Kategorie: Umwelt

  • Präsidentschaftswahlen 2022: Wie sieht Emmanuel Macrons Bilanz in Sachen Umwelt aus?

    Präsidentschaftswahlen 2022: Wie sieht Emmanuel Macrons Bilanz in Sachen Umwelt aus?

    Weniger als zwei Monate vor der ersten Runde der Präsidentschaftswahlen bleibt die Frage, was während der fünfjährigen Amtszeit für die Ökologie getan oder nicht getan wurde. Von der vom Staatschef verkündeten Strategie über die tatsächlich ergriffenen Maßnahmen bis hin zu denjenigen, die im Kampf gegen den Klimawandel vergessen wurden. „Wir haben einen weiten Weg zurückgelegt. Aber wir haben uns verspätet.“ Als Emmanuel Macron am Donnerstag, dem 10. Februar, seinen Plan für die Energiezukunft Frankreichs vorstellte, räumte er ein, dass die Windenergie im Land nur schwer in Schwung kommt. Die Ankündigungen des Staatschefs, zwei Monate vor den Präsidentschaftswahlen, werfen Fragen zur Bilanz seiner fünfjährigen Amtszeit im Umweltbereich auf. Ökologie ist nicht in der DNA von Emmanuel Macron verankert. „Er ist ein ehemaliger Finanzinspektor, der an den Staat glaubt, einen produktivistischen Staat“, erinnert Bruno Cautrès, Forscher am CNRS, in einem Artikel von Franceinfo. „Er glaubt an d…

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  • Wetter: Erneut Warnstufe Orange wegen Sturms in 4 Departements in Nordfrankreich

    Wetter: Erneut Warnstufe Orange wegen Sturms in 4 Departements in Nordfrankreich

    Vier Departements sollen zwischen 20 Uhr am Sonntag und 1 Uhr am Montag von einem „neuen, schnell zirkulierenden Sturmtief betroffen sein, dessen Intensität geringer ist als die des vorherigen Sturms Eunice, das aber dennoch besondere Wachsamkeit erfordert“, warnt Meteo France. Meteo France hat für Sonntag, den 20. Februar, erneut die Warnstufe Orange für starke Winde in den Departements Nord, Pas-de-Calais, Somme und Seine-Maritime ausgerufen, zwei Tage nach dem Sturm Eunice, der in der Region bereits große Schäden verursacht hatte. Diese Departements sollen zwischen 20 Uhr am Sonntag und 1 Uhr am Montag von einer „neuen stürmischen Episode, die schnell zirkuliert, mit einer geringeren Intensität als der jüngste Sturm Eunice, die jedoch eine besondere Wachsamkeit erfordert“, betroffen sein, warnt Météo France in dem Wetterbericht vom Sonntagmorgen. Diese Sturm-Episode wird durch eine „sehr aktive Kaltfront“ mit Böen „im Allgemeinen zwischen 100 und 110 km/h mit möglichen Spitzen von 120 oder sogar 130 km/h“ gekennzeichnet sein, verbunden mit starken Wellen an der Küste des Ärmelkanals. Während es in Frankreich keine Todesopfer gab, kostete das Sturmtief Eunice in Europa (Niederlande, Polen, England, Deutschland, Belgien und Irland) mindestens 16 Menschen das Leben.
  • Sturm Eunice: Nordwestfrankreich schwer getroffen

    Sturm Eunice: Nordwestfrankreich schwer getroffen

    In Nordwestfrankreich und insbesondere an der Küste blies der Wind sehr stark und verursachte Sachschäden, umstürzende Bäume. Auch Menschen wurden verletzt.

    In der Region Pas-de-Calais gab es fast 700 Feuerwehreinsätze. In Wimereux patrouillierten den ganzen Tag über Polizisten, um die Anwohner, die dem Sturm trotzen wollten, auf die Gefahren hinzuweisen: „Bei der einsetzenden Flut werden Sie ziemlich hohe Wellen haben. Das Risiko besteht darin, von einer Welle aufs Meer hinausgetragen zu werden“. In Ambleteuse hielt das Dach eines Wohnhauses den heftigen Sturmböen nicht stand.

    Insgesamt 27 Verletzte
    Auf der Autobahn in der Nähe von Bethune wurden Lastwagen umgekippt und in Lille (Nord) lagen Bäume auf den Hauptverkehrsstraßen. Autos wurden durch herabfallende Dachziegel beschädigt. In der Normandie erreichten die Sturmböen 125 km/h. Der Wohnwagen eines Autofahrers wurde vom Wind regelrecht pulverisiert: „Er ist reingefahren und der Wohnwagen hat sich einmal um die eigene Achse gedreht“. Alles aber kein Grund für viele Schaulustige, sich entmutigen zu lassen: „Das tut gut in diesen schwierigen Zeiten, wir brauchen Luft und Raum“. In fünf Departements galt den ganzen Tag über die Warnstufe Orange. Insgesamt wurden 27 Personen verletzt, acht davon schwer.

  • Atomkraft: Kosten für 6 Reaktoren der neuen Generation in Frankreich auf 51,7 Milliarden geschätzt

    Atomkraft: Kosten für 6 Reaktoren der neuen Generation in Frankreich auf 51,7 Milliarden geschätzt

    Präsident Emmanuel Macron hat kürzlich in Belfort ein Programm für sechs Reaktoren der neuen Generation EPR2 und die Prüfung von acht weiteren Exemplaren angekündigt. Die Kosten für den Bau von sechs Atomreaktoren der neuen Generation EPR2, was Emmanuel Macron kürzlich angekündigt hat, werden laut einem Regierungsbericht, der am Freitag, dem 18. Februar veröffentlicht wurde, auf 51,7 Milliarden Euro geschätzt. Dieser Betrag beinhaltet noch nicht die Finanzierungskosten, die sich auf 4,6 Milliarden Euro belaufen könnten. Der Stromversorger EDF spricht seinerseits von rund 50 Milliarden Euro. Die Inbetriebnahme des ersten EPR2 ist laut dem Bericht für 2037 vorgesehen. Die Gesamtdauer des Baus der sechs Reaktoren soll fast 25 Jahre betragen. Die Betriebsdauer ist mit 60 Jahren ab der Inbetriebnahme vorgesehen. Radioaktiver Abfall „ähnlich dem“ der derzeitigen Kraftwerke Der Bericht geht auch auf die Frage der durch das Projekt entstehenden Abfälle ein. „Die Abfälle, die von neuen Reaktore…

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  • Paris will Fahrverbot für Autos in der Innenstadt um zwei Jahre verschieben

    Paris will Fahrverbot für Autos in der Innenstadt um zwei Jahre verschieben

    Die Stadtverwaltung liess am Donnerstag verlauten, man wolle die starke Reduzierung des Auto- und Motorradverkehrs im Herzen der Stadt um zwei Jahre verschieben, da man mehr Zeit für die Umsetzung benötigte. Das Fahrverbot für das Pariser Stadtzentrum wurde im vergangenen Mai angekündigt und sollte in diesem Jahr in Kraft treten. Der Innenstadtbezirk umfasst die beiden Seine-Inseln, deren Wahrzeichen die Kathedrale Notre-Dame und die Sainte-Chapelle sind, sowie die verwinkelten Gassen des Marais. Ein großer Teil des historischen linken Ufers und des Viertels Saint-Germain-des-Pres wäre ebenfalls Teil der so genannten „ruhigen Zone“, die mit Ausnahme von Anwohnern, Taxis und Geschäftsleuten für den Durchgangsverkehr gesperrt ist. Es ist eines von mehreren Projekten der sozialistischen Bürgermeisterin Anne Hidalgo, um eine der grössten Städte Europas grüner zu machen und die chronische Luftverschmutzung zu bekämpfen. Straßen sollen für Fußgänger zurückgewonnen und Fahrräder und andere Ve…

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  • Die Stürme Dudley und Eunice wehen 140 km/h Windgeschwindigkeit über Nordfrankreich

    Die Stürme Dudley und Eunice wehen 140 km/h Windgeschwindigkeit über Nordfrankreich

    Für die Stürme Dudley und Eunice, die gerade auf Nordfrankreich treffen, werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 140 km/h erwartet. Ein Monat relativ ruhigen Wetters ging diese Woche zu Ende, nachdem sich ein Hochdruckgebiet, das mehr als einen Monat über Frankreich lag, auflöste und den Norden des Landes dem winterlichen Atlantikwetter überließ Die Stürme Dudley und Eunice sollen über Irland und dann über das Vereinigte Königreich hinwegfegen, bevor sie auf Europa zusteuern. Dudley wird der erste Sturm sein, der Nordfrankreich trifft und in der Nacht zwischen 22 Uhr und etwa 14 Uhr der oberen Normandie und Hauts-de-France heftige Regenfälle und Sturmböen bis zu 110 km/h bringt. Nach einer Abschwächung am Donnerstag wird der stärkere Sturm Eunice am Freitag eine ähnliche Zugbahn einschlagen und in den Departements Nord, Pas-de-Calais und Somme Windböen von bis zu 120 km/h bringen, an der Küste bis zu 140 km/h. Von der Normandie bis zu den Ardennen werden Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h vorhergesagt, während weiter südlich, von der Bretagne und dem Pays-de-la-Loire bis zum Grand Est, die Böen 80 oder sogar 90 km/h erreichen können. An den nördlichen Küsten wird bei Hochwasser am Freitag mit einer Sturmflut von 30 bis 40 cm gerechnet – das ist allerdings nicht so hoch wie die 1 m, die an der weiter nördlich gelegenen niederländischen Küste erwartet werden, wo noch schlimmere Bedingungen vorhergesagt werden.
  • Covid-19: Mit Omikron infizierte Hirsche in den USA könnten eine neue Variante gebildet haben

    Covid-19: Mit Omikron infizierte Hirsche in den USA könnten eine neue Variante gebildet haben

    In der Nähe von New York wurden bei Hirschen Spuren der Omikron-Variante nachgewiesen. Suresh Kuchipudi, Forscher und Veterinärmikrobiologe an der Penn State, befürchtet aufgrund dessen das Auftreten einer neuen Variante. In den USA richten die Gesundheitsbehörden jetzt ihre Aufmerksamkeit auf wilde Hirsche… Im August 2021 berichtete die US-Regierung, dass Covid-19 bei wilden Hirschen im Bundesstaat Ohio nachgewiesen worden war. Vor kurzem meldete Suresh Kuchipudi, ein Forscher und Veterinärmikrobiologe von der Penn State, dass er die Omicron-Variante bei Rotwild in der Nähe von New York nachgewiesen habe, wie die New York Times berichtet. Mehr als 130 Hirsche wurden auf Staten Island gefangen und anschließend getestet: 15% der Tests zeigten Antikörper, die spezifisch für das Virus waren. Das bedeutet nicht nur, dass sie bereits mit SARS-CoV-2 infiziert waren, sondern auch, dass sie Infektionen durch neue Varianten erleiden können. „Die Möglichkeit einer Rückübertragung auf den Mens…

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  • Valentinstag 2022: Rote Rosen werden teurer

    Valentinstag 2022: Rote Rosen werden teurer

    Der Valentinstag am 14. Februar ist  einer der arbeitsreichsten Tage des Jahres für Floristen. Zu diesem Anlass werden allein in Frankreich Blumen im Wert von 200 Millionen Euro gekauft.

    Jedes Jahr am Valentinstag ist es für viele Männer in Frankreich das gleiche Ritual: Sie kaufen einen Strauß Rosen. Der Preis für rote Rosen ist dieses Jahr gestiegen, aber das hält kaum jemanden davon ab, sie auch an diesem Valentinstag wieder zu kaufen. Ein Strauß kostet etwa 42 Euro, sieben Euro mehr als im letzten Jahr. Der Grund für den Preisanstieg: 80% der Blumen, die in Frankreich verkauft werden, kommen aus dem Ausland. Die Frachtkosten sind aufgrund der gestiegenen Kraftstoffpreise auch für die Blumen teurer geworden.

    „Was nicht rot ist, ist billiger“

    „Was nicht rot ist, ist billiger (…) man sollte auf Saisonblumen wie Tulpen zurückgreifen, für deren Produktion man weniger Energie benötigt“, sagt Charline Pritscaloff, prisgekrönte Floristin in Orléans (Loiret) gegenüber France 3. Der Valentinstag ist für Floristen ein arbeitsreicher, jedoch nicht der wichtigste Tag des Jahres. Das ist der Muttertag.

  • Buckelwal in Nordfrankreich an den Strand gespült

    Buckelwal in Nordfrankreich an den Strand gespült

    Ein fast 10 Meter langes Buckelwalweibchen wurde auf einem Strand in der Nähe von Calais in Nordfrankreich tot aufgefunden.

    „Das ist ein außergewöhnliches Ereignis für die Region“, sagte Jacky Karpouzopoulos, Präsident des Säugetierschutzverbands CMNF und Leiter des Teams für „Meeresstrandungen“.

    Traktoren werden das 20 bis 25 Tonnen schwere Tier von der Küste wegziehen, damit es nicht von der Flut weggeschwemmt wird. Der tote Wal könnte in der stark befahrenen Schifffahrtsstraße für die Schiffahrt gefährlich sein, würde er im Wasser treiben.

    Eine Autopsie des toten Walweibchens soll direkt am Strand durchgeführt werden.

    Die Ursache für den Tod des Tieres ist noch nicht klar. Biologen sind allerdings der Meinung, dass die Strandung durch Unkenntnis der flachen Gewässer vor Frankreichs Nordküste verursacht worden sein könnte.

    „Diese Art von Strandung ist an unserer Küste recht selten – die Wanderroute der Wale verläuft normalerweise nördlich von Großbritannien“, sagte Yoan Demassieux von der Liga für Tierschutz (LPA) gegenüber der Agentur AFP.

    Der Wal soll am frühen Morgen des 11. Februars gestorben sein. Der Tierschützer hält es für möglich, dass er von den zahlreichen Sandbänken an den Stränden von Ost-Calais überrascht wurde und dann unter seinem eigenen Gewicht erstickt ist. Auch die Möglichkeit einer Krankheit wird nicht ausgeschlossen.

    Im November 2021 wurde ein 19 Meter langer Finnwal im Hafen von Calais angespült, nachdem er durch Schiffsschrauben verletzt worden war.

  • Zwei neue Atomreaktoren in Gravelines (Nord) geplant

    Zwei neue Atomreaktoren in Gravelines (Nord) geplant

    Das größte Kraftwerk Westeuropas steht in Gravelines im Norden Frankreichs. Vielleicht werden dort bald zwei neue, leistungsstärkere EPRs gebaut. Was denken die Menschen vor Ort darüber?

    In Gravelines (Nordfrankreich) gibt es bereits sechs Atomreaktoren und vielleicht bald noch zwei weitere. Zwei viel leistungsstärkere EPRs, die nur wenige Kilometer von Wohngebieten entfernt sind. „Ich weiß nicht, was wir ohne das Kraftwerk machen würden, also ist es vielleicht normal, dass es sich so entwickelt“, sagt eine Anwohnerin gegenüber France 2. Seit seinem Bau vor 40 Jahren hat das Kraftwerk 4 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben an die lokalen Gebietskörperschaften gezahlt.

    15.000 Arbeitsplätze sind mit dem EDF-Standort verbunden.
    Ein Teil davon kommt der Stadt Gravelines und ihrer Infrastruktur zugute. Insgesamt sind in der Region 15.000 Arbeitsplätze direkt oder indirekt mit dem EDF-Standort verbunden. Zum Beispiel bei ADF, einem Ingenieur- und Wartungsunternehmen mit 100 Beschäftigten, das seine Tätigkeit mit dem Bau der zwei neuen EPR ausweiten möchte. Einige Anwohner äußern sich jedoch besorgt über die neuen, wesentlich leistungsstärkeren Reaktoren. Wenn das Projekt tatsächlich verwirklicht wird, könnte der erste EPR-Reaktor im Jahr 2035 in Betrieb gehen.