Kategorie: Umwelt

  • Energieeinsparungen beim Heizen: Der neue Aktionsplan der französischen Regierung

    Energieeinsparungen beim Heizen: Der neue Aktionsplan der französischen Regierung

    Der im Oktober angekündigte „Thermostatplan“ sieht vor, bis 2027 mindestens 27 Millionen französische Haushalte mit vernetzten Geräten auszustatten, die eine bessere Steuerung des nationalen Energieverbrauchs ermöglichen sollen. Nach einem sehr milden Herbst ist jetzt der Winter angekommen und mit ihm die Zeit, in der die Heizungen wieder eingeschaltet werden müssen. Viele Haushalte fürchten sich vor dieser Zeit, da die Energiepreise in Frankreich immer noch steigen. Um dem entgegenzuwirken, kündigte die Regierung im Oktober auf einem Kolloquium zum Thema Energieeinsparung die Einführung neuer Beihilfen für den Kauf von vernetzten Thermostaten an. Das erklärte Ziel ist Sparsamkeit. Die Franzosen haben im vergangenen Jahr tatsächlich etwa 12 % weniger Strom und Gas verbraucht. Das Ministerium für den ökologischen Übergang will auch in 2023 an diesen Erfolg anknüpfen und hatte daher im Oktober einen zweiten „Plan sobriété“ angekündigt. Neben der Erhöhung der Beihilfen für die Renovierung…

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  • Überschwemmungen: Savoyen, Haute-Savoie, Isère und Hautes-Alpes unter Warnstufe Orange

    Überschwemmungen: Savoyen, Haute-Savoie, Isère und Hautes-Alpes unter Warnstufe Orange

    Die Ursache dafür sind anhaltende Regenfälle in Kombination mit dem teilweisen Abschmelzen des Schnees in den Alpen.

    Vier Departements wurden am Donnerstag, 30. November, auf die Warnstufe Orange für Regen und Überschwemmungen gesetzt, wie Météo-France mitteilte. Es handelt sich um die Departements Haute-Savoie, Savoie, Isère und Hautes-Alpes. Langanhaltende und intensive Regenfälle zusammen mit der teilweisen Schneeschmelze des auf dem Alpenrelief vorhandenen Schnees erfordern aufgrund der erwarteten Wassermengen laut Météo France besondere Wachsamkeit. Die Überschwemmungsgefahr soll am Donnerstagnachmittag beginnen und wird voraussichtlich in der Nacht von Donnerstag auf Freitag und am Freitag tagsüber anduern.

    Météo-France hebt „die Dauer der anhaltenden Regenfälle sowie ihr ziemlich großes geografisches Gebiet“ hervor, um die besondere Wachsamkeit zu rechtfertigen, die der Situation auferlegt wird. In Savoyen zum Beispiel können die Niederschlagssummen am Ende des Tages 50 Liter/m2 oder mehr erreichen, wobei eine Schneeschmelze von 15 bis 20 mm hinzuzufügen ist. „Bis morgen Mittag können die Niederschlagssummen lokal bis zu 100 Liter/m2 betragen“ – und dazu kommt noch das Schmelzwasser…

  • Wetter am Donnerstag: Starke Regenfälle, Schnee und Kälte in ganz Frankreich

    Wetter am Donnerstag: Starke Regenfälle, Schnee und Kälte in ganz Frankreich

    Das Wetter verschlechtert sich am Donnerstag in ganz Frankreich. Eine neues Tiefdruckgebiet sorgt für Schauer und Schnee bis in tiefe Lagen in mehreren östlichen Regionen bei kalten Temperaturen. Der Süden wird von der Kälte verschont bleiben, nicht aber von den Schauern.

    Auf der einen Seite kommt ein Tiefdruckgebiet vor der Bretagne an. Auf der anderen Seite befindet sich Kaltluft, die bereits über Ostfrankreich liegt. Das Zusammentreffen dieser beiden Wetterfronten wird zu Schneefällen im Elsass, in Lothringen, in Burgund-Franche-Comté und in den Alpen führen.

    Am Donnerstagmorgen wird es ab etwa 300 Metern auf den lothringischen Hochebenen, im Jura, in den Vogesen und im Elsass schneien. 2 bis 5 cm Neuschnee werden oberhalb von 500 Metern erwartet. In den Alpen sind Schneefälle oberhalb von 1.000 bis 1.200 Metern angekündigt. Bis Ende Vormittag wird die Schneefallgrenze in den Alpen und im Jura auf über 1.700 Meter ansteigen. Am Nachmittag gehen starke Regenfälle vom Jura bis zu den Alpen nieder.

    Es wird erwartet, dass 50 bis 80 Liter/m2 Niederschlag fallen werden, was dem üblichen Volumen von 2 bis 3 Wochen Regen in nur 36 Stunden entspricht, berichtet La Chaîne Météo. Die Wasserstände der Flüsse sollten in den Alpentälern genau beobachtet werden, da die Gefahr von Überschwemmungen besteht. Auch die Lawinengefahr wird im gesamten Alpenmassiv erheblich sein.

    Im nördlichen Drittel Frankreichs liegen die Temperaturen zwischen -1°C und 3°C am Morgen und zwischen 3°C und 7°C am Nachmittag.

    Milde und feuchte Luft im Süden.
    Im Süden Frankreichs ist der Himmel am Morgen bewölkt und weitgehend regnerisch. Am Nachmittag wird es trockener und bis zum Abend gibt es einige Auflockerungen. Im Gegensatz zur Nordhälfte, die winterliche Temperaturen erleben wird, herrschen im Süden mildere Temperaturen vor. Zwischen 8°C und 12°C werden am Morgen von Météo France vorhergesagt.

    Kalt und trocken am ersten Dezemberwochenende.
    Am kommenden Wochenende wird sich die Sonne im Süden durchsetzen, nachdem sich graue Wolkenbänke am Morgen aufgelöst haben. In der Nähe des Mittelmeers werden Mistral und Tramontane stark wehen.

  • Vogelgrippe: Die gefürchtete Tierseuche taucht in Frankreich wieder auf

    Vogelgrippe: Die gefürchtete Tierseuche taucht in Frankreich wieder auf

    Das französische Landwirtschaftsministerium hat das Risikoniveau von „vernachlässigbar“ auf „mäßig“ angehoben, nachdem ein Ausbruch der gefürchteten Vogelgrippe im Departement Morbihan bestätigt wurde. Wenige Wochen vor dem Weihnachtsgeschäft sind die Geflügelzüchter nervös.

    Es ist ein Damoklesschwert, das über der französischen Geflügelindustrie schwebt. Die Geflügelbranche, die sich seit dem Start der ersten Impfkampagne gegen die Vogelgrippe Anfang Oktober in den Departements Landes und Gers beruhigt zeigte, wurde nun wieder von Beunruhigung und Nervosität eingeholt, nachdem das französische Ministerium für Landwirtschaft und Lebensmittelsouveränität am Dienstag, dem 28. November, mal wieder einen Ausbruch der Vogelgrippe bei einer Putenfarm in Grand-Champ (Morbihan) bestätigt hatte. In unmittelbarer Nähe des Zuchtbetriebs wurde der Kadaver einer mit dem Virus infizierten Silbermöwe gefunden. „Das Ministerium erklärte, dass alle Maßnahmen ergriffen wurden, um diesen ersten Ausbruch im Herbst 2023 zu bewältigen, und beschloss daher, das Risikoniveau von „vernachlässigbar“ auf „mäßig“ anzuheben. Das bedeutet, dass das gesamte Geflügels in Gebieten mit besonderem Risiko, in den Ställen bleiben muss.

  • Bretagne: Zum ersten Mal wurde ein Wolf im Departement Côtes-d’Armor gefilmt

    Bretagne: Zum ersten Mal wurde ein Wolf im Departement Côtes-d’Armor gefilmt

    In der Region Bretagne war zwar bereits im Jahr 2022 ein Wolf im Departement Finistère gefilmt worden. Dieses Mal aber wurde ein Tier von Jägern im Departement Côtes-d’Armor gesichtet – eine Premiere.

    Im Departement Côtes-d’Armor wurde ein Wolf auf einer Wiese von erstaunten Jägern gefilmt. „Der imposante Kopf, die Körperfarbe und die Größe“ veranlassten Bernard Morange, den Vorsitzenden der Jagdgesellschaft von Grâces, zu der Aussage, dass es sich bei dem Tier zweifelsfrei um einen Wolf handelte. Die erste Aufnahme eines Wolfs in der Bretagne wurde im März 2022 im Departement Finistère gemacht. Dieses scheue und unauffällige Tier wird im Nordwesten Frankreichs nur sehr selten gesichtet.

    Offiziell wurde bisher von den über 1.100 Wölfen, die in Frankreich gezählt wurden, bisher noch keiner im Departement Côtes-d’Armor gesichtet. Es könnten aber auch durchaus schon einige mehr dort sein. Laut Guy Joncour, Tierarzt bei der Kommission für Jagd und Wildtiere im Departement Côtes-d’Armor, ist die Bretagne für das Tier ein Landstrich, der noch erobert werden muss. Auch wenn der Wolf keine Gefahr für den Menschen darstellt, wird er immer wieder für den Tod von Nutztieren verantwortlich gemacht. Im Département Finistère wurden nach Angaben der Behörden 26 Schafe on Wölfen getötet, die Viehzüchter gehen von 100 getöteten Schafen aus.

  • Holz oder Gas oder Strom – wie heizt man in diesem Winter in Frankreich möglichst billig?

    Holz oder Gas oder Strom – wie heizt man in diesem Winter in Frankreich möglichst billig?

    Nun ist die Kälte ist angekommen und in Frankreich schaltet man die Heizung ein. Doch welche Energie sollte man angesichts der steigenden Preise nutzen, um möglichst billig zu heizen?

    Angesichts der steigenden Energiepreise ist das sparsame und effiziente Heizen in diesem Winter ein zentrales Anliegen der Franzosen. Dies gilt umso mehr, als das Heizen 60 % des gesamten Energieverbrauchs der Haushalte ausmacht.

    Ob man sich für Holzscheite oder Pellets entscheidet, das Heizen mit Holz bleibt eine der wirtschaftlichsten Möglichkeiten. Scheitholz ist meist für weniger als 9 Cent pro Kilowattstunde (kWh) erhältlich. Holzpellets werden für rund 11 Cent angeboten. „Die Preise steigen auch bei Holz, aber nicht so stark wie bei anderen Energieträgern“, sagt Hase, ein deutscher Hersteller von Holzöfen. Der Anstieg erfolgt vor allem auf der Grundlage einer langsameren und gleichmäßigeren Entwicklung als bei anderen Energiequellen. Die Preise für Pellets stiegen im Winter 2022-2023 stark an, nachdem die Nachfrage das Angebot überstieg. Seitdem sind die Tarife wieder gesunken und haben sich auf ein gleichmäßiges Niveau eingependelt“. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass es sich um eine umweltfreundliche Lösung par excellence handelt. „Das Heizen mit Holz stößt fünfmal weniger CO2 aus als das Heizen mit Strom“.

    Wie Selectra, ein auf den Vergleich von Energieanbietern spezialisiertes Unternehmen, jedoch in Erinnerung ruft, muss man für den Kauf und die Installation eines Holzofens je nach Modell mit Kosten zwischen 1.000 € und 20.000 € rechnen. Außerdem muss der Schornstein zwingend einmal im Jahr gereinigt werden. Und: „Das Holz muss relativ häufig nachgelegt werden, je nachdem, wie viel Lagerraum in der Wohnung zur Verfügung steht, kann das kompliziert werden“.

    Der Preis für eine kWh Erdgas ist derzeit recht niedrig. Der regulierte Gastarif in Frankreich hat einen sehr starken Anstieg vermiedene. Da der regulierte Tarif aber am 30. Juni dieses Jahres aufgegeben wurde, ist die Zukunft der Preisentwicklung eher ungewiss. Der Gaspreis liegt derzeit bei etwas über 10 Eurocent pro kWh. Der Anschluss an das Erdgasnetz kostet in Frankreich in der Grundausstattung ca. 486,66 € (kann aber wesentlich höher sein, wenn eine Erweiterung des Gasverteilungsnetzes erforderlich ist), so Selectra. Und obwohl die Kosten für die Installation der Heizung von Heizungsbauer zu Heizungsbauer deutlich variieren, sind sie im Durchschnitt doch recht teuer. Außerdem muss der Gaskessel einmal pro Jahr gewartet werden.

    Die Kosten für Heizöl sind infolge des Ukraine-Konflikts empfindlich gestiegen. Sie liegen nun bei deutlich über 10 Cent pro kWh. „Die Kosten für Heizöl haben sich seit Ende 2020 nahezu verdoppelt. Im Vergleich zum Preis pro kWh Strom ist Heizöl jedoch immer noch eine günstigere Alternative“, so Selectra. Die Installation des Heizöltanks kostet je nach Fall zwischen 1.000 € und 7.000 €, wobei der Anschluss an die Heizungen im Haus noch nicht eingerechnet ist. Auch die jährliche Wartung, die obligatorisch ist, muss eingerechnet werden. Zu beachten ist natürlich auch, dass diese umweltschädliche Art der Wärmeerzeugung in Frankreich bis 2030 gänzlich verschwinden soll.

    Propan gehört zu den teuren Energien. Es ist jedoch zu beachten, dass der Preis meist verhandelbar ist. „Der auf den Preislisten der Anbieter ausgewiesene Preis für Propan kann je nach den Verhandlungen zwischen dem Kunden und seinem Propananbieter bei Vertragsabschluss nach unten korrigiert werden“, berichtet Selectra. Diese Art der Heizung erfordert die Installation eines Gastanks. In 95 % der Fälle kann dieser jedoch beim Propangaslieferanten einfach gemietet werden. Dadurch entfallen meist auch die Kosten für seine Installation, und sogar die Wartungskosten sind häufig in der Miete enthalten.

    Strom ist in Frankreich derzeit das teuerste Mittel zum Heizen. Der Strompreis liegt mittlerweile bei über 20 Eurocent pro kWh. Diese Energieform wird ihr Preisniveau wegen mehrerer Preisanstiege im Jahr 2024 nicht halten können. Strom wird in den kommenden Jahren noch teurer werden.

    Allerdings werden in Frankreich die meisten Mietwohnungen mit Strom beheizt, so Selectra.

  • Frankreich: Regierung startet 2025 eine große Ausschreibung für Offshore-Windparks

    Frankreich: Regierung startet 2025 eine große Ausschreibung für Offshore-Windparks

    Bis 2050 will Frankreich 45 GW erreichen, wodurch die Offshore-Windenergie zur zweitwichtigsten Stromerzeugungsquelle nach der Kernenergie werden wird. Wird es bald riesige Windkraftfelder vor der französischen Küste geben? Die französische Regierung wird 2025 eine große Ausschreibungskampagne für die Errichtung von Offshore-Windparks starten, um bis 2035 zehn Gigawatt zu erzeugen. Dies kündigte Emmanuel Macron persönlich am Dienstag, dem 28. November, bei der Konferenz „Assises de l’économie de la mer“ in Nantes (Département Loire-Atlantique) an. „Im Jahr 2025 werden wir bereits zehn Gigawatt auf den Weg bringen, d. h. etwa zehn Parks, die 2030-2035 ihre Arbeit aufnehmen werden“, sagte der französische Staatschef. Eine Produktion von 10 GW entspricht dem jährlichen Stromverbrauch von 10 Millionen Haushalten. In Frankreich sind derzeit 8 GW an Offshore-Parks installiert oder in Planung. Das Ziel ist es, bis 2050 45 GW zu erreichen, wodurch die Offshore-Windenergie zur zweitwichtigsten …

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  • Wetter: Der erste Schnee fällt über den Vogesen

    Wetter: Der erste Schnee fällt über den Vogesen

    In der Nacht vom 27. auf den 28. November fielen im Département Vosges fast 20 Zentimeter Schnee. Am Dienstagmorgen waren einige Autofahrer in ihren Fahrzeugen blockiert.

    Auf dem Col de la Schlucht (Vogesen) hatte ein Autofahrer am Dienstagmorgen, dem 28. November, auf dem frisch gefallenen Schnee große Probleme. „Der Herr hatte keine Schneereifen (…) Sie sehen doch den Schnee, der da liegt…“, sagt ein anderer Fahrer gegenüber dem Sender France 2. In der Nacht vom 27. auf den 28. November sind 20 Zentimeter Schnee gefallen und die Fahrbahnen werden zu glatten Pisten. Nur die, die unbedingt müssen, gehen auf die Straße. „Es ist ein Abenteuer“, sagt ein Bewohner von Xonrupt-Longemer (Vogesen), der zu einem Vorstellungsgespräch fahren muss.

    Um den Verkehr zu gewährleisten, arbeitet Stéphane Bernard seit vier Uhr morgens. „Wir haben das ganze Jahr über keinen Schnee geräumt. Man muss die Fahrzeuge in Gang setzen, um zu sehen, ob alles gut funktioniert“, erklärt der Leiter der technischen Dienste. Auch in der Stadt Gérardmer ist von Panik keine Rede. Die Störungen halten sich im Moment insgesamt in Grenzen. Es ist aber weiterhin große Vorsicht geboten.

    Aufgrund der instabilen Schneedecke warnt Météo-France vor der Gefahr von Lawinen in höheren Lagen.

  • Ökonomie des Meeres: Ein schlecht bekannter und doch beträchtlicher französischer Reichtum

    Ökonomie des Meeres: Ein schlecht bekannter und doch beträchtlicher französischer Reichtum

    Nach einem Besuch des nationalen Marinemuseums am Montag anlässlich seiner Wiedereröffnung wird Emmanuel Macron am Dienstag in Nantes zu einer Konferenz der Ökonomie des Meeres erwartet. Der französische Präsident will die Debatte um diesen Sektor neu beleben.

    Bei der 18. Ausgabe der „Assises de la mer“ treffen sich am Dienstag, dem 28. und Mittwoch, dem 29. November Fischer, Schiffbauer, Reeder, französische Kommunalpolitiker und Verbände. Das Hauptthema in diesem Jahr ist die französische Souveränität. Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die Fischerei, der Seeverkehr, der Schiffbau, die Reedereien, die Forschung mit zahlreichen wissenschaftlichen und medizinischen Anwendungen, die die Meeresfauna und -flora ermöglichen. Das Meer ist aber auch gleichbedeutend mit der Entwicklung von Küstengebieten. Eine echte Meerespolitik ist auch eine Politik zur Erschließung der Küstengebiete und der französischen Häfen.

    Frankreich verfügt mit 11 Millionen Quadratkilometern Küstenlinie an allen Ozeanen über den zweitgrößten Meeresraum der Welt, noch vor den USA. Der unter französischer Souveränität stehende Meeresraum bringt der französischen Wirtschaft jedes Jahr 270 Milliarden Euro ein – sechsmal so viel wie der Luftfahrtsektor, dreimal so viel wie der Automobilsektor. Das sind 820.000 Arbeitsplätze und 14 % des französischen BIP. Etwa 85 % des Außenhandels Frankreichs werden über Häfen abgewickelt. Das beste Beispiel ist die Entwicklung des Projekts der Achse Le Havre-Rouen-Paris über Haropa Port, einem großen Fluss-See-Verbund auf der Seine-Achse, der von Le Havre ausgeht und dessen Ziel es ist, den Verkehr nach Ost- und Nordfrankreich zu erleichtern.

    Die französischen Hafenaktivitäten stagnieren allerdings derzeit mit einem Wachstum von gerade einmal 1%. Es gibt außerdem ein Problem mit der Fischerei, die unter europäischen Regelungen leidet. Frankreich importiert heute 85% seines Fischkonsums. Die Zahl der französischen Fischgeschäfte ist in den letzten zehn Jahren um fast ein Viertel gesunken.

    In Nantes will Emmanuel Macron die Debatte um das Meer als wichtigen Faktor für den Handelszugang, die französische Autonomie und Souveränität wiederbeleben. Frankreich muss natürlich auch und vor allem in Bezug auf die Umwelt und den ökologischen und energetischen Wandel sehr viel tun, um alle diese Berufe auf dem Weg zum Ausstieg aus den fossilen Energien bis 2050 entsprechend zu begleiten.

  • Frankreich: Kartoffelpreise werden wegen schlechter Ernte und hoher Nachfrage im Winter weiter steigen

    Frankreich: Kartoffelpreise werden wegen schlechter Ernte und hoher Nachfrage im Winter weiter steigen

    Die Preise für Kartoffeln sind bereits in den letzten Wochen sprunghaft angestiegen, wodurch auch Pommes frites, Chips und andere Produkte jetzt deutlich teurer sind als früher. Der Preisanstieg ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Einer der Gründe für den Anstieg der Kartoffelpreise ist die sch…

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