Kategorie: Klimawandel

  • Météo-France: Die Hitzewelle wird mindestens acht bis zehn Tage andauern

    Météo-France: Die Hitzewelle wird mindestens acht bis zehn Tage andauern

    Eine neue Hitzewelle kam am Montag, 11. Juli, vom Südwesten her nach Frankreich. Die Temperaturen liegen in weiten Teilen des Landes über 30°C und könnten bereits am Dienstag, den 12. Juli, lokal auf 39°C ansteigen.

    Eine neue Hitzewelle hat Frankreich bereits fest im Griff. Und sie wird voraussichtlich anhalten, vor allem im Südwesten, wo es laut Météo-France am Montag, 11. Juli, bereits bis zu 38°C heiß war. Mehrere Departements wurden auf Hitzewarnstufe Gelb gesetzt, darunter Lot-et-Garonne, Landes, Pyrénées-Atlantiques, Hautes-Pyrénées, Haute-Garonne, Ariège, Aude, Tarn, Gers und Tarn-et-Garonne.

    Am Dienstag, dem 12. Juli, kann das Thermometer im Südwesten Frankreichs auf bis zu 39°C klettern. In weiten Teilen Frankreichs werden die Temperaturen über 30°C liegen. „Es ist mit einer allmählichen Zunahme der Hitze zu rechnen. Es ist also nicht auszuschließen, dass einige Departements im Laufe der Woche auf die Warnstufe Orange gesetzt werden“, erklärte Matthieu Chevalier, Leiter der Abteilung für Wettervorhersagen bei Météo-France.

    Höhepunkt für das Wochenende erwartet
    Die Hitzewelle hat offiziell am Montag, dem 11. Juli, begonnen, ihr ein Ende ist derzeit noch nicht abzusehen. „Es liegen mehrere Szenarien auf dem Tisch, aber wir erwarten keine gewittrige Abkühlung in der nächsten Woche“, sagt der Matthieu Sorel, Klimatologe bei Météo-France. „Wir erwarten ein Szenario, bei dem die Hitzewelle zwischen acht und zehn Tagen dauern könnte“. Auch wenn die Wetterexperten kein Enddatum für diese außergewöhnliche Hitzeperiode nennen wollen, scheinen sie in der Lage zu sein, ihren Höhepunkt vorherzusagen, der für dieses Wochenende „zwischen Samstag und Dienstag nächster Woche (19. Juli)“ erwartet wird.

    Zu früh für Vergleiche mit der Hitzewelle von 2003
    Derzeit ist es noch zu früh, um zu sagen, dass die Hitzewelle vom August 2003 ein Beispiel dafür ist, was uns in diesem Juli erwartet.

    Die ersten Hitzewarnungen der Warnstufe Orange könnten bereits am Mittwoch, dem 13. Juli, für einige Departements erfolgen. Die Entscheidung wird zusammen mit den Gesundheitsbehörden getroffen werden.

    Sommer, in denen 35°C zur Norm werden
    Die derzeitigen wiederholten Hitzewellen hängen mit der globalen Erwärmung zusammen, warnen Meteorologen. Wir werden i n Zukunft Sommerperioden erleben, mit Hitzewellen, die immer früher beginnen und immer später in der Saison enden werden.

    Das wird zu immer heißeren Sommern führen, in denen 35°C zur Norm und 40°C regelmäßig erreicht werden.

  • Hitze und Dürre: Das Azorenhoch hat sich enorm ausgedehnt

    Hitze und Dürre: Das Azorenhoch hat sich enorm ausgedehnt

    Die Iberische Halbinsel ist seit über 1.000 Jahren nicht mehr so trocken gewesen. Amerikanische Forscher haben nun aufgezeigt, dass dies eine Folge der Ausweitung des Azorenhochs ist.

    Dürre und Hitze treffen Spanien und Portugal mit voller Wucht. Und wir wissen jetzt warum. Das Azorenhoch ist eine Zone, in der der Luftdruck überdurchschnittlich hoch ist.

    Es befindet sich in der Umgebung der gleichnamigen Inselgruppe im Atlantik und spielt eine wichtige Rolle für das Wetter in ganz Westeuropa, indem es insbesondere die Regenfälle in den Norden des Kontinents lenkt.

    Als amerikanische Forscher die Veränderungen des Luftdrucks in diesem Gebiet in den letzten 1.200 Jahren untersuchten, stellten sie fest, dass das Hochdruckgebiet vor allem in den letzten 200 Jahren dazu neigt, sich zu vergrößern. Mit anderen Worten: seit dem Beginn der industriellen Revolution. Sie stellen auch einen Zusammenhang mit dem Anstieg der Treibhausgasemissionen in diesem Zeitraum her.

    Welche konkreten Folgen hat das?
    Der Zusammenhang zwischen der Ausweitung dieses Hochdruckgebiets und der aktuellen Dürre wurde mit dem allgemeinen Trend hergestellt, dass die Regenmenge in Spanien und Portugal vor allem im Winter abnimmt. Dieser historische Trend hat sich seit 1950 stärker ausgeprägt. Um zu ihren Schlussfolgerungen zu gelangen, kombinierten die Forscher verschiedene Messungen: Wetteraufzeichnungen, Computersimulationen, aber auch die Untersuchung von Stalagmiten in einer portugiesischen Höhle. Durch die Beobachtung der Chemie dieser mineralischen Säulen ist es möglich, Dürreperioden oder starke Regenfälle über mehrere Jahrhunderte in der Vergangenheit zu belegen. Eine weitere Schlussfolgerung dieser amerikanischen Studie, die in Nature Geoscience veröffentlicht wurde, ist, dass die Höhe der Niederschläge bis zum Ende des Jahrhunderts in Spanien und Portugal um weitere 10 bis 20% sinken wird. Die zunehmende Trockenheit könnte den Olivenanbau in Südspanien sowie den Weinanbau und Gemüseanbau stark gefährden.

    Die Vergrösserung des Azorenhochs hat zum jetzigen Zeitpunkt keinen großen Einfluss auf Frankreich oder andere europäische Länder. Insgesamt werden im Norden Frankreichs etwas trockenere Sommer und etwas feuchtere Winter erwartet. Dramatisch wird es aber für die Iberische Halbinsel, die immer trockener wird, oder sogar Großbritannien, wo es im Winter immer stärker regnen könnte.

  • Klimawandel und Waldbrände: Frankreich braucht mehr Feuerwehrleute

    Klimawandel und Waldbrände: Frankreich braucht mehr Feuerwehrleute

    Der Präsident des nationalen Feuerwehrverbands, Grégory Allione, befürchtet, dass es aufgrund der derzeitigen Hitzewellen zu einem Anstieg der Brände kommen wird.

    Nach mehreren Tagen mit zahlreichen Bränden in Frankreich, insbesondere in den Cevennen, „wird die Hitzewelle diese Woche noch eins drauflegen“, zeigt sich Grégory Allione, Präsident des nationalen Feuerwehrverbands Frankreichs, am Montag, dem 11. Juli, auf France Inter besorgt.

    Meteo France sagt für diese Woche starke Hitze in ganz Frankreich voraus. Am Montag können die Temperaturen im Departement Lot oder auch in den Landes auf bis zu 39 Grad steigen. „Das ist der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Derzeit gibt es bereits überall Feuerausbrüche“, erklärt der Feuerwehrchef.

    Grégory Allione spricht sich dafür aus, „mehr Leute einzustellen“ und „einen Gang höher zu schalten“. In Frankreich gibt es derzeit 42.000 Berufsfeuerwehrleute und 198.000 Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren. „Das Ziel muss sein, dass wir im Jahr 2027 mindestens 250.000 freiwillige Feuerwehrleute haben“. Seiner Meinung nach kommt „die globale Erwärmung nicht 2030 oder 2050, sondern jetzt“.

  • Dürre: Die Trockenheit trifft Südeuropa hart

    Dürre: Die Trockenheit trifft Südeuropa hart

    Brände, Dürre … Ganz Südeuropa leidet unter enormem Wassermangel. Aufgrund der globalen Erwärmung treten Dürren immer häufiger und immer früher auf. Spanien und Griechenland kämpfen gegen Brände, und Italien hat in fünf nördlichen Regionen den Wassernotstand ausgerufen.

    In der Nähe von Porto Germano (Griechenland) versuchten am Dienstagnachmittag, dem 5. Juli, Löschflugzeuge und Hubschrauber, die Flammen zu bekämpfen. Die Löschmannschaften holten sich das dringend benötigte Wasser direkt aus dem Meer. In Griechenland ist gerade Brandsaison. Allein am Montag, dem 4. Juli, wurden 53 Brandausbrüche gezählt, die durch starke Winde und große Hitze angefacht wurden.

    In Italien ist der Fluss Po fast ausgetrocknet.
    Am Dienstag, dem 5. Juli, waren in Venta de Moro (Spanien) 500 Feuerwehrleute im Einsatz, um zu versuchen, ein Feuer unter Kontrolle zu bringen, das am Sonntag, dem 3. Juli, ausgebrochen war. Auch hier war die Trockenheit eine der Ursachen. Laut einem Expertenbericht leidet Spanien unter einer Trockenheit, wie es sie seit mehr als einem Jahrtausend nicht mehr gegeben hat. In Venta de Moro gingen 1.300 Hektar Land in Flammen auf.

    In Italien ist der Fluss Po fast ausgetrocknet. Auch dies die Folge einer historischen Dürre. In fünf Regionen im Norden des Landes wurde der Wassernotstand ausgerufen. Getreide und Reisernten werden dieses Jahr gefährlich mager ausfallen.

  • Abgebrochener Gletscher in den italienischen Alpen: Rom macht die globale Erwärmung verantwortlich

    Abgebrochener Gletscher in den italienischen Alpen: Rom macht die globale Erwärmung verantwortlich

    Der Abbruch eines Gletschers in den italienischen Alpen, bei dem mindestens sieben Menschen getötet und acht verletzt wurden, steht laut dem italienischen Premierminister Mario Draghi in Zusammenhang mit der globalen Erwärmung.

    Der Einsturz eines Teils des Marmolada-Gletschers, des größten Gletschers in den italienischen Alpen, ist definitiv auf die globale Erwärmung zurückzuführen. Dies bestätigte der italienische Premierminister Mario Draghi am Montag, dem 4. Juli, einen Tag nach der Katastrophe, die mindestens sieben Tote und acht Verletzte gefordert hat. Vierzehn Personen wurden von ihren Angehörigen als vermisst gemeldet, doch ob sie sich zum Zeitpunkt des Gletscherabbruchs wirklich vor Ort befanden, ist nicht bestätigt.

    Temperaturrekord auf dem Gipfel
    Die Katastrophe, die sich einen Tag nach einem Temperaturrekord von 10°C auf dem Gipfel des Gletschers inmitten einer Hitzewelle auf der italienischen Halbinsel ereignete, sei „zweifellos“ mit der „Verschlechterung der Umwelt und der Klimasituation“ verbunden, sagte Mario Draghi, der den Familien der Opfer seine „Unterstützung“ aussprach. Die Rettungskräfte setzten Drohnen mit Wärmebildkameras ein, in der Hoffnung, mögliche Überlebende in den Eis- und Geröllmassen zu lokalisieren, wie der Bürgermeister der Ortschaft Canazei, Giovanni Bernard, der Nachrichtenagentur AFP sagte. Nur drei der sieben Opfer konnten bisher identifiziert werden, ihre Nationalität wurde von den Behörden nicht bekannt gegeben.

    Beschleunigtes Abschmelzen
    Der Gletscher brach in der Nähe des Ortes Punta Rocca ein, entlang der Wanderroute, die zum Gipfel führt. Die Tragödie „ist die Folge der aktuellen Wetterbedingungen, d. h. einer frühen Hitzeperiode, die mit der Problematik der globalen Erwärmung zusammenhängt“, erklärte Professor Massimo Frezzotti von der naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Roma Tre gegenüber der Agentur AFP. „Die Schmelze hat sich in den Alpen beschleunigt. Wir hatten einen extrem trockenen Winter mit einem Niederschlagsdefizit von 40 bis 50 Prozent. Die aktuellen Bedingungen des Gletschers entsprechen Mitte August, nicht Anfang Juli“, so der Forscher.

    „Es ist das erste Mal, dass ich so etwas sehe“
    „Aufgrund dieser sehr hohen Temperaturen hat sich eine Wasseransammlung unter dem Gletscher gebildet, die schlussendlich auch den Einsturz verursacht hat“, sagte der 56-jährige Paolo Talmon, Besitzer des Marmolada-Gletschergasthauses, gegenüber der Agentur AFP. „Ich lebe seit 50 Jahren hier und es ist das erste Mal, dass ich so etwas gesehen habe“.

  • Unwetter: Globale Erwärmung erhöht die Intensität und Häufigkeit von Gewittern

    Unwetter: Globale Erwärmung erhöht die Intensität und Häufigkeit von Gewittern

    Am Dienstag, 21. Juni, als viele Departements von Schäden durch schwere Hagelgewitter betroffen wurden, beunruhigte insbesondere die Intensität dieser Unwetter. Zwar sind Gewitter in dieser Jahreszeit üblich, doch können sie aufgrund der globalen Erwärmung häufiger auftreten und schwerere Schäden verursachen.

    Hagelkörner, die so groß wie ein Tennisball oder eine Hand waren, fielen am Montag, dem 20. Juni, während heftiger Gewitter aus dem Himmel. Warum scheinen sich diese Hagelstürme zu häufen? Gewitter mit Hagelschlag treten i. Frankreich traditionell zwischen Mai und Juli auf, wenn die Cumulonimbus-Wolken am ausgeprägtesten sind. Diese speziellen Wolken, die für Gewitter verantwortlich sind, können sich bis zu 15 Kilometer hoch auftürmen. In ihrem Inneren steigen und sinken Staubpartikel, die von Wasser umgeben sind, und mit der Zeit Eiskugeln bilden.

    Ein Wetterphänomen, das mit der globalen Erwärmung häufiger und intensiver auftritt.
    Die Gewitter der letzten Tage wurden durch eine Art Kaltlufttropfen verursacht. Dabei handelt es sich um eine Blase aus kalter Luft in etwa 5.000 m Höhe, die auf die am Boden liegende sehr warme Luft trifft. „Je größer der Temperaturkontrast, desto stärker können diese Gewitter werden“, erklärt der Meteorologe Ludovic Lagrange. Nach Ansicht der Wissenschaftler wird die globale Erwärmung diesen Trend noch beschleunigen. „Eine um 30% erhöhte Häufigkeit, eine im Durchschnitt um 10% bis 15% erhöhte Intensität“, sagt Jean Jouzel, Klimatologe und ehemaliges Mitglied des IPCC, voraus.

  • Hitzewelle: In Toulouse ist es so heiss wie in Dubai

    Hitzewelle: In Toulouse ist es so heiss wie in Dubai

    Die Hitzewelle, die derzeit in Frankreich herrscht, führt zu Temperaturen, wie sie für den Monat Juni noch nie gemessen wurden. Sie erreichen das Niveau der Golfstaaten…

    An diesem Freitag und Samstag werden die Höchsttemperaturen in Frankreich auf ein außergewöhnliches Niveau steigen. In Toulouse, Montpellier oder Bordeaux werden voraussichtlich die 40°C überschritten. Es ist das erste Mal, dass es im Hexagon so früh im Jahr so heiß ist. Zahlreiche Rekorde werden gebrochen werden.

    Diese Temperaturen stehen den Höchstwerten in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder Indien in nichts nach, wie La Chaîne Météo berichtet. In Toulouse, Montpellier oder Bordeaux entsprechen die vorhergesagten 41°C den Temperaturen, die heute auch in Dubai herrschen. In Nantes wird es mit 39°C genau so heiss wie in Neu Delhi in Indien. In Marseille und Paris soll das Thermometer 35°C anzeigen, also die gleiche Temperatur wie in Kairo in Ägypten oder in Gafsa in Tunesien.

    In Brest oder Dijon werden an diesem Wochenende 34°C herrschen: Diese Temperatur findet man auch in Bangkok in Thailand. Auch in Lille werden sehr, sehr heiße Temperaturen herrschen, die Marrakesch in Marokko entsprechen, nämlich 33°C. Straßburg, das an kontinentales Klima gewöhnt ist, wird am Nachmittag 31°C erleben. Diese Temperatur wird am Freitag auch in Sevilla in Spanien erwartet.

  • Frankreich kündigt angesichts der Hitzewelle 500-Millionen-Euro für „Frische-Inseln“ in Städten an

    Frankreich kündigt angesichts der Hitzewelle 500-Millionen-Euro für „Frische-Inseln“ in Städten an

    Frankreich steht diese Woche vor einer Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius. Deswegen kündigte die Regierung am Dienstag einen mit 500 Millionen Euro ausgestatteten Fonds für die Entwicklung von „Frische-Inseln“ an, um der bevorstehenden Hitzewelle zu begegnen und den Klimawandel zu bekämpfen. „Ein Programm für die Renaturierung von Städten und Stadtzentren wird mit einem Fonds von 500 Millionen Euro aufgelegt“, sagte Regierungssprecherin Olivia Gregoire auf einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Ministerrats. Die Regierung wird außerdem zusammen mit den lokalen Behörden Initiativen gegen die Hitze kofinanzieren, wie zum Beispiel „Inseln der Frische“. Bei diesen Mikro-Oasen handelt es sich um begrünte Flächen, die in städtischen Gebieten angelegt werden, um den Bürgern eine Abkühlung von den heißen Temperaturen zu bieten. Frankreich wird in dieser Woche eine noch nie dagewesene Hitzewelle erleben. Im Süden des Landes werden Temperaturen zwischen 34 und 40 Grad Cel…

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  • Über 14% der Weltbevölkerung hatten bereits die von Zecken übertragene Lyme-Krankheit

    Über 14% der Weltbevölkerung hatten bereits die von Zecken übertragene Lyme-Krankheit

    Mehr als 14% der Weltbevölkerung hatten die Lyme-Krankheit, die häufigste von Zecken übertragene Krankheit, laut einer am Dienstag veröffentlichten Metaanalyse, in der verschiedene Studien zu diesem Thema zusammengestellt wurden. Die Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit ist eine Infektionskrankheit, die durch ein Bakterium des Komplexes Borrelia burgdorferi sensu lato verursacht wird und durch infizierte Zeckenstiche auf den Menschen übertragen wird. Laut einer in der Zeitschrift BMJ Global Health veröffentlichten Zusammenstellung weist Mitteleuropa mit 20% die höchste Infektionsrate auf. Männer über 50, die in ländlichen Gebieten leben, sind am stärksten gefährdet. Um zu zeigen, wie häufig die Lyme-Borreliose weltweit vorkommt, fassten die Forscher die Daten von 89 Studien zusammen. Bei 14,5% der insgesamt etwa 160.000 Teilnehmer wurden Antikörper gegen das Bakterium Borrelia burgdorferi (Bb) im Blut gefunden. „Dies ist die umfassendste und aktuellste systematische Überprüfung der welt…

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  • Feuerwehr warnt: Trockenheit wird größere Brände in Frankreich hervorrufen als früher

    Feuerwehr warnt: Trockenheit wird größere Brände in Frankreich hervorrufen als früher

    Die derzeitige Trockenheit der Böden in Frankreich entspricht am 1. Juni dem Mitte Juli üblichen Niveau. Météo France stuftdie Situation als besorgniserregend ein.

    Die Trockenheit „kann größere Brände bedeuten“ als üblich, erklärte Oberst Jean-Jacques Bozabalian, Leiter der Qualitätsgruppe der Feuerwehr des Departements Bouches-du-Rhône und Experte für die Koordination der Waldbrandbekämpfung, am Freitag, dem 3. Juni, auf Franceinfo. Météo France beurteilt die Situation der Bodentrockenheit in Frankreich als beunruhigend. Sie entspricht am 1. Juni dem Niveau von Mitte Juli.

    „Im Moment leben die Pflanzen noch“, sagt Feuerwehr-Oberst Jean-Jacques Bozabalian, der „auf einige Regenfälle bis zum Sommer hoffen will, um zumindest die Dauer der Einsatzsaison“ der Rettungskräfte zu verkürzen. Der Feuerwehrmann erklärt, dass es eine „dynamische Vernetzung“ der Einsatzkräfte in den gefährdeten Gebieten gibt, die es ermöglicht, „so früh wie möglich einzugreifen“, insbesondere mit „auf das frühe Entdecken von Feuer spezialisierten Teams“.

    Der Oberst der Feuerwehr des Departements Bouches-du-Rhône erinnert auch daran, dass die Basis des Kampfes gegen Brände bei „jedem Einzelnen von uns“ liegt. Man müsse auf individuelle Verhaltensweisen achten, sei es das achtlose Wegwerfen von Zigarettenstummeln, das Verbrennen von Gartenabfällen, was derzeit sowieso verboten ist und besondere Vorsicht in Wäldern walten zu lassen. Insbesondere Personen, die in der Nähe von Waldgebieten wohnen, sollten unbedingt „vorausschauende Verhaltensweisen zeigen“.

    Ausserdem erklärt Oberst Jean-Jacques Bozabalian, man solle unbedingt rund um das Haus alles Gestrüpp entfernen. Dies könne Häuser auch im Falle eines großflächigen Brandes zu sichereren Orten machen. Das gilt natürlich nicht für leichtere Behausungen wie Mobilheime oder Wohnwagen, die im Falle eines Brandes unbedingt evakuiert oder an einen sichereren Ort verbracht werden müssen.