Kategorie: Tourismus

  • Sommerferien: Die SNCF bietet diesen Sommer 200.000 Tickets für 19 Euro für Intercity-Züge an

    Sommerferien: Die SNCF bietet diesen Sommer 200.000 Tickets für 19 Euro für Intercity-Züge an

    Diese preisgünstigen Fahrten werden bis zum 15. Juli zum Verkauf angeboten und teilweise vom Staat finanziert.

    Ein Angebot für alle Reisenden mit dem Ziel, die Kosten für die Fahrkarten zu „halbieren“. Als die großen Ferien am Freitag, dem 7. Juli, offiziell begannen, hallte die Stimme von Verkehrsminister Clément Beaune durch den Pariser Bahnhof Austerlitz. Der Minister kündigte den Verkauf von 200.000 SNCF-Fahrkarten zu je 19 Euro an, mit denen man preiswert in französischen Intercity-Zügen reisen kann.

    Diese Fahrkarten können bis zum 31. August auf den Strecken Paris-Toulouse, Bordeaux-Marseille, Nantes-Lyon oder auch für den Nachtzug zwischen Paris und Briançon verwendet werden. Diese Intercity-Züge, die langsamer sind als die TGVs, sind laut dem Minister echte Alternativen, „die man etwas rehabilitieren muss“.

    Clément Beaune begrüßte die Ankündigung der SNCF zu einem Zeitpunkt, „an dem wir viele Debatten über die Preise der Züge führen“. Er versprach, generell auf die Tarife einzuwirken, und zeigte sich nicht abgeneigt, diese Aktion zu verlängern, wenn sie „gut läuft“. Die SNCF erklärt, dass in diesem Sommer noch 45 % der Fahrkarten für TGV und Intercités erhältlich sind.

  • Nizza: Cours Saleya – ein besonderer Blumenmarkt

    Nizza: Cours Saleya – ein besonderer Blumenmarkt

    Einer der unumgänglichen Zwischenstopps an der Côte d’Azur ist der Blumenmarkt in Nizza auf dem Cours Saleya. Den Besuchern bietet sich eine Insel der Farben und Düfte, die auch Feinschmecker nicht hungrig bleiben lässt.

    Nur wenige Schritte von der Promenade des Anglais in Nizza (Alpes-Maritimes) entfernt am Eingang der malerischen Altstadt ertönt der Lärm eines berühmten Marktes: der Cours Saleya, der auch Blumenmarkt genannt wird. Er ist keinen Tag gealtert und bleibt für Händler und Touristen seit vielen Jahrzehneten ein Muss. Unter bunten Planen bieten Dutzende von Produzenten ihre provenzalischen Produkte an. Einige Obst- und Gemüseverkäufer arbeiten bereits in der dritten Generation auf dem Markt, und sie können nie genug davon bekommen.

    Touristen aus der ganzen Welt
    Die Händler werden jeden Tag von Touristen aus der ganzen Welt besucht. „Wir haben Japaner, Chinesen, Deutsche, Amerikaner, Italiener, alle Nationalitäten und wir versuchen, in allen Sprachen Hallo zu sagen (…), wir versuchen, die Leute so zu empfangen, wie wir selbst gerne empfangen werden würden“, beschreibt es Nathalie Chilini Travia, eine Obst- und Gemüseverkäuferin, auf dem Sender France 2. Die Atmosphäre ist großartig und die bunten Stände ziehen die Besucher in ihren Bann.

  • Autofahrer wird im schnellsten Auto der Welt mit 388 km/h auf belgischer Autobahn geblitzt

    Autofahrer wird im schnellsten Auto der Welt mit 388 km/h auf belgischer Autobahn geblitzt

    Dieser Autofahrer hat auf einer belgischen Autobahn wahrscheinlich einen neuen Rekord aufgestellt. Er wurde mit seinem Auto mit der unglaublichen Geschwindigkeit von 388 km/h geblitzt.

    Die belgischen Polizisten trauten ihren Augen nicht. Sie blitzten auf einer Autobahn in Flandern ein Fahrzeug, das mit 388 km/h statt mit den erlaubten 120 km/h fuhr. Dieser Rekord wurde bereits im letzten Jahr aufgestellt. Und dass man erst jetzt davon erfährt, liegt daran, dass die Ordnungskräfte in dieser Angelegenheit sehr diskret bleiben. „Der genaue Ort des Verstoßes kann nicht mitgeteilt werden, da möglicherweise noch Ermittlungen laufen. Wir können keine Einzelheiten nennen. Die Straße in Kombination mit der Region wäre schon zu erkennbar“, zitiert die belgische Zeitung La dernière heure eine Polizeiquelle.

    Schneller als ein Formel-1-Rennwagen
    Die Geschwindigkeitsüberschreitung ist umso unglaublicher, wenn man sich vorstellt, dass die in Belgien angewandte Fehlermarge 6 % beträgt. Mit anderen Worten: Der Raser musste in Wirklichkeit mindestens 413 km/h schnell fahren! „Das ist schneller als ein Formel-1-Rennwagen“, für den der gültige Rekord bei 397,81 km/h liegt, schreibt die Webseite gocar.be. Bei einer solchen Geschwindigkeit braucht ein normales Fahrzeug mehr als eineinhalb Kilometer, um zum Stehen zu kommen. Dieses Auto ist jedoch alles andere als normal. Wie berichtet wird, kann es sich nur um einen Bugatti Chiron handeln, dem einzigen Auto der Welt, das so schnell fahren kann.

    Eine Verkehrsübertretung kann in Belgien mit einer Geldstrafe von 4.000 Euro, Führerscheinentzug oder sogar einer Gefängnisstrafe geahndet werden. Der Täter kann sich jedoch in diesem Fall darauf berufen, dass Radargeräte in Belgien nur für Geschwindigkeiten bis 300 km/h geeicht und zugelassen sind.

  • Abfahrt in die Ferien am 7. und 8. Juli: Volle Straßen in Frankreich laut Bison Futé

    Abfahrt in die Ferien am 7. und 8. Juli: Volle Straßen in Frankreich laut Bison Futé

    Die erste große Reisewelle zu Ferienbeginn findet an diesem Wochenende, dem 7. und 8. Juli 2023, statt. Der heutige Freitag und der Samstag werden von der amtlichen Webseite Bison Futé als orange und in mehreren Regionen sogar als rot eingestuft.

    Jetzt geht’s los, die großen Ferien haben begonnen! Die Sommerferien in Frankreich werden an diesem Freitag, 7. Juli, nach dem Unterricht offiziell beginnen. Das kommende Wochenende ist das erste Wochenende, an dem eine große Reisewelle zu erwarten ist. Was sagt Bison Futé voraus und welche Strecken und Uhrzeiten sollte man meiden, um nicht im Stau zu stehen?

    Freitag, 7. Juli 2023
    In Abfahrtsrichtung ist der Tag als orange eingestuft, in der Region Ile-de-France sogar als rot. Es wird empfohlen,

    • die Île-de-France und die großen Metropolen vor 12 Uhr zu verlassen oder zu durchqueren.
    • Die A31 zwischen Nancy und Luxemburg nicht zwischen 18 und 21 Uhr zu befahren.
    • Die A63 zwischen Bayonne und Spanien nicht zwischen 15 Uhr und 19 Uhr zu befahren.
    • Die A7 zwischen Lyon und Orange nicht zwischen 12 und 21 Uhr zu befahren.
    • Die A50 zwischen Marseille und Toulon nicht zwischen 15 und 21 Uhr zu benutzen.

    Samstag, 8. Juli 2023
    Für den Samstag sagt Bison Futé in Richtung der Urlaubsziele generell einen schwierigen Tag voraus. In den Regionen Hauts-de-France, Normandie, Bretagne, Pays-de-la-Loire und Centre-Val-de-Loire wird der Samstag sogar als rot eingeschätzt. Es wird empfohlen,

    • die Île-de-France vor 5 Uhr morgens zu verlassen oder zu durchqueren.
    • Die A31 zwischen Nancy und Luxemburg nicht zwischen 10:00 und 15:00 Uhr zu befahren.
    • Die A11 zwischen Le Mans und Nantes nicht zwischen 10:00 bis 14:00 Uhr zu befahren.
    • Die A63 zwischen Bayonne und Spanien von 10:00 bis 14:00 Uhr zu meiden.
    • Die A7 zwischen Lyon und Orange zwischen 8 und 18 Uhr zu meiden.
  • Unruhen nach dem Tod von Nahel: Französische Regierung will ausländische Touristen beruhigen

    Unruhen nach dem Tod von Nahel: Französische Regierung will ausländische Touristen beruhigen

    Die Bilder der Unruhen in Frankreich gingen durch die internationalen Medien. Daher meldete sich Bruno Le Maire am Dienstag, dem 4. Juli, auf dem amerikanischen Nachrichtensender CNN zu Wort, um ausländische Touristen zu beruhigen. In Paris, auf dem Trocadero-Platz, geben sich am Mittwoch, dem 5. Juli, die Touristen eher beruhigt. Junge Deutsche auf Klassenfahrt haben beschlossen, ihre Reise trotz der Unruhen durchzuführen. „Wir haben uns die Frage gestellt, ob es sinnvoll ist, nach Frankreich zu kommen. Ich habe Freunde vor Ort befragt, die mich beruhigt haben“, sagt eine Frau auf dem Sender France 3. In den letzten Tagen gingen die Bilder der Unruhen durch die internationalen Medien. Daher bemühte sich der französische Wirtschaftsminister Bruno Le Maire am Dienstagabend auf dem amerikanischen Sender CNN, Touristen und Investoren zu beruhigen. Rückgang der Buchungen um 5 %“Die Unruhen hatten keine Auswirkungen auf das tägliche Leben von 65 Millionen Franzosen. Sie werden keine tiefgre…

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  • Autobahn: Bis zu 30% Ersparnis bei den Mautgebühren! Ingenieur verrät einen unschlagbaren Trick

    Autobahn: Bis zu 30% Ersparnis bei den Mautgebühren! Ingenieur verrät einen unschlagbaren Trick

    Rechtzeitig für die näher rückenden Ferien, verrät ein Ingenieur aus Nantes einen Trick, um auf französischen Autobahnen weniger für seine Fahrten zu bezahlen. Obwohl die Mautgebühren am 1. Februar dieses Jahres um fast 5 % gestiegen sind, spart er bei jeder Fahrt Geld. Der französische Ingenieur Franck Saless stieß auf die Schwachstelle, als er einen Bericht des Rechnungshofs las. Der Ingenieur aus Nantes sprach darüber in der Sendung Complément d’enquête, die am Donnerstag, dem 29. Juni ausgestrahlt wurde. Er sagte: „Ein ehemaliger Direktor einer Autobahngesellschaft erklärte, dass jemand, der die Tarife der Autobahnen genau kennt, weniger bezahlen könnte, indem er einfach an bestimmten definierten Ausfahrten aus- und gleich wieder einfährt.“ Journalisten des Senders France 2 begleiteten Franck Saless daraufhin auf der Strecke Nantes-Angers (Pays de la Loire), um seine Behauptungen zu überprüfen. Die Maut kostet normalerweise 9,80 Euro. Um die Kosten zu verringern, fuhr Franck kurz vor Angers an der Mautstelle in Ancenis (3,50 Euro) ab. Anschließend fuhr er an derselben Mautstelle (5,10 Euro) sofort wieder auf die Autobahn auf. Insgesamt zahlte er also nur 8,60 Euro. Eine Ersparnis von 12 %, d. h. 1,20 Euro weniger als erwartet, bei einem kleinen Zeitverlust von zwei Minuten. Laut Franck Saless gibt es auf den meisten französischen Autobahnen keinen Kilometertarif. Die Kosten richten sich immer nach dem Punkt, an dem man ein- und ausfährt. Je mehr man ausfährt, desto weniger zahlt man also. Franck Saless teilt seine Tipps und Entdeckungen zum Sparen auf seiner Website Autoroute-éco.fr und schätzt, dass man auf manchen Strecken bis zu 30 % sparen kann. Eine fast militante Empfehlung, denn er schätzt, dass, wenn ein Drittel der Nutzer diese Technik anwenden würde, das immerhin 3 % weniger Umsatz für die Autobahn-Konzessionäre bedeuten würde. Die Mautgebühren in Frankreich haben eine ähnliche Inflation wie Benzin erfahren und sind im ersten Februar dieses Jahres um satte 4,75 % gestiegen.
  • Ferienbeginn in Frankreich: Dürfen Sie Ihre Kinder früher aus dem Unterricht nehmen?

    Ferienbeginn in Frankreich: Dürfen Sie Ihre Kinder früher aus dem Unterricht nehmen?

    Die großen Sommerferien beginnen in Frankreich offiziell am Freitag, dem 7. Juli. Wie jedes Jahr wird ein Teil der Familien ihre Kinder nicht bis zum letzten Tag in die Schule schicken. Ist das erlaubt?

    Während ein Teil der Schülerinnen und Schüler in der Mittel- und Oberstufe nach den Prüfungen bereits in den Ferien ist, ist der letzte Schultag offiziell auf Freitag, den 7. Juli 2023, festgelegt. Alle Schülerinnen und Schüler sollen bis zu diesem Datum in den Unterricht gehen. In Wirklichkeit werden in der letzten Schulwoche die Tage der jüngeren Schüler mit Spielen verbracht, und die Mittel- und Oberschüler wissen, dass die Prüfungen und Zeugnisentscheidungen vorbei sind und nichts mehr auf dem Spiel steht.

    Aus all diesen Gründen ist die Versuchung für einen Teil der Familien in Frankreich groß, ihre Kinder nicht bis zum Ende in die Schule zu schicken. Aus der Sicht dieser Familien gibt es noch andere Vorteile, die Schule ausfallen zu lassen: Die Preise für Hotels und Ferienwohnungen sind in diesen Tagen günstiger, die Touristenorte sind noch nicht so überfüllt und es gibt weniger Verkehr auf den Straßen.

    Haben die Familien das Recht dazu und was riskieren sie?

    Was das Gesetz sagt
    Das Gesetz sieht eine Schulpflicht für Kinder von 3 bis 16 Jahren vor. Es gibt vier offiziell anerkannte Gründe für das Fernbleiben vom Unterricht, heißt es auf der Website service-public.fr: Krankheit des Kindes oder einer seiner Verwandten, feierliche Familienversammlung (Hochzeit, Beerdigung), Verhinderung durch einen Unfall oder für ein Kind, das mit seinen gesetzlichen Vertretern außerhalb der Ferienzeiten umzieht. Außerhalb dieser Gründe wird das Fernbleiben vom Schulleiter, Rektor oder Direktor als unentschuldigt angesehen. Die vorzeitige Abreise in die großen Ferien ist kein gültiger Grund für eine Abwesenheit, auch wenn die Eltern einen Buchungsnachweis vorlegen.

    Was sagt die Schulbehörde?
    Die Éducation nationale muss sofort über jede Abwesenheit informiert werden. „Wenn ein Kind vorübergehend den Unterricht versäumt, müssen die verantwortlichen Personen dem Direktor oder der Direktorin der Bildungseinrichtung unverzüglich die Gründe für diese Abwesenheit mitteilen“, heißt es in Artikel L131-8 des Bildungsgesetzbuchs (Code de l’éducation). Bei mehr als vier unentschuldigten Fehltagen muss sich der Schulleiter mit den Familien in Verbindung setzen und bei mehr als zehn Fehltagen die Behörde (Directeur académique des services de l’Education nationale) benachrichtigen.

    Was droht den Familien?
    Bei wiederholten unentschuldigten Fehlzeiten droht den Familien gemäß Artikel R624-7 des Strafgesetzbuchs eine Geldstrafe von 135 EUR. Wenn die Fehlzeiten wiederholt auftreten und die Erziehung des Kindes gefährden, kann die Strafe sogar bis zu zwei Jahren Gefängnis und 30.000 Euro Geldstrafe betragen (Artikel 227.17 des Strafgesetzbuchs). In der Praxis werden jedes Jahr aber nur äußerst selten Sanktionen verhängt, zumal die Verwaltungsverfahren langwierig sind. Im Mai 2018 wurden gegen einen Notar in Sables-d’Olonne in der Vendée, der sein Kind in der Vor- und Grundschule zweimal eine Woche hatte fehlen lassen, um in den Urlaub zu fahren, zwei Geldstrafen von jeweils 135 Euro verhängt.

    Aus Respekt vor den Lehrkräften und damit das Kind alle seine Sachen abholen kann, ist es in jedem Fall dringend angeraten, das Lehrpersonal im Vorfeld darüber zu informieren, dass ein Kind nicht bis zum letzten Tag am Unterricht teilnehmen wird. Der Dialog ist immer noch die beste Lösung.

  • Krawalle nach Nahels Tod: Die Touristen verlassen Paris

    Krawalle nach Nahels Tod: Die Touristen verlassen Paris

    Welche Folgen haben die Unruhen für den Tourismus? Die amerikanische und die britische Regierung riefen ihre Staatsbürger zur Vorsicht auf. In mehreren französischen Städten ist bereits ein Rückgang der Buchungen zu beobachten, insbesondere in Paris, dem weltweit beliebtesten Reiseziel.

    Seit mehreren Tagen sorgen die Gewaltszenen in Frankreich für Schlagzeilen in ausländischen Medien, die ihre nach Frankreich reisenden Landsleute zu äußerster Vorsicht aufrufen. Das Ergebnis war, dass in Paris die Stornierungen reihenweise erfolgten und ein Hotel mit 38 Zimmern komplett leer stand. Zwei australische Touristinnen sind nur halbwegs beruhigt, sie haben ihren Aufenthalt nicht storniert, trauen sich aber nicht, nachts auszugehen. „Wir werden wahrscheinlich in ein Restaurant gehen, aber bevor es dunkel wird“, erklärt eine von ihnen gegenüber dem Sender France 3.

    Die Branche fordert staatliche Unterstützung.
    Die Folge: Ein Restaurant im Viertel Les Halles musste einen Umsatzrückgang von 20 % hinnehmen. Die Unternehmer des Sektors fordern dringend staatliche Hilfe. „Wir fordern die Aussetzung der Rückzahlung staatlich garantierter Darlehen und die Aussetzung der Arbeitgeberbeiträge“, sagt Frank Delvau, Vorsitzender der UMIH Ile-de-France. Viele hoffen nun auf die Rugby-Weltmeisterschaft im September, um die Kassen wieder aufzufüllen.

  • Gewalt nach Nahels Tod: Wie viel werden Frankreich die Unruhen kosten?

    Gewalt nach Nahels Tod: Wie viel werden Frankreich die Unruhen kosten?

    Wie hoch sind die Kosten der derzeitigen Unruhen für den Staat und Privatpersonen? Der Wirtschaftsminister kündigte Steuererleichterungen für die von Plünderungen betroffenen Geschäftsleute an. Die Gewalt auf den Strassen ist aber auch schlecht für den Tourismus, ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Paris.

    Die Zahl der Sachbeschädigungen und Plünderungen in Geschäften während der Unruhen nimmt jede Nacht zu. Die Kosten dafür könnten sich auf viele Dutzend Millionen Euro belaufen. Im Departement Seine-et-Marne wurde in der Nacht zum 1. Juli ein Einkaufszentrum von den Flammen zerstört. Auch andere Geschäfte wurden in Brand gesetzt. „Ich hatte meine ganze Zeit investiert, ich habe mich für diesen Laden aufgeopfert“, sagt Aly Dia, der ein Carrefour City-Geschäft leitete, auf dem Sender France 2.

    Hotels verzeichnen bereits Stornierungen.
    Auch kleine Geschäfte bleiben nicht verschont, mit Folgen für die Angestellten. „Wir haben Personal, das arbeitslos werden wird, wir wissen nicht, wann wir wieder öffnen werden“, erklärt ein Geschäftsführer. An diesem ersten Wochenende des Schlussverkaufs wurden von den Gewalttätern viele Geschäfte ins Visier genommen. Die Beschädigungen sind wie ein Echo der Unruhen von 2005. Damals beliefen sich die Schäden auf 204 Millionen Euro bei 10.000 registrierten Schadensfällen.

    Im Tourismusbereich verzeichnet die französische Hotellerie bereits Stornierungen für die nächsten Tage und macht sich Sorgen um die Sommersaison.

  • Wie darf man sich in Frankreich im Sommer in der Natur oder am Meer entlang bewegen und wandern?

    Wie darf man sich in Frankreich im Sommer in der Natur oder am Meer entlang bewegen und wandern?

    Es sind Ferien, und Viele haben sich bereits auf den Weg in die sommerliche Erholung gemacht. Welche Rechte haben wir im Sommer in der Natur und an den Stränden Frankreichs?

    Wer im Sommerurlaub ans Meer fährt, stellt sich automatisch Fragen zu den Wegerechten entlang der Küste. Darf man in Frankreich überall am Meer entlang laufen? Darf man in Frankreich überall im Wald spazieren gehen und querfeldein laufen?

    In Bezug auf die Strände ist es wichtig zu wissen, dass einige Bereiche privat sind. In diesen privaten Bereichen muss man eine Zugangsgebühr bezahlen, z. B. indem man einen Liegestuhl mietet. Es gibt jedoch ein grundlegendes Prinzip im französischen Recht: Es ist verboten, einen Drei-Meter-Streifen an der Küste zu privatisieren. Personen dürfen nicht daran gehindert werden, den Drei-Meter-Streifen zu passieren oder entlang dieses Streifens zu spazieren. An einem Privatstrand kann es verboten sein, sich in diesem Bereich hinzulegen und sein Handtuch dort abzulegen, aber es ist erlaubt, zu Fuß zu gehen und an der Küste spazieren zu gehen. Die Privatisierung eines Strandes darf sich insgesamt nur auf einen kleinen Bereich des Strandes beziehen.

    Es gibt jedoch Ausnahmen von dieser Regel. Im Fall von Militärgelände, Flughäfen oder wenn die Anwesenheit einer wichtigen Persönlichkeit geschützt werden muss, kann der Zugang auch zu der 3-Meter-Zone verboten werden. Der Besitzer eines Hauses am Strand darf hingegen keine Barrieren aufstellen, die den Zugang zum Drei-Meter-Streifen verbieten. Andernfalls würde ihm eine Geldstrafe von 1.500 EUR drohen.

    In Bezug auf Wälder ist es wichtig zu wissen, dass mehr als drei Viertel der französischen Wälder in Privatbesitz sind. Können die Eigentümer den Zugang zu diesen Wäldern verbieten? Im Prinzip ja, aber sie müssen dies ausdrücklich mit Schildern oder Zäunen kennzeichnen. So ist es in Privatwäldern, sofern nichts anderes angegeben ist, zwar erlaubt, sich zu bewegen, aber Wanderer müssen unbedingt auf den Wegen bleiben, um die Umwelt nicht zu schädigen. Außerdem ist es nicht erlaubt, übermäßig viele Pilze, Früchte oder sogar Erde mitzunehmen.

    Und wie sieht es mit dem Picknick aus? Ist das erlaubt?

    Ja, Picknicks sind erlaubt, wenn sie am Rande der Wege stattfinden und die Umwelt nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt sowohl in Privatwäldern als auch in Staatswäldern.

    Ist es in Frankreich erlaubt, querfeldein über Felder zu laufen?

    Nein, ein Feld ist Privateigentum, auch wenn es hier und da eine gewisse Toleranz geben kann. Wanderer und Spaziergänger müssen auf den markierten Wegen bleiben und es ist nicht erlaubt, Felder zu betreten, auch wenn sie nicht eingezäunt sind.

    Es ist wichtig, die geltenden Regeln zu beachten, wenn man als Tourist in Frankreich ohne Probleme einen harmonischen Sommerurlaub verbringen möchte. Obwohl Urlauber in der Natur und an den Stränden viele Freiheiten genießen können, ist es unerlässlich, die Rechte der Eigentümer respektiert und die Umwelt geschützt wird.