention von Gewalt gegen Minderjährige und Frauen.

    Investitionen in die Prävention
    Von diesen 9,7 Milliarden sind drei Milliarden Euro Ausgaben für unmittelbare und punktuelle Reaktionen: Betreuung der Opfer, Polizei-, Gendarmerie- und Justizdienste, sofortige medizinische Versorgung. Der Großteil der Gesamtkosten solcher Gewalttaten entfällt jedoch auf die langfristigen gesundheitlichen Folgen für die Opfer.

    So wird geschätzt, dass jedes Jahr etwa 6,7 Milliarden an Kosten durch Psychotrauma und nicht geschaffenen Wohlstand entstehen, darunter insbesondere: 2 Milliarden für psychische Störungen, 1 Milliarde für Arztbesuche, 2,6 Milliarden Euro an Schäden durch Risikoverhalten. Der Produktivitätsverlust – bedingt durch die Überrepräsentation der Opfer unter den Arbeitslosen oder Beziehern von Mindestsicherungsleistungen – wird auf 844 Millionen Euro geschätzt.

    Um diese kollektiven Kosten zu senken, muss die Gesellschaft verstärkt in die Prävention von sexueller Gewalt – frühzeitiges Erkennen, potentielle Opfer in Sicherheit bringen – und in die spezialisierte Versorgung investieren, um die Traumata zu behandeln, die die Opfer später daran hindern, ein normales Leben zu führen. In ihrer am Montag veröffentlichten Stellungnahme beschreibt die Ciivise „eine spezialisierte Behandlung für Psychotrauma“ für Kinder und Erwachsene, die in ihrer Kindheit Opfer sexueller Gewalt wurden, in 20 bis 33 Sitzungen, deren Kosten von der Krankenkasse übernommen werden müssten.

  • Streit unter Nachbarn: 11-jähriges Mädchen erschossen und Vater schwer verletzt

    Streit unter Nachbarn: 11-jähriges Mädchen erschossen und Vater schwer verletzt

    Die Tragödie ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag in dem Weiler Saint-Herbot im. Departement Finistère. Der mutmaßliche Täter stellte sich und wurde in Polizeigewahrsam genommen.

    Ein 11-jähriges Mädchen wurde von einem Nachbarn der Familie in Saint-Herbot (Finistère) erschossen, wie die Staatsanwaltschaft von Quimper am Sonntag, dem 11. Juni, mitteilte und damit eine Meldung von France 3 Bretagne bestätigte. Der Vater des Opfers wurde schwer verletzt und befindet sich in Lebensgefahr. Die Mutter wurde ebenfalls verletzt, schwebt aber nicht in Lebensgefahr. Das zweite Kind der Familie, das acht Jahre alt ist, wurde „im Schockzustand“ aufgefunden. Die Tragödie ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Der Verdächtige stellte sich nach Verhandlungen der Gendarmerie und wurde in Gewahrsam genommen, nachdem ein Sonderkommando der Gendarmerie eingeschritten war.

    Ersten Ermittlungen zufolge tauchte der Nachbar der Opfer, „ein 71-jähriger Rentner niederländischer Nationalität, plötzlich mit einer Schusswaffe bewaffnet auf und schoss mehrmals in Richtung der Opfer, die sich in ihrem Garten befanden, bevor er sich mit seiner Frau in seinem Haus verschanzte“.

    Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sind die Gründe für die Tragödie noch nicht bekannt. Es scheint jedoch, dass es zwischen den beiden Nachbarn seit mehreren Jahren einen Konflikt um ein Stück Land gibt, das an die beiden Grundstücke grenzt.

    Die Staatsanwaltschaft von Quimper erklärt, dass eine Untersuchung „vorsätzlicher Tötung eines Minderjährigen unter 15 Jahren“ und „versuchter vorsätzlicher Tötung“ eingeleitet wurde.

  • Gironde: Fast 900 Personen von einem teilweise in Brand stehenden Campingplatz evakuiert

    Gironde: Fast 900 Personen von einem teilweise in Brand stehenden Campingplatz evakuiert

    Fast 900 Urlauber und Angestellte des Campingplatzes „Les Grands Pins“ in Lacanau wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag von einem Feuer geweckt. Sie mussten evakuiert werden.

    893 Urlauber und Angestellte wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 11. Juni vom Campingplatz „Les Grands Pins“ in Lacanau (Gironde) evakuiert, wie France Bleu Gironde von der Feuerwehr erfuhr. Auf dem Gelände der Fünf-Sterne-Anlage war ein Feuer ausgebrochen. Eine Fläche von 400 Quadratmetern brannte ab, insbesondere das Restaurant und der Spielsaal gingen in Rauch auf.

    Das Feuer, das gegen 23.20 Uhr ausgebrochen war, ist inzwischen unter Kontrolle. Etwa fünfzig Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Flammen zu löschen. Eine Untersuchung wurde eingeleitet, um die Ursache des Brandes zu ermitteln, wie die Gendarmerie gegenüber France Bleu Gironde erklärte. Die Annahme eines Unfalls wird bevorzugt.

  • 300 Kurgäste aus einem Thermalbad in Digne-les-Bains evakuiert

    300 Kurgäste aus einem Thermalbad in Digne-les-Bains evakuiert

    In Digne-les-Bains wurden am Samstag, dem 10. Juni, mehrere Dutzend Kurgäste bei einem Aufenthalt in den Thermalbädern krank. Sie wurden für eine Gesundheitskontrolle in ein Krankenhaus gebracht. Fast 300 Personen mussten evakuiert werden, nachdem eine Chemikalie ausgetreten war. Kurgäste in Bademänteln, die sich einige Meter vor dem Thermalbad in Digne-les-Bains (Alpes-de-Haute-Provence) versammelt haben. 300 Personen wurden aus dem Thermalbad evakuiert, nachdem einige von ihnen am Samstag, dem 10. Juni, durch einen möglichen Chlorgasaustritt krank wurden. Die schwersten Fälle wurden umgehend in ein Krankenhaus gebracht. „Kopfschmerzen, Kratzen im Hals, viel Husten. Erste Symptome einer Vergiftung“, kommentierte eine Thermalbeamtin. Gerichtliche Untersuchung wurde eingeleitetNachdem die Einrichtung geräumt und gesichert war, konnten Feuerwehrleute, die auf chemische Risiken spezialisiert sind, eingreifen. „Die Teams der SDIS sind dabei, zu beurteilen, was wirklich passiert ist, wir wa…

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  • Toulouse: 75-Jähriger zerstach jeden Morgen die Reifen der in seiner Straße geparkten Autos

    Toulouse: 75-Jähriger zerstach jeden Morgen die Reifen der in seiner Straße geparkten Autos

    Ein siebzigjähriger Mann steht in Toulouse vor Gericht. Er hat gestanden, im Mai etwa zwanzig Autoreifen zerstochen zu haben. Der Schaden beläuft sich auf rund 4.500 €. Es wurden acht Anzeigen gegen ihn erstattet. Der 75-jährige Mann wurde am vergangenen Donnerstag zum ersten Mal in seinem Leben in Polizeigewahrsam genommen. Der 75-Jährige wird verdächtigt, etwa 20 Reifen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft in Toulouse zerstochen zu haben. Es begann Anfang Mai. Ab dieser Zeit ging der Mann fast jeden Morgen gegen 6 Uhr auf die Straße, um auf andere Gedanken zu kommen. Der Rentner begnügt sich jedoch nicht damit, einfach nur herumzulaufen. Er nahm einen langen Nagel mit und zerstach damit die Reifen der Autos, die in seiner Straße und in der Umgebung seines Hauses parkten. Insgesamt wurden 20 Reifen von acht Fahrzeugen zerstochen. Die Besitzer haben alle Anzeige erstattet. Der Schaden wurde auf etwa 4.500€ geschätzt. „Ein Moment der Verwirrung“. Dank der Videoüberwachung und der Zeugenaussagen von Anwohnern kommen die Polizisten schnell auf die Spur des Übeltäters. Der 75-Jährige wurde am Donnerstag vorgeladen und in Polizeigewahrsam genommen. Der Verdächtige, der den Ermittlern gegenüber nicht sehr gesprächig war, gab jedoch zu, der Täter zu sein. Er habe eine schwierige Zeit in seinem Leben durchlebt. „Ich war völlig verloren und erlebte einen Moment der Verwirrung“, soll er den Ermittlern gestanden haben. Er wird nun vor Gericht erscheinen müssen.
  • Makabre Entdeckung in Spanien: Frauenkörper in einer Wand gefunden – 9 Jahre nach ihrem Verschwinden

    Makabre Entdeckung in Spanien: Frauenkörper in einer Wand gefunden – 9 Jahre nach ihrem Verschwinden

    In Spanien wurde die Leiche einer Frau, die seit neun Jahren als vermisst galt, in einer Hauswand ein gemauert gefunden. Der Ex-Lebensgefährte des Opfers gestand, sie getötet zu haben.

    In Torremolinos, in der Nähe von Málaga (Spanien), kam es zu einer makabren Entdeckung. Am Dienstag, dem 6. Juni, fanden Polizeibeamte die Leiche einer Frau, die seit neun Jahren als vermisst galt. Die Leiche befand sich eingemauert in der Wand des Dachgeschoss des Hauses, das das Opfer damals mit ihrem Lebensgefährten Marco R. bewohnte.

    Der 45-jährige Mann wurde von der Polizei festgenommen, da er verdächtigt wird, seine neue Freundin am 17. Mai 2023 mit einer Stichwaffe getötet zu haben. Wie die Zeitung El Pais berichtet, soll der Verdächtige dann in Polizeiverhör gestanden haben, auch seine ehemalige Lebensgefährtin Sibora getötet zu haben. Marco R. soll außerdem angegeben haben, dass die Leiche hinter einer der Wände seiner Wohnung versteckt war.

    Versteckt in einer Holztruhe
    Bei einer ersten Hausdurchsuchung fanden die Polizeibeamten jedoch nichts. Mithilfe von Röntgengeräten und den Plänen des Hauses konnten die Ermittler schließlich den Körper des Opfers ausfindig machen. Die Leiche befand sich in einer Holzkiste, die hinter einer Wand versteckt war. Das gerichtsmedizinische Institut von Málaga wurde mit der Autopsie, um herauszufinden, wie das Opfer gestorben ist.

    Sibora war am 7. Juli 2014 von Verwandten als vermisst gemeldet worden, nachdem sie nichts mehr von der jungen Frau gehört hatten. Sie war damals 22 Jahre alt. Marco R. hatte zu dieser Zeit erklärt, dass Sibora nach Italien zu ihrer Mutter gegangen sei. Es gab jedoch keine Hinweise darauf, dass die junge Frau Spanien verlassen hatte. Außerdem hatte das Mobiltelefon des Opfers am Tag ihres Verschwindens aufgehört zu senden. Siboras Mutter glaubte nie an die von Marco R. verbreitete Version. Ihre Tochter hatte ihr vorher berichtet, dass er ihr gegenüber immer wieder gewalttätig geworden war.

  • Messerattacke in Annecy: Emmanuel Macron wird am Freitag die Opfer besuchen

    Messerattacke in Annecy: Emmanuel Macron wird am Freitag die Opfer besuchen

    Staatspräsident Emmanuel Macron wird am Freitag, dem 9. Juni, in Begleitung seiner Frau Brigitte nach Annecy reisen, wie der Élysée-Palast bekannt gab. Sie werden den Opfern der Messerattacke einen Besuch abstatten.  Emmanuel und Brigitte Macron werden am Freitag, dem 9. Juni, nach Annecy (Haute-Savoie) reisen, einen Tag nach einem Messerangriff, bei dem sechs Menschen schwer verletzt wurden, darunter vier Kinder. „Nach dem gestrigen Angriff werden der Präsident der Republik und seine Frau heute den Opfern und ihren Familien sowie allen Personen, die in Annecy dazu beigetragen haben, ihnen Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen, zur Seite stehen“, so der Elysée-Palast.

    Am Donnerstag hatte das Staatsoberhaupt einen „absolut feigen Angriff“ angeprangert. „Die Nation steht unter Schock“, schrieb emmanuel Macron auf seinem Twitter-Account.

    https://www.youtube.com/watch?v=T2-s_Hm5cRg…

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  • Schockierende Messerattacke in Annecy: Angreifer verletzt vier Kinder und zwei Erwachsene

    Schockierende Messerattacke in Annecy: Angreifer verletzt vier Kinder und zwei Erwachsene

    Der Angriff ereignete sich am frühen Donnerstagmorgen in einem Park in der Stadt.

    Bei einem Messerangriff in einem Park in Annecy (Haute-Savoie) wurden am Donnerstag, den 8. Juni, gegen 9.45 Uhr sechs Personen verletzt, darunter vier Kinder. Zwei Kinder und ein Erwachsener schweben in Lebensgefahr. Der Angreifer, wahrscheinlich ein syrischer Asylbewerber, wurde neutralisiert und festgenommen.

    „Mehrere Personen, darunter auch Kinder, wurden von einer mit einem Messer bewaffneten Person auf einem Platz in Annecy verletzt. Die Person wurde dank des sehr schnellen Eingreifens der Ordnungskräfte festgenommen“, twitterte Innenminister Gérald Darmanin.

    Premierministerin Elisabeth Borne und Innenminister Darmanin machten sich auf den Weg nach Annecy und in der Nationalversammlung wurde eine Schweigeminute abgehalten. Die Vorsitzende des Parlaments, Yaël Braun-Pivet, lud zu der Schweigeminute „für sie, für ihre Familien“ nach diesem „gravierenden Angriff“ ein.

    Emmanuel Macron: „Ein Angriff von absoluter Feigheit“
    Auf Twitter verurteilte Emmanuel Macron einen „absolut feigen Angriff heute Morgen in einem Park in Annecy“. Kinder und ein Erwachsener schweben zwischen Leben und Tod. Die Nation steht unter Schock. Unsere Gedanken sind bei ihnen, ihren Familien und den mobilisierten Rettungskräften“.

    „Wieder einmal sind unsere Kinder das Ziel der zunehmenden Gewalt in unserer Gesellschaft. Diese Tat kann nicht ungestraft bleiben“, twitterte Charlotte Caubel, Staatssekretärin für Kinderschutz. Antoine Armand, Renaissance-Abgeordneter aus dem Departement Haute-Savoie, sprach von einem „abscheulichen Angriff“. „Entsetzlicher Angriff heute Morgen auf dem Pâquier in Annecy. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien“, schrieb der Bürgermeister von Annecy, François Astorg.

    Der Verdächtige ist wohl ein syrischer Asylbewerber. Der Angreifer wurde neutralisiert. Er hatte seinen Asylantrag beim französischen Amt für den Schutz von Flüchtlingen und Staatenlosen (Ofpra) am 28. November 2022 gestellt, wie franceinfo aus Polizeikreisen erfuhr. In der Zwischenzeit hatte er im April 2023 in Schweden den Flüchtlingsstatus erhalten.

  • Abhören: Französischer Senat erlaubt die Fernaktivierung von Kameras oder Mikrofonen in Smartphones

    Abhören: Französischer Senat erlaubt die Fernaktivierung von Kameras oder Mikrofonen in Smartphones

    Der Gesetzentwurf sieht vor, Ermittlern zu erlauben, die Kameras und Mikrofone der Telefone verdächtiger Personen aus der Ferne zu aktivieren.  Der französische Senat hat am Mittwoch, dem 8. Juni, grünes Licht für eine umstrittene Bestimmung im Gesetzentwurf des Justizministers Éric Dupond-Moretti gegeben. Dieser Bestimmung wird von der Linken, von Anwälten und Bürgerrechtlern heftig kritisiert. Sie sieht vor, dass Computer und andere vernetzte Geräte, zum Beispiel Smartphones, auch ohne Wissen der Zielpersonen aus der Ferne ausgelöst werden können, und zwar zu zwei verschiedenen Zwecken. Einerseits die Geolokalisierung in Echtzeit bei bestimmten Straftaten. Andererseits sollen Mikrofone und Kameras aktiviert werden, um Ton und Bilder aufzunehmen, was jedoch nur in Fällen von Terrorismus, organisierter Kriminalität und schwerer Verbrechen möglich sein soll. Die Beobachtungsstelle für Freiheiten und Digitales (OLN) kritisiert einen „Sicherheitswettlauf“, der es ermöglicht, jeden vernetz…

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