Kategorie: Vermischtes

  • Toulouse: 59-jährige Frau auf offener Straße mit Messer tödlich verletzt

    Toulouse: 59-jährige Frau auf offener Straße mit Messer tödlich verletzt

    Eine 59-jährige Frau ist am Mittwoch verstorben. Sie soll in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch im Viertel Empalot in Toulouse einen Messerstich in den Bauch erlitten haben. Am Mittwoch wurde eine 48-jährige Frau festgenommen.

    Es vergeht keine Nacht, in der die Polizei nicht zu einer schwerwiegenden Straftat im Viertel Empalot in Toulouse gerufen wird. Am Montag wurde ein Mann durch Schüsse verletzt und am Mittwochmorgen starb eine Frau an den Folgen eines Messerstichs.

    Die Tat soll sich gegen 2.30 Uhr ereignet haben. Zu dieser Nachtstunde ging eine 59-jährige Frau allein in der Rue Jean Lebas spazieren, als sie von einer Person angesprochen wurde. Die Frau wird angegriffen. Sie erhält einen Messerstich in den Bauch und bricht zusammen. Als die Polizei eintrifft, hat das Opfer bereits einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Die Beamten leisten Erste Hilfe. Wie durch ein Wunder konnten sie die Frau reanimieren, bevor die Feuerwehr und der Rettungsdienst Smur die in Lebensgefahr schwebende Frau in das Krankenhaus Rangueil brachten, wo sie dann schließlich aber vesrtarb.

    War es ein Raubüberfall, der schlecht endete? War es ein Gewaltausbruch im Zusammenhang mit dem Drogenhandel, der in diesem Viertel sehr verbreitet ist? In diesem Stadium der Ermittlungen werden alle Spuren und Möglichkeiten untersucht, aber es wird vermutet, dass der Mord dem Diebstahl eines Telefons folgte. Eine 48-jährige Frau wurde am späteren Vormittag verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

  • Olympische Spiele in Paris 2024: Finanzstaatsanwaltschaft lässt Organisationskomitee durchsuchen

    Olympische Spiele in Paris 2024: Finanzstaatsanwaltschaft lässt Organisationskomitee durchsuchen

    Das Komitee „arbeitet voll und ganz mit den Ermittlern zusammen, um ihre Untersuchungen zu erleichtern“, wurde mitgeteilt.

    Am Dienstag, dem 20. Juni, wurden die Büros des Organisationskomitees (Cojo) der Spiele 2024 in Saint-Denis (Seine-Saint-Denis) und der öffentlichen Einrichtung Solideo durchsucht, die für die Bauarbeiten an den Austragungsorten der Olympischen Spiele in Paris verantwortlich ist. Das Organisationskomitee erklärt, dass es „voll und ganz mit den Ermittlern zusammenarbeitet, um ihre Untersuchungen zu erleichtern“.

    Nach Informationen von France Télévisions erfolgen die Durchsuchungen im Rahmen von zwei Vorermittlungen, die von dem Parquet national financier eingeleitet wurden. Eine davon wurde 2017 eröffnet und dem OCLCIFF (Office central de lutte contre la corruption et les infractions financières et fiscales) wegen „unrechtmäßiger Interessennahme“, „Veruntreuung öffentlicher Gelder“, „Günstlingswirtschaft und Anstiftung zur Günstlingswirtschaft“ in Bezug auf einen vom Organisationskomitees vergebenen Auftrag übertragen.

    Die andere Untersuchung wurde nach einer Prüfung durch die französische Antikorruptionsagentur (AFA) der Finanzbrigade der Pariser Kriminalpolizei wegen „illegaler Interessennahme“, „Günstlingswirtschaft und Begünstigung“ in Bezug auf mehrere vom Organisationskomitee und der Solideo vergebenen Aufträge übertragen.

    Im April 2021 wiesen zwei Berichte der Antikorruptionsagentur über die Organisation der Olympischen Spiele auf „Risiken der Verletzung der Integrität“ und „Interessenkonflikte“ hin und kratzten am Image der vom Chef des Organisationskomitees, Tony Estanguet, angestrebten „beispielhaften“ Olympischen Spiele. Die Inspektoren der Antikorruptionsagentur waren der Ansicht, dass das allgemeine Verfahren für die Beschaffung oft „ungenau und unvollständig“ ist, und betonten, dass es „manchmal Situationen mit potenziellen Interessenkonflikten gibt, die nicht unter Kontrolle sind“.

  • Nîmes: Baby und 2 Geschwister in Wohnung allein gelassen – Mutter wurde verhaftet

    Nîmes: Baby und 2 Geschwister in Wohnung allein gelassen – Mutter wurde verhaftet

    Die Polizei entdeckte am Sonntag drei Minderjährige im Alter von acht Monaten bis zwölf Jahren, die allein in einer Wohnung eingeschlossen waren. Ihr Vater sitzt seit mehreren Monaten im Gefängnis und die Mutter war arbeiten gegangen und hatte die Kinder in der Wohnung eingeschlossen.

    Die Polizei entdeckte am Sonntag, dem 18. Juni, drei verlassene Kinder in einer Wohnung in Nîmes, wie France Bleu Gard Lozère berichtet. Ihre Mutter wurde festgenommen.

    Gegen 23 Uhr wurde die Polizei wegen schreiender und weinender Kinder zu einer Wohnung gerufen. Die Beamten entdeckten vor Ort ein acht Monate altes Baby und Kinder im Alter von zwei und zwölf Jahren, die in der Wohnung eingesperrt waren. Nach Angaben der Polizei verbrachten sie sowohl tagsüber und auch abends täglich viele Stunden allein.

    Als die Mutter von der Arbeit nach Hause kam, stellte sie fest, dass ihre Kinder nicht mehr in ihrer Wohnung waren. Daraufhin meldete sie sich bei der Polizei. Die Polizeibeamten nahmen sie wegen Gefährdung des Kindeswohls fest.

    Die Mutter ist der Polizei bereits bekannt und wird schon seit einiger zeit von den Sozialdiensten betreut, berichtet France Bleu Gard Lozère. Der Vater sitzt seit mehreren Monaten wegen einer anderen Angelegenheit im Gefängnis. Die Kinder wurden bis zu einer Entscheidung des Jugendamts zunächst ihrer Großmutter übergeben.

  • Beeindruckende Bilder vom Brand im Europa-Park in Rust

    Beeindruckende Bilder vom Brand im Europa-Park in Rust

    Der deutsche Freizeitpark in Rust unweit der französischen Grenze evakuierte am Montagnachmittag 25.000 Besucher und schloss schon um 17.30 Uhr, da ein Großbrand ausgebrochen war.

    Eine große schwarze Rauchwolke hängt am späten Montagnachmittag über dem Europa-Park in Rust. Gegen 16.40 Uhr am Nachmittag brach ein Feuer aus, das die Parkleitung dazu zwang, in aller Eile den Park zu schließen.

    Kurz nach 18 Uhr teilte das Polizeipräsidium Offenburg mit, dass das Feuer unter Kontrolle sei.

    Glücklicherweise gab es wohl keine Verletzten unter den 25.000 Besuchern, die evakuiert wurden. Mehreren deutschen Medien zufolge wurden jedoch drei Feuerwehrleute bei dem Einsatz verletzt.

    Nach ersten Erkenntnissen wurde die Attraktion „Magic World of Diamonds“, die im Spanischen Viertel aufgestellt ist, von den Flammen zerstört. Es handelt sich dabei um eines der ältesten Fahrgeschäfte des Parks. Die genaue Ursache des Feuers ist noch nicht bekannt.

    Vor fünf Jahren, im Mai 2018, musste der Park bereits wegen eines anderen großen Brandes geschlossen werden, diesmal im norwegischen Viertel. Auch damals war niemand verletzt worden.

  • Lyon: Vermisste 18-jährige Frau tot in besetztem Haus aufgefunden

    Lyon: Vermisste 18-jährige Frau tot in besetztem Haus aufgefunden

    Eine 18-jährige Frau, die seit dem 9. Juni als vermisst galt, wurde am Sonntag, den 18. Juni, tot in einem besetzten Haus im siebten Arrondissement in Lyon entdeckt. 

    Die Leiche einer 18-jährigen Frau, die seit dem 9. Juni vermisst wurde, ist am Sonntag in einem besetzten Haus in Lyon gefunden worden. Die Staatsanwaltschaft berichtete am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass sie einen kriminellen Hintergrund nicht ausschließt. Am frühen Sonntagnachmittag war die Leiche in einem verlassenen Haus im 7. Arrondissement von Lyon entdeckt worden.

    Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen handelt es sich höchstwahrscheinlich um die seit dem 9. Juni vermisste 18-jährige Frau, die von der Staatsanwaltschaft als vermisst gesucht wurde.

    Die ersten gerichtsmedizinischen Feststellungen lassen noch keine Rückschlüsse auf die Todesursache zu und es kann derzeit keine Hypothese ausgeschlossen werden, insbesondere kein krimineller Hintergrund. Die Staatsanwaltschaft Lyon hat eine Untersuchung wegen „vorsätzlicher Tötung“ eingeleitet.

  • Terrorismus: Vier Mitglieder der Ultrarechten vor dem Pariser Schwurgericht – eine Premiere in Frankreich

    Terrorismus: Vier Mitglieder der Ultrarechten vor dem Pariser Schwurgericht – eine Premiere in Frankreich

    Vier Mitglieder der Neonazi-Gruppe „Waffenkraft“ stehen ab Montag vor dem Schwurgericht wegen geplanter Anschläge in Frankreich in den Jahren 2017 und 2018.

    Vier Männer aus der ultrarechten Neonazi-Bewegung stehen von Montag, dem 19. Juni, bis Freitag, den 30. Juni, vor dem Sonderschwurgericht für Terrorismus. Ein Sonderschwurgericht für Minderjährige, da einer der Angeklagten zum Zeitpunkt der vorgeworfenen Taten 17 Jahre alt war. Den vier Angeklagten im Alter von 21 bis 28 Jahren wird vorgeworfen, in den Jahren 2017 und 2018 mehrere Anschläge in Frankreich geplant zu haben.

    Die Ermittlungen begannen im Sommer 2018 nach der Festnahme von Alexandre Gilet. Der 22-jährige aus Grenoble, ein freiwilliger Hilfspolizist, der sich zuvor sechs Monate lang bei der Armee verpflichtet hatte, hatte vor seiner Festnahme gerade Produkte gekauft, die für die Zusammensetzung von Sprengkörpern verwendet werden, wie etwa TATP. Der Geschäftsführer des Feuerwerksladens hielt die Bestellung für verdächtig und meldet die Transaktion der Gendarmerie.

    Eine Gruppe namens „WaffenKraft“
    Bei der Durchsuchung des Hauses des jungen Mannes finden die Ermittler zahlreiche Lang- und Handfeuerwaffen, darunter zwei Kalaschnikows mit 21 Magazinen, sehr viel Munition, eine Handgranate und eine Laborausrüstung zur Herstellung von Sprengstoff. Die detaillierte Analyse des Inhalts seiner Computer und Telefone zeigte, dass er der Neonazi-Szene angehörte und sich in Online-Diskussionsforen und in einer Gruppe namens „WaffenKraft“ bewegte. Die Ermittler entdeckten außerdem 51 Videos und Hunderte von Fotos, auf denen er im Wald mit selbstgebauten Sprengstoffen trainierte. Alexandre Gilet gab in Polizeigewahrsam zu, unter anderem ein Kilo Schwarzpulver ferngesteuert zur Explosion gebracht zu haben.

    Die Anklage behauptet, dass der freiwillige Hilfspolizist der Anführer der Gruppe war. „Er war der radikalste und entschlossenste, er wollte ein Blutbad anrichten, das schlimmer war als der Terroranschlag auf das Bataclan“, erklärte einer seiner Mitangeklagten. Auf den von den Ermittlern gefundenen Bildern sind die vier Angeklagten mit geschulterten Waffen zu sehen und zeigen den Hitlergruß. Die Bilder wurden bei einem Treffen im Sommer 2018 während eines Wochenend-Waffentrainings in einem Wald in der Nähe von Tours (Indre-et-Loire) aufgenommen.

    Zu ihren Zielen gehörten Moscheen und Jean-Luc Mélenchon.
    Sie diskutierten vor allem im Internet: ein ideologischer Austausch vor dem Hintergrund von Hass auf Muslime und Kommunisten, Antisemitismus und Homophobie. Es ging auch eindeutig um Pläne für Aktionen gegen bestimmte Gemeinschaften und Persönlichkeiten.

    Zu den geplanten Zielen gehörten etwa die Omar-Moschee im 11. Arrondissement von Paris, eine Moschee in Creil (Oise), Versammlungen des Repräsentativen Rates der jüdischen Institutionen Frankreichs (Crif), das Europäische Parlament, der Luftwaffenstützpunkt Villacoublay (Yvelines), Räumlichkeiten der Internationalen Liga gegen Rassismus und Antisemitismus (Licra) und auch der Vorsitzende der Partei La France insoumise, Jean-Luc Mélenchon.

    Jean-Luc Mélenchon will bei der Eröffnung des Prozesses als Nebenkläger auftreten. Die Verhandlung soll unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, da einer der Angeklagten zum Zeitpunkt der Tat minderjährig war. Der Vorsitzende des Schwurgerichts kann jedoch im Interesse der Öffentlichkeit und der Information beschließen, diese Einschränkung aufzuheben.

    Der Hauptangeklagte Alexandre Gilet hatte ein Manifest im Stil von Anders Breivik verfasst. Am 22. Juli 2011 zündete der rechtsextreme norwegische Terrorist in der Nähe des Regierungssitzes in Oslo eine Bombe, die acht Menschenleben forderte. Danach tötete er 69 weitere Menschen, zumeist Teenager, als er das Feuer auf ein Sommerlager der Arbeiterjugend auf der Insel Utoya eröffnete. Kurz vor seinen blutigen Anschlägen hatte Breivik ein 1.500 Seiten starkes Manifest im Internet veröffentlicht, das er über Jahre hinweg verfasst hatte und das sich durch Islamfeindlichkeit und Antimarxismus auszeichnete.

    Auch Alexandre Gilet hatte ein ähnliches Manifest verfasst, in dem er die verschiedenen Möglichkeiten der Tatausführung ausführlich darlegte, darunter auch einen Anschlag mit einem Sprengstofflaster. Außerdem hatte er eine Ausbildung zum Lkw-Fahrer begonnen. Der Angeklagte gab zu, dass er damals nach den dschihadistischen Anschlägen, die Frankreich 2015 erschütterten, im Geiste des Kreuzzugs, der Rache und des „weißen Dschihad“ (white jihad) eingestellt war. Er versichert heute, dass keine Tat begangen habe und aus diesem Denkschema ausgebrochen sei.

    Ein fünftes Mitglied, ein Mittelschüler, der sich mit der Gruppe „WaffenKraft“ austauschte wurde im Dezember letzten Jahres vor dem Jugendgericht angeklagt und zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.

  • Colmar: 2.000 m² Reifenlager brennen – 70 Personen evakuiert

    Colmar: 2.000 m² Reifenlager brennen – 70 Personen evakuiert

    Der Brand, der am Sonntag, den 18. Juni, in Colmar (Haut-Rhin) auf einem Reifenlagerplatz ausgebrochen war, ist  inzwischen unter Kontrolle, so die Präfektur des Departements Haut-Rhin in einer Pressemitteilung. Die Bewohner, die in der Nähe des Brandortes wohnten, konnten am Abend alle wieder in ihre Häuser zurückkehren. Die Feuerwehr blieb in der Nacht von Sonntag auf Montag vor Ort, um den Brandort zu überwachen. Laut France Bleu Alsace brach das Feuer gegen 17 Uhr auf einem 2.000 m² großen „wilden“ Reifenlagerplatz aus. 16 Häuser mussten evakuiert werden, was etwa 70 Personen betraf, die von der Gemeinde versorgt wurden. Die Präfektur gab bekannt, dass die Rauchfahne keine „Gefahr für die Bevölkerung“ darstelle. Da das Gelände in einem Teilbereich an die Eisenbahnstrecke grenzt, musste der Zugverkehr am Sonntag ab 19.30 Uhr zwischen Colmar und Sélestat unterbrochen werden. „Der Zugverkehr wird allmählich wieder aufgenommen“, erklärte die Präfektur kurz vor Mitternacht am Sonntagab…

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  • Frankreich: Haftung bei Waldbränden

    Frankreich: Haftung bei Waldbränden

    Brandstiftung oder fahrlässige Brandstiftung: Welche Strafen drohen in Frankreich?

    Ein „Waldwetter“ wird ab jetzt täglich von Météo France ausgestrahlt, um die Öffentlichkeit für mögliche Brandausbrüche in ihrer Region zu sensibilisieren.

    Was aber riskiert man, wenn man einen Brand verursacht?

    Für jemanden, der in seinem Garten ein Feuer macht, obwohl er oder sie den entsprechenden Gemeindeerlass kennt, der Feuer in der Jahreszeit verbietet, beträgt die Höchststrafe zwei Jahre Gefängnis und 30.000 Euro Geldstrafe. Auch für das unbeabsichtigte Abbrennen von Wäldern wurden die Strafen seit 2004 erhöht. Sie sind auch hier auf zwei Jahre Gefängnis und 30.000 Euro Geldstrafe angehoben worden.

    Wenn das Feuer allerdings vorsätzlich gelegt wurde, steigen die Höchststrafen weiter an. Dem Brandstifter drohen bis zu zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe von 150.000 Euro. Wenn die vorsätzliche Brandstiftung zum Tod einer anderen Person geführt hat, kann die Strafe auf lebenslange Haft erhöht werden.

    Ganz neu ist, es ist nun nicht mehr erlaubt, in Wäldern während brandgefährdeter Zeiten zu rauchen, und das sogar bis zu 200 Meter von den Bäumen entfernt. Ein neues Gesetz zählt das Wegwerfen von Zigarettenstummeln ausdrücklich zu den Ursachen, die „unbeabsichtigt einen Wald- oder Forstbrand verursachen“ können. In den schwersten Fällen, die zum Tod einer oder mehrerer Personen geführt haben, können die strafrechtlichen Sanktionen für Brandstiftung durch weggeworfene Zigaretten ebenfalls bis zu 10 Jahre Haft und 150.000 Euro Geldstrafe betragen. Darüber hinaus kann eine Person, die einen Schaden erlitten hat, deren Haus beispielsweise durch den verursachten Brand zerstört wurde, eine Klage einreichen und Wiedergutmachung verlangen können.

    Inzwischen müssen außerdem Grundstückseigentümer ihre Grundstücke von Gestrüpp reinigen.

    Diese Pflicht wurde gerade verschärft. Für Grundstücke, die sich in brandgefährdeten Gebieten befinden, und in Departements, in denen Wälder und Forste besonders gefährdet sind, besteht eine gesetzliche Verpflichtung zur Reinigung von Gestrüpp und abgestorbenen Büschen. Eigentümer sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Grundstücke zu reinigen, ansonsten droht ihnen eine Geldstrafe von 50 Euro pro Quadratmeter. Wenn sich durch die unterlassene Reinigung ein Feuer ausbreiten konnte, das das Eigentum anderer zerstört hat, drohen bis zu einem Jahr Gefängnis und eine Geldstrafe von 15.000 Euro.

  • Rhône: Mann in Villeurbanne festgenommen – er hatte gedroht, sich mit dem Gebäude in die Luft zu sprengen

    Rhône: Mann in Villeurbanne festgenommen – er hatte gedroht, sich mit dem Gebäude in die Luft zu sprengen

    Ein in seiner Wohnung verschanzter Mann drohte, sich in seinem Gebäude in der Rue de Pressensé in Villeurbanne in die Luft zu sprengen. Er wurde schließlich von einer Einsatzgruppe der Polizei verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen.

    Das Viertel wurde von der Polizei abgeriegelt und die anderen Bewohner des Gebäudes wurden mit Bussen evakuiert. Gegen 15.00 Uhr am Samstag, dem 17. Juni, hatte sich ein Mann in dem Haus verschanzt und drohte damit, das Gebäude in der Rue Francis de Pressensé in Villeurbanne am in die Luft zu sprengen.

    bei einem Einsatz einer Spezialeinheit der Polizei konnte die Person verhaftet und in Polizeigewahrsam genommen wurde. Der Mann ist 35 Jahre alt und der Polizei bisher nicht bekannt. In seiner Wohnung wurde eine Durchsuchung durchgeführt.

    Seine Tat soll von einem Streit mit einem Nachbarn ausgegangen sein. Der Mann übergoss das Treppenhaus mit Benzin. Daher war vorsichtshalber auch die Feuerwehr mobilisiert worden.

    Nach etwa zwei Stunden des bangen Wartens durften dann die anderen die Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

  • bergunfall: In den Alpen starben 3 Männer im Alter von etwa 30 Jahren

    bergunfall: In den Alpen starben 3 Männer im Alter von etwa 30 Jahren

    Bei einem tödlichen Bergsteigerunfall im Massif des Écrins an der Grenze zwischen den Departements Isère und Hautes-Alpes kamen am Samstag zwei Menschen ums Leben. Ein dritter Mann kam bei einem Wingsuit-Sprung in der Region Trièves ums Leben.

    Drei etwa dreißigjährige Männer kamen am Samstag, dem 17. Juni, in den französischen Alpen ums Leben, berichtet France Bleu Isère. Der erste tödliche Unfall betraf zwei erfahrene Bergsteiger, die sich auf eine sehr anspruchsvolle Route in der Nordwand des Dôme des Neiges des Ecrins begeben hatten.

    Die beiden Bergsteiger im Alter von etwa 30 Jahren stürzten mehrere hundert Meter in die Tiefe, ihre Leichen wurden von einem Wanderer entdeckt. Laut Informationen von France Bleu Isère brachte ein Hubschrauber des Zivilschutzes die Leichen zurück nach La Bérarde, einem Weiler der Gemeinde Saint-Christophe-en-Oisans (Isère).

    Der andere Unfall betraf einen Wingsuit-Flieger, eine Extremsportart, bei der man sich mit einem speziellen Anzug, der Flügel unter den Armen hat, in die Tiefe stürzt. Der 30-jährige Mann aus dem Departement Ain startete von der Nordostwand des Grande Tête de l’Obiou (Isère) im Dévoluy-Massiv. Er prallte gegen eine Felswand, was er nicht überlebte.