Kategorie: Umwelt

  • Waldbrand führt zur Evakuierung von über 800 Menschen in Spanien

    Waldbrand führt zur Evakuierung von über 800 Menschen in Spanien

    Ein riesiges Feuer, das durch den Sturm Ciaran angefacht wurde, löste in der Region Valencia in Spanien die Evakuierung von 800 bis 850 Menschen aus.

    Ein Waldbrand hat einen Teil der Region um Valencia in Spanien erfasst. Er brach aus, als der Westen Europas gerade von dem Sturm Ciaran mit Windgeschwindigkeiten von über 150 km/h gepeitscht wurde.

    Wie verschiedene spanische Medien, darunter El Pais, berichteten, brach das Feuer am Donnerstagnachmittag, dem 2. November, in der Nähe des Dorfes Montitxelvo in der Küstenregion von Valencia aus und hat sich bereits auf über 2.000 Hektar ausgebreitet, was etwa 2.750 Fußballfeldern entspricht.

    Bis zu 850 Menschen wurden evakuiert.
    Angesichts des raschen Voranschreitens der Flammen, die von den orkanartigen Winden angefacht wurden, mussten zwischen 800 und 850 Personen evakuiert werden, wie die spanischen Notfalldienste auf X (ex Twitter) berichteten. Es gab bisher keine Berichte über Opfer. Die Menschen wurden in Sicherheit gebracht, um die Arbeit der 200 Feuerwehrleute, die zur Brandbekämpfung mobilisiert wurden, zu erleichtern. Der Kampf gegen die Flammen wird auch heute noch durch Sturmböen von bis zu 120 km/h behindert.

    Die starken Winde machten den Einsatz von Löschflugzeugen bis Donnerstagabend unmöglich, wie der Sender TF1Info berichtete. Die lokalen Behörden rechnen damit, dass sich die Wetterbedingungen in den nächsten Stunden verbessern werden, damit die Löschflugzeuge im Laufe des Freitagnachmittags eingesetzt werden können.

  • Frankreich: Nach sintflutartigen Regenfällen ist Pas-de-Calais überschwemmt

    Frankreich: Nach sintflutartigen Regenfällen ist Pas-de-Calais überschwemmt

    Nach dem Wind ist es nun das steigende Wasser, das Nordfrankreich heimsucht… Im Departement Pas-de-Calais sind zahlreiche Häuser überflutet und ein Teil der Stadt Saint-Etienne-au-Mont ist für die Rettungskräfte noch immer unzugänglich.

    Der Ort Saint-Etienne-au-Mont (Pas-de-Calais) ist von der Außenwelt abgeschnitten. Die Straßen sind überflutet und die Bewohner waren gezwungen, mit Booten ihre Häuser zu evakuieren. Ein Anwohner wartete bis zum Mittag, bevor er sein Haus verlassen konnte. Der Fluss Liane stieg schlagartig an und überflutete die Häuser. Am Morgen des Freitags, 3. November, besichtigt ein Großvater das Ausmaß der Schäden. Sein Sohn hatte das Haus gerade erst renoviert. In der gleichen Straße hatte ein junger Mann kaum mehr Glück. Seine Familie wurde mitten in der Nacht überrascht. Das Wasser drang bis zu 50 cm hoch in alle Räume ein.

    250 Häuser sind betroffen und 50 Personen mussten evakuiert werden. „Alle drei, vier Jahre sind wir betroffen. Wir haben gerade allerdings einen noch nie dagewesenen Hochwasserrekord aufgestellt“, sagte Brigitte Papcocq, Bürgermeisterin von Saint-Etienne-au-Mont, auf dem Sender France 2. Nun muss der Rückgang des Hochwassers abgewartet werden, um die Schäden festzustellen und zu beseitigen.

  • Sturm Domingos: Starke Winde und heftige Regenfälle – neuer Sturm trifft Südwesten Frankreichs

    Sturm Domingos: Starke Winde und heftige Regenfälle – neuer Sturm trifft Südwesten Frankreichs

    Nach dem Sturm Ciaran wird am kommenden Wochenende ein neues Tiefdruckgebiet mit dem Namen Domingos auf den Südwesten Frankreichs treffen. Météo-France warnt vor starken Windböen an der Küste der Aquitaine, und vor Überschwemmungen im Landesinneren.

    In Frankreich hat man sich gerade erst von Sturm Ciaran erholt, da zieht am Wochenende des 4. und 5. November das Sturmtief Domingos auf. Météo-France beruhigt zwar und sagt voraus, dass dieses neue Sturmtief „viel weniger“ stark sein wird als Ciaran, erwartet aber trotzdem „starke Böen an der Atlantikküste“ und „mögliche Überschwemmungen im Landesinneren“.

    „Wir verfolgen das Tief Domingos, das Frankreich am Samstag von Westen her erreichen sollte, mit Schwerpunkt in der Vendée und der Loire-Atlantique einerseits und den Küstenregionen am Ärmelkanal andererseits. Mit einer Aktivität weit unterhalb von Ciaran, aber dennoch mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 100km/h im Landesinneren“, meldete Météo-France in einem Lagebericht am Donnerstag, dem 2. November.

    „An der Atlantikküste werden anhaltende Winde, ergiebige Regenfälle und auch hohe Wellen erwartet“, sagte der Meteorologe François Gourand bei einer Pressekonferenz. Der Wetterdienst rechnet vor allem mit starken Windböen, die in der Aquitaine die 100 km/h-Marke überschreiten können. Die Rekordwerte, die am Donnerstag an der bretonischen Küste mit örtlichen Spitzenwerten von über 200 km/h gemessen wurden, bleiben jedoch unerreicht. Der Süden der Landes wird voraussichtlich insbesondere von starken Regenfällen betroffen sein.

    Aus diesen Gründen wurden bereits am Donnerstagabend mehrere Departements im Südwesten in Alarmbereitschaft versetzt: Gironde und Landes wegen starker Winde, Pyrénées-Orientales und Landes für Regen und Überschwemmungen.

    Die Küste von Aquitanien könnte auch durch „Submersionswellen“ bedroht werden, massiven Wellen, die vor der Küste entstehen können, wenn die Flut hoch und von starken Winden begleitet wird. „Auch wenn die Gezeitenkoeffizienten niedrig sind, wird man die Verstärkung des Seegangs bei Flut am Sonntagmorgen an der aquitanischen Küste beobachten“, so Météo-France.

  • Sturm Ciaran: 1.100 Einsätze der Feuerwehr in einer Nacht allein im Departement Manche

    Sturm Ciaran: 1.100 Einsätze der Feuerwehr in einer Nacht allein im Departement Manche

    Allein im Departement Manche rückte die Feuerwehr in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, dem 2. November, zu 1.100 Einsätzen aus. Auch am Donnerstag mussten die Einsätze fortgesetzt werden.

    Sobald Feuerwehrleute irgendwo im Departement Manche am Donnerstagmorgen, dem 2. November, eintreffen, werden sie von Autofahrern angesprochen. Eine Landstraße in der Nähe von Granville ist unpassierbar. Äste sind auf die Fahrbahn gefallen. Es bilden sich bereits die ersten Staus. Die Einsatzkräfte müssen so schnell wie möglich handeln, um den Verkehr wieder in Gang zu bringen.

    Die Einsätze der Feuerwehren begannen in den ersten Stunden des Sturms, in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag. Die 1.200 Feuerwehrleute, die im Departement vorsorglich mobilisiert wurden, wurden unter anderem gerufen, um die Straßen wieder freizuräumen. Ziel war es, zu verhindern, dass Fahrzeuge auf umgestürzte Bäume und herabgefallene Äste auffahren und Unfälle verursachen. Insgesamt rückten die Rettungskräfte im Departement Manche in dieser einen Nacht zu mindestens 1.100 Einsätzen aus. Die meisten davon betrafen herabgefallene Gegenstände. Die Bewohner fühlten sich durch die Präsenz der Feuerwehr beruhigt. Nach der letzten Bilanz der Behörden gab es im Departement Manche glücklicherweise keine Verletzten.

  • Sturm Ciaran: Der öffentliche Verkehr steht still

    Sturm Ciaran: Der öffentliche Verkehr steht still

    Angesichts des Sturms Ciaran wurden von den französischen Behörden viele Vorsichtsmaßnahmen getroffen. Im Verkehrsbereich stehen am Donnerstag, dem 2. November, in der Bretagne, der Normandie, den Pays de la Loire, dem Centre-Val de Loire und den Hauts-de-France alle TER-Züge still.

    Viele Reisende versuchten, noch vor dem Sturm die betroffenen Regionen zu verlassen. Am Bahnhof von Rouen (Normandie) am Mittwoch, dem 1. November, haben viele Reisende in letzter Minute ihre Fahrten organisiert, um nicht an Ort und Stelle stecken zu bleiben. „Wir haben alle Fahrkarten von morgen umgebucht, um schon heute abzureisen“, erklärte eine Reisende auf dem Sender Franceinfo. Ab dem Abend des 1. November war der Zugverkehr stark beeinträchtigt: Totalausfall des regionalen TER-Verkehrs in der Bretagne. Diese Maßnahme wurde ab Donnerstagmorgen auch in den anderen Regionen im Nordwesten des Landes fortgesetzt.

    Auch der TGV-Verkehr ist gestört.
    Im Bahnhof von Saint-Brieuc (Bretagne) wollen viele Reisende so schnell wie möglich los, manche ohne Erfolg. „Ich sollte am Donnerstag mit dem Zug um 14 Uhr abfahren, aber der wurde gestrichen“, bedauert ein Reisender. Was die TGV-Züge betrifft, so wird der Verkehr bis Rennes aufrechterhalten, aber nicht bis nach Brest oder Quimper, auch nach Nantes oder La Rochelle fahren am Donnerstag keine TGV-Züge. Eine weitere Folge des Sturms ist, dass der Schwerlastverkehr in der Bretagne ab Donnerstag, dem 2. November, verboten ist. Die SNCF kündigte an, alle ihre Teams vorsorglich zu mobilisieren, um eventuelle Schäden am Schienennetz zu beheben und den Zugverkehr im Falle eines Falles so schnell wie möglich wieder aufnehmen zu können.

  • Sturm Ciaran: Entwurzelte Bäume und blockierte Straßen – markante Bilder der Schäden

    Sturm Ciaran: Entwurzelte Bäume und blockierte Straßen – markante Bilder der Schäden

    Der Sturm Ciaran fegte mit Windgeschwindigkeiten von über 200 km/h über die französische Atlantikküste hinweg. Die Sturmböen verursachten zahlreiche Schäden und töteten einen LKW-Fahrer.

    Wie von den Meteorologen erwartet traf der Sturm Ciaran mit voller Wucht auf die Westküste Frankreichs. Am Donnerstag, dem 2. November, ab Mitternacht, hatte Météo France drei Departements wegen starker Windböen auf die Warnstufe Rot gesetzt: Finistère, Côtes-d’Armor und Manche waren in erster Linie mit dem brutalen Herbststurm konfrontiert. Besonders starke Winde, die teilweise die 200 km/h überschritten, wurden an den Küsten der Bretagne und der Normandie gemessen und verursachten schwere Schäden.

    Der Sturm riss sehr viele Bäume um. So etwa im Département Aisne, wo ein Lkw-Fahrer ums Leben kam. Der Fahrer starb, als ein Baum auf seine Fahrerkabine fiel.

    Die Präfektur des Departements Finistère meldete, dass sehr viele Bäume umgerissen worden seien und verhängte ein vorübergehendes Fahrverbot für alle Straßen des Departements.

    Schäden gab es auch in Brest (Finistère): In der Nacht wurde ein großer Baustellenkran durch die Kraft des Windes zerstört. „Normalerweise bleiben die Kräne in Rotation. Das ist zum ersten Mal passiert, das ist außergewöhnlich“, sagte ein Angestellter der Metropole Brest am Donnerstagmorgen gegenüber unseren Kollegen von Ouest-France.

    In der Gemeinde Argentan (Orne) ist die Kirche betroffen. Zwei schwere Pfeiler, die sich auf der Spitze des Gebäudes befanden, hielten den Windböen des Sturms Ciaran nicht stand. Sie stürzten vor die Kirche, wobei glücklicherweise niemand zu Schaden kam.

    Auch im lokalen Stromnetz gab es große Schäden: Laut dem Betreiber Enedis waren am Donnerstagmorgen um 7.30 Uhr fast 1,2 Millionen Haushalte ohne Strom, davon 780.000 in der Bretagne. Anwohner berichten von sogenannte „Power Flashs“: Blitze, die von beschädigten Teilen des Stromnetzes erzeugt wurden.

    An manchen Stellen der Küste brachten die Windböen große Menge an Schaum auf das Festland, der manchmal wie eine Schneedecke aussah.

    In den Häfen wurde viele Schiffe vom Wind losgerissen und beschädigt.

    An der Mole von Les Pierres Noires im Süden der Insel Molène wurde eine Welle von fast 21 Metern gemessen, was der Höhe eines sechsstöckigen Gebäudes entspricht.

    Eine große Zahl französischer Departements bleibt weiterhin auf Warnstufe Orange. Météo-France erwartet „eine neue Störung mit geringerer Intensität für den Abend, die den Südwesten betrifft“, sowie starke Niederschläge auf Korsika.

  • Wird nach Ciaran ein weiterer Herbststurm schon am Wochenende Frankreich treffen?

    Wird nach Ciaran ein weiterer Herbststurm schon am Wochenende Frankreich treffen?

    Der Sturm Ciaran peitscht am Mittwoch und Donnerstag über den Nordwesten Frankreichs. Ein weiteres Tiefdruckgebiet wird anschließend den Südwesten Frankreichs beeinflussen. Schon am kommenden Wochenende wird ein weiterer Sturm im Westen Frankreichs erwartet.

    Drei französische Departements – Finistère, Côtes-d’Armor und Manche – wurden von dem Herbststurm Ciaran voll getroffen. Der französische Wetterdienst meldete Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 km/h. Die Windböen sollen mindestens bis zum Mittag des 2. Novembers anhalten.

    Und auch danach werden die Unwetter im Westen Frankreichs wohl noch weitergehen. So ist es laut Météo France ziemlich sicher, dass der Südwesten seinerseits mit einigen „Überbleibseln“ des Sturms Ciaran zu kämpfen haben wird.

    Sturmböen mit starkem Regen werden ab Donnerstagabend das südwestliche Viertel des Landes – vom Baskenland über die Küste der Aquitaine bis zum Midi – heimsuchen.

    Im Landesinneren könnten Windböen von fast 100 km/h auftreten.

    Ein zweiter Sturm?
    Für das kommende Wochenende sagen einige Wettermodelle einen zweiten Sturm voraus, der den westlichen Teil Frankreichs treffen könnte. „Das Risiko wird derzeit von allen Wettermodellen auf 30 % für die nördlichen und westlichen Regionen geschätzt, die erneut am stärksten gefährdet wären“, berichtet La Chaîne Météo. Einige Wettermodelle gehen davon aus, dass dieser zweite Sturm weniger stark als Ciaran sein wird, aber mehr Regionen betreffen könnte.

    Die Frage ist, wie genau dieser zweite Sturm, der noch keinen Namen bekommen hat, ziehen wird. Der Sturm könnte auf der sogenannten „Tiefdruckrinne“ verlaufen, d. h. auf derselben Bahn wie der Sturm Ciaran. Es handelt sich dabei um eine „West- bis Südwestströmung, die fest über Europa verankert ist und als Autobahn für Tiefdruck-Störungen fungiert“, sagt Météo France. Auch wenn die Modelle noch weiter verfeinert werden müssen, sprechen einige Meteorologen bereits von einer Woche mit „hohem Risiko“.

  • Sturm Ciaran: Hat die Erderwärmung einen Einfluss auf Häufigkeit und Intensität von Stürmen?

    Sturm Ciaran: Hat die Erderwärmung einen Einfluss auf Häufigkeit und Intensität von Stürmen?

    Der ungewöhnlich starke Herbststurm Ciaran wird am Donnerstag das nordwestliche Viertel Frankreichs heimsuchen. Sein Ausmaß wirft Fragen auf: Ist die Häufigkeit und Intensität von Stürmen aufgrund der bisherigen globalen Erwärmung tatsächlich höher?

    Böen von über 200 km/h, Gefahr von Überschwemmungen und Flutwellen. Der Nordwesten Frankreichs erlebt seit Mittwochabend den ungewöhnlich starken Herbststurm Ciaran, dessen Intensität einmal wieder die Frage aufwirft: Wie wirkt sich die globale Erwärmung auf die Häufigkeit und Gewalt von Stürmen aus?

    Météo-France sagt dazu: „Im Gegensatz zur Entwicklung von Hitzewellen gibt es keinen klaren wissenschaftlichen Konsens über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Entwicklung der Häufigkeit oder Intensität von Stürmen in Frankreich“, so die Wetterbehörde. „Seit mehr als 40 Jahren ist kein signifikanter Trend in Bezug auf solche Entwicklungen zu beobachten“.

    Intensivere Regenfälle
    Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Stürmen ist nicht eindeutig geklärt, aber es ist bekannt, dass die Regenfälle, die solche Tiefdruckgebiete über Frankreich mit sich bringen, immer intensiver werden. Der Grund dafür ist die Erwärmung des Wassers im Atlantik und dem Mittelmeer.

    Der Klimatologe Christophe Cassou erklärt auf X: „Bei sich entsprechenden Stürmen sind die Niederschläge heute stärker, weil die wärmere Atmosphäre mehr potenziell ’niederschlagsfähiges‘ Wasser enthält, sowohl lokal als auch in den Tropen, das dann durch atmosphärische Strömungen nach Europa transportiert wird.“

    In einem allgemeinen Kontext der Klimaerwärmung „werden bestimmte wichtige Prozesse bei der Entstehung von Stürmen verstärkt, während andere vermindert werden“, erklärt Christophe Cassou. So ist „das Risiko von Küstenüberflutungen höher, ganz einfach weil der durchschnittliche Meeresspiegel höher ist“.

    In einem Interview mit dem Sender TF1Info erklärt der Klimatologe: „In diesem Klima, das sich erwärmt (…) gibt es Faktoren, die die Entstehung von Stürmen begünstigen, die intensiviert werden, aber andere, die abgeschwächt werden. Zum Beispiel werden die Nord-Süd-Temperaturkontraste schwächer, obwohl sie zu den Voraussetzungen für die Entstehung von Stürmen gehören. Andere Prozesse, die mit dem Austausch von Energie zusammenhängen, werden jedoch verstärkt. Eine Zunahme der Häufigkeit von Stürmen ist derzeit nicht zu beobachten. Es fällt auf, dass sie tendenziell weiter nördlich ziehen, aber man kann noch nicht sagen, warum.“

    Andere Klimatologen haben schon vor einigen Jahren eine Faustformel aufgestellt: Jedes Grad der durchschnittlichen weiteren Erderwärmung bringt etwa 7% mehr Stürme, die etwa 7% stärker und zerstörerischer sein können.

    Die kommenden Jahre werden uns zeigen, wie die unser jeweiliges Wetter vom Klimawandel beeinflusst werden wird.

  • Sturm Ciaran: 1.2 Millionen Haushalte ohne Strom – 21 Meter hohe Wellen

    Sturm Ciaran: 1.2 Millionen Haushalte ohne Strom – 21 Meter hohe Wellen

    Der Sturm Ciaran, der über den Atlantik gekommen ist, trifft derzeit den nordwestlichen Teil Frankreichs.

    Das Departement Manche bleibt auch am Donnerstagmorgen unter Warnstufe Rot, das Departement Finistère, über das der Sturm bereits heute Nacht hinwegfegte, wurde auf Warnstufe Orange herabgestuft, so Météo-France.
    In seinem neuesten Wetterbulletin um 8 Uhr am Donnerstagmorgen meldete Météo-France, dass derzeit in 23 Departements die Warnstufe Orange gilt.
    In der Nacht wurden in der Bretagne zahlreiche Windrekorde gebrochen.

    Verkehrsminister Clément Beaune meldet am Donnerstagmorgen den Tod eines Lkw-Fahrers.

    Mehr als eine Million Haushalte ohne Strom
    Das Unternehmen Enedis teilte in einer Pressemitteilung mit, dass fast 1,2 Millionen Haushalte von der Stromversorgung abgeschnitten seien, davon 780.000 allein in der Bretagne. Der Stromnetzbetreiber hat seine Rapid Electricity Intervention Force (FIRE) ausgelöst und kündigt an, dass 3.000 Mitarbeiter und Dienstleister mobilisiert werden, „sobald die Bedingungen es zulassen, um die Stromversorgung in den betroffenen Gebieten so schnell wie möglich wiederherzustellen“.

    In Brest gab der Arm eines Krans aufgrund des starken Windes nach:

    Eine Welle von über 21 Metern vor der Küste des Finistère gemessen:

    Bilder der durch Ciaran verursachten Schäden in Brest (Departement Finistère):

    Windböe mit 207 km/h am Pointe du Raz gemessen
    Im Département Finistère wurde in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag eine Windböe von 207 km/h gemessen, wie der Wetterdienst Météo-France mitteilte.

    Fahrverbote im Departement Finistère am Donnerstagmorgen

  • Der Nordwesten Frankreichs erwartet Sturm Ciaran: 3.200 Feuerwehrleute im Einsatz

    Der Nordwesten Frankreichs erwartet Sturm Ciaran: 3.200 Feuerwehrleute im Einsatz

    Der französische Innenminister Gerald Darmanin empfahl am Dienstag denjenigen, die während des Sturms ihre Häuser verlassen müssen, sich „nicht in der Nähe von Wasserläufen und am Meer aufzuhalten“. Innenminister Gérald Darmanin empfahl am Dienstag, dem 31. Oktober, „auf dem gesamten Staatsgebiet“, „in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag nicht aus dem Haus zu gehen“, um Schäden und Verletzungen durch die starken Winde, die aus dem Nordwesten des Landes kommen werden, zu vermeiden. Er rief die Franzosen, die dennoch ihre Häuser verlassen müssen, dazu auf, „sich nicht in der Nähe von Wasserläufen und in der Nähe des Meeres aufzuhalten“, insbesondere in den Departements Finistère, Morbihan, Côtes-d’Armor, Ille-et-Vilaine, Manche und Loire-Atlantique, die mit „einer größeren Gefahr“ konfrontiert seien. In drei Departements herrscht ab Mitternacht Warnstufe Rot. In den Departements Finistère, Côtes-d’Armor und Manche gilt ab Mitternacht aufgrund dieses „sehr starken Herbststurms“ die Warn…

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