Kategorie: Tourismus

  • In der Gemeinde Coupiac bietet die kommunale Tankstelle Treibstoff zu einem unschlagbaren Preis an

    In der Gemeinde Coupiac bietet die kommunale Tankstelle Treibstoff zu einem unschlagbaren Preis an

    Wie kann man eine Tankstelle mit sehr günstigen Preisen aufrechterhalten? Im Departement Aveyron ist die Gemeinde Coupiac ein gutes Beispiel. Als Eigentümerin einer Tankstelle, die von einem Verein betrieben wird, bietet sie den Autofahrern unschlagbare Preise. Sie ist die einzige in einem Umkreis von 17 km. Die Tankstelle in Coupiac (Aveyron) gibt jährlich fast 400.000 Liter Benzin ab. Die Gemeindeverwaltung wurde 1990 Eigentümerin der Tankstelle. Sie war die erste ländliche Tankstelle in Frankreich, die von einer Gemeinde aufgekauft wurde. Sie ist heute immer noch im Besitz der Gemeinde, aber ein Verein kümmert sich völlig selbstständig um den Kauf des Treibstoffs. In dieser Tankstelle bleiben die Preise konstant. Diesel kostet 1,86 Euro, bleifreies Benzin 2 Euro, und das unabhängig von der Marktentwicklung. Die Tankstelle ist vollautomatisch und bietet rund um die Uhr Benzin und Diesel an. Es gibt keine Angestellten, die bezahlt werden müssen. Die Organisation macht keinen Gewinn un…

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  • Urlaubsfahrt: Welche Tankstellen bieten an diesem Wochenende gute Preise an?

    Urlaubsfahrt: Welche Tankstellen bieten an diesem Wochenende gute Preise an?

    Der Treibstoffrabatt der Regierung von 18 Cent bleibt auch im Sommer in Kraft. Mehrere Einzelhändler haben beschlossen, diesen Rabatt durch eigene Verkaufsaktionen zu ergänzen. Der Ölpreis ist wieder auf unter 100 $ pro Barrel gefallen. Ein Preisrückgang, der sich an den Zapfsäulen aber bisher nicht bemerkbar macht. Am Donnerstag, dem 7. Juli, lag der Durchschnittspreis für die in Frankreich verkauften Kraftstoffe laut der Website carbu.com bei 2,020 € für bleifrei 95 und 2,052 € für Diesel. Preise, die seit einer Woche leicht sinken. Nachdem nun alle Schüler seit Donnerstagabend offiziell in den Ferien sind, werden an diesem Wochenende die ersten Abfahrten in die Ferien auf den Straßen stattfinden. Lesen Sie auch: Abfahrt in die Ferien: Auf allen Hauptverkehrsachsen Frankreichs wird es am Wochenende schwierig werden In den Sommermonaten bleibt der Treibstoffrabatt der Regierung von 18 Cent bestehen. Mehrere Händler fügen dem ihre eigenen Sonderangebote hinzu. Géant und Casino: 0,85 € pro Liter. An der Kasse der Supermarkttankstelle bezahlt der Kunde den normalen Preis. Anschließend muss er sich am Empfang des Geschäfts einen Gutschein abholen, der der Differenz zwischen dem bezahlten Preis und 0,85 € entspricht. Der Gutschein ist bis Sonntag, den 10. Juli um 12 Uhr in den an diesem Tag geöffneten Geschäften ab einem Einkaufswert von 120 € gültig. Das Angebot gilt am Freitag, 8. Juli und Samstag, 9. Juli 2022 und wird bis zum 31. August jeden Freitag und Samstag gelten. Das Angebot gilt für eine Tankfüllung von maximal 40 Litern. Total: 12 Cent Rabatt an den Autobahnen. TotalEnergies bietet diesen Sommer an seinen Autobahntankstellen einen Sofortrabatt von 12 Cent an. Der Rabatt gilt sofort, ohne Gegenleistung, und wird zusätzlich zum staatlichen Kraftstoffrabatt von 18 Cent gewährt. Das Angebot gilt während der gesamten Sommerferien bis zum 31. August 2022. Das Angebot gilt an allen 121 TotalEnergies-Stationen an den französischen Autobahnen.
  • Covid-19: Der neue Gesundheitsminister fordert die Franzosen auf, in Zügen und Bussen die Maske aufzusetzen

    Covid-19: Der neue Gesundheitsminister fordert die Franzosen auf, in Zügen und Bussen die Maske aufzusetzen

    Der neue Gesundheitsminister François Braun, forderte am Freitag, dem 8. Juli, auf dem Sender France Inter vor dem Hintergrund der siebten Epidemiewelle die Franzosen auf, in Zügen und Bussen die Maske aufzusetzen. Am 27. Juni rief die ehemalige Gesundheitsministerin Brigitte Bourguignon die Franzosen dazu auf, in öffentlichen Verkehrsmitteln wieder Mundschutz zu tragen. Diesmal ist nun der neue Gesundheitsminister François Braun an der Reihe, „die Franzosen aufzufordern, die Maske in den Zügen, in den Bussen anzulegen“. „In überfüllten Orten, in den Zügen und Bussen, fordere ich die Franzosen auf die Maske aufzusetzen“, sagte der Minister heute auf France Inter. François Braun lehnte allerdings eine Rückkehr zur staatlich verordneten Maskenpflicht ab: „Ich glaube, dass unsere Mitbürger in den letzten zweieinhalb Jahren gelernt haben, was das Coronavirus ist. Ich möchte auf Verantwortung setzen“. Dies deckt sich mit den Worten von Premierministerin Elisabeth Borne, die am 6. Juli anges…

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  • Mücken: An der Küste von Grau-du-Roi werden Touristen von Stechmücken geplagt

    Mücken: An der Küste von Grau-du-Roi werden Touristen von Stechmücken geplagt

    Die ersten Touristen an der Küste des Languedoc erleben eine unangenehme Überraschung: eine ungewöhnlich starke Präsenz von Moskitos. Der Bürgermeister von Le Graud-du-Roi im Departement Gard ruft nach Hilfe.

    „Ich habe meinen Aufenthalt verkürzt, ich fahre nach Hause“. Zu Beginn des Sommers ist dies eine Reaktion, die kein Bürgermeister eines Badeortes hören möchte. Kaum sind sie in Grau-du-Roi im Departement Gard angekommen, haben Hunderte von Touristen denselben Reflex: Sie schmieren sich anstelle von Sonnencreme ein Anti-Mückenspray auf den Körper. Tausende von Mücken treiben am helllichten Tag am Strand, auf der Terrasse oder auf der Straße ihr Unwesen.

    „Die Mückenpopulation bringt starke Belästigungen mit sich“, stellt der Bürgermeister von Grau-du-Roi, Robert Crauste, auf seiner Facebook-Seite fest. Zwar hat die mit der Bekämpfung der Mücken beauftragte Organisation EID (Entente interdépartementale de démoustication) bereits aus der Luft gesprüht, doch das reicht nicht aus. „Ich habe die EID gebeten, dass dringend eine zusätzliche lokale Behandlung durchgeführt wird“, kündigt der Bürgermeister an.

    Gewitter, Hitze und schnelles Schlüpfen
    Aber warum gibt es so viele Mücken? Der EID erklärt, dass die jüngsten Gewitter und die große Hitze an der Küste des Departements Gard zu einer großen Mückenpopulation geführt haben. Gleichzeitig konnte das Regenwasser aufgrund der unruhigen See aus der Küstenregion nicht richtig abfließen. Der Schlupf der Larven erfolgte sehr schnell. Auch die Tigermücke „profitierte“ von diesen Wetterbedingungen. Zwar mit Flugzeugen, Hubschraubern und am Boden Gift ausgebracht, doch müssen die EID-Techniker die Vorschriften für Natura-2000-Gebiete beachten. Während der Brutzeit der Vögel dürfen sie nicht eingreifen. Die Moskitos nutzten dies aus…

    In den östlichen Pyrenäen verhinderte der jüngste Brand in Salses-le-Château und Opoul-Périllos, dass der Mückenbekämpfungsplan wie vorgesehen fortgesetzt werden konnte. Im Departement Hérault die Mückenbekämpfung mit Hubschraubern nicht durchgeführt werden.

    Trotzdem wurden seit dem 20. Juni fast 2.300 Hektar Feuchtgebiete behandelt.

  • Abfahrt in die Ferien: Auf allen Hauptverkehrsachsen Frankreichs wird es am Wochenende schwierig werden

    Abfahrt in die Ferien: Auf allen Hauptverkehrsachsen Frankreichs wird es am Wochenende schwierig werden

    In Richtung Abreise ist der Freitag auf nationaler Ebene orange und in der Ile-de-France und der Region Auvergne-Rhône-Alpes rot.

    Hinweis für Urlauber, die bereits am ersten Wochenende der Schulferien in Frankreich mit dem Auto verreisen wollen. Am Freitag, dem 8. Juli, und Samstag, dem 9. Juli, zum offiziellen Beginn der Schulferien, wird der Verkehr auf allen Hauptverkehrsachsen sehr dicht sein, wie die offizielle Webseite Bison futé ankündigt. Dies gilt insbesondere für den Süden und die Küstenregionen.

    In der Abreiserichtung wird der Freitag auf nationaler Ebene als orange und in der Ile-de-France und der Region Auvergne-Rhône-Alpes als rot eingestuft. Der Verkehr wird in beiden Regionen „ab dem späten Vormittag“ „sehr schwierig“ sein, so Bison futé.

    Die Region Auvergne-Rhône-Alpes wird am Samstag als schwarz eingestuft.
    Am Samstag wird das gesamte Hexagon als rot, mit Ausnahme der Region Auvergne-Rhône-Alpes, die als schwarz eingestuft wird. Die größten Behinderungen werden in der Abfahrtsrichtung im ganzen Land erwartet, insbesondere auf der Autobahn A7 Richtung Süden im Rhonetal.

    In der Region Ile-de-France wird der Verkehr „ab dem frühen Morgen auf der Autobahn A6 in Richtung Süden und A10 in Richtung Aquitanien und Westen sehr dicht sein“, betont Bison futé. „Auch auf der Autobahn A13 kann es ab der Mitte des Vormittags zu Verkehrsbehinderungen kommen“, so Bison futé. Die Behinderungen könnten sich bis zum Nachmittag hinziehen.

    Am Sonntag wird die Lage auf dem gesamten Straßennetz wahrscheinlich ruhiger sein, allerdings wird es auf der Autobahn A7 im Rhonetal in Nord-Süd-Richtung weiterhin zu Schwierigkeiten kommen. Insgesamt erwartet Bison futé 12 rote Tage und einen schwarzen Tag in dieser Sommerperiode.

  • Nach Tag mit mehreren Bränden jetzt „Mega-Feuer“ im Gard

    Nach Tag mit mehreren Bränden jetzt „Mega-Feuer“ im Gard

    Am Donnerstag wüteten mehrere Brände in Südfrankreich. Der Tag gipfelte in einem „Megafeuer“ in den Cevennen, das „Tausende Hektar“ bedroht. Die Feuerwehrkräfte sind in Bedrängnis und befürchten am Freitag ein „Schauspiel der Verwüstung“.

    Die Feuerwehrleute im Departement Gard kämpften die ganze Nacht hindurch gegen ein „Megafeuer“, das Tausende Hektar Land im Herzen der Cevennen bedroht, nachdem es am Donnerstag, dem 7. Juli, in der Region zu mehreren Bränden gekommen war, die durch extreme Hitze und Wind angefacht wurden.

    In Bordezac, an der Grenze zur Ardèche, hatte das Feuer bis zum späten Donnerstagabend bereits fast 600 Hektar Vegetation niedergebrannt. Bis Mitternacht hat das Feuer nach Angaben der Präfektur noch an Größe zugenommen und etwa 10 Kilometer Länge erreicht. Der Brand bedroht tausende weitere Hektar Vegetation.

    Anhaltender Wind
    „Wir müssen weitere Mittel einsetzen, da es sich um Bereiche handelt, die sehr, sehr schwer zugänglich sind“, sagte der Generalkontrolleur des Feuerwehr- und Rettungsdienstes des Departements (Sdis), Jean-Michel Langlais. Angesichts des „die ganze Nacht anhaltenden Windes, der uns die Arbeit sehr erschweren wird, müssen wir ein sehr großes Netz um das Feuer ziehen“.

    Die sieben Canadair-Flugzeuge und drei Dash-Hubschrauber haben gegen 6.30 Uhr ihre Flugrotation wieder aufgenommen.

    Von Bessèges aus waren am Donnerstagabend große Flammenfahnen auf drei weit voneinander entfernten Hügeln zu sehen. Die beeindruckende Rauchsäule war von der mehr als 50 Kilometer aus Richtung Nîmes zu sehen.

    „Dieses Feuer ist, wie soll ich sagen, ein Megafeuer“, erklärte Kommandant Tanguy Salgues, Kommunikationsbeauftragter der Feuerwehr des Departements Gard, gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.

    In dem betroffenen Gebiet gibt es viele Seekiefern, die sehr brennbar sind. Die Feuerwehr befürchtet ein Übergreifen des Feuers auf das andere Ufer der Cèze, wo im Jahr 1985 bei einem enormen Brand 10.000 Hektar abbrannten.

    70 Personen mussten am Abend evakuiert werden.

    Große Vorsicht bis Sonntag empfohlen
    Am Donnerstagabend wütete noch ein weiteres Feuer auf 235 Hektar Vegetation und Kiefern in Générac im Süden des Departements Gard. Im benachbarten Departement Bouches-du-Rhône mussten die Feuerwehrleute am Donnerstag 35 Brände bekämpfen, insbesondere in Arles, wo ein Feuer von Schilf und Gestrüpp in einem Gewerbegebiet ausbrach. Durch den starken Mistralwind breitete sich das Feuer schnell aus und übersprang schließlich die Nationalstraße 113, eine strategische Verbindung zur A54 zwischen Nîmes und Marseille, und schnitt sie in beide Richtungen ab.

    Nach einer ersten Bilanz der Rettungskräfte brannten vier Häuser ab und vier weitere wurden beschädigt. In Martigues mussten die Bewohner eines Altenheims vorübergehend evakuiert wurden.

    Auf Twitter empfahl die Generaldirektion für zivile Sicherheit, bis Sonntag „aufgrund einer sehr hohen Brandgefahr im Mittelmeerraum“ große Vorsicht walten zu lassen.

  • Covid-19: Wird es in diesem Sommer in öffentlichen Verkehrsmitteln wieder eine Maskenpflicht geben?

    Covid-19: Wird es in diesem Sommer in öffentlichen Verkehrsmitteln wieder eine Maskenpflicht geben?

    Zu einer Zeit, in der Frankreich mit einer siebten Covid-19-Welle konfrontiert ist, haben Städte wie Nizza in ihren öffentlichen Verkehrsmitteln die Maskenpflicht schon wieder eingeführt. Am Dienstag, 5. Juli, wurde die Schwelle von 200.000 neuen Ansteckungen innerhalb von 24 Stunden überschritten, wodurch das Land endgültig in einen neuen epidemischen Höhepunkt eintrat. Angesichts des hohen Ansteckungsgeschehens beschloss die Touristenstadt Nizza, am Mittwoch, dem 6. Juli, erneut das Tragen von Mundschutz in Verkehrsmitteln vorzuschreiben. Werden die Gesundheitsbehörden bald noch weiter gehen und das Tragen von Masken in allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Frankreich vorschreiben? Lernen, mit dem Virus zu leben Generell sollten die Menschen weiterhin auf sich und ihre Angehörigen achten. Nicht nur durch das Tragen von Masken, sondern zum Beispiel auch durch das Lüften von Räumen. Man muss einfach lernen, mit dem Virus zu leben, ist die Meinung einiger Experten. Nach Ansicht von Epid…

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  • Schulferien: Heute beginnen acht Wochen Urlaub von der Schule!

    Schulferien: Heute beginnen acht Wochen Urlaub von der Schule!

    Die Zeit der großen Ferien ist für die französischen Schüler gekommen! Acht Wochen Urlaub, in denen sich sowohl die Kleinsten als auch die Größten nach einem Jahr in der Schule erholen können.

    Adieu, Hefte und Stifte… An diesem Donnerstag, dem 7. Juli, beginnen die großen Schulferien. Nach diesem letzten Schultag werden die Schülerinnen und Schüler ihre Klassenzimmer für acht Wochen verlassen.

    6,5 Millionen Grundschüler, mehr als 3,2 Millionen Sekundarschüler und 1,9 Millionen Gymnasiasten freuen sich auf die Sommerferien 2022.

    Einige Gymnasiasten müssen jedoch noch einen Tag länger auf ihre Ferien warten. Die letzten mündlichen Prüfungen im Rahmen der Abiturprüfungen enden nämlich erst am Freitag, dem 8. Juli. Morgen werden also die letzten Schüler mit ihrem Abschlusszeugnis in der Tasche hoffentlich in die Ferien gehen können.

    Eine kleine Besonderheit in diesem Jahr ist, dass der Beginn der großen Ferien auf einen Donnerstag fällt. Der Grund dafür ist ein Gesetz, das besagt, dass der Schulkalender 36 Wochen umfassen muss. Da das neue Schuljahr am Donnerstag, dem 2. September, begonnen hat, können die Ferien erst am Donnerstag, dem 7. Juli beginnen.

  • Frankreich: Erstes mit Flüssigerdgas angetriebenes Passagierschiff

    Frankreich: Erstes mit Flüssigerdgas angetriebenes Passagierschiff

    Dieses Schiff, dessen Bau Ende 2019 begonnen hatte, hat nach Angaben der Werft in Saint-Nazaire einen Buchwert von „mehr als einer Milliarde Euro“.

    Die MCS World Europa wird an die italienisch-schweizerische Reederei MSC Crociere geliefert.
    LNG reduziert die CO2-Emissionen um 20% und die Feinstaubemissionen um 95% im Vergleich zu Schweröl, dem bisherigen Haupttreibstoff für Schiffe, und stößt kein Schwefeldioxid aus.

    „Dies ist ein bedeutender Schritt für die Dekarbonisierung der Kreuzfahrt“. Das erste in Frankreich gebaute Passagierschiff, das mit dem weniger gesundheitsschädlichen LNG (verflüssigtes Erdgas) angetrieben wird, wird Mitte Oktober 2022 an die italienisch-schweizerische Reederei MSC Crociere ausgeliefert, wie am Dienstag bei seiner Präsentation in den Chantiers de l’Atlantique bekannt gegeben wurde. „LNG ist heute der sauberste Kraftstoff, der für Kreuzfahrtschiffe verfügbar ist“, begrüßte Henri Doyer, MSC-Programmdirektor bei den Chantiers de l’Atlantique.

    LNG reduziert die CO2-Emissionen um 20% und die Feinstaubemissionen um 95% im Vergleich zu Schweröl, das heute Haupttreibstoff für Schiffe ist, und stößt kein Schwefeldioxid aus. Das italienisch-schweizerische Kreuzfahrtunternehmen und die Chantiers de l’Atlantique, die seit über zwanzig Jahren zusammenarbeiten, eröffnen mit der MSC World Europa einen nachhaltigeren Zyklus: Zwei weitere LNG-betriebene Passagierschiffe sollen 2025 und 2027 ausgeliefert werden.

    „Null Emissionen“ bis 2050
    Dieses erste Schiff, dessen Bau Ende 2019 begonnen wurde und das im Dezember zum ersten Mal in See stechen wird, hat laut Chantiers de l’Atlantique einen Preis von „mehr als einer Milliarde Euro“. In die MSC World Europa ist auch eine neuartige Brennstoffzelle integriert, die mit LNG betrieben wird und auch den fürn das Schiff notwendigen Strom erzeugen kann. „Im Moment produziert sie 150 Kilowatt, was dem Verbrauch von 300 Passagieren entspricht“, erklärt Patrick Pourbaix, Generaldirektor von MSC Crociere France, der hofft, dass diese Kapazität in den nächsten Jahren noch gesteigert werden kann. Die Reederei strebt an, bis 2050 „Null-Emissionen“ zu erreichen.

    „Wir sind dabei, die vorhandenen Schiffe an neue Umweltanforderungen anzupassen. Aber ohne neue Technologien und emissionsarme Kraftstoffe werden wir unser Ziel nicht erreichen können“, betonte Linden Coppell, CSR-Managerin bei MSC Cruises. Mit einer Länge von 333 Metern und einer Höhe von 68 Metern wird die MSC World Europa das größte Schiff in der Flotte der Reederei sein. Ausgestattet mit sieben Swimmingpools und dreizehn Restaurants bietet sie Platz für mehr als 6.700 Passagiere und 2.100 Besatzungsmitglieder.

  • Zwei neue Ampeln werden in die französische Straßenverkehrsordnung aufgenommen

    Zwei neue Ampeln werden in die französische Straßenverkehrsordnung aufgenommen

    Zwei neue Ampelanlagen, die seit 2012 in Straßburg getestet wurden, werden nun in die französische Straßenverkehrsordnung aufgenommen. Es handelt sich um eine gemischte Fußgänger- und Fahrradampel und einen Countdown. Ziel: eine bessere Koexistenz zwischen den verschiedenen Verkehrsteilnehmern zu ermöglichen.

    Zwei neue Verkehrsampeln, die in der französischen Fahrradhauptstadt Straßburg ausführlich getestet wurden, sind laut einem Erlass, der am 13. Juni im Amtsblatt veröffentlicht wurde, in die französischen Straßenverkehrsordnung (Code de la route) aufgenommen worden. Diese Verkehrsampeln sollen die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer verbessern und können nun in ganz Frankreich eingeführt werden. Es steht den Kommunen allerdings frei, sich für die neuen Ampeln zu entscheiden.

    Motorradfahrer, Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer müssen sich denselben Bewegungsraum teilen und das Zusammenleben ist oft schwierig. An einer besonders gefährlichen Kreuzung, der Place de l’Etoile in Straßburg, an der sich alle Arten von Verkehrsteilnehmern begegnen, wurde die neue Signalanlage getestet: die gemischte Fußgänger- und Radfahrerampel.

    Das neue Gerät zeigt Fußgängern und Radfahrern an, wann sie an einem geschützten Übergang anhalten müssen. Die gemischte Box kann verwendet werden, wenn ein Radweg parallel zu einem Zebrastreifen an der Überquerung einer Fahrbahn verläuft.

    Eine weitere Neuerung, die ebenfalls in Straßburg getestet wurde, ist der Countdown-Timer am Zebrastreifen. Dieser zeigt den Fußgängern sowohl die Wartezeit bis zum Überqueren bei grüner Ampel als auch die verbleibende Zeit zum Überqueren der Fahrbahn an.

    „Diese beiden neuen Signalanlagen revolutionieren zwar weder die Straßenverkehrsordnung noch das Verhalten der Verkehrsteilnehmer, aber jedes Mal kommen wir bei der Sicherheit bei der Mobilität einen Schritt weiter“, erläutert Yves Logiel vom Service de l’information et de la régulation automatique de la circulation (SIRAC).

    Todesfälle unter Radfahrern steigen deutlich an.
    Die neuen Verkehrsampeln kommen just zu einer Zeit, in der sich die Todesfälle unter Radfahrern im Straßenverkehr seit 2019 fast vervierfacht haben. Zum ersten Mal seit 20 Jahren überstieg Anzahl von getöteten Radfahrern mit 227 im Jahr 2021 die Schwelle von 200 Getöteten pro Jahr.