Kategorie: Umwelt

  • Elektroautos immer erschwinglicher, der Gebrauchtwagenmarkt boomt

    Elektroautos immer erschwinglicher, der Gebrauchtwagenmarkt boomt

    Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise überlegen sich inzwischen immer mehr Menschen, auf Elektroautos umzusteigen. Der Neupreis ist oft abschreckend, aber es gibt einen immer erschwinglicheren Gebrauchtwagenmarkt. Die Verkaufszahlen haben sich 2021 verdoppelt, auch wenn sie insgesamt immer noch marginal sind.

    Mit einem begrenzten Budget auf ein Elektroauto umsteigen. In einem Autohaus in der Nähe von Paris ist dies das Versprechen, das dem Kunden dank der Gebrauchtwagen gegeben wird. „Es ist ein Markt, der wächst, und es ist klar, dass die Nachfrage da sein wird“, versichert Jacques Alvergnas, Geschäftsführer von Alvergnas automobile vor der Kamera von France 3. Es werden etwa 40 Elektrofahrzeuge aller Modelle zu Preisen angeboten, die manchmal die Preise von Autos mit Verbrennungsmotor in den Schatten stellen.

    Der Verkauf von gebrauchten Elektroautos hat sich bis 2021 mehr als verdoppelt.
    Für die Kunden ist der Markt für gebrauchte Elektrofahrzeuge jedoch manchmal noch zu unsicher. Da ist es selbst bei niedrigen Preisen schwierig, den Einstieg zu finden. „Meine größte Sorge ist der Batterieteil“, so ein potenzieller Käufer. Heute haben Batterien eine Garantie von etwa acht Jahren, und ein Batteriewechsel kann mehr als fünfzehntausend Euro kosten. Trotzdem hat sich der Verkauf von gebrauchten Elektroautos im letzten Jahr mehr als verdoppelt.

  • Die Agentur für nukleare Sicherheit warnt vor einer „beispiellosen Anfälligkeit“

    Die Agentur für nukleare Sicherheit warnt vor einer „beispiellosen Anfälligkeit“

    Laut dem Vorsitzenden der französischen Behörde für nukleare Sicherheit (ASN), Bernard Doroszczuk, betrifft diese Anfälligkeit sowohl die Produktion als auch die Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen. Er verweist auf die Notwendigkeit, mehr „vorausschauend“ zu handeln.

    Die französische Atomaufsichtsbehörde (ASN) warnt am Mittwoch, 19. Januar, dass die französische Atomindustrie unter einer „beispiellosen doppelten Fragilität“ leidet, sowohl bei der Produktion als auch bei der Wiederaufbereitung von Kernbrennstoffen. Ihr Präsident Bernard Doroszczuk betont die Notwendigkeit, „Sicherheitspuffer“ zu haben, damit es nicht irgendwann zu einer Abwägung zwischen der Versorgungssicherheit und der Sicherheit der Anlagen kommen muss.

    Die Anfälligkeiten bestehen in erster Linie auf der Produktionsebene. Es gibt nicht genügend Spielraum, um unvorhergesehene Ereignisse zu verkraften. Für Bernard Doroszczuk bestätigt dies die aktuelle Situation – in Frankreich sind derzeit etwa 15 Reaktoren gleichzeitig aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. Unerwartete Korrosionsprobleme führten mitten im Winter zur Abschaltung von fünf EDF-Reaktoren des 56 Reaktoren umfassenden französischen Kernkraftwerksnetzes und erhöhten die bereits starke Anspannung in der Stromversorgung noch mehr. „Die fehlende Sicherheits-Marge kann besonders durch das Ereignis veranschaulicht werden, das sich im Dezember ereignet hat“, erklärt Bernard Doroszczuk die heutige Situation: die Entdeckung von Spannungsrissen bei mehreren EDF-Reaktoren, die vorsichtshalber abgeschaltet werden mussten. „Man sieht also, dass die Verfügbarkeit von Margen im Stromsystem unerlässlich ist, um mit dem Risiko bei den Kernreaktoren umgehen zu können.“

    Und da EDF gerade dabei ist, auch alle anderen Reaktoren zu überprüfen, könnte sich die Situation in diesem Jahr noch verschlechtern, weil weitere Reaktoren abgeschaltet werden könnten. Angesichts dessen fragt sich der Präsident der ASN: Was passiet, wenn zwölf weitere Reaktoren bis 2035 stillgelegt werden, wie es das Gesetz vorsieht? Bisher hat die EDF nicht nachgewiesen, dass ihre Anlagen bei Bedarf mehr als fünfzig Jahre in Betrieb sein könnten. Zur Zeit werden bei den meisten Reaktoren die 40 Jahre Betriebszeit überschritten.

    Der staatliche Stromversorger sollte sich bei der Überprüfung der Betriebssicherheit seiner Nuklearanlagen beeilen. Denn wenn eine längere Betriebssicherheit nicht gegeben ist, sollte man dies rechtzeitig wissen, um rechtzeitig andere Stromerzeugungssysteme aufzubauen.

    Auch in Bezug auf das Recycling und die Abfallbehandlung zieht die ASN eine gelbe Karte wegen mangelnder Voraussicht. Das betrifft zunächst die Becken, in denen die abgebrannten Brennelemente in La Hague am Ärmelkanal gelagert werden. Dorthin schicken die Kernkraftwerke ihre ausgebrannten Brennstäbe. Die derzeitigen Becken sind fast voll und neue werden erst 2034 fertig sein. Es wird also unumgänglich sein, provisorische Lösungen zu finden, die in Bezug auf die Sicherheit weniger zufriedenstellend sein werden. Dieses Problem war seit 2010 bekannt.

    Mängel gibt es auch in der MOX-Produktionsanlage von Orano im Departement Gard. MOX ist ein wiederaufbereiteter Brennstoff, der in Kraftwerken ein zweites mal eingesetzt werden soll. Die Lagerkapazitäten für die Produktionsabfälle werden bereits in diesem Jahr überlastet sein. Auch hier hätte man früher neue Lager bauen müssen, kritisiert die ASN.

    Das Ergebnis all dessen ist, dass es zu einem Stau in der Wiederaufbereitungskette kommen kann und die Kraftwerke auf ihren Abfällen sitzen bleiben, was den Betrieb noch weiter stören wird.

    Lesen Sie auch: Atomkraft: Regierung rechnet mit der Inbetriebnahme neuer Reaktoren ab 2035

  • „Potenziell gefährlicher“ Asteroid fliegt an der Erde vorbei

    „Potenziell gefährlicher“ Asteroid fliegt an der Erde vorbei

    Am Dienstag wird ein Asteroid, der von Wissenschaftlern als „potenziell gefährlich“ eingestuft wird, an der Erde vorbeifliegen.

    Wie die Nasa berichtet, wird der riesige Asteroid 1994 PC1 am Dienstag, dem 18. Januar, um 21.51 Uhr an unserem Planeten vorbeifliegen. Der Asteroid wird von Wissenschaftlern aufgrund seiner Größe und seiner Nähe zur Erde als „potenziell gefährlich“ bezeichnet. Der Asteroid wurde 1994 offiziell entdeckt und hat einen Durchmesser von über einem Kilometer, was ungefähr dem Dreifachen des Eiffelturms entspricht.

    „Es besteht absolut keine Gefahr“, beruhigt der Forschungsdirektor des Centre national de recherches scientifiques, Patrick Michel, in der Zeitung Ouest-France. „Statistisch gesehen sind 90% der Objekte mit einer Größe von mehr als einem Kilometer bekannt, was übrigens die Katastrophenschwelle ist, wenn sie auf die Erde fallen würden“, erklärt er.

    Laut dem Jet Propulsion Laboratory (JPL) der Nasa wird der Asteroid in einer Entfernung von 0,01325 Astronomischen Einheiten vorbeifliegen, was ungefähr 1,93 Millionen Kilometer bedeutet. Dies entspricht etwa dem Fünffachen der durchschnittlichen Entfernung zwischen der Erde und dem Mond. Wir sind also weit von einem Katastrophenszenario entfernt.

    Der Asteroid wird für das bloße Auge unsichtbar sein. Astronomen können ihn jedoch mit einem Teleskop beobachten, wenn das Wetter es zulässt.

  • Video: Auf dem Grund des Mittelmeers will „BathyBot“ die Geheimnisse der Tiefen lüften

    Video: Auf dem Grund des Mittelmeers will „BathyBot“ die Geheimnisse der Tiefen lüften

    Im Ifremer-Institut in La Seyne-sur-Mer, Var, überprüfen Ingenieure und Wissenschaftler die Funktion der Kameras von BathyBot, das bald das erste mobile Unterwasserfahrzeug der Welt sein wird, das dauerhaft in 2.500 m Tiefe installiert wird, um die Geheimnisse der Tiefsee zu lüften.

  • Öl- und Kohleheizungen: Bald ist Schluss damit

    Öl- und Kohleheizungen: Bald ist Schluss damit

    Die Regierung ist entschlossen, umweltschädlichen Energien den Garaus zu machen, und hat ein Dekret verabschiedet, das von der Europäischen Union angeregt wurde, die die Treibhausgasemissionen ihrer Mitgliedsstaaten bis 2030 reduzieren möchte. Im Visier des neuen Gesetzes sind Heizöl und Kohle. Ab dem 1. Juli 2022 ist Schluss mit Heizöl und Kohle – oder fast. Laut einem Dekret, das am 6. Januar im Amtsblatt veröffentlicht wurde, müssen „neue Geräte, die für die Heizung oder die Warmwasserbereitung in neuen oder bestehenden Wohn- oder Gewerbegebäuden installiert werden, eine Obergrenze für Treibhausgasemissionen von 300 gCO2eq/KWh PCI einhalten“. Eine Obergrenze, die de facto die Installation neuer kohle- oder ölbefeuerter Geräte ausschließt. Nur neue Heizgeräte, die mit Strom, Biomasse, Solarenergie, Erdwärme, Gas oder flüssigen Biobrennstoffen (z. B. Bioöl) betrieben werden, sind in Neubauten zulässig, wenn sie den festgelegten Emissionsgrenzwert einhalten. Lesen Sie auch: Häuser ganz…

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  • Vogelgrippe: Über 150 Betriebe in Frankreich betroffen

    Vogelgrippe: Über 150 Betriebe in Frankreich betroffen

    Im Einzelnen sind 94 Betriebe im Departement Landes, 28 in den Pyrénées-Atlantiques, 16 im Gers, 8 im Departement Nord, je 2 in der Vendée undden  Hautes-Pyrénées und einer in Lot-et-Garonne betroffen.

    Es ist die andere Epidemie. In Frankreich sind nun 151 Betriebe von der Vogelgrippe betroffen, zwei Drittel davon im Departement Landes, wie das Landwirtschaftsministerium am Donnerstag, 13. Januar bekannt gab. Innerhalb von nur 24 Stunden wurde in 21 Zuchtbetrieben die hoch pathogene Vogelgrippe festgestellt. „Das Virus ist aktiv und zirkuliert. Das Departement Landes ist aufgrund der Konzentration der Tierhaltungen besonders betroffen“, erklärte das Landwirtschaftsministerium.

    Neben den Ansteckungen in landwirtschaftlichen Betrieben wurden 21 Fälle bei Wildtieren festgestellt. In Frankreich gibt es rund 20.000 Geflügelfarmen, die Geflügel für Fleisch, Eier oder Stopfleber züchten.

    Das Virus war bereits am 26. November in einem Betrieb in der Gemeinde Warhem (Nordfrankreich) festgestellt worden, in dem 160.000 Legehennen in Ställen gehalten wurden. Im Dezember hatte die Vogelgrippe bereits zur Tötung von rund 650.000 Tieren geführt. Wie im letzten Jahr konzentrieren sich die meisten Fälle auf den Südwesten. Im Jahr 2021 konnte die Ansteckungswelle – die dritte seit 2015 – durch die präventive Schlachtung von mehr als 3,5 Millionen Stück Geflügel eingedämmt werden.

  • Etwa 3.000 Tonnen Müll: Wie Toulouse nach dem Streik der Müllabfuhr gesäubert wird

    Etwa 3.000 Tonnen Müll: Wie Toulouse nach dem Streik der Müllabfuhr gesäubert wird

    In den 52 Tagen des Müllabfuhr-Streiks haben die Straßen von Toulouse ihr Gesicht verändert. Der Müll, der sich während des Streiks angesammelt hat, wird nach Angaben der Metropol-Verwaltung auf fast 3.000 Tonnen geschätzt.

    Vor Wohnhäusern und Restaurants liegen seit Wochen Haufen von Müll herum. Laut Toulouse Métropole werden drei Wochen benötigt, um die fast 3.000 Tonnen Müll zu beseitigen, die sich seit Beginn des Streiks am 16. Dezember angesammelt haben. „Unsere Abteilungen arbeiten daran, objektive Notfälle zu identifizieren. Wir müssen sehen, ob es Orte gibt, die ein schnelleres Eingreifen erfordern. Die Einwohner müssen verstehen, dass ab morgen nicht sofort alle Mülltonnen abgeholt werden können“, erklärt der Präsident von Toulouse Métropole, Jean-Luc Moudenc und fordert die Bewohner auf, „Geduld zu zeigen“.

    Die Müllmänner werden in den nächsten Wochen viel zu tun haben….

    Private Unternehmen als Verstärkung
    Vincent Terrail-Novès, der für Abfall zuständige Vizepräsident von Toulouse Métropole, schließt nicht aus, „dass die Privatwirtschaft hilft, den Rückstand aufzuholen“. „Die Hilfe der Privatunternehmen wird begrenzt sein. Die punktuellen und gezielten Maßnahmen sind mit hohen Kosten verbunden“. Nach und nach sollen die Straßen von Toulouse endlichen ihren gewohnten Charme zurückgewinnen, der nun schon fast einen Monat lang von den Müllbergen verdeckt wurde.

  • Unwetter: Manche Orte im Südwesten noch immer unter Wasser

    Unwetter: Manche Orte im Südwesten noch immer unter Wasser

    In Peyrehorade in den Landes steht das Wasser nach den Überschwemmungen immer noch hoch. Der Rückgang des Hochwassers setzte erst in der Nacht vom 11. auf den 12. Januar ein.

    Die Sonne ist zwar wieder da, aber das Wasser steht immer noch hoch. Bis zu fünf Meter Wasser sind in das Dorf Peyrehorade in den Landes eingedrungen. Ein Bewohner ist vom Wasser eingeschlossen und völlig vom Dorf abgeschnitten, doch er sieht das Ganze relativ entspannt. „Das Haus ist dafür gebaut, es ist wie ein U-Boot (…) es dringt praktisch kein Wasser ein“, erklärt er gegenüber France 2. Andere sind jedoch entnervt. Wie zum Beispiel Gilbert. Bei jedem Hochwasser wird seine Garage überflutet. Dies ist das zweite Mal in dreißig Tagen.

    Manche Straßen wurden zu unpassierbaren Flüssen. Die Feuerwehrleute müssen daher in Booten unterwegs sein, um auf Notrufe zu reagieren. Einige Bewohner haben mehr Glück als andere, da ihre Häuser erhöht liegen und sie der Überschwemmung knapp entgangen sind. Ein Rückgang der Flut wird voraussichtlich nicht vor der Nacht des 11. auf 12. Januar erwartet.

  • Alarmstufe Rot wegen Hochwassergefahr in den Landes und den Pyrénées-Atlantiques ausgerufen

    Alarmstufe Rot wegen Hochwassergefahr in den Landes und den Pyrénées-Atlantiques ausgerufen

    Meteo France hat am Sonntagnachmittag aufgrund der starken Unwetter in den Departements Pyrénées-Atlantiques und Landes die Alarmstufe Rot für Hochwassergefahr ausgerufen.

    Laut der offiziellen Website von vigicrues bedeutet dies ein „grosses Hochwasserrisiko“ und eine „direkte und allgemeine Bedrohung der Sicherheit von Personen und Gütern“.

    Meteo France erklärt, dass die beiden Departements mit einer „Episode starker Niederschläge und Hochwasser in den Pyrenäen konfrontiert sind, die am Sonntagnachmittag beginnt und bis Montag anhält, insbesondere am Gave d’Oloron“, was zu einer „hohen Lawinengefahr in den Pyrenäen“, aber vor allem zu „Hochwasser an der Helpe Mineure und der Serre“ führt.

  • Seefracht: AirSeas testet revolutionäres Riesensegel auf einem Airbus-Frachter

    Seefracht: AirSeas testet revolutionäres Riesensegel auf einem Airbus-Frachter

    Wie kann man die CO2-Emissionen des weltweiten Seeverkehrs reduzieren, die laut Angaben der Europäischen Kommission 940 Millionen Tonnen bzw. 2,5 % der Gesamtemissionen ausmachen, obwohl die Fracht über Cargoschiffe für die Weltwirtschaft unverzichtbar ist?

    Um dieses Problem zu lösen, hat sich das Start-up-Unternehmen AirSeas aus Toulouse vorgestellt, die riesigen Frachtschiffe mit einem Segel auszustatten. Aber nicht irgendein Segel: Ein Segel, das dem von Kitesurfern ähnelt, wird am Bug der Ozeanriesen festgezurrt.

    20% weniger CO2, 20% weniger Treibstoff.
    Diese riesigen, halbautomatischen Kites werden „SeaWing“ („Seeflügel“) genannt und sollen 20% Treibstoff einsparen und die CO2-Emissionen eines Frachtschiffs ebenfalls um 20% senken. SeaWing funktioniert wie ein Hilfsaggregat für die Schiffsmotoren. Ein einfacher Ein/Aus-Schalter startet oder holt den Drachen ein. SeaWing entfaltet sich, zieht das Schiff und faltet sich selbstständig wieder ein. Das System sammelt und analysiert automatisch die Wetter- und Ozeandaten seiner Umgebung. Es passt sich diesen Informationen an, um seine Leistung zu optimieren und gleichzeitig ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten. Darüber hinaus berät die Schnittstelle der AirSeas-Software den Kapitän, wann er das System einsetzen soll, und schlägt die kostengünstigste Route vor, um das Ziel rechtzeitig mithilfe des SeaWing-Drachens zu erreichenDas Unternehmen AirSeas arbeitet seit über fünf Jahren an seiner Idee und ist gerade in eine Testphase mit Airbus eingetreten ist. Vincent Bernatets, CEO und Mitbegründer von AirSeas, ist ein ehemaliger Ingenieur von Airbus.

    Der europäische Flugzeughersteller, der über mehrere RoRo-Schiffe verfügt, um seine Flugzeugteile zu transportieren, hat im September 2018 einen Vertrag mit AirSeas geschlossen. Im vergangenen Monat installierte das Unternehmen sein Segel auf der „Ville de Bordeaux“, die u. a. monatlich zwischen Saint-Nazaire und dem A320-Montagewerk in Mobile, USA, rotiert.

    Ein Segel mit einer Fläche von 1.000 m2
    Ein 30 m hoher Teleskopmast und die Wanne, in der sich der 500 m2 große, zusammengefaltete Drachen befindet, sowie 700 m Kabel wurden Mitte Dezember auf dem 154 m langen Schiff installiert. In den nächsten sechs Monaten soll ein Test durchgeführt werden. AirSeas plant, langfristig etwa 50 Frachtschiffe mit dem SeaWing auszustatten, der in der Endversion bis zu 1.000 m2 groß sein könnte. Außerdem sind Tests mit der japanischen Reederei K-Line geplant.

    Die Idee, Frachtschiffe mit Segeln auszustatten, damit sie den neuen Regeln entsprechen, nach denen der CO2-Ausstoß der Schifffahrt bis 2030 um 40% gesenkt werden soll, wird auch von anderen Unternehmen wie dem deutschen Unternehmen Skysails verfolgt.