Kategorie: Umwelt

  • Orca-Wal in der Seine: Das Tier soll nun doch eingeschläfert werden

    Orca-Wal in der Seine: Das Tier soll nun doch eingeschläfert werden

    Eine von Biologen, Tierärzten und Wildtierspezialisten durchgeführte Analyse ergab, dass sich das Tier in einem kritischen Gesundheitszustand befindet. Die Krankheit, an der es leidet, verursacht ihm „erhebliche Schmerzen“.

    Die Präfektur des Departements Seine-Maritime gab am Sonntag, dem 29. Mai, bekannt, dass der Orca, der seit mehreren Tagen in der Seine zwischen Rouen und Le Havre umherirrt, eingeschläfert werden soll. Die Entscheidung wurde getroffen, um „den Orca von seinem Leiden zu erlösen und um die Krankheit, die er in sich trägt, gründlich zu untersuchen“, so die Pressemitteilung. Die Präfektur erklärte, dass eine von Biologen, Tierärzten und Wildtierspezialisten durchgeführte Analyse ergeben habe, dass der Gesundheitszustand des Tieres kritisch sei. Der Orca leidet unter anderem an „nekrotischen Läsionen“.

    Eine Krankheit, die grosse Schmerzen verursacht.
    „Die Feststellungen der Experten legen nahe, dass das Tier an Mukormykose leidet“, erklärte die Präfektur. Es handelt sich um eine tiefe Erkrankung der Lederhaut und der Epidermis, die bei immungeschwächten Tieren auftreten kann. Sie kann über die Blutbahn in die Nieren, die Lunge, das Herz und das Gehirn gelangen, was das desorientierte Verhalten des Orcas erklären könnte“, so die Präfektur. Die Krankheit habe „ein sehr fortgeschrittenes Stadium“ erreicht und füge dem Tier „erhebliches Leid“ zu.

    Bilder vom 28. Mai 2022, die von der Präfektur Seine-Maritime verbreitet wurden, zeigen „tiefe Ulzerationen und Dermatitis, die nekrotische Läsionen erkennen lassen“ an der Rückenflosse des Orcas (PREFECTURE DE LA SEINE-MARITIME).

    Am Wochenende wurde zunächst eine Intervention begonnen, um dem Tier zu helfen, wieder ins Meer zu gelangen, unter anderem mithilfe einer Drohne und Orca-Gesängen. Die Aktion führte jedoch nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Sie ermöglichte es jedoch der Groupe d’étude des cétacés du Cotentin et des mammifères marins de la mer de la Manche (GECC), Daten über den Gesundheitszustand des Tieres zu sammeln: „Ein Mangel an Lebendigkeit, inkohärente Reaktionen auf akustische Reize und ein erratisches und desorientiertes Verhalten des Orcas (Hin- und Herschwimmen von einer Seite des Ufers zur anderen)“. „Die Tonaufnahmen zeigten außerdem Rufe des Orcas, die mit Notrufen vergleichbar sind“, fügte die Präfektur hinzu.

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  • Trockenheit: In diesen Départements ist die Wassernutzung bereits eingeschränkt

    Trockenheit: In diesen Départements ist die Wassernutzung bereits eingeschränkt

    Rund 20 Départements in Frankreich haben Ende Mai den Schwellenwert für die Dürrewarnung überschritten und sind nun von Einschränkungen der Wassernutzung betroffen.

    Die Dürre scheint sich in Frankreich weiter auszubreiten. Die Hitzewelle Mitte Mai hat nicht geholfen, und auch der wenige Regen, der für die nächsten Tage vorhergesagt wird, wird nicht unbedingt eine Lösung bringen.

    „Abgesehen von einigen seltenen #Gewittern ab Mitte nächster Woche von den Pyrenäen bis hauptsächlich zum Nordosten, wird in den nächsten 7 Tagen so gut wie kein Regen erwartet. Die #Dürre hält an und verschlimmert sich“, warnt der französische Wetterkanal.

    Laut der Propluvia-Website des Ministeriums für den ökologischen Übergang haben am 29. Mai 24 Departements die Warnstufe bezüglich der Dürre überschritten und sind jetzt von Einschränkungen der Wassernutzung betroffen. Am 11. Mai waren es 14. Bis Sonntag, den 29. Mai, wurden von den Präfekturen 92 Verordnungen erlassen, die sowohl Privatpersonen als auch Landwirte betreffen.

    Derzeit sind betroffen: Tarn, Pyrénées-Atlantiques, Dordogne, Var, Alpes-Maritimes, Bouches-du-Rhône, Vaucluse, Alpes-de-Haute-Provence, Hautes-Alpes, Drôme, Ardèche, Ille-et-Vilaine, Sarthe, Maine-et-Loire, Loire-Atlantique, Vienne, Deux-Sèvres, Vendée, Charente-Maritime, Charente, Loiret, Yonne, Haute-Savoie und Ain.

    Lesen Sie auch: Trockenheit: Frankreich befindet sich in einer “kritischen Phase” der Klimakrise

    Darunter sind in der Vendée, der Vienne und dem Loiret Gebiete, die in die höchste Krisenstufe eingestuft wurden. Im Südwesten ist die Region Tarn von einer erhöhten Alarm- und Warnstufe betroffen.

    Je nach Stufe (Wachsamkeit, Alarm, verstärkter Alarm, Krise) gelten unterschiedliche Einschränkungen:

    • Wachsamkeit: Privatpersonen und Gewerbetreibende werden informiert und dazu angehalten, Wasser zu sparen.
    • Alarm: „Reduzierung der landwirtschaftlichen Wasserentnahme um bis zu 50% (oder Verbot an bis zu 3 Tagen pro Woche), Verbot von Wassersportaktivitäten, Verbot der Garten- und Grünflächenbewässerung, des Autowaschens zu bestimmten Zeiten…“.
    • Verstärkte Warnung: Reduzierung der Wasserentnahme für landwirtschaftliche Zwecke um mindestens 50% oder mehr (oder Verbot an 3,5 Tagen pro Woche oder mehr), stärkere Einschränkung der Wasserentnahme für die Bewässerung von Gärten, Grünflächen, Verbot der Autowäsche…
    • Krise: Einstellung aller nicht prioritären Wasserentnahmen einschließlich der Entnahmen für landwirtschaftliche Zwecke, nur Entnahmen, die die Ausübung der prioritären Verwendungszwecke gewährleisten, sind erlaubt (Gesundheit, zivile Sicherheit, Trinkwasser, Hygiene).
  • Pollen und Allergien: In ganz Frankreich herrscht Alarmstufe Rot – und das wird auch so bleiben

    Pollen und Allergien: In ganz Frankreich herrscht Alarmstufe Rot – und das wird auch so bleiben

    Wer Frühling sagt, sagt auch Pollenflug. Seit dem 20. Mai schätzt das nationale aerobiologische Überwachungsnetz Frankreichs das Risiko einer Pollenallergie für den größten Teil Frankreichs als hoch ein. Das gesamte Land ist betroffen und es wird nicht erwartet, dass die Warnung in den nächsten Wochen aufgehoben werden kann. Eine laufende Nase, ständiges Niesen, ein gereizter Hals, tränende, juckende und stechende Augen, asthmaähnliche Atembeschwerden… Mit der Rückkehr des Frühlings hustet Frankreich und sieht rot. In seinem letzten Bulletin, das am 20. Mai veröffentlicht wurde, hat das Nationale Netzwerk für aerobiologische Überwachung (RNSA) – das die Risikokarte für Pollenallergien in Frankreich festlegt – 90 der 96 Departements in Alarmstufe Rot versetzt. Die große Hitze in den letzten zwei Wochen hat das Phänomen noch verschlimmert. Die kurze Rückkehr der kühleren Temperaturen und des Regens zu Beginn dieser Wochen hat zwar gut getan, aber die Niederschlagsmenge reichte nicht a…

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  • Akustische Signale sollen den verirrten Orca-Wal aus der Seine wieder ins Meer zu leiten

    Akustische Signale sollen den verirrten Orca-Wal aus der Seine wieder ins Meer zu leiten

    Die Präfektur des Départements Seine-Maritime erinnert daran, dass das Tier „nicht dazu bestimmt ist, sich getrennt von seiner Gruppe oder in Süßwasserläufen zu bewegen“ und dass es „verletzt oder krank sein könnte“.

    Die Zeit läuft ab. Ein Orca, der sich in die Seine zwischen Rouen und Le Havre verirrt hat, soll mithilfe von akustischen Reizen wieder ins Meer gelockt werden, wie die Präfektur des Départements Seine-Maritime am Freitag, dem 27. Mai, bekannt gab. Auf der Grundlage der Vorschläge einer Expertengruppe und unter Berücksichtigung des schlechten Gesundheitszustands des Tieres, wurde „die Entscheidung getroffen, einer sanften Interventionsmethode den Vorzug zu geben“, erklärte die Präfektur in einer Pressemitteilung.

    Lesen Sie auch: VIDEO: Orca-Wal hat sich in die Seine verirrt

    Diese Intervention wird darin bestehen, das Tier aus der Ferne mit einer Drohne zu verfolgen und akustische Signale, die in der Nähe einer Orca-Gruppe aufgenommen wurden, zu senden, um den Wal damit in sein natürliches Lebensumfeld, das Meer, zurück zu locken.

    Am Mittwoch bestätigte die Präfektur, dass sich der „männliche Orca, eine geschützte und wild lebende Art“ in einem „sehr geschwächten“ Zustand befindet. Die Präfektur wies ausdrücklich darauf hin, dass dieses Tier „natürlich nicht dazu bestimmt ist, sich getrennt von seiner Gruppe oder in Süßwasserläufen zu bewegen. Es könnte verletzt oder krank sein“. Die Präfektur rief dazu auf, sich dem Orca nicht zu nähern, um weder das Tier, noch menschen in Gefahr zu bringen, und kündigte entsprehende Maßnahmen an.

  • Schweiz: Französin und Spanier durch herabfallenden Eisblock getötet

    Schweiz: Französin und Spanier durch herabfallenden Eisblock getötet

    Sieben Hubschrauber waren im Einsatz sowie rund 40 Rettungskräfte.

    Zwei Bergsteiger – eine Französin und ein Spanier – wurden am Freitag im Südwesten der Schweiz durch herabfallende Seracs (große Eisblöcke) getötet und neun weitere Personen wurden verletzt, wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    Siebzehn Bergsteiger befanden sich auf einer Höhe von 3.400 Metern im Bereich des „Plateau du Déjeuner“ beim Aufstieg zum Grand-Combin, als sie von den Seracs erfasst wurden.

    „Zwei Personen starben noch an der Unfallstelle. Es handelt sich um eine 40-jährige französische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in Frankreich sowie um einen 65-jährigen Spanier mit Wohnsitz in Spanien“, so die Polizei.

    Neun Bergsteiger, von denen zwei schwer verletzt wurden, wurden mit Hubschraubern in zwei Krankenhäuser in Lausanne geflogen, so die Mitteilung der Behörden. Weitere Bergsteiger wurden mit Helikoptern von der Unfallstelle evakuiert.

    Die Polizei erinnerte daran, dass man doppelt vorsichtig sein oder sogar auf geplante Touren verzichten sollte, wenn die Nullgradgrenze bei etwa 4.000 Metern liegt.

    Der Grand-Combin ist mit 4.314 Metern der zweithöchste Gipfel der Westschweiz.

  • Wetter: Schon wieder eine Hitzewelle in den kommenden Tagen…

    Wetter: Schon wieder eine Hitzewelle in den kommenden Tagen…

    Nur wenige Tage nach einer bereits außergewöhnlichen Hitzeperiode wird das Thermometer in Frankreich schon wieder stark ansteigen. Ab dem kommenden Montag ist mit einem erneuten deutlichen Temperaturanstieg zu rechnen.

    Frankreich wird in den kommenden Tagen erneut eine besonders intensive Hitzeperiode erleben, obwohl das Land bereits vor einigen Tagen außergewöhnliche Temperaturen erlebte.

    In den sozialen Netzwerken alarmieren die Meteorologen: „Einige Modellrechnungen des Europäischen Zentrums für mittelfristige Wettervorhersagen beginnen alarmierend zu sein, was die Entwicklung der Luftmasse bis zum 5. Juni angeht“, meldet Anthony Grillon, Gründer der Website Météo Contact, auf Twitter. Die ersten 40 Grad im Süden? „Die Situation ist noch ungewiss, man sollte sie aber aufmerksam verfolgen!“

    40°C im Süden? „Nicht unbedingt“, wird François Jobard, Prognostiker bei Météo France, von La Dépêche du Midi zitiert. Der Meteorologe bestätigt immerhin, dass das Hexagon eine neue Hitzeperiode erleben wird… bereits am Freitag, dem 27. Mai. „Wir gehen von höheren Temperaturen als üblich aus und erwarten große Hitze, vor allem im Südosten“, meint der Wetterexperte, der von Temperaturen um 35°C in der Region Var ab diesem Freitag spricht. „Es sind vor allem die südlichen Departements, die betroffen sein werden“.

    Heisse Luft aus dem Süden
    Die Ursache für diesen neuen Temperaturanstieg? Die Ankunft einer heissen Luftmasse aus dem Süden: François Jobard spricht von einer schwierigen Situation rund um das Mittelmeer: „Wir beobachten im Moment stellenweise Anomalien der Meerestemperaturen von 3 bis 4°C“. Je wärmer das Mittelmeer ist, desto weniger Kühlungspotenzial hat es natürlich.

    In der vergangenen Woche wurden im Südosten und im Südwesten Frankreichs mehrere Temperaturrekorde für einen Monat Mai gebrochen oder egalisiert. In den letzten Monaten verzeichnete Frankreich die längste Periode von überdurchschnittlich hohen Temperaturen: 44 Tage lang lag das Thermometer über den normalen Jahreszeitenwerten.

  • Afrikanische Schweinepest: Ausbruch in Deutschland nahe der französischen Grenze

    Afrikanische Schweinepest: Ausbruch in Deutschland nahe der französischen Grenze

    „Bisher wurde kein Fall bei Wildtieren in der umliegenden Gegend festgestellt“, teilte das französische Landwirtschaftsministerium mit. Der betroffene Ort befindet sich sechs Kilometer von der französischen Grenze entfernt. In einem Schweinezuchtbetrieb in Forchheim am Kaiserstuhl (Deutschland) wurde ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest festgestellt, wie das französische Landwirtschaftsministerium am Donnerstag, dem 26. Mai, mitteilte. Der betroffene Betrieb mit 35 Schweinen in Freilandhaltung wurde vollständig geräumt. „Bisher wurde kein Fall bei Wildtieren in der umliegenden Gegend festgestellt“, erklärte das Ministerium. Es werde nächste Woche einen Krisenstab mit allen Fachleuten und staatlichen Stellen einrichten. Mehrere Fälle in Italien Italienische Landwirte warnten die Regierung letzte Woche vor einer besorgniserregenden Zunahme der Schweinepest auf der italienischen Halbinsel. Es wurden Fälle im Nordwesten Italiens und in der Region um Rom festgestellt. Die Krankheit …

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  • Emmanuel Macron verspricht das Elektroauto für 100 Euro im Monat

    Emmanuel Macron verspricht das Elektroauto für 100 Euro im Monat

    Emmanuel Macron hat während seiner Präsidentschaftswahlkampagne versprochen, dass einkommensschwache Haushalte ein Elektroauto für nur 100 Euro im Monat bekommen könnten. Aber ist so ein Versprechen überhaupt einhaltbar?

    Es war eines der Versprechen von Emmanuel Macron während seines Wahlkampfs. Um einen saubereren Strassenverkehr zu erreichen, die CO2-Emissionen zu senken und gegen die steigenden Kraftstoffpreise anzukämpfen, ist geplant, „Haushalten, die das Mindesteinkommen oder etwas mehr verdienen“, ein Elektroauto für 100 Euro pro Monat anzubieten.

    Wer kann von dem Angebot profitieren?
    Das Elektroauto für 100 Euro pro Monat ist Haushalten mit geringem Einkommen vorbehalten. Insbesondere junge Menschen und Personen mit „sozialmedizinischen“ Berufen gehören zu der Zielgruppe, wie das Wahlkampfteam von Emmanuel Macron damals präzisiert hat. Das bedeutet jedoch nicht, dass nur diese von dem Angebot profitieren werden.

    Wann soll das Angebot eingeführt werden?
    Die neue Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannier-Runacher, will so schnell wie möglich handeln: „Wir brauchen ein Instrument, das robust ist und von dem die Franzosen sofort profitieren können“, sagte sie dem Sender France 5. Der Zeitplan ist noch nicht bekannt, aber das Projekt soll laut der Ministerin in den neuen Staatshaushalt aufgenommen werden.

    Ein Leasing-Modell
    Das staatliche Angebot wird über ein Leasingsystem erfolgen. Das Auto wird also in monatlichen Raten über eine festgelegten Zeitraum bezahlt. Am Ende eines Leasingvertrags soll man dann wählen können, ob man das Fahrzeug kaufen oder zurückgeben möchte.

    Übliche Leasingverträge haben im Durchschnitt eine Laufzeit von 24 bis 72 Monaten. Je nachdem, in welchem Zustand man das Fahrzeug zurückgibt, können Zahlungen am ende der Laufzeit hinzukommen.

    Ist es ein realisierbares Projekt?
    Aufgrund des Krieges in der Ukraine gibt es auch bei der französischen Autoindustrie Engpässe. Die durch den Krieg steigenden Rohstoffpreise könnten das Projekt schwer realisierbar machen, wenn plötzlich Millionen von Franzosen gleichzeitig ein Auto bestellen.

    Die Automobilhersteller werden zwar versuchen mit dem von Macron vorgegeben Tempo zu Schritt halten, jedoch befürchtet man auch einen Anstieg der Batteriepreise. Und: Es müssen dringend mehr elektrische Ladestationen aufgestellt werden. Das Aufladen ist ein Problem für Stadtbewohner, die keine eigene Garage zur Verfügung haben. Ausserdem leben viele Menschen mit bescheidenen Einkommen in ländlichen Gebieten, da dort die Wohnungspreise erschwinglicher sind, und fahren daher recht viel. Die begrenzte Reichweite und die Angst, dass einem die Batterieleistung ausgeht und man keine Ladestation in der Nähe findet, lässt viele dem E-Auto noch skeptisch gegenüber stehen.

  • VIDEO: Orca-Wal hat sich in die Seine verirrt

    VIDEO: Orca-Wal hat sich in die Seine verirrt

    Ein junger, offenbar verirrter Orca-Wal wurde in der Seine in Nordfrankreich gesichtet.

    Der junge Wal wurde zum ersten Mal vor etwa einer Woche in der Nähe des Hafens von Le Havre, in der Nähe des Pont de Normandie, gesichtet. Die jüngste Sichtung fand allerdings viel weiter im Landesinneren statt, nämlich etwa 20 km von Rouen entfernt, in der Region Eure.

    Der Fernsehsender BFMTV veröffentlichte nun ein Video des verirrten Wals:

    Experten gehen davon aus, dass das junge Männchen von seiner Gruppe getrennt wurde und möglicherweise auf der Suche nach einem anderen Wal ist. Dies geschieht in der Regel, wenn ein Leittier der Gruppe stirbt.

    „Sie sind sehr soziale Tiere, daher ist es nicht leicht für sie, allein zu sein“, erklärte Delphine Eloi von der Cotentin Cetacean Study Group (GECC) auf dem Sender RTL. Eloi befürchtet ausserdem, dass der Orca in einem schlechten Gesundheitszustand sein könnte, was man an seiner Rückenflosse erkennen könne.

    Orca-Wale sind an der französischen Küste eher selten und in der Seine noch viel seltener anzutreffen.

    Experten sagen, dass der Wal für Menschen ungefährlich ist – es wurde noch nie berichtet, dass ein Orca in freier Wildbahn einen Menschen angegriffen hat – obwohl es natürlich ratsam ist, einen sicheren Abstand einzuhalten.

  • TGV Paris-Berlin für Ende 2023 geplant

    TGV Paris-Berlin für Ende 2023 geplant

    Ein direkter TGV zwischen Paris und Berlin soll Ende 2023 eingeführt werden, kündigte Jean-Pierre Farandou, der Chef der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF, am Dienstag, 24. Mai, an.

    Die SNCF und die Deutsche Bahn wollen Ende 2023 einen direkten Hochgeschwindigkeitszug zwischen Paris und Berlin einführen. Dies kündigte der Chef des französischen Unternehmens am Dienstag an, der nach Straßburg gekommen war, um 15 Jahre deutsch-französische Zusammenarbeit im Hochgeschwindigkeitsbereich zu feiern.

    „Wir wollen im Dezember 2023 einen TGV Paris-Berlin starten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der SNCF, Jean-Pierre Farandou, der Nachrichtenagentur AFP. „Das macht Sinn, weil wir feststellen, dass die Menschen immer längere Fahrten in Kauf nehmen. Es gibt wirklich Leute, die bereit sind, fünf, sechs oder sieben Stunden in einem Zug zu verbringen“, erklärte er. Für die Fahrt Paris-Berlin werden es sieben Stunden sein. „Zugfahren ist eine Möglichkeit, Mobilität und Naturschutz miteinander zu versöhnen“.

    „Wir werden mit unseren deutschen Kollegen versuchen, diesen Zug fahren zu lassen“, sagte Jean-Pierre Farandou. Der Zug soll über Frankfurt fahren und mit deutschen ICE-Hochgeschwindigkeitszügen betrieben werden. Zunächst soll es eine Hin- und Rückfahrt pro Tag geben. Entsprechenden Erfolg vorausgesetzt, könnte später eine zweite Hin- und Rückfahrt mit französischen TGVs dazu kommen. „Das ist ziemlich symbolisch für die Entwicklung unserer Gesellschaft und den Wunsch vieler unserer Mitbürger, die Bahn zu bevorzugen“, meint ein SNCF-Manager.

    Klimaziele erreichen
    Die SNCF hat in den vergangenen Monaten festgestellt, dass Verbindungen wie Paris-Mailand und Paris-Barcelona erstaunliche Belegungsraten haben: Auf Paris-Mailand hat sich das Angebot seit dem vergangenen Jahr verdoppelt, und trotzdem sind die Züge voll.

    Und das erwarten SNCF und DB auch auf der Strecke Paris-Berlin. Der tägliche TGV von Frankfurt nach Marseille – über Straßburg und Lyon – in 7 Stunden 48 Minuten ist schon ein Erfolg. Der Paris-Berlin-Tages-Hochgeschwindigkeitszug kommt zusätzlich zu einer Nachtzugverbindung zwischen den beiden Hauptstädten, die von den ÖBB – in Zusammenarbeit mit SNCF und der Deutschen Bahn – ebenfalls ab Ende 2023 betrieben werden soll. Man wird sich also aussuchen können, ob man tagsüber fahren möchte oder die lange Strecke lieber im Schlaf hinter sich bringen will.

    „“Ich bin überzeugt, dass wir mehr Eisenbahnen in Europa brauchen, und ein starkes Europa braucht eine starke Vernetzung auf der Schiene“, äusserte sich der DB-Vorstand Richard Lutz. Der Ausbau des Schienenverkehrs sei „entscheidend für die Erreichung der Klimaziele“, betonte Lutz.

    Die SNCF und die Deutsche Bahn haben in 15 Jahren Zusammenarbeit etwa 25 Millionen Menschen auf den Strecken Paris-Frankfurt, Paris-Stuttgart-München und Frankfurt-Marseille befördert. Auf der Strecke Paris-Frankfurt wird der Zug inzwischen besser genutz als das Flugzeug.