Kategorie: Umwelt

  • Überschwemmungen: Jahrhundert-Hochwasser im Departement Haute-Savoie

    Überschwemmungen: Jahrhundert-Hochwasser im Departement Haute-Savoie

    In der Nacht vom 14. auf den 15. November gingen über dem Departement Haute-Savoie sintflutartige Regenfälle nieder. Vor allem der Fluss Arve trat über die Ufer und verursachte zahlreiche Schäden.

    Stundenlange starke Regenfälle und reißende Flüsse in der Nacht vom 14. auf den 15. November in Hochsavoyen. Der Fluss Arve trat in mehreren Gemeinden über die Ufer und überflutete zahlreiche Straßen. Die Straßenschilder sind fast verschwunden. Rundherum sind die Felder überschwemmt. Ein Rinderzüchter, der auf der Suche nach seinen Tieren ist, erkennt die Gegend kaum wieder.

    Rekorde werden gebrochen
    Auf der anderen Seite des Flusses steht ein Weiler unter Wasser. In der vergangenen Nacht mussten 30 Personen von der Feuerwehr evakuiert werden, wie auch eine Anwohnerin, die von der Geschwindigkeit des Wasseranstiegs überrascht wurde. „Als ich mich umgesehen hatte, stand das Wasser plötzlich überall“, sagt sie auf dem Sender France 2. Im Erdgeschoss des Hauses stand das Wasser bis zu 1,40 m hoch, sodass die Feuerwehrleute ein Boot einsetzen mussten. Als sich das Wasser schließlich zurückzog, blieben nur noch Schlamm und Schlick übrig. Die Rekordwasserstände der Überschwemmungen von 1968 und 2015 wurden weit übertroffen. Am Mittwochabend und Donnerstag herrscht in Hochsavoyen „nur noch“ die Alarmstufe Gelb, die Präfektur ruft jedoch weiterhin zu größter Vorsicht auf.

  • Sturm-Tief Frederico bringt wieder Windböen von fast 120 km/h und starke Regenfälle nach Frankreich

    Sturm-Tief Frederico bringt wieder Windböen von fast 120 km/h und starke Regenfälle nach Frankreich

    Am Donnerstag wird ein neues stürmisches Tiefdruckgebiet in Frankreich erwartet. Der Sturm Frederico, der auf Nordfrankreich treffen wird, könnte Orkanwinde mit sich bringen.

    Frankreich wird – wieder einmal – an vorderster Front von einem neuen Sturm aus dem Atlantik heimgesucht. Der Sturm Frederico wird am Donnerstag, dem 16. November, über das Land ziehen, nur wenige Tage nachdem die Stürme Ciaran, Domingos und Elisa starke Schäden verursacht haben.

    Das Tief Frederico wird vor allem den Norden Frankreichs treffen. Am Mittwoch, dem 15. November, hat Météo France für rund 50 Departements die Warnstufe Gelb wegen potenziell starker Winde ausgerufen: „Die derzeit vorhergesagten Werte der Böen fallen unter die Warnstufe Gelb für den Parameter Wind, aber eine Verschlechterung auf die Stufe Orange ist nicht ausgeschlossen, wenn sich die Zugbahn des Tiefs weiterentwickelt“, so Météo France in dem heutigen Bulletin.

    Wie bei den Sturmtiefen Ciaran und Domingos werden die Bretagne und die Pays-de-la-Loire die beiden Regionen sein, die zuerst betroffen sein werden. An den Küsten rechnet Météo France mit Sturmböen zwischen 70 und 90 km/h. Im Landesinneren werden Windgeschwindigkeiten von 60 km/h und mehr erwartet.

    Gegen Mittag des Donnerstags könnten die Böen aber durchaus noch weiter an Fahrt gewinnen. Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h könnten zum Beispiel im Département Manche gemessen werden. Das Tiefdruckgebiet wird nach und nach in den Norden und Osten Frankreichs weiterwandern.

    Die Atlantikküste, die bereits von den vorangegangenen Stürmen schwer getroffen wurde, könnte auch diesmal wieder mit Sturmböen von 100 km/h zu kämpfen haben. Auch im Süden Frankreichs, auf Korsika und in der Provence werden starke Winde erwartet.

    Große Regenmengen werden erwartet
    Derzeit ist es schwierig abzuschätzen, wie viel Regen in den von Überschwemmungen betroffenen Regionen, in denen die Böden bereits mit Wasser vollgesogen sind, niedergehen wird. Derzeit gibt es noch keine genauen Angaben zu den Regenmengen, die in den überschwemmten Gebieten der Region Nord-Pas-de-Calais erwartet werden.

    Anhaltende starke Regenfälle werden in der Normandie, in der Region Hauts-de-France und im Grand-Est erwartet. Ein Ende der Niederschläge wird normalerweise für den Nachmittag des Donnerstags erwartet. Die starken Winde werden voraussichtlich erst am späten Freitagmorgen nachlassen.

  • Wetter: Das Pas-de-Calais wieder unter Alarmstufe Rot und 11 weitere Departements in Alarmstufe Orange

    Wetter: Das Pas-de-Calais wieder unter Alarmstufe Rot und 11 weitere Departements in Alarmstufe Orange

    Meteo France hat die Departements Pas-de-Calais und Haute-Savoie wegen der Gefahr von Hochwasser auf Warnstufe Rot gesetzt. In 10 weiteren Departements herrscht derzeit die Warnstufe Orange.

    In seiner Wettervorhersage vom Dienstag, dem 14. November, hat Meteo France das Departement Pas-de-Calais wegen Hochwassergefahr erneut auf Warnstufe Rot gesetzt, nur wenige Tage, nachdem schon einmal die höchste Alarmstufe ausgelöst worden war. Insbesondere macht sich Meteo France Sorgen um den Fluss „La Liane“, der aufgrund von „sehr intensiven Regenfällen“ am Dienstagnachmittag wieder höchste Wasserstände erleben dürfte. Auch das Departement Haute-Savoie ist von der Warnstufe Rot betroffen.

    Météo France befürchtet „eine Episode, die potenziell das Hochwasser der letzten Woche übertrifft“: „Die sehr intensiven Regenfälle von heute (Dienstag) Nachmittag führen zu einer sehr schnellen Reaktion im oberen Teil des Flusses“, so Météo-France. Die anderen Flüsse des Departements bleiben auf der Warnstufe Orange. „“Die sehr intensiven Regenfälle von heute Nachmittag führen zu einer sehr schnellen Reaktion im Oberlauf des Abschnitts. „Eine Episode, die potenziell das Hochwasser der letzten Woche übertrifft, ist möglich“, warnte Météo-France. Im Einzugsgebiet des Flusses Hem könnte das neue Hochwasser ebenfalls den Stand des Hochwassers der letzten Woche erreichen. Am Dienstagnachmittag regnete es in der Umgebung des Ortes Saint-Omer in Strömen und Teile der Straßen standen erneut unter Wasser. Schlammströme von höher gelegenen Feldern verursachten Schäden an Häusern.

    Météo France hat darüber hinaus 10 weitere Departements in Alarmstufe Orange versetzt: Ain, Charente-Maritime, Doubs, Isère, Jura, Nord, Rhône, Savoyen, Vendée und Vogesen.

    Emmanuel Macron erklärte bei seinem gestrigen Besuch im Pas-de-Calais, dass der Naturkatastrophenstatus für insgesamt 244 Gemeinden (214 im Departement Pas-de-Calais, etwa 30 im Departement Nord) anerkannt werden würde. Dies sei der erste Schritt zur Entschädigung der Betroffenen, die am 2. November vom Sturm Ciaran, am 7. November von einem Rekordhochwasser und am Donnerstag und Freitag von starken Regenfällen betroffen waren.

    Die Versicherungen hätten sich zu einer „sehr schnellen Reaktion“ verpflichtet, sagte Macron. Laut dem Präfekten des Departements Pas-de-Calais, Jacques Billant, waren seit dem 6. November 5.000 Häuser von den außergewöhnlich starken Überschwemmungen betroffen und 1.400 Personen wurden evakuiert.

  • Französische Küstengemeinden sehen sich mit Rückgang der Küstenlinie konfontiert

    Französische Küstengemeinden sehen sich mit Rückgang der Küstenlinie konfontiert

    20% der Orte an den französischen Küsten sind durch einen Rückgang der Küstenlinie bedroht. Die Gemeinden sind daher gezwungen, Bauwerke und Infrastruktur anzupassen, um die Erosion zu bekämpfen, insbesondere nach den jüngsten Stürmen.

    An den Stränden von Contis-Les-Bains (Departement Landes) muss man feststellen, dass die Küstenlinie nicht mehr intakt ist. An einigen Stellen hat sich die Küste um mehr als einen Meter ins Landesinnere verlegt. Um diese Erosion zu bekämpfen, werden Vegetationsbarrieren erfolgreich eingesetzt. Andernorts haben biologisch abbaubare Netze, die kurz vor den Stürmen installiert wurden, verhindert, dass der Sand weggespült wurde. Weiter im Norden, in Saint-Gilles-Croix-de-Vie (Departement Vendée), ist die Lage ähnlich. Der Sand wurde vom Meer weggespült oder von den starken Winden weggetragen und die Küste hat sich daher verschoben.

    Umfangreiche Arbeiten sind erforderlich.
    Die Deiche von Saint-Gilles-Croix-de-Vie müssen daher dringend gesichert werden, um Wohnhäuser zu schützen. Die Erosion dürfte sich in Zukunft aufgrund der globalen Erwärmung noch weiter verstärken. „Wir versuchen, unsere Bauwerke anzupassen, weil wir genau wissen, dass das Meer immer höher steigen wird…“, sagt Sébastien Givran, Leiter der Abteilung für Meeresschutz in der Gemeinde Saint-Gilles-Croix-de-Vie. Eine längere Widerstandsfähigkeit zu erreichen, bedeutet umfangreiche Arbeiten, deren Kosten für manche Gemeinden allerdings viel zu hoch sind. Auf nationaler Ebene sind 20 % der französischen Küstensorte vom Rückgang der Küstenlinie bedroht.

  • Staatshilfe: Emmanuel Macron kündigt 50 Millionen Euro für die Geschädigten im Pas-de-Calais an

    Staatshilfe: Emmanuel Macron kündigt 50 Millionen Euro für die Geschädigten im Pas-de-Calais an

    Außerdem soll ein Unterstützungsfonds für Landwirte eingerichtet werden. Bei seiner Reise in die mit Hochwasser und Überschwemmungen konfrontierte Region Pas-de-Calais versprach Emmanuel Macron am Dienstag, dem 14. November, eine Hilfe in Höhe von 50 Millionen Euro, um den Gebietskörperschaften „auf außergewöhnliche Weise“ bei der Bewältigung der nötigsten Ausgaben zu helfen. Ein weiterer „außergewöhnlicher Unterstützungsfonds“ für Landwirte, auch für die von den Stürmen betroffenen Landwirte in der Bretagne und der Normandie, soll ebenfalls aufgelegt werden. Dieser wird es ermöglichen, den Investitionsbedarf und die entstandenen Verluste zu finanzieren.

    Darüber hinaus kündigte der französische Präsident an, dass ab Dienstagnachmittag, dem 14. November, 214 Gemeinden im Pas-de-Calais, die einen entsprechenden Antrag gestellt hatten, und etwa 30 im benachbarten Departement Nord als Katastrophengebiete eingestuft werden. Nach Angab…

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  • Wellenenergie: Das Institut Ifremer testet im Finistère mit der Kraft der Wellen Strom zu erzeugen

    Wellenenergie: Das Institut Ifremer testet im Finistère mit der Kraft der Wellen Strom zu erzeugen

    Bisher gibt es nur Pilot- und Testeinrichtungen, aber die weltweite Vermarktung dieser neuen Wellenenergie-Generatoren könnte bis 2025 erfolgen.

    Wie kann man die Energie der Wellen nutzen, um Licht zu erzeugen oder zu heizen? Um diese Herausforderung zu meistern, testet das französische Institut Ifremer derzeit im Finistère ein neues System zur Stromerzeugung aus Wellenkraft.

    Seit einem Monat schwimmt ein seltsamer gelber Zylinder von 3,50 m Länge auf dem Testgelände des Ifremer in Saint-Anne du Portzic am Eingang der Reede von Brest in den Wellen. Er ist mit zwei Ankern am Grund befestigt. Mit dem großen gelben Zylinder lässt sich durch die Kraft der Wellen Strom erzeugen. Entwickelt wurde er von dem Start-up-Unternehmen Seaturns aus Bordeaux. Das Prinzip ist einfach: Der Zylinder wird durch die Wellen zum Schwingen gebracht, wodurch ein Luftstrom im Inneren des Gehäuses erzeugt wird, der eine Turbine antreibt, die wiederum Strom erzeugt.

    Das endgültige Modell wird viermal so groß sein wie dieser Prototyp, und zehn Zylinder, die auf offener See nebeneinander angedockt sind, könnten so viel Strom erzeugen, wie eine durchschnittliche Windkraftanlage produziert – genug, um 100 Wohnungen mit Strom und Heizung zu versorgen.

    Gigantisches Potenzial auf der ganzen Welt
    Das System wurde bereits in kleinem Maßstab in Teichen getestet, aber hier, an der Atlantikküste, geht es darum, die Robustheit des Systems unter realen Bedingungen zu testen, wo die Wellen unregelmäßiger sind als in einem Teich. Der Prototyp hat übrigens vor zwei Wochen den Test des Sturms Ciaran bestanden, bei dem er drei Meter hohen Wellen und Windgeschwindigkeiten von über 150 km/h standhalten musste. Bei dem derzeitigen Test geht es auch darum, die Korrosionsbeständigkeit des Gehäuses zu überprüfen und festzustellen, ob Algen, die sich an das System haften, dessen Leistung beeinträchtigen können. Der Test vor der Küste von Brest soll 10 Monate dauern und die Energieerzeugungskästen anschließend bis 2025 auf den Markt kommen.

    Bisher gibt es zwar weltweit Pilotfarmen, aber noch keine groß angelegte Kommerzialisierung der Wellenenergie. Dabei ist die weltweit vorhandene und leicht erreichbare Ressource absolut gigantisch, sagt das Ifremer. Die Wellenenergie könnte in Nordeuropa, an der Atlantikküste, vor den Küsten der USA und Kanadas, in Australien, Neuseeland, Südafrika und natürlich an den Süd- West- und Nordküsten Frankreichs genutzt werden.

    Es ist ein System, das billige Energie auf abgelegene Inseln liefern könnte, oder auch Meerwasserentsalzungsanlagen an den Küsten versorgen könnte. Laut dem Weltenergierat könnte die Kraft der Wellen potenziell immerhin 10 % des weltweiten Strombedarfs decken.

  • Umweltverschmutzung durch Werbung: Unter den 4 am wenigsten schönen Orten Frankreichs ist auch Paris!

    Umweltverschmutzung durch Werbung: Unter den 4 am wenigsten schönen Orten Frankreichs ist auch Paris!

    Der Verein Paysages de France, der sich seit vielen Jahren für den Landschaftsschutz und gegen den Missbrauch von Werbetafeln einsetzt, hat seine Bestenliste 2023 für den „Prix de la France moche“ (Preis des hässlichen Frankreichs) bekannt gegeben.

    Das ist ein Preis, auf den manche Gemeinden gerne verzichten würden. Jedes Jahr veröffentlicht die Vereinigung Paysages de France die Liste der hässlichsten Orte Frankreichs. Es handelt sich dabei nicht um eine Rangliste der schönsten und der hässlichsten Städte. Der Umweltverband, der gegen die visuelle Verschmutzung kämpft, zeichnet jedes Jahr besonders hässliche Orte aus, die von seinen Mitgliedern entdeckt wurden.

    Paysages de France wählte dieses Jahr die Einfahrt in die Stadt Honfleur im Département Calvados als einen der hässlichsten Orte in Frankreich aus. Dort sieht man Schilder, Fahnen und Planen – und sonst eigentlich nichts mehr. Viele Städte in Frankreich verzeichnen eine inflationäre Zunahme von Werbetafeln an ihren Ortseingängen.

    https://www.paysagesdefrance.org/actualites/306/prix-de-la-france-moche-2023-le-palmares/

    In der Einkaufszone Pré-Doué in Chavelot in den Vogesen ist die Situation nicht viel besser. Mit einer Aneinanderreihung von Geschäften und Schildern „grenzt die Aufstellung von Bannern an Missbrauch“, kommentiert die Vereinigung.

    Foto: Paysages de France

    Auch das Vorhandensein historischer Denkmäler ist nicht immer gleichbedeutend mit einer unberührten Landschaft. Paysages de France prangert etwa eine lange Reihe von Begrenzungspfosten auf der Straße an, die an einem Feld von uralten Menhir-Steinen in Carnac im Morbihan entlangführt.

    Foto: Paysages de France

    Auch Paris entgeht dem scharfen Blick der Umweltschutzorganisation nicht. Sie prangert die visuelle Verschmutzung der Place des Vosges in Paris an, wo während der Bauarbeiten an historischen Gebäuden riesige Werbeplanen angebracht wurden.

    Foto: Paysages de France

    Paysages de France weist darauf hin, dass jeder Bürgermeister gegen diese Auswüchse vorgehen kann, indem er eine lokale Werbeordnung einführt oder ändert oder seine Polizeigewalt nutzt, um die Einhaltung des Umweltgesetzbuchs durchzusetzen. „Man darf sich nicht an die Hässlichkeit gewöhnen“, meint Paysages de France.

  • Camembertschachteln bald verboten? EU-Regelung beunruhigt französische Käseproduzenten

    Camembertschachteln bald verboten? EU-Regelung beunruhigt französische Käseproduzenten

    Eine EU-Verordnung zielt darauf ab, den Verkauf der typischen runden Holzschachteln, die als Verpackung für Camemberts verwendet werden, zu verbieten. Die französischen Käseproduzenten sind besorgt. Die neue Regelung könnte in Frankreich für viel Gesprächsstoff sorgen und den Zorn vieler französischer Produzenten hervorrufen. Eine EU-Verordnung, die derzeit geprüft wird, sieht vor, die kleinen Holzkisten, in denen seit jeher französische Camemberts verpackt werden, bis 2030 zu verbieten. Nach den EU-Vorschriften dürfen diese Holzbehälter – ein wichtiger Teil des traditionellen „Kulturerbes“ vieler Camembert-Hersteller – bals nicht mehr verwendet werden. Die Maßnahme, falls sie umgesetzt wird, beunruhigt auf jeden Fall die Hersteller, die sich seit jeher mit Problemen im Zusammenhang mit Rohmilch beschäftigen müssen. „Wir wissen, dass unsere Pappelholzkisten die organoleptischen Eigenschaften unseres Käses schützen“, sagt Emilie Fléchard, Präsidentin der Käserei Gillot, gegenüber unsere…

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  • Toulouse: Eine über einen Meter lange Python muß von der Feuerwehr auf der Straße eingefangen werden

    Toulouse: Eine über einen Meter lange Python muß von der Feuerwehr auf der Straße eingefangen werden

    Eine über einen Meter lange Schlange wurde kurz nach Mittag am Sonntag, dem 12. November, von der Feuerwehr im Stadtteil Minimes in Toulouse eingefangen.

    Die Feuerwehr von Toulouse hatte am Sonntag, den 12. November, kurz nach Mittag einen ganz besonderen Einsatz. Sie wurde von Passanten alarmiert und machte sich auf den Weg zum Chemin du Prat Long im Stadtteil Les Minimes, um eine über einen Meter lange Python einzufangen.

    Die große Würgeschlange irrte auf der Straße umher, als die Rettungskräfte gegen 13.30 Uhr vor Ort eintrafen. Das Tier, das von der Feuerwehr unverletzt eingefangen werden konnte, wurde anschließend in die Tierärztliche Hochschule von Toulouse gebracht.

    Ebenfalls in Toulouse, Anfang Oktober, hatte Patrick, ein Bewohner des Viertels Saint-Michel, die unangenehme Überraschung erlebt, als er mitten in der Nacht eine Schlange desselben Typs, aber mit 1,5 Meter Länge etwas größer (1,5 m), in seiner Toilette entdeckte. „Sie war monströs, ich hatte die Angst meines Lebens“, sagte der 50-Jährige damals.

  • Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Mehrere Gemeinden noch immer unter Wasser

    Überschwemmungen im Pas-de-Calais: Mehrere Gemeinden noch immer unter Wasser

    In der Region Pas-de-Calais kommen die Bewohner nicht zur Ruhe. Von mehreren Hochwassern betroffen, machen sich die Einwohner Sorgen über eine Rückkehr des Regens.

    In einem Viertel von Blendecques (Pas-de-Calais) begann am Sonntag, dem 12. November, endlich der Rückgang der Wassermassen. Nach und nach taucht der Asphalt der Straßen wieder auf. Betroffene können endlich in ihre Häuser zurückkehren. Hier wird der Rückgang des Hochwassers wie eine Befreiung erlebt, denn zwei Tage lang war dieses Viertel völlig von der Außenwelt abgeschnitten. Auch am Sonntagmorgen umschloss das Wasser immer noch Gebäude und hielt viele Bewohner in ihren Wohnungen gefangen. Während einige bereits mit den Aufräumarbeiten in ihren Häusern beginnen konnten, müssen sich andere noch gedulden.

    In einigen Häusern steht das Wasser immer noch 30 cm hoch.
    In einigen Häusern schwimmt das Mobiliar immer noch auf etwa 30 cm Wasser. Um zu versuchen, die Dinge zu beschleunigen, installierte die Feuerwehr eine großen Pumpe – die einzige Möglichkeit, das Wohnviertel schneller vom Wasser zu befreien. Trotz dieser Hilfe wissen viele Bewohner, dass sie sich nach wie vor in Geduld üben müssen. Am Sonntagabend kehrte der Regen zurück, was den Rückgang des Hochwassers nochmals verlangsamen dürfte.