Kategorie: Umwelt

  • Météo-France warnt vor Trockenheit und Dürre

    Météo-France warnt vor Trockenheit und Dürre

    In seiner Karte zum Dürrerisiko weist das Umweltministerium auf 76 Gebiete hin, davon 26 mit verstärktem Risiko, meldet Météo France.

    Die Karte basiert auf verschiedenen Daten, wie z. B. sinkende Pegelstände von Flüssen und Seen, aber vor allem dem aktuellen Zustand des Grundwassers und der Bodenfeuchtigkeit.

    Der Mai 2022 könnte in Frankreich in die Geschichte eingehen: Die außergewöhnliche Hitzeperiode, die das Land wie einige seiner europäischen Nachbarn durchmacht, ließ das Thermometer am Mittwoch, den 18. Mai, im Süden auf bis zu 35°C steigen – ein für die Jahreszeit ungewöhnlicher Höchstwert, der jedoch durch den Klimawandel immer wahrscheinlicher geworden ist.

    Trockenheit sehr wahrscheinlich
    Selbst in der Bretagne hat die Insel Bréhat diese Woche mit 27,8°C ihren Rekord vom 31. Mai 1992 egalisiert. Laut Météo-France ist es „jetzt sehr wahrscheinlich“, dass der Mai 2022 der wärmste Mai seit 1945 in Frankreich wird und den Mai 2011 übertrifft.

    Als weiteres Risiko droht dem Land eine Dürre. Die französischen Landwirte machen sich Sorgen um ihre Ernten. Die Regierung veröffentlichte am Mittwoch ihre Karte der Dürrerisiken und 22 Departements erscheinen darauf in Rot, d. h. mit einem „sehr wahrscheinlichen“ Dürre-Risiko bis zum Ende des Sommers. Sie liegen hauptsächlich im Südosten und im Westen.

    In 16 Departements wurden laut der offiziellen Website Propluvia bereits Einschränkungen bei der Wassernutzung vorgenommen. „Es ist ein sehr trockenes Jahr, der Trend ähnelt dem von 2019“, erklärt die Direktion für Wasser und Biodiversität des Ministeriums für den ökologischen Wandel. Die hohen Temperaturen und ein Mangel an Regentagen verhindern das Auffüllen der Grundwasservorkommen, insbesondere in tieferen Schichten.

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  • Paris will die Umgehungsautobahn „Périphérique“ in einen Grüngürtel verwandeln

    Paris will die Umgehungsautobahn „Périphérique“ in einen Grüngürtel verwandeln

    Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo will die überlastete und verschmutzte Ringstraße Périphérique in einen „grünen Gürtel“ um die Hauptstadt verwandeln.  Die 35 km lange Périphérique – die Umgehungsstraße von Paris – ist berüchtigt für hohe Luftverschmutzung und unendliche Staus. Derzeit werden täglich mehr als 1,1 Millionen Fahrzeuge auf dem Périphérique gezählt, wodurch die Anwohner der umliegenden Stadtviertel einer gefährlichen Luftverschmutzung ausgesetzt sind. Das könnte sich alles bald ändern, sollte der Plan der Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo, den sie am 18. Mai angekündigt hat, erfolgreich umgesetzt werden.  Eine „olympische Fahrspur“ Im Jahr 2024, wenn in Paris die Olympischen Sommerspiele stattfinden, plant die Bürgermeisterin die Einrichtung einer „olympischen Fahrspur“, die nur für Busse, Taxis und Fahrgemeinschaften der Olympiateilnehmer genutzt werden darf. Nach Angaben des stellvertretenden des Bürgermeisters, David Belliard, würden dadurch etwa 80.000 Fahrze…

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  • Hitze in Frankreich: „Sie ist ein Resultat des Klimawandels“

    Hitze in Frankreich: „Sie ist ein Resultat des Klimawandels“

    In Okzitanien wurden am Mittwoch mehr als 35 °C gemessen. Werden sich solche frühen Hitzeperioden in Zukunft häufen? Wird sich das Wetter in Frankreich ändern? Im Rahmen des Klimawandels ist es leider zu erwarten, immer früher in der Saison immer wärmere Temperaturen zu haben, noch bevor der meteorologische Sommer am 1. Juni offiziell beginnt. Die große Hitze begann 2022 schon viel früher, nämlich um den 15. Mai herum. Frankreich könnte auf den heißesten Mai in der Geschichte zusteuern. Der Mai wird wahrscheinlich der heißeste Monat in der Geschichte Frankreichs sein, und zwar mit großem Abstand. Der bisher wärmste Mai wurde in Frankreich im Jahr 2011 gemessen, mit Temperaturen, die 1,8°C über dem Normalwert lagen. Für 2022 werden 3,3°C über Normaltemperatur erwartet. Von 1,8°C auf 3,3°C – das ist enorm. Das ist sicherlich zum Teil auf den Klimawandel zurückzuführen. Von den +3,3°C Übertemperatur ist vielleicht 1°C auf den Klimawandel zurückzuführen und der Rest auf die normale Variabilität des Wetters in verschiedenen Jahren. Ein weiteres Zeichen für die Auswirkung des Klimawandels: Klimatologen stellen fest, dass die Monate Mai und September bis Anfang Oktober in Europa immer wärmer werden. Klimatologen haben in der Vergangenheit nur vier ähnliche Hitze-Episoden gezählt: 2001, 2003, 2005 und 2017. Im Jahr 2003 war es besonders auffällig, die Hitze begann am 29. Mai und die Temperatur blieb bis Mitte August auf einem hohen Niveau. Vor Beginn des 21. Jahrhunderts wurde nie eine solche Hitzeperiode gemessen. Abgesehen von 2003 sind die Hitze-Episoden von 2001, 2005 und 2017 weniger im Gedächtnis geblieben, weil sie kurz waren. Damals gab es drei bis vier sehr heiße Tage, nicht mehr. In 2022 wird Frankreich bis Montag, den 23. Mai, landesweit übermäßig heiße Temperaturen erleben, mit einer kleinen Erleichterung am Samstag. Klimatologen warnen davor, dass solche Hitzeperioden im Frühjahr und Sommer immer häufiger auftreten können. Das hat zur Folge, dass Frankreich zu wenig Niederschläge sehen wird. Der Mai 2022 wird wahrscheinlich der regenärmste Mai in der Geschichte werden. Das ist sehr besorgniserregend. Südfrankreich wird bald mit Temperaturen leben müssen, die man bisher aus Spanien kennt. Es wird eine Verschiebung in den Breitengraden geben. Man will die globale Erwärmung weltweit auf 1,5 °C begrenzen. Insbesondere im Südwesten Frankreichs wurde dieser Wert bereits deutlich überschritten. Bis 2022 lag die höchste jemals in einem Monat Mai in Frankreich gemessene Temperatur bei 36°C auf Korsika. Die insgesamt höchste jemals in Frankreich gemessene Temperatur waren heisse 46°C im Jahr 2019 im Gard. Am Mittwoch, dem 18. Mai 2022 waren wir mit 35 °C nicht weit von den 36 °C entfernt. In den nächsten zehn Jahren wird man im Südwesten Frankreichs in einem Monat Mai wahrscheinlich 37/38°C erreichen. Die Weltorganisation für Meteorologie hat am Mittwoch ihren Jahresbericht veröffentlicht. Der Präsident der WMO warnte, dass „die Zeit knapp wird“ für kdie Rettung unseres Klimas. Das ist sehr beunruhigend! Seit vielen Jahren ist bekannt, dass jede Entscheidung, die auf eine Begrenzung der Treibhausgasemissionen abzielt, eine Reihe von Jahren dauert, bevor ein positiver Effekt eintritt. Wissenschaftler weisen dringend darauf hin, dass wir sehr schnell handeln müssen, wenn wir nicht weltweit immer häufiger dramatische Dürreperioden erleben wollen. Es wird in diesem Jahr auch vielen betroffenen Menschen plötzlich klar, dass der Klimawandel und seine Auswirkungen unwiderruflich vor der eigenen Haustür angekommen ist. In Indien und Pakistan steigen die Temperaturen derzeit auf über 50°C. Gibt es einen Zusammenhang mit der extremen Hitze in Frankreich? Da sich Frankreich und Indien nicht auf derselben Seite des Planeten liegen, kann man keinen direkten Zusammenhang zwischen der Hitzewelle in Indien und den hohen Temperaturen in Frankreich herstellen. Indien steht derzeit unter dem Einfluss eines sehr statischen Hochdruckgebiets. Meteorologen sprechen von einer Hitzekuppel, einem Phänomen, das es schon fürher gab. Frankreich hat genau das im Jahr 2003 erlebt. Das Hochdruckgebiet blockiert alles und darunter befindet sich alles wie in einem  grossen Treibhaus ohne kühlende Winde und Regen. Frankreich befindet sich im Mai nicht in einer solchen Situation. Klassischerweise sieht man in Frankreich den Einfluss warmer Luft, die aus der Sahara kommt. Allerdings gibt es auch für uns in Europa eine latente Gefahr: Wenn durch den Klimawandel der sogenannte Jetstream – starke Westwinde, die stetig um den den hohen Norden der Erdkugel wehen – zum Erliegen kommt, dann könnmen sich auch bei uns Hitzekuppeln und Tiefdrucklagen mit dauaerhaftem Starkregen festsetzen.
  • Hitzewelle: Stellen Sie auf Ihrer Terrasse oder in Ihrem Garten eine Tränke für durstige Vögel auf

    Hitzewelle: Stellen Sie auf Ihrer Terrasse oder in Ihrem Garten eine Tränke für durstige Vögel auf

    Angesichts der Hitzewelle, die in ganz Frankreich herrscht, fordert die Vogelschutzliga (LPO) die Franzosen dazu auf, den Vögeln Tränken bereit zu stellen.

    „Die Kleintierwelt leidet derzeit unter dem Wassermangel und der Trockenheit. Die LPO lädt Sie in den nächsten Tagen dazu ein, in Ihrem Garten oder auf Ihrem Balkon im Schatten einen flachen Behälter (3-4 cm) mit Wasser aufzustellen.“ Angesichts der großen Hitze drängt die Vogelschutzliga (LPO) auf ihrer Facebook-Seite die Franzosen, durstigen Vögeln etwas zu trinken zur Verfügung zu stellen.

    „Vögel brauchen unbedingt Wasser, um sich zu hydratisieren“

    „Achten Sie darauf, dass die Tränke an einem offenen Ort aufgestellt wird, von dem aus die Vögel mögliche Raubtiere kommen sehen können. So können die Vögel und auch Igel, Eichhörnchen und Bienen ihren Durst sicher löschen. Dieses Wasser sollte idealerweise jeden Morgen in den kühlen Stunden erneuert werden, um die Ausbreitung von Krankheiten und Mücken zu verhindern, und auf einem konstanten Niveau gehalten werden“, so die Vogelschutzliga weiter.

    Lesen Sie auch: Hitzewelle: Frankreich steuert auf den “heißesten Mai aller Zeiten” zu

    „In Zeiten von Trockenheit und Hitze verschwinden alle Pfützen und kleinen Tümpel, die Regenrinnen sind leer und die Vögel brauchen unbedingt Wasser, um zu trinken und sich täglich zu putzen“, erklärte der Ornithologe Nicolas Macaire gegenüber der Zeitung Le Parisien. Mehrere Internetnutzer erinnerten daran, dass es wichtig sei, in der Mitte der Tränke einen Stein zu platzieren, „damit Insekten nicht ertrinken“.

  • Hitzewelle: Frankreich steuert auf den „heißesten Mai aller Zeiten“ zu

    Hitzewelle: Frankreich steuert auf den „heißesten Mai aller Zeiten“ zu

    Dieser Mai könnte der wärmste Monat Mai werden, der jemals in Frankreich beobachtet wurde, warnt Météo France.

    Der Temperaturrekord aus dem Jahr 2011 könnte im Jahr 2022 fallen. Das behauptet zumindest Météo France und warnt vor der großen Hitze in diesem Mai, die alle Rekorde brechen könnte. Das Quecksilber könnte in einigen Gebieten im Südwesten Frankreichs die 34°-Marke erreichen und die Wetteragentur warnt vor einer „Hitzeepisode, die aufgrund ihres frühen Eintretens, ihrer Dauer und ihrer geografischen Ausdehnung außergewöhnlich ist“.

    Lesen Sie auch: Landwirtschaft: Dürre und Hitze im Mai beunruhigen die Gemüsebauern

    Alle bisherigen Rekorde, die in einem Monat Mai verzeichnet wurden, könnten dieses Jahr übertroffen werden, insbesondere im Norden und Südwesten des Landes. „Wir könnten den wärmsten Tag im Mai seit Beginn der Messungen auf nationaler Ebene erleben“, sagt Météo France.

    Gaétan Heymes, Prognostiker bei der französischen Wetterbehörde, merkt an, dass die derzeitige Abweichung von den Durchschnittstemperaturen bis zu +3°C betragen könnte. Im Jahr 2011, dem bisher wärmsten Mai, betrug die Anomalie +1,85°C. „Es ist ziemlich sicher, dass dieser Monat trockener als normal sein wird“, warnt er auf Twitter.

    Darüber hinaus warnt Météo France davor, dass „einige Städte, wie Lyon, mindestens 5 Tage in Folge erleben könnten, an denen die Schwelle für starke Hitze (30 °C) überschritten wird, ein äußerst seltenes Ereignis im Mai, das nur ein einziges Mal in einem Jahrhundert der Datenerhebung beobachtet wurde (vom 16. bis 20. Mai 1945)“. Die Warnung gilt auch für Montélimar (Drôme), wo „die Serie von über 30 °C sogar 6 oder 7 Tage erreichen könnte, während der bisherige Rekord für die längste Serie im Mai bei 6 Tagen lag (1922 oder 1953)“, so Météo France weiter.

  • Elisabeth Borne vor der Herausforderung der „ökologischen Planung“

    Elisabeth Borne vor der Herausforderung der „ökologischen Planung“

    Die am Montag zur Premierministerin ernannte Elisabeth Borne wird persönlich für die „ökologische Planung“ zuständig sein, ein von der Linken entliehenes Konzept, das seit den Präsidentschaftswahlen in aller Munde ist. Wie wird diese Planung nach französischem Vorbild funktionieren? Ist sie in der Lage, den ökologischen Wandel in Frankreich zu beschleunigen?  Die von Emmanuel Macron in der Endrunde der Präsidentschaftswahlen versprochene „ökologische Planung“, ein Konzept, das die Koordinierung der öffentlichen Politik zur Erreichung langfristiger Umweltziele bezeichnet, soll nun von Elisabeth Borne umgesetzt werden. Der Begriff wurde erstmals 2008 von Jean-Luc Mélenchon benutzt, dem Vorsitzenden der Partei La France insoumise (LFI), der sich wiederum von der industriellen Planung inspirieren ließ, die in den 1920er Jahren in der UdSSR und später nach dem Zweiten Weltkrieg auch in Frankreich eingeführt wurde. Gleich nach ihrem Amtsantritt am Montag, dem 16. Mai, versicherte die neue Pr…

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  • Jetzt kommt der Motorrad-TÜV auch in Frankreich

    Jetzt kommt der Motorrad-TÜV auch in Frankreich

    Im August 2021 hatte die Regierung die Einführung einer obligatorischen technischen Kontrolle für Motorräder und Zweiräder ab dem 1. Januar 2022 angekündigt, doch das Dekret wurde ausgesetzt und das Projekt schien begraben zu sein. Der Staatsrat setzte es nun wieder auf die Tagesordnung.

    Der Staatsrat gab am Dienstag bekannt, dass eine Verschiebung des Inkrafttretens der technischen Kontrolle für Zweiräder mit mehr als 125 cm3 über den 1. Oktober 2022 hinaus „nicht gerechtfertigt“ sei.

    Die technische Kontrolle für Zweiräder sollte gemäß einer EU-Verpflichtung spätestens am 1. Januar 2022 gelten, doch die Regierung hatte im vergangenen Jahr per Dekret beschlossen, diese Verpflichtung auf 2023 zu verschieben. Dieses Dekret wurde nun vom Staatsrat ausgesetzt.

    Da die Einführung der technischen Kontrolle bei den Motorradverbänden auf starken Widerstand stieß, hatte Präsident Emmanuel Macron schließlich bereits am Tag nach ihrer Veröffentlichung im Amtsblatt angekündigt, dass sie nicht umgesetzt werden würde. Ein Berater der Exekutive hatte erklärt, dass der Staatschef der Ansicht sei, dass „es nicht der Zeitpunkt sei, die Franzosen damit zu belästigen“.

    Das Verkehrsministerium kündigte im November die Umsetzung alternativer Maßnahmen an, die „die Überprüfung der Verkehrssicherheit, die Bekämpfung der Umweltverschmutzung und des Lärms“ abdecken und eine Ausnahme von der europäischen Vorschrift ermöglichen sollten. Der von NGOs angerufene Richter für einstweilige Verfügungen und Dringlichkeitsverfahren des Staatsrats war jedoch der Ansicht, dass die bloße Mitteilung Frankreichs an die EU über die Absicht, solche alternativen Maßnahmen einzuführen, „nicht ausreicht, um die Umsetzung der europäischen Richtlinie zu belegen“, da „die geplanten Maßnahmen nicht tatsächlich umgesetzt werden“.

    Da die Regierung außerdem ihr Dekret vom August 2021, in dem ein auf 2023 verschobener Zeitplan für die Anwendung festgelegt wurde, nicht offiziell aufgehoben oder geändert hat, wird dieser Text trotz der Ankündigungen von Emmanuel Macron und der Regierung als weiterhin in Kraft befindlich betrachtet. Der Richter hält daher den Antrag der Verbände für begründet, „die Aussetzung der Ausführung des umstrittenen Dekrets zu beantragen, soweit es (…)das Inkrafttreten der Pflicht zur technischen Kontrolle über den 1. Oktober 2022 hinaus verschiebt“. In dem Urteil wird nicht näher erläutert, warum der 1. Oktober als Datum gewählt wurde.

    Die Kläger betonten insbesondere, dass „in Frankreich ein motorisierter Zweiradfahrer 22-mal häufiger Opfer eines tödlichen Unfalls wird als ein Nutzer eines leichten Fahrzeugs, dass dieses Risiko aber in den Staaten, die die technische Kontrolle bereits eingeführt haben, geringer ist – 16-mal in Deutschland, 17-mal in Spanien“. Die NGOs argumentierten auch, dass die technische Kontrolle „im Übrigen die Lärmbelästigung aber auch die Luftverschmutzung verringern würde“. Die Vereinigung „Respire“, eine der drei Klägerinnen, begrüßte die Entscheidung auf Twitter: „Der Staatsrat gibt der Regierung von @Elisabeth_Borne die Gelegenheit, ihre ökologischen Ambitionen zu verwirklichen: Er verpflichtet sie, die technische Kontrolle zum 1. Oktober 2022 einzuführen“.

  • Die totale Mondfinsternis war in Teilen Frankreichs am frühen Morgen gut zu sehen

    Die totale Mondfinsternis war in Teilen Frankreichs am frühen Morgen gut zu sehen

    Am frühen Montag, dem 16. Mai, gab es eine totale Mondfinsternis, die von Frankreich aus beobachtet werden konnte. So etwas war seit mehr als zweieinhalb Jahren nicht mehr vorgekommen.

    Es ist ein erstaunliches Himmelsphänomen, eine Mondfinsternis, die dennoch gut zu sehen ist. In Frankreich wurde die Beobachtung durch Wolken etwas getrübt. Aber einige Glückliche konnten die Sonnenfinsternis am Montag gegen 5.30 Uhr mit bloßem Auge sehen. Ein Astrophysiker war mit seinen Studenten auf dem Dach seiner Universität in einem Pariser Vorort.

    Die nächste Mondfinsternis wird erst wieder im Dezember 2029 in Frankreich sichtbar sein
    „Wir hatten glücklicherweise drei Minuten lang keine Wolken, sodass wir den Vollmond sehen konnten, der fast vollständig von der Erde verdeckt war“, berichtet Hervé Dole, Astrophysiker an der Universität Paris-Saclay auf France 2. Bei einer Mondfinsternis stehen Erde, Mond und Sonne in einer Linie. Die Sonnenstrahlen laufen an den Seiten der Erde vorbei und beleuchten den Mond nur noch indirekt, wodurch er seine besondere rote Färbung erhält. Die nächste Mondfinsternis wird zwar im Jahr 2025 stattfinden, aber um eine schöne und gut sichtbare Mondfinsternis in Frankreich zu erleben, müssen wir bis Dezember 2029 warten.

  • Ein „potenziell gefährlicher“ Asteroid fliegt am Sonntagabend auf die Erde zu

    Ein „potenziell gefährlicher“ Asteroid fliegt am Sonntagabend auf die Erde zu

    Am Sonntagabend, dem 15. Mai, wird ein Asteroid an der Erde vorbeifliegen. Das mehrere hundert Meter große Himmelsobjekt könnte größer als der Eiffelturm oder das Empire State Building sein.

    Wissenschaftler haben davor gewarnt, dass ein riesiger „potenziell gefährlicher“ Asteroid am Sonntag, dem 15. Mai, gegen 23 Uhr deutscher Zeit an der Erde vorbeifliegen wird.

    Wenn ein Asteroid weniger als 4,65 Millionen Kilometer von unserem Planeten entfernt ist und eine bestimmte Größe überschreitet, gilt er als „potenziell gefährlich“, heißt es in einem Artikel von L’Indépendant. Da sich die Flugbahn des betreffenden Asteroiden in einer Entfernung von etwa 3,5 Millionen Kilometern befindet, geht die US-amerikanische Weltraumbehörde Nasa daher von einer potenziellen Gefahr aus. Zum Vergleich: Die Entfernung zwischen der Erde und dem Mond beträgt etwa 385.000 km.

    Lesen Sie auch: Totale Mondfinsternis: In der kommenden Nacht erleben wir einen “Blutmond”

    Es ist nicht das erste Mal, dass dieser Asteroid der Erde nahekommt. Im Mai 2020 passierte das gigantische Weltraumgestein unseren Planeten in einer Entfernung von etwa 2,75 Millionen Kilometern. Erst im Mai 2163 soll er der Erde wieder so nahe kommen, haben die Wissenschaftler berechnet.

    Experten warnen, dass Asteroiden mit einem Durchmesser von etwa 100 m bei einer Kollision mit der Erde eine Sprengkraft erzeugen könnten, die zehnmal größer ist als die des Vulkanausbruchs vom 14. Januar in Tonga.

  • Totale Mondfinsternis: In der kommenden Nacht erleben wir einen „Blutmond“

    Totale Mondfinsternis: In der kommenden Nacht erleben wir einen „Blutmond“

    Am Montag, dem 16. Mai, findet gegen 5:30 Uhr morgens eine totale Mondfinsternis statt. Dann schiebt sich die Erde zwischen Vollmond und Sonne. Der Mond wird eine rosa-orange Farbe annehmen, weshalb dieses seltene Phänomen auch Blutmond genannt wird.

    Frühaufsteher und Astronomiefans aufgepasst: Ein relativ seltenes Ereignis findet in der kommenden Nacht am Himmel statt. Eine totale Mondfinsternis wird am Montag, 16. Mai, ab 5:30 Uhr (MEZ) über Europa zu beobachten sein. Die letzte Mondfinsternis gab es am 21. Januar 2019.

    In der Nacht wird der Mond in den Schatten der Erde treten, die dann die Strahlen der Sonne verdeckt. Es wird eine perfekte Ausrichtung zwischen unseren drei Hauptgestirnen geben: die Sonne, die Erde und der Mond liegen auf einer Achse. In Frankreich beginnt die Sonnenfinsternis um 3:30 Uhr mit einem Eintritt des Mondes in den Halbschatten, bevor er gegen 5:30 Uhr völlig im Dunkeln liegen wird. Dieses Phänomen ist nur deshalb so spektakulär, weil am Montag Vollmondtag ist.

    In Frankreich wird die totale Sonnenfinsternis genau 84 Minuten dauern, zwischen 5:29 Uhr und 6:54 Uhr, mit einem Maximum um genau 6:11 Uhr. Dann wird die Mondscheibe vollständig orange-rot sein. Der Mond wird dann nur noch von den Sonnenstrahlen beleuchtet, die von der Erdatmosphäre abgelenkt auf ihn fallen.

    Mondfinsternis heisst nicht, dass der Mond schwarz sein wird. Nein, er nimmt eine rosa oder orange Farbe an. „Das liegt daran, dass sich unsere Augen an das dunklere Licht anpassen. In Wirklichkeit ist das einzige Licht, das den Mond zu dieser Zeit erreicht, das Licht, das von der Erdatmosphäre gestreut wird“, erklärt Michelle Thaller, eine Wissenschaftlerin der NASA, gegenüber Euronews. Dieses Phänomen wird als „Blutmond“ bezeichnet.

    Eine totale Mondfinsternis kann gefahrlos mit bloßem Auge oder mit einem Fernglas beobachtet werden. Sie wird im Westen Frankreichs sogar noch besser zu sehen sein, da die Sonne dort etwas später aufgeht als im Osten des Landes. Die Finsternis wird auch von Teilen des amerikanischen und afrikanischen Kontinents aus zwischen Mondaufgang und Monduntergang zu beobachten sein.

    Die nächste totale Mondfinsternis über Frankreich wird für das Jahr 2029 erwartet.