Kategorie: Gesellschaft

  • Rentenerhöhung um 4%: Was sind die Bedingungen?

    Rentenerhöhung um 4%: Was sind die Bedingungen?

    Premierministerin Borne bestätigte am Dienstag, dem 8. Juni, dass die Renten aufgrund der Inflation um 4% angehoben werden. Damit bestätigte sie die Ankündigung, die Arbeitsminister Olivier Dussopt bereits Ende Mai gemacht hatte. Diese Rentenerhöhung kommt zu der im Januar erfolgten Erhöhung von 1% hinzu. Damit werden die Renten in Frankreich insgesamt um 5% erhöht. Die von Olivier Dussopt Ende Mai angekündigte Maßnahme wurde am Dienstag, dem 8. Juni, von Elisabeth Borne bestätigt. Im Sender France Bleu bestätigte die Premierministerin, dass „alle Renten“ aufgrund der anhaltenden Inflation ausnahmsweise um 4% angehoben würden.

    Diese außerordentliche Rentenerhöhung um 4% wird bereits im Juli eingeführt und die erhöhten Renten werden ab dem 9. August von der nationalen Altersversicherungskasse (Caisse nationale d’assurance vieillesse) an die 18 Millionen Rentner im Privatsektor ausgezahlt. Eine Aufstockung um 4% kommt zu der …

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Zwischen drei und fünf Millionen französische Haushalte sollen im Herbst Lebensmittelhilfe erhalten

    Zwischen drei und fünf Millionen französische Haushalte sollen im Herbst Lebensmittelhilfe erhalten

    Angesichts der sozialen Notlage und der stetig steigenden Inflation kündigte die Regierung am Dienstag, 7. Juni, einen Gesetzentwurf an, der der Stärkung der Kaufkraft gewidmet ist.

    Am Dienstag, dem 7. Juni, kündigte Premierministerin Élisabeth Borne eine Beihilfe an, die zwischen drei und fünf Millionen Haushalte betreffen würde, um gegen die Folgen der Inflation zu helfen. Der Rabatt von 18 Cent pro Liter Kraftstoff dagegen wird Ende August auslaufen. Der Tankrabatt soll im Herbst durch eine Beihilfe für „Vielfahrer“ ersetzt werden. Was den Preisstopp für die Gaspreise betrifft, so soll dieser bis Ende 2022 fortgesetzt werden.

    Den einkommensschwächsten Haushalten wird Vorrang eingeräumt
    Über den Lebensmittelscheck, der den Franzosen den Zugang zu biologischen und lokalen Produkten ermöglichen soll, wird noch nachgedacht. Der Inflationsausgleich, wenn er in Form einer Beihilfe erfolgt, wird wahrscheinlich zwischen 50 und 100 Euro liegen. Haushalte mit den niedrigsten Einkommen werden vorrangig für diese Hilfe in Betracht kommen. Ein Kaufkraftgesetz soll nach den Parlamentswahlen am 29. Juni ins Parlament gebracht werden.

  • Steigende Preise führen zu einer Explosion der Verbraucherkredite in Frankreich

    Steigende Preise führen zu einer Explosion der Verbraucherkredite in Frankreich

    Die Zahl der französischen Haushalte, die einen Verbraucherkredit aufgenommen haben, ist seit einem Jahr um 8,8% gestiegen. 

    Die Monatsenden werden für einen Teil der Franzosen immer schwieriger. Volltanken, Einkaufen, Energierechnung… Die Preise sind vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine spürbar gestiegen. Die durchschnittlichen Mehrkosten wurden laut einer Studie der Organisation „60 millions de consommateurs“ (60 Millionen Verbraucher) auf durchschnittlich 90 Euro pro Monat geschätzt. Die Lösung für viele Franzosen: auf Ersparnisse zurückgreifen oder einen Verbraucherkredit aufnehmen.

    Dies belegen die neuesten Zahlen des Verbands der Finanzgesellschaften (ASF). Im ersten Quartal 2022 stieg die Zahl neuer Verbraucherkredite um 8,8% im Vergleich zum gleichen Zeitraum vor einem Jahr. Das entspricht einem Gesamtmarktvolumen von 11,8 Milliarden Euro. Der Anstieg der Privatkredite im Jahresvergleich liegt bei 16,1%, was einem Volumen von 3,5 Milliarden Euro entspricht.

    Es gibt einen deutlichen Anstieg des Volumens von Krediten unter 2.000 Euro. Im Zeitraum März-April-Mai 2022 wirde bei diesen Kleinkrediten ein Anstieg von 40% im Vergleich zu Januar-Februar 2022 beobachtet. Bei Krediten zwischen 2.000 und 5.000 Euro liegt der Anstieg bei 25-28%, meldet die Zeitung La Dépêche. Kredite von weniger als 2.000 Euro sind in der Regel punktuelle Liquiditätslösungen. Haushalte nehmen diese Art der Finanzierung in Anspruch, weil sie eine vorübergehende finanzielle Schwierigkeit haben oder weil keine Ersparnisse mehr vorhanden sind, um die tägliche Liquidität oder zum Beispiel den Austausch einer defekten Waschmaschine zu stemmen.

    Wie bei den Immobilienkrediten sind auch bei den Verbraucherkrediten die Zinssätze gestiegen. Seit Anfang des Jahres sind sie um 0,6 bis 0,8 Prozentpunkte pro Monat nach oben gegangen. Über 12 Monate hinweg liegen heute die Zinsen für einen Verbraucherkredit von weniger als 2.000 Euro zwischen 2% und 11%, je nach Bonität des Kreditnehmers!

    Kein Anstieg der Überschuldung
    Diese Steigerungen bei den Verbraucherkrediten führen jedoch nicht zu einem Anstieg der Überschuldung. Ende April 2022 verzeichnete die Banque de France 39.113 Überschuldungsfälle gegenüber 44.703 ein Jahr zuvor, was einem Rückgang um 13% entspricht. Im Gegensatz dazu sind mehr Personen in der nationalen Datei der Rückzahlungsvorfälle bei Privatkrediten (vergleichbar mit der deutschen Schufa) eingetragen: Ende April 2022 waren 252.929 Personen eingetragen, eine Zahl, die im Jahresvergleich um 14% gestiegen ist.

    Persönliche Verbraucherkredite sollten mit Vorsicht aufgenommen werden. Ein Kredit ist kein Instrument zur Verwaltung der Liquidität…

  • Kaufkraft: Wie die „50-30-20“-Regel beim Sparen helfen kann

    Kaufkraft: Wie die „50-30-20“-Regel beim Sparen helfen kann

    Die „50-30-20“-Methode, die von der amerikanischen Politikerin Elizabeth Warren ins Leben gerufen wurde, ermöglicht es, Ausgaben zu berechnen und ein Budget optimal zu planen, um Geld zu sparen. 

    Angesichts der hohen Inflation muss man sich anpassen. Die Preissteigerung in Frankreich überschritt im Mai die 5%-Marke, was seit 1985 nicht mehr der Fall war. Die Franzosen haben keine andere Wahl, als ihr Budget sorgfältig zu berechnen. Es ist jedoch nicht immer einfach, sich zwischen den eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Sparen zu entscheiden.

    Während einige Menschen sich für Apps entscheiden, die ihnen helfen, ihr Budget zu verwalten, greifen andere auf altbewährte Methoden zurück, die genauso effektiv sind. Die bekannteste ist die „50-30-20“-Regel. Hier ein Überblick:

    50% für die Bedürfnisse, 30% für die Wünsche, 20% für das Sparbuch
    Die „50-30-20“-Regel ist eigentlich eine Methode zur Berechnung von Budgets. Sie wurde durch das 2005 erschienene Buch „All Your Worth: The Ultimate Lifetime Money Plan“ der US-Politikerin Elizabeth Warren populär und hat sich schnell verbreitet. Bei dieser Methode wird das Budget in drei Kategorien aufgeteilt: 50% für Bedürfnisse wie Lebensmittel, Transport oder Miete, 30% für Wünsche wie Restaurants oder Kleidung und 20% fürs Sparen oder die Schuldentilgung.

    Wenn Sie Ihre Ausgaben auf diese Weise ins Gleichgewicht bringen, sollten Sie bei der Berechnung Ihres Budgets nach dieser Methode eine gewisse Harmonie finden. Die Regel kann übrigens je nach Einkommen oder Konsumgewohnheiten verändert werden. Aus „50-30-20“ kann notfalls auch ein „40-30-30“ werden. Das Wichtigste ist die Einhaltung der Regel, die man sich selbst auferlegt hat. Doch so nützlich diese Methode auch sein mag, sie hat ihre Grenzen.

    Wenn man die Regel auf einige reale Situationen überträgt, wird klar, dass sich manche Menschen schnell in einer Sackgasse wiederfinden können. Viele müssen nämlich beispielsweise mehr als 50% ihres Einkommens für die Miete aufwenden. Das trifft besonders auf Menschen mit einem niedrigen Einkommen zu oder solchen, die in Regionen mit hohen Lebenshaltungskosten leben, bemerkt das Magazin Forbes.

    Lesen Sie auch: Die Inflation war in Frankreich seit 37 Jahren nicht mehr so hoch

    Auch die aktuelle Zeit ist für eine solche Regel nicht ideal. Es ist schwierig, seine Haushaltsausgaben zu planen, wenn die Verbraucherpreise aufgrund der Knappheit und der Krisen, die wir zur Zeit in Europa kennen, stark schwanken.

    Lesen Sie auch: Hohe Preise für Zugtickets schockieren die Franzosen

    Die Methode „50-30-20“ muss daher eher als Idealfall gesehen werden, den man anstreben sollte. Laut einer IFOP-Umfrage besitzen 84% der Franzosen „ein oder mehrere Sparprodukte bei einer Bank oder einem Finanzinstitut“. Um sicherzugehen, dass man sein Budget richtig aufgeteilt hat, kann diese Technik durchaus helfen.

  • Ariège: Ein Ökodorf, in dem die Kinder nicht zur Schule gehen

    Ariège: Ein Ökodorf, in dem die Kinder nicht zur Schule gehen

    Sie leben in einer Gemeinschaft mit einem Modell, das auf Freiheit beruht. In diesem Ökodorf in Pourgues in der Ariège nehmen die Kinder nicht an einer traditionellen Ausbildung teil. Das Online-Medium Brut hat sie einen Tag lang begleitet.

    „Uns allen lag es wirklich am Herzen, unsere Kinder anders zu erziehen“.
    Im Ökodorf Pourgues in der Ariège experimentieren die Bewohner mit einer neuen Lebens- und Erziehungsweise, die beide auf Freiheit basieren. Insgesamt leben 42 Personen, darunter 18 Kinder, als Gemeinschaft auf dem Gelände.

    „Etwa zwanzig Jahre damit zu verbringen, Wissen und Kenntnisse in sich aufzunehmen, besser sein zu müssen als andere, um eine bequeme soziale Position zu erreichen, das wollten wir nicht für unsere Kinder“, sagt David, ein Mitglied der Gemeinschaft.

    Hier beschränkt sich die Bildung nicht nur auf die Fächer, die in der traditionellen Schule gelehrt werden. „Wir bringen ihnen bei, wie man das, was man isst, anbaut, wie man mit seinen Händen die Erde bearbeitet, wie man mit Insekten in Verbindung steht“, erklärt ein anderes Mitglied vor der Kamera von Brut.

    „Ich möchte vermitteln, wer ich bin, die Freude daran, Dinge zu tun, sie mit Begeisterung zu tun, ohne unter dem sozialen oder familiären Druck zu stehen, Dinge aus gesellschaftlicher Notwendigkeit tun zu müssen“.

  • Ex-Präsident François Hollande heiratet Schauspielerin Julie Gayet in Tulle

    Ex-Präsident François Hollande heiratet Schauspielerin Julie Gayet in Tulle

    Der Bürgermeister der Gemeinde in der Region Corrèze, Bernard Combes, nahm die standesamtliche Trauung seines Freundes François Hollande vor. Der ehemalige Präsident der Republik, François Hollande, und seine Lebensgefährtin, die Schauspielerin Julie Gayet, haben am Samstag im Rathaus von Tulle (Corrèze) in aller Stille geheiratet, wie die Stadtverwaltung mitteilte. François Hollande und Julie Gayet „haben in aller Intimität geheiratet“, wird das Rathaus von der Zeitung La Montagne zitiert. Der Bürgermeister der Gemeinde in der Region Corrèze, Bernard Combes, führte die standesamtliche Trauung seines Freundes François Hollande durch, dessen Nachfolge als Gemeindepräsident er 2008 angetreten hatte. Für den 67-jährigen François Hollande, Vater von vier Kindern, die er mit seiner ehemaligen Lebensgefährtin Ségolène Royal hat, ist es die erste Ehe. Julie Gayet, die Mutter von zwei Söhnen ist, feierte am Vortag ihren 50. Geburtstag in Tulle. Das Paar, dessen Affäre schon 2014 von der Zeitsc…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Elisabeth Borne verursacht Aufschrei in sozialen Netzwerken

    Elisabeth Borne verursacht Aufschrei in sozialen Netzwerken

    Polemik nach Äußerungen von Elisabeth Borne. Die Premierministerin, die am Dienstag, dem 7. Juni, Gast des Senders FranceBleu war, steht unter Beschuss, weil sie einer behinderten Frau die Rückkehr ins Berufsleben nahegelegt hatte. Ein erster schwerer Schlag für Elisabeth Borne, deren Äußerungen am Dienstag, dem 7. Juni, das Netz in Aufruhr versetzten. Die Premierministerin war zu Gast bei dem Sender FranceBleu und schlug einer behinderten Frau, die aufgrund des Einkommens ihres Mannes keine Beihilfe für behinderte Erwachsene (AAH) erhält, vor, wieder arbeiten zu gehen. Die Aussage der Premierministerin löste in den sozialen Netzwerken Empörung aus, allen voran bezeichnete Jean-Luc Mélenchon Elisabeth Borne als „brutale Technokratin“. Das ist passiert: Elisabeth Borne ist Gast in der Sendung „Ma France“, die von der Journalistin Wendy Bouchard moderiert wird. Die Premierministerin will live auf Fragen der Zuhörer antworten. Es folgt die Frage von Dolorès, die erzählt, dass sie nach „ei…

    [wtr-time]

    Der weitere Text ist unseren Abonnenten vorbehalten.


    Warum ein Abo? Weil guter Journalismus seinen Preis hat.

    Information mag frei zugänglich sein – aber Journalismus ist kein Selbstläufer. Recherchen, Interviews, Faktenchecks und Einordnungen erfordern Zeit, Expertise und Verantwortung.

    Wer unabhängige, fundierte Berichterstattung will, muss sie ermöglichen. Werbefinanzierung allein reicht nicht – sonst entscheiden Klickzahlen über Inhalte.

    Ein Abonnement ist kein Eintrittsgeld, sondern ein Bekenntnis: zur Qualität, zur Unabhängigkeit und zu einer informierten Öffentlichkeit.

    Information ist frei. Journalismus kostet. Und genau deshalb lohnt sich ein Abo.


    Abo-Light – das Monatsabonnement zum schlanken Preis

    Alle Artikel für 0,50 € pro Woche. Das Abo wird monatlich mit 2 € abgerechnet und ist monatlich kündbar.

    Monatsabonnement buchen…


    Premium-Abo – das Jahresabonnement mit wertvollen Add-Ons

    Alle Artikel für 0,38 € pro Woche. Das Abo wird jährlich mit 20 € abgerechnet und ist jährlich kündbar.

    Das Premium-Jahres-Abo bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    Jahresabonnement buchen…


    Lebenslang – das Premium-Abo für immer

    Für eine einmalige Zahlung für nur 36 €. Unbegrenzter Zugriff – ein Leben lang.

    Das Premium-Abo-Lebenslang bietet unbegrenzten Zugriff auf unseren individuellen Reiseplaner.

    Und regelmässig wechselnde ausgewählte E-Books zum kostenlosen Download.


    „Abo-Lebenslang“ buchen…


     

     

  • Disneyland entschuldigt sich, weil ein Angestellter den Heiratsantrag eines Paares unterbricht

    Disneyland entschuldigt sich, weil ein Angestellter den Heiratsantrag eines Paares unterbricht

    Diese Szene hat in den sozialen Netzwerken für einen Aufschrei gesorgt: Ein Angestellter von Disneyland Paris unterbricht einen Heiratsantrag vor dem Schloss des Parks. Einige loben den gesunden Menschenverstand des Angestellten, während andere sich darüber empören, dass der romantische Moment ruiniert wurde.

    Ein Heiratsantrag im Disneyland? Das wünschen sich viele Paare… Am Freitag, dem 3. Juni, wollte ein Amerikaner, der das Disneyland Paris besuchte, seiner Freundin im Park einen besonders originellen Heiratsantrag machen. Abgesehen von einer Ablehnung seitens der Angebeteten konnte für den jungen Mann eigentlich nichts schiefgehen, zumindest theoretisch. Kaum hatte der Verliebte sich niedergelassen, um seiner künftigen besseren Hälfte den Ring zu überreichen, erschien ein Parkmitarbeiter und unterbrach den magischen Moment.

    Geziert mit den traditionellen Mickey-Mouse-Ohren, dem Symbol des Parks, forderte der Angestellte das junge Paar auf, diesen besonderen Moment gefälligst etwas weiter weg und an anderer Stelle zu erleben.

    Wie auf dem Video zu sehen ist, greift sich der Angestellte den Ring genau in dem Moment, in dem man die Menge applaudieren hört. Mit einer Armbewegung fordert er das Paar auf, von der Bühne herunterzukommen, auf der es sich befand: „Es ist toll, aber dort wird es noch besser sein“, sagt er zu ihnen.

    In der Tat befanden sich auf der Bühne pyrotechnische Gegenstände, die jederzeit gezündet werden konnten. Das Einschreiten des eifrigen Mitarbeiters mag zwar den Heiratsantrag ruiniert haben, aber es rettete dem Paar möglicherweise auch Gesundheit oder Leben.

    Das Video löste in den sozialen Netzwerken eine starke Kontroverse aus: Die einen beklagten einen „ruinierten“ Moment, die anderen meinten, der Angestellte habe „nur seinen Job“ gemacht.

    https://twitter.com/Mediavenir/status/1533403621995552768

    Disneyland entschuldigt sich
    Die Zeitung Newsweek berichtet, dass sich der Park nach dem Vorfall entschuldigt hat. „Wir bedauern die Art und Weise, wie das Ganze gehandhabt wurde“, sagte ein Sprecher von Disneyland. „Wir haben uns bei dem betroffenen Paar entschuldigt und angeboten, die Dinge wieder in Ordnung zu bringen“.

    Disneyland bietet übrigens Hilfe, um einen Heiratsantrag auf die richtige Art und Weise zu machen. Der Service „Disney’s Fairy Tale Weddings“ verspricht, einen gelungen und romantischen Heiratsantrag von A bis Z zu betreuen.

  • Pfingstmontag: Warum heute in Frankreich viele Arbeitnehmer ins Büro müssen

    Pfingstmontag: Warum heute in Frankreich viele Arbeitnehmer ins Büro müssen

    An diesem Pfingstmontag nutzen viele Unternehmen den Feiertag als sogenannten Solidaritätstag, der die Finanzierung der Betreuung älterer und behinderter Menschen unterstützen soll.

    Feiertag oder nicht? Viele Unternehmen nutzen diesen Tag im Juni als Solidaritätstag. Einige arbeiten, ohne bezahlt zu werden, anderen wird einer ihrer Urlaubstage gestrichen. Ein Beitrag, der zur Finanzierung einer besseren Betreuung von älteren und behinderten Menschen dient.

    Ist der Pfingstmontag grundsätzlich ein Solidaritätstag?
    Nein, der Pfingstmontag ist nicht unbedingt ein Solidaritätstag in allen Unternehmens und damit auch nicht für alle Erwerbstätigen in Frankreich.

    Der Solidaritätstag, der nach der Hitzewelle im Jahr 2003 eingeführt wurde, bei der mehrere Tausend ältere Menschen starben, war allerdings tatsächlich ursprünglich auf Pfingstmontag festgelegt worden. Das Prinzip ist einfach: Die Arbeitnehmer arbeiten an diesem Tag, ohne dafür entlohnt zu werden. Im Gegenzug zahlen die Unternehmen einen entsprechenden Beitrag an die CNSA (Caisse nationale de solidarité pour l’autonomie).

    Im Jahr 2008 wurde der Pfingstmontag jedoch wieder zu einem arbeitsfreien Feiertag erklärt. Seitdem können die Arbeitgeber das Datum des Solidaritätstages frei festlegen. Es kann also jeden Feiertag treffen, an dem Angestellte arbeiten müssen, ohne bezahlt zu werden. Einzige Ausnahme ist und bleibt 1. Mai, der Tag der Arbeit.

    In der Praxis haben die Unternehmen mehrere Lösungen, um diesen Solidaritätstag einzuhalten. So kann der Arbeitgeber auch beschließen, seinen Angestellten statt kostenloser Arbeit einen Urlaubstag zu streichen: Der Arbeitnehmer behält also alle seine Feiertage.

    Eine andere Möglichkeit besteht darin, den Wert eines Arbeitstages über das Jahr auf der Gehaltsabrechnung zu realisieren, wobei im Jahresschnitt ein Tag weniger bezahlt wird, oder indem sieben Stunden mehr Arbeit über das Jahr verteilt werden. In allen Fällen wird der  jedoch letztendlich ein entsprechender Betrag an die Caisse nationale de solidarité pour l’autonomie überwiesen.

    Sind alle Arbeitnehmer in Frankreich von dieser Regelung betroffen?
    Laut Gesetzestext sind alle Erwerbstätigen, mit Ausnahme der Freiberufler und Selbstständigen, von diesem Solidaritätstag betroffen. Aber nicht nur sie werden zur Kasse gebeten. Seit 2013 müssen ab einem bestimmten steuerlichen Referenzeinkommen auch steuerpflichtige Rentner in die Tasche greifen. Dies geschieht dann in Form eines Solidaritätsbeitrags.

    Seit seiner Einführung im Jahr 2004 wurden durch den Solidaritätstag fast 48 Milliarden Euro für die Caisse nationale de solidarité pour l’autonomie realisiert.

    Für das Jahr 2022 rechnet die CNSA mit Einnahmen aus dem Solidaritätstag in einer Höhe von etwa drei Milliarden Euro, die insbesondere für den Betrieb von sozialmedizinischen Einrichtungen und Diensten, die Verteilung individueller Hilfen, die Prävention von Autonomieverlust oder die Unterstützung von Angehörigen, die Menschen mit Autonomieverlust betreuen, verwendet werden.

    Die Gesamtfinanzierung der Hilfe zur Selbsthilfe für ältere Menschen oder Menschen mit Behinderungen wird sich im Jahr 2022 auf etwas mehr als 35 Milliarden Euro belaufen, ein Betrag, der zu 90% auf der CSG, der allgemeinen Sozialabgabe, beruht, einer Steuer, die auf die Einkommen erhoben wird.

  • 33 Jahre später gesteht ein Mann den Mord an seiner Frau

    33 Jahre später gesteht ein Mann den Mord an seiner Frau

    Es waren die Kinder, deren Mutter 1989 auf mysteriöse Weise verschwand, die den Fall wieder ins Rollen brachten.

    Im September 2021 melden sich zwei Personen bei der Gendarmerie von Bellême, einer Gemeinde mit 1.500 Einwohnern im Departement Orne. Es handelt sich um einen Bruder und eine Schwester, die das Verschwinden ihrer Mutter melden wollen.

    Die Besonderheit: Die Ereignisse liegen 32 Jahre zurück. Sie erzählen den Ermittlern, dass ihre Mutter 1989 auf mysteriöse Weise verschwand, als die Kinder gerade einmal sechs Monate und drei Jahre alt waren. Damals hatte ihr Vater ihnen erzählt, dass die Mutter aus freien Stücken die Familie verlassen habe.

    Angesichts des unerklärlichen Verschwindens leitete die Staatsanwaltschaft von Alençon im Oktober 2021 eine Voruntersuchung ein. Die ersten Elemente „weisen auf eine Reihe von Indizien hin, die darauf hindeuten, dass die junge Mutter damals nicht aus freien Stücken gegangen ist“, so eine Erklärung der Staatsanwaltschaft. Der Verdacht richtete sich auf ihren Mann, der heute 62 Jahre alt ist.

    Grabungen in der Region Perche
    Laut der Zeitung Ouest-France während ihrer Vernehmungen bei den Kindern Erinnerungen wieder hoch, in denen ihr Vater einege Male davon sprach, die Mutter getötet zu haben. Zum Zeitpunkt der Tat hatte der Ehepartner „jedem, der es hören wollte, erzählt“, dass seine Frau einen Liebhaber hatte und dass sie mit diesem abgehauen sei, so die Regionalzeitung.

    Am 30. Mai 2022 wurde der Mann nun festgenommen und in Polizeigewahrsam genommen. Bei seiner ersten Vernehmung gestand er die Tat und gab zu, seine Frau damals erwürgt zu haben, so die Staatsanwaltschaft. Bisher ist der Verbleib der Leiche jedoch noch unklar. In der vergangenen Woche begannen die Ermittler in der Gegend rund um die Orte Perche und Bêlleme Grabungen und Durchsuchungen, um die Leiche der Frau zu finden. Der 62-jährige Familienvater wurde 33 Jahre nach der Tat angeklagt.