Kategorie: Tourismus

  • Isère: 80-jähriger Geisterfahrer auf der Autobahn verursacht Unfall mit zwei Toten

    Isère: 80-jähriger Geisterfahrer auf der Autobahn verursacht Unfall mit zwei Toten

    Zwei Stunden später kam es in demselben Autobahnabschnitt zu einem weiteren Unfall mit sieben beteiligten Fahrzeugen.

    Zwei Männer im Alter von 80 und 40 Jahren starben in der Nacht von Samstag auf Sonntag bei einem Verkehrsunfall auf der Autobahn A7 in der Nähe von Auberives-sur-Varèze (Isère), berichtet France Bleu Isère. Der 80-Jährige fuhr in der falschen Richtung auf der Autobahn, als er mit einem anderen Fahrzeug zusammenstieß, in dem sich eine Familie befand. Bei dem Unfall gab es auch drei Schwerverletzte, darunter ein zehnjähriges Kind. Die Familienmitglieder wurden in Lyon ins Krankenhaus eingeliefert.

    Der Unfall ereignete sich auf der Autobahn A7 in der Nähe von Auberives-sur-Varèze (Isère). (SCREENSHOT GOOGLE MAPS)

    Zwei Stunden später ereignete sich in derselben Gegend ein weiterer Unfall: eine Massenkarambolage zwischen sieben Autos. Dieser zweite Unfall ereignete sich kurz nach 5.30 Uhr bei relativ geringer Geschwindigkeit. Eine Person wurde leicht verletzt.

    Beide Unfälle ereigneten sich mitten in dem Wochenende, an dem die meisten Franzosen in ihre Ferien aufbrachen. Der Samstag wurde von Bison Futé in der Region Auvergne-Rhône-Alpes in Abreiserichtung als schwarz eingestuft. Auch am Sonntag ist das Verkehrsaufkommen in der Region immer noch sehr hoch.

  • Benzinpreis: Bald wieder Benzin für 1.5 € an manchen Tankstellen in Frankreich?

    Benzinpreis: Bald wieder Benzin für 1.5 € an manchen Tankstellen in Frankreich?

    „Der Rabatt könnte im September und Oktober von 18 auf 30 Cent steigen und dann im November und Dezember auf 10 Cent sinken“, kündigte Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Samstag, dem 23. Juli, an.

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire sprach sich am Samstag, dem 23. Juli, dafür aus, den Rabatt pro Liter auf die Kraftstoffpreise von 18 auf 30 Cent zu erhöhen. Damit schloss er einen Kompromiss mit den Abgeordneten der Republikaner nicht mehr aus, die eigentlich noch weiter gehen wollten.

    „Der Rabatt könnte im September und Oktober von 18 auf 30 Cent steigen und dann im November und Dezember auf 10 Cent sinken“, erklärte der Minister. Mit dem von TotalEnergies am Freitag angekündigten Rabatt von 20 Cent in Tankstellen der Total-Gruppe „bekäme man an einigen Tankstellen in Frankreich den Kraftstoff für 1,5 Euro pro Liter“.

    Der Ölriese TotalEnergies versprach angesichts der von den Abgeordneten der Nationalversammlung angedrohten Steuer auf „Üperprofite“ einen Rabatt an der Zapfsäule von 20 Cent pro Liter von September bis November und anschliessend 10 Cent bis zum Jahresende an. Bruno Le Maire schlug außerdem vor, die auf Vielfahrer und untere Einkommensschichten ausgerichteten Hilfsmassnahmen, die von den Abgeordneten der Republikanern heftig kritisiert wird, „aufzuschieben“.

    Durch die Zugeständnisse des Wirtschaftsministers ist der Widerstand der Republikaner beendet und der Weg für eine Annahme des entsprechenden Erlasses in der Nationalversammlung scheint geebnet zu sein.

  • Brandgefahr: Aktion gegen das Wegwerfen von Zigarettenstummeln auf Autobahnen

    Brandgefahr: Aktion gegen das Wegwerfen von Zigarettenstummeln auf Autobahnen

    Samstag, der 23. Juli, ist ein Tag, an dem viele Menschen in den Urlaub fuhren. Hunderttausende Menschen sind auf den Autobahnen unterwegs und es gibt viele, die ihre Zigarettenkippen während der Fahrt achtlos aus dem Fenster werfen. Ein Verein führt nun eine Werbeaktion durch, um Autofahrer dazu zu bringen, diese schlechte und gefährliche Angewohnheit abzulegen.

    Einer von vier französischen Autofahrern gibt zu, dass er eine schlechte Angewohnheit hat: das Wegwerfen von Zigarettenstummeln während der Fahrt. Nach den zahlreichen Bränden, die einen Teil des Südwestens verwüstet haben, und vor dem Hintergrund der großen Urlaubsreisen, die am Samstag, den 23. Juli begannen, führt ein Verein Sensibilisierungsmaßnahmen bei Autofahrern auf französischen Strassen durch. „Diese Geste ist nicht harmlos, es ist eine Geste, die eine Katastrophe auslösen kann, die Menschen töten kann“, warnt Marc Dumas, Feuerwehrmann aus dem Departement Bouches-du-Rhône in dem Beitrag von France 3.

    30.000 Taschenaschenbecher gespendet
    Um zu verhindern, dass Autofahrer in Versuchung geraten, ihre Zigaretten aus dem Autofenster zu werfen, werden 30.000 Taschenaschenbecher verteilt. „Es stimmt, in vielen Autos hat man heute keinen Aschenbecher mehr, also ist das perfekt“, reagierte ein Autofahrer. Um vor möglichen Brandschäden zu warnen, findet auch eine Fotoausstellung statt, bei der die Autofahrer die Schönheit der Landschaft bewundern können, die bei einem Feuer verbrennen könnte. Die Kinder erhalten außerdem ein erklärendes Bilderbuch.

  • Frankreich: Am Mittag fast 800 km Stau auf den Autobahnen

    Frankreich: Am Mittag fast 800 km Stau auf den Autobahnen

    Der verkehr am heutigen Samstag ist auf nationaler Ebene sehr belastet, im Rhonetal kommt der Verkehr auf den grossen Achsen am Mittag fast vollständig zum Erliegen.

    Bison Futé verzeichnete am Samstag, dem 23. Juli, um 12.15 Uhr etwa 790 Kilometer Stau auf den Straßen Frankreichs. Der Tag wurde auf nationaler Ebene in Abfahrtsrichtung als rot und im Rhonetal als schwarz eingestuft, wo der Verkehr laut Bison Futé in Richtung Süden um 12.50 Uhr auf über 90 km „extrem verstopft“ war.

    Ebenfalls laut Bison Futé dauerte es um 12:50 Uhr 4 Stunden statt 1:30 Stunden, um von Lyon nach Orange zu fahren, und 3:10 Stunden statt 1:40 Stunden, um von Orange nach Narbonne zu kommen. Der Autobahnbetreiber Vinci Autoroute gibt außerdem an, dass es am Samstagmittag 6:20 statt 4:30 Stunden dauert, um von Paris nach Bordeaux zu gelangen, und 2:15 statt 1:55 Stunden von Bordeaux nach Spanien.

    Auf der A10, die ebenfalls stark belastet ist, dauert es fast 8 Stunden, d. h. mehr als 3 Stunden länger, um von Paris nach Bordeaux zu gelangen.

    Auch auf der A9 gab es am Samstag Mittag mehr als 100 Kilometer Stau, der Verkehr zwischen Avignon und Spanien ist in beiden Richtungen sehr dicht.
    Der Sonntag sollte laut Bison Futé ein ruhigerer Tag mit „üblichem“ Verkehr werden, mit Ausnahme einiger Schwierigkeiten im Rhonetal in Richtung Süden über den gesamten Tag.

  • Diesel: Kann man stattdessen wirklich mit gebrauchtem Frittier- oder Speiseöl fahren?

    Diesel: Kann man stattdessen wirklich mit gebrauchtem Frittier- oder Speiseöl fahren?

    Die Grünen haben in der Nationalversammlung die Verwendung von gebrauchtem Frittieröl als Kraftstoff für Dieselmotoren durchgesetzt. Aber ist es wirklich möglich, seinen Diesel mit Frittieröl zu fahren?

    Wird es bald möglich sein, mit Frittieröl zu fahren? Ein diesbezüglicher Antrag der EELV-Fraktion (Grüne) zum Gesetzestext über die Stärkung der Kaufkraft wurde in der Nationalversammlung verabschiedet. Er erlaubt die Verwendung von gebrauchtem Frittieröl als Kraftstoff für Dieselmotoren. Aber: Nur bestimmte Dieselfahrzeuge sind heute in der Lage, mit Frittieröl zu fahren.

    Eine Technik, die funktioniert
    Im Prinzip ist es durchaus möglich, mit Frittieröl statt Diesel-Kraftstoff zu fahren. Jedoch ist es nicht bei allen Diesel-Modellen ohne weiteres möglich: Bei modernen Fahrzeugen funktioniert Speise-Öl, das nur dekantiert und gefiltert wird, heute nicht. Bei älteren Modellen oder bei landwirtschaftlichen Geräten geht es jedoch ohne Probleme.

    Man muss, selbst wenn man ein Dieselfahrzeug der älteren Generation besitzt, bestimmte Schritte zur Dekantierung und Filtration beachten und durchführen. Das ist zwar technisch problemlos möglich, aber in Frankreich bisher verboten. Erst das neue Kaufkraft-Gesetz wird es möglich machen, wenn von den Abgeordneten und Senatoren endgültig verabschiedet und in Kraft getreten ist. Das Fahren mit Frittieröl im Tank stellt bisher nämlich ein Zollvergehen dar. Es dürfen zum Betreiben von Verbrennungsmotoren nur zugelassene Kraftstoffe verwendet werden. Dieselfahrer können mit einer Geldstrafe belegt werden, wenn ein Zollbeamter nach einer Probeentnahme feststellt, dass sie mit Speiseöl fahren.

    Welchen Nutzen hat der Vorschlag?
    Wenn man die Methode entsprechend anpasst, könnte dies tatsächlich eine Stärkung der heimischen Energieproduktion darstellen. Heute wird gebrauchtes Speise-Öl kaum genutzt, wodurch eine grosse Energieressource ungenutzt bleibt.

    Allerdings ist es nicht sehr sinnvoll, „individuell“ Speise-Öl zum Fahren zu verwenden. Der Gesetzgeber muss schnell einen Rahmen für die allgemeine Nutzung schaffen. Wenn man zum Beispiel in ländlichen Gebieten das aufbereitete Alt-Öl für neue, nachfrage- und bedarfsgerechte öffentliche Verkehrsmittel verwendet, kann das einen grossen Multiplikationseffekt mit sich bringen.

  • Parlament erlaubt Verwendung von Altöl als Autotreibstoff

    Parlament erlaubt Verwendung von Altöl als Autotreibstoff

    Es wird bald möglich sein, gebrauchtes Frittier- oder Speiseöl zum Betreiben seines Autos zu verwenden. Ein entsprechender Antrag wurde von den Abgeordneten in der Nationalversammlung angenommen.

    Die Abgeordneten stimmten in der Nacht von Donnerstag auf Freitag im Rahmen der ersten Lesung des Gesetzes zur Stärkung der Kaufkraft der Verwendung von gebrauchtem Speiseöl als Kraftstoff zu.

    Die Abstimmung erfolgte auf einen Änderungsantrag des EELV-Abgeordneten Julien Bayou, der von der Regierung unterstützt wurde.

    Den Argumenten des Abgeordneten zufolge können aus 10 Litern ordnungsgemäß aufbereitetem Altöl etwa 8 Liter Kraftstoff gewonnen werden, der bis zu 90% weniger Treibhausgase freisetzt als herkömmlicher Diesel.

    „Das ist in Frankreich bisher illegal, aber in Europa bereits weit verbreitet, wenn auch oft heimlich“, sagte Julien Bayou im Plenarsaal und unterstrich den Nutzen eines solchen Kraftstoffs für das Klima und die Kaufkraft.

    „Und natürlich, und das mag ein Lächeln hervorrufen, ist es auch ein Element der energetischen Unabhängigkeit“, fuhr der Vorsitzende von Europe Ecologie-Les Verts fort. „Es ist besser, von den eigenen Pommesbuden abhängig zu sein als vom Öl der Ölmonarchien“.

  • Brände in der Gironde: Einwohner und Urlauber ziehen eine Bilanz der Schäden

    Brände in der Gironde: Einwohner und Urlauber ziehen eine Bilanz der Schäden

    In der Region Gironde konnten einige der mehr als 36.000 Menschen, die wegen der Brände evakuiert worden waren, am Donnerstag, dem 21. Juli, wieder in ihre Häuser oder an ihre Urlaubsorte zurückkehren. Für viele der Zeitpunkt, um eine Bilanz der Schäden zu ziehen.

    Freude über die Rückkehr in das Ferienhaus. Touristen, die am Montag, dem 18. Juli, wegen des Rauchs des Feuers evakuiert worden waren, gehören zu den ersten, die nach Pyla-sur-Mer (Gironde) zurückkehren. „Wir sind froh, wieder zu Hause zu sein“, sagt ein Familienvater vor der Kamera von France Télévisions. Nachdem er und seine Familie drei Tage lang bei Freunden untergekommen waren, versuchen sie jetzt, wieder zu ihrem gewohnten Leben zurück zu finden.

    Campingplätze müssen komplett neu aufgebaut werden

    Während einige ihren Urlaub an der Düne von Pilat (Gironde) wieder aufnehmen, ist die Schadensfeststellung für den Leiter des Campingplatzes „Flots Bleus“ besonders bitter. Von dem Chalet, in dem Franck Couderc wohnte, ist nichts mehr übrig. Die kürzlich renovierten Mobilheime wurden durch das Feuer vollständig zerstört, ebenso wie die meisten Kiefern in dem geschützten Gebiet. Eine Katastrophe, da die Sommersaison gerade erst begonnen hat. Und eine harte Prüfung, wenn man sein Personal entlassen und sein Unternehmern komplett wieder aufbauen muss.

  • Sommerferien: Verkehrssituation auf den Straßen Frankreichs am Wochenende

    Sommerferien: Verkehrssituation auf den Straßen Frankreichs am Wochenende

    Bison Futé hat seine Vorhersagen für das Wochenende des 22. Juli bekannt gegeben. Rechnen Sie am Freitag mit einer relativ gespannten Situation auf den Straßen und am Samstag mit einem sehr bis extrem schwierigen Verkehr. Am Sonntag sollte der Verkehr wieder recht ruhig sein.

    Viele reisen ab und einige Urlauber kommen aus den Ferien zurück. Die Situation auf den Straßen Frankreichs dürfte an dem kommenden Wochenende recht gemischt sein. Wie Bison Futé in seiner Wochenendprognose voraussagt, dürfte schon der Freitag ziemlich kompliziert werden, der Samstag noch angespannter. Am Sonntag kehrt dann wieder Normalität ein.

    Hier einige wichtige Hinweise im Detail:

    Freitag, 22. Juli

    • Vermeiden Sie die Autobahn A13 zwischen Paris und Rouen von 17.00 bis 21.00 Uhr und zwischen Rouen und Caen von 15.00 bis 21.00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A10, zwischen Orléans und Tours, von 16:00 bis 19:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A63, zwischen Bordeaux und Bayonne, von 15:00 bis 19:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A7, zwischen Lyon und Orange, von 16 bis 22 Uhr und zwischen Salon-de-Provence und Marseille, von 15 bis 20 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A8, zwischen Aix-en-Provence und Nizza, von 12 bis 20 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A9, zwischen Montpellier und Narbonne, von 16:00 bis 19:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A62, zwischen Bordeaux und Toulouse, von 16 bis 20 Uhr,
    • vermeiden Sie den Mont-Blanc-Tunnel in Richtung Italien von 13:00 bis 19:00 Uhr (Wartezeit über 1 Stunde).

    Samstag, 23. Juli

    • Meiden Sie die Autobahn A13 zwischen Rouen und Caen von 13:00 bis 15:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A11, zwischen Paris und Le Mans, von 11:00 bis 13:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A10, auf Höhe der Mautstelle Saint-Arnoult-en-Yvelines von 8 bis 12 Uhr und zwischen Orléans und Bordeaux von 10 bis 18 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A63 zwischen Bordeaux und Bayonne von 13:00 bis 17:00 Uhr,
    • passieren Sie die Mautstelle von Fleury auf der A6 erst nach 12 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A7, zwischen Lyon und Orange, von 10 bis 15 Uhr und zwischen Salon-de-Provence und Marseille, von 13 bis 18 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A9, zwischen Orange und Montpellier, von 8 bis 10 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A75, zwischen Clermont-Ferrand und Montpellier, von 11 bis 13 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A62, zwischen Agen und Toulouse, von 11 bis 17 Uhr,
    • vermeiden Sie den Mont-Blanc-Tunnel in Richtung Italien, von 10:00 bis 13:00 Uhr (Wartezeit über 1 Stunde).
    • Kehren Sie vor 14 Uhr in die Île-de-France zurück oder durchqueren Sie sie,
    • meiden Sie die Autobahn A10 zwischen Bordeaux und Poitiers von 13 Uhr bis 15 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A7, zwischen Marseille und Salon-de-Provence, von 9 bis 15 Uhr und zwischen Orange und Lyon, von 12 bis 15 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A8, zwischen Nizza und Aix-en-Provence, von 10 bis 14 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A9 zwischen Montpellier und Orange von 11:00 bis 13:00 Uhr.

    Sonntag, 24. Juli

    • Meiden Sie die Autobahn A10 zwischen Poitiers und Bordeaux von 15:00 bis 17:00 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A63, zwischen Bordeaux und Bayonne, von 17 bis 20 Uhr,
    • vermeiden Sie die Autobahn A7 zwischen Lyon und Orange von 12:00 bis 16:00 Uhr.
  • TotalEnergies verspricht bis zum Jahresende neue Treibstoffrabatte von bis zu 20 Cent

    TotalEnergies verspricht bis zum Jahresende neue Treibstoffrabatte von bis zu 20 Cent

    Vom 1. September bis zum 1. November senkt die TotalEnergies-Gruppe den Preis der an den Tankstellen verkauften Kraftstoffe um 20 Cent pro Liter. Dieser Rabatt kommt zu den vom Staat gewährten 18 Cent hinzu.

    Der französische Gas- und Ölriese TotalEnergies wird zwischen September und November an allen seinen Tankstellen einen Rabatt von 20 Cent pro Liter gewähren, danach 10 Cent pro Liter für den Rest des Jahres. Dies wurde am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.

    „Vom 1. September bis zum 1. November wird TotalEnergies die Preise der an seinen Tankstellen verkauften Erdölkraftstoffe um 20 Cent pro Liter senken und dann vom 1. November bis zum 31. Dezember um 10 Cent pro Liter“, heißt es in der Pressemitteilung.

    TotalEnergies versichert, dass die Preissenkung „ab dem ersten gekauften Liter, ohne Begrenzung des Betrags, für alle an den Stationen verkauften Erdölkraftstoffe“ gelten wird.

    Ein Rabatt, der zu dem des Staates hinzukommt.
    Dieser Rabatt kommt zu dem Rabatt in Höhe von 18 Cent pro Liter hinzu, den die Regierung gewährt, um den steigenden Kraftstoffpreisen entgegenzuwirken. Der Regierungsrabatt soll im Oktober auf 12 Cent und im November auf 6 Cent gesenkt werden, bevor er im Dezember ausläuft.

    Der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire reagierte schnell und begrüßte die Entscheidung von TotalEnergies.

    TotalEnergies wurde von mehreren Abgeordneten beschuldigt, mit den steigenden Gas- und Ölpreisen „Superprofite“ erzielt zu haben.

    Total hatte bereits im Februar an seinen Tankstellen in ländlichen Gebieten einen Rabatt von 10 Cent pro Liter angeboten, bevor das Angebot im April auf alle seine Tankstellen ausgeweitet wurde. Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hatte Total im Juni dazu aufgeforert, den Rabatt fortzusetzen und sogar zu erhöhen. TotalEnergies hatte im Anschluss daran angekündigt, den Rabatt auf 12 Cent zu erhöhen, die Maßnahme jedoch auf seine Autobahntankstellen beschränkt.

    „Unsere Priorität liegt bei den Verbrauchern, denn wir ziehen es vor, einen unmittelbaren und direkten Beitrag für unsere Kunden zu leisten, anstatt eine Steuer zu bezahlen, die unsere Raffinerien benachteiligen würde“, kommentierte Patrick Pouyanné, CEO von TotalEnergies, in der Pressemitteilung.

  • Globale Erwärmung: Die „Blaualge“ – ein Bakterium bedroht die Küsten

    Globale Erwärmung: Die „Blaualge“ – ein Bakterium bedroht die Küsten

    Wiederholte Hitzewellen führen dazu, dass sich Blaualgen in französischen Teichen, Flüssen, Seen und Bächen ungezügelt vermehren. Sie sind sowohl für Tiere als auch für Menschen giftig und stellen ein Problem für die öffentliche Gesundheit dar.

    Immer mehr Gewässer müssen in Frankreich wegen der Blaualge, die die Oberfläche der Seen und Teiche, die sie besiedelt, bläulich färbt, zum Baden gesperrt werden. Es handelt sich bei der Blaualge um ein Cyanobakterium, mit dem Angler tunlichst jeden Kontakt vermeiden. „Ich habe einen Eimer mitgebracht, das ist mein persönliches Wasser von zu Hause, ich wasche mir die Hände … Ich treffe alle Vorsichtsmaßnahmen“, erklärt der Angler Bruno Arrial gegenüber France 3. Unter normalen Umständen sind diese Bakterien harmlos und sogar nützlich. Sie werden jedoch gefährlich, wenn sie sich stark vermehren. Der Lac du Verdon in Cholet (Maine-et-Loire) ist seit über einem Monat stark von den Bakterien besiedelt. Das Ergebnis ist, die Fische wandern ab.

    Die globale Erwärmung ist schuld.
    Die Bakterien vermehren sich aufgrund von Umweltverschmutzung in Kombination mit den derzeitigen hohen Temperaturen. „Sie mögen es, wenn das Wasser mit Phosphat und Stickstoff angereichert ist“, erklärt Delphine Guillebault, Mikrobiologin bei Microbia Environnement. „Mit dem Klimawandel und der Erwärmung, die wir beobachten – jeder Sommer wird immer heißer – ist die Lichtintensität auch ein Schlüsselfaktor für ihre Verbreitung“. Für Tiere sind die Algen manchmal tödlich, bei Menschen verursachen sie rote Flecken, Pickel oder auch lästige Symptome einer Gastroenteritis.