Kategorie: Tourismus

  • Straßburg: Drei Tote und sechs Verletzte bei Verfolgungsjagd am Port du Rhin

    Straßburg: Drei Tote und sechs Verletzte bei Verfolgungsjagd am Port du Rhin

    Ein sehr schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am 27. März 2023 am Port du Rhin in Straßburg. Es gab drei Tote und sechs Verletzte, von denen drei in Lebensgefahr schwebten. 

    Am Montag, dem 27. März, ereignete sich gegen 17 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei PKWs im Straßburger Rheinhafen. Es folgte eine Verfolgungsjagd mit anderen flüchtigen Fahrzeugen auf der Höhe der Rue du Rhin-Napoléon.

    Eines der Fahrzeuge kam laut Polizei von der Fahrbahn ab, was zu einem schweren Zusammenstoß führte. Eine Schlägerei soll der Auslöser für die Ereignisse gewesen sein. „Wir haben ein großes Sicherheitsaufgebot mobilisiert, um zu versuchen, die Gewalt und die Spannungen vor Ort einzudämmen“, bestätigte einer der Polizisten gegenüber dem Sender France 3 Alsace.

    Die Rettungskräfte versuchten noch, eine Person mit Herz-Kreislauf-Stillstand zu retten, was jedoch leider nicht gelang. Insgesamt gab es drei Tote, darunter zwei Frauen, und sechs Verletzte, drei davon sehr schwer. Zur Rettung der Verletzten wurde ein Hubschrauber eingesetzt.

    Zunächst hatten die Rettungskräfte und die Polizei Schwierigkeiten, an den Ort des Geschehens zu gelangen, an dem sich schnell eine Gruppe von „Fahrenden“ versammelt hatte. Die Ordnungskräfte mußten eingreifen, um Ruhe zu gewähren und Schlägereien zwischen den Beteiligten und anderen Anwesenden zu verhindern.

    Am späten Abend befanden sich noch immer etwa 20 Personen sowie etwa 40 Einsatzkräfte der Polizei, CRS, Nationalpolizei und Stadtpolizei, vor Ort.

  • Treibstoff: Versorgungsschwierigkeiten in einigen Departements

    Treibstoff: Versorgungsschwierigkeiten in einigen Departements

    In einigen französischen Regionen wird es immer schwieriger, zu tanken. Wie etwa in Rouen (Seine-Maritime) oder Antibes (Alpes-Maritimes).

    In Cagnes-sur-Mer (Alpes-Maritimes) in der Gegend von Antibes mussten die Autofahrer wieder Angst haben, dass ihnen das Benzin ausgeht. Einige sind mehr als zehn Kilometer weit gefahren, um Benzin zu finden. „Was wollen wir tun? Man leidet, also passt man sich an“, sagt ein Autofahrer gegenüber dem Sender France 3. Auch in der Normandie, in der Nähe von Rouen (Seine-Maritime), fehlte an Dutzenden von Tankstellen teilweise oder ganz der Treibstoff.

    An einer von fünf Tankstellen fehlt mindestens ein Kraftstoff.
    Streiks der Transportunternehmen und blockierte Raffinerien, die Benzinlieferungen werden immer seltener. Manche Autofahrer haben Schwierigkeiten, sich zu versorgen. „Gestern Abend wollte ich tanken und habe drei Tankstellen angefahren“, erzählt eine Frau. „Ich denke, es ist die Panik, die den Mangel verursacht. Wir sind zu einer Gesellschaft des Individualismus geworden“, sagt eine andere. In ganz Frankreich ist an einer von fünf Tankstellen mindestens ein Kraftstoff ausverkauft.

  • Hauts-de-Seine: SNCF erstattet Anzeige nach Beschädigung von sechs TGV-Zügen

    Hauts-de-Seine: SNCF erstattet Anzeige nach Beschädigung von sechs TGV-Zügen

    Nach Angaben der Bahngesellschaft wurden im Technikzentrum in Châtillon Stromabnehmer und andere wichtige Teile der Triebwagen beschädigt.

    Die SNCF erstattet Anzeige, nachdem sechs TGV-Züge im Technikzentrum in Châtillon (Hauts-de-Seine) beschädigt wurden, wie Franceinfo am Sonntag von der Bahngesellschaft erfuhr. Nach vorliegenden Informationen war es der Bereitschaftsdienst des Technikzentrums, der die Schäden am Samstagmorgen um 6.30 Uhr bei der Inspektion der Züge feststellte.

    Ein Angestellter habe gesehen, dass die Stromabnehmer – die Stange, die den Zug mit den Stromkabeln verbindet – beschädigt worden seien. Laut SNCF entdeckte der Mitarbeiter auch, dass Teile der Triebwagen abmontiert und beschädigt worden waren. Nach Angaben der SNCF wurden diese Handlungen begangen, „um den Betriebsablauf zu stören“. Die Beschädigungen hätten jedoch „keine Auswirkungen auf die Sicherheit und die Regelmäßigkeit des Einsatzes der Züge“.

    Laut Franceinfo ist der Eingang des Technikzentrums durch ein geschlossenes Tor geschützt und der Zugang erfolgt über einen codierten Badge. Es gibt allerdings keine Videoüberwachung.

  • Korsika: Die berühmten Klippen von Bonifacio sind von Erosion bedroht

    Korsika: Die berühmten Klippen von Bonifacio sind von Erosion bedroht

    Bonifacio (Corse-du-Sud) und seine hohen Klippen, die vom Wind geformt und vom Meer ausgehöhlt wurden, ziehen seit Jahrzehnten viele Touristen an. Jetzt hat die natürliche Erosion diese Klippen brüchig gemacht und die Einwohner sind gezwungen, ihre Häuser zu verlassen.

    Vom Meer aus gesehen zeigt Bonifacio (Corse-du-Sud) seine ganze Pracht. Seine Kalksteinklippen sind mit einer Höhe von 106 m einzigartig. Ein Naturschatz, der einst den Ruf der Gemeinde begründet hat und heute ihre große Anfälligkeit zeigt. Die Zitadelle droht an einigen Stellen einzustürzen. Zwei Gebäude dürfen bereits nicht mehr betreten werden. „Ich wurde von einem Tag auf den anderen aus meinem Haus vertrieben. Ich hatte zwei Monate Zeit. Ich habe einen Brief erhalten, in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich die Räumlichkeiten verlassen muss“, beklagt einer der beiden Eigentümer auf dem Sender France 3.

    An Bonifacio knabbert der Zahn der Erosion. Drei Jahre lang wurden Sondierungen durchgeführt und Gutachten erstellt, die zwei 80 m hohe Verwerfungen zutage förderten. 25 Häuser am Rande der Klippen wurden als gefährdet identifiziert. Die Ankündigung erfolgte auf einer öffentlichen Versammlung. Um die Fragen der verängstigten Hausbesitzer zu beantworten, war eigens der Unterpräfekt Gaël Rousseau angereist. Der Staat verpflichtete sich, zusätzliche Studien zu finanzieren. „Wenn es eine starke Gefährdung mit einem hohen Risiko gibt, ist es wichtig, dass man rechtzeitig Maßnahmen ergreifen kann, um zu verhindern, dass die Bevölkerung in eine Risikoposition gebracht wird“, so der Unterpräfekt. Allerdings wird der Marktplatz, der im Juni 2022 per Präfekturerlass für den Zutritt gesperrt wurde, von den Anwohnern weiterhin frequentiert.

  • Rentenreform: Polizeikräfte räumen Blockade des Öldepots in Port-la-Nouvelle

    Rentenreform: Polizeikräfte räumen Blockade des Öldepots in Port-la-Nouvelle

    Die Zugänge zum Öldepot in Port-la-Nouvelle (Aude) sind wieder frei. Die Sicherheitskräfte griffen am Freitagmorgen um 5 Uhr ein. Die Treibstoffknappheit wurde an der Mittelmeerküste deutlich spürbar. Das Öldepot in Port-la-Nouvelle im Departement Aude wurd nicht mehr von streikenden Mitarbeitern blockiert, die sich gegen die Rentenreform wehren. Die Ordnungskräfte griffen am Freitagmorgen um 5 Uhr ein. „Der Einsatz verlief ruhig“, sagte der Präfekt des Departements Aude, Thierry Bonnier, gegenüber der Zeitung L’Indépendant. Die Operation der Ordnungskräfte hat die Zugänge zum Depot freigemacht und wird es den Tanklastzügen ermöglichen, wieder ungehindert ein- und auszufahren. Das Öldepot in Port-la-Nouvelle war seit dem 16. März blockiert. Premierministerin Elisabeth Borne hatte am Donnerstagnachmittag nach einer Sitzung der Regierung zum Thema Treibstoffversorgung gesagt: „Wir ergreifen die notwendigen Maßnahmen, um die Lieferungen zu verbessern“. https://twitter.com/Elisabeth_Borne/…

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  • Rentenreform: An 15% der französischen Tankstellen fehlt Treibstoff

    Rentenreform: An 15% der französischen Tankstellen fehlt Treibstoff

    Aber: „Es herrscht aber kein Mangel“, sagt Olivier Gantois, Präsident des französischen Verbands der Erdölindustrie, am Freitag im Gespräch mit Franceinfo. „Es gibt 15% der Tankstellen im Hexagon, die mindestens einen Treibstoff nicht mehr vorrätig haben“, bleifrei 95, bleifrei 98 und/oder Diesel. Das sagte Olivier Gantois, Präsident der Union française des industries pétrolières. „Wir befinden uns aber keineswegs in einer Knappheitssituation. Und die Lieferungen der Tanklastwagen an die Tankstellen sind normal“, sagte er am Freitag, dem 23. März, auf dem Sender Franceinfo. Es gibt regionale Unterschiede, wobei vor allem die Regionen Loire-Atlantique und Bretagne besonders stark vom Treibstoffmangel betroffen sind: „Es gab Versorgungsschwierigkeiten, aber im Gegensatz zu den anderen Regionen gab es hier auch ein starkes Phänomen der Hamsterkäufe, das dazu führt, dass die Tanks einzelner Tankstellen schneller als üblich geleert wurden“, erklärte Olivier Gantois. Gendarmen griffen am Fre…

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  • Benzin: Auseinandersetzungen in den Raffinerien und Kraftstoffdepots werden härter

    Benzin: Auseinandersetzungen in den Raffinerien und Kraftstoffdepots werden härter

    Während die Zahl der Tankstellen, denen der Treibstoff ausgeht, steigt, hält die Protestbewegung der Beschäftigten der Öldepots in Douges und Fos-sur-Mer an. Am Dienstag, dem 21. März, kam es zu Zusammenstößen mit den Ordnungskräften. Am späten Vormittag des 21. März kam es im Öldepot von Fos-sur-Mer (Bouches-du-Rhône) zu einer Konfrontation zwischen der Polizei und streikenden Arbeitern. Drei Polizisten wurden schwer verletzt. Der Zorn der Demonstranten wurde durch die Zwangsverpflichtung von drei Mitarbeitern ausgelöst. In der vergangenen Nacht war auch das Ölterminal in Donges (Loire-Atlantique) von den Ordnungskräften geräumt worden. Tankstellen in Schwierigkeiten Ziel der Regierung: die Tankstellen mit Nachschub zu versorgen. Im Departement Gard wurden die Warteschlangen an den Zapfsäulen immer länger. Die Präfektur verhängte eine Rationierung von maximal 30 Litern pro Fahrzeug. Laut einer spezialisierten Website fehlt an 1.018 Stationen mindestens ein Kraftstoff, im Südosten und …

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  • Raffinerieblockade: An 50% der Tankstellen im Departement Bouches-du-Rhône fehlt Benzin

    Raffinerieblockade: An 50% der Tankstellen im Departement Bouches-du-Rhône fehlt Benzin

    Die Blockade der Raffinerien hat bereits unmittelbare Folgen für etwa 8% der Tankstellen in ganz Frankreich. An der Hälfte der Tankstellen im Departement Bouches-du-Rhône fehlt mindestens ein Kraftstoff. Eine Warteschlange von mehr als einem Kilometer. Tanken am Montag, den 20. März, in Marseille (Bouches-du-Rhône) gleicht für die Autofahrer einem Hindernislauf. „Es sind zwei Stunden vergangen. Also fahre ich in ganz Marseille herum, um Benzin zu finden“, sagt eine Autofahrerin auf dem Sender France 2. Die Angst, dass das Benzin ausgeht, sorgt für Spannungen. In Bouches-du-Rhône streiken drei Raffinerien, 50 % der Tankstellen sollen von Treibstoffknappheit betroffen sein. Die Regierung will in den Raffinerien streikende Arbeiter zwangsverpflichtenDie Situation ist in 11 Departements angespannt, die meisten davon in Südfrankreich. Angesichts der Gefahr eines Versorgungsengpasses beschlossen die Präfekturen der Departements Gard und Vaucluse, den Verkauf von Kraftstoffen zu beschränken. …

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  • Kraftstoffe: „Die Knappheit wird sich verschärfen“ – warnt die Gewerkschaft CGT

    Kraftstoffe: „Die Knappheit wird sich verschärfen“ – warnt die Gewerkschaft CGT

    Angesichts der Streiks und Arbeitsniederlegungen gegen die Rentenreform warnt der Generalsekretär des Nationalen Verbands der chemischen Industrie der Gewerkschaft CGT am Montag im Gespräch mit Franceinfo, dass die Treibstoffknappheit „zunehmen wird“. „Die Treibstoffknappheit wird sich verschärfen“, warnt Emmanuel Lépine, Generalsekretär der Fédération nationale des industries chimiques de la CGT (FNIC-CGT), als Gast am Montag, dem 20. März 2023, auf dem Sender Franceinfo. Zum jetzigen Zeitpunkt erleben etwa 4% der Tankstellen in Frankreich aufgrund der Streikbewegungen gegen die Rentenreform eine Versorgungsunterbrechung bei Diesel und Bleifrei. „Kein Produkt verlässt heute irgendeine Raffinerie“, fasste der Gewerkschaftsfunktionär zusammen und nannte insbesondere die TotalEnergies-Raffinerie in Feyzin in der Region Auvergne-Rhône-Alpes, wo die Produktion zwar läuft, aber der Versand am Montagmorgen wegen eines Streiks der Versandabteilung eingestellt wurde, und die ExxonMobil-Raffine…

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  • Streiks: An Tankstellen in mehreren südfranzösischen Departements fehlt Benzin

    Streiks: An Tankstellen in mehreren südfranzösischen Departements fehlt Benzin

    An vielen Tankstellen in Marseille bildeten sich wegen der Blockade der Raffinerien lange Schlangen.

    Im Département Bouches-du-Rhône, speziell in Marseille, wird die Situation „immer komplizierter“. Am Sonntag, dem 19. März, ist es „fast unmöglich, sich mit Treibstoff zu versorgen, da viele Tankstellen inzwischen leer sind“, berichtet die Journalistin Claire Pain für den Sender France 2.

    Vaucluse und Gard ebenfalls betroffen
    „Bereits am Sonntagmittag waren 25 % der Tankstellen im Departement Bouches-du-Rhône teilweise oder ganz von der Treibstoffversorgung abgeschnitten“, berichtete Claire Pain. „In den meisten anderen französischen Departements sind nur etwa 3 % der Tankstellen in einer ähnlichen Situation“. Auch die Departements Vaucluse und Gard waren stark betroffen, und es bildeten sich lange Warteschlangen. Die Behörden riefen die Autofahrer dazu auf, nicht an die Zapfsäulen zu stürmen, wenn das Tanken nicht dringend erforderlich sei.