Kategorie: Tourismus

  • Die SNCF braucht 100 Milliarden Euro: Grosse Baustellen in den nächsten 15 Jahren geplant

    Die SNCF braucht 100 Milliarden Euro: Grosse Baustellen in den nächsten 15 Jahren geplant

    Die französische Bahn steht in den nächsten Jahren vor riesigen Investitionen. Es werden grosse Entscheidungen getroffen werden müssen, sagt Verkehrsminister Clément Beaune. Noch nie sind so viele Franzosen im Sommer mit dem Zug in den Urlaub gefahren.

    Noch nie sind so viele Reisende während der Sommersaison in Frankreich mit dem Zug gefahren. Es wurden 18 Millionen Fahrkarten verkauft. Am Wochenende war jeder dritte abfahrende TGV ausgebucht und die allgemeinen Auslastungsraten lagen bei fast 80%. Der Sommer verspricht einen Rekord.

    Um die Reisenden auch weiterhin zu begeistern, wird die SNCF allerdings investieren müssen. Und zwar in großem Umfang. Gleise, Oberleitungen und Stellwerke austauschen, neue Züge kaufen und die Bahnhöfe weiter renovieren, das sind die Herausforderungen vor denen die SNCF steht. NCF-Präsident Jean-Pierre Farandou hat nachgerechnet. Er schätzt, dass er in den nächsten 15 Jahren 100 Milliarden Euro benötigt, um die notwendigen Arbeiten durchzuführen den Zugverkehr zu verdoppeln.

    Die SNCF hat große Pläne in der Schublade. Sie möchte in siebzehn Großstädten S-Bahn-ähnliche Netze wie in der Region Île-de-France schaffen. Andere Projekte sind bereits auf dem Weg: die Hochgeschwindigkeitsstrecke Bordeaux-Toulouse, die Hochgeschwindigkeitsstrecke Montpellier-Perpignan und Modernisierungsarbeiten in den Regionen von Marseille, Toulon und Nizza. Präsident und Premierminister hatten 2021 dazu ihre Zustimmung gegeben.

    100 Milliarden investieren: Die SNCF wird diese Summe nicht allein finanzieren können. Sie könnte etwa die Hälfte dieser Investitionen stemmen, berichtet das Journal du Dimanche. Die zweite Hälfte müsste vom Staat, den Gebietskörperschaften, der EU und auch von privaten Investitionspartnern kommen.

    Man wird Entscheidungen treffen müssen
    Angesichts dieser massiven Investitionen werde man Entscheidungen treffen müssen, sagt der Verkehrsminister. „Der alltägliche, oft großstädtische Verkehr, wie der Großraum Paris, bleibt unsere Priorität, denn seine Verbesserung wirkt sich direkt auf das Leben der Menschen aus“, erklärte Clément Beaune dem Journal du Dimanche. Der Verkehrsminister räumt ein: „Unser Streckennetz wurde in den letzten dreißig Jahren vernachlässigt“. Und: „Es wäre unredlich zu sagen, dass man gleichzeitig Hochgeschwindigkeitszüge, Aus- und Wiederaufbau für kleine Linien leisten kann, ohne eine Reihenfolge oder Prioritätensetzung vorzunehmen“.

    Aus diesem Grund sollen die Regionen, die für den Verkehr zuständig sind, sich stärker einbringen. In Okzitanien zum Beispiel wird die Bahnstrecke zwischen Montréjeau und Luchon (Haute-Garonne) im Juni 2024 wiedereröffnet, zehn Jahre nach ihrer Schließung. Die Züge werden zwischen den beiden Städten mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Eine Wiedereröffnung, die ihren Preis hat: 67 Millionen Euro. Der Preis für die Erhaltung der Attraktivität der Region.

  • Rhonetal: Alptraum für Autofahrer am verkehrsreichsten Ferienwochenende Frankreichs

    Rhonetal: Alptraum für Autofahrer am verkehrsreichsten Ferienwochenende Frankreichs

    Am Samstag, dem 30. Juli, sind die Fernstrassen in Frankreich verstopft. Der Sender France 3 berichtet von der Autobahn A7 in der Nähe von Orange (Vaucluse), eine der am stärksten befahrenen Strecken.

    Am Samstag, dem 30. Juli, sind viele Franzosen, die aus dem Urlaub kommen oder in den Urlaub starten, auf den Autobahnen unterwegs. Es kommt zu erheblichen Staus und die Urlauber müssen sich in Geduld üben, um an ihr Ziel zu gelangen. „Hinter mir schon sehr viele Staus, wie Sie sehen können. Insgesamt wurden heute Morgen in Frankreich bereits 800 Kilometer Stau gezählt. Für eine Fahrt zwischen Orange (Vaucluse) und Lyon (Rhône) braucht man 4,5 Stunden gegenüber 1,5 Stunden an normalen Tagen“, erählt die Journalistin Karen Cassuto.

    Fahrten verschieben, um Staus zu vermeiden

    Alle französischen Fernstrassen sind voll, aber im Rhône-Tal sind die meisten Autos unterwegs. „Das Rhône-Tal ist daher besonders stark von den Staus betroffen. Die normale Fahrzeit dürfte sich allerdings überall in Frankreich verdoppeln“, berichtet die Journalistin. Viele Urlauber haben sich dafür entschieden, früh am Morgen loszufahren, um nicht mit diesen kilometerlangen Staus konfrontiert zu werden – vergeblich. „Man muss ab 17 Uhr losfahren, um Staus zu vermeiden, oder noch besser erst am Montag“, berichtet die Journalistin.

    Wichtig: Angesichts der hohen Brandgefahr dürfen Autofahrer keine Zigarettenstummel auf die Straße werfen.

  • Reiseverkehr: Am Samstagmittag wurden 862 Staukilometer gezählt

    Reiseverkehr: Am Samstagmittag wurden 862 Staukilometer gezählt

    Über 860 km kumulierte Staus wurden laut Bison Futé am Samstag gegen Mittag gemessen.

    Bison Futé zufolge wurden am Samstag gegen Mittag Staus von insgesamt mehr als 860 Kilometern Gesamtlänge gezählt. An diesem Wochenende kreuzen sich Urlauber auf der Rückreise und solche, die sich auf den Weg zu ihrem Urlaubsort für die August-Ferien machen. Heimreisende und Abreisende standen gegen Mittag Uhr landesweit in Staus, die insgesamt eine Länge von 862 km hatten, wie Bison Futé auf seiner Website berichtet. Das ist etwas weniger als ein Jahr zuvor (880 km). Wie üblich war der Verkehr im Rhonetal Richtung Mittelmeer besonders belastet, mit mehr als 150 km Stau. In Richtung Süden beträgt die Fahrzeit Lyon-Orange 5 Stunden 20 Minuten statt normalerweise eineinhalb Stunden. Aus Richtung Süden beträgt die Fahrzeit Orange-Lyon 02:20 statt 01:30 Stunden. Auf der A7 nehmen die Behinderungen im Vergleich zum Vormittag wieder ab: 49 km Staus gegenüber 141 km um die Mittagszeit. Weiter südlich bleibt die A9 mit 85 km Staus eine der am stärksten betroffenen Strecken. Die A10, die den Großraum Paris mit Bordeaux verbindet, ist mit 105 km Stau am späten Vormittag ebenfalls stark überlastet.

  • Urlaub 2022: Das Elend mit dem verlorenem Gepäck

    Urlaub 2022: Das Elend mit dem verlorenem Gepäck

    Aufgrund eines akuten Personalmangels nach der Covid-Krise, aber auch wegen technischer Pannen und Streiks, haben Flughäfen und Fluggesellschaften auf der ganzen Welt derzeit Schwierigkeiten, das Gepäck der Reisenden ordnungsgemäß zu befördern.

    Es ist das Schreckgespenst aller Flugreisenden: dass sie ihr Gepäck nach der Ankunft am Zielort nicht auf dem Förderband vorfinden. Eine beängstigende Situation, die einem den Urlaub verderben kann. In diesem Jahr scheint das Problem besonders häufig aufzutreten: eine Folge der Erholung des Flugverkehrs nach der zweijährigen Covid-19-Pandemie und der jüngsten Streiks des Flughafenpersonals, die in den Terminals in Frankreich und im Ausland zu erheblichem Chaos geführt haben.

    Angesichts des drastischen Rückgangs des Verkehrsaufkommens während der Pandemie hatten sich viele Flughäfen und Fluggesellschaften von einem Teil ihres Personals getrennt. Und genau dieses Personal würde nun dringend benötigt, um das derzeitige Fluggastaufkommen ordnungsgemäß abzuwickeln. Fluggesellschaften und Flughäfen seit Wochen verzweifelt, neues Personal einzustellen, sind aber angesichts der Tausenden von Stellen, die zu besetzen sind, recht hilflos. Die Flughäfen Roissy und Orly beispielsweise versuchen seit Mai dieses Jahres rund 4.000 Stellen für Sicherheitspersonal, Techniker oder Ingenieure besetzen. Ihre Bemühungen blieben leider weitgehend erfolglos…

    Einem Bericht des US-Verkehrsministeriums zufolge stieg der Anteil der Gepäckstücke, die vorübergehend verloren gingen, im April 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 67% an – was auf einen katastrophalen Sommer erwarten lässt. Flughäfen und Fluggesellschaften schieben sich für dieses weltweite Fiasko gegenseitig den schwarzen Peter zu.

    35.000 Gepäckstücke blieben Anfang Juli in Paris liegen.
    In Frankreich brachte Anfang Juli ein großer Streik auf den Pariser Flughäfen das System zum Erliegen. Die Fluggesellschaften haben am Samstag, dem 2. Juli, am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle Dutzende von Flügen streichen müssen. Am Vortag waren Tausende von Passagieren ohne ihr aufgegebenes Gepäck an Bord gegangen. Die Flughafengesellschaft Aéroports de Paris (ADP) berichtete damals, dass bei 15 Flügen etwa 50% der Passagiere ohne ihre Koffer abgeflogen waren. Zu allem Überfluss gab es gleichzeitig eine Panne bei der Gepäcksortieranlage und einen Software-Fehler, von dem mehrere Fluggesellschaften betroffen waren. Am 7. Juli blieben auf diese weise 35.000 Gepäckstücke am Flughafen Roissy-Charles-de-Gaulle hängen. An normalen Tagen werden dort etwa 220.000 Gepäckstücke in 17 Sortiermaschinen sortiert.

    Bis heute sind einige der Gepäckstücke immer noch nicht an ihre Besitzer ausgeliefert.

    Auf anderen europäischen Flughäfen wurden radikale Entscheidungen getroffen, um Engpässe zu vermeiden. So hat der Flughafen London-Heathrow beschlossen, die Zahl der täglich abgefertigten Reisenden bis September auf 10.000 zu begrenzen. Der Flughafen Amsterdam-Schipol beschloss Mitte Juni eine Höchstzahl von Reisenden pro Tag und auch der Flughafen Frankfurt muss die stündlichen Rotationen während des Sommers reduzieren…

    Kommen Sie nicht zu früh zum Flughafen!
    In der Zwischenzeit sollten diejenigen, die in diesem Sommer trotzdem fliegen wollen, den Rat des CEO der Pariser Flughafenbetriebe ADP befolgen: Kommen Sie nicht zu früh an! Bei einem internationalen Flug sollte man etwa drei Stunden vor dem Start zum Flughafen kommen, bei einem Flug innerhalb der EU (Schengen-Bereich) „nicht mehr als zwei Stunden“ und bei einem Inlandsflug „etwa eineinhalb Stunden“.

    Der Grund dafür? Wenn „die Passagiere sehr früh kommen, geht das Gepäck nicht in die Sortiermaschine, sondern wird in sogenannte Stocker gepackt“, die aber nur etwa 5.000 Gepäckstücke bewältigen können. Im Moment warten allerdings manchmal 50.000 Gepäckstücke von sehr früh eingetroffenen Passagieren auf die Sortierung. Das führt zu einem Gepäckstau, der zu Unordnung und Chaos führen kann. Besser ist es in jedem Fall nur mit leichtem Kabinengepäck zu reisen, wann immer es möglich ist.

  • 30. Juli: Der schlimmste Tag des Jahres auf französischen Autobahnen

    30. Juli: Der schlimmste Tag des Jahres auf französischen Autobahnen

    Bison Futé prognostiziert für Samstag, den 30. Juli 2022, den verkehrsreichsten Tag auf den französischen Fernstrassen – in beiden Richtungen. Heute kreuzen sich die Juli-Urlauber auf der Rückreise mit den August-Urlaubern, die ihre Ferien gerade beginnen.

    Eine Million Reisende auch in den Bahnhöfen erwartet
    An diesem Wochenende werden mindestens eine Million Reisende in den Zügen erwartet. Ein Drittel der TGV-Züge ist über das Wochenende komplett ausgebucht, berichtet die SNCF, die täglich 800 TGV- und Intercités-Züge einsetzen will. Die Pariser Bahnhöfe sowie die Bahnhöfe von Lyon, Bordeaux, Marseille und Avignon sind am stärksten belastet. Am Freitagabend fielen mehrere Thalys-Züge aus, nachdem in Belgien wegen eines Unfalls eine Teilstrecke unterbrochen war. Der Vorfall betraf Tausende von Reisenden in Frankreich, Belgien und den Niederlanden.

    Der aktuelle Stand der Staus um 9.00 Uhr

    • Auf der A61 Toulouse/Narbonne ist in Montgiscard auf Höhe der Abzweigung von der A66 nach Andorra (Ausfahrt Nr. 19.1) bereits ein Stau von 6 km Länge zu verzeichnen. Es dauert etwa 20 Minuten, um diesen Stau zu passieren.
    • Auf der A9 in Richtung Montpellier/Narbonne behindert eine geräumte Unfallstelle den Verkehr immer noch bei Saint-Jean-de-Védas (km 112). Weiter südlich wird ein Unfall auf der Höhe von Leucate nach Sigean (Ausfahrt Nr. 39, km 218) und auf der Höhe von Perpignan-nord (Ausfahrt Nr. 41) gemeldet.
    • Auf der A7 im Rhônetal werden zwischen Vienne und Orange 4,5 Stunden statt 1,25 Stunden benötigt, da es in Richtung Süden zu einer Reihe von Staus kommt. 3 weitere Stunden werden benötigt, um das Rhônetal zu durchfahren.
    • Auf der A63, Bordeaux/Spanien, muss mit einer Fahrzeit von 2 Stunden gerechnet werden, gegenüber 1 Stunde und 20 Minuten im Normalfall, berichtet Radio Vinci autoroutes. An der französisch-spanischen Grenze bei Biriatou ist der Verkehr in beiden Richtungen stark belastet.

    Um 9:30 Uhr gab es bereits über 300 km Stau in ganz Frankreich

  • 2-Meter-Hai schwimmt vor den Stränden von Hyères

    2-Meter-Hai schwimmt vor den Stränden von Hyères

    Ein Blauhai wurde vor der Mittelmeerküste bei Hyères im Departement Var gesichtet. Das Tier war etwa 2 Meter lang, soll aber für Menschen nicht gefährlich sein.

    Es ist ein Anblick, den Urlauber nicht gewohnt sind, wenn sie in den Gewässern des Mittelmeers planschen. Ein etwa zwei Meter langer Blauhai wurde in Hyères im Département Var gesichtet. Das Tier ist für Menschen nicht gefährlich und viele Neugierige kamen, um das Blauhaiweibchen zu beobachten. „Wir haben gesehen, dass er harmlos ist und wir sind baden gegangen“, reagierte eine Urlauberin auf France 2. Die Behörden sperrten trotzdem einen Bereich ab, um zu verhindern, dass sich Badende dem Hai zu sehr nähern.

    Nicht das erste Mal im Mittelmeer
    Es ist nicht das erste Mal, dass ein solcher Hai in den Gewässern des Mittelmeeres gesichtet wurde. Haiweibchen neigen dazu, in die Nähe der Küste zu kommen, wenn sie ihre Jungen zur Welt bringen. Es sind also meist die Weibchen, die zu sehen sind. Wissenschaftler untersuchen das Verhalten dieses Blauhaiweibchens. „Wir dachten zuerst, dass sie in dem flachen Wasser gebären würde (…), aber seit sie da ist, dreht sie sich nur im Kreis, wir wissen nicht warum“, wundert sich Nicolas Mourcel, ein Taucher, der sich auf die Erforschung von Haien spezialisiert hat, gegenüber France 2.

    Lesen Sie auch: Warum man im Mittelmeer keine Angst vor Haien haben muss …

  • Supermarktkette Casino tauscht bis Sonntag Mauttickets gegen Einkaufsgutscheine

    Supermarktkette Casino tauscht bis Sonntag Mauttickets gegen Einkaufsgutscheine

    Die Einzelhandelskette Casino bietet ab diesem Wochenende ein neues Rabatt-System, bei dem Mauttickets gegen Gutscheine eingetauscht werden können, die anschliessend in den Supermärkten eingelöst werden können.

    Hinweis an alle Autofahrer. Vor dem Hintergrund einer galoppierenden Inflation in Frankreich, testet Casino ab diesem Wochenende ein neues Rabatt-System, das den Geldbeutel von Urlaubern entlasten soll. Casino bietet die Möglichkeit, Mauttickets (Autobahngebühren) gegen Gutscheine im Wert von bis zu 40 Euro einzutauschen, die bei einem Mindesteinkauf von 100 Euro in den angeschlossenen Supermärkten eingelöst werden können.

    Die Aktion, die am Freitag, dem 29. Juli beginnt, endet bereits am nächsten Tag. Es wird jedoch bis Sonntag einschliesslich möglich sein, die Gutscheine in den Geschäften einzulösen.

    Weitere Aktionen dieser Art könnten in Kürze folgen. „Wir könnten solche Aktionen an allen Wochenenden der Sommerferien wiederholen, je nachdem, welche Rückmeldungen von den Kunden erhalten“, erklärt ein Sprecher der Gruppe gegenüber der Presse.

    „Es ist unser Wille, unsere Kunden so nah wie möglich bei ihren Sorgen um die Kaufkraft zu begleiten. Die Mautgebühren erhöhen die Rechnung für die Fahrt in den Urlaub und können die Kosten einer Reise sogar verdoppeln“, so Casino.

  • Feuer im Departement Aude entlang der Autobahn A61

    Feuer im Departement Aude entlang der Autobahn A61

    Ein Feuer entwickelt sich derzeit entlang der Autobahn A61 im Departement Aude. Die Feuerwehrleute, die von Canadair- und Dash-Löschflugzeugen unterstützt werden, versuchen, das Feuer unter Kontrolle zu bringen, das sich mit dem Wind in Richtung des Alaric-Gebirges ausbreitet.

    Da die Vegetation aufgrund der sehr hohen Temperaturen und des fehlenden Regens immer trockener wird, ist die Brandgefahr in Frankreich und insbesondere im Süden des Landes sehr hoch.

    Am frühen Donnerstagnachmittag, dem 28. Juli, wurde die Feuerwehr zu einem Feuer in den Corbières im Departement Aude, das entlang der Autobahn A61 ausgebrochen war, gerufen. Das Feuer brach gegen 14 Uhr nördlich der Fahrbahn auf dem Seitenstreifen der Fahrtrichtung Narbonne-Toulouse aus, kurz hinter der Autobahnraststätte Corbières in Capendu. Das Feuer soll laut der Zeitung L’Indépendant ausgebrochen sein, nachdem der Reifen eines Lkw geplatzt war.

    Mit dem Wind gelang es dem Brand, auf die andere Seite der Autobahn zu springen, wo sich die Flammen in Richtung des Alaric-Gebirges ausbreiten. Es wurden mehrere Bodeneinheiten der Feuerwehr eingesetzt sowie 4 Canadair- und zwei Dash-Löschflugzeuge eingesetzt. Um 15 Uhr haben laut L’Indépendant bereits zwischen 4 und 5 Hektar Vegetation gebrannt. Mindestens 100 Feuerwehrleute sind vor Ort.

    Das Feuer beeinträchtigt den Verkehr auf der A61 in beiden Richtungen stark. In Richtung Narbonne wurde die Raststätte Corbières Sud aus Sicherheitsgründen geschlossen. Der Verkehr fließt auf der Höhe des Brandes nur auf jeweils einer Spur pro Fahrtrichtung. Der Rückstau beträgt 7 km in jede Richtung. Der Autobahnbetreiber Vinci rät, den Bereich unbedingt zu meiden.

  • Pyrénées-Orientales: Mini-Tornado erschreckt Urlauber auf dem Strand von Argelès-sur-Mer

    Pyrénées-Orientales: Mini-Tornado erschreckt Urlauber auf dem Strand von Argelès-sur-Mer

    Starke Winde führten dazu, dass sich am Donnerstag, dem 28. Juli, am Strand von Argelès-sur-Mer ein Mini-Tornado aus Sand bildete. Ein seltenes Wetterereignis, das die zahlreichen anwesenden Urlauber in Erstaunen und Schrecken versetzte.

    Die Bilder stammen nicht aus einem Hollywood-Blockbuster, sondern vom Facebook-Konto eines Urlaubers in Argelès-sur-Mer im Departement Pyrénées-Orientales. Wie in einem Katastrophenfilm fegte ein Sandtornado über den Strand dieses im Sommer bei Touristen beliebten Badeortes hinweg. Die Zeitung L’Indépendant berichtete, dass das seltene Wetter-Phänomen, das sich am Donnerstag, dem 28. Juli, ereignete, nur kurz auftrat und es nur einige Leichtverletzte gab.

    Augenzeugen berichten, dass der Tornado zahlreiche Dinge vom Strand in die Luft gerissen habe, insbesondere ein zusammenklappbares Zelt, das auf über 80 Meter Höhe gerissen worden sei. Jean-Luc Bartoli aus Argelès-sur-Mer berichtete der Zeitung L’Indépendant, dass der Tornado gegen 16.45 Uhr aufgetreten sei. Er sei dann innerhalb von „drei Minuten“ über den Strand gezogen.

    Grosser Schrecken, kleiner Schaden. Wie man in dem von einem Internetnutzer veröffentlichten Video sehen kann, wurden alle Urlauber auf dem vollbesetzten Strand von dem plötzlichen Ereignis überrascht, aber nur vier Leichtverletzte mussten von den Rettungskräften versorgt werden – vor allem wegen Prellungen, die durch umherfliegende Sonnenschirme verursacht wurden.

  • Trotz Flugticket wird Familie in Toulouse nicht an Bord gelassen – ohne Erklärung

    Trotz Flugticket wird Familie in Toulouse nicht an Bord gelassen – ohne Erklärung

    Vergangene Woche konnten Claire, ihre Tochter, der Onkel und die Tante ihr Flugzeug in Toulouse nicht besteigen, ohne zu wissen, warum. Um sich Gehör zu verschaffen, erzählt die Mutter der Familie jetzt, was ihnen widerfahren ist.

    Sechs Tage Urlaub verloren… Die 56-jährige Claire, ihre Tochter, der Onkel und die Tante fuhren letzte Woche zum Flughafen Toulouse-Blagnac, um das Flugzeug zu besteigen, das sie für einen vierwöchigen Familienurlaub nach Quito in Ecuador bringen sollte. Die Reise verlief jedoch nicht wie geplant. „Ich habe meine Tickets im März im Internet über die Fluggesellschaft Avianca gebucht und 5.000 Euro für vier Personen bezahlt. Wir sollten von Toulouse nach Madrid fliegen und dann einen weiteren Flug nach Bogotá nehmen, bevor ein letzter Flug nach Quito ging. Bald darauf erhielt ich eine E-Mail, in der mir eine Änderung des Flugplans mitgeteilt wurde, und dann nichts mehr, also machte ich mir keine Sorgen“, erzählt die Mutter einer Familie, die in Plaisance-du-Touch lebt. Einige Tage vor der Abreise konnte sie jedoch keine Bordkarte bekommen. Die Familie beschloss, zum Flughafen zu fahren, um die Situation vor Ort zu klären. „Das Bodenpersonal sagte uns, dass unsere Buchungsnummer nicht stimmte und dass sie mit solchen Problemen nichts zu tun hätten“, berichtet die Passagierin.

    Viele Minuten lang hoffte die Familie, dass es sich um einen kleinen Fehler handelte und alles schnell wieder in Ordnung kommen würde. „Das Bodenpersonal rief die Verantwortlichen an, verzögerte das Flugzeug um mehrere Minuten und versuchte, uns an Bord zu bekommen, aber das war unmöglich“, berichtet die 56-Jährige weiter. Die Familie kehrte also mit ihren Koffern enttäuscht nach Hause zurück.

    Dutzende von E-Mails verschickt
    Mehrere Tage lang verbrachte Claire stundenlang am Telefon bei dem Versuch, eine Antwort zu erhalten. Die beiden Fluggesellschaften, mit denen sie fliegen sollte, schoben sich gegenseitig die Schuld zu. „Ich konnte nur Callcenter erreichen und bekam nie eine Antwort“. Sechs Tage später schickte Claire Dutzende von E-Mails, bis sie endlich eine Antwort erhielt. „Ich habe Stunden damit verbracht, sie zu schreiben, damit alles klar ist, und ich habe sie in mehreren Sprachen verfasst“, erzählt sie. Und gerade als sie die Hoffnung aufgibt, erhält sie einen Telefonanruf. „Am Montag, dem 25. Juli, wurde ich angerufen und gefragt, ob ich am nächsten Tag an Bord gehen und nach Quito fliegen könne. Claire ärgert sich zwar über die sechs verlorenen Urlaubstage, relativiert aber auch. „Ich reise viel, also weiß ich, dass es Unwägbarkeiten gibt“.

    Sie möchte auf die Schwierigkeiten hinweisen, sich bei den Fluggesellschaften Gehör zu verschaffen. „Ich musste fast der ganzen Welt eine Nachricht schicken, um eine Antwort zu erhalten, das klingt verrückt und ist nicht normal. Ich sage mir, dass ich mit all den E-Mails, die ich geschickt habe, noch Glück hatte. Ohne das hätte ich meine Flugtickets im Wert von 5.000 Euro verloren“, ärgert sich die Frau aus Toulouse. Die beiden Fluggesellschaften haben bis heute nicht auf die E-mails und die Frage nach den Gründen dieses Problems geantwortet.