Kategorie: Tourismus

  • Departement Isère: Auto stürzt in Schlucht – 5 junge Männer zwischen 15 und 22 kommen ums Leben

    Departement Isère: Auto stürzt in Schlucht – 5 junge Männer zwischen 15 und 22 kommen ums Leben

    Bei einem dramatischen Verkehrsunfall in Morette im Département Isère kamen in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 16. April, fünf junge Menschen ums Leben, darunter ein Teenager. Das Fahrzeug verfehlte eine Kurve und stürzte in eine Schlucht. Die Gruppe hatte einen Abend mit der Familie verbracht.

    Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto vollständig zermalmt. Fünf junge Männer, darunter ein Teenager, wurden in der Nacht von Samstag auf Sonntag getötet, als ihr Fahrzeug in Morette im Département Isère von der Straße abkam. Ihr Auto stürzte nach Angaben der Feuerwehr aus noch ungeklärter Ursache in eine Schlucht und prallte anschließend heftig gegen einen Baum. Bei dem Fahrzeug handelte es sich um einen BMW der 1er-Serie.

    Opfer im Alter von 15 bis 22 Jahren
    Die fünf Passagiere, vier junge Männer und ein Jugendlicher, wurden durch den Aufprall getötet. Die vier jungen Männer waren nach Angaben der Gendarmen zwischen 18 und 22 Jahre alt. Der Minderjährige soll 15 Jahre alt gewesen sein, so die Zeitung Le Dauphiné Libéré, die weiter berichtet, dass die anderen vier Passagiere Soldaten waren, die wahrscheinlich dem 93eme RAM in Varces angehörten.

    „Der Fahrer kam von der Straße ab, das Auto stürzte nach unten und wickelte sich um einen Baum“, so die Gendarmerie. Die genaue Ursache des Unfalls sei „noch nicht bekannt“.

    Zwei Brüder getötet
    Le Dauphiné Libéré berichtete, dass der 15-jährige Jugendliche der Bruder eines der Soldaten sei. Die Gruppe von Soldaten hatte den Abend bei der Familie eines von ihnen in der Nachbargemeinde Cras verbracht. Als sie gegen 3 Uhr morgens zurückfahren wollten, stellten sie fest, dass sie nicht mehr genug Benzin hatten. Der Jugendliche soll sich daraufhin angeboten haben, mit ihnen zu fahren und sie zur nächsten Tankstelle zu führen, berichtet der Sender France Bleu Isère.

    Die besorgte Mutter eines der Soldaten machte sich nach einiger Zeit auf die Suche und machte die grausige Entdeckung.

  • Italienisches Dorf wird von Urlaubern überrannt und verbietet in den Strassen „stehen zu bleiben“

    Italienisches Dorf wird von Urlaubern überrannt und verbietet in den Strassen „stehen zu bleiben“

    Nach einer aktuellen Entscheidung des Bürgermeisters von Portofino ist es Touristen verboten, im Stadtzentrum und an der Strandpromenade „stehen zu bleiben“. Eine radikale Entscheidung, die bis zum 15. Oktober in Kraft ist, um Menschenmengen zu begrenzen.

    Es ist eine radikale Entscheidung. Als beliebtes Reiseziel während der Sommersaison hat das italienische Dorf Potofino eine ungewöhnliche Entscheidung getroffen, um den Touristenansturm zu bewältigen. Seit dieser Woche ist es Urlaubern verboten, „stehen zu bleiben“, wenn sie in belebten Gebieten zu Fuß unterwegs sind. Für diejenigen, die sich nicht an diese Regel halten, ist ein Bußgeld zwischen 68 und 275 Euro vorgesehen, wie der französische Sender TF1 berichtet.

    Als Begründung nannte der Bürgermeister des Ortes „Probleme mit dem flüssigen Personen- und Fahrzeugverkehr“ und „eine potenzielle Gefahr aufgrund der übermäßigen Bevölkerungsdichte im Verhältnis zur verfügbaren Fläche“. Wegen der Touristenmengen wird es für Krankenwagen, Rettungskräfte und die Polizei unmöglich, ihre Arbeit ordnungsgemäß zu erledigen.

    Eine Entscheidung, die bis zum 15. Oktober gilt.
    Die Stadtverwaltung hat zwei „rote“ Zonen zwischen der Piazzetta, der Calata Marconi und dem Umberto Pier festgelegt, in denen diese Einschränkungen täglich (in der einen von 7:30 bis 18:00 Uhr und in der anderen von 10:30 bis 18:00 Uhr) bis zum 15. Oktober gelten sollen, berichtet die italienische Tageszeitung Corriere della Sera. Das Ziel ist nicht die Bestrafung, sondern die Abschreckung von Urlaubern.

    Das Dorf Portofino ist nicht das einzige, das mit solch einem Problem konfrontiert ist. Im Nationalpark Cinque Terre forderte der Bürgermeister von Riomaggiore laut der Zeitung Courrier Intenational ebenfalls die Einführung eines Sondergesetzes, um die Touristenströme zu regulieren.

  • Autodiebstahl: Hacken von elektronischen Schlüsseln in Frankreich immer häufiger

    Autodiebstahl: Hacken von elektronischen Schlüsseln in Frankreich immer häufiger

    Sie brauchen keine Brecheisen mehr und müssen auch keine Fensterscheiben mehr einschlagen. Das elektronische Hacken von Schlüsseln aus der Ferne ist neuerdings die beliebteste Methode der Autodiebe.

    Schlüssel, mit denen man ein Fahrzeug aus der Ferne verriegeln kann, machen das Leben zwar einfacher, setzen das Auto aber auch erhöhter Gefahr eines Diebstahls aus. Als ein Bewohner des Departements Somme eines Morgens aus dem Haus geht, glaubt er zu träumen: Sein Fahrzeug ist mitten in der Nacht spurlos verschwunden. Die Täter haben mithilfe einer elektronischen Box die Frequenz des elektronischen Schlüssels abgefangen und das Auto so entwendet. Ein. solches Gerät ist im Internet für etwa 5.000 Euro erhältlich.

    Lösungen zur Verhinderung von Diebstählen
    Die Gendarmerie des Departements Somme bearbeitet derzeit mehr als 200 ähnliche Fälle, in die kriminelle Netzwerke verwickelt sind, die die gestohlenen Fahrzeuge nach Afrika oder Osteuropa weiterverkaufen. Um sich vor solchen Diebstählen zu schützen, rät Jean-Jacques Messuve, Verkaufsberater bei Auto-Picardie, einen Tracker in das Fahrzeug zu bauen oder einfach ganz klassisch das Lenkrad mit einer Metallkralle zu blockieren. Eine andere Möglichkeit ist, den Autoschlüssel in einer mit Aluminium gefütterten Tasche zu verstauen, die die Ausbreitung der Schlüsselwellen verhindert.

  • Sturm Noa: Passagierschiff löst sich im Hafen von Cherbourg vom Kai

    Sturm Noa: Passagierschiff löst sich im Hafen von Cherbourg vom Kai

    Das Kreuzfahrtschiff befördert mehr als tausend Passagiere. Zwei seiner Leinen sind im Sturm am Mittwochnachmittag gerissen, berichtet France Bleu Cotentin.

    Ein im Hafen von Cherbourg (Manche) festgemachtes Passagierschiff hat sich am Mittwoch, dem 12. April, am Nachmittag losgerissen, weil der starke Wind zwei Leinen losgerissen hatte, wie der Sender France Bleu Cotentin berichtete. Das Passagierschiff „Ambience“ lag am Quai de France in Cherbourg vor Anker. Zwei seiner Festmacherleinen lösten sich aufgrund der starken Sturmwinde am Bug des Schiffes. Die Zugangsbrücke fiel ins Wasser und das Schiff löste sich vom Kai.

    Der Sturm Noa traf am Mittwoch mit Windgeschwindigkeiten um 100 km/h auf den Hafen von Cherbourg. Das 245 Meter lange Kreuzfahrtschiff war am Vortag im Hafen angekommen, um sich vor dem Unwetter zu schützen. Es befördert 1.000 Passagiere, hauptsächlich aus Großbritannien.

    Der Hafen von Cherbourg berichtete gegenüber France Bleu Cotentin, dass man die Situation unter Kontrolle gebracht habe. Das Schiff konnte besser am Kai befestigt werden. Das Schiff sollte eigentlich am Mittwochabend gegen 19 Uhr wieder ausgelaufen, aber Streiks der Hafenarbeiter und die meteorologischen Bedingen haben das bisher verhindert.

  • Vandalismus: TGV- und TER-Verkehr südlich von Bordeaux musste unterbrochen werden

    Vandalismus: TGV- und TER-Verkehr südlich von Bordeaux musste unterbrochen werden

    Die Steuerkabel für die Signalgebung wurden durch einen Brand beschädigt, so die SNCF, die die Fahrgäste auffordert, „ihre Reise zu stornieren oder zu verschieben“.

    Am Mittwoch, dem 12. April, konnten bis zum späten Nachmittag keine TGV-Züge südlich von Bordeaux verkehren. Ein „Akt von Vandalismus“, der im Departement Landes begangen wurde, beeinträchtigte den Zugverkehr im Südwesten stark, wie die SNCF mitteilte. Ein auf der Bahnstrecke zwischen den Gemeinden Morcenx und Laluque gelegter Brand hatte „Kabel zur Steuerung der Signalanlagen beschädigt, wodurch der Zugverkehr in beide Richtungen unmöglich wurde“. Eine polizeiliche Untersuchung wurde eingeleitet und Teams der SNCF „sind im Einsatz“, so das Unternehmen.

    Infolgedessen war der Zugverkehr den ganzen Tag über stark beeinträchtigt. Es konnten keine TER-Züge zwischen Dax und Morcenx und keine TGV-Züge zwischen Bordeaux und Hendaye/Tarbes verkehren.

    Ein „skandalöser Akt“
    „Schande über diejenigen, die öffentliches Material zerstören“, reagierte der für Verkehr zuständige Minister Clément Beaune auf Twitter, der „den Akt des Vandalismus, der den Zugverkehr südlich von Bordeaux behindert, aufs Schärfste verurteilt“. Er versprach, dass „dieser skandalöse Akt bestraft wird“.

    Ende Januar bereits hatte ein Brandanschlag auf Stromkabel eines Stellwerks in Seine-et-Marne den Verkehr am Pariser Gare de l’Est fast zum Erliegen gebracht. Erst nach zweitägigen Reparaturarbeiten konnte der Verkehr wieder vollständig aufgenommen werden. Die SNCF hatte auch damals von einem „Sabotageakt“ gesprochen. Am 28. März war auch der TGV-Verkehr zwischen Paris und Südostfrankreich gestört.

  • Lawine in der Haute-Savoie: Sechste Person leblos aufgefunden

    Lawine in der Haute-Savoie: Sechste Person leblos aufgefunden

    Sechs Menschen starben. Das ist die endgültige Bilanz des Lawinenunglücks vom Montag in Contamines-Montjoie im Mont-Blanc-Massiv. Die Ermittler versuchen immer noch zu verstehen, was die Lawine ausgelöst hat.

    Das Dorf steht noch immer unter Schock. In Contamines-Montjoie (Hochsavoyen) sind die Emotionen nach dem tödlichen Lawinenunglück vom Sonntag, dem 9. April, hoch. Am Montag wurde eine sechste Person leblos aufgefunden. Unter den Opfern waren vier Wanderer und zwei Bergführer. Einer von ihnen wohnte mit seiner Familie in der Gemeinde. „Ein sehr, sehr beliebter Bergführer bei seiner Kundschaft und bei uns allen“, sagt Elisabeth Mollard, 1. stellvertretende Bürgermeisterin von Contamines-Montjoie auf dem Sender France 3. Er war bei allen Bewohnern des Dorfes bekannt. „Er war ein einfacher, guter Typ, der wusste, was er tat“, fügt ein Einwohner hinzu. „Er war ein superpositiver Typ“, sagt ein anderer.

    Untersuchung ist im Gange
    Die Suche nach weiteren Opfern wurde am späten Vormittag eingestellt. Die Rettungsteams arbeiteten seit Sonntagnachmittag unermüdlich im Bereich des Armancette-Gletschers. Die Lawine war beeindruckend groß: ein 500 Meter breites Schneebrett, das über 1.600 Metern ins Tal rauschte. Das Lawinenrisiko wurde am Montag als mäßig eingestuft, Stufe 2 auf einer Skala von 5. Die Bedingungen schienen gut zu sein. Aber warum löste sich dann die Lawine? Eine Untersuchung ist im Gange, deren Ergebnisse erst in einigen Tagen vorliegen dürften.

  • TotalEnergies deckelt Benzinpreis bei 1,99 Euro pro Liter – unabhängig vom Kraftstoff

    TotalEnergies deckelt Benzinpreis bei 1,99 Euro pro Liter – unabhängig vom Kraftstoff

    Angesichts der Versorgungsschwierigkeiten und Preissteigerungen kündigt TotalEnergies an, die Preise für alle seine Kraftstoffe ab Freitag, dem 7. April, vorübergehend zu deckeln.

    TotalEnergies wird ab Freitag „vorübergehend“ seine Preisbegrenzungsmaßnahme von 1,99 Euro pro Liter auf alle Kraftstoffe (SP95, SP98, Diesel, Excellium) ausweiten, wie der Ölkonzern in einer Pressemitteilung bekannt gab.

    „Die im März eingeleitete Preisstopp-Maßnahme gilt jetzt also auch für die Produktreihe Excellium (SP98 & Diesel Excellium) und zwar so lange, bis die Tankstellen keine Versorgungsschwierigkeiten mehr haben“, heißt es in der Erklärung. Seit dem 1. März betraf die Obergrenze von 1,99 € bereits die Palette der klassischen Kraftstoffe wie einfachen Diesel und SP95-Benzin.

    Am Mittwochmorgen war an 6,95 % der französischen Tankstellen mindestens einer der Kraftstoffe (Benzin und/oder Diesel), die sie normalerweise anbieten, vergriffen, wie aus der Analyse der Daten auf der Regierungswebsite für Kraftstoffpreise hervorgeht.

  • Benzinknappheit in Frankreich: Besorgte Autofahrer wenige Tage vor Ostern

    Benzinknappheit in Frankreich: Besorgte Autofahrer wenige Tage vor Ostern

    Seit Anfang der Woche hat die Regierung Zwangsverpflichtungen vorgenommen, um die Tankstellen wieder aufzufüllen, damit den Franzosen, die über das Osterwochenende mit dem Auto verreisen wollen, der Treibstoff nicht ausgeht. Wenige Tage vor dem großen Reisewochenende machen sich viele Autofahrer jedoch Sorgen.

    Mit dem Auto über das lange Osterwochenende zu verreisen, könnte kompliziert werden. Die Region um Paris ist am stärksten von Benzinknappheit betroffen, in 30 % der Tankstellen fehlen ein oder mehrere Kraftstoffe. Im Departement Hauts-de-Seine kam am Mittwoch, dem 5. April, ein Verkehrsteilnehmer zum Tanken, bevor er in die Normandie aufbrach. „In Voraussicht, für den Fall, dass ich nichts finde. […] Ich tanke lieber, dann kann ich in Ruhe hin und zurück fahren“, sagte er auf dem Sender France 2.

    Weitere Zwangsverpflichtungen
    In Frankreich fehlt an fast jeder zehnten Tankstelle mindestens ein Kraftstoff. Seit Anfang der Woche hat sich die Lage jedoch verbessert. Dies dürfte auch weiterhin der Fall sein. In den Raffinerien Gonfreville (Manche) und Donges (Loire-Atlantique), die insbesondere die Tankstellen in der Region Île-de-France versorgen, wurden Zwangsverpflichtungen von streikenden Mitarbeitern verfügt. Die Mitarbeiter der Raffinerie Gravenchon (Seine-Maritime) beendeten den Streik am Dienstag, dem 4. April. In der Hälfte der französischen Raffinerien gibt es jedoch immer noch Blockaden. Laut der Gewerkschaft der Erdölunternehmen ist die Rückkehr zur Normalität jedoch noch in weiter Ferne.

  • Kraftstoffe: Versorgungsprobleme an französischen Tankstellen

    Kraftstoffe: Versorgungsprobleme an französischen Tankstellen

    Am Dienstag fanden weitere Zwangsverpflichtungen von Arbeitern in der Raffinerie Gonfreville im Departement Seine-Maritime statt, um die Treibstoffknappheit wenige Tage vor dem Osterwochenende abzuschwächen. Der französische Verband der Erdölindustrie (UFIP) verspricht für das Wochenende eine „deutliche Verbesserung“, insbesondere in der Region Île-de-France.

    Seit Montag, dem 3. April, hat die Regierung die Mitarbeiter in der Raffinerie in Gonfreville im Département Seine-Maritime erneut zwangsverpflichtet. Anfang der Woche fehlte an jeder zehnten Tankstelle in Frankreich mindestens ein Kraftstoff. In den Departements Loiret und Cher war bei einem Viertel der Tankstellen der Kraftstoff knapp, in den Departements Indre-et-Loire und Île-de-France bei fast der Hälfte der Tankstellen.

    Wie kommt es zu diesen Kraftstoffengpässen?
    Die Ursachen für diese Knappheit sind auf verschiedenen Ebenen der Versorgungskette zu finden. Das größte Problem ist nach wie vor die Mobilisierung gegen die Rentenreform in den Raffinerien, die vor einem Monat begonnen hat. Nach Angaben der Gewerkschaft CGT ist die Auslieferung von Kraftstoffen in drei von sechs Raffinerien noch immer gestoppt: in Donges (Loire-Atlantique), Gonfreville und Gravenchon (Seine-Maritime). Die anderen drei französischen Raffinerien liefern zwar Treibstoff aus, aber natürlich insgesamt wesentlich weniger als in normalen Zeiten.

    Dieser Kraftstoff wird in Depots gelagert, und auch hier gab es einige Streiks, die das Befüllen der Lkw, die dann die Tankstellen beliefern, verlangsamten.

    Warum haben frühere Zwangsverpflichtungen die Situation nicht entschärft?
    Die Arbeitsverpflichtungen, die vor zehn Tagen in der Raffinerie Gonfreville durchgeführt wurden, dienten laut Gewerkschaften, vor allem dazu, die Pariser Flughäfen mit Kerosin zu versorgen. Die Raffinerien belieferten die Depots über Pipelines. Die Pipelines können mehrere Arten von Kraftstoffen liefern, aber immer nur nacheinander, also jeweils immer nur einen bestimmten Kraftstoff. Als Kerosin vorrangig zur Betankung von Flugzeugen geliefert wurde, trat Benzin und Diesel für die Tankstellen in den Hintergrund. Das ist auch der Grund, warum es in der Île-de-France und in Centre-Val-de-Loire einen größeren Treibstoffmangel gibt als in anderen Regionen.

    Wann werden die nächsten Lieferungen stattfinden?
    Die aktuellen neuen Personalrequirierungen sowie die Requirierungen der letzten Woche sollen bald dazu führen, dass die Treibstofflieferungen schneller erfolgen. Da sich bereits wieder Bleifrei in den Pipelines befindet, werden die Depots mit diesem Kraftstoff beliefert. Die Gewerkschaft UFIP verspricht für das Wochenende eine „deutliche Verbesserung“ der Lage in der Region Île-de-France. Aber es wird keine Rückkehr zur Normalität im Land geben, solange die Streiks gegen die Rentenreform anhalten. Vor allem nützt es nichts, Hamsterkäufe durchzuführen: Sehr oft ist es genau das, was zu Engpässen führt.

  • Fast 90% der Pariser stimmen gegen die Selbstbedienungs-E-Tretroller in der Hauptstadt

    Fast 90% der Pariser stimmen gegen die Selbstbedienungs-E-Tretroller in der Hauptstadt

    Trotz einer sehr hohen Wahlenthaltung unter den rund 1,3 Millionen in Paris registrierten Wählern versprach die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Sonntag erneut, „das Ergebnis“ dieser Bürgerbefragung „schlicht und einfach zu respektieren“.

    Die Pariser Bürger stimmten am Sonntag, dem 2. April, in einer in Paris noch nie dagewesenen „Bürgerabstimmung“ gegen die Verlängerung der Verträge, die es drei privaten Betreibern (Lime, Tier und Dott) erlauben, jeweils 5.000 elektrische Tretroller in der Hauptstadt anzubieten. Die Einwohner der Hauptstadt sprachen sich zu 89 % gegen diese Transportmittel aus, die auf den Strassen der Hauptstadt zur Miete angeboten werden. Nachdem Paris sie 2018 willkommen geheißen hatte, soll sie nun die einzige europäische Hauptstadt werden, die die Selbstbedienungs-E-Tretroller vollständig verbietet.

    Das Verbot wird nicht für private E-Tretroller gelten!

    Trotz der sehr hohen Wahlenthaltung (92%) unter den rund 1,3 Millionen registrierten Wählern versprach die sozialistische Bürgermeisterin Anne Hidalgo am Sonntag erneut, „das Ergebnis“ der Abstimmung „schlicht und ergreifend zu respektieren“. Sie selbst hatte sich für eine nAblehnung der E-Roller eingesetzt, nachdem sie bereits zahlreiche Maßnahmen zur Regulierung von Zweirädern ergriffen hatte.

    Die drei Betreiber hatten alles versucht, um einem Negativen Votum zu entgehen. Sie hatten insbesondere vergeblich eine elektronische Abstimmung gefordert und darauf hingewiesen, dass nur ein Drittel der 18- bis 24-Jährigen, ihrer Hauptklientel, von der Abstimmung überhaupt gehört hatte. Einige ihrer umstrittenen Methoden wurden kritisiert, wie z. B. das Angebot einer E-Roller-Gratisfahrt am Wahltag oder der Einsatz von Influencern in sozialen Netzwerken, um die junge Kundschaft zu mobilisieren.

    Kritiker werfen den Elektrorollern vor, dass sie überall im öffentlichen Raum abgestellt werden, mit hoher Geschwindigkeit an Fußgängern auf dem Bürgersteig vorbeifahren oder eine schlechte CO2-Bilanz haben.