Kategorie: Umwelt

  • Klima: Frankreich muss wesentlich mehr tun und besser planen

    Klima: Frankreich muss wesentlich mehr tun und besser planen

    Wenn Frankreich das Pariser Abkommen einhalten will, „muss sich das jährliche CO2-Reduktionstempo verdoppeln, um durchschnittlich -4,7 % pro Jahr zu erreichen“, heißt es in den Schlussfolgerungen zweier Abgeordneter der Parteien LR und Renaissance, die dem Sender France Inter vorliegen. Nach einer Reihe von Anhörungen im März legt die Informationsmission „über die Überwachung der von Frankreich bei den Klimakonferenzen eingegangenen Verpflichtungen“ am Mittwoch, dem 12. April, am späten Vormittag ihre Schlussfolgerungen vor. In dem zehnseitigen Dokument, das France Inter vorliegt, betont die Mission zunächst, dass „Frankreich auf seinem Weg zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen einen Rückstand aufweist“. Um das Pariser Abkommen einzuhalten, „muss sich das jährliche Reduktionstempo verdoppeln, um zwischen 2022 und 2030 durchschnittlich -4,7 % pro Jahr zu erreichen“. Aus diesem Grund plädiert Kommission unter anderem für die Einführung „einer echten ökologischen Planung“. Konkret em…

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  • Sturm Noa: In den Departements Manche, Pas-de-Calais und Seine-Maritime gilt Warnstufe „Orange“

    Sturm Noa: In den Departements Manche, Pas-de-Calais und Seine-Maritime gilt Warnstufe „Orange“

    Schwere Sturmböen, die örtlich 120 km/h erreichen können, werden am Mittwochnachmittag und -abend erwartet.

    Vorsicht ist geboten, wenn man in den Departements Manche, Pas-de-Calais oder Seine-Maritime wohnt. Meteo France hat für diese drei Departements für Mittwoch, den 12. April, die Warnstufe Orange wegen der Gefahr von starken Winden ausgerufen. Im Laufe des Tages werden starke Windböen erwartet, die der Sturm Noa mit sich bringt.

    In der Nordwesthälfte Frankreichs wird sich das unbeständige Wetter am Nachmittag mit immer häufigeren Schauern bemerkbar machen. Die Böen werden häufig 90 bis 110 km/h im Landesinneren und 120 km/h an den Küsten erreichen „am Nachmittag und am Abend“, so Météo France. Im südlichen Frankreich muss am Mittelmeer ebenfalls mit Wind mit Böen von 70 bis 90 km/h gerechnet werden.

  • Pollenflug: Halb Frankreich unter Alarmstufe Rot

    Pollenflug: Halb Frankreich unter Alarmstufe Rot

    Die Rückkehr der schönen Tage markiert auch die Rückkehr der Pollen, die bei einem Drittel der Bevölkerung Allergien auslösen. Seit letzter Woche herrscht in halb Frankreich Alarmstufe Rot. Inmitten der Birken und Eschen der Zitadelle von Lille (Nordfrankreich) wird der tägliche Spaziergang von Philippe und Nathalie durch den Pollenflug mpfindlich gestört. Wie einer von drei Franzosen ist auch Philippe gegen Pollen allergisch. „In der Nase fühlt es sich ein bisschen wie ein Schnupfen an, aber bei mir ist das Problem vor allem der Hals“, erklärt Philippe. Die Rückkehr der schönen Tage begünstigt die Verbreitung der Pollen in der Luft. Seit letzter Woche herrscht in halb Frankreich wieder Alarmstufe Rot. Empfehlungen, wie man sich schützen kannIn einer Arztpraxis in der Region Île-de-France nehmen die Anrufe im Zusammenhang mit den Pollen-Allergien zu. Um sich zu schützen, empfiehlt die regionale Gesundheitsagentur verschiedene Vorkehrungen. Dr. Pascal Chaussard von SOS Médecins Paris 14…

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  • Lawine in der Haute-Savoie: Sechste Person leblos aufgefunden

    Lawine in der Haute-Savoie: Sechste Person leblos aufgefunden

    Sechs Menschen starben. Das ist die endgültige Bilanz des Lawinenunglücks vom Montag in Contamines-Montjoie im Mont-Blanc-Massiv. Die Ermittler versuchen immer noch zu verstehen, was die Lawine ausgelöst hat.

    Das Dorf steht noch immer unter Schock. In Contamines-Montjoie (Hochsavoyen) sind die Emotionen nach dem tödlichen Lawinenunglück vom Sonntag, dem 9. April, hoch. Am Montag wurde eine sechste Person leblos aufgefunden. Unter den Opfern waren vier Wanderer und zwei Bergführer. Einer von ihnen wohnte mit seiner Familie in der Gemeinde. „Ein sehr, sehr beliebter Bergführer bei seiner Kundschaft und bei uns allen“, sagt Elisabeth Mollard, 1. stellvertretende Bürgermeisterin von Contamines-Montjoie auf dem Sender France 3. Er war bei allen Bewohnern des Dorfes bekannt. „Er war ein einfacher, guter Typ, der wusste, was er tat“, fügt ein Einwohner hinzu. „Er war ein superpositiver Typ“, sagt ein anderer.

    Untersuchung ist im Gange
    Die Suche nach weiteren Opfern wurde am späten Vormittag eingestellt. Die Rettungsteams arbeiteten seit Sonntagnachmittag unermüdlich im Bereich des Armancette-Gletschers. Die Lawine war beeindruckend groß: ein 500 Meter breites Schneebrett, das über 1.600 Metern ins Tal rauschte. Das Lawinenrisiko wurde am Montag als mäßig eingestuft, Stufe 2 auf einer Skala von 5. Die Bedingungen schienen gut zu sein. Aber warum löste sich dann die Lawine? Eine Untersuchung ist im Gange, deren Ergebnisse erst in einigen Tagen vorliegen dürften.

  • In Frankreich ist Trinkwasser oft mit Rückständen eines verbotenen Fungizids verseucht

    In Frankreich ist Trinkwasser oft mit Rückständen eines verbotenen Fungizids verseucht

    Laut einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht der Nationalen Agentur für Gesundheitssicherheit ist das in Frankreich verteilte Trinkwasser weitgehend mit dem Metaboliten von Chlorthalonil R471811, einem Fungizid, das in Frankreich seit 2020 verboten ist, kontaminiert. Es handelt sich um den am häufigsten gefundenen Metaboliten und führt bei mehr als einer von drei Probenahmen zu Überschreitungen der Qualitätsgrenze. Das Trinkwasser in Frankreich ist großflächig mit Rückständen eines seit mehreren Jahren verbotenen Fungizids kontaminiert, was ein Zeichen dafür ist, dass Spuren von Pestiziden auch lange nach dem Ende ihrer Verwendung in der Umwelt verbleiben, so ein Bericht der französischen Behörde Anses, der am Donnerstag, den 6. April veröffentlicht wurde. Die nationale Agentur für Gesundheitssicherheit (Anses) untersuchte Wasserproben aus dem ganzen Land, einschließlich der Überseegebiete, insbesondere auf der Suche nach 157 Pestiziden und ihren Metaboliten, d. h. den Bestandteil…

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  • Wetter in Frankreich: Was ist in den nächsten drei Monaten zu erwarten?

    Wetter in Frankreich: Was ist in den nächsten drei Monaten zu erwarten?

    Jeden Monat veröffentlicht Météo France einen Bericht mit den wichtigsten Klimatrends für die nächsten drei Monate. Die neuesten Vorhersagen wurden am Mittwoch, dem 5. April veröffentlicht.

    Nach einem eher trockenen und regenarmen Winter machte der März in Frankreich mit zahlreichen Niederschlägen einiges wieder gut. Météo France veröffentlicht jeden Monat eine vierteljährliche Prognose der großen Klimatrends. Die Schätzungen für das Quartal April, Mai, Juni wurden am Mittwoch, dem 5. April veröffentlicht. Ein Quartal mit Temperaturen, die entweder wärmer oder kälter oder im Rahmen der normalen jahreszeitlichen Temperaturen liegen könnten.

    In dieser letzten Prognose von Météo-France sind klare Trends nur sehr schwer zu erkennen. Die Szenarien für die Temperaturen sind alle wahrscheinlich: 33% Wahrscheinlichkeit, dass sie über der normalen Jahreszeit liegen, 33%, dass sie der normalen Jahreszeit entsprechen, und 33%, dass sie kälter sind. Im Mittelmeerraum ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Temperaturen über der normalen Jahreszeit liegen, bei 50 %. Dieser Trend ist nicht nur auf Frankreich beschränkt, die Temperaturen in allen Mittelmeerländern sollen relativ hoch sein werden.

    Vorausschau Météo France

    Bei den Niederschlägen ist der gleiche Trend zu beobachten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Sommer trockener, normal oder nasser als normal ausfällt, beträgt jeweils 33%.

    Dass Météo-France einige Schwierigkeiten hat, die Szenarien genauer vorherzusagen, liegt daran, dass zwei Klimaphänomene aufeinander folgen. Seit Anfang März ist das Ende von La Niña, das 2020 mit einer ungewöhnlich langen Dauer von drei Jahren begann. Diese Wetteranomalie, zeichnet sich durch eine Abkühlung des Oberflächenwassers im Pazifischen Ozean aus. Dieses Phänomen wirkt sich direkt auf die Hitze auf dem Kontinent Europe aus, da die Winde die Kühle des Wassers des Pazifischen Ozeans mit sich bringen.

    Die unsicheren Vorhersagen von Météo-France sind das Ergebnis des Endes dieses Phänomens. La Niña macht nun Platz für „neutrale“ Bedingungen während des Frühlings, bevor im Sommer ein anderes Phänomen an Stärke gewinnt: El Niño. Im Gegensatz zu La Niña führt er zu einer Erwärmung des Wassers im Pazifischen Ozean. Auch das wirkt sich auf den gesamten europäischen Kontinent aus und führt zu einem Anstieg der Temperaturen. La Chaine Météo erklärt, dass, wenn dieses Phänomen intensiv und dauerhaft ist, dies ein Jahr 2023 begünstigen würde, das noch wärmer ist als das Vorjahr.

  • Alpes-Maritimes: Das Dorf Breil-sur-Roya ist stark von der Dürre betroffen

    Alpes-Maritimes: Das Dorf Breil-sur-Roya ist stark von der Dürre betroffen

    Die Gemeinde Breil-sur-Roya (Alpes-Maritimes) meldet einen traurigen Rekord. Seit Anfang des Jahres gab es hier nur zwei Regentage. Diese Situation beunruhigt nicht nur die Einwohner, sondern ganz besonders auch die Landwirte. Auf den Höhen von Breil-sur-Roya (Alpes-Maritimes) ist der Betrieb von Mickaël Viale stark von der Dürre betroffen. Es ist ihm unmöglich, seine 600 Schafe und ebenso viele Lämmer ausreichend zu füttern. „Das Problem ist derzeit, dass es nicht regnet. Wir werden in der nächsten Zeit nicht genügend Grasressourcen haben“, bedauert der Züchter auf dem Sender France 2. Die Gemeinde Breil-sur-Roya, die 2021 schwer von Sturm Alex getroffen wurde, erlebt erneut eine besorgniserregende Situation. Seit Anfang des Jahres gab es nur zwei Regentage. Sorgen vor dem SommerIn den sozialen Netzwerken appellierte der Bürgermeister an die Verantwortungsbereitschaft der Einwohner. Die Bürger versichern vor der Kamera, dass sie die Sparmaßnahmen anwenden. „Wir putzen uns die Zähne un…

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  • Mehrere Waldbrände in den Alpes-Maritimes geben Anlass zur Sorge

    Mehrere Waldbrände in den Alpes-Maritimes geben Anlass zur Sorge

    Auf den Anhöhen von Nizza und in Saint-Auban in den französischen Seealpen kam es zu Bränden. Zu Beginn des Monats April beunruhigen diese Brandausbrüche die Bewohner.

    Die Flammen schlugen in der Nacht von Samstag, dem 1. April, auf Sonntag, den 2. April, bis vor die Türen eines Hauses in Nizza (Alpes-Maritimes). Zehn Hektar Wald wurden durch das Feuer vernichtet. „Vom Schlafzimmer aus konnte ich sehen, dass der ganze Hügel in Flammen stand“, berichtete Lucie Peres, eine Einwohnerin von Nizza, auf dem Sender France 2. Ihre Familie ist gekommen, um ihr zu helfen, die Spuren des Feuers zu beseitigen.

    Dramatische Trockenheit

    Das Feuer lässt die Menschen das Schlimmste für den Sommer befürchten. „Es wird die Hölle sein. Es ist ja jetzt schon trocken“, sagt ein besorgter Bewohner. Die Feuerwehr hatte am Samstag, dem 1. April, in den französischen Seealpen, dem Departement Alpes-Maritimes, mit vier Bränden zu kämpfen. Fast 300 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Das trockene Wetter erschwert die Situation. „Man kann eine eher akzentuierte Trockenheit auf Ebene des Departements beobachten“, stellt Leutnant Vincent Barrere, Offizier bei der Feuerwehr SDIS 06, fest. Für die kommende Woche wird in den Alpes-Maritimes Regen endlich erwartet.

  • Schoner Tara wieder unterwegs: eine beispiellose Expedition, die „drei Jahre Vorarbeit erforderte“

    Schoner Tara wieder unterwegs: eine beispiellose Expedition, die „drei Jahre Vorarbeit erforderte“

    Der Schoner Tara stach am Sonntag von Lorient aus wieder in See. Eine der Herausforderungen dieser Mission entlang der europäischen Küsten ist es, „die Übertragung von chemischer Verschmutzung zwischen Land und Meer zu untersuchen“, so Romain Troublé, Generaldirektor der Stiftung Tara Océan.

    „Ich kann es kaum erwarten, dass wir losfahren“, freut sich Romain Troublé, der Generaldirektor der Stiftung Tara Océan, am Sonntag, dem 2. April, auf Franceinfo vor der erneuten Abfahrt des Schoners Tara. Das 36 Meter lange Segel-Laborschiff wird zwei Jahre lang Wissenschaftler, Forscher und Seeleute entlang der europäischen Küste fahren. „Wir werden mehrmals an unseren Küsten anhalten, wir werden viele Proben von Wasser, Sedimenten und der Luft um uns herum nehmen, um die Verschmutzung zu messen“, erklärt Romain Troublé. „Viele kleine Röhrchen, viele Daten“, die dann analysiert werden müssen.

    Eine beispiellose Sammelarbeit
    Es ist „ein riesiger Schatz“, so Romain Troublé, der es ermöglichen wird, „die Übertragung der chemischen Verschmutzung zwischen Land und Meer zu verstehen, auch zu verstehen, wie die biologische Vielfalt durch diese Verschmutzung beeinträchtigt wird“. „An der Küste konzentrieren sich viele Menschen, Einwohner, Aktivitäten … Es gibt auch die Wassereinzugsgebiete, alles, was wir in unsere Täler, in unsere Wälder bringen. All das landet schließlich eines Tages über die Flüsse im Meer. Und das ist der Ort, an dem der Druck am größten ist. Die Wasserqualität ist Lebensqualität“, fasst der Generaldirektor der Stiftung Tara Océan zusammen.

    Diese Sammelarbeit ist neuartig. Der Schoner Tara segelt entlang der Küsten und wird dabei mit einem anderen Schiff begleitet, das in den jeweiligen Häfen bleibt und auf dem sich ein Labor befindet. 

    „Es wird kompliziert sein, ein Schiff zu führen, das sich auf See befindet, das dem Wetter, den Gezeiten, der Strömung und dem Schiffsverkehr ausgesetzt ist, und gleichzeitig ein Schiff zu haben, das uns an Land gegenüberliegt und uns gleichzeitig folgt. Das ist eine schöne Herausforderung“. (Romain Troublé, Generaldirektor der Stiftung Tara Océan gegenüber Franceinfo)

    Die Expedition, Trec genannt, erforderte „drei Jahre Vorarbeit“. Die gesammelten Daten werden anschließend von mehr als 500 Forschern analysiert, die ersten Ergebnisse dürften „in zwei bis drei Jahren“ vorliegen.

    Insgesamt sind mehr als hundert Laboratorien an dem Projekt beteiligt, darunter das CNRS und das EMBL. 

  • Wassermangel: Im Departement Hérault verteilt ein Bürgermeister Wassersparer an die Einwohner

    Wassermangel: Im Departement Hérault verteilt ein Bürgermeister Wassersparer an die Einwohner

    Um Wasser zu sparen, will die Stadtverwaltung in einer Gemeinde im Departement Hérault die Einwohner unterstützen, indem sie Wasserspargeräte verteilt. In dem Dorf Bédarieux (Hérault) fließt seit zwei Jahren kein Wasser mehr aus einem Wasserfall. Die Quellen, die ihn speisten, sind ausgetrocknet. Der Grund dafür ist, dass die letzten großen Regenfälle in dieser Gegend vor über einem Jahr stattgefunden haben. Im März war die Wassermenge des Baches in der Gemeinde so niedrig wie nie zuvor. Um die Ressource Wasser zu schonen, können für den Bürgermeister Wassersparer den entscheidenden Unterschied ausmachen. „Damit sparen Sie grob gesagt 50 % Ihres normalen Verbrauchs, das ist enorm. Für eine vierköpfige Familie bedeutet das eine Einsparung von etwa 40 m3 pro Jahr (…)“, erklärt Francis Barsse, Bürgermeister von Bédarieux, auf dem Sender France 3. „Wasser wird zu einem knappen Gut“.220 Bausätze wurden bereits an die Bewohner verteilt. Eine Mutter installierte sie auf ihren Waschbecken. S…

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