Kategorie: Umwelt

  • La Réunion: Zyklon Freddy stürmt über die Insel

    La Réunion: Zyklon Freddy stürmt über die Insel

    Der seit mehreren Tagen erwartete Zyklon Freddy, von Météo-France als „Monster“ bezeichnet, ist am Montagabend, 20. Februar, auf das französische Überseedepartment La Réunion getroffen.

    Freddy ist gerade über La Réunion hinweggefegt. Auf Bildern, die von Einwohnern gefilmt wurden, kann man die Windböen sehen, die über die Insel fegen. Der intensive tropische Wirbelsturm wehte die ganze Nacht über das französische Überseedepartement La Reunion. Die Böen erreichten bis zu 130 km/h. Die Einwohner wurden aufgefordert, zu Hause zu bleiben und kein Risiko einzugehen.

    „Geht heute Abend nicht los und macht Fotos, um den Wettbewerb um die schönste Welle und die höchste Welle zu gewinnen, wenn ihr das tut, riskiert ihr den Tod, das haben wir in früheren Zeiten erlebt“, warnt Jérôme Filippini, Präfekt von La Réunion. Der Zyklon könnte in der Tat Wellen mit einer Höhe von mehr als zehn Metern mit sich bringen. Aus diesem Grund ist der Zugang zur Küste im Nordosten von La Réunion verboten.

    Auch 200 Kilometer entfernt, auf der Insel Mauritius, wurden Teile von Dächern abgerissen, als seien sie aus Papier. 

  • Am Dienstag wieder Sandstaub aus der Sahara im Südwesten Frankreichs

    Am Dienstag wieder Sandstaub aus der Sahara im Südwesten Frankreichs

    Der Saharasand wird am Dienstag, dem 21. Februar, ein Comeback feiern und den Himmel über dem Südwesten Frankreichs verschleiern. Der Himmel über Frankreichs Südwesten könnte heute wieder eine orangefarbene Färbung annehmen. Nach Spanien wird nun heute auch Frankreich von Saharastaub betroffen sein, der über den Südwesten über weite Teile des Landes wehen wird. Ein Hoch, das vor dem Nordafrika liegt, wird Spanien und Frankreich wieder Wolken von Saharasand bescheren, so die spezialisierte Webseite Météo Contact.

    Die Meteorologen gehen davon aus, dass die ersten Staubwolken am Dienstag, dem 21. Februar über Frankreich auftauchen werden. Die Pyrenäen werden zuerst betroffen sein.

    Aufgrund des einsetzenden Regens am Mittwoch könnten sich Sand- und Staubpartikel auch auf dem Boden absetzen. Autofahrer sollten daher das Ende dieses Phänomens abwarten, bevor sie mit ihrem W…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Warum ist der Wasserspiegel des Mittelmeers in wenigen Tagen um dreißig Zentimeter gesunken?

    Warum ist der Wasserspiegel des Mittelmeers in wenigen Tagen um dreißig Zentimeter gesunken?

    Seit einigen Wochen scheint der Meeresspiegel des Mittelmeers deutlich zu sinken. Ein beeindruckendes Phänomen, das laut Meteorologen jedoch kein Grund zur Sorge ist.

    Warum ist der Meeresspiegel des Mittelmeers in diesen Tagen so niedrig? Von Südfrankreich bis Algerien stellen sich viele Menschen diese Frage. Tatsächlich hat sich das Wasser seit einigen Tagen an den Strandrändern mehr als gewohnt zurückgezogen. Dabei handelt es sich tatsächlich um ein vorübergehendes Phänomen, das wohl völlig normal ist.

    Wie der Gezeiten-Experte des Service hydrographique et océanographique de la Marine gegenüber der Zeitung Le Parisien erklärte, „ist dies ein Phänomen, das jedes Jahr auftritt und in diesem Jahr durch ein starkes Hochdruckgebiet noch sichtbar verstärkt wird“.

    Baldige Rückkehr zur Normalität
    Nach Meinung des Experten handelt es sich also um ein saisonales Phänomen, „das hauptsächlich mit der recht kalten Wassertemperatur zusammenhängt, die die Wassermassen schrumpfen lässt und somit den Meeresspiegel senkt, und auch mit Strömungsumkehrungen an der Straße von Gibraltar“. All dies in Kombination mit einer sehr geringen Niederschlagsmenge führt zu einer sichtbaren Verstärkung dieses Phänomens.

    Aufgrund eines großen Hochs und des damit verbundenen hohen Luftdrucks kommt es zu einem Rückgang von 20 cm, der zu dem normalen saisonalen Rückgang von etwa 10 cm noch hinzukommt.

    Tatsächlich ist der Wasserstand des Mittelmeers um immerhin etwa 30 cm gesunken, aber eine Rückkehr zur Normalität dürfte „ziemlich schnell“ erfolgen.

  • Wetter: Temperaturrückgang und endlich Regen im Süden

    Wetter: Temperaturrückgang und endlich Regen im Süden

    Bisher war das Februarwetter im Süden Frankreichs von milden Temperaturen und Trockenheit geprägt. Mitte der Woche soll sich das ändern. 

    Montag, 20. Februar 2023
    Sonne und milde Temperaturen stehen am Montag noch auf dem Programm. Dennoch sind auch heute Morgen im Garonne-Tal schon viele tiefe Wolken und Nebelbänke zu sehen. Die grauen Wolken lösen sich im Laufe des Tages auf und machen Platz für hellere Bewölkung. Der Wind wird im Laufe des Abends zunehmen. Meteo France erwartet Höchstwerte von 14°C in Montauban und Agen, 15°C in Auch, 16°C in Toulouse und Narbonne, 17°C in Albi, Rodez, Cahors, Tarbes, Carcasonne und Foix und 18°C in Pau und Castres.

    Dienstag, 21. Februar 2023
    Nebelbänke werden am Mittwochmorgen über dem Quercy, dem Tarn oder dem Aveyron liegen. Am Nachmittag werden sich die Aufhellungen auf die gesamte Region Südwest ausbreiten. Der Autan-Wind wird in seinem Bereich in Böen wehen. Meteo France sagt Nachmittagstemperaturen von 14°C in Narbonne, 15°C in Rodez und Agen, 16°C in Montauban und Carcassonne, 17°C in Toulouse, Cahors, Auch und Foix, 18°C in Tarbes, Pau, Albi und Castres voraus.

    Mittwoch, 22. Februar 2023
    Endlich kommt der lang ersehnte Regen! Die unter grosser Trockenheit leidenden Böden brauchen unbedingt das kostbare Nass. Ab dem Morgen werden ausnahmslos alle Departements des Südens und Südwestens mehr oder minder starke Regenfälle erleben. Das regnerische Wetter wird den ganzen Tag über anhalten.

    Behörden und Landwirte hoffen, dass das regnerische Wetter auch den Rest der Woche anhalten wird. Zum Leidwesen der vielen Touristen, die sich in den Februarferien zu einem Besuch des französischen Mittelmeerraums entschieden haben.

  • Zyklon Freddy: La Réunion könnte am Montagabend von Monstersturm getroffen werden

    Zyklon Freddy: La Réunion könnte am Montagabend von Monstersturm getroffen werden

    Der Zyklon Freddy, der das französische Übersee-Département La Réunion seit mehreren Tagen bedroht, könnte die Insel am Montag, dem 20. Februar 2023, gegen Ende des Tages erreichen.

    Der Zyklon Freddy, der von Météo France als „Monster“ bezeichnet wurde, nähert sich dem französischen Übersee-Departement La Réunion. Zunächst als „sehr intensiver tropischer Zyklon“ eingestuft, wurde er am Montag, dem 20. Februar 2023, zu einem „intensiven tropischen Zyklon“ herabgestuft.

    Derzeit wütet Freddy über dem Indischen Ozean und wird voraussichtlich am Ende des Tages auf die französische Insel La Réunion treffen. An seinem der Insel am nächsten gelegenen Punkt wird der Zyklon laut Météo France nur 150 bis 200 km von der Küste entfernt sein.

    Den Vorhersagen zufolge wird der tropische Wirbelsturm Freddy vor allem sehr hohen Wellengang und starke Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h verursachen.

    In der Nähe von Mauritius wird der Wirbelsturm seinen Weg über La Réunion und Madagaskar fortsetzen, das er voraussichtlich am Dienstag, dem 21. Februar 2023, erreichen wird. Meteo France stuft die Insel La Réunion in die Zyklonwarnstufe Orange ein, die zweithöchste mögliche Warnstufe. Es wird erwartet, dass sich die Wetterbedingungen auf La Réunion ab Dienstag wieder verbessern werden.

  • Lot: Geplanter Photovoltaikpark spaltet die Bevölkerung

    Lot: Geplanter Photovoltaikpark spaltet die Bevölkerung

    Nach Streitigkeiten über Windkraftanlagen stehen nun 44.000 Solarpaneele im Departement Lot im Mittelpunkt der Diskussion.

    Es ist ein noch unberührter Ort im Herzen des regionalen Naturparks Causses du Quercy (Lot). Das Land ist trocken und karg, aber sehr sonnig und könnte bald mit Zehntausenden von Sonnenkollektoren bedeckt sein. Das Projekt erstreckt sich über ein Gesamtfläche von 19 Hektar, was 26 Fußballfeldern entspricht. Eine Aussicht, über die einige Tourismusfachleute nicht begeistert sind. „Schauen Sie sich um, das ist 100 % Natur, das ist ein Ort, der für Aktivitäten in der freien Natur bekannt ist (…), das ist völlig abwegig“, sagt Antoine Drion, Mitglied des Kollektivs Umweltverband Lot Célé, gegenüber dem Sender France 2.

    2.500 Bäume sollen gefällt werden.
    Der Photovoltaikpark wird von dem Dorf aus zwar nicht zu sehen sein, aber er teilt die Bewohner in zwei Lager. „Ich gehe gerne in den Wäldern spazieren und hier wird es hässlich“, beklagt sich eine Anwohnerin. „Niemand will sie bei sich zu Hause haben, niemand will Windräder, niemand will das, aber alle wollen das Öl stoppen. Irgendwann muss man sich vorstellen, dass man ein paar Opfer bringen muss“, sagt ein anderer Mann. Nach Angaben der Stadtverwaltung müssen rund 2.500 Nadelbäume geopfert werden, aber im Gegenzug wird der Park rund 7.300 Haushalte mit Strom versorgen.

  • Trockenheit: In der Region um Nizza gibt es mitten im Winter Wassereinschränkungen

    Trockenheit: In der Region um Nizza gibt es mitten im Winter Wassereinschränkungen

    Der seit vielen Tagen ausbleibende Niederschlag bringt un der Region um Nizza (Alpes-Maritimes) fortgeschrittene Trockenheit. Die Bewohner müssen ihren Wasserverbrauch einschränken, und die Gemüsebauern leiden darunter.

    Es ist eine beunruhigende Landschaft mitten im Februar: Der Lac du Broc oberhalb von Nizza (Alpes-Maritimes) ist auf ein paar Pfützen geschrumpft, wie man es eigentlich nur aus dem Hochsommer kennt. Auch der Fluss Var ist fast ausgetrocknet. Rund um den größten Grundwasserspiegel der Region befinden sich mehrere Gemeinden in verstärktem Wassernotstand, wie zum Beispiel Saint-Zacharie (Var). Die Einwohner müssen ihre Gewohnheiten ändern: Verbot, tagsüber das Auto oder den Garten zu gießen, kürzere Duschzeiten, Vermeidung von Bädern…

    Seit 27 Tagen kein Regen mehr
    Seit 27 Tagen ist nicht mehr als ein Millimeter auf den Quadratmeter pro Tag gefallen – eine Rekord-Trockenheit seit 1989. Darunter leiden die Gemüsebauern, wie zum Beispiel in Fréjus (Var). Schuld daran ist ein lang anhaltendes Hochdruckgebiet, das Niederschläge verhindert hat. Diese sollen zwar nächste Woche kommen, reichen aber wahrscheinlich nicht aus, um das Defizit im Grundwasserspiegel auszugleichen.

  • Roya-Tal: Zwei Jahre nach dem Sturm Alex kommen die Touristen wieder

    Roya-Tal: Zwei Jahre nach dem Sturm Alex kommen die Touristen wieder

    Fast zweieinhalb Jahre nach dem verheerenden Sturm Alex erwachen die Dörfer im Roya-Tal zu neuem Leben. Die Straße wurde wieder aufgebaut und Wanderer können das „Tal der Wunder“ wieder besuchen.

    Casterino (Alpes-Maritimes) lebt wieder auf. Die Touristen und Wanderer sind zurückgekehrt, ein Zeichen dafür, dass das Leben im Dorf während der derzeitigen Schulferien wieder beginnt. Ein wiedergefundenes Stückchen Glück nach zwei Jahren voller Albträume. Im Oktober 2020 fegte der Sturm Alex über das Roya-Tal hinweg und zerstörte die einzige Straße, die zu dem kleinen Ort führte. Casterino wurde daraufhin zu einem Geisterdorf. Am Donnerstag, dem 16. Februar, sind die Aufbauarbeiten fast abgeschlossen, eine gute Nachricht für die Geschäfte des Dorfes und die Bewohner.

    Ein beliebter Ort bei Wanderern

    „Der Ort beginnt wieder zu leben, das ist gut, denn durch Mundpropaganda wird sich schnell herumsprechen, dass die Straße wider leicht zugänglich ist“, freut sich Paul Servel, Leiter der Herberge Sainte Marie-Madeleine auf dem Sender France 3. Als Eingangstor zum „Tal der Wunder“ ist Casterino bei Wanderern wohlbekannt. Ob zu Fuß oder auf Skiern, das Roya-Tal erstrahlt in neuem Glanz. Das Hotel-Restaurant ist jeden Mittag ausgebucht und seine Zimmer sind fast alle reserviert. Der Betreiber sucht nun Personal für die Saison.

  • Energiesparen: Französische Regierung will weitere Anstrengungen von den Bürgern verlangen

    Energiesparen: Französische Regierung will weitere Anstrengungen von den Bürgern verlangen

    Fünf Monate nach der Vorstellung ihres Energie-Einsparungsplans glaubt die Regierung, auf dem richtigen Weg zu sein. Doch Experten glauben, dass der schwierigste Teil noch vor den Bürgern liegt. Frankreich war „widerstandsfähig“, wie es RTE, der Betreiber des Stromübertragungsnetzes, gestern ausdrückte, warnt aber dennoch: 2022 war eines der schlechtesten Jahre in Bezug auf die Stromerzeugung, die um 15 % zurückging. Die Stromerzeugung Frankreichs befindet sich auf dem tiefsten Stand seit 30 Jahren mit einer sehr schlechten Bilanz bei der Kernenergie wie auch bei der Wasserkraft. Die gute Nachricht ist, dass auch der Verbrauch in Haushalten, Unternehmen und sogar Behörden um 10 % gesunken ist. Bei der Regierung ist man der Meinung, dass man das Schlimmste verhindert hat. Die Frage, die die Regierung jedoch umtreibt, ist die Nachhaltigkeit dieses Rückgangs. In diesem Winter hat das französische Stromsystem trotz aller Katastrophenszenarien gehalten. Die seit einigen Monaten zu beobachte…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Brände in Frankreich mitten im Winter: Vegetation erholt sich nicht von Hitze und Trockenheit des Sommers

    Brände in Frankreich mitten im Winter: Vegetation erholt sich nicht von Hitze und Trockenheit des Sommers

    Nach einer Rekorddürre im Jahr 2022 ist in Frankreich die Gefahr von Bränden auch im Winter sehr hoch. Die Feuerwehr musste bereits in den letzten Tagen zu mehreren Waldbränden ausrücken.

    Ardèche, Pyrénées-Orientales, Gironde … Nach Dürre, Hitzewellen und Monsterbränden im Jahr 2022 gab es auch zu Beginn des Jahres 2023 in vielen Departements bereits Vegetationsbrände. Dies war zum Beispiel in Mouriès in der Nähe von Avignon der Fall. „Am Samstagmorgen um 5.35 Uhr erhielt ich einen Anruf, dass es brennt. Innerhalb von nicht einmal 40 Minuten stand das Ganze in Flammen“, erzählt Christian Bonnet, der Vorsitzende des Feuerkomitees der Gemeinde Mouriès, auf Radio France.

    Fast 300 Feuerwehrleute waren im Einsatz, aber trotzdem wurden 130 Hektar Land verwüstet. Ein Feuer schon Anfang Februar, das hatte Christian Bonnet noch nie gesehen: „Kleine Brände, ja, aber ein Großbrand zu dieser Jahreszeit, nein. Und leider denke ich, dass wir uns daran gewöhnen müssen“, sagt er resigniert auf Radio France. Ermittlungen sollen die Brandursache klären, aber die Trockenheit schwächt die Natur enorm. „Die Vegetation erholt sich nicht von der Hitzewelle dieses Sommers, daher ist sie praktisch genauso trocken wie in den Monaten Juli und August“, stellt Christian Bonnet fest.

    Dasselbe Szenario entstand etwas weiter nördlich in der Charente-Maritime, wo ein versehentlich ausgelöstes Feuer vier Hektar Buschland vernichtete. „Das passiert jetzt früher. Letztes Jahr sind die ersten Frühjahrsfeuer im März ausgebrochen“, berichtet Kommandant Lionel Paquet, Leiter der Gebietsgruppe bei der Feuerwehr des Departements. „Im Winter ist zwar etwas Regen gefallen, aber nicht genug, um die Vegetation richtig zu befeuchten.“

    Mit der globalen Erwärmung werden solche Vegetationsbrände im Winter wahrscheinlich häufiger auftreten, prophezeien Klimaforscher. Durch die Trockenheit werden die Bäume geschwächt und Opfer von massenhaftem Insektenbefall. Man denke nur an den Borkenkäfer, der ganze Wälder in trockenes Holz verwandelt. Und das führt zu totem Holz, Bäumen, die brennen wie Streichhölzer. Und das ist insgesamt alles eine Auswirkung des Klimawandels und  mit der globalen Erwärmung verbunden.