Kategorie: Politik

  • 7. Februar: Dritter grosser Streiktag gegen die Rentenreform – erste Informationen

    7. Februar: Dritter grosser Streiktag gegen die Rentenreform – erste Informationen

    Nach dem 19. und 31. Januar ist auch der Dienstag, 7. Februar, ein Mobilisierungstag gegen die geplante Rentenreform. Vor allem im Transportwesen wird es zu Behinderungen kommen. Am Tag nach der Vorlage des umstrittenen Gesetzestextes in der Nationalversammlung ist der heutige Dienstag ein neuer Mobilisierungstag, zu dem alle französischen Gewerkschaften aufgerufen haben. Es handelt sich bereits um den dritten Protesttag gegen die Rentenreform nach den Streiks und Demonstrationen am 19. und 31. Januar. Der Tag verspricht für Reisende schwierig zu werden. Die SNCF und die RATP rechnen mit stark beeinträchtigtem Verkehr für Züge, U-Bahnen und RER-Regionalbahnen – jedoch etwas weniger ausgeprägt als am 31. Januar. Laut der Webseite Sytadin gab es am Dienstag, dem 7. Februar um 8:40 Uhr bereits fast 410 Kilometer Stau in der Region Île-de-France. Ein außergewöhnlich hoher Wert, da der Durchschnitt zur gleichen Zeit normalerweise bei etwa 275 Kilometern Stau liegt. In Paris wird der grosse …

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  • Rentenreform: Auch bei Zustimmung in der Nationalversammlung will die CGT den Protest fortsetzen

    Rentenreform: Auch bei Zustimmung in der Nationalversammlung will die CGT den Protest fortsetzen

    Philippe Martinez, Generalsekretär der Gewerkschaft Confédération générale du travail (CGT), war am Montag, dem 6. Februar, Gast in der Sendung „4 Vérités“ des Senders France 2. Sind denn die Abgeordneten nicht berechtigt, der Rentenreform zuzustimmen? „Sie würden gegen den Strom der Mehrheit der öffentlichen Meinung schwimmen. Hier stellt sich ein demokratisches Problem. Man kann sich nicht für fünf Jahre wählen lassen und fünf Jahre lang tun, was man will“, erklärte Philippe Martinez, Generalsekretär der CGT, am Montag, dem 6. Februar, als Gast in der Sendung „4 Vérités“ des Senders France 2. Eine Reform „gegen die Mehrheitsmeinung der Bürger und Bürgerinnen dieses Landes“.Die Parlamentsdebatte könnte durch durch die hohe Anzahl der Änderungsanträge behindert werden. „Was wir brauchen, ist, dass es Debatten gibt und dass man auch sehen kann, welcher Abgeordnete die Anhebung des Rentenalters auf 64 Jahre unterstützt und welcher nicht“, forderte der Generalsekretär der CGT. Was passier…

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  • Streik am 7. Februar: Störungen hauptsächlich im Transport und den Schulen erwartet

    Streik am 7. Februar: Störungen hauptsächlich im Transport und den Schulen erwartet

    Nach dem 19. und 31. Januar ist für Dienstag, den 7. Februar, ein weiterer Mobilisierungstag gegen die Rentenreform angekündigt. Die Streikaufrufe waren zwar etwas gemäßigter, trotzdem sind zahlreiche Störungen des alltäglichen Lebens in Frankreich zu erwarten. Am Dienstag, dem 7. Februar, wird es anlässlich des dritten nationalen Streiktages gegen die geplante Rentenreform in vielen Bereichen zu Störungen kommen. SNCF und RATP Wie die SNCF und die RATP am Sonntag mitteilten, wird der Verkehr der TGVs, der TERs, sowie bei U-Bahnen und RERs am Dienstag erneut „stark beeinträchtigt“ sein. Alle SNCF-Linien werden von den Streiks betroffen sein, wobei laut SNCF durchschnittlich jeder zweite Zug unter den TGV Inoui und Ouigo und drei von zehn TERs betroffen sein werden. Auf den Hauptstrecken erwartet die SNCF im Durchschnitt einen von zwei TGVs – am vorherigen Streiktag am Dienstag, 31. Januar, war es einer von drei: zwei von fünf TGVs werden auf der Nordachse, einer von zwei im Osten, eine…

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  • Rentenreform ab heute im Plenum der Nationalversammlung und weitere nationale Streiktage

    Rentenreform ab heute im Plenum der Nationalversammlung und weitere nationale Streiktage

    Die höchst umstrittene Rentenreform kommt am Montag für eine zweiwöchige Debatte ins Plenum der Nationalversammlung. Am Dienstag und Samstag werden zwei weitere Aktionstage stattfinden, zu denen die Gewerkschaften aufgerufen haben. Die Spannung steigt. Am Montag, dem 6. Februar, beginnt die Debatte über die geplante Rentenreform im Plenum der Nationalversammlung. Für Dienstag haben die französischen Gewerkschaften zu einem weiteren Streiktag im ganzen Land aufgerufen. Die Debatte beginnt um 16.00 Uhr und in einem voraussichtlich sehr vollen Plenarsaal wird es um die Anhebung des gesetzlichen Renteneintrittsalters von 62 auf 64 Jahre gehen, die wichtigste Reform in der zweiten Amtszeit von Emmanuel Macron. Auf der Regierungsbank wird sich Arbeitsminister Olivier Dussopt und Vertreter des Wirtschaftsministeriums den Fragen der Abgeordneten stellen. Im Vorfeld zweier Aktionstage am Dienstag und Samstag, zu denen die Gewerkschaften aufgerufen haben, betonte die Regierungschefin, dass man m…

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  • Frankreich: Arbeitsminister Olivier Dussopt wegen „Günstlingswirtschaft“ unter Verdacht

    Frankreich: Arbeitsminister Olivier Dussopt wegen „Günstlingswirtschaft“ unter Verdacht

    Gegen Olivier Dussopt wurde eine Voruntersuchung wegen illegaler Interessennahme eingeleitet worden. Dabei ging es um zwei Lithografien des Malers Gérard Garouste, die ihm 2017, als er Abgeordneter und Bürgermeister von Annonay war, von einem Unternehmen geschenkt worden waren. Das Parquet National Financial (PNF) sieht den Straftatbestand der „Günstlingswirtschaft“ für einen möglichen Prozess gegen Arbeitsminister Olivier Dussopt möglicherweise als erfüllt. Der Fall bezieht sich auf einen öffentlichen Auftrag, der Ende der 2000er Jahre mit dem Wasseraufbereitungskonzern Saur abgeschlossen wurde. In einer Mitteilung an den Anwalt Dussopts heisst es: „… ist die Staatsanwaltschaft der Ansicht, dass ein einziger Vorwurf bestehen bleibt, in diesem Fall ein formeller Verstoß wegen Günstlingswirtschaft bei einem öffentlichen Auftrag aus dem Jahr 2009“. Das erklärte Olivier Dussopt selbst gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und fügte hinzu, dass ihm „keine Korruption“ vorgeworfen wird. Die…

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  • Lidl führt Anti-Inflationskorb mit rund 50 Produkten des täglichen Bedarfs ein

    Lidl führt Anti-Inflationskorb mit rund 50 Produkten des täglichen Bedarfs ein

    Die auch in Frankreich führende Discountkette folgte dem Aufruf von Olivia Grégoire, beigeordnete Ministerin für kleine und mittlere Unternehmen, Handel, Handwerk und Tourismus. Ab dem 1. März will Lidl einen Warenkorb mit Produkten des täglichen Bedarfs zum Selbstkostenpreis abgeben. Es ist beschlossene Sache: Lidl wird am 1. März seinen Anti-Inflations-Warenkorb einführen. Der Vorschlag der delegierten Handelsministerin Olivia Grégoire stieß auf Resonanz. Mit dieser Maßnahme will man dem seit mehreren Monaten auftretendem Rückgang der Kaufkraft der Franzosen entgegenwirken. Der Lidl-Korb soll aus etwa fünfzig Produkten bestehen, erklärte Michel Biero, Exekutivdirektor für Einkauf und Marketing bei Lidl France, gegenüber dem Sender BFMTV. „Es ist wichtig, diese Art von Ideen zu unterstützen“. Es wird auch Bio geben Man habe sich gesagt, dass zwanzig Produkte zu wenig sind, man müsse die Produkte nehmen, die man in den Schränken der Franzosen findet, so Michel Biero. „Es wird Bio in un…

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  • Bürgermeister: Küstengemeinden dürfen nicht allein für die Folgen des Klimawandels zahlen müssen

    Bürgermeister: Küstengemeinden dürfen nicht allein für die Folgen des Klimawandels zahlen müssen

    Für Yannick Moreau, Präsident des nationalen Verbands der Küstenbürgermeister, wirft die Zerstörung eines Gebäudes am Strand in der Gironde, das ein Symbol für die Bedrohung der Bebauung an den Küsten Frankreichs ist, die Frage nach öffentlichen Investitionen angesichts der Folgen des Klimawandels auf. Die Küstengemeinden, dürfen nicht „allein für die Folgen des Klimawandels zahlen müssen“, sagte Yannick Moreau, Präsident des nationalen Verbands der Küstenbürgermeister, am Freitag, dem 3. Februar, auf Franceinfo. An diesem Freitag soll „Le Signal“, ein Gebäude am Strand von Soulac-sur-Mer (Gironde), das von der Küstenerosion bedroht ist, abgerissen werden. Das Gebäude ist ursprünglich 200 Meter vom Ufer entfernt gebaut worden, 56 Jahre später ist es nur noch rund 20 Meter vom Meer entfernt. „Die Düne ist allein durch den Sturm Xynthia im Jahr 2010 um 30 Meter zurückgewichen“, erklärt Yannick Moreau. Laut dem Bürgermeister von Les Sables-d’Olonne (Vendée) ist das Gebäude in der Gironde …

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  • Erdwärmepumpe: Staatliche Förderung wird in Frankreich auf mindestens 5.000 Euro steigen

    Erdwärmepumpe: Staatliche Förderung wird in Frankreich auf mindestens 5.000 Euro steigen

    In Frankreich gibt es zur Zeit etwa 200.000 Erdwärmepumpen, es werden jedoch nur noch etwa 3.000 pro Jahr verkauft. Erdwärmepumpen haben den Nachteil, dass die Installation sehr teuer ist. Die Regierung hat am Donnerstag, 2. Februar, einen Plan zur Beschleunigung der Nutzung von Erdwärme in Frankreich vorgestellt. Hier ist diese Lösung im Vergleich zur Schweiz immer noch marginal, deshalb sollen Privathaushalte ab März einen „Anschub“ von mindestens 5.000 Euro erhalten. Letztendlich möchte die Regierung die Anzahl der Tiefengeothermie-Projekte bis 2030 um 40 % erhöhen und die Anzahl der Installationen von Erdwärmepumpen in Privathaushalten bis 2025 sogar verdoppeln. In Frankreich gibt es derzeit etwa 200.000 Erdwärmepumpen, pro Jahr kommen jedoch nur noch etwa 3.000 hinzu. Geothermische Wärmepumpen haben den Nachteil, dass ihre Installation in der Größenordnung von etwa 18.000 Euro liegt. Das kann jedoch je nach Anlage stark variieren. Die Ministerin für den Energiewandel, Agnès Pannie…

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  • Rentenreform: Rund 20.000 Änderungsanträge wurden bisher im Parlament eingereicht

    Rentenreform: Rund 20.000 Änderungsanträge wurden bisher im Parlament eingereicht

    Die Prüfung des Gesetzentwurfs zur Rentenreform in der Nationalversammlung könnte sich als besonders langwierig erweisen. Das scheint jedenfalls das Ziel der Opposition zu sein, die fast 20.000 Anträge zur Änderung des Textes eingereicht hat. Etwa 20.000 Änderungsanträge, darunter allein fast 13.000 von Jean-Luc Mélenchons La France Insoumise, wurden vor der Debatte der Rentenreform im Plenum der Nationalversammlung ab Montag, dem 6. Februar, eingereicht, wie die Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag unter Berufung auf Parlamentsquellen meldete. Diese Zahl liegt noch deutlich unter den 41.000 Änderungsanträgen, die 2020 beim vorherigen Versuch einer Rentenreform eingereicht wurden. Auch wenn einige Änderungsanträge als unzulässig eingestuft werden könnten, ist es aufgrund ihrer Gesamtzahl ungewiss, ob der Text in seiner Gesamtheit vor seiner Weiterleitung an den Senat geprüft werden kann.

    Das Linksbündnis Nupes visiert insbesond…

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  • Einwanderungsgesetz: Regierung will Quoten für Wirtschaftssektoren mit Mangel an Mitarbeitern

    Einwanderungsgesetz: Regierung will Quoten für Wirtschaftssektoren mit Mangel an Mitarbeitern

    Das von der Regierung am Mittwoch, dem 1. Februar, vorgelegte neue Einwanderungsgesetz sieht „Talentpässe“ für illegale Arbeitnehmer/innen vor, die in Berufsfeldern mit Mitarbeitermangel arbeiten. Die Regierung hat sich in ihrem Entwurf für ein neues Einwanderungsgesetz für eine „ausgewählte“ Einwanderung entschieden, um dem Mangel in bestimmten Wirtschaftssektoren entgegenzuwirken. Innenminister Gérald Darmanin und Arbeitsminister Olivier Dussopt wollen „Talentpässe“ anbieten, d. h. Aufenthaltstitel, die Arbeitnehmern ohne Aufenthaltsgenehmigung vorbehalten sind, die sich seit drei Jahren in Frankreich aufhalten, sofern sie in sogenannten „angespannten“ Berufen tätig sind. Ein weiteres Kriterium könnte das Herkunftsland sein. „Wir wollen die Arbeit für Asylbewerber erleichtern“, sagt Sacha Houlié, Abgeordneter der Präsidentenmehrheit, gegenüber France Télévisions. Es gibt allerdings Hindernisse, die die Regierung in ihrem Elan bremsen könnten. Zunächst einmal könnte eine Auswahl nach …

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