Kategorie: Umwelt

  • Sintflutartige Regenfälle: Schlammlawinen isolieren ein Dorf im Departement Haute-Savoie

    Sintflutartige Regenfälle: Schlammlawinen isolieren ein Dorf im Departement Haute-Savoie

    Der Weiler Le Tour im Departement Haute-Savoie ist seit über fünf Tagen praktisch von der Außenwelt abgeschnitten. Die sintflutartigen Regenfälle der letzten Woche haben den Wildbach Nantet über die Ufer treten lassen, und seither ergießt sich Schlamm über die einzige Straße, die in das Dorf führt.

    Es handelt sich um einen breiten, schwarzen Strom, dessen Aussehen an vulkanisches Material erinnert. Dieses geologische Phänomen nennt man Murgang. Ein Murgang führt Tausende von Kubikmetern Gestein mit sich. In dem Bergmassiv in Hochsavoyen fließt ein solcher Murgang seit über fünf Tagen und folgt dem Verlauf eines Bergbachs. Ein Murgang entsteht bei starken Regenfällen auf wassergetränkten Böden. Steine lösen sich, vermischt mit Erde und Sand und stürzen als kompakter Schlamm ins Tal hinab.

    In den Bergen kommt ein solches Ereignis von Zeit zu Zeit vor, aber diesmal ist das Ausmaß des Phänomens besonders. „Es ist eine Kumulation zwischen dem geologischen und dem hydrologischen Aspekt. Hier wird ein Teil des Berges bewegt, der bis dahin nicht betroffen war. Mit einem größeren Gefälle und einem größeren Schiefervolumen. Das erklärt das etwas ungewöhnliche Phänomen“, erläutert Eric Fournier, Bürgermeister von Chamonix auf dem Sender France 2.

  • Klima: Erde auf dem Weg zu einer Erwärmung von 2,5 bis 2,9°C – das Pariser Abkommen bereits überholt?

    Klima: Erde auf dem Weg zu einer Erwärmung von 2,5 bis 2,9°C – das Pariser Abkommen bereits überholt?

    Die von den Staaten umgesetzten Klimaschutzverpflichtungen halten unseren Planeten auf einem katastrophalen Erwärmungspfad von bis zu 2,9°C bis Ende dieses Jahrhunderts, weit über die von der internationalen Gemeinschaft festgelegten Grenzen hinaus, warnt die UN am Montag und fordert die G20 dringend dazu auf, sehr viel ehrgeiziger zu sein.

    Dies geht aus dem neuesten Bericht des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) über die wachsende Lücke zwischen den Erfordernissen und den Ergebnissen bei der Emissionsreduzierung hervor, der jedes Jahr vor der COP veröffentlicht wird.

    Die Umsetzung der derzeitigen Klimazusagen aller Länder weltweit wird den Anstieg nur auf 2,9°C begrenzen, wenn man ihre bedingungslosen Zusagen für die Zukunft berücksichtigt – die nicht an Bedingungen für externe Unterstützung geknüpft sind -, so das Dokument, das kurz vor Beginn der großen Klimaverhandlungen in Dubai im Rahmen der COP28 (30. November bis 12. Dezember) veröffentlicht wurde.

    Die Erwärmung könnte sich auf 2,5°C verringern, wenn man die bedingten Verpflichtungen (z.B. bedingt durch Finanzmittel oder Anstrengungen anderer Länder) mit einbezieht.

    Die Veröffentlichung dieser Untersuchung folgt auf einen anderen UN-Bericht, der Mitte November veröffentlicht wurde und zu dem Schluss kam, dass die derzeitigen Verpflichtungen der Länder zwischen 2019 und 2030 zu einem Emissionsrückgang von nur 2% führen, anstatt der 43%, die nötig wären, um die Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen.

    „Wir haben eine Menge Arbeit vor uns, weil wir im Moment überhaupt nicht dort sind, wo wir sein sollten“ und „wir müssen unsere CO2-Emissionen phänomenal reduzieren“, sagte Inger Andersen, die Exekutivdirektorin des UNEP, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    „Angesichts der Intensität der Klimaauswirkungen, die wir bereits erleben, ist keines dieser beiden Ergebnisse wünschenswert“, betonte sie und bezog sich dabei auf die Spanne von 2,5 bis 2,9°C.

    Die festgestellten Erwärmungsniveaus sind viel zu hoch, um zu hoffen, dass die grausamsten Auswirkungen des Klimawandels, die sich bereits heute in unkontrollierbaren Bränden, verheerenden Überschwemmungen oder Dürren, die Menschen um Einkommen und Nahrung bringen, äußern, noch eingedämmt werden können.

    Der am Montag veröffentlichte Bericht zeigt sich besorgt über eine „Beschleunigung“ der erreichten Rekorde beim Klimawandel.
    Es ist bereits ziemlich sicher, dass das Jahr 2023 das wärmste Jahr sein wird, das jemals weltweit gemessen wurde. Das geht aus Daten der europäischen Copernicus-Beobachtungsstelle hervor.

    Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) hat außerdem bekannt gegeben, dass die Konzentration von Treibhausgasen, die für den Klimawandel verantwortlich sind, im Jahr 2022 neue Rekordwerte erreicht hat.

    Diese düsteren Aussichten verdeutlichen auch das Risiko, dass die Ziele des Pariser Abkommens von 2015 ganz un gar nicht eingehalten werden. Das Pariser Abkommen hatte das Ziel, den Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur „deutlich unter 2°C“ zu halten und weitere Anstrengungen zu unternehmen, um ihn auf 1,5°C zu begrenzen.

    „Im optimistischsten Szenario liegt die Wahrscheinlichkeit, die Erwärmung auf 1,5°C zu begrenzen, heute bei nur noch 14%“, berechnet das UNEP.
    Um die Ziele des Pariser Abkommens doch noch einzuhalten, werden sehr ehrgeizige Maßnahmen zur Emissionsreduzierung erforderlich sein, die „deutlich verstärkt“ werden müssen, so die in Nairobi ansässige UN-Umweltorganisation.

    „Wenn man sieht, dass die G20-Gruppe für 76% der weltweiten Emissionen verantwortlich ist, weiß man, wer die grundlegende Verantwortung übernehmen muss“. Die großen Volkswirtschaften wie zum Beispiel die USA, die EU, China, Saudi-Arabien müssen ihre Anstrengungen dramatisch erhöhen.

    „Es gibt 193 Länder auf der Welt und das, was die ärmeren 173 tun, wird keinen Unterschied machen“, betont Inger Andersen von der UNEP. Bis 2030 müssen die weltweiten Emissionen um 28% niedriger sein, als es die derzeitige Politik erwarten lässt, um unter 2°C zu bleiben, und um 42% niedriger, um die ehrgeizigere Grenze von 1,5°C zu erreichen.

  • Straßburg: Ist wirklich ein Meteorit auf ein Auto gestürzt? Polizei und Feuerwehr vermuten das

    Straßburg: Ist wirklich ein Meteorit auf ein Auto gestürzt? Polizei und Feuerwehr vermuten das

    Ein Auto mit einem klaffenden Loch im Dach sorgt in Straßburg für Spekulationen: Polizei und Feuerwehr fragen sich ernsthaft, ob ein Meteoriteneinschlag die Ursache für den Schaden sein könnte.

    Die Feuerwehr und die Polizei in Straßburg rätseln an diesem Montag über die Möglichkeit eines Meteoriteneinschlags, nachdem sie zu einem Fahrzeug mit einem Loch von 50 Zentimetern Durchmesser im Dach gerufen wurden. Die Feuerwehr war am frühen Morgen zu einem Einsatz wegen einer „Rauchentwicklung an einem Auto“ gerufen worden, das in einem Randbezirk der elsässischen Stadt geparkt war.

    Nach ersten Ermittlungen vermute man den Einschlag eines Sternenkörpers, schreibt die Feuerwehr des Departements Bas-Rhin in einem Einsatzbericht, der am Mittag veröffentlicht wurde. „Bei unserer Ankunft haben wir einen relativ großen Einschlag mit einem Durchmesser von etwa 50 Zentimetern festgestellt. Das Dach, der Unterboden und der Tank des Fahrzeugs waren durchschlagen“, erklärte Feuerwehrhauptmann Matthieu Colobert gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    Eine Untersuchung ergab, dass keine Radioaktivität vorhanden war. „Wir haben keinen Gegenstand gefunden“, fuhr der Feuerwehrhauptmann fort. „Entweder war das Objekt so klein, dass man es bisher nicht finden konnte, oder der Aufprall war so groß, dass das Objekt zerfallen und zu Staub geworden ist“.

    Am Ort des Geschehens wurde ein etwa zwei Zentimeter breiter Kieselstein gefunden. Dieser Kieselstein wurde der Polizei zur weiteren Analyse übergeben, um seine Art zu bestimmen. „Es handelt sich um einen Gegenstand von der Größe einer Haselnuss, der wie verbranntes Holz aussieht und ganz leicht ist“, sagte ein Polizeisprecher der Nachrichtenagentur AFP.

    Der Gegenstand solle nach Paris zu einer kriminaltechnischen Untersuchung geschickt werden. „Ob das Objekt aus dem Weltraum gekommen ist, das ist hier die ganze Frage“, so ein Polizist. „Selbst eine Murmel, die mit sehr hoher Geschwindigkeit auf die Erde zufliegt, kann Schaden anrichten. Aber wir müssen noch beweisen, dass es sich um ein Objekt aus dem Weltraum handelt“.

  • Frankreich: Die ersten Skigebiete öffnen

    Frankreich: Die ersten Skigebiete öffnen

    Am Samstag, dem 18. November, öffneten einige Skiorte in Savoyen in den französischen Alpen ihre Pisten für Skifahrer. Ein Beispiel ist Tignes, wo die Ski-Urlauber schon am ersten Tag zahlreich erschienen sind.

    Sie sind gleich nach der Eröffnung gekommen, um am Samstag, den 18. November, die ersten Ski-Abfahrten der Saison zu genießen. „Es ist schön, zu kommen und als erste über die Pisten zu fahren“, freute sich ein Mann auf dem Sender Franceinfo. Dank der Schneefälle der vergangenen Tage konnte das Skigebiet Tignes (Departement Savoyen) eine Woche früher als geplant teilweise geöffnet werden. „Dieses Wochenende ist ein Pre-Opening-Wochenende. Am 25. werden wir wahrscheinlich die Tour du Lac eröffnen. Am 2. Dezember wird das gesamte Skigebiet geöffnet sein“, sagt einer der Manager.

    5.000 Skifahrer werden erwartet
    Insgesamt werden das ganze Wochenende über etwa 5.000 Skifahrer erwartet. Zu diesem Anlass kostet der Skipass 10 Euro pro Tag. Die frühe Eröffnung lässt die Ausrüstungsverleiher auf eine gute Saison hoffen. In Savoyen werden im Laufe der Woche neue Schneefälle erwartet. Damit kann eine hoffentlich schneereiche Saison eingeläutet werden.

  • Stürme und sintflutartige Regenfälle – Frankreich hat in den letzten 30 Tagen einen Regenrekord erlebt

    Stürme und sintflutartige Regenfälle – Frankreich hat in den letzten 30 Tagen einen Regenrekord erlebt

    Solche Niederschlagsmengen über 30 Tage sind in Frankreich noch nie vorgekommen, so Météo-France. Der bisherige Rekord stammte aus dem Jahr 1988.

    Sintflutartige Regenfälle. Frankreich hat in den letzten Tagen vor allem in der Region Pas-de-Calais sehr starke Überschwemmungen erlebt. Das Land wurde zwischen Mitte Oktober und Mitte November von Regenmengen heimgesucht, die es über einen längeren Zeitraum so noch nie gegeben hatte, wie Météo-France am Freitag, dem 17. November, bekannt gab.

    Zwischen dem 18. Oktober und dem 16. November, also 30 Tage lang, wurde in Frankreich eine durchschnittliche Regenmenge von 237,3 Liter / m2 gemessen. „In den letzten vier Wochen wurden in ganz Frankreich so hohe Regenmengen wie noch nie gemessen“, meldete Météo-France. „Der bisherige 30-Tage-Rekord lag bei 187,1Litern / m2 zwischen dem 13. Januar und dem 11. Februar 1988, dem letzten Jahr, in dem es eine Serie von mehr als 30 Regentagen gab.

    Eine „Tiefdruckrinne“, die als „Autobahn für Störungen“ fungierte.
    Diese außergewöhnlichen Niederschläge, die durch eine Folge von fast ununterbrochenen Regenfällen verursacht wurden, erklären sich laut Météo-France durch eine „Reihe von Tiefdruckgebieten, die seit einem Monat auf dem nahen Atlantik dominiert“. „Eine atmosphärische Höhenströmung, die auf der Nordhalbkugel immer vorhanden ist und von West nach Ost weht, wurde über Frankreich geleitet“ und fungierte als „Autobahn für Störungen“, erklärt das Wetteramt.

    Einige wenige Regionen, die durch Gebirge geschützt sind, waren jedoch weniger betroffen als andere Dies gilt insbesondere für die Mittelmeerregion und den Nordosten Korsikas, die von den Regenfällen der letzten drei Wochen kaum betroffen waren. Überschwemmungen, Wirbelstürme und Dürren sind zwar natürliche Phänomene, können aber durch den Klimawandel, der durch menschliche Aktivitäten verursacht wird, deutlich verstärkt werden.

  • Wetter: Frost und Schnee – Kälteeinbruch in Frankreich in der kommenden Woche

    Wetter: Frost und Schnee – Kälteeinbruch in Frankreich in der kommenden Woche

    Nach einer Reihe von Stürmen, starken Regenfällen und Windböen wird für die Woche ab dem 20. November in Frankreich eine deutliche Abkühlung der Temperaturen erwartet.

    Es ist noch nicht Winter, aber es wird sich fast so anfühlen. Für die nächste Woche ist ein deutlicher Wetterumschwung in Frankreich angekündigt, das gerade eine Reihe von Tiefdruckgebieten, Stürmen und starken Niederschlägen, insbesondere in der Region Pas-de-Calais, erlebt hat.

    Wind aus Richtung Nord-Nordost wird bis zum nächsten Donnerstag zu einem Temperatursturz führen. Vorbei sind die milden Temperaturen seit Beginn des Herbstes. Die Höchsttemperaturen werden 4°C unter den normalen Werten der Jahreszeit liegen.

    Polarluft, die ab Mittwoch, dem 22. November über Frankreich erwartet wird, wird den Temperaturrückgang in der Nacht noch verstärken. Bei Tagesanbruch wird es in drei Vierteln Frankreichs den ersten Frost geben mit Tiefstwerten von 0°C bis -3°C. Im Südwesten wird der erste Frost am Donnerstagmorgen erwartet, mit Tiefstwerten zwischen – 1°C in Rodez und 4°C in Toulouse und Carcassonne. Die ersten Fröste im Herbst treten in der Regel zwischen Mitte Oktober und Anfang November auf.

    Der Himmel über Frankreich wird von Wolken bedeckt sein. Die Luftmasse wird „günstig für die Auslösung von Schauern sein, in Form von Schneegestöber oder sogar Schnee bis in sehr tiefe Lagen im Nordosten“, berichtet La Chaîne Météo. Die Dauer dieses ersten Kälteeinbruchs des Jahres ist noch nicht klar.

    Bis zum Eintreffen der Kaltluft verspricht der Sonntag, 19. November, in weiten Teilen Frankreichs noch recht mild zu werden.

  • Sturm-Tief Frederico: Das Departement Puy-de-Dôme wurde schwer getroffen

    Sturm-Tief Frederico: Das Departement Puy-de-Dôme wurde schwer getroffen

    Der Sturm-Tief Frederico traf am Donnerstag, dem 16. November, auf die Mitte Frankreichs, insbesondere auf das Departement Puy-de-Dôme. In Clermont-Ferrand wurden zahlreiche Schäden festgestellt.

    Der Sturm Frederico verschonte am Donnerstag, dem 16. November, auch die Mitte des Frankreichs nicht. Das Departement Puy-de-Dôme gehört zu den besonders schwer betroffenen Regionen. In Clermont-Ferrand herrschten Windgeschwindigkeiten von über 100 km/h, was zum Teil schwere Schäden verursachte. Viele Einwohner hatten aufgrund der starken Windböen Schwierigkeiten auf den Straßen. In der ganzen Stadt kam es zu Zwischenfällen.

    Das Sturm-Tief Frederico kam am Donnerstagvormittag in Westfrankreich an, insbesondere in der Region Côtes-d’Armor. Dieses Departement war in den letzten Wochen bereits von den Stürmen Ciaran und Domingos schwer getroffen worden. In der Vendée steigen die Flüsse immer weiter an. Meteo France rechnet weiterhin mit heftigen Windböen in den Regionen Var, Alpes-Maritimes und Haute-Corse.

  • Frankreich: Im Kampf gegen Hundekot auf den Straßen will ein Bürgermeister DNA-Datei für Hunde anlegen

    Frankreich: Im Kampf gegen Hundekot auf den Straßen will ein Bürgermeister DNA-Datei für Hunde anlegen

    Um den Hundekot auf den Straßen zu bekämpfen, will der Bürgermeister von Mazamet (Departement Tarn) die Hunde der Bewohner anhand ihrer DNA registrieren, um so ihren Besitzern ein Bußgeld schicken können. In Mazamet wird man bald den Besitzer des Hundes, der einen Haufen auf den Bürgersteig hinterlassen hat, ausfindig machen und ihn für die Reinigung bezahlen lassen können – dank der DNA des Tieres!Der Bürgermeister von Mazamet, der regelmäßig von Bürgern angesprochen wird, die sich über Hundekot beschweren, der den öffentlichen Raum verunreinigt, plant in der Tat die Einführung einer „Zwangsmaßnahme“, um „die individuelle Verantwortung“ der Hundehalter wieder in den Vordergrund zu rücken. Olivier Fabre möchte eine DNA-Datei der Hunde in seiner Stadt einrichten. Der Politiker orientiert sich dabei an einem Experiment, das in Béziers gestartet wurde. „Wir haben in der Tat Kontakt mit dem Büro des Bürgermeisters von Béziers, Robert Ménard, aufgenommen“, bestätigt Olivier Fabre. Wie sieht…

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  • Sturm Frederico: Dach eines Gymnasiums abgerissen und Windgeschwindigkeiten von fast 180 km/h

    Sturm Frederico: Dach eines Gymnasiums abgerissen und Windgeschwindigkeiten von fast 180 km/h

    Der Sturm Frederico traf am Donnerstagmorgen auf die französische Küste. Aber vor allem im Landesinneren wurden starke Winde gemessen: In Clermont-Ferrand wurde das Dach eines Gymnasiums vom Wind abgerissen. Die heftigen Sturmböen verursachten zahlreiche Schäden.

    Am Donnerstag, dem 16. November, traf das neue Tiefdruckgebiet vom Atlantik kommend in Frankreich auf Land. Die Meteorologen erwarten, dass das Sturm-Tief vom Golf von Saint-Malo in Richtung Deutschland ziehen wird.

    Die heftigen Winde scheinen jedoch in Gebieten, die eigentlich von dem Sturm hätten verschont bleiben sollen, stark gewütet zu haben.

    Insbesondere im Zentralmassiv wurden am Donnerstagmorgen, 16. November, stellenweise Windböen von über 120 km/h gemessen. In Clermont-Ferrand (Departement Puy-de-Dôme) wurde das Dach eines Gymnasiums durch die Kraft des Windes angehoben und teilweise abgerissen.

    Die Windböen können sich am Freitag in die Regionen Var, Alpes-Maritimes und Korsika verlagern. Die Meteorologen rechnen am Cap Corse mit 160 bis 180 km/h, in der Küstenregion Balagne 140 bis 160 km/h und im Bereich von Bastia bis zu 120 km/h.

  • Umwelt: Die Europäische Union will den Tatbestand des Ökozids in ihrem Recht verankern

    Umwelt: Die Europäische Union will den Tatbestand des Ökozids in ihrem Recht verankern

    Dies soll es ermöglichen, zum Beispiel massive Ausbringung von Pestiziden, Ölverschmutzungen oder die Zerstörung von Ökosystemen als Straftatbestände zu verurteilen, erklärt die Europaabgeordnete Marie Toussaint auf dem Sender France Inter. Die Europäische Union bereitet sich darauf vor, den Begriff des Umweltverbrechens oder des Ökozids in ihrem Recht zu verankern. Das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und der Europäische Rat treffen sich am Donnerstag, dem 16. November um 15.30 Uhr zu einem Trilog, um den Gesetzestext zu bestätigen, der am 29. März von den Europaabgeordneten einstimmig angenommen wurde, berichtet der Sender France Inter. Es wird davon ausgegangen, dass der Gesetzestext bestätigt wird, was die Staaten anschließend dazu verpflichten wird, ihn auch in ihr nationales Recht zu übernehmen. Es ist „ein revolutionäres Rechtsinstrument“, freut sich die Europaabgeordnete Marie Toussaint, die diese Initiative vorangetrieben hat. Das Europäische Parlament schlägt…

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