Kategorie: Umwelt

  • Delfinsterben: An französischen Stränden könnten 2023 möglicherweise Tausende von Tieren stranden

    Delfinsterben: An französischen Stränden könnten 2023 möglicherweise Tausende von Tieren stranden

    Laut dem Umweltverband Liga für Vogelschutz (LPO) wurden seit Beginn des Winters bereits fast 400 Delfine an der französischen Küste tot aufgefunden. Die Organisation kritisiert die Untätigkeit der Regierung angesichts eines Problems an, das die Art bedrohen könnte.

    Seit Beginn des Jahres 2023 schockieren Bilder von toten Delfinen an französischen Stränden. „Für den Winter 2022-2023 zeigt die Verfolgung der Meldungen von Kleinwalstrandungen im Atlantik einen beispiellosen Anstieg der Sterblichkeit“, wobei in dieser Wintersaison bereits 377 Strandungen gezählt wurden, so die Liga für Vogelschutz (LPO), die ein Ende der Fischerei im Golf von Biskaya fordert.

    „Nachdem wir an alle Türen geklopft haben, stellen wir fest, dass Frankreich bei kleinen Maßnahmen bleibt, die es nicht ermöglichen, diese erschreckende Sterblichkeit zu beenden“, sagt der Präsident der LPO Allain Bougrain-Dubourg gegenüber der Zeitung La Dépêche du Midi. „Die Zahl könnte am Ende der Saison auf über 10.000 tote Delfine ansteigen“, erklärt er.

    Nur 20 % der toten Tiere werden an Stränden angespült und die meisten Kadaver weisen Spuren von Fischereigeräten auf, so die Beobachtungsstelle Pelagis des CNRS, die schätzt, dass sich jährlich zwischen 5.000 und 10.000 Kleinwale in französischen Gewässern in den Netzen von Fischerbooten verfangen, wo sie jämmerlich ersticken.

    Die Maßnahmen, die zur Eindämmung dieses Delphin-Massensterbens angewandt werden, wie etwa akustische Signale – die an den Netzen befestigt werden, um Delfine von den Fischerbooten fernzuhalten – oder Kameras an Bord reichen nach Ansicht der LPO nicht aus.

    Im Golf von Biskaya sind laut dem französischen TV-Sender TF1 Info bereits 100 der 500 Boote, die dort täglich auf Fischfang sind, mit Kameras oder akustischen signalsystemen ausgestattet. Aber: Das Problem ist, dass es bisher nicht wissenschaftlich und statistisch nachgewiesen werden konnte, ob solche Geräte tatsächlich wirksam sind.

    Zusammen mit 25 anderen Umweltverbänden hatte die LPO bereits 2019 auf europäischer Ebene Klage gegen Frankreich eingereicht. Nun hat sie an den EU-Umweltkommissar Virginijus Sinkevicius geschrieben und ihn aufgefordert, den Gerichtshof der Europäischen Union in dieser Sache anzurufen.

    Die Tierschutzorganisation LPO stützt sich auf eine am 9. Februar veröffentlichte Stellungnahme des Internationalen Rates für Meeresforschung (Ciem), in der dieser seine Empfehlung bekräftigt, die Fischerei im Golf von Biskaya für einige Wochen zu unterbrechen. Eine solche Maßnahme wird von den industriellen Fischern entschieden abglehnt.

    Nach Meinung des LPO-Präsidenten Allain Bougrain-Dubourg muss die Einstellung der Fangzeiten mit Entschädigungen für die Fischer einhergehen. „Aber Emmanuel Macron stellt sich gegenüber der Wissenschaft, dem Recht, der Vernunft und der öffentlichen Meinung taub“.

  • Trockenheit: Grössere Brände sind in Frankreich schon vor dem Sommer zu befürchten

    Trockenheit: Grössere Brände sind in Frankreich schon vor dem Sommer zu befürchten

    Aufgrund der Trockenheit könnten in Frankreich grosse Brände frühzeitig, lange vor dem Sommer, ausbrechen.

    Die Pyrénées-Orientales leiden laut Meteorologen und Feuerwehrleuten in diesem Winter unter einer außergewöhnlichen Trockenheit. Sie befürchten bereits jetzt und erst recht im kommenden Sommer heftige Waldbrände.

    Im Jahr 2022 gab es sowohl zu wenig Regen als auch sehr hohe Temperaturen, was zu einer „Rekordtrockenheit“ im an Spanien angrenzenden Mittelmeerdepartement Pyrénées-Orientales geführt hat.

    Die Niederschläge lagen um die Hälfte unter dem Durchschnitt: 2022 war das zweite Jahr in Folge, in dem die Regenbilanz schlechter als normal ausgefallen ist und es war das trockenste Jahr seit 1959, dem Beginn der Aufzeichnungen auf Departements-Ebene.

    Die Temperaturen – die entscheidend sind, weil Hitze die Verdunstung der Pflanzen erhöht – waren die höchsten seit 1947, dem ersten Jahr, das insgesamt aufgezeichnet wurde.

    Und auch für das Jahr 2023 scheint dieser Trend bestehen zu bleiben: „Die Trockenheit hält in unserem Departement an und nimmt in einigen Gebieten sogar zu (…), obwohl seit mehreren Wochen winterliche Temperaturen herrschen“, warnte die Präfektur der Pyrénées-Orientales am Donnerstag. Diese Situation bereitet den Feuerwehrleuten grosse Sorgen. Der Wassermangel führt zum Absterben von Büschen und Bäumen, wodurch die Menge an trockenem Holz oder Blättern, die in Brand geraten können, deutlich zunimmt.

    Das Beunruhigendste für den kommenden Sommer ist die Tatsache, dass die Brände wahrscheinlich viel intensiver sein werden, weil die Menge an Brennstoff stärker ist.

    Biologen beobachteten das Absterben aus nächster Nähe, als sie den Teil der Corbières, der dem Mittelmeer am nächsten liegt, untersuchten. Sie fanden dort wilde Olivenbäume, Mastixsträucher, die auch „Kittbäume“ genannt werden, und sogar Aleppo-Kiefern, die auf dem Stock regelrecht vertrockneten.

    Dabei ist die Aleppo-Kiefer ein Baum, der an der Grenze zu Wüsten zu finden ist, eine sehr trockenheitsresistenteste Baumart. Hektarweise rissiger Boden, ausgetrocknete Flussbetten wie etwa der Agly, zeugen von der Wasserknappheit in den östlichen Pyrenäen. Die Feuerwehr hat bereits mit neuen Bränden zu kämpfen, obwohl der Sommer noch weit entfernt ist: In nur etwas mehr als einem Monat, zwischen dem 1. Januar und dem 6. Februar, hat sich die Zahl der Brände im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Jahres 2022 verdoppelt.

    Die verbrannte Fläche hat sich von sieben auf 28 Hektar vervierfacht, wobei die 60 Hektar, die am 5. Februar in Torreilles verbrannten, nicht mitgerechnet sind – laut der Departements-Feuerwehr „außergewöhnlich“ zu dieser Zeit. Die Dürre ist in den Pyrénées-Orientales stärker ausgeprägt als anderswo, aber auch in anderen Regionen Frankreichs und in Europa ist die Trockenheit spürbar und hat auch dort zu einer Zunahme der von Bränden bedrohten Flächen geführt.

    Vom 21. Januar bis zum 21. Februar gab es 32 Tage lang keinen richtigen Regen in Frankreich, eine Dauer, die noch nie zuvor von Météo-France verzeichnet wurde. Die Pyrénées-Orientales bfinden sich seit Juni 2022 durchgehend im Dürrealarm befinden. Und nun kam ein Großteil des Departements Var hinzu, das am 17. Februar in Dürrealarm versetzt wurde.

    Das Europäische Waldbrandinformationssystem (Effis) und das Europäische Programm für Klimawandel (Copernicus) berichten, dass die Europäische Union im vergangenen Jahr einen Rekord an verbrannten Flächen verzeichnet hat: mehr als 785.000 Hektar vom 1. Januar bis zum 19. November 2022. Riesige Feuer haben vor allem Spanien und Südwestfrankreich betroffen, wo zwei aufeinanderfolgende Großbrände in der Gironde im letzten Sommer mehr als 21.000 Hektar verwüsteten.

    Angesichts der Trockenheit in diesem Winter bereiten sich die Feuerwehrleute auf einen noch schlimmeren Sommer vor.

  • Paris: Emmanuel Macron wird von einem Umweltaktivisten scharf angegangen

    Paris: Emmanuel Macron wird von einem Umweltaktivisten scharf angegangen

    Ein Aktivist des Umweltkollektivs Dernière rénovation forderte vom Präsidenten, „auf die wissenschaftlichen Berichte“ über den Klimawandel zu hören. „Sie sind die Demonstration einer Form von ziviler Gewalt.“ Ein Umweltaktivist des Kollektivs Dernière rénovation lieferte sich am Samstag, dem 25. Februar, während des Besuchs des Präsidenten der Republik auf der Landwirtschaftsmesse einen heftigen Schlagabtausch mit Emmanuel Macron. Der junge Mann, der ein T-Shirt mit der Aufschrift „A quoi tu sers?“ (Wozu bist du gut?) trug, forderte den Staatschef auf, endlich „auf die wissenschaftlichen Berichte“ über den Klimawandel zu hören. „Ich bin hier, um Ihnen zu sagen, dass wir nicht aufhören werden, weil wir es nicht mehr ertragen können, nett zu bitten. Hören Sie darauf, sonst wird es schrecklich. Ich bin fertig mit dem, was ich sagen wollte“, sagte der Umweltaktivist und zeigte mit seinem Zeigefinger auf den Präsidenten, weigerte sich aber, dessen Antwort zu hören. „Wir haben Sie schon gehö…

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  • Trockenheit: Emmanuel Macron ruft zu Wassersparsamkeit auf

    Trockenheit: Emmanuel Macron ruft zu Wassersparsamkeit auf

    Am Rande des Besuchs des Präsidenten auf der Landwirtschaftsmesse in Paris sprach Macron von dem „Ende des Überflusses“. Das Thema der anhaltenden Trockenheit, von der Frankreich in diesem Winter betroffen ist, war auch auf der Landwirtschaftsmesse ein wichtiges Thema. Bei seinem Besuch der Messe forderte Emmanuel Macron am Samstag „einen Plan zur Wassersparsamkeit“ nach dem Vorbild des „Energie-Sparplans“ und sprach von dem „Ende des Überflusses“. „Wir wissen, dass wir wie im letzten Sommer mit den Problemen einer Wasserknappheit konfrontiert sein werden: Anstatt uns im letzten Moment unter Zwang und mit Nutzungskonflikten zu organisieren, müssen wir das alles rechtzeitig planen“, erklärte der Staatschef. Macron rief dazu auf, Regenwasser besser zu sammeln, Lecks in den Wassernetzen zu stopfen und das Trinkwasser besser auf die Nutzer zu verteilen, insbesondere durch Investitionen in Reservoirs. „Es ist wichtig, dass wir alle – Bürger, Industrie, Dienstleister, Gebietskörperschaften, …

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  • Landwirtschaftsmesse: Emmanuel Macron begann einen über 12-stündigen Marathonbesuch

    Landwirtschaftsmesse: Emmanuel Macron begann einen über 12-stündigen Marathonbesuch

    Staatschef Emmanuel Macron hat am Samstag, dem 25. Februar, einen langen Spaziergang zwischen den Ständen auf der Landwirtschaftsmesse begonnen. Er wird den ganzen Tag dort verbringen. Am Samstag, dem 25. Februar, eröffnete Emmanuel Macron die Landwirtschaftsmesse in Paris mit einem langen Spaziergang zwischen den Ständen, um den Puls des ländlichen Frankreichs und eines Landes zu fühlen, das sich mitten in der Auseinandersetzung um die Rentenreform befindet.

    Der Präsident der Republik traf am frühen Samstagmorgen an der Porte de Versailles im Süden von Paris ein und begann seinen Besuch mit einem Treffen mit Vertretern der Fischereiwirtschaft. Nach einem Kurzauftritt im Jahr 2022, ganz zu Beginn des Krieges in der Ukraine, und einer wegen Covid abgesagten Messe im Jahr 2021, kehrt das Staatsoberhaupt jetzt wieder zu einem traditionellen präsidialen Ritual dieses bei Politikern und Publikum gleichermaßen beliebten Großereignisses zur…

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  • Pyrénées-Orientales: So eine Trockenheit wurde bisher noch nie gemessen

    Pyrénées-Orientales: So eine Trockenheit wurde bisher noch nie gemessen

    Frankreich erlebt derzeit mitten im Winter eine beispiellose Dürreperiode, die einige Präfekturen jetzt dazu veranlasst, in manchen Gemeinden Maßnahmen zur Einschränkung der Wassernutzung zu ergreifen.

    In Rivesaltes (Pyrénées-Orientales) ist es seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1959 noch nie gemessen worden. Es ist das erste Mal, dass eine solche Situation mitten im Winter eingetreten ist. Die Präfektur hat am Donnerstag, dem 23. Februar, bestätigt: Die aktuelle Dürreepisode ist beispiellos, das meldet der Sender France 3. Die unmittelbare Folge der Wasserknappheit ist das Verbot, private Schwimmbäder zu füllen, außer auf Campingplätzen. Auch das Bewässern von Rasenflächen ist verboten, ebenso wie das Bewässern von öffentlichen Grünflächen.

    Die Wasserkraftproduktion im Têt-Tal wird eingestellt.
    „Wenn es bis Ende März nicht regnet, wird der Sommer sehr kompliziert, so sehr, dass die Landwirte möglicherweise aufgefordert werden, das Wasser untereinander aufzuteilen, mit Abwägungen je nach angebauter Pflanzenart und Prioritäten“, berichtet der Journalist Olivier Meyer für den Sender France 3. „Der Präfekt fordert eine Einschränkung von 50 % im Vergleich zur üblichen Wasserentnahme. Eine weitere äußerst seltene Tatsache ist, dass die Wasserkraftproduktion im Têt-Tal, die normalerweise Ende März eingestellt wird, früher als erwartet, nämlich bereits nächste Woche, eingestellt wird, da der Wasserstand des Bouillouses-Sees sehr niedrig ist“, so Olivier Meyer.

  • César 2023: Umwelt-Aktivistin sorgt für Unterbrechung bei den französischen Oskars

    César 2023: Umwelt-Aktivistin sorgt für Unterbrechung bei den französischen Oskars

    Die Zeremonie der 48. César-Verleihung wurde durch eine Aktion der Aktivistengruppe Dernière rénovation unterbrochen. Eine junge Frau, die ein T-Shirt mit der Aufschrift „We have 761 days left“ („Es bleiben uns noch 761 Tage“) trug, musste evakuiert werden.

    Eine Aktivistin der Gruppe Dernière rénovation unterbrach am Freitag, dem 24. Februar, die Zeremonie der César 2023. Sie kletterte während eines Auftritts des Komikers Ahmed Sylla und der Schauspielerin Léa Drucker auf die Bühne. Die junge Frau stand mit erhobener Hand auf der Bühne. Sie trug ein weißes T-Shirt mit der schwarz geschriebenen Botschaft „We have 761 days left“ („Es bleiben uns noch 761 Tage“).

    Die Protestaktion führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung der Preisverleihung und der Sender Canal plus stellte sogar vorübergehend die Übertragung von Live-Bildern ein. Die Fernsehzuschauer waren also nicht dabei, als die junge Frau evakuiert wurde.

    „Aufruf zum Widerstand“
    Sehr kurz nach der Unterbrechung wurde die Protestaktion von der Gruppe Dernière rénovation auf Twitter für sich beansprucht. „Nina, eine Bürgerin, die Dernière Rénovation unterstützt, unterbricht die 48. Zeremonie der #Cesar2023 live auf der Bühne des Olympia, am Freitag, dem 24. Februar. Dieses Ereignis markiert die Wiederaufnahme der Aktionen der Kampagne des zivilen Widerstands“, schieben die Umweltaktivisten in ihrem Post.

    „Frankreich erlebt in diesem Winter 32 Tage Trockenheit: Das ist nur ein Vorgeschmack auf die Welt mit +4°, die uns der Minister für den Übergang Christophe Béchu voraussagt. Die Kampagne leiht sich die Medienbühne der Césars, um diesem Aufruf zum Widerstand überall und von allen Gehör zu verschaffen“, so Dernière rénovation. „Es ist an der Zeit, die Augen für die sich anbahnende Katastrophe zu öffnen und sich gegen eine Machtelite zu erheben, die uns an den Rand des Abgrunds bringt. Unsere kollektive Verantwortung ist es, zu handeln, um uns zu retten. Unsere Regierenden werden das nicht tun, das haben sie bewiesen“.

  • Wetter: Wird bald eine „eisige“ Kälte über Frankreich hereinbrechen?

    Wetter: Wird bald eine „eisige“ Kälte über Frankreich hereinbrechen?

    Die Wettervorhersagen jedenfalls kündigen eine Rückkehr von sehr winterlichen Temperaturen ab Samstag, dem 25. Februar, an. Die Kälte soll in ganz Frankreich herrschen und mehrere Tage andauern.

    Nach einer ersten Winterhälfte mit sehr milden Temperaturen soll es ab dem Wochenende vom 25. / 26. Februar in Frankreich kühler werden. Die Temperaturen sollen im ganzen Land deutlich sinken.

    Im Durchschnitt werden die Temperaturen stellenweise 5 bis 6 °C unter den normalen Werten der Saison liegen, so Météo France. Die Temperaturen werden ab diesem Samstag, 25. Februar, langsam zurückgehen, die Kälte wird sich ab Sonntag verschärfen und über das ganze Land ausbreiten.

    Dieser plötzliche Temperaturrückgang und Einbruch einer eisigen Kälte wird laut Météo France durch ein Hochdruckgebiet, das über den Britischen Inseln liegt, und einem Tiefdruckgebiet, das sich im Mittelmeerraum ausbreitet, verursacht.

    Hochdruck- und Tiefdruckgebiete drehen sich auf der Nordhalbkugel in entgegengesetzten Richtungen – ein Hoch dreht sich im Uhrzeigersinn, ein Tief im Gegenuhrzeigersinn. Sie schaufeln auf diese Weise gemeinsam kalte Luft aus der Arktis nach Europa. Diese Luft wird die Atmosphäre abkühlen und die gefühlten Temperaturen werden deutlich sinken. Wegen dieser kalten Luftströmungen werden die Temperaturen im ganzen Land oft nahe 0°C liegen.

    Eine Kälte soll mindestens bis Mittwoch, 1. März, anhalten. 

    Während das Hochdruckgebiet der Nordhälfte Frankreichs wahrscheinlich recht trockenes Wetter bescheren wird, dürfte das vom Mittelmeer kommende Tiefdruckgebiet in der Südhälfte für Niederschläge oder sogar Schnee sorgen. Météo France erwartet ab Sonntag Regenfälle, die vom Golf von Genua kommen und sich dann bis zu den Pyrenäen ausbreiten werden. Der Regen sei zwar eher schwach, aber sehr willkommen für eine Region, die sehr unter der bestehenden Trockenheit leidet.

    Die kommende Woche wird durch einen recht deutlichen Temperaturunterschied zwischen dem Vormittag und dem Nachmittag gekennzeichnet sein. Die Temperaturen am Nachmittag werden durch die Sonneneinstrahlung jeweils um ein paar Grad steigen, bleiben aber relativ niedrig.

  • Küstenerosion: Klippe stürzt in Fécamp (Seine-Maritime) ein

    Küstenerosion: Klippe stürzt in Fécamp (Seine-Maritime) ein

    In Fécamp (Seine-Maritime) stürzte ein Teil einer Klippe aufgrund der fortschreitenden Küstenerosion ein.

    Ein riesiger Schutthaufen und eine Straße, die einzustürzen droht. Das ist alles, was von einer der Klippen bei Fécamp (Seine-Maritime) übrig geblieben ist. Die Klippe stürzte über eine Breite von 40 Metern ein. Ein Einwohner der Gemeinde erinnert sich an das Seefahrer-Kreuz, das mit der Klippe abstürzte. „Gestern Nachmittag war es noch da“, sagt der Mann sichtlich berührt. „Es ist wirklich gefährlich, am Rand der Klippen spazieren zu gehen“, meint eine Frau. Die Anwohner, insbesondere die Menschen, die am Rand der Klippe leben, müssen sehr wachsam sein.

    Eine Klippe ist wie ein Lawinenabgang
    Es wurde ein Sicherheitsperimeter von 100 Metern eingerichtet, der auch drei Häuser einschließt, die glücklicherweise aber nicht bewohnt sind. Die Straßen in der Umgebung sind gesperrt und das Bürgermeisteramt ruft zu äußerster Vorsicht auf. „Eine Klippe ist wie ein Lawinenabgang. Man weiß nie, wann es losgeht. Es geht darum, die Menschen zu schützen“, mahnt Pierre Aubry, erster stellvertretender Bürgermeister von Fécamp. Seit Anfang des Jahres ist dies der zweite größere Erdrutsch im Departement Seine-Maritime.

  • Elisabeth Borne verkündet 100-Milliarden-Euro-Plan für den Schienenverkehr bis 2040

    Elisabeth Borne verkündet 100-Milliarden-Euro-Plan für den Schienenverkehr bis 2040

    Die Premierministerin will einen neuen Schub für den Bahnverkehr in Frankreich hervorrufen. Sie will so die Verlagerung zwischen den Verkehrsmitteln fördern: Von der Strasse auf die Schiene. Premierministerin Elisabeth Borne wird am Freitag, den 24. Februar, einen Plan über 100 Milliarden Euro bis 2040 für den Schienenverkehr ankündigen. Erste konkrete Maßnahme wird die Einführung von „RER métropolitains“ in den großen französischen Ballungsgebieten sein. Dieser Betrag, der der vom Vorstandsvorsitzenden der SNCF Jean-Pierre Farandou geäusserten Bedarfsschätzung entspricht, werde nicht vollständig vom Staat aufgebracht, sondern müsse von allen Beteiligten, Gebietskörperschaften, Betreibern und Investoren getragen werden, so das Umfeld der Premierministerin am Donnerstagabend. Elisabeth Borne will den neuen Finanzierungsplan zu dem Zeitpunkt vorstellen, an dem sie den Bericht des Conseil d’orientation des infrastructures (COI) entgegennimmt. Dabei handelt es sich um ein Gremium aus gewäh…

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