Kategorie: Umwelt

  • Grillen, Barbecue, Plancha: Kennen Sie die Vorschriften, die in Frankreich gelten?

    Grillen, Barbecue, Plancha: Kennen Sie die Vorschriften, die in Frankreich gelten?

    Wenn die kommenden schönen Tage Ihre Lust auf Grillen wecken, gibt es einige Regeln, die Sie beachten sollten, bevor Sie Ihren Grill anfeuern.

    Bevor Sie Ihren Grill – egal ob Kohle-, Gas- oder Elektrogrill – anzünden, sollten Sie einige Vorschriften kennen, die in Frankreich gelten.

    Wo darf man seinen Grill aufstellen?
    Es gibt keine nationale Regel für das Aufstellen von Grills. Eine Gemeinde oder ein Departement kann das Grillen jedoch insbesondere in bewaldeten Gebieten verbieten. Glut, die durch Wind aufgewirbelt wird, kann einen Brand auslösen. Achtung: Das gilt nicht nur in Zeiten großer Hitze und Trockenheit.

    Wenn Sie auf Ihrem Grundstück einen „festen“ Grill bauen möchten, informieren Sie sich bei der Mairie Ihrer Gemeinde über die geltenden Regeln – es kann sogar Sonderregelungen in einer bestimmten Siedlung oder einem Ortsteil geben. Sollte der feste Grill ein Schornstein haben, muss das Rohr 40 cm über jegliche Hindernisse im Umkreis von 8 Metern hinausragen. Wenn man den Grill an einer gemeinsamen Wand aufstellen möchte, ist logischerweise die Zustimmung des betroffenen Nachbarn erforderlich.

    Bei einem mobilen Grill regelt das Gesetz nicht, wie weit ein Grill von der Nachbarschaft entfernt sein muss. Lokale Bestimmungen der Gemeinden sehen allerdings in der Regel einen Mindestabstand von 3 m zwischen einem Grill und der Grenze des Grundstücks vor.

    Darf man einen Grill auf seinem Balkon aufstellen?
    Theoretisch ist das Aufstellen eines Grills auf einem Balkon oder einer Terrasse nicht verboten, es sei denn, es gibt auch hier eine entsprechende örtliche Verordnung. Die lokalen Bestimmungen können Einschränkungen für Mieter und Eigentümer mit sich bringen. Das Grillen kann verboten oder auf elektrische Geräte beschränkt sein.

    Darf man einen Grill in Gemeinschaftsbereichen aufstellen?
    Haben Sie Lust, im Garten Ihrer Wohnanlage, auf dem Parkplatz oder im Gemeinschaftshof zu grillen? Es ist nicht sicher, ob Sie das Recht dazu haben. Sehr oft verbieten die Vorschriften der Eigentümergemeinschaften das Aufstellen eines Grills wegen der Brandgefahr, des Geruchs oder des Rauchs, der die Nachbarn belästigen könnte. Die intensive Nutzung eines Grills über längere Zeiträume kann als „anormale Störung der Nachbarschaft“ angesehen werden. Das kann man natürlich vermeiden, indem man mit seinen Nachbarn gemeinsam grillt!

  • Ungewöhnlich: Ein Monsterfisch aus den Gewässern der Rhône geangelt

    Ungewöhnlich: Ein Monsterfisch aus den Gewässern der Rhône geangelt

    In der Rhône wurde ein 2,6 m langer und 100 kg schwerer Wels gefangen. Das Tier wurde anschließend wieder freigelassen.

    Am Sonntag, 1. Mai, erlebte der Sportangler Anthony Jeannon an der Rhône einen außergewöhnlichen Moment. Er warf seine Angel nur fünfmal aus und dann begann ein anstrengendes Duell in dem reissendem Wasser. „Der Fisch kämpft um sein Leben, er will nicht sterben. Er setzt seine ganze Kraft, seine ganze Stärke ein“, erzählt Anthony Jeannon vor der Kamera des Senders France 2. Endlich am Ufer wird das Tier zehnmal hintereinander gemessen. Es ist riesig: ein 2,62 Meter langer Wels.

    Der Wels ist ein Süßwasserfisch, manche finden ihn ekelhaft. Im glitschigen Schlamm musste Anthony Jeannon 30 Minuten lang ohne Pause mit aller Kraft kämpfen. Der Fisch wurde nach der Vermessung allerdings wieder lebend freigelassen. Anthony Jeannon hat mit diesem riesigen Wels jedoch keinen Rekord aufgestellt: Das bisher größte Exemplar wurde im Tarn gefangen. Wissenschaftler erklären diese großen Tiere mit der Fähigkeit des Welses, sich perfekt an seine Umgebung anzupassen.

  • „Tag der Überschreitung“ in Frankreich: Tipps des WWF zur Eindämmung der globalen Erwärmung

    „Tag der Überschreitung“ in Frankreich: Tipps des WWF zur Eindämmung der globalen Erwärmung

    Emmanuel Macron empfing am Mittwoch, dem 4. Mai, im Élysée-Palast mehrere Klimaexperten, um seinen Überlegungen zur ökologischen Planung neue Impulse zu geben. Bei dieser Gelegenheit überreichte ihm der WWF Frankreich eine Studie mit sehr konkreten Ansätzen zur Beschleunigung eines ökologischen Übergangs. Heute ist Donnerstag, der 5. Mai, der „Erdüberlastungstag“ für Frankreich. Anders ausgedrückt: Wenn der gesamte Planet so leben würde wie wir, wären alle Rohstoffe, Fische, Bäume oder Agrarprodukte, die die Erde uns in einem Jahr liefern kann, bereits verbraucht. Laut dem World Wildlife Fund ist es möglich, dieses Datum in einem einzigen Fünfjahreszeitraum um 25 Tage nach hinten zu verschieben, was noch nie zuvor geschehen wäre. In einer 60-seitigen Studie legt der WWF sehr konkrete und realistische Ziele fest, die bis 2027 erreicht werden können. Hier nur einige Beispiele: Halbierung des Pestizideinsatzes, 25% der Anbauflächen sollen biologisch bewirtschaftet werden, jedes Jahr solle…

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  • „Totale“ Mondfinsternis am 16. Mai

    „Totale“ Mondfinsternis am 16. Mai

    Am 16. Mai wird der Mond über Frankreich in einer totalen Mondfinsternis zu sehen sein. Es ist die erste Mondfinsternis seit Januar 2019.

    Man muss früh aufstehen, um die nächste Mondfinsternis zu sehen. Es handelt sich um eine totale Mondfinsternis, die am 16. Mai in Frankreich mit bloßem Auge zu sehen sein wird. Amateurastronomen müssen sehr früh am Morgen auf den Beinen sein, kurz bevor der Mond untergeht.

    Die Mondfinsternis beginnt genau um 3:30 Uhr. Die Finsternis wird 84 Minuten dauern. Die letzte totale Mondfinsternis dieser Art, die in Frankreich beobachtet werden konnte, ereignete sich im Januar 2019. Es handelt sich also um ein kleines Ereignis, das man als Amateur nicht verpassen sollte.

    Dieses Phänomen tritt auf, wenn sich der Mond in einer Achse mit der Erde und der Sonne befindet. Die Erde wirft einen Schatten auf den Mond, sodass dieser für einige Augenblicke nicht mehr von der Sonne beleuchtet wird. Am 16. Mai wird der Mond vor der Morgendämmerung 84 Minuten lang nur von den Sonnenstrahlen beleuchtet, die durch die Erdatmosphäre dringen und abgelenkt werden. Daher kommen auch die verschiedenen Farbveränderungen des Mondes während der Mondfinsternis.

  • Frankreich erwartet die erste Hitzeperiode des Jahres mit Temperaturen von bis zu 30 Grad

    Frankreich erwartet die erste Hitzeperiode des Jahres mit Temperaturen von bis zu 30 Grad

    Die französischen Meteorologen sagen für die kommende Woche die erste Hitzeperiode des Jahres voraus, wobei die Temperaturen in einigen Teilen des Landes auf bis zu 30 Grad ansteigen sollen.

    Météo France erwartet, dass das Wetter in der Woche ab dem 9. Mai in ganz Frankreich „wärmer und trockener als normal“ sein wird und „die erste anhaltende Hitzeperiode des Jahres“ eintreffen wird.

    Ab Montag wird für das ganze Land eine ordentliche Portion Sonne erwartet, mit Ausnahme von Nizza und Korsika, wo es im Laufe des Tages zu einigen vereinzelten Gewittern kommen kann.

    Für Dienstag ist wolkenloser Himmel angesagt, und die Temperaturen liegen überall in Frankreich über 20 °C, mit Ausnahme von Teilen der Bretagne und der Gegend um Biarritz. Am Mittwoch werden in Paris Temperaturen von bis zu 24 Grad erwartet.

    In der zweiten Wochenhälfte ist im größten Teil Südfrankreichs mit Temperaturen um 25°C zu rechnen, die am Freitag bis zu 30°C erreichen können.

  • Frankreich bietet Kredite bis zu 30.000 Euro für den Kauf von Hybrid- oder Elektrofahrzeugen an

    Frankreich bietet Kredite bis zu 30.000 Euro für den Kauf von Hybrid- oder Elektrofahrzeugen an

    Das zinslose Darlehen kann ab Januar nächsten Jahres von Personen in Anspruch genommen werden, die in bestimmten Niedrigemissionszonen leben und arbeiten.

    Frankreich will Autofahrern, die in Umweltzonen arbeiten oder wohnen, zinslose Darlehen von bis zu 30.000 Euro für den Kauf eines Hybrid- oder Elektrofahrzeugs anbieten. Ausserdem muss die Luftverschmutzung in diesen Zonen über den zulässigen Werten liegen, damit die Bewohner oder Arbeitnehmer in den Genuss der Förderung kommen.

    Das Darlehen kann ab dem 1. Januar 2023 in Anspruch genommen werden, und die Regelung wird zunächst zwei Jahre lang erprobt, wie ein heute veröffentlichtes Dekret bestätigt.

    Die Regelung gilt offiziell für Gebiete, in denen die zulässigen Grenzwerte für die Luftverschmutzung ständig überschritten werden und in denen ab dem 1. Januar eine Umweltzone (Zone à faibles émissions (ZFE)) eingerichtet werden muss, so das Umweltministerium. Dazu gehören mehrere größere Städte in Frankreich, darunter Paris, Lyon, Grenoble und Aix-Marseille.

    Das Darlehen gilt für alle Autos und Kleintransporter, die weniger als 2,6 Tonnen wiegen und deren Emissionen höchstens 50 Gramm pro Kilometer betragen. Es gilt natürlich auch für Hybrid- und Elektrofahrzeuge.

    Das Darlehen kann unter bestimmten Bedingungen an Einzelpersonen (und Kleinstunternehmen) vergeben werden, deren Wohn- oder Arbeitsort sich innerhalb eines qualifizierten ZFE oder einer angrenzenden Zone befindet. Der Höchstbetrag des Darlehens beläuft sich auf 30.000 €, die über einen Zeitraum von maximal sieben Jahren zurückgezahlt werden müssen.

    Die Aktion geschieht vor dem Hintergrund, dass Frankreich trotz entsprechender Anordnungen des Conseil d’Etat und Mahnungen der Europäischen Kommission die geforderten Luftqualitätswerte in mehreren Zonen immer noch nicht erreicht.

    Bisher gibt es in Frankreich einen Bonus écologique für Autos mit CO2-Emissionen unter 50 g/km und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge, die mehr als 60.000 € kosten. Er ist nicht bedürftigkeitsabhängig und deckt 27% (bis zu einem Höchstbetrag von 6.000 €) der Kosten eines Fahrzeugs mit einem Preis von weniger als 45.000 €. Für ein Elektrofahrzeug, das zwischen 45.000 und 60.000 € kostet, beträgt der Bonus 2.000 €.

    Eine andere Beihilfe, die prime à la conversion, ermöglicht es Besitzern älterer, umweltschädlicher Fahrzeuge, ein effizienteres Ersatzfahrzeug zu kaufen. Diese Beihilfe ist bedürftigkeitsabhängig, und das steuerpflichtige Einkommen des Käufers muss unter 13.489 € liegen, um in den Genuss der Beihilfe zu kommen.

    Die Prämie à la conversion kann bis zu 80% oder 5.000 € des Preises eines Elektro- oder Hybridfahrzeugs abdecken, das mindestens 50 km mit Strom fahren kann.

    Um den maximalen Zuschuss zu erhalten, muss Ihr Einkommen unter 6.300 € liegen, Sie müssen mehr als 12.000 km pro Jahr auf dem Weg zur Arbeit zurücklegen und Ihr Arbeitsplatz muss mehr als 30 km von Ihrem Wohnsitz entfernt sein.

    Der Zuschuss für diejenigen, die nicht alle diese Kriterien erfüllen, ist auf 2.500 € begrenzt.

  • Biodiversität: Ab dem 2. Mai beginnt die Überfischung vor den Küsten Frankreichs

    Biodiversität: Ab dem 2. Mai beginnt die Überfischung vor den Küsten Frankreichs

    Der Tag der „Überschreitung“ für einheimische Fische kommt immer früher.

    Wenn man in Frankreich nur Fisch kaufen würde, der vor Ort an den Küsten des Landes gefangen wurde, wären die Regale ab Montag, dem 2. Mai, leer. Trotz seiner großen Meeresküste importiert Frankreich zwei Drittel seiner Meeresfrüchte aus anderen Teilen der Welt. Auf ein Jahr umgerechnet bedeutet dieses Verhältnis, dass die Franzosen bereits alles verbraucht haben, was an ihren Küsten gefangen wurde: Daran erinnert das Aquaculture tewardship council (ASC), eine internationale NGO, die sich für die Förderung einer nachhaltigen Aquakultur einsetzt.

    Die Franzosen verzehren pro Kopf 33,5 kg Fisch und Schalentiere pro Jahr. Mit einer Vorliebe für Lachs, Thunfisch und Garnelen, die man nicht unbedingt in lokalen Fischgründen findet. Bemerkenswert ist, dass dieser „Tag der Überschreitung“ für heimischen Fisch immer früher eintritt: Er kommt diese Jahr drei Wochen früher als vor zehn Jahren.

    Frankreich gehört zu den Top 5 der größten europäischen Verbraucher von Meeresfrüchten, hinter Portugal, Spanien, Malta und Luxemburg. Der Begriff „zu viel“ hängt von der Art des Fischs ab, der gekauft wird. Franzosen essen zum Beispiel zu viel Seehecht aus dem Mittelmeer, Kabeljau aus der Nordsee oder Sardinen aus der Biskaya, so die letzte Bilanz des französischen Forschungsinstituts für die Ausbeutung des Meeres, Ifremer. Aber dank der Quoten hat es Fortschritte gegeben, denn 60% der in Frankreich gefangenen Fische stammen aus Populationen, deren Bestände in gutem Zustand sind. Das ist viel besser als vor 20 Jahren.

    Das andere grosse Problem ist, dass die Europäische Union insgesamt gesehen mehr als die Hälfte der Fische, die sie konsumiert, aus Asien, Afrika und anderen Entwicklungsländern bezieht, Ländern, in denen das Überleben der meisten lokalen Gemeinschaften vom Fischfang abhängt.

    Die Entwicklung der Aquakultur könnte der richtige Weg sein, um die natürlichen Ressourcen zu schonen. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen setzt auf Zuchtfarmen, um den Bedarf der Weltbevölkerung zu decken, da ein Drittel der weltweiten Wildfischbestände bereits überfischt sind und kurz vor dem Zusammenbruch stehen. Das ist dreimal so viel wie vor 50 Jahren, und der Verbrauch steigt weiter.

    Die Zucht (Aquakultur) erscheint daher als eine Möglichkeit, die es zu entwickeln gilt, wobei unbedingt darauf geachtet werden muss, dass keine Umweltverschmutzung entsteht. Heute stammt die Hälfte der weltweit verzehrten Fische und Schalentiere aus einer Zucht.

  • Vorsicht vor Zecken! Sie lauern im Wald oder im Garten

    Vorsicht vor Zecken! Sie lauern im Wald oder im Garten

    Der Frühling ist wie der Herbst eine Jahreszeit, in der Zecken besonders aktiv sind. Und an schönen Tagen planen viele Menschen einen Spaziergang im Wald oder arbeiten im Garten. Hier einige Tipps, wie man sich gegen diese krankheitsübertragenden Insekten schützen kann. Die Anses (Nationale Agentur für Gesundheitssicherheit) warnt mal wieder vor Zecken, die im Frühjahr und Herbst „besonders aktiv“ sind. Die Zecke ist laut der Agentur ein „Hauptüberträger von Krankheitserregern, die in Europa für viele Infektionskrankheiten verantwortlich sind“, insbesondere für das Bakterium, das die Lyme-Borreliose verursacht. Um zu verhindern, dass man einer Zecke als Festmahl dient, ist die Kleidung wichtig: Bei Waldspaziergängen werden geschlossene Schuhe und lange, Beine und Arme bedeckende Kleidung in hellen Farben empfohlen. Warum aber helle Farben? Um eine Zecke, die sich darauf befindet, leichter erkennen zu können. Um der Zecke möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, kann man mausserdem die…

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  • Extreme Hitze: 50°C in Indien und Pakistan – aber das Phänomen bedroht auch andere Teile der Welt

    Extreme Hitze: 50°C in Indien und Pakistan – aber das Phänomen bedroht auch andere Teile der Welt

    Indien und Pakistan werden derzeit von einer extremen Hitzewelle heimgesucht, bei der Temperaturen um die 50 °C erreicht werden. Laut einer britischen Studie könnte sich dieses Wetter-Phänomen auch in anderen Teilen der Welt ausbreiten.

    Indien und Pakistan ersticken unter einer Hitzeglocke. Beide Länder sind seit März mit einer extremen Hitzewelle konfrontiert, die sich seit Anfang dieser Woche noch verstärkt. Der Grund dafür ist eine Hitzekuppel, die über der Region liegt. Die Meteorologen sagen Temperaturen von bis zu 46 °C in Delhi, 48 °C in Rajasthan und sogar 50 °C in Jacobabad voraus.

    Laut einer britischen Studie, die von Forschern des Imperial College London verfasst wurde und die dem Sender BFMTV vorliegt, ist diese extreme Hitzewelle mit dem durch den Menschen verursachten Klimawandel verbunden. Ein solches Wetter-Phänomen wird sich daher nicht nur häufiger wiederholen, sondern bedroht auch andere Regionen der Welt.

    „Die aktuelle Hitzewelle in Indien wurde durch den Klimawandel, der durch menschliche Aktivitäten wie die Verbrennung von Kohle und anderen fossilen Brennstoffen verursacht wird, noch verstärkt“, stellen die Forscher fest und behaupten, dass „dies von nun an bei allen Hitzewellen auf der ganzen Welt der Fall ist“.

    „Der Klimawandel hat die Wahrscheinlichkeit hoher Temperaturen, wie wir sie in Indien sehen, erhöht. Bevor menschliche Aktivitäten den weltweiten Temperaturanstieg verursacht haben, hätten wir eine Hitzewelle wie die, die Indien getroffen hat, nur alle 50 Jahre beobachten können. Doch jetzt tritt dieses Ereignis häufiger auf. Jetzt müssen wir solche Hitzewellen etwa alle vier Jahre erwarten“, warnt Mariam Zacariah, Doktorandin am Imperial College.

    Auch andere Länder könnten in den kommenden Jahren unter großen Hitzewellen leiden, wie sie derzeit in Indien und Pakistan herrschen. Dies gilt insbesondere für Argentinien, Paraguay und China. Auch in einigen Staaten in unserer Region herrschen derzeit für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen, z. B. in Zypern und der Türkei, wo um die 36 °C erreicht werden.

  • Tigermücke: 88% der Bevölkerung Okzitaniens lebt in betroffenem Gebiet

    Tigermücke: 88% der Bevölkerung Okzitaniens lebt in betroffenem Gebiet

    Die Periode der verstärkten Überwachung der Tigermücke beginnt am 1. Mai, informiert die regionale Gesundheitsbehörde von Okzitanien und erinnert an die zahlreichen Reflexe, die man haben sollte, um die Ausbreitung des Schädlings zu begrenzen. Fast 90% der regionalen Bevölkerung sind betroffen.

    Sie ist wieder da. Die Tigermücke, die ihr Verbreitungsgebiet in Frankreich seit ihrem ersten Auftreten immer weiter ausgedehnt hat, wird in den nächsten Wochen wieder in den Gärten und auf den Terrassen im Südwesten auftauchen und den Menschen die Ankunft der schönen Tage teilweise verderben. Ab diesem 1. Mai beginnt wieder die Periode der verstärkten Überwachung dieser grossen Stechmücke, wie die regionale Gesundheitsagentur (ARS) von Okzitanien in einer am Donnerstag verbreiteten Pressemitteilung bekannt gab.

    Lesen Sie auch: Tigermücken auch im Oktober: Müssen wir uns daran gewöhnen?

    Bis zum 30. November wird „eine verstärkte Überwachung der Mückenpopulationen“ durchgeführt und gleichzeitig soll „eine Sensibilisierung der Personen, die in den Gebieten wohnen, in denen diese Mücken präsent und aktiv sind“, stattfinden. Außerdem wird eine verstärkte medizinische Überwachung der Fälle von Krankheiten, die diese Mücke übertragen kann (Chikungunya-Fieber, Dengue-Fieber, Zika usw.), von den Gesundheitsämtern eingeführt.

    Inzwischen sind in der Region Südwestfrankreich schon 1.964 von insgesamt 4.454 Gemeinden von der Besiedlung durch die Tigermücke betroffen. Während der Anteil der kolonisierten Gebiete nach diesem Kriterium nur 44% beträgt, verdoppelt er sich, wenn man ihn auf die Bevölkerung bezieht. So leben laut der lokalen Gesundheitsbehörde ARS heute fast neun von zehn Menschen in dieser Region (88%) in einem von der Tigermücke besiedelten Gebiet. Das sind laut ARS etwa 5,5 Millionen Menschen.

    Jedes Jahr breitet sich die Tigermücke in Frankreich ein Stückchen weiter nach Norden aus und besiedelt mittlerweile mehr als die Hälfte des Landes. Die Region Paris, der Grand-Est, die Region Pays de la Loire und sogar ein Teil der Region Hauts-de-France sind mittlerweile auch schon betroffen.