Kategorie: Tourismus

  • Auto abgeschleppt und verschrottet: Manchmal findet man sein Auto nach dem Urlaub nicht mehr wieder…

    Auto abgeschleppt und verschrottet: Manchmal findet man sein Auto nach dem Urlaub nicht mehr wieder…

    Als ein in Biarritz (Pyrénées-Atlantiques) wohnender Autobesitzer aus dem Urlaub zurückkehrte, musste er feststellen, dass sein Fahrzeug abgeschleppt und anschliessend verschrottet wurde. Wie kann man verhindern, dass einem so etwas passiert?

    Diese Art von Missgeschick passiert vielen Menschen, wenn sie aus dem Urlaub zurückkehren. Das Auto, das vor dem Urlaub brav auf einem Parkplatz abgestellt wurde, ist nicht mehr auffindbar. Ein Autobesitzer aus Biarritz musste diese bittere Erfahrung machen. Im November 2023 hat der Baske sein Auto auf einem kostenlosen Parkplatz in den Straßen von Biarritz (Departement Pyrénées-Atlantiques) abgestellt. Als er Anfang Januar 2024 zurückkehrte, war das Fahrzeug abgeschleppt worden und anschließend zerstört, wie die Tageszeitung Sud-Ouest berichtet. Zum Leidwesen seines Besitzers, der das Auto vor allem für den Weg zur Arbeit nutzte.

    Was sagt das Gesetz zu diesem Thema? In der Praxis können mehrere Verstöße dazu führen, dass ein Fahrzeug abgeschleppt wird. So legt die französische Straßenverkehrsordnung fest, dass ein Fahrzeug nicht länger als sieben Tage am selben Ort bleiben darf (Artikel R417-12). In einigen Städten kann dieser Zeitraum auf 24 Stunden verkürzt werden. Ein Autofahrer muss mit einem Bußgeld von 35 EUR (ohne Abschleppkosten) rechnen, wenn er sein Fahrzeug „störend parkt“.

    Automatisiertes System
    Viele Autofahrer fühlen sich angesichts eines neu-eingeführten Systems hilflos. Das liegt an einer digitalisierten nationalen Plattform für die Verwaltung von angeschleppten Fahrzeugen. Das nationale Informationssystem für Abschleppungen („SI Fourrières“) wurde 2021 ins Leben gerufen und dient als Rahmen und Grundlage für die Entfernung von Fahrzeugen. In der Praxis wird ein Polizist vor Ort die Entfernung eines Fahrzeugs anordnen, indem er eine Reihe von Informationen auf dieser Plattform eingibt: Zustand des Fahrzeugs, Kennzeichen, etc. . Und anschliessend läuft alles automatisch ab. Der Eigentümer des Fahrzeugs wird per Einschreiben benachrichtigt.

    Und genau hier liegt das Problem. Wenn sich der Fahrzeugbesitzer nicht innerhalb von 10 bis 15 Tagen nach dem Datum, an dem sein Auto abgeschleppt wurde, bei den Behörden meldet, wird es wahrscheinlich verschrottet oder (je nach Wert) verkauft. Diese Regelung ist sehr restriktiv, zumal viele Gemeinden in den letzten Jahren schlecht geparkten Fahrzeugen aggressiv den Kampf angesagt haben.

    Was kann man tun, damit das Auto nicht verschrottet wird?
    Um zu verhindern, dass ein Fahrzeug abgeschleppt wird, sollte man mehrere Dinge beachten:

    1. Vorausschauend handeln! Wenn man längere Zeit nicht zu Hause ist, sollte man einem Bekannten oder vertrauenswürdigen Nachbarn einen Ersatzschlüssel hinterlassen, damit dieser das Fahrzeug bei bedarf wegfahren kann.
    2. Bevorzugen Sie öffentliche oder private Langzeitparkplätze.
    3. Ein von den Behörden eingerichteter Online-Dienst ermöglicht es, aus der Ferne zu erfahren, ob das Fahrzeug abgeschleppt wurde. Man muss lediglich sein Kennzeichen eingeben. Allerdings sind noch nicht alle Abschleppdienste in Frankreich an diese Plattform angeschlossen. Dann muss man sich an die nächstgelegene Polizei- oder Gendarmeriedienststelle in dem Gebiet wenden, in dem man sein Fahrzeug abgestellt hat.
  • Protest der Taxifahrer: Mehrere Blockadeaktionen in Frankreich im Gange

    Protest der Taxifahrer: Mehrere Blockadeaktionen in Frankreich im Gange

    Es gab bereits Proteste der Taxifahrer am 29. Januar. Die französischen Taxifahrer wollen erreichen, dass die neuen Bestimmungen der Krankenkasse Caisse nationale de l’assurance-maladie (Cnam) über den Krankentransport zurückgezogen werden.

    Am Montagmorgen, dem 4. März, waren in der Region Île-de-France, in der Bretagne, im Gard, in Ille-et-Vilaine und in Haute-Garonne bereits mehrere Blockadeaktionen von Taxifahrern im Gange. Weitere Aktionen sollten im Laufe des Vormittags folgen. Die Gewerkschaften der Taxifahrer organisieren einen weiteren nationalen Mobilisierungstag gegen die neuen Bestimmungen der Krankenkasse CPAM (Caisse primaire d’assurance maladie) zu den Kosten von Krankentransporten. Nach Angaben der Gewerkschaft schlägt die CPAM eine zu geringenErhöhung der erstattbaren Tarife für Patiententransporte vor, die nicht ausreicht, um die gestiegenen Kosten zu decken.

    Île-de-France
    Im Departement Yvelines führten laut dem Sender France Bleu Paris zwischen 300 und 400 Taxis bis 10 Uhr eine Schneckenaktion auf der A13 in Richtung der Hauptstadt durch. Sie wurden zwischen 8.30 und 10 Uhr kurz vor der Einfahrt in die Ringautobahn von der Polizei blockiert. Seit etwa 10 Uhr parken die Taxifahrer auf dem inneren Ring kurz vor der Porte Dauphine. Die Demonstration und Blockade auf der A13 soll beendet sein. Die demonstrierenden Taxis kommen nun in Paris zusammen.

    Eine weitere Demonstration findet auf der Autobahn A4 in Richtung Paris statt. Die Taxifahrer fahren mit reduzierter Geschwindigkeit zwischen Saint-Maurice (Val-de-Marne) und der Porte de Bercy, danach werden sie den Boulevard Périphérique befahren.

    Auf der A15 startete ein weiterer Autokorso gegen 9:45 Uhr in Eragny (Departement Val-d’Oise) in Richtung der Brücke von Gennevilliers und Paris. Zwei Fahrspuren wurden neutralisiert. Die Île-de-France erlebte am Montagmorgen gegen 9 Uhr ein außergewöhnlich hohes Stauaufkommen mit kumulierten Staus von mehr als 430 km. Die Taxis, etwa 2.000 Fahrzeuge, werden im Laufe des Tages am Invalidendom erwartet.

    Einige nicht gewerkschaftlich organisierte Fahrer wollen 24 Stunden lang eine Schneckenoperation auf der Ringautobahn von Paris durchführen.

    Nîmes
    In Nîmes (Departement Gard) folgen etwa 150 Taxis einem Aufruf zur Demonstration. Um 8 Uhr am Montagmorgen trafen sich Taxifahrer aus dem Gard, dem Hérault und dem Vaucluse an der Mautstelle Nîmes-Ouest, berichtet der Sender France Bleu Gard Lozère. Die Fahrer fuhren anschliessen im Schneckentempo durch die Straßen der Innenstadt von Nîmes. Die Taxis sollen sich am späten Vormittag vor dem lokalen Sitz der Krankenkasse treffen.

    Rennes
    In Rennes (Departement Ille-et-Vilaine) findet seit 8 Uhr eine Schneckenaktion auf der Umgehungsstraße statt, zwischen 220 und 250 Taxis sind mobilisiert, meldet der Sender France Bleu Armorique. Autofahrer müssen mit mehr als einer Stunde Stau rechnen. Die Taxifahrer aus den vier bretonischen Departements sind aufgerufen, sich am späten Vormittag vor der Präfektur einzufinden.

    Toulouse
    In Toulouse (Departement Haute-Garonne) versammelten sich zunächst etwa 150 Taxis am Flughafen Toulouse Blagnac. Sie fahren zur Zeit in Richtung Präfektur, wo sie ab 11 Uhr erwartet werden. Sie wollen mehrere Mautstellen blockieren, berichtet der Sender France Bleu Occitanie.

    Bordeaux
    In Bordeaux (Departement Gironde) hat eine Aktion der Taxis um 10 Uhr vom Stadion Matmut Atlantique aus begonnen und soll über die großen Boulevards und das Stadtzentrum zum Rathaus führen. Die Fahrer wollen anschliessend bis zur Präfektur fahren, meldet der Sender France Bleu Gironde.

  • Verkehrssicherheit: Warum werden die französischen Straßen so schlecht gewartet?

    Verkehrssicherheit: Warum werden die französischen Straßen so schlecht gewartet?

    In Frankreich sind 30 % der tödlichen Unfälle auf schlechte Fahrbahnen zurückzuführen. Angesichts dieser Tatsache schlagen jetzt mehrere Autofahrerverbände Alarm.

    Sailly-sur-la-Lys (Departement Pas-de-Calais) gehört zu den Gemeinden in Frankreich, in denen die Straßen besonders stark beschädigt sind. Es sind zwar irgendwann Bauarbeiten geplant, die Autofahrer sind verärgert. „Wir sind gezwungen, langsamer zu fahren und vorsichtiger zu sein“, sagt ein Autofahrer gegenüber dem Sender France 2. Schlaglöcher findet man auch auf einigen Autobahnen, wie zum Beispiel die A15 im Departement Val-d’Oise. Ein Motorradfahrer berichtet, dass bereits zweimal seine Reifen wegen solcher Löcher in der Fahrbahn geplatzt sind.

    30 % der tödlichen Unfälle
    Durch die starken Regenfälle und den anschließenden Frost ist der Asphalt aufgeplatzt und die Reparaturarbeiten sind manchmal kompliziert. „Eine größere Reparaturmaßnahme auf die Beine zu stellen, dauert ungefähr einen Monat, um eine Sperrung zu planen, damit die Bauunternehmen in der Lage sind, zu arbeiten“, erklärt Thomas Walliser, Leiter der Verwaltung und des Betriebs der DIRIF. In Frankreich spielt der Zustand der Straßen bei 30 % der tödlichen Unfälle eine Rolle, aber „nur“ in 1 % der Fälle ist der Straßenzustand die einzige Ursache.

  • Côte-d’Or: Teenager stirbt bei Busunfall auf der A6 – 6 Kinder und 6 Erwachsene wurden verletzt

    Côte-d’Or: Teenager stirbt bei Busunfall auf der A6 – 6 Kinder und 6 Erwachsene wurden verletzt

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag verunglückte ein Reisebus mit 51 Personen, darunter 41 Kinder, auf der Autobahn A6 bei Eguilly in der Region Côte-d’Or. Ein Teenager kam ums Leben und 12 Personen wurden verletzt.

    In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 3. März, kam bei einem Busunfall ein Teenager ums Leben und zwölf weitere Personen wurden verletzt. Das Drama ereignete sich auf der Autobahn A6, die Paris mit Lyon verbindet, bei Eguilly im Departement Côte-d’Or.

    Der Bus beförderte 41 Kinder
    Gegen 1.40 Uhr morgens soll das Fahrzeug auf der Autobahn in Nord-Süd-Richtung auf die Seite gekippt sein. Die Präfektur des Departements Côte-d’Or erklärte in einer Pressemitteilung, dass die Gründe für den Unfall noch unbekannt seien.

    Die Passagiere des Reisebusses waren meist Kinder im Alter zwischen 5 und 15 Jahren. Von den 51 Personen im Fahrzeug waren 41 Kinder. Der Bus war in Les Andelys im Departement Eure gestartet und sollte nach Saint-Léger-les-Mélèzes im Departement Hautes-Alpes fahren.

    Die Präfektur teilte mit, dass es sich bei der verstorbenen Person um einen Teenager handelte. Ein Erwachsener wurde schwer, aber nicht lebensbedrohlich verletzt, und elf weitere Personen, fünf Erwachsene und sechs Minderjährige, wurden leichter verletzt.

    Die Verletzten wurden in die Krankenhäuser von Semur-en-Auxois und Dijon transportiert. Insgesamt waren siebzig Feuerwehrleute mit 43 Fahrzeugen im Einsatz.

    Die unverletzten Personen wurden von einer medizinisch-psychologischen Notfallzelle betreut. Ihre Rückführung wird in Zusammenarbeit mit der Präfektur des Departements Eure organisiert.

    In der Präfektur wurde eine Informationsstelle für Familien eingerichtet, um Fragen zu diesem Unfall zu beantworten. Der Verkehr auf der Autobahn wird aufrechterhalten.

  • SNCF: Diese Regeln gelten für mitgeführte Haustiere im Zug

    SNCF: Diese Regeln gelten für mitgeführte Haustiere im Zug

    Auch in Frankreich darf man durchaus mit seinem Haustier in den Zügen der SNCF reisen, aber es gibt einige Regeln, die unbedingt beachten werden sollten.

    Das Foto eines Hundes, der in einem Zug ohne Maulkorb zu Füßen seines Herrchens liegt, hat in den sozialen Netzwerken eine Debatte ausgelöst. Das Bild wurde am Sonntag, dem 25. Februar, von Anne-Yvonne Le Dain, einer ehemaligen Abgeordneten der Sozialistischen Partei, auf X gepostet. Anne-Yvonne Le Dain kritisierte, dass sich das Tier ohne Maulkorb in dem Waggon befand und dass die SNCF-Kontrolleure nicht reagiert hatten.

    „Frankreich… Ernst genommen werden, wir Franzosen, die ständig meckern, aber alles hinnehmen. Hier sehr großer Hund im Zug: kein Maulkorb, obwohl er OBLIGATORISCH ist“, schrieb sie in dem sozialen Netzwerk und versicherte, dass weder die Kontrolleure, die ihrer Meinung nach gerade vorbeigekommen waren, noch die Passagiere des Zuges auf den Verstoß gegen die Maulkorbpflicht hingewiesen hätten.

    Welche Regeln müssen Reisende beim Mitführen eines Haustiers in Frankreich beachten?

    Natürlich darf man mit seinem Haustier im Zug fahren. Kleine Hunde müssen jedoch in einem „Behälter“ reisen, „einer Tasche oder einem Korb (maximal 45 cm x 30 cm x 25 cm), der auf dem Schoß oder neben den Füßen des Reisenden platziert wird“, heißt es auf der Website von SNCF Voyageurs. Katzen und alle kleinen Haustiere wie Vögel, Reptilien oder Nagetiere müssen in einem Käfig reisen. Der Fahrpreis für einen pelzigen, plüschigen oder schuppigen Begleiter beträgt laut 7 Euro für die TGV Inoui und INTERCITÉS und 10 Euro im TGV Ouigo. Zu beachten ist, dass einigen exotischen Tieren, Schlange oder Exen, der Transport verweigert werden kann, heißt es auf der Ouigo-Website.

    Auch große Hunde können mit dem Zug reisen. Alle Hunde, die nicht in einem Käfig oder einem geschlossenen Behälter untergebracht sind, müssen an der Leine geführt werden und während der gesamten Fahrt einen Maulkorb tragen, auch wenn es sich nicht um einen „gefährlichen Hund“ der Kategorie 1 oder 2 handelt. Er muss außerdem am Fuß seines Besitzers bleiben. Die Fahrkarte für größere Hunde kostet ebenfalls 7 Euro für den TGV Inoui und die INTERCITÉS und 10 Euro im TGV Ouigo.

    Eine Ausnahme gilt jedoch für Blindenführ- und Assistenzhunde. Diese reisen kostenlos, immer an den Füßen ihrer Besitzer, aber ohne Fahrkarte. Auch ein Maulkorb ist in diesem Fall nicht vorgeschrieben. „Wenn Ihr Tier sich normalerweise ohne Maulkorb bewegt, ändern wir seine Gewohnheiten nicht, sobald es an Bord ist“, teilt SNCF Voyageurs mit.

    Die Mitnahme von Haustieren an Bord unterliegt jedoch der „stillschweigenden“ Zustimmung der anderen Reisenden. Das Tier gilt als „begleitet und bleibt während der gesamten Fahrt unter Ihrer Verantwortung“, schreibt die SNCF. Die Besitzer müssen ausserdem „mit allen für seine Identifizierung erforderlichen Dokumenten“ reisen.

    Wer allerdings mit seinem Tier ins Ausland reisen möchte, sollte sich über die geltenden Bestimmungen des oder der anderen Länder informieren.

    Man sollte dringend darauf achten, dass das Haustier:

    • mit einem Mikrochip gekennzeichnet ist
    • gegen Tollwut geimpft ist
    • einen EU-Heimtierausweis besitzt, der von einem Tierarzt ausgestellt und ausgefüllt wurde
    • ein aktualisiertes Gesundheitsbuch besitzt.

    Angesichts der Polemik, die der Tweet von Anne-Yvonne Le Dain ausgelöst hatte, gab sich die SNCF beruhigend und versicherte, sie vertraue „dem gesunden Menschenverstand des jeweiligen Zugbegleiters, die Situation richtig einzuschätzen“.

  • Ein Schmelztopf der (Käse-)Kulturen: Das neue Käsemuseum in Paris

    Ein Schmelztopf der (Käse-)Kulturen: Das neue Käsemuseum in Paris

    Wenn Sie dachten, dass Paris keine neuen Überraschungen mehr für Ihre Geschmacksknospen bereithält, dann lassen Sie sich eines Besseren belehren: Das neue Käsemuseum in Paris, das Musée du Fromage, ist der neueste Schrei für Käseliebhaber und solche, die es noch werden wollen. Es wird am 03. Juni 20…

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  • Bauernproteste: 2 Autobahnabschnitte im Süden Frankreichs blockiert

    Bauernproteste: 2 Autobahnabschnitte im Süden Frankreichs blockiert

    Die A62 im Departement Lot-et-Garonne und die A9 in den Departements Aude und Pyrénées-Orientales sind von Blockaden aufgebrachter Landwirte betroffen und teilweise für den Verkehr gesperrt.

    Seit einer Woche geht das nun schon so: Es ist unmöglich, auf der Autobahn von Bordeaux nach Toulouse zu fahren – in beiden Richtungen. Seit Dienstag, dem 20. Februar, ist die Autobahn A62 zwischen Agen und Montauban sowie zwischen Montauban und Agen auf Anordnung der Behörden auf einer Länge von 70 km in beiden Richtungen gesperrt. Einzige Möglichkeit für Autofahrer: Sie müssen die Autobahn verlassen und die Nebenstraßen in den Departements Tarn-et-Garonne und Lot-et-Garonne benutzen. Die Anfahrt nach Montauban über die A20 ist weiterhin möglich.

    Die Landwirte sind seit einer Woche Tag und Nacht an den Autobahnkreuzen Valence d’Agen und Castelsarrasin im Departement Tarn-et-Garonne mobilisiert, die zwischen den Ausfahrten Nr. 7 (Agen) und Nr. 10 (Montauban-Süd, Gemeinde Montbartier) liegen. Es ist unmöglich zu sagen, wann die Zufahrten wieder freigegeben werden, zum Ende der großen Landwirtschaftsmesse am Sonntag oder noch später. Um ihre Blockade aufzuheben, fordern sie den Besuch von keinem Geringeren als Emmanuel Macron vor Ort. Dieser Autobahnabschnitt war bereits im Januar von Landwirten für mehrere Tage gesperrt worden.

    Eine weitere Blockade betrifft die Autobahn A9 zwischen dem Departement Aude und der spanischen Grenze, und zwar nur in dieser Richtung. Die A9 ist seit Dienstag, dem 27. Februar, nach der Einfahrt Leucate (Nr. 40) für alle Fahrzeuge gesperrt. Alle Autobahnauffahrten zwischen Leucate und Spanien sind geschlossen. LKWs werden zwischen Sigean (Aude) und der Mautstelle von Le Boulou (Pyrénées-Orientales) gestoppt. Lokale Umleitungen werden über das sekundäre Straßennetz in den Departements Aude und Pyrénées-Orientales eingerichtet.

    Die Sperrung der A9 ist präventiv, damit sich die Fahrzeuge nicht an der spanischen Grenze stauen. Die katalanischen Landwirte machen ihrem Ärger seit Dienstag auf der AP7, der Autobahn von der spanischen Grenze nach Barcelona, und der N-II Luft. Sie haben eine unbegrenzte Blockade versprochen. Den katalanischen Bauern haben sich am Mittwochnachmittag ihre französischen Kollegen angeschlossen.

  • SNCF will Fahrpreise für den TGV Inoui im Jahr 2024 um 2.6 % erhöhen

    SNCF will Fahrpreise für den TGV Inoui im Jahr 2024 um 2.6 % erhöhen

    Wenige Stunden nach der Bekanntgabe ihrer Jahresergebnisse 2023 wurde auch bekannt, dass die SNCF die Fahrpreise für den TGV Inoui um 2,6 % erhöhen wird. Die Preise für den TGV Ouigo werden hingegen unverändert bleiben.

    Zugfahren in Frankreich wird in diesem Jahr teurer werden. Die Preise für den TGV Inoui werden 2024 im Vergleich zu 2023 um 2,6 % steigen, wie die SNCF bei der Vorstellung ihrer Jahresergebnisse bekannt gab. Die Preise für den TGV Ouigo werden sich hingegen nicht ändern. Auch die Preise für die Carte Avantage werden unverändert bleiben.

    Im Jahr 2023 waren die Preise für den TGV insgesamt um 5 % gestiegen.

    Ein Großteil des Anstiegs der TGV-Fahrkarten ist auf die höheren Preise für die Gleisnutzung zurückzuführen. Um die Eisenbahninfrastruktur nutzen zu können, muss SNCF Voyageurs bei der Gesellschaft SNCF Réseau eine Durchfahrtsgebühr entrichten, deren Höhe immerhin 40 % des Endpreises einer Fahrkarte ausmacht.

    Ein Nettogewinn von 1,3 Milliarden Euro.
    Die SNCF kündigte am Mittwoch einen Nettogewinn von 1,3 Milliarden Euro im Jahr 2023 bei einem Umsatz von 41,8 Milliarden Euro an. Ein Jahr zuvor hatte sich der Nettogewinn des Eisenbahnunternehmens auf 2,4 Milliarden belaufen. Dies ist das dritte Jahr in Folge, in dem die Konten der SNCF im grünen Bereich liegen. Das Unternehmen hatte mit steigenden Stromkosten (+14 %) und den Streiks gegen die Rentenreform zu kämpfen, was insgesamt etwa 350 Millionen kostete.

    Für 2024 plant die SNCF, 11,7 Milliarden Euro in den Kauf von Zügen, die Regeneration des Netzes und die Renovierung von Bahnhöfen zu investieren.

    Im vergangenen Jahr beförderte die SNCF etwa 156 Millionen Fahrgäste. Das ist ein Rekord. Aber auch ein Problem: Die TGV-Flotte ist begrenzt und die Nachfrage explodiert. Die neuen TGV-M-Züge, die mehr Sitzplätze bieten werden, will der Hersteller Alstom frühestens im Sommer 2025 ausliefern.

  • Kulturerbe: Die hundertjährige Markthalle von Rennes kommt nicht aus der Mode

    Kulturerbe: Die hundertjährige Markthalle von Rennes kommt nicht aus der Mode

    Am Sonntag, dem 25. Februar, ging wahr viel los in der Fischauktionshalle von Rennes (Departement Ille-et-Vilaine). Das 100 Jahre alte Art-déco-Gebäude ist mehr denn je das kulinarische Herz der Stadt. Mitten im Stadtzentrum von Rennes (Ille-et-Vilaine) ist seine elegante Art-déco-Silhouette ein Mus…

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  • Gastronomie in Straßburg: Die Brasserie Kammerzell – eine legendäre Institution

    Gastronomie in Straßburg: Die Brasserie Kammerzell – eine legendäre Institution

    Im Herzen von Straßburg, im Département Bas-Rhin, ist das Haus Kammerzell eine gastronomische Institution. Seit inzwischen 600 Jahren verwöhnt die Brasserie ihre Gäste. Am Fuße des Straßburger Münsters (Bas-Rhin) thront seit 600 Jahren die Brasserie des Hauses Kammerzell. Die Spezialität des Restaur…

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