Kategorie: Umwelt

  • Wetter: 7 französische Departements weiterhin unter Hochwasserwarnung Orange

    Wetter: 7 französische Departements weiterhin unter Hochwasserwarnung Orange

    Nach den sehr starken Regenfällen der vergangenen Tage bleiben die Departements Charente, Charente-Maritime, Gironde, Dordogne und Corrèze in Alarmbereitschaft. Im Osten hingegen wurde die Warnstufe Orange für die Isère inzwischen aufgehoben.

    Nach den starken Regenfällen im Westen Frankreichs ist weiterhin Vorsicht geboten. Fünf Departements wurden am Donnerstagmorgen, den 14. Dezember, laut dem neuesten Bulletin von Météo-France unter Hochwasserwarnstufe Orange gestellt. Es handelt sich um die Departements Charente, Charente-Maritime, Gironde, Dordogne und Corrèze. Im Osten wurde die Alarmstufe Orange für die Isère wieder aufgehoben.

    Laut Météo-France ist das Wetter in weiten Teilen des Landes noch immer unruhig und es kommt zu Niederschlägen, aber in den Gebieten, die derzeit von Hochwasser betroffen sind, gehen die Wasserstände allmählich zurück. „Wir gehen auf eine Stabilisierung zu, aber leider ist die Hochwasser-Episode noch nicht vorbei“, hatte Jean-Sébastien Lamontagne, Präfekt der Dordogne, als Gast des Senders France Bleu Périgord am Mittwochmorgen gewarnt.

  • Unwetter: In der Dordogne wurde die Gemeinde Montignac-Lascaux überschwemmt

    Unwetter: In der Dordogne wurde die Gemeinde Montignac-Lascaux überschwemmt

    Die Lage in der Dordogne ist besonders besorgniserregend. In Montignac-Lascaux ist der Pegel der Vézère am Dienstag, dem 12. Dezember, innerhalb kürzester Zeit auf über 5 Meter gestiegen.

    Jeden Morgen auf den Wasserstand der Vézère zu schauen, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen, ist zu einem Ritual geworden. „Das Hochwasser hat sich bei etwa fünf Metern stabilisiert. Wenn es in Corrèze und Haute-Corrèze zu starken Niederschlägen kommt, kann es erneut zu einem schnellen Anstieg der Vézère kommen, der besorgniserregend werden kann“, erklärte Laurent Mathieu, der Bürgermeister von Montignac-Lascaux (Dordogne), auf dem Sender France 2.

    Kinder werden mit Traktoren zur Schule gebracht
    Am Dienstag, dem 12. Dezember, stieg der Wasserstand der Vézère auf 5,40 m an. Das Wasser drang in die Restaurants am Flussufer und in ein Dutzend Wohnungen im Stadtzentrum ein. Als Vorsichtsmaßnahme brachte eine Bewohnerin alle Möbel in ihrem Haus nach oben. „Es ist besser so, damit ich nicht in Panik geraten muss. Dieses Jahr wird es steigen, sinken, steigen, sinken, also muss man langfristige Vorsichtsmaßnahmen treffen“, erklärte Christine Andral. In der Nähe von Périgueux (Dordogne) werden die Kinder von Saint-Vincent-sur-l’Isle (Dordogne) in diesen Tagen mit dem Traktor zur Schule gebracht.

  • Wetter: Werden die milden Temperaturen bis Weihnachten anhalten?

    Wetter: Werden die milden Temperaturen bis Weihnachten anhalten?

    Die Temperaturen liegen in Frankreich seit einigen Tagen wieder weit über den jahreszeitlichen Normalwerten. Wie lange wird diese milde Witterung anhalten?

    Am Dienstag, dem 12. Dezember, lagen die Temperaturen in Frankreich weit über den jahreszeitlichen Normalwerten. In Toulouse wurde es 16°C warm, 6°C über dem Durchschnitt. In Clermont-Ferrand waren es 16,6°C, 8°C über dem Durchschnitt und in Mulhouse 14,4°C, 9°C über dem Durchschnitt. „Alle 49 Großstädte Frankreichs, die wir untersuchten, sind betroffen“, sagt Météo France. Eine Situation, die auf „westliche und südwestliche Strömungen von sehr milder Luft, die über dem Atlantik stationiert ist“, zurückzuführen ist. Als Folge davon schmolz die Schneedecke in den Bergen stark ab.

    Ab diesem Donnerstag wird das Wetter sich wieder ändern, es werden sich Tiefdruck-Gebiete einstellen, mit trockenem Wetter in den Bergen und grauem Wetter im Flachland. Dadurch werden die Temperaturen bis zum Ende der Woche voraussichtlich wieder auf das Niveau der jahreszeitlichen Norm sinken. Es ist nicht ausgeschlossen, dass es am Sonntag in Toulouse morgens 1°C und nachmittags nur noch 10°C warm wird.

    Für eine zuverlässige Prognose des Weihnachtswetters ist es aber noch zu früh. Ab dem 20. Dezember gibt es in den Wettermodellen noch zu viele Unsicherheiten, da sich Frankreich dann zwischen zwei Luftmassen befinden wird, wodurch sich die Anzahl der möglichen Szenarien vervielfacht. Ab dem kommenden Wochenende werden die Vorhersagen langsam genauer werden. Der für die Wetterfrösche wahrscheinlichste Trend: Die Temperaturen könnten während der Weihnachtszeit ziemlich nahe an dem normalen Niveau der Jahreszeit liegen.

  • Atomkraft: Emmanuel Macron bekräftigt Frankreichs Engagement für die Kernenergie

    Atomkraft: Emmanuel Macron bekräftigt Frankreichs Engagement für die Kernenergie

    Emmanuel Macron bekräftigte erneut die Unterstützung Frankreichs in Bezug auf die Kernenergie. Der „Plan France 2030“, ein im Jahr 2021 eingeführter Finanzierungsplan für Innovationen, war am Montag, dem 11. Dezember, Gegenstand einer Zwischenbilanz von Präsident Emmanuel Macron in Toulouse. Unter den hervorgehobenen Entwicklungsschwerpunkten wurde ein besonderer Schwerpunkt auf die Kernenergie gelegt. Die Rolle des Atomstroms wird immer mehr in den Mittelpunkt der Debatten gerückt, um eine kohlenstofffreie, kostengünstigere Energie zu entwickeln. Die Forschung rund um die Kernfusion, die eine Stromproduktion in großen Mengen mit wenig radioaktiven Abfällen ermöglichen würde, wird neben anderen Technologien, darunter etwa supraleitende Magnete, an prominenter Stelle angesiedelt. Der französische Präsident wollte in Toulouse die Prioritäten des Handelns in Frankreich neu setzen. Beobachter, darunter auch Wirtschaftswissenschaftler, hatten dem Plan France 2030 vorgeworfen, die staatliche…

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  • Unwetter: Weiler in Savoyen nach Felssturz evakuiert

    Unwetter: Weiler in Savoyen nach Felssturz evakuiert

    In Saint-Michel-de-Maurienne in Savoyen löste sich in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 11. Dezember, ein riesiger Felsbrocken vom Berg. Rund 20 Personen mussten evakuiert werden.

    In Saint-Michel-de-Maurienne in Savoyen stürzten riesige Felsblöcke nur wenige Dutzend Meter von Wohnhäusern entfernt von den Berghängen herab. Der Felssturz ereignete sich in der Nacht von Sonntag auf Montag, den 11. Dezember. 100 bis 150 Kubikmeter Gestein lösten sich und stürzten mit einem gewaltigen Krachen das Massiv hinunter. Der Bürgermeister kann es immer noch nicht fassen. „Gegen 4 Uhr morgens hörten die Anwohner einen lauten Knall, das war der Felssturz, der stattgefunden hat. Große Felsbrocken kamen zu und herabgestürzt“, erzählt Gaëtan Mancuso, Bürgermeister der kleinen Gemeinde.

    Zuflucht in Unterkünften
    Es wurde angeordnet, den Ort zu räumen, da weitere Felsbrocken herabzufallen drohten. Etwa 20 Bewohner verließen eilig ihre Wohnungen und Häuser und suchten Zuflucht in den Unterkünften der Gemeinde. Sie hatten nur wenige Minuten Zeit, um persönliche Gegenstände einzupacken, bevor sie sich auf den Weg machten. Am Dienstagmorgen beobachteten Spezialteams und Geologen den Berg, um das Risiko weiterer Abstürze einzuschätzen. Derzeit wird eine Diagnose erstellt, bevor Sicherungsmaßnahmen durchgeführt werden können. Die Bewohner wissen nicht, wann sie wieder in ihre Häuser zurückkehren können.

  • „Atmosphärische Flüsse“: Bis Mittwoch starke Regenfälle in großen Teilen Frankreichs

    „Atmosphärische Flüsse“: Bis Mittwoch starke Regenfälle in großen Teilen Frankreichs

    „Atmosphärische Flüsse“ ist eine Bezeichnung für 400 bis 600 km breite und bis zu mehrere tausend km lange Bänder feuchtigkeitsgesättigter Luft aus den Äquatorialregionen in ca. 1 bis 2,5 km Höhe.

    Ein „atmosphärischer Fluss“ breitet sich seit Sonntag über Frankreich aus und wird voraussichtlich bis Mitte dieser Woche in mehreren Regionen zu starken Niederschlägen führen.

    Das Wetterphänomen soll bis Mittwoch, dem 13. Dezember, andauern. Am Dienstag, dem 12. Dezember, wurden zehn Departements von Météo-France auf Warnstufe Orange für starke Regenfälle und Hochwasser gesetzt.

    Der in Frankreich auch als „Rhumexpress“ bezeichnete „atmosphärische Fluss“ zeichnet sich durch eine große Masse warmer und feuchter Luft aus. Wie La Chaîne Météo erklärt, handelt es sich bei dieser Masse um ein schmales, aber „im Durchschnitt 200 bis 400 km langes Band“.

    Diese feuchte Luft kommt aus wärmeren Regionen und dringt bis in unsere gemäßigten Regionen vor, wo sie sich in starken Regen verwandelt.

    In diesem Streifen, der durch Zentralfrankreich verläuft, ist also mit intensiven Niederschlägen zu rechnen. Diese Regenfälle könnten Hochwasser in den Flüssen auslösen. Laut La Chaîne météo kann es im Zentralmassiv „lokal mehr als 100 Liter / m2“ Regen geben. „In den Alpen kommen zu diesen hohen Regenmengen, die den Niederschlägen von fast einem Monat entsprechen, noch etwa 30 Liter hinzu, die durch das Schmelzen der Schneedecke unterhalb von 2.200 m entstehen“, warnte Météo-France bereits am Sonntag, dem 10. Dezember.

  • Emmanuel Macron kündigt „massive Finanzmittel zur Erforschung von weißem Wasserstoff“ an

    Emmanuel Macron kündigt „massive Finanzmittel zur Erforschung von weißem Wasserstoff“ an

    „Frankreich kann eines der Pionierländer in dieser Energie der Zukunft werden“, sagte der französische Präsident am Montag in Toulouse. Frankreich plant, die Forschung im Bereich des natürlichen Wasserstoffs, auch „weißer Wasserstoff“ genannt, zu beschleunigen. Dies kündigte Emmanuel Macron am Montag, dem 11. Dezember, in Toulouse an. Anfang Dezember war die erste Genehmigung zur Suche nach Reserven von weißem Wasserstoff im Departement Pyrénées-Atlantiques erteilt worden. „Wir werden massive Finanzmittel bereitstellen, um weißen Wasserstoff zu erforschen“, sagte der Staatspräsident, ohne die Höhe der Beträge genauer zu nennen. „Wir können diese Ressource nicht vernachlässigen“, meinte Emmanuel Macron und bekräftigte, dass „Frankreich eines der Pionierländer in dieser Energie der Zukunft werden kann“. Es ginge darum, „einen Meilenstein in Bezug auf die Verfügbarkeit von Wasserstoff zu erreichen“ und „bei den umweltfreundlichsten Abbautechniken voranzukommen“, so der Präsident. Frankrei…

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  • Journalisten entdecken menschlichen Schädel auf einem Strand in der Bretagne

    Journalisten entdecken menschlichen Schädel auf einem Strand in der Bretagne

    Zwei Journalisten entdeckten am Mittwoch am Strand einer kleinen Insel im Morbihan einen menschlichen Schädel. Ein ähnlicher Fund war bereits Ende November von Spaziergängern gemacht worden.

    Ihr Spaziergang am Strand wurde zu einem makabren Ereignis. Zwei Spaziergänger gingen auf der Insel Hoëdic am Strand entlang, als sie auf einen menschlichen Schädel stießen. Die makabre Entdeckung wurde von zwei Journalisten der Zeitung Télégramme gemacht, die gerade eine Reportage über die kleine Insel im Département Morbihan mit weniger als 100 Einwohnern machten, wie die Zeitung 20 Minuten berichtet.

    Als sie sich am Strand von Port de la Croix aufhielten, sahen sie eine Form im Sand liegen. Da sie schnell begriffen, worum es sich handelte, alarmierten sie die Polizei und erfuhren, dass sie nicht die ersten waren, die eine solche Entdeckung gemacht hatten. Ende November wurde bereits ein anderer Schädel entdeckt.

    Die Staatsanwaltschaft Lorient leitete eine Untersuchung ein. Eine Kohlenstoff-14-Datierung soll nun festlegen, wie lange die Knochen schon dort lagen. Laut der Gemeindeverwaltung von Hoëdic könnten diese durch die jüngsten Stürme und Starkwinde auf dem Strand verstreut worden sein. Möglicherweise sind die Verstorbenen schon vor mehreren Jahrhunderten dort von ihren Angehörigen begraben worden.

  • Historische Dürre: Schiffe sollen Barcelona mit Wasser versorgen

    Historische Dürre: Schiffe sollen Barcelona mit Wasser versorgen

    Die spanische Region Katalonien rund um Barcelona ist von einer historischen Dürre betroffen. Um diese zu bewältigen, wurde eine Meerwasserentsalzungsanlage gebaut, doch die Situation ist so angespannt, dass dies möglicherweise nicht ausreicht. Die Entsendung von Tankschiffen aus Marseille scheint unvermeidlich.

    In Spanien, im Hafen von Barcelona, wird derzeit ein spezielles Terminal eingerichtet. Bald können dort täglich zwei Tankschiffe aus Marseille abgefertigt werden. Katalonien bereitet sich tatsächlich darauf vor, sich bis zum nächsten Frühjahr per Schiff mit Wasser zu versorgen. Die Meerwasserentsalzungsanlagen laufen auf Hochtouren, und dennoch hat Katalonien angesichts der schlimmsten Dürre seit über einem Jahrhundert keine andere Wahl, als drastische Maßnahmen zu ergreifen. In der Region hat es seit drei Jahren nicht mehr oder kaum noch geregnet.

    „Wenn es notwendig ist, Wasser mit Schiffen zu holen, dann werden diese Schiffe vor dem Sommer ankommen. Wir haben die Verpflichtung, sicherzustellen, dass unsere Ressourcen ausreichen, um die Bevölkerung zu versorgen“, erklärte David Mascort, katalanischer Umweltminister.

    Bereits 2008 musste sich Barcelona Wasser per Schiff liefern lassen. Niemand konnte und wollte sich vorstellen, dass man dieses Szenario noch einmal erleben werde, denn in der Zwischenzeit wurde in Barcelona die größte Entsalzungsanlage Europas gebaut. Trotz allem ist nicht genug Wasser vorhanden. „In den letzten 15 Jahren haben wir uns auf eine Situation vorbereitet, die mindestens der von 2008 entspricht, aber nicht auf eine Dürre, die doppelt so schlimm ist wie die von 2008“, sagt David Mascourt. „Wenn wir heute in der gleichen Situation wie 2008 wären, müssten wir keine Maßnahmen ergreifen.“

    Wasser per Schiff ist acht- bis zehnmal teurer als die Herstellung von Wasser mit Entsalzungsanlagen, ganz zu schweigen von den Energiekosten des Transports. Dennoch hat die Region laut Samuel Reyes, Direktor der katalanischen Wasserbehörde, keine andere Wahl.

    „Es ist besser, Wasser für drei oder vier Euro pro Kubikmeter zu kaufen, als die Wasserhähne abdrehen zu müssen“, meint er. Und um das blaue Gold zu sparen, werden noch strengere Einschränkungen in Betracht gezogen. Unter anderem könnte der Druck der Wasserhähne reduziert werden.

  • Klimawandel: Französische Fischer im Ärmelkanal fangen weniger Fische

    Klimawandel: Französische Fischer im Ärmelkanal fangen weniger Fische

    Die Folgen der globalen Erwärmung sind ausgerechnet im Ärmelkanal besonders deutlich. Der Ärmelkanal wird für Kaltwasserfische nach und nach unbewohnbar, und die Fischer sehen die Menge ihrer Fänge sinken.

    Wenig Wellengang, gutes Wetter: Im Ärmelkanal sind die Bedingungen für einen erfolgreichen Fischfang heute ideal. Dennoch sind die Reusen mit Wellhornschnecken, die die Fischer einholen, halb leer. Die Fangmengen sinken immer weiter. Die Wellhornschnecken werden genau sortiert, um die zu jungen Tiere zu schonen. Aber die Fischer müssen täglich mit ansehen, wie ihre Fänge zurückgehen. Sie beliefen sich im Jahr 2022 auf gerade mal 5.000 Tonnen, während sie vor zehn Jahren noch über 10.000 Tonnen betrugen. Für die Fischer hat das nichts mit Überfischung zu tun, sondern eher mit dem Klimawandel.

    Längere und früher einsetzende Hitzewellen.
    Die Hitze stört die Fortpflanzung und das Schlüpfen der Tiere aus ihren Eiern. In den letzten Jahren gab es an den Küsten des Ärmelkanals immer längere und frühere Hitzewellen. Die Durchschnittstemperatur ist seit 2007 einschließlich des Winters um 1,34 °C gestiegen. Es gibt auch extreme Hitze: Im Sommer 2022 wurden auf der Oberfläche 21°C gemessen. Für den Beruf des Fischers ist die Zukunft in dieser Region ungewiss. Für alle Kaltwasserarten wird der Ärmelkanal langsam aber sicher unbewohnbar.