Kategorie: Tourismus

  • Brand auf einem Campingplatz in Grau-du-Roi: 3.000 Menschen evakuiert

    Brand auf einem Campingplatz in Grau-du-Roi: 3.000 Menschen evakuiert

    Umfangreiche Mittel mussten am Montag, dem 13. Juni, von der Feuerwehr des Departements Gard eingesetzt werden. 240 zusätzliche Feuerwehrleute aus den benachbarten Departements wurden gerufen, nachdem mehrere Waldbrände im Departement Gard ausgebrochen waren.

    Im Departement Gard kam es am Montag, dem 13. Juni, zu mehreren größeren Brandausbrüchen, von denen einer 60 Bungalows auf einem der größten Campingplätze Europas in Le Grau-du-Roi zerstörte. Laut der letzten Mitteilung der Feuerwehr waren die Brände um 20.45 Uhr „unter Kontrolle“, blieben aber während der Nacht unter Beobachtung.

    https://www.youtube.com/watch?v=-fquIhAtYFE

    Mehrere verschiedene Brandausbrüche
    In Grau-du-Roi, einem Badeort an der Küste des Departements Gard, war das erste Feuer des Tages kurz vor 14 Uhr auf dem Campingplatz Espiguette ausgebrochen, der über 2.000 Stellplätze auf 42 Hektar zwischen Meer und Camargue verfügt.

    In Serviers, 20 km nördlich von Nîmes, brannten etwa 100 Hektar Wald. Im Laufe des Tages wurden zahlreiche Canadair-Löschflugzeuge eingesetzt, um die Flammen zu löschen.

    In Ledenon, einer Gemeinde in der Nähe des berühmten Pont du Gard, gingen ebenfalls 65 ha Unterholz, Wald und Buschwerk in Flammen auf. Etwa 60 Feuerwehrleute, die von Kollegen aus dem Departement Vaucluse unterstützt wurden, waren im Einsatz, um Wohnhäuser zu schützen, darunter ein Gestüt mit 30 Pferden.

    Nicht weit davon entfernt, in Blauzac, wo auch Canadairs zum Einsatz kamen, brannten weitere 20 ha ab. Die Vielzahl der Brandausbrüche in einem sehr kurzen Zeitraum habe die Arbeit der Rettungskräfte erschwert, betonte die Feuerwehr und forderte die Bevölkerung in dieser „risikoreichen Zeit“ zu „größter Wachsamkeit“ auf.

    60 Bungalows in Rauch aufgegangen
    Auf dem Campingplatz Espiguette wurden 60 Bungalows vollständig zerstört, so die Präfektur des Departements Gard in einer Erklärung. Am späten Nachmittag war das Feuer auch hier unter Kontrolle.

    3.000 Urlauber in Sicherheit gebracht
    Unter den 3.000 Urlaubern, die am Montag, dem 13. Juni, auf dem Campingplatz registriert waren, gab es nach Angaben der Präfektur keine Verletzten. „Die Urlauber wurden in Sicherheit gebracht oder haben das Gebiet auf eigene Faust in Richtung des Kongresszentrums der Stadt und des Yachtclubs verlassen: Keine Person auf dem Campingplatz ist mehr in Gefahr“.

    „Die anderen Campingplätze in der Umgebung wurden gebeten, die evakuierten Urlauber eventuell Abend aufzunehmen. Eine medizinisch-psychologische Notfallzelle ist vom Roten Kreuz des Departements Gard eingerichtet worden“, teilte die Präfektur ebenfalls mit.

  • Flugausfälle bei Easyjet während der Ferien im Juli und August

    Flugausfälle bei Easyjet während der Ferien im Juli und August

    Die französischen Piloten der Fluggesellschaft Easyjet rechnen damit, dass es in diesem Sommer aufgrund des straken Personalmangels zu massiven Flugausfällen kommen könnte.

    Die französischen Piloten der britischen Billigfluggesellschaft Easyjet haben einen Brief an ihre Geschäftsleitung geschrieben, in dem sie davor warnen, dass es in diesem Sommer aufgrund von Personalmangel zu massiven Flugausfällen kommen könnte, nachdem die Fluggesellschaft bereits an den langen Wochenenden im Frühjahr in Schwierigkeiten geraten ist. Die Piloten sind insbesondere über den Personalmangel besorgt, „hauptsächlich bei den Flugbegleitern und auch bei den Flugkapitänen“, sagt der Vorsitzende der Gewerkschaft Syndicat national des pilotes de lignes (SNPL) der Fluggesellschaft, Arnaud Wiplier.

    Lesen Sie auch: EasyJet: Warum hat die Fluggesellschaft am 26. Mai 200 Flüge gestrichen?

    Der Brief, der der britischen Online-Zeitung Inews zugespielt wurde, erreichte die Geschäftsleitung am Montag, dem 6. Juni. Die Piloten haben „den Eindruck, dass die Geschäftsleitung das Ausmaß des Problems nicht begriffen zu haben scheint“, so die Gewerkschaft. „Wenn wir nicht in der Lage sind, für ein dreitägiges Wochenende zu planen, wie können wir dann den ganzen Sommer planen?“ Die Fluggesellschaft sei „weniger gut vorbereitet als in anderen Jahren“ und wird sich gezwungen sehen, Flüge in einem Ausmaß zu streichen, wie es „seit zehn Jahren nicht mehr vorgekommen ist“, befürchtet Arnaud Wiplier. Störungen, die bereits auf einigen europäischen Flughäfen aufgrund des Personalmangels zu verzeichnen sind, „werden diesen Sommer ihren Höhepunkt erreichen“.

    Die Fluggesellschaft hat laut der Gewerkschaft SNPL geplant, in Frankreich rund 100 Flugbegleiter einzustellen, aber „es braucht Zeit, diese Leute zu rekrutieren und auszubilden“. Arnaud Wiplier beklagt, dass aufgrund von Covid-19 die am Londoner Flughafen Luton ansässigen Teams, die für die Planung und Überwachung des Flugbetriebs zuständig sind, reduziert wurden.

    „Wenn jemand krank ist, gibt es nur noch eine Person, die die Korrektheit der Planungen für den nächsten Tag für ganz Europa überprüft, so dass es zu späten Stornierungen kommt, weil man zu spät merkt, dass es für einzelne Flüge keine verfügbare Besatzung mehr gibt“, beschreibt der Gewerkschaftsvertreter. Die Piloten schlagen vor, Nebenstellen zu diesem Operationszentrum einzurichten, denn „die in Luton schaffen es nicht, das ganze Netzwerk zu verwalten“.

    Schließlich sind die Piloten über den Einsatz des Subunternehmers SmartLynx besorgt, eines Spezialisten für Wet-Lease-Flüge, der von der ECA, der Organisation, die die europäischen Piloten vertritt, sehr schlecht bewertet wurde. „Wir verlangen von Easyjet, sicherzustellen, dass die Arbeitsbedingungen der Piloten es ihnen auch wirklich ermöglichen, sicher zu fliegen“, betont Arnaud Wiplier, der den Einsatz von „nicht bei Easyjet angestellten Piloten vom „Typ Uber“ beklagt.

    „Keine Verschlechterung der Flugsicherheit“
    Als Reaktion auf diesen Brief stellte die Fluggesellschaft Easyjet klar, dass sie das „Wohlbefinden“ und die „Sicherheit“ ihrer „Mitarbeiter“ und „Kunden“ als „absolute Priorität“ betrachte. Laut Easyjet wird „ein konstruktiver und offener Dialog mit den Gewerkschaften“ gepflegt. Die Fluggesellschaft versichert ihre Bereitschaft, „direkt“ auf den Brief der Gewerkschaft ihrer französischen Piloten zu antworten.

    „Die Gewährleistung eines sicheren und zuverlässigen Flugbetriebs für unsere Kunden und unsere Besatzungen ist eine Priorität für easyJet, und unser Sicherheitsberichtssystem zeigt keine Verschlechterung der Flugsicherheit aufgrund des aktuellen Betriebsumfelds“, erklärt die Fluggesellschaft, die auch versichert, dass sie „zusätzliche Ressourcen für die Sommersaison bereitgestellt hat, insbesondere durch die Einstellung von 100 zusätzlichen Kabinenmitarbeitern“. Gleichzeitig räumt das Unternehmen ein, dass das „derzeitige schwierige Betriebsumfeld“ „weiterhin Auswirkungen hat, die sich in der Annullierung eines kleinen Teils der Flüge niederschlagen“ können.

  • USA beenden Covid-Testpflicht für Reisende aus Frankreich

    USA beenden Covid-Testpflicht für Reisende aus Frankreich

    Die Behörden in den USA haben das Ende der Covid-Testpflicht für Einreisende aus Frankreich bekannt gegeben. Das bedeutet, dass vollständig geimpfte Personen nun wieder ohne Tests zwischen Frankreich und den USA reisen können.

    Frankreich und weite Teile Europas hatten die Testpflicht für vollständig geimpfte Reisende aus den USA im Frühjahr aufgehoben, doch die Vereinigten Staaten verlangten weiterhin, dass alle ankommenden Reisende einen negativen Test nachweisen müssen.

    Am Freitag gab die Regierung Biden jedoch bekannt, dass sie die Testpflicht nicht verlängern wolle.

    Die neue Regelung gilt seit Sonntag. Die USA verweigern derzeit noch allen ungeimpften Reisenden die Einreise – dies gilt allerdings nicht für US-Bürger, in den USA ansässige Personen oder Personen, die aus wichtigen Gründen reisen – eine Aufhebung dieser Reiseeinschränkung wurde noch nicht angekündigt.

    Die US-Gesundheitsbehörde machte klar erklärte, dass die Testpflicht wieder eingeführt werden könnte, wenn neue Covid-Varianten auftauchen, und empfiehlt Reisenden weiterhin, Tests vor der Reise durchzuführen.

    In Frankreich gelten alle Personen als vollständig geimpft, die

    • mit einem von der WHO zugelassenen Impfstoff (Pfizer, Moderna, AstraZeneca oder Johnson & Johnson) geimpft sind
      7 Tage nach der letzten Dosis bzw. 28 Tage im Falle der Einzeldosis-Impfstoffe von Johnson & Johnson
    • ODER mindestens 7 Tage vor der Einreise eine Einzeldosis des Impfstoffs erhalten haben, nachdem sie sich zuvor von Covid erholt haben
    • eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, wenn seit der letzten Dosis Ihres Impfstoffs mehr als 9 Monate vergangen sind. Nach der Auffrischungsimpfung ist eine zweite Impfung nicht erforderlich, auch wenn seit der Auffrischung bereits mehr als 9 Monate vergangen sind.
    • Das mischen von Impfstoffen ist zulässig.
  • Preise für Zug- und Flugtickets: Einige Tipps zum Sparen

    Preise für Zug- und Flugtickets: Einige Tipps zum Sparen

    Seit die Preise für Zug- und Flugreisen gestiegen sind, versuchen immer mehr Reisende, Geld zu sparen.

    Wenn man eine Reise plant, können die Wahl des Transportmittels und die Suche nach dem günstigsten Tarif viel Zeit in Anspruch nehmen. Vor allem, wenn das Budget beschränkt ist. Hier einige Tipps, die erlauben, nicht den vollen Preis für den Zug oder das Flugzeug zu bezahlen.

    Ob man nun Schienen oder die Luft bevorzugt, einige Möglichkeiten sind beiden Verkehrsmitteln gemeinsam. Wie zum Beispiel: Reisen in verkehrsschwachen Zeiten; möglichst nicht während der Schulferien verreisen und auch nicht am Freitagabend oder samstags. Die Rückreise sollte man nicht für einen Sonntagabend planen.

    Ein weiterer Schlüssel zum Sparen ist eine langfristige Planung. Denn, je höher die Nachfrage, je näher man am Abflugtermin ist, desto höher ist der Preis. Das ist bei TGVs und Flugzeugen gleichermassen der Fall.

    Speziell für Zugreisen sollte man einen Blick auf die verschiedenen Vorteilskarten der SNCF (Jugendliche, Erwachsene, Senioren) werfen, die den Preis in der zweiten Klasse eines TGV nach oben begrenzen: 39 Euro bis zu einer Fahrzeit von 1,5 Stunden, 59 Euro von 1,5 bis 3 Stunden, 79 Euro über 3 Stunden hinaus. Bei Karten zu 49 Euro kann auch eine Begleitperson von diesen Vorteilen profitieren.

    Ein weiterer Tipp: Wer genug Zeit für seine Reise hat, kann den TER und seine Festpreise ins Auge fassen, ohne dabei die bestehenden regionalen Ermäßigungen zu vergessen. Wenn man den teureren TGV meiden möchte, dann gibt es auch das Angebot der SNCF „Ouigo train classique“. Der im April eingeführte Zug fährt nicht über eine TGV-Strecke, daher ist die Fahrt langsamer (5 Stunden für Paris-Lyon statt 1,5 Stunden), aber deutlich billiger: 10 bis 30 € für eine Fahrt von Paris nach Nantes oder Paris-Lyon.“

    Flugreisen
    Durch den Wechsel des Flughafens kann man tatsächlich Geld sparen. Das kann insbesondere dann von Vorteil sein, wenn man nahe der Grenze lebt. Das hängt mit den Steuern zusammen – jeder Flughafen hat seine eigenen Gebühren. In Frankreich sind sie höher als an anderen europäischen Flughäfen, also ist es oft billiger, von einem anderen Land abzufliegen. Dabei sollte man besonders auf Flughäfen achten, von denen Billigflieger abfliegen.

    Man sollte auch nicht zögern, Online-Vergleichsrechner (Google Flight, Kayak…) zu nutzen, mit denen man die Preise für mehrere Tage vergleichen kann.

    Ein weiterer Trick, um die Ausgaben zu optimieren, ist, das Ticket mit möglichst wenigen Optionen zu buchen, z. B. ein Ticket ohne Gepäck. Manchmal ist es nämlich günstiger, ein billigeres Ticket zu kaufen und für das aufgegebene Gepäck später zuzuzahlen.

  • Ein Viertel aller Flüge von Paris CDG fällt wegen eines Streiks am Donnerstag aus

    Ein Viertel aller Flüge von Paris CDG fällt wegen eines Streiks am Donnerstag aus

    Ein Viertel der Flüge vom Pariser Flughafen Charles de Gaulle für Donnerstag, 9. Juni, wird gestrichen, nachdem Gewerkschaften zum Streik aufgerufen haben.

    Der Streik der Flughafenmitarbeiter betrifft nur Flüge, die am Donnerstag, den 9. Juni, vom Flughafen Charles de Gaulle abfliegen. Der Flughafenbetreiber meldete am Mittwoch, dass etwa ein Viertel der Flüge gestrichen werde.

    Laut der Betreibergesellschaft ADP haben die französischen Luftfahrtbehörden die Fluggesellschaften aufgefordert, die Zahl der Abflüge vom Flughafen Paris-Charles de Gaulle zwischen 7 und 14 Uhr entsprechend zu reduzieren.

    Passagiere, deren Flüge betroffen sind, werden von ihrer jeweiligen Fluggesellschaft kontaktiert. Sollten sie keine Nachricht erhalten, wird ihnen geraten, sich wie geplant zum Flughafen zu begeben.

    Passagiere werden jedoch vor längeren Warteschlangen als üblich gewarnt, sowohl am Flughafen Charles de Gaulle als auch am Flughafen Orly. Es wird geraten wird, frühzeitig am Checkin zu erscheinen.

    Der Streik des Flughafenpersonals ist Teil eines seit langem andauernden Streits über die Bezahlung und die Arbeitsbedingungen.

    Langstreckenpassagiere, die von Pariser Flughäfen aus abflogen, berichteten bereits über lange Warteschlangen. Allgemein wird vor schwerwiegenden Personalengpässen während des Sommers gewarnt.

  • Benzinpreise stiegen letzte Woche in Frankreich wieder über 2 Euro – trotz Tankrabatt

    Benzinpreise stiegen letzte Woche in Frankreich wieder über 2 Euro – trotz Tankrabatt

    Es ist das erste Mal seit drei Monaten, dass der Benzinpreis wieder über die Marke von zwei Euro pro Liter gestiegen ist. Obwohl die Regierung einen Rabatt von 18 Cent pro Liter eingeführt hat.

    Die Preise der Treibstoffe sind letzte Woche in Frankreich wieder gestiegen. Ein Liter Benzin ist trotz des von der Regierung eingeführten Tankrabatts wieder über die 2-Euro-Marke gestiegen, wie aus den offiziellen Zahlen vom Dienstag hervorgeht. Super bleifrei 95 erreichte letzte Woche durchschnittlich 2,1012 Euro pro Liter und bleifrei 95-E10 stieg auf durchschnittlich 2,0660 Euro. Das zeigen die am Freitag veröffentlichten Zahlen des Ministeriums für den ökologischen Übergang.

    Super 95 und 95-E10 haben seit März im Durchschnitt nicht mehr über 2 Euro gelegen. Dieselkraftstoff stieg auch stark an, blieb aber mit 1,9615 Euro pro Liter unter der symbolischen 2-Euro-Schwelle. In den hohen Preise ist der von der Regierung eingeführte Rabatt von 18 Cent pro Liter, von dem Präsident Emmanuel Macron kürzlich angekündigt hat, dass er auch im August gültig beliben soll. Die Ölpreise bewegen sich insbesondere seit der russischen Invasion in der Ukraine auf hohem Niveau und haben vor kurzem durch das von der Europäischen Union angekündigte schrittweise Embargo einen weiteren Schub erhalten.

    Der Ölpreis lag am Dienstag bei fast 120 USD pro Barrel. Der spezifische Anstieg von bleifreiem Benzin, das wie üblich wieder teurer als Dieselkraftstoff ist, ist auch auf saisonale Faktoren zurückzuführen. Bleifrei ist der am meisten verbrauchte Kraftstoff in den Vereinigten Staaten, die sich auf die Sommersaison („driving season“) vorbereiten. Seit Mai kaufen die amerikanischen Importeure mehr bleifreies Benzin, um die zusätzliche Nachfrage decken zu können, was sich wiederum auf die Preise in Europa auswirkt.

    Vor dem Hintergrund der hohen Inflation bereitet die Regierung für den Herbst eine spezifischere Unterstützungsmaßnahme für „Vielfahrer“ vor. „Für diejenigen, die täglich viele Kilometer zurücklegen, um entweder zu ihrer Arbeit zu gelangen oder im Rahmen ihrer Arbeit“, werde „eine Maßnahme (…) zum Schuljahresbeginn eingeführt“, kündigte Premierministerin Elisabeth Borne am Dienstag an.

  • Auf dem Mont-Saint-Michel tauchen die Besucher ins Mittelalter ein

    Auf dem Mont-Saint-Michel tauchen die Besucher ins Mittelalter ein

    Um neues Publikum anzuziehen, bietet der berühmte Mont-Saint-Michel jetzt eine Reise durch die Jahrhunderte an.

    Das Smartphone in der einen Hand, die Kopfhörer in den Ohren, lauschen zwei hochkonzentrierte Touristinnen den Geheimnissen des Mont-Saint-Michel. Ein Spaziergang durch die Gassen, die Abtei, die Stadtmauern und die Türme des Monuments, wobei im Hintergrund die Geschichte des berühmten Ortes zu hören ist. Um des Erlebnis wirklicher erscheinen zu lassen, wird die Geschichte von Schauspielern erzählt. „Das ist nett, aber auch lehrreich“, sagt eine junge Touristin gegenüber Franceinfo. Beim Klang von Spitzhacken erfährt der Besucher von den technischen Herausforderungen beim Bau des Mont-Saint-Michel, als Mauern und Gewölbe hochgezogen wurden. Er erlebt die Schlachten des Hundertjährigen Krieges, in dem der Mont-Saint-Michel den Engländern Widerstand leistete. Ganz als als wäre er selbst dabei gewesen. Das lebendige Eintauchen in die Geschichte wird durch eine App ermöglicht, die Touristen und Besucher auf das eigene Handy herunterladen können. Geboten werden 21 Episoden, die sich über fast zwei Stunden erstrecken. Die Geschichten wurden auf der Grundlage von Fakten erstellt, die von Historikern streng überprüft wurden.

    Mit dieser neuen ungewöhnlichen Besichtigung des Mont-Saint-Michel, die von dem Start-up-Unternehmen Talaria-XR entwickelt wurde, hofft das Fremdenverkehrsamt, mehr Besucher anzulocken. „Es ermöglicht uns, ein neues Publikum zu erreichen, Familien mit Teenagern zum Beispiel, die nicht gerne einem Fremdenführer folgen. Auf jeden Fall kann es Lust darauf machen, etwas mehr zu erfahren“, erklärt Direktor Hervé Bierjon. Auch Interessierte, die nicht vor Ort sind, können sich die Episoden in der App ansehen. Ein Zugang zur Kultur, der jedoch auch seinen Preis hat: 5 Euro 99.

  • Disneyland entschuldigt sich, weil ein Angestellter den Heiratsantrag eines Paares unterbricht

    Disneyland entschuldigt sich, weil ein Angestellter den Heiratsantrag eines Paares unterbricht

    Diese Szene hat in den sozialen Netzwerken für einen Aufschrei gesorgt: Ein Angestellter von Disneyland Paris unterbricht einen Heiratsantrag vor dem Schloss des Parks. Einige loben den gesunden Menschenverstand des Angestellten, während andere sich darüber empören, dass der romantische Moment ruiniert wurde.

    Ein Heiratsantrag im Disneyland? Das wünschen sich viele Paare… Am Freitag, dem 3. Juni, wollte ein Amerikaner, der das Disneyland Paris besuchte, seiner Freundin im Park einen besonders originellen Heiratsantrag machen. Abgesehen von einer Ablehnung seitens der Angebeteten konnte für den jungen Mann eigentlich nichts schiefgehen, zumindest theoretisch. Kaum hatte der Verliebte sich niedergelassen, um seiner künftigen besseren Hälfte den Ring zu überreichen, erschien ein Parkmitarbeiter und unterbrach den magischen Moment.

    Geziert mit den traditionellen Mickey-Mouse-Ohren, dem Symbol des Parks, forderte der Angestellte das junge Paar auf, diesen besonderen Moment gefälligst etwas weiter weg und an anderer Stelle zu erleben.

    Wie auf dem Video zu sehen ist, greift sich der Angestellte den Ring genau in dem Moment, in dem man die Menge applaudieren hört. Mit einer Armbewegung fordert er das Paar auf, von der Bühne herunterzukommen, auf der es sich befand: „Es ist toll, aber dort wird es noch besser sein“, sagt er zu ihnen.

    In der Tat befanden sich auf der Bühne pyrotechnische Gegenstände, die jederzeit gezündet werden konnten. Das Einschreiten des eifrigen Mitarbeiters mag zwar den Heiratsantrag ruiniert haben, aber es rettete dem Paar möglicherweise auch Gesundheit oder Leben.

    Das Video löste in den sozialen Netzwerken eine starke Kontroverse aus: Die einen beklagten einen „ruinierten“ Moment, die anderen meinten, der Angestellte habe „nur seinen Job“ gemacht.

    https://twitter.com/Mediavenir/status/1533403621995552768

    Disneyland entschuldigt sich
    Die Zeitung Newsweek berichtet, dass sich der Park nach dem Vorfall entschuldigt hat. „Wir bedauern die Art und Weise, wie das Ganze gehandhabt wurde“, sagte ein Sprecher von Disneyland. „Wir haben uns bei dem betroffenen Paar entschuldigt und angeboten, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen“.

    Disneyland bietet übrigens Hilfe, um einen Heiratsantrag auf die richtige Art und Weise zu machen. Der Service „Disney’s Fairy Tale Weddings“ verspricht, einen gelungen und romantischen Heiratsantrag von A bis Z zu betreuen.

  • Emmanuel Macron bestätigt Verlängerung des Tankrabatts von 18 Cent im August

    Emmanuel Macron bestätigt Verlängerung des Tankrabatts von 18 Cent im August

    In einem Interview mit der Zeitung La Dépêche du Midi bestätigte Emmanuel Macron, dass der Rabatt von 18 Cent auf Kraftstoffe im August verlängert wird.

    Emmanuel Macron bestätigte die Verlängerung des Tanrabatts, der eigentlich bis Ende Juli befristet war. Der Präsident bestätigte in einem Interview mit der Zeitung La Dépêche du Midi, dass der Rabatt von 18 Cent auf Kraftstoffe auch im August gelten werde. der Tankrabatt ist Teil der Maßnahmen, die von der Regierung eingeführt wurden, um die Kaufkraft der Franzosen zu stützen.

    der Präsident kündigte regelmäßige Regierungstreffen zum Thema Kaufkraft an. Es sollen Maßnahmen zur Senkung der Kraftstoffpreise, insbesondere für Benzin, und eine Regelung für Vielfahrer ab diesem Herbst, wie bereits von Bruno Le Maire angekündigt, auf den Weg gebracht werden.

    „Sommerrabatt“ von TotalEnergies
    Auch der Vorstandsvorsitzende von TotalEnergies kündigte eine neue Maßnahme an, die die Kraftstoffrechnung der Autofahrer in diesem Sommer entlasten soll. In einem Interview mit der Zeitung La Dépêche du Midi hatte Patrick Pouyanné einen „speziellen Sommer“-Rabatt angekündigt, der ab Juli eingeführt werden soll. „Wir werden insbesondere den Urlaubern, die diesen Sommer in die Ferien fahren, mit einem Rabatt von zehn Cent an allen TotalEnergies-Stationen an den französischen Autobahnen helfen“.

  • Elektroautos für 100 Euro pro Monat: „Das richtet sich an die Franzosen, die es am nötigsten haben“

    Elektroautos für 100 Euro pro Monat: „Das richtet sich an die Franzosen, die es am nötigsten haben“

    Die Ministerin für den Energiewandel sagte auf die Frage nach dieser von Emmanuel Macron versprochenen Maßnahme, dass dies „nicht sofort“ geschehen werde. Es war ein Versprechen des Kandidaten Macron: ein soziales „Leasing“ für ein Elektroauto für 100 Euro im Monat. Die Ministerin für den ökologischen Übergang, Agnès Pannier-Runacher, war am Donnerstag, dem 2. Juni, zu Gast auf franceinfo und erläuterte die Bedingungen. Lesen sie auch: Emmanuel Macron verspricht das Elektroauto für 100 Euro im Monat „Das richtet sich an die Franzosen, die es am nötigsten haben“, sagte sie, betonte aber auch, dass die genauen Kriterien noch festgelegt werden müssten. Die Ministerin nannte „zwei Kategorien“ von Begünstigten, „die unbestritten sind diejenigen, für die das Fahrzeug ein Arbeitswerkzeug ist“, wie etwa freiberufliche Krankenschwestern, und diejenigen, die nicht die finanziellen Mittel haben, auf ein sauberes Fahrzeug umzusteigen, weil es heute auf dem Markt für sie zu teuer ist. 100 000 Haush…

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