Kategorie: Tourismus

  • Verkehrssicherheit: 2.944 Todesopfer im Jahr 2021 – starker Anstieg bei Radfahrern

    Verkehrssicherheit: 2.944 Todesopfer im Jahr 2021 – starker Anstieg bei Radfahrern

    Die Zahl der Verkehrstoten ging im französischen Mutterland im Vergleich zu 2019 um 9% zurück, in Übersee stieg sie jedoch an (+8%). Bei den Radfahrern stieg die Todeszahl um 21%!

    Im Jahr 2021 starben insgesamt 2.944 Menschen auf den Straßen des Hexagons, so die endgültige Bilanz, die am Mittwoch, dem 1. Juni, von der Sécurité routière veröffentlicht wurde. Das sind drei Todesfälle weniger als die Ende Januar veröffentlichte vorläufige Bilanz (2.947). Die Zahl der Verkehrstoten in den französischen Überseegebieten ist jedoch um 8% gestiegen (275 Tote), so dass insgesamt 3.219 Menschen im Jahr 2021 auf französischen Straßen starben.

    Im Jahr 2021 ist die Sterblichkeit im Zusammenhang mit Unfällen im Straßenverkehr somit um 9% gegenüber 2019 zurückgegangen. Das Jahr 2021 war in der ersten Jahreshälfte noch von Reisebeschränkungen und der Schließung der Nachtclubs geprägt. Unter Autofahrern gab es 1.414 Todesfälle, bei motorisierten Zweirädern waren 668 Todesfälle und unter Fußgängern 414 Todesfälle zu beklagen.

    Mehr Todesfälle unter Rad- und Rollerfahrern
    Auffällig ist der Anstieg von tödlichen Unfällen unter Radfahrern, 227 von ihnen verloren ihr Leben, das ist ein Zuwachs von 21%. Laut dem Verband Vélos&Territoires stieg die Fahrradnutzung im Jahr 2021 insbesondere in ländlichen Gebieten um 14% und in städtischen Gebieten um 31% im Vergleich zu 2019.

    Die Zahl der Todesfälle unter den Nutzern von Elektrorollern hat sich sogar mehr als verdoppelt: 2021 wurden 24 Todesfälle gezählt, 2019 waren es gerade einmal 10.

    Frankreichs Strassenverkehr war 2021 deutlich tödlicher als 2020, als 2.550 Todesfälle beklagt wurden, was einem Anstieg von 16% entspricht. Im Covid-19-Jahr 2020 war die Zahl der Verkehrstoten auf den niedrigsten Stand der Nachkriegszeit gesunken, was auf Einschränkungen in der Gesundheitskrise und des dadurch verursachten Rückgangs des Verkehrsaufkommens zurückzuführen war.

  • Unterkünfte, Lebensmittel, Flugtickets… die Preise schießen kurz vor dem  Sommer in die Höhe

    Unterkünfte, Lebensmittel, Flugtickets… die Preise schießen kurz vor dem Sommer in die Höhe

    Da die Inflation in Frankreich Rekordwerte erreicht, verspricht der Sommer 2022 besonders teuer zu werden. Ob Unterkunft, Mietwagen, Zug- oder Flugtickets oder sogar Lebensmittel – die Preise schnellen in die Höhe. Franzosen und Touristen erwartet in diesem Jahr ein besonders teurer Sommer.

    Der Sommer steht vor der Tür und die Inflation in Frankreich steigt weiter an. Wie aus dem jüngsten Bericht des Statistikinstituts INSEE hervorgeht, hat sie im Mai gerade die 5%-Marke überschritten. Die Auswirkungen der Inflation dürften sich in der Sommersaison deutlich bemerkbar machen.

    Unterkünfte, Mietwagen, Flugtickets, Lebensmittel oder Treibstoff… Dieser Sommer wird teuer werden. 

    Preise für Zugtickets
    Vor kurzem enthüllte das INSEE, dass die Preise für Zugtickets in den letzten drei Monaten um fast 15% gestiegen sind.

    Laut dem Sender RTL soll eine einfache Fahrt von Paris nach Nizza 250 Euro und eine Hin- und Rückfahrt von Paris nach Nantes 215 Euro kosten… Eine Möglichkeit, dem Preisanstieg zu entkommen, besteht darin, das Ticket weit im Voraus zu buchen. Ein Tipp, den man in jedem Fall im Hinterkopf behalten sollte, um böse Überraschungen zu vermeiden.

    Flugtickets werden teurer
    Aufgrund des Krieges in der Ukraine und der dadurch steigenden Kerosinpreise sind auch die Flugticketpreise in die Höhe geschnellt. „Im April 2022 stiegen die Preise für Flugtickets in Frankreich um 20,8%“, bestätigt die Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGAC). Im Vergleich zum April 2019 steigen die Preise für Flugtickets um durchschnittlich 10,8%.

    Lesen Sie auch: Personalprobleme an französischen Flughäfen in diesem Sommer

    Hotelpreise steigen
    Aufgrund der gestiegenen Energiepreise wegen des Krieges in der Ukraine sowie der steigenden Löhne und Gehälter sind die Preise für Hotelzimmer längst nicht mehr auf dem Niveau des Vorjahres. Auf dem Sender BFM Business wendet sich Stéphane Manigold, Chef von sechs Pariser Hotels, an die Hotel-Branche: „Wir raten den Unternehmern, sei es im Hotel- oder im Gaststättengewerbe, ihre Preise insgesamt um 10% zu erhöhen. Das ist nicht mehr und nicht weniger als die Presientwicklung der Rohstoffe“.

    25% der Branche, die von der Groupe national des indépendants de l’hôtellerie et de la restauration(GNI) befragt wurden, haben ihre Preise bereits erhöht. Und 45% beabsichtigen, dies in den nächsten drei Monaten zu tun, berichtet die Zeitung Ouest-France.

    Autoanmietung fast unbezahlbar
    Die Preise für Mietwagen haben sich teilweise verdoppelt. In diesem Sommer beträgt der erwartete Anstieg +41,3% im Vergleich zu 2019. Die 5 teuersten Städte sind Biarritz, Nizza, Ajaccio, Nîmes und Bordeaux.

    In Biarritz zum Beispiel kann das Mieten eines Autos für eine Woche bis zu 505 Euro kosten. Ein Anstieg von +96,4% im Vergleich zu 2019! Eine Woche Mietwagen kostet in Nizza 496€ (+107 % im Vergleich zu 2019), 445€ in Ajaccio (+92,4 %) oder auch 440€ in Nimes (+60,4 %).

    Die Kraftstoffpreise bleiben hoch
    Es ist keine Neuigkeit mehr, dass seit Beginn des Konflikts in der Ukraine die Kraftstoffpreise regelrecht explodiert sind. SP-95 und Diesel haben längst wieder die Marke von 2€/l erreicht. Bisher konnte dieser Anstieg noch ausgeglichen werden, indem man zum Beispiel den Zug benutzte, doch das ist nicht mehr der Fall (siehe oben).

    Auch Lebensmittel erleben die Inflation
    Eis, Waffeln, Pfannkuchen, Cocktails – alles wird durch die galoppierende Inflation in Frankreich teurer. Auch hier ist der Krieg in der Ukraine zu einem großen Teil für den Preisanstieg bei Lebensmitteln verantwortlich. Laut einem Bericht des Kreditversicherers Allianz ist der Preisanstieg ziemlich beeindruckend: „Wir berechnen, dass die Lebensmittelinflation den durchschnittlichen europäischen Verbraucher 243 Euro mehr kosten wird als 2021“.

    Auch die kleinen Freuden des Urlaubs könnten also durch die Inflation unerreichbar werden. Auch in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern hat der Krieg in der Ukraine wirtschaftliche Schäden angerichtet und zu einer deutlich spürbaren Erhöhung der Preise geführt. Also heisst es „Augen auf“, bevor man seinen Urlaub bucht, sonst könnte es uns sehr teuer zu stehen kommen.

  • Bioethanol im Tank: Ansturm auf die Umrüstungssets

    Bioethanol im Tank: Ansturm auf die Umrüstungssets

    Immer mehr Franzosen beschliessen, ihr Fahrzeug auf Bioethanol umzurüsten, um den steigenden Kraftstoffpreisen entgegenzuwirken. Der Kauf von Umrüstungssets ist innerhalb weniger Monate explosionsartig angestiegen.

    Angesichts der steigenden Kraftstoffpreise steigen immer mehr Autofahrer in Frankreich auf Bioethanol um. Innerhalb eines Jahres hat sich die Zahl der Installationen von Umrüstungssets verachtfacht. Vincent Gonzales, der mit seinem Auto mehr als 1.000 Kilometer pro Woche zurücklegt, erklärt gegenüber Franceinfo, dass seine Spritrechnung von etwa „100 bis 110 Euro alle drei Tage“ auf „maximal 40 Euro“ für die gleiche Anzahl von Kilometern zurückgegangen ist. Innerhalb von vier Monaten hat sich die Umrüstung, für die er 1.200 Euro bezahlt hatte, also bereits rentiert. David Soublin, ein Automechaniker aus dem Großraum Paris, hat seit dem Anstieg der Kraftstoffpreise etwa zehnmal so viele Umrüstungen durchgeführt, als zuvor.

    Prämien für die Umrüstung
    Die Umstellung wird in manchen Regionen sogar gefördert, sie bieten eine finanzielle Unterstützung für die Umstellung auf Bioethanol an. Dies ist zum Beispiel in der Region Hauts-de-France der Fall, die bereits seit drei Jahren eine Prämie von bis zu 400 Euro anbietet. Der Andrang ist jedoch so groß geworden, dass die Präfektur beschlossen hat, die Förderungen nur noch für Geringverdiener anzubieten.

  • Personalprobleme an französischen Flughäfen in diesem Sommer

    Personalprobleme an französischen Flughäfen in diesem Sommer

    Gewerkschaften warnen davor, dass der Personalmangel auf französischen Flughäfen im Sommer zu großen Verspätungen führen könnte, wie es in den letzten Wochen bereits auf Flughäfen in ganz Europa der Fall war.

    „Wir sollten uns keinen Illusionen hingeben, wir werden im Sommer unterbesetzt sein. Es ist klar, dass es zusätzliche Wartezeiten bei den Kontrollen und anderswo geben wird“, warnte Thomas Juin, Präsident der Union der französischen Flughäfen, in der Zeitung Le Figaro.

    In den letzten Wochen kam es auf Flughäfen in ganz Europa zu chaotischen Szenen, und die Gewerkschaften warnen, dass Frankreich den ganzen Sommer über vor ähnlichen Problemen stehen wird. In der Region Paris meldeten Reisende am Flughafen Charles de Gaulle bereits Anfang Mai lange Warteschlangen. Auf dem pariser Flughafen Orly sind die Kapazitätsgrenzen bisher noch nicht erreicht, aber auch dort ist die Situation bereits angespannt, so die Direktorin des Flughafens, Sandra Lignais, gegenüber Le Figaro.

    Die Flughäfen der Region Paris scheinen am stärksten von überdurchschnittlich langen Wartezeiten betroffen zu sein, während auf den regionalen Flughäfen Frankreichs weniger Beschwerden registriert werden. Der Personalmangel ist allerdings an allen französischen Flughäfen zu spüren, so dass Reisenden eine frühzeitige Anreise dringend empfohlen wird.

    Der pariser Flughafen Charles de Gaulle rät Passagieren, „zwei Stunden vor Abflug am Flughafen zu sein, um ihr Gepäck abzugeben und alle Polizei- und Sicherheitsformalitäten zu erledigen“. Bei Reisen in die USA werden sogar mindestens 3 1/2 Stunden empfohlen!

    Seit 2020 haben die französischen Flughäfen 15 bis 20 % ihres Personals verloren. Auf dem Höhepunkt der Covid-19-Pandemie wurden viele Mitarbeiter von Fluggesellschaften und Flughafenbetreibern entlassen und suchten sich Jobs in anderen Branchen. Allein auf den Pariser Flughäfen Orly und Charles de Gaulle müssen rund 4.000 Stellen neu besetzt werden. Die Betreibergesellschaft der Pariser Flughäfen beklagt allerdings „enorme“ Schwierigkeiten bei der Rekrutierung und Einstellung neuen Personals.

    Auch bei der Zollabfertigung werden Wartezeiten immer mehr zum Problem, da sogar die Zahl der Grenzpolizisten an den Flughäfen zurückgegangen ist.

    Neben dem Mangel an Bewerbern erschweren Verzögerungen bei der Ausbildung die schnelle Besetzung von Stellen, vor allem für Mitarbeiter im Bereich der Flughafensicherheit, die eine drei- bis fünfmonatige Ausbildung benötigen.

    Die niederländische Fluggesellschaft KLM kündigte am 26. Mai an, dass sie den Ticketverkauf für alle Flüge ab dem Amsterdamer Flughafen Schiphol bis Montag aussetzen werde, da es an Personal fehle.

    Medien berichteten, dass sich die Schlangen am Flughafen Schiphol in den letzten Wochen bis ins Freie und auf die Straßen erstreckten.

    Die Luftfahrtindustrie meldete, dass im März bereits 75 Prozent der Passagierzahlen von vor der Pandemie erreicht worden seien und dass dies ein Zeichen dafür sei, dass man sich in diesem Sommer auf ein starkes Passagieraufkommen vorbereiten müsse.

  • Auf Korsika begeistert die Autovermietung durch Privatpersonen die Touristen

    Auf Korsika begeistert die Autovermietung durch Privatpersonen die Touristen

    Ein Besuch auf Korsika kann sich ohne Auto schnell als schwierig erweisen. Doch angesichts explodierender Preise bei den klassischen Autovermietern und eines begrenzten Fuhrparks entscheiden sich immer mehr Urlauber für die Anmietung von Fahrzeugen von Privatpersonen.

    Die île de beauté (Insel der Schönheit) zieht jedes Jahr Millionen von Touristen an, die es kaum erwarten können, die berühmten Landschaften zu erkunden. Doch ohne eigenes Fahrzeug kann die Reise zu einer Tortur werden. Ein Problem sind die Preise der Autovermieter, die seit Covid-19 mächtig in die Höhe geschnellt sind. Laut dem Sender France 3 Corse wurde der Fahrzeugpark der klassischen Autovermieter um 30% reduziert.

    Ein Umstand, der die Rechnung für Urlauber schnell drastisch in die Höhe treiben kann, weshalb inzwischen immer mehr von ihnen die Autovermietung zwischen Privatpersonen bevorzugen. „Wenn man ein Auto bei einem professionellen Anbieter mietet, liegt man bei über 1.000 Euro pro Woche. Hier liegt man bei 250 Euro“, erklärt ein Touristenpaar, das sich für das Fahrzeug eines Einheimischen entschieden hat, gegenüber France 3. Bei einem Unfall oder einer Panne springt die Versicherung des Vermieters ein, sodass für die Nutzer keine zusätzlichen Versicherungskosten anfallen. Diverse Plattformen, die Fahrzeuge von Privatpersonen anbieten, bieten gleichzeitig auch die notwendigen Zusatzversicherungen für Schäden an den gemieteten Fahrzeugen.

    Die wirtschaftliche Attraktivität brachte eine steigende Begeisterung für diese Art der Autoanmietung. Die Zahl der spezialisierten Online-Plattformen explodiert (Ouicar, Zecar, Getaround, Roadstr…) und die Zahl der Privatvermieter wächst stetig. „Ich bin bis Mitte Juni ausgebucht, ich habe noch zwei Wochen im Juli frei und ich denke, dass ich im August ausgebucht sein werde“, freut sich Didier Thébaud, ein privater Vermieter. Die Gelegenheit für den 40-Jährigen, sein Auto aus der Garage zu holen und den Sommer über sein Taschengeld aufzubessern.

  • Hohe Preise für Zugtickets schockieren die Franzosen

    Hohe Preise für Zugtickets schockieren die Franzosen

    Es hagelt Kritik an der SNCF. Die Nutzer beklagen einen außergewöhnlichen Anstieg der Preise für Zugtickets kurz vor dem Sommer. 

    In einer Studie des französischen Statistikamtes INSEE wurde festgestellt, dass die Fahrpreise in den letzten drei Monaten um 15% gestiegen sind. Diese Zahlen werden von der SNCF jedoch bestritten, die behauptet, dass die Preise viemehr um 7% gesunken seien.

    Für die Reisenden ist der Anstieg dennoch spürbar: Eine einfache Fahrt von Paris nach Nizza kostet 250 Euro und eine Hin- und Rückfahrt von Paris nach Nantes 215 Euro, wie der Sender RTL berichtet. Da der Sommer vor der Tür steht und die Kraftstoffpreise explodieren, befürchten die Franzosen nun, dass sie wegen der exorbitanten Preise der SNCF noch nicht mal mehr mit dem Zug fahren können.

    Wie viel kostet ein Zugticket?
    Laut INSEE sind die Preise für Zugtickets innerhalb eines Jahres im Februar um 11,7%, im März um 13,8% und im April um 14,6% gestiegen. Die SNCF behauptet jedoch, dass die Preise um 7% gesunken sind. Um zu diesen unterschiedlichen Schlussfolgerungen zu gelangen, haben beide Seiten unterschiedliche Berechnungsmethoden angewandt: Das INSEE schaut sich die Preise an, die auf den Websites beim Online-Fahrkartenverkauf angegeben werden, während die SNCF sich auf die Preise der Fahrkarten im analogen Verkauf stützt.

    Die Reisenden scheinen allerdings eher der Meinung des INSEE zu sein. Auf dem Sender RTL beklagen einige Reisende, dass die Preise unerschwinglich geworden seien: „Ich fahre von London nach Paris, Paris-Lyon, Lyon-Marseille und Marseille-Saint Raphaël. Das kostet 1.200 Euro“, sagt eine Reisende.

    Trotz dieser horrenden Preise bleiben andere Fahrten erschwinglich. Eine einfache Fahrt mit einem Intercités zwischen Toulouse und Paris kann diese Woche zwischen 53 und 110 Euro kosten. Eine Fahrt von Toulouse nach Nizza kostet zwischen 48 und 77 Euro, wenn man bis Dienstag oder Mittwoch bucht. Für viele Franzosen sind die Tarife jedoch insgesamt viel zu teuer.

    Die SNCF verteidigt sich
    Christophe Fanichet, CEO von SNCF Voyageurs, äußerte sich gegenüber der Zeitung Journal Du Dimanche zu der Preiserhöhung. „Die Preise sind bezüglich der Alltagszüge stabil geblieben, da keine Region die Tarife erhöht hat. Eine von vier TGV-Fahrkarten hat eine Preisobergrenze“, sagte er. Seiner Meinung nach wäre es „interessanter“, die Preise von 2022 „mit denen von 2019“ zu vergleichen. In beiden Zeiträumen hat die Covid-19-Gesundheitskrise keinen Einfluss auf die Preise.

    Christophe Fanichet gibt aber immerhin zu, dass einige Preise in diesem Jahr „im Vergleich zu 2021 leicht gestiegen“ seien. Die Preiserhöhung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, kurz vor dem Sommer, und vertieft die Vorbehalten, die viele Franzosen sowieso schon gegenüber der SNCF haben.

  • Rückreiseverkehr am Himmelfahrtswochenende: über 850 km Stau am Mittag auf den Autobahnen

    Rückreiseverkehr am Himmelfahrtswochenende: über 850 km Stau am Mittag auf den Autobahnen

    Am Ende des verlängerten Wochenendes sind viele Rückkehrer auf den Straßen unterwegs. Die Hauptschwierigkeiten betreffen vor allem die A7 in Südfrankreich.

    Der Verkehr war am Sonntagmittag auf den Hauptverkehrsachsen des Landes anlässlich der Rückreisewelle des Himmelfahrtswochenendes sehr belastet. Es gab bereits am Mittag etwas mehr als 850 km Staus und Behinderungen.

    Die Hauptschwierigkeiten konzentrierten sich gegen 12:30 Uhr vor allem auf den Süden, insbesondere auf der A7 mit stockendem Verkehr über 80 km von Mornas (Vaucluse) bis Portes-lès-Valence (Drôme).

    Die Fahrzeit zwischen Orange und dem Süden von Lyon betrug gegen 13.00 Uhr auf der „Autoroute du Soleil“ laut einem aktuellen Bulletin des Betreibers Vinci Autoroutes 3 Stunden 50 Minuten statt 1 Stunde 40 Minuten.

    Laut Vinci Autoroutes dauerte es auf der A8 von Nizza nach Orange nicht weniger als 3 Stunden 10 statt 2 Stunden 20 und auf der A9 von Narbonne aus 2 Stunden 30 Uhr statt 1 Stunde 40.

    Weitere Verzögerungen verzeichnete Vinci Autoroutes auch im Westen des Landes bis hinauf in die Hauptstadt. So betrug die Fahrzeit auf der A63 von der spanischen Grenze bis Bordeaux 2 Stunden 50 statt der üblichen 2 Stunden. Auch die Autofahrer auf der A10 mussten heute besonders viel Geduld aufbringen: 3 Stunden 30 statt  sonst 2 Stunden 10 zwischen der Bordeaux und Poitiers und 03 Stunden 50 statt sonst 2 Stunden 30 zwischen Poitiers und Saint-Arnoult-en-Yvelines, kurz vor Paris.

  • Schweiz: Französin und Spanier durch herabfallenden Eisblock getötet

    Schweiz: Französin und Spanier durch herabfallenden Eisblock getötet

    Sieben Hubschrauber waren im Einsatz sowie rund 40 Rettungskräfte.

    Zwei Bergsteiger – eine Französin und ein Spanier – wurden am Freitag im Südwesten der Schweiz durch herabfallende Seracs (große Eisblöcke) getötet und neun weitere Personen wurden verletzt, wie die Polizei in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    Siebzehn Bergsteiger befanden sich auf einer Höhe von 3.400 Metern im Bereich des „Plateau du Déjeuner“ beim Aufstieg zum Grand-Combin, als sie von den Seracs erfasst wurden.

    „Zwei Personen starben noch an der Unfallstelle. Es handelt sich um eine 40-jährige französische Staatsbürgerin mit Wohnsitz in Frankreich sowie um einen 65-jährigen Spanier mit Wohnsitz in Spanien“, so die Polizei.

    Neun Bergsteiger, von denen zwei schwer verletzt wurden, wurden mit Hubschraubern in zwei Krankenhäuser in Lausanne geflogen, so die Mitteilung der Behörden. Weitere Bergsteiger wurden mit Helikoptern von der Unfallstelle evakuiert.

    Die Polizei erinnerte daran, dass man doppelt vorsichtig sein oder sogar auf geplante Touren verzichten sollte, wenn die Nullgradgrenze bei etwa 4.000 Metern liegt.

    Der Grand-Combin ist mit 4.314 Metern der zweithöchste Gipfel der Westschweiz.

  • Vorsicht Betrug auf Facebook: „Geschenkkarte“ für Benzin entpuppt sich als Scam

    Vorsicht Betrug auf Facebook: „Geschenkkarte“ für Benzin entpuppt sich als Scam

    Auf Facebook kursiert derzeit ein „Tankkarten“-Betrug. Damit versuchen Ganoven, an die Bankdaten der Nutzer zu gelangen.

    Mitten in einer Zeit, in der die Kraftstoffpreise in die Höhe schnellen, muss man auf Betrügereien achten! Seit mehreren Wochen kursieren auf Facebook Betrugsversuche, die eine „Tankkarte“ vorgaukeln, die der französiche Kraftstoff-Konzern Total angeblich allen Internetnutzern anbietet, die bereit sind, ein bestimmtes Formular auszufüllen.

    Wie der Sender BFMTV festgestellt hat, werden auf Facebook fast identische Werbeanzeigen, die die Lieferung einer Total-Karte versprechen, mit der man 200 Liter für nur 1,95 Euro tanken kann, gezeigt. Verbreitet auf Konten wie „Le carburaпt des Français“, „Remises sur le carburant pour les Français“ oder auch „Cartes de carburant de Total Іnс.“, verweisen diese Anzeigen auf eine gefälschte Website in den Farben von Total, wo der Internetnutzer dann dazu aufgefordert wird, einen Fragebogen auszufüllen, bevor er sich für ein Gewinnspiel anmelden kann.

    „Phishing“
    Das Opfer wird aufgefordert, seine persönlichen Daten (Name, Vorname, Adresse, Telefonnummer usw.) anzugeben. Anschließend wird es aufgefordert, seine Kreditkartennummer anzugeben, um die oben genannten 1,95 Euro zu bezahlen. Und hier schnappt die Falle zu.

    Diese Art von Betrug, die typisch für soziale Netzwerke ist, wird als Phishing bezeichnet. Die Technik der Betrüger besteht darin, den Internetnutzer dazu zu bringen, persönliche Daten (Zugangskonten, Passwörter usw.) anzugeben. Sobald diese Daten in ihrem Besitz sind, können sie von den Betrügern zu ihrem Vorteil verwendet werden.

    Man kann sich leicht vorstellen, welcher Schaden angerichtet werden kann, wenn Kreditkartennummer, der dreistellige CV-Code gemeinsam mit Namen und korrekter Adrese des Karteninhabers in die Hände von Betrügern fallen.

  • EasyJet: Warum hat die Fluggesellschaft am Donnerstag 200 Flüge gestrichen?

    EasyJet: Warum hat die Fluggesellschaft am Donnerstag 200 Flüge gestrichen?

    Die Fluggesellschaft easyJet hat am Donnerstag, den 26. Mai, 200 Flüge in Frankreich gestrichen. Betroffen waren insbesondere Flüge, die zwischen 12 und 14 Uhr abfliegen sollten.

    Schwarzer Donnerstag für easyJet-Kunden. Mindestens 200 Flüge wurden von der Billigfluggesellschaft am Donnerstag, dem 26. Mai, gestrichen. EasyJet gab an, von Computerproblemen betroffen zu sein und riet den Kunden, ihre Buchungsinformationen zu überprüfen, bevor sie sich zum Flughafen begaben.

    Flüge, die zwischen 12.00 und 14.00 Uhr abfliegen sollten, waren betroffen, teilte die Billigfluggesellschaft laut dem Sender BFMTV mit. Sie sollten von Großbritannien, aber auch von anderen Flughäfen in Europa, insbesondere Paris, starten.

    „Wir entschuldigen uns bei unseren Kunden, deren Flüge von den Computerproblemen betroffen waren“, twitterte die Fluggesellschaft um 17:05 Uhr.

    „Unser IT-Team bemüht sich, die Systeme so schnell wie möglich wiederherzustellen“, erklärte easyJet. Zuvor hatte die Fluggesellschaft in einer Pressemitteilung erklärt, dass „Flüge, die zwischen 13:00 und 15:00 Uhr britischer Zeit abfliegen sollen, betroffen sein könnten“.