Kategorie: Tourismus

  • TikTok: Die „boat jumping challenge“ hat bereits mehreren Urlaubern das Leben gekostet

    TikTok: Die „boat jumping challenge“ hat bereits mehreren Urlaubern das Leben gekostet

    Es ist eine neue Herausforderung, die in den sozialen Netzwerken in Mode gekommen ist und bereits mehrere Opfer unter denjenigen gefordert hat, die sich daran versucht haben. In den USA haben die Behörden nun Alarm geschlagen.

    Es ist eine neue, alberne Herausforderung, wie wir sie von den sozialen Netzwerken kennen, und die man in der Sommersaison sicherlich bald auch in Frankreich an den Küsten des Mittelmeers oder des Atlantiks sehen wird.

    In den USA, wo die „boat jumping challenge“ schon seit fast sechs Monaten in Mode ist, haben die Behörden des Bundesstaates Alabama jetzt vor den tödlichen Gefahren gewarnt.

    Worum handelt es sich beim „Boat jumping“? In zahlreichen Videos in sozialen Netzwerken werden junge Männer und Frauen gezeigt, die von einem schnellen Boot springen und dabei verschiedene akrobatische Kunststücke wie Saltos vollführen. Bei der „boat jumping challenge“ erhalten die mutigsten Teilnehmer die meisten Likes…

    Ein Familienvater stirbt vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder.
    Die „boat jumping challenge“ hat in den USA bereits mindestens vier Menschen das Leben gekostet. Im Februar dieses Jahres war es ein Familienvater, der vor den Augen seiner Frau und seiner Kinder ums Leben kam. In den darauffolgenden Monaten wurden drei weitere Todesfälle ebenfalls mit der „boat jumping challenge“ in Verbindung gebracht. Jedes Mal das gleiche Szenario: Durch die Kombination aus der Geschwindigkeit des Bootes, dem Versuch, eine akrobatische Figur zu springen und dem Aufprall auf dem Wasser, geht man das Risiko ein, sich das Genick zu brechen oder bewusstlos zu werden und zu ertrinken.

    Und das alles für ein paar Bilder, um sich vor Freunden oder in den sozialen Netzwerken anzugeben…

  • Nationalfeiertag 14. Juli: Grenzkontrollen wegen Feuerwerksverbot

    Nationalfeiertag 14. Juli: Grenzkontrollen wegen Feuerwerksverbot

    Seit dem Wochenende des 8. und 9. Juli sind Feuerwerkskörper in Frankreich verboten. Die Regierung befürchtet am 14. Juli neue Ausschreitungen.

    Am Montag, dem 10. Juli, kontrollieren die Grenzpolizei und der Zoll Autofahrer an einer Mautstelle in der Nähe von Forbach (Moselle). Sie suchen nach Böllern und Feuerwerkskörpern, die auf französischem Staatsgebiet zur Zeit verboten sind. „Bei dieser Operation geht es darum, die Kofferräume von Reisenden zu kontrollieren, die möglicherweise ins Ausland, insbesondere nach Deutschland, gefahren sind, um Feuerwerkskörper zu kaufen“, erklärt Kommandant Marc-Olivier Leick, Leiter der Abteilung der territorialen Grenzpolizei in Forbach, auf dem Sender France 3.

    In Paris verschwanden alle Böller und Feuerwerkskörper aus dem Schaufenster eines Fachgeschäfts. Nach den Unruhen nach dem Tod des 17-jährigen Nahel befürchten die Behörden neue Ausschreitungen am 14. Juli. Das von der Regierung erlassene Dekret sieht ein Verbot des Verkaufs, des Besitzes und des Transports von pyrotechnischen Gegenständen bis zum 15. Juli vor. Man befürchtet, dass die Feuerwerkskörper gegen die Ordnungskräfte eingesetzt werden könnten. Die Polizeigewerkschaften befürworten ausdrücklich diese Maßnahme. Das Dekret gilt nicht für Fachleute und Gemeinden, die zum Nationalfeiertag Feuerwerke veranstalten.

  • Flugreisen: EasyJet streicht diesen Sommer mehr als 1.700 Flüge

    Flugreisen: EasyJet streicht diesen Sommer mehr als 1.700 Flüge

    Die Annullierungen betreffen hauptsächlich Flüge, die am Londoner Flughafen Gatwick starten oder landen.

    Diese Nachricht wird so manchem den Urlaub vermiesen. Die britische Fluggesellschaft EasyJet wird bis zum Ende des Sommers rund 1.700 Flüge streichen, die meisten davon vom oder zum Londoner Flughafen Gatwick. Grund dafür sind Einschränkungen durch die Flugverkehrskontrolle in Europa.

    „Die gesamte Branche erlebt diesen Sommer schwierige Bedingungen mit einem engeren Luftraum aufgrund des Krieges in der Ukraine (…) und potenziellen neuen Streiks“ der Fluglotsen, rechtfertigt sich die Fluggesellschaft. „Wir haben daher einige präventive Anpassungen an unserem Programm vorgenommen“, aber es handele sich nur um „geringfügige“ Änderungen, da „mehr als 90.000 Flüge“ von Easyjet in diesem Zeitraum fliegen werden. Das Unternehmen erklärt, dass 95% der betroffenen Kunden bereits einen Platz auf einem anderen Flug bekommen haben.

    Die Flugstreichungen von Easyjet sind nach Angaben des Unternehmens nicht auf einen Mangel an Piloten oder Besatzungen zurückzuführen. Ein Personalmangel in der Branche hatte im vergangenen Jahr vor der Sommersaison zu chaotischen Szenen auf Flughäfen, endlosen Warteschlangen und zahlreichen Flugausfällen geführt.

  • Französischer Wirtschaftsminister weiht neue Montagelinie für den Airbus A321 in Toulouse ein

    Französischer Wirtschaftsminister weiht neue Montagelinie für den Airbus A321 in Toulouse ein

    Wirtschaftsminister Bruno Le Maire hat am Montag eine neue Montagelinie für den Airbus A321 in Blagnac eingeweiht. Sie beschäftigt bereits 450 Mitarbeiter und wird das erste Flugzeug bereits im Jahr 2023 ausliefern. Das Werk Jean-Luc Lagardère hat ein zweites Leben begonnen. Der Airbus-Standort, an dem bis Ende 2021 der A380, das größte zivile Flugzeug der Welt, montiert wurde, erhielt am Montag Besuch von vier Ministern, die sich an der Seite von Airbus-Chef Guillaume Faury über die neuen Aktivitäten informierten. Im Werk Jean-Luc Lagardère in Blagnac wird nun der A321 gebaut, dessen erstes Exemplar stolz hinter der Tribühne stand. „Ich habe den A350 geliebt, ich werde den A321 lieben“, sagte Bruno Le Maire bei der Einweihungsfeier, an der rund 1.000 Gäste teilnahmen. Mehr als 1.000 Arbeitsplätze Der A321 ist derzeit das meistverkaufte der Airbus-Reihe. Der Flugzeughersteller aus Toulouse hat 6.000 Bestellungen in seinen Büchern, davon 4.000 in der Version A321 mit 180 bis 240 Sitzen….

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  • Hauts-de-France: Züge für 1 Euro – kleine Urlaubsreisen für einkommensschwache Familien

    Hauts-de-France: Züge für 1 Euro – kleine Urlaubsreisen für einkommensschwache Familien

    Wie schon seit 20 Jahren gibt die Region Hauts-de-France während des Sommers ein Ticket für TER-Regionalzüge zum Preis von einem Euro aus.

    Andrang an den großen Abreisetagen im Bahnhof von Lille (Nord). Reisende können in der gesamten Region Hauts-de-France von Fahrten zum Preis von einem Euro profitieren. Für manche ist das die Gelegenheit, an den Strand zu fahren. 36 Bahnhöfe in der Region werden bedient. Die Aktion gibt es schon seit über 20 Jahren. Drei Viertel der verfügbaren 1-Euro-Fahrkarten wurden dieses Jahr in nur zwei Wochen verkauft. „Jedes Jahr geben wir 10.000 Tickets mehr dazu. Man weiß, dass alles weggeht“, erklärte Franck Dhersin, Vizepräsident der Region, auf dem Sender France 2.

    Eine Aktion bis zum Ende des Sommers
    Die arbeitslose Angélique Renard kann es sich nicht leisten, mit ihrem Sohn in den Urlaub zu fahren. „Ich finde es toll, dass wir wegfahren können. Das gibt uns einen Tag für vier Euro“, freut sie sich. Eine andere Familie sieht noch einen weiteren Vorteil. „Es ist immer noch besser, als mit dem Auto zu fahren“, betont der Vater. Die Aktion gibt es seit über 20 Jahren und ist inzwischen an manchen Tagen ein Opfer ihres Erfolgs. Viele Familien können den ganzen Sommer über von der Aktion profitieren.

  • Radarfallen und Bußgelder: Können Sie in ganz Europa geblitzt und bestraft werden?

    Radarfallen und Bußgelder: Können Sie in ganz Europa geblitzt und bestraft werden?

    Planen Sie, im Urlaub mit dem Auto durch Europa zu fahren? Dann sollten Sie wissen, dass ein französisches oder deutsches Nummernschild Sie nicht vor einer Strafe bewahren wird, wenn Sie in anderen Ländern die Straßenverkehrsordnung missachten.

    Was passiert, wenn ich in Europa ein Verkehrsdelikt begehe? An wen muss ich das Bußgeld zahlen? Diese Fragen stellen sich Touristen, die einen Urlaub in unseren europäischen Nachbarländern planen. Da die Urlaubseuphorie oft dazu führt, dass die Autofahrer die Verkehrsregeln nicht mehr so genau nehmen, ist es nicht ungewöhnlich, dass auch einige Verstöße im Ausland begangen werden.

    „Cross Border“: Die EU-Richtlinie zu Verkehrsdelikten
    Die 2015 verabschiedete EU-Richtlinie „Cross Border“ soll den „grenzüberschreitenden Austausch von Informationen über Verstöße gegen die Straßenverkehrssicherheit und damit die Durchsetzung von Sanktionen“ erleichtern. Wenn also ein europäisches Fahrzeug gegen die Straßenverkehrsordnung verstößt, können die Behörden der EU-Mitgliedstaaten auf die Zulassungsdaten eines anderen Staates zugreifen, um den Autobesitzer zu identifizieren und den Strafzettel direkt an seinen Wohnsitz zu senden.

    Frankreich zum Beispiel hat mit den folgenden Ländern Abkommen über den grenzüberschreitenden Austausch von Informationen über diese Art von Verstößen unterzeichnet: Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Irland, Italien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Monaco, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vereinigtes Königreich. Auch mit der Schweiz wurde ein bilaterales Abkommen unterzeichnet.

    Welche Verkehrsdelikte sind betroffen?

    • Geschwindigkeitsüberschreitung
    • Nichtanlegen des Sicherheitsgurts
    • Überfahren einer roten Ampel
    • Fahren unter Alkoholeinfluss
    • Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln
    • Nichttragen eines Helms
    • Fahren auf einer verbotenen Fahrspur
    • Benutzung eines Mobiltelefons (oder eines anderen Kommunikationsgeräts) beim Führen eines Fahrzeugs.

    Strafzettel wegen Falschparkens sind allerdings von dieser Regelung ausgenommen!

    Wenn ein Verstoß gemäß der obigen Liste in einem europäischen Staat begangen wird, gelten die Vorschriften dieses Staates, insbesondere was die Höhe des Bußgeldes oder die Verfahren zur Strafverfolgung betrifft. Je nach Land sind die Sanktionen unterschiedlich: sofortige Zahlung eines Bußgelds, Verpflichtung zur Hinterlegung einer Kaution, Stilllegung des Fahrzeugs, Abschleppen des Fahrzeugs, Einbehaltung oder Aussetzung des Führerscheins. Beachten Sie, dass sich die letztgenannte Maßnahme nur auf das Land bezieht, in dem der Verstoß begangen wurde, und nicht auf Ihr Heimatland. Der Entzug der Fahrerlaubnis gilt also nur in dem Land, in dem der Verstoß stattgefunden hat.

    Wenn der Verkehrsverstoß nicht zu einer polizeilichen Feststellung vor Ort führt, wird Ihnen ein Schreiben zugestellt, in dem Sie über Ihren Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung (Art, Ort, Datum und Uhrzeit), die entsprechenden Sanktionen (Höhe des Bußgelds, Art und Zeitpunkt der Zahlung) und das Einspruchsverfahren informiert werden. Wenn Sie sich weigern, das Bußgeld zu zahlen, riskieren Sie hohe Verzugszinsen, den Entzug der Fahrerlaubnis in dem betreffenden Land oder – im Falle der Schweiz – sogar eine Gefängnisstrafe.

    Das Recht auf Anfechtung
    Nach europäischen Bestimmungen haben Sie das Recht, einen Bußgeldbescheid wegen eines im Ausland begangenen Verkehrsverstoßes anzufechten. Dieses Verfahren wird jedoch selten eingeleitet: Zunächst müssen Sie eine örtliche Adresse angeben, dann müssen die dortigen Behörden das Verfahren fortsetzen, was sie jedoch kaum tun, da es sich um ein langwieriges und teures Verfahren handelt. Dadurch wird die Eintreibung des Bußgeldes unsicher.

    Wenn das Verfahren jedoch fortgesetzt wird, müssen Sie sich vor einem Gericht in dem betreffenden Land erscheinen. Beachten Sie auch, dass die Verwaltungsunterlagen im Zusammenhang mit dem Anfechtungsverfahren in der Sprache des Landes verfasst werden müssen, in dem der Verstoß begangen wurde, ebenso wie die Verteidigungsschrift. Es ist daher in den allermeisten Fällen notwendig, einen Anwalt vor Ort zu beauftragen.

  • Okzitanien: Drei Menschen ertranken an nur einem Tag in den Departements Hérault und Pyrénées-Orientales

    Okzitanien: Drei Menschen ertranken an nur einem Tag in den Departements Hérault und Pyrénées-Orientales

    Drei Männer sind am Samstag, dem 8. Juli, in Südfrankreich ertrunken. Die Feuerwehr rät Urlaubern zu mehr Vorsicht.

    Ein schwarzer Samstag gleich zu Beginn der Sommerferien. Zwei Menschen ertranken am Samstag, dem 8. Juli, in Le Barcarès und Canet-en-Roussillon im Département Pyrénées-Orientales, wie France Bleu Roussillon meldete. Eine dritte Person wurde ebenfalls tot in Frontignan im Departement Hérault aufgefunden, berichtet France Bleu Hérault. Eine schlimme Bilanz für den ersten Tag der Sommerferien.

    In Le Barcarès ereignete sich der Unfall am Samstag gegen 11.30 Uhr. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittlungen bekam ein 81-jähriger Mann aus dem Elsass im Wasser einen Schwächeanfall. In Canet-en-Roussillon wurden umfangreiche Mittel eingesetzt, um einen 17-jährigen Jugendlichen zu finden, der mit einem Freund schwimmen gegangen war. Der Freund hatte Alarm geschlagen. Der 17-Jährige wurde schließlich ertrunken aufgefunden und konnte nicht mehr reanimiert werden. Das Opfer stammte aus der Nähe von Paris und machte mit seinem Sportverein Urlaub an der Küste. Nach ersten verfügbaren Informationen wurden beide Opfer von der Brandung und der Strömung ins Meer gespült. Die Feuerwehr rät den Urlaubern dringend zu mehr Wachsamkeit und Vorsicht.

    Auch in Frontignan im Departement Hérault ertrank am Samstagnachmittag ein etwa 50-jähriger Mann, wie France Bleu Hérault berichtete. Trotz des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte konnte auch er nicht wiederbelebt werden.

  • Wunder auf den Galapagos-Inseln: Achtjähriger Franzose fällt in einen 100 Meter tiefen Krater und überlebt

    Wunder auf den Galapagos-Inseln: Achtjähriger Franzose fällt in einen 100 Meter tiefen Krater und überlebt

    Ein achtjähriger Junge aus Frankreich ist auf den Galapagos-Inseln in einen tiefen Krater gefallen. Es konnte von den Rettungskräften aus 100 Metern Tiefe geborgen werden. Das Kind überlebte den Sturz.

    Umfangreiche Rettungskräfte wurden am Freitag, dem 7. Juli 2023, auf den Galapagos-Inseln im Südpazifik mobilisiert. Ein achtjähriges Kind aus Frankreich war auf der Insel Santa Cruz versehentlich in einen der beiden Krater gefallen.

    Sobald der Alarm ausgelöst wurde, eilten Wachen des Nationalparks, Feuerwehrleute, Polizisten, Sanitäter und Freiwillige zu der Rettungsaktion herbei. Das Kind war in eine Tiefe von 100 Metern gefallen! Der Galapagos-Nationalpark berichtet, dass es „durch das schnelle Eingreifen der für solche Notfälle ausgebildeten Rettungskräfte gelang, das Kind aus dem Kraterboden zu bergen“.

    Das Kind wurde zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht
    Der kleine Junge wurde in das Krankenhaus von Purto Ayora gebracht. Die Ärzte untersuchen seinen Gesundheitszustand, wobei noch nicht bekannt ist, ob er schwere Verletzungen erlitten hat. Auch sein Heimatort in Frankreich ist nicht bekannt.

    Die genauen Umstände des Sturzes sind ebenfalls nicht bekannt. Der Unfall ereignete sich in Los Gemelos, einem beliebten Wandergebiet für Touristen.

    Der Galapagos-Archipel, etwa 1.000 km vor der Küste Ecuadors, verfügt über eine weltweit einzigartige Flora und Fauna und hat seinen Namen von seinen riesigen Schildkröten.

  • Fahrt in den Urlaub: Wie entstehen eigentlich die Staus auf der Autobahn?

    Fahrt in den Urlaub: Wie entstehen eigentlich die Staus auf der Autobahn?

    Das erste große Reisewochenende nach dem Ferienbeginn findet in Frankreich am 7. und 8. Juli statt. Der amtliche Verkehrswarndienst Bison Futé hat Behinderungen auf allen Fernverkehrsachsen vorausgesagt. Aber wie entstehen eigentlich die Staus?

    Auf in die Ferien, auf in den Stau! Seit Freitagabend sind die Schülerinnen und Schüler in Frankreich offiziell in den großen Ferien und die ersten Abreisen fanden noch am selben Abend oder am Samstag, dem 8. Juli 2023, statt.

    Bison Futé hat ein Wochende mit vielen Staus in ganz Frankreich angekündigt. Insbesondere in den Regionen Hauts-de-France, Normandie, Bretagne, Pays-de-la-Loire und Centre-Val de Loire.

    Wer in diesem Sommer auf dem Weg in den Urlaub auf französischen Autobahnen unterwegs ist, wird wahrscheinlich irgendwann einmal im Stau stehen. Wußten Sie, dass es verschiedene Arten der Entstehung eines Staus gibt?

    Stau durch zu hohes Verkehrsaufkommen
    Man stelle sich mehrere Murmeln vor, die durch ein Rohr rollen. Wenn eine Murmel auf ihrem Weg langsamer wird, wirkt sich das auf die nachfolgenden Murmeln aus. Die Verlangsamung wird sich nach hinten ausbreiten. Genau das passiert auch bei einem Stau auf der Autobahn. Auf der Straße müssen Autofahrer einen Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten. Wenn der Verkehr dicht ist, wird dieser Abstand nicht mehr wirklich eingehalten. Wenn ein Fahrzeug bremst oder die Spur wechselt, neigt der nachfolgende Autofahrer dazu, stärker zu bremsen, und der ihm folgende Fahrer wird noch stärker bremsen. Diese Kettenreaktion führt schließlich zu einer Verlangsamung, die auch als „Sättigungsstau“ bezeichnet wird. Ein Autobahnabschnitt kann bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h etwa 2.000 Fahrzeuge pro Stunde aufnehmen. Um die Staus auf der A7 und der A9 so gering wie möglich zu halten, begrenzt die Betreibergesellschaft Vinci Autoroutes jeden Sommer die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 110 km/h statt auf 130 km/h. Bei gleichbleibender Geschwindigkeit langsamer zu fahren ist eine effektive Maßnahme, um den geschilderten Ziehharmonikaeffekt zu vermeiden.

    Der mechanische Stau
    Wenn sich auf der Autobahn ein Unfall ereignet, verlangsamen die nachfolgenden Autofahrer ihre Geschwindigkeit stark oder müssen sogar auf der Fahrbahn stehen bleiben. Die Autos tröpfeln an der Unfallstelle vorbei und so bildet sich schnell ein Stau, der sich über schnell über mehrere Kilometer erstrecken kann. Gleiche Situation, wenn eine Baustelle den Fluß der Fahrzeuge behindert. Die Aufnahmefähigkeit der Autobahn wird verringert, um den gesamten Verkehr abwickeln zu können. Ein Stau entsteht. Unfälle sind für etwa 20 % der Staus auf französischen Autobahnen verantwortlich.

    Der Stau aus Neugierde
    Wenn ein Unfall passiert, bildet sich in der Regel ein Stau auf der Gegenfahrbahn. Die Autofahrer bremsen reflexartig ab, um sich den Unfallort anzusehen, daher auch die Bezeichnung Neugierstau. Der Fahrer, der bremst, zwingt auch die nachfolgenden Fahrzeuge, langsamer zu fahren, was sich auf den Gesamtverkehr auswirkt.

    Öfters Spur wechseln, um schneller zu fahren?
    Jeder hatte schon einmal diesen Reflex: die Spur wechseln, weil die Nachbarspur schneller zu fahren scheint. Ist das wirklich effektiv? Eine Studie der Universitäten von Toronto (Kanada) und Stanford (USA) aus dem Jahr 1999 belegt, dass dies nicht der Fall ist. Wenn ein Fahrzeug die Spur wechselt, kann es den Verkehrsfluss auf der neuen Spur stören. Den Forschern zufolge bewegen sich zwei stauende Autoschlangen über einen Zeitraum von zehn Minuten im Durchschnitt mit der gleichen Geschwindigkeit vorwärts. Aber nicht zur gleichen Zeit. Deshalb haben wir den Eindruck, dass die Nachbarspur immer wieder schneller vorankommt. Die beste Lösung: Geduld!

  • Mutter und Söhne am Flughafen Blagnac mit 3,5 Kilogramm Kokain am Körper festgenommen

    Mutter und Söhne am Flughafen Blagnac mit 3,5 Kilogramm Kokain am Körper festgenommen

    Zwei Brüder im Alter von 22 und 28 Jahren sowie ihre 57-jährige Mutter werden des Drogenschmuggels verdächtigt. Gegen die drei Personen, die am Mittwoch und Donnerstag von der Gebietsdirektion der Kriminalpolizei in Toulouse festgenommen wurden, wird jetzt Anklage erhoben.

    Gegen die beiden Männer und ihre Mutter, die verdächtigt werden, 3,5 Kilogramm Kokain von Brasilien nach Frankreich transportiert zu haben, wurde Anklage erhoben. Der Staatsanwalt beantragte Untersuchungshaft für die beiden Brüder im Alter von 22 und 28 Jahren und ihre 57-jährige Mutter. Sie wurden alle am Samstagabend inhaftiert. Die Söhne der Frau sind Wiederholungstäter.

    Die Polizeioperation begann bereits am 5. Juli mit einem Anruf der Drogenermittler (OFAST) aus Nanterre (92). An diesem Tag warnen die Pariser Polizisten ihre Kollegen in Toulouse, dass ein Passagier auf einem Flug aus Brasilien mit großer Wahrscheinlichkeit Kokain bei sich haben wird. Die Beschreibung wird an die gesamte Abteilung weitergegeben, die am späten Nachmittag in die Ankunftshalle des Flughafens Toulouse-Blagnac ausrückt. Wie erwartet ist der Flug pünktlich und auch die erwartete Person erscheint. Der Drogenkurier reist jedoch nicht allein, seine Mutter begleitet ihn. Der Schmuggler wird zunächst unauffällig überwacht und schließlich kontrolliert, nachdem er seinen Koffer abgeholt hat. Die ersten Abtastungen durch die Beamten zeigen abnormale Formen unter der Kleidung des Mannes und seiner Mutter, doch die beiden Verdächtigen sind schlagfertig. Sie geben an, unter Rückenschmerzen zu leiden und deshalb zahlreiche Schmerzpflaster auf ihre Körper geklebt zu haben. Nach einer Überprüfung stellt die Kriminalpolizei allerdings fest, dass sie mehr als 3,5 Kilogramm Kokain an den Körper geklebt mit sich führen. Genug für eine sofortige Verhaftung.

    Untersuchungshaft beantragt
    Bei den Vernehmungen erklären die beiden Verdächtigen, dass sie eine Woche in Brasilien verbracht hatten, bevor sie gegen eine Bezahlung von jeweils 20.000 € als Drogenkuriere angeheuert wurden. Diese Version wird allerdings durch die Polizei in Frage gestellt. Die Ermittler sind davon überzeugt, dass der zweite Sohn der Frau, der in Castelnaudary wohnhaft ist, der eigentliche Empfänger der Ware ist. Er wurde am Donnerstag nur wenige Stunden nach seiner Mutter und seinem Bruder festgenommen. Nach den Anhörungen, die keine weiteren konkreten Hinweise ergaben, wurde das Familientrio am Samstag an die Staatsanwaltschaft Toulouse überwiesen. Am frühen Nachmittag eröffnete die Staatsanwaltschaft ein gerichtliches Ermittlungsverfahren und beantragte beim. zuständigen Richter Untersuchungshaft.