Kategorie: Umwelt

  • Umwelt: EU kündigt sozialen Klimafonds an

    Umwelt: EU kündigt sozialen Klimafonds an

    Die Europäische Union hat gerade ein Abkommen unterzeichnet, das die Lage im Kampf gegen den Klimawandel verändern könnte. Die Europäische Union hat die Einrichtung eines sozialen Klimafonds angekündigt, der mit 86,7 Milliarden Euro ausgestattet werden soll. Der Sender France 3, berichtete, dass der Fonds u.a. Haushalten helfen soll, Zuschüsse für Isolierungsarbeiten zu erhalten, Anreize für umweltfreundlichere Verkehrsmittel zu schaffen und schwächere Unternehmen bei der Energiewende zu unterstützen. Der Fonds soll durch eine Reform des Kohlenstoffmarktes finanziert werden. Seit 2005 müssen die Unternehmen mit den höchsten Treibhausgasemissionen in CO2-Zertifikate investieren, um ihre Emissionen „nach dem Verursachermodell“ zu senken. Ein System, das „nie wirklich funktioniert hat“, wie die Journalistin Sandrine Feydel feststellt. Europa hat beschlossen, den CO2-Ausstoss im Vergleich zu 2005 um 62% zu senken. „Die Industrie hat keine Wahl mehr. Wenn sie ihre Emissionen nicht senken, w…

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  • Gastronomie : Die Langustinen sind der Stolz der Bretagne

    Gastronomie : Die Langustinen sind der Stolz der Bretagne

    Scheinwerferlicht auf die „Demoiselles de Loctudy“, wie die Langustinen im Finistère genannt werden. France Télévisions hat eine Fischerfamilie begleitet, die diese Tradition fortführt. Die Alten nennen sie „Demoiselles“ (Fräulein). Tanzend und zappelnd sind sie der traditionelle Reichtum Pays Bigou…

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  • Globale Erwärmung: Die Erde wird bis 2050 6% bis 10% ihrer Tiere und Pflanzen verlieren

    Globale Erwärmung: Die Erde wird bis 2050 6% bis 10% ihrer Tiere und Pflanzen verlieren

    Die globale Erwärmung und die Verschlechterung der natürlichen Lebensräume werden laut einer neuen Studie eine „Kaskade“ des Aussterbens verursachen. Dieses Kettenaussterben ist „unvermeidlich“. Eine am Freitag, dem 16. Dezember in der Zeitschrift Science Advances veröffentlichte Studie schätzt, dass die Erde bis 2050 zwischen 6% und 10% und bis 2100 bis zu 27% ihrer Tier- und Pflanzenarten verlieren wird. Dabei stützt sie sich auf neue Modellierungen, die eine bessere Berücksichtigung von „Koextinktionen“ ermöglichen – d.h., das Aussterben einer Art zieht das Aussterben anderer, von ihr abhängiger Arten nach sich. „Jede Art hängt in irgendeiner Weise von anderen Arten ab“, betont Professor Corey Bradshaw von der australischen Flinders University und Mitautor der Studie. Wenn zum Beispiel eine Art aufgrund des Klimawandels ausstirbt (primäres Aussterben), stirbt auch ihr Räuber irgendwann aus, weil er keine Nahrung mehr findet (Ko-Aussterben). Die Autoren der Studie waren der Ansicht, dass frühere Modelle diese gegenseitige Abhängigkeit nicht ausreichend berücksichtigt haben. Deshalb bauten sie mit Hilfe von Hochleistungscomputern einen riesigen „virtuellen Planeten Erde“, der berücksichtigt, „wer wen frisst“. Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht. Mit diesem Modell wurden verschiedene Szenarien des Klimawandels und der Verschlechterung von Lebensräumen – zum Beispiel durch Abholzung – simuliert, um den Verlust der biologischen Vielfalt an einem bestimmten Ort vorherzusagen. Die Forscher sagen voraus, dass sich die größte Bedrohung dort materialisieren wird, wo auch die Biodiversität am größten ist. Sie stellten außerdem fest, dass der Klimawandel für den größten Anteil des Aussterbens verantwortlich sein wird – eine weitere Erinnerung daran, dass die beiden Krisen des Klimas und der Biodiversität eng miteinander verbunden sind. Die Veröffentlichung der Studie erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Abordnungen und Minister aus aller Welt zur COP15 in Montreal zusammenkommen, um einen neuen „Friedenspakt mit der Natur“ zu besiegeln. Die Herausforderungen, denen sich diese UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt stellen muss, sind enorm: Eine Million Arten sind vom Aussterben bedroht. Der Klimawandel wird diese Entwicklung durch extreme Wetterereignisse, Verhaltensänderungen oder Veränderungen der Lebensräume noch beschleunigen.
  • Wetter: 2 Departements wegen Starkregens in Alarmstufe Orange versetzt

    Wetter: 2 Departements wegen Starkregens in Alarmstufe Orange versetzt

    Meteo France hat aufgrund „bemerkenswerten“ Starkregens für zwei Departements die Alarmstufe Orange ausgerufen. Die Spitze der Bretagne soll am Montag von ungewöhnlich starken Regenfällen betroffen sein werden.

    Météo France hat am Sonntag, dem 18. Dezember, für zwei französische Departements die Alarmstufe Orange ausgerufen. Die Meteorologen erwarten sehr schlechtes Wetter an der bretonischen Spitze: Finistère und Morbihan wurden daher auf die Warnstufe Orange gesetzt. Météo France spricht von einer „bemerkenswerten Regenepisode“.

    Der Regen soll voraussichtlich am frühen Abend gegen 18 Uhr beginnen. „Bis zum Ende der Episode am Montagnachmittag werden im Finistère 50 bis 80 mm erwartet, mit Spitzenwerten von über 100 mm, 50 bis 80 mm im Morbihan“, so Météo France. Der Regen wird auf „gefrorenen Boden“ fallen: Es ist daher mit Glatteis, lokal auch Blitzeis, zu rechnen, warnt Météo France.

    Der Regen wird nur im nordwestlichen Viertel des Landes erwartet. Ansonsten überwiegt am Sonntag ein leicht verschleierter Himmel.

    Die Temperaturen allerdings wurden von Météo France nach oben korrigiert. Die Meteorologen erwarten Höchstwerte von 16°C im Baskenland und 14°C rund um das Mittelmeer.

  • Kältewelle: frostiges Wochenende im Grand Est

    Kältewelle: frostiges Wochenende im Grand Est

    Die Region Grand-Est und ihre Bewohner leiden seit Freitag, dem 16. Dezember, unter einer Kältewelle. In Buhl-Lorraine (Moselle) fielen die Temperaturen auf bis zu minus 19 Grad.

    Mit minus 19 °C war Buhl-Lorraine (Moselle) in der Nacht von Freitag auf Samstag, dem 17. Dezember die kälteste Stadt Frankreichs. Am Samstagmorgen war der Metzger des Dorfes trotz der Minustemperaturen im Einsatz. „Es war so kalt, dass das Messer am Steak klebte. Die Kühlschränke braucht man im Moment nicht anzuschließen, kein Problem, alles bleibt kühl“, sagt er lächelnd auf dem Sender France 3.

    Den Märkten fehlen Kunden
    Die ganze Region Grand Est war weiß gefärbt, zugefrorene Flüssen und Spinnweben, die sich in Eisperlen verwandelt hatten. Ein märchenhafter Anblick, vorausgesetzt, man ist warm genug gekleidet. In Straßburg (Bas-Rhin) versuchen die Geschäftsleute, die den Mut hatten, der Kälte zu trotzen, sich anzupassen. In Reims (Marne) ist das Streuen der Gänge auf dem Markt Pflicht, auch wenn die Kunden wegen der Kälte ausbleiben. „Für die Händler verstehe ich, dass es schwierig ist, aber uns geht es gut, es ist anders, wir gehen runter und kommen gleich wieder hoch“ in die warme Wohnung, erklärt eine Frau. In den nächsten Tagen sollen die Temperaturen im Osten Frankreichs wieder steigen und nächste Woche soll Regen kommen.

  • So wird das Wetter in Frankreich am Wochenende und in den Weihnachtsferien

    So wird das Wetter in Frankreich am Wochenende und in den Weihnachtsferien

    Die Wettervorhersage für das Wochenende vom 17. und 18. Dezember und für die Weihnachtsferien. Hier die Vorhersagen im Detail.

    Die Weihnachtsferien beginnen: zwei Wochen wohlverdiente Erholung für die Schülerinnen und Schüler, eine Woche im Durchschnitt für die Eltern. Und das sind die Wettervorhersagen:

    Samstag, 17. Dezember
    Das Wochenende wird fast im ganzen Land unter winterlichen Bedingungen mit starkem Frost und gefrierendem Nebel am Morgen beginnen. Nebel werden am frühen Morgen im Garonne-Tal und im Vorgebirge der Pyrenäen das Wetter bestimmen. Am Nachmittag wird der Südwesten von schönen Aufhellungen profitieren. Auch in den Bergen wird es sehr schön werden. An der Côte Vermeille können die tiefen Wolken länger bestehen bleiben. Meteo France sagt für den Nachmittag 5°C in Rodez, 6°C in Agen, 7°C in Montauban und Cahors, 8°C in Toulouse, Albi und Cahors, 9°C in Foix und Auch, 10°C in Tarbes, Pau, Carcassonne und Narbonne voraus.

    Die Vorhersage für Samstag, den 17. Dezember 2022. Grafik Meteo France

    Sonntag, 18. Dezember
    Wie am Samstag beginnt der Tag in weiten Teilen Okzitaniens mit einem bewölkten Himmel. Im Laufe des Tages werden sich die Auflockerungen durchsetzen. In den Höhenlagen der Pyrenäen wird es sehr schön werden. Vom Tarn bis zum Aveyron wird der Himmel voraussichtlich bewölkter bleiben. Meteo France sagt für den Nachmittag 8°C in Rodez, 10°C in Agen, 11°C in Toulouse, Castres, Carcassonne, Foix und Auch, 12°C in Montauban, Cahors und Narbonne und 13°C in Tarbes und Pau voraus. Im Norden und Nordwesten wird sich stärkere Bewölkung durchsetzen, die lokale Niederschläge mit sich bringt.

    Die Vorhersage für Sonntag, den 18. Dezember 2022. Grafik Meteo France

    Woche vom 19. bis 25. Dezember
    In der Weihnachtswoche wird in der Südhälfte Frankreichs milderes Wetter erwartet. Im Südwesten kann es sogar warm werden. Im Languedoc wird der Seewind Wolken mit sich bringen. Am Mittwoch kann es in den Pyrenäen ab 1.400/1.500 m schneien. Danach wird es bis zum Ende der Woche wieder schön und mild.

    Woche vom 26. Dezember bis 1. Januar
    Es ist noch schwierig, zuverlässige Vorhersagen für die zweite Woche der Schulferien zu haben. Es scheint, dass es etwas kälter werden könnte, mit möglichen Schneefällen in den Bergen. Die Temperaturen könnten dadurch wieder auf jahreszeitlich normale Werte sinken.

  • Emmanuel Macron will „einen großen Hafen – von Marseille bis Lyon“

    Emmanuel Macron will „einen großen Hafen – von Marseille bis Lyon“

    „Wir müssen auf der Strecke Marseille-Lyon das tun, was wir auf der Strecke Le Havre-Paris mit Haropa getan haben“, bekräftigte der Staatschef. Werden Lyon und Marseille bald um ein großes maritimes Projekt reicher sein? Emmanuel Macron kündigte am Samstag, dem 10. Dezember, in der Tageszeitung La Provence seinen Willen an, „einen großen Hafen zu schaffen, der von Marseille bis Lyon reicht“, insbesondere für den Transport von Waren und Energie. „Marseille ist ein natürliches Eingangstor, durch seine geografische Lage und durch die Präsenz seiner zukunftsorientierten Industrien“, so Emmanuel Macron. Dieser Hafen „wird das Rhône-Tal hinaufreichen, um Energien und Waren zu der Chemie-Industrie südlich von Lyon zu bringen, und er wird auch die Verbindung zu Deutschland und seinen Produktionsstandorten ermöglichen“, stellt sic der Präsident vor. „Wir müssen zwischen Marseille und Lyon das tun, was wir zwischen  Le Havre und Paris mit Haropa getan haben. Die Idee ist, den Güter- und Energiet…

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  • Wetter: Kälte- und Frostwelle zieht über den Osten Frankreichs

    Wetter: Kälte- und Frostwelle zieht über den Osten Frankreichs

    Es besteht weiterhin die Gefahr von Glatteis und Schneefällen ein Ostfrankreich. Das Unfallrisiko auf den Straßen ist hoch, was auch zu Problemen im öffentlichen Nahverkehr führt.

    Die Eisschicht, die die Windschutzscheiben bedeckte, war am Morgen des 15. Dezember in Mulhouse (Haut-Rhin) besonders dick. „Schnee ist besser als Eis. Es ist praktischer, mit einer Bürste kann man schnell reinigen, aber das hier sieht aus wie Beton, es ist unglaublich“, kommentiert ein Autofahrer auf dem Sender France 2. Auf den Gehwegen muss man sich an Geländern festhalten, um nicht zu fallen. Manche ziehen es vor, auf der Straße zu laufen. „Da ist es nicht so rutschig“, meint ein junger Mann.

    Für den Abend wird Schnee erwartet
    Eine der Folgen des außergewöhnlichen Glatteises ist die Störung des Straßenbahnverkehrs in Mulhouse. Die Bahnen bleiben im Depot und werden auf unbestimmte Zeit durch Busse ersetzt. „Die Oberleitungen für den Strom sind vereist und deshalb fließt an manchen Stellen kein Strom. Wenn die Straßenbahnen fahren, bleiben sie mancherorts stehen und das kann alles durcheinander bringen“, erklärt ein Techniker. Die Temperaturen bleiben den ganzen Tag über unter Null und für den Abend wird Schnee erwartet.

  • Straßenverkehrssicherheit: Winterausrüstung in mehreren Departements vorgeschrieben

    Straßenverkehrssicherheit: Winterausrüstung in mehreren Departements vorgeschrieben

    Zwar sind Schneeketten, -socken oder Winterreifen seit November 2022 in 34 französischen Departements Pflicht, doch wurde das bislang nur präventiv gesehen.

    Oftmals bleiben Autofahrer ohne richtige Reifen auf verschneiten Strassen stecken. In 34 französischen Departements, von den Pyrenäen bis zu den Vogesen, sind Schneeketten, -socken und Winterreifen in der Nähe von Bergmassiven vorgeschrieben. Die Winterausrüstungen müssen aus Sicherheitsgründen vom 1. November bis zum 31. März mitgeführt oder die Winterreifen aufgezogen werden.

    Kein Zwang oder Strafe
    Mit dem Kälteeinbruch verdoppelte sich das Auftragsvolumen in den Werkstätten. „Wir machen keine Pause, von 8.30 Uhr bis 19 Uhr, wir haben keine Zeit zum Verschnaufen“, berichtet der Garagenbesitzer Akif Altun auf dem Sender France 3. Das sogenannte „Berggesetz“ ist nur ein Ansporn zur Vorsicht, die Fahrer können in diesem Jahr noch nicht mit dem später vorgesehenen Bußgeld von 135 Euro belegt werden. Bei einem Unfall in diesen 34 Departements sind die Autofahrer auch ohne Winterreifen oder Schneeketten dieses Jahr noch durch die Versicherungen gedeckt. Die Winterreifenpflicht bringt also vorerst keine Auflagen oder Sanktionen für die, die sich nicht daran halten, mit sich. Das Dekret zur Umsetzung des Gesetzes ist noch nicht veröffentlicht worden.

  • Starke Schneefälle behindern den Verkehr in Ostfrankreich

    Starke Schneefälle behindern den Verkehr in Ostfrankreich

    Mittwoch, der 14. Dezember, war ein komplizierter Tag auf den Straßen in weiten Regionen Frankreichs. Die Schneefälle waren zwar weniger stark als erwartet, aber 25 Departements sind immer noch in Alarmbereitschaft. France 2 berichtet aus dem Osten des Landes.

    Am Mittwoch, dem 14. Dezember, kam es auf der Autobahn A33 am Stadtrand von Nancy (Meurthe-et-Moselle) zu 20 km Stau. Da zu dem Schnee auch noch Eis hinzugekommen war, konnten die Lastwagen nicht mehr fahren, was den Verkehr komplett lahmlegte. Der gesamte Nordosten Frankreichs ist mit einigen Zentimetern Schnee bedeckt. Höchste Vorsicht ist unerlässlich, und es wird dringend empfohlen, sich wenn möglich nicht auf die Straße zu begeben.

    Schwieriger Verkehr auf den Nebenstraßen

    „Ohne Schneereifen ist es gefährlich“, sagt ein Mann auf dem Sender France 2. Auch auf den Nebenstraßen war der Verkehr kompliziert. In mehreren Departements, darunter auch im Departement Moselle, wurde der Schultransport eingestellt. Es ist weiterhin Vorsicht geboten, auch in den Gebieten, in denen es (noch) nicht geschneit hat.